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12 Kasım 2015

Über eine Billion Euro für die Energiewende

Effizienzmaßnahmen könnten Investitionen reduzieren: Größte Einsparung beim Licht


Auf bis zu 30 Mrd. Euro jährlich könnten die Kosten anwachsen, die der deutschen Volkswirtschaft durch die Energiewende entstehen. Das rechnet eine Studie des Fraunhofer-ISE-Instituts vor, die gestern veröffentlicht wurde. Bis zur Erreichung des für 2050 gesetzten Klimaziels summieren sich die Kosten demnach sogar unter günstigen Bedingungen auf bis zu 1,1 Billionen Euro. Die sofortige Umsetzung von wirksamen Effizienzmaßnahmen könnte diese Investitionen drastisch senken – viele wären sogar zum Nulltarif zu haben, wie LED-Experte Marco Hahn vorrechnet.


Die Studie hat neun verschiedene Szenarien durchgerechnet, mit denen die CO2-Emissionen bis 2050 um 80 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden können. Der Analyse legt das Fraunhofer-Institut konstante Kosten für die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern und anhaltend günstige CO2-Zertifikate zugrunde – in Anbetracht des betrachteten Zeitraums eine eher günstige Annahme. Dennoch kommt sie zum Ergebnis, dass die Bewältigung der Herkulesaufgabe Energiewende unsere Volkswirtschaft über eine Billion Euro kosten wird. Für die schrittweise Umstellung von fossilen auf regenerative Energiequellen seien Mehrkosten von bis zu 30 Mrd. Euro jährlich zu erwarten.


Dem lässt sich eine andere aktuelle Studie gegenüberstellen, die sich mit den volkswirtschaftlichen Gewinnen durch die Hebung von Effizienzpotenzialen beschäftigt hat. Die Analyse der Prognos AG, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) erstellt wurde, kommt zum Ergebnis, dass bereits eine Reduktion des Energieverbrauchs um zehn bis 35 Prozent bis 2035 bis zu 20 Mrd. Euro weniger Ausgaben zur Folge hätte – durch Einsparungen bei Energieerzeugung, -transport und Brennstoffimporten. Die technischen Mittel dafür wären vorhanden: Schon ein flächendeckender LED-Umstieg könnte bis 2026 weltweit rund 105 Terawattstunden Strom einsparen. „Das wäre mehr als alle deutschen Kernkraftwerke in 2014 an Strom produziert haben oder ein Land wie Dänemark in knapp vier Jahren verbraucht“, rechnet LED-Fachmann Marco Hahn von der Deutschen Lichtmiete vor. Gelänge es, den deutschen Stromverbrauch mit solchen Mitteln um bis zu 35 Prozent zu senken, würde der Ausbaubedarf des deutschen Übertragungsnetzes auf die Hälfte bis ein Fünftel des derzeit angenommenen Umfangs schrumpfen – und mit ihm die auf alle Stromverbraucher umgelegten Kosten, betont Hahn. Eine sofortige Modernisierung aller Beleuchtungssysteme wäre ein erster, wirkungsvoller Meilenstein. Hahns Vision ist deshalb, mit kleinen Leuchtdioden große Effekte zu erzielen.


Darauf arbeitet er mit der Deutschen Lichtmiete hin: Das Unternehmen hat sich vorgenommen, zur Einsparung von mindestens einer Million Tonnen CO2 bis 2020 beizutragen. Dafür hat es eigens ein intelligentes Konzept entwickelt: Das Unternehmen rüstet bestehende Beleuchtungsanlagen auf effiziente LED-Beleuchtung um und übernimmt dafür sämtliche Kosten. Nach Abnahme zahlt der Auftraggeber dann nur eine festgelegte monatliche Miete für die Nutzung. „Dank Mietmodell lässt sich ein Umstieg ohne eigene Investitionen realisieren. Und nach Abzug der Mietkosten sparen die Nutzer des Lichts zwischen 15 und 35 Prozent ihrer bisherigen Gesamtbeleuchtungskosten.“ Für die Umrüstung stehen qualitativ hochwertigste LED-Hallendeckenstrahler, Panels und Röhren „Made in Germany“ zur Verfügung; als zusätzliches Plus bieten sie eine deutlich verbesserte Lichtsituation gegenüber konventionellen Lösungen. Der Nutzer des hochwertigen, neuen Lichtsystems profitiert zudem von einem deutlich reduzierten Wartungsaufwand und lagert das Produkt- und Haftungsrisiko auf den Vermieter aus. Eine buchstäblich einleuchtende Idee, von der Hahn bereits eine stattliche Anzahl von Unternehmen, vom Mittelständler bis zum DAX-Unternehmen, begeistert hat: „Denn in keinem Bereich ist es so einfach, Energie einzusparen, wie bei der Beleuchtung.“


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Über die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe

Die Deutsche Lichtmiete GmbH hat sich als erstes Unternehmen seiner Art auf die Einbringung und Vermietung von energieeffizienter Beleuchtungstechnik spezialisiert. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie realisiert die Deutsche Lichtmiete nach Kundenbedarf die Umsetzung von entsprechenden Projekten europaweit. Durch die Einbringung und Vermietung von exklusiven LED-Produkten, „Made by Deutsche Lichtmiete“ ergibt sich auf Kundenseite eine nachhaltige, sofortige Reduktion der Gesamtbetriebskosten inklusive Mietzahlungen zwischen 15 und 35 Prozent. Zudem schafft der Einsatz dieser LED-Leuchtmittel eine projektbezogene CO2-Ersparnis von durchschnittlich über 65 Prozent und übertrifft somit alle aktuellen Zielsetzungen Deutschlands und der Europäischen Union in puncto Klimaschutz.

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Über eine Billion Euro für die Energiewende

26 Ekim 2015

Effizient gegen die Strompreisspirale

Beschlossene Umlagen sorgen für steigende Energiekosten – Beleuchtung bietet großes Einsparpotenzial für die Industrie


Atomausstieg, der Abschied von Kohlekraftwerken und der Ausbau der erneuerbaren Energien – das deutsche Stromsystem befindet sich in einem fundamentalen Umbruch. Doch wer hofft, dass die Zeiten stetig steigender Strompreise bald vorbei sind, wird enttäuscht. Denn trotz niedriger Börsenstrompreise treiben in den nächsten Jahren gleich mehrere politisch motivierte Aufschläge den Strompreis in die Höhe. Für die Industrie wird das teuer. Die Suche nach Einsparpotenzialen ist für die Wirtschaft daher unerlässlich, um konkurrenzfähig zu bleiben. Meist werden diese aber bei besonders energieintensiven Anwendungen gesucht, die nur geringe Effizienzgewinne versprechen – und nicht dort, wo sich kurzfristig und einfach mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs einsparen ließe, etwa beim Licht, wie Marco Hahn, LED-Experte der Deutschen Lichtmiete, bedauert.


Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das im Jahr 2000 zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien eingeführt wurde, verpflichtet Netzbetreiber dazu, bevorzugt Strom aus regenerativen Energiequellen ins Netz einzuspeisen. Dafür erhalten die Stromerzeuger feste Vergütungssätze. Über die EEG-Umlage werden die Förderkosten auf die Stromkunden verteilt. Diese Abgabe ist in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen – von 3,592 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) im Jahr 2012 auf den aktuellen Wert von 6,17 ct/kWh. 2016 wird die EEG-Umlage auf 6,354 ct/kWh steigen. Ein kleiner Gewerbebetrieb mit einem jährlichen Stromverbrauch von 20.000 kWh unterstützt die erneuerbaren Energien somit künftig mit rund 1270 Euro im Jahr. Und die Gesamtbelastungen für Stromkunden durch die EEG-Umlage steigen auf etwa 22,9 Milliarden Euro.


Anschluss von Offshore-Windparks


Deutlich weniger, aber immer noch die stattliche Summe von rund 1,6 Milliarden Euro mussten Verbraucher zuletzt für die Offshore-Haftungsumlage berappen. Sie soll Schadenersatzkosten decken, die durch lang andauernde Netzunterbrechungen oder durch den verspäteten Anschluss von Windenergieanlagen auf See, sogenannten Offshore-Windparks, an das Übertragungsnetz an Land entstehen können. Da die Offshore-Anbindungen inzwischen aber gut vorankommen, kann sich die Haftungsumlage weiter stabilisieren. Für Letztverbraucher mit einem Stromverbrauch von bis zu 1.000.000 kWh wird sie im kommenden Jahr voraussichtlich 0,039 oder 0,04 ct/kWh betragen. Die exakte Höhe der Umlage hängt davon ab, ob das novellierte Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) noch in diesem Jahr verabschiedet wird und zum 1. Januar 2016 umgesetzt werden kann.


Teure Erdkabel


Im KWKG wird dann auch die neue Umlage zur Förderung der Stromerzeugung aus Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung festgelegt sein. Da die staatliche Förderung der KWK-Anlagen von bisher 750 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro angehoben wird, könnten die Kosten für Endkunden mit einem Verbrauch unter 1 GWh von derzeit 0,22 auf 0,53 ct/kWh steigen. Auch die Kosten für die neuen Stromtrassen, die gebaut werden müssen, um die im windreichen Norddeutschland produzierte Windenergie in den Süden zu transportieren, tragen letztlich die Verbraucher. Auf Drängen Bayerns hin werden die Trassen nun mithilfe von Erdkabeln unterirdisch verlegt, was Mehrkosten zwischen drei und acht Milliarden Euro verursacht. Und da sich deren Bau immens verzögert hat, müssen nach der Abschaltung des letzten Atomkraftwerks Ende 2022 wohl Reservekraftwerke einspringen, um Engpässe in der Stromversorgung bis zur geplanten Fertigstellung der Stromautobahnen 2025 zu vermeiden.


Prämien für alte Kohlemeiler


Und schließlich droht deutschen Stromnutzern auch noch eine Abwrackprämie für alte Braunkohlekraftwerke. Um das gesteckte Klimaziel zu erreichen, muss Deutschland bis 2020 exakt 40 Prozent weniger Treibhausgase ausstoßen als im Vergleichsjahr 1990. Dafür müssen aber noch mindestens 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden. Laut einem Beschluss der großen Koalition sollen zwischen 2017 und 2020 daher mehrere Kohlekraftwerksblöcke mit einer Kapazität von 2,7 GW Strom vom Netz genommen werden und für Notfälle als Reserve bereitstehen. Die Kraftwerksbetreiber erhalten dafür eine Entschädigung – voraussichtlich einmalig ein bis zwei Milliarden Euro sowie weitere 230 Millionen Euro pro Jahr. Diese wird ebenfalls auf die Stromkunden umgelegt.


Einfach Energie einsparen


Vielen Betrieben wachsen die hohen Stromkosten längst über den Kopf. Wer nach cleveren Einsparpotenzialen sucht, wird am schnellsten beim Licht fündig. „In keinem Bereich ist es so einfach, Energie einzusparen, wie bei der Beleuchtung“, betont Marco Hahn von der Deutschen Lichtmiete. Das Unternehmen rüstet bestehende Beleuchtungsanlagen auf effiziente LED-Beleuchtung um und übernimmt dafür sämtliche Kosten. Nach Abnahme zahlt der Auftraggeber dann eine festgelegte monatliche Miete für die Nutzung. „Unser Mietmodell macht eigene Investitionen überflüssig. Und nach Abzug der Mietkosten sparen unsere Kunden ab dem ersten Tag zwischen 15 und 35 Prozent ihrer bisherigen Gesamtbeleuchtungskosten.“ Für die Umrüstung stehen qualitativ hochwertigste LED-Hallendeckenstrahler, Panels und Röhren „Made in Germany“ zur Verfügung, welche zudem die Lichtsituation gegenüber konventionellen Lösungen erheblich verbessern. Der Betrieb profitiert auch von einem deutlich reduzierten Wartungsaufwand und trägt zudem keinerlei Produkt- und Haftungsrisiko beim Umbau alter Lampengehäuse. „Und er tut sogar noch mehr für sein „grünes Gewissen““, verrät Hahn. „Denn neben der massiven Stromeinsparung und einer Verringerung der CO2-Emissionen um rund 65 Prozent sind die LED-Leuchten sogar reparabel, was wertvolle Ressourcen schont.“


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Die Deutsche Lichtmiete GmbH hat sich als erstes Unternehmen seiner Art auf die Einbringung und Vermietung von energieeffizienter Beleuchtungstechnik spezialisiert. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie realisiert die Deutsche Lichtmiete nach Kundenbedarf die Umsetzung von entsprechenden Projekten europaweit. Durch die Einbringung und Vermietung von exklusiven LED-Produkten, „Made by Deutsche Lichtmiete“ ergibt sich auf Kundenseite eine nachhaltige, sofortige Reduktion der Gesamtbetriebskosten inklusive Mietzahlungen zwischen 15 und 35 Prozent. Zudem schafft der Einsatz dieser LED-Leuchtmittel eine projektbezogene CO2-Ersparnis von durchschnittlich über 65 Prozent und übertrifft somit alle aktuellen Zielsetzungen Deutschlands und der Europäischen Union in puncto Klimaschutz.

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Effizient gegen die Strompreisspirale

13 Ekim 2015

Energieeinsparungen in der Logistik: Kleiner Hebel - große Wirkung

Mehr Energieeffizienz bei der Beleuchtung von Großlagern


Energieoptimierung und eine nachhaltige CO2-Reduzierung gehören für international tätige Konzerne zum Pflichtprogramm, sowohl zur Verbesserung der Wettbewerbssituation als auch aus Verantwortung der Umwelt gegenüber. Die Umstellung der Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Lichtanlagen ist dabei ein wichtiger Hebel, denn hier lassen sich substanzielle Einsparungen realisieren und Unternehmen können gleichzeitig aktiven Klimaschutz betreiben. Optimal also, wenn für die Verbesserungen nicht einmal konzerneigene Investitionsmittel aufzuwenden sind. Einer der weltgrößten Lebensmittelkonzerne hat damit begonnen, seine Lagerhallen auf gemietete LED-Beleuchtung umzustellen. Kooperationspartner ist die Deutsche Lichtmiete, die ein innovatives Beleuchtungs-Mietmodell deutschlandweit anbietet.


Für das Erreichen ehrgeiziger Klimaziele, die unter anderem über Energieoptimierungen realisiert werden sollen, zählen auch und vor allem kleinere Umrüstungen und Veränderungen der Abläufe. „Die Beleuchtung ist zwar ein geringerer Stromposten als beispielsweise eine Kühlung in Lebensmittellagern, aber wenn das Licht in den großen Hallen lange brennt, kommt eine beachtliche Stromrechnung zusammen“, erklärt Marco Hahn, Direktor Marketing und Vertrieb bei der Deutschen Lichtmiete.


Im konkreten Fall hängen die Lampen in acht bis zwölf Metern Höhe und müssen zum Großteil mindestens 200 Lux Lichtleistung garantieren. Nur so werden die Voraussetzungen der Arbeitsstättenrichtlinie erfüllt, die für den Lagerbereich ausreichende Helligkeit zum Beispiel für Umpackarbeiten vorschreiben. Derartige Tätigkeiten fallen in vielen Lagerhallen an.


Zudem mussten die in den Hallen installierten Quecksilberdampflampen ersetzt werden, da sie zu stromintensiv arbeiten und laut EU-Verordnung nicht mehr vertrieben werden dürfen.


Neue Beleuchtungsanlage per Miete


Die Lichtplanung, die Auswahl passender moderner Leuchten und die Finanzierung einer neuen Lichtanlage standen also an. Wegen der außerordentlich guten Öko-Bilanz fiel die Wahl auf LED-Leuchten, die rund 65 Prozent weniger Strom verbrauchen als konventionelle Leuchtmittel, die auch die CO2-Emissionen um den gleichen Faktor reduzieren und bei deren Entsorgung keine umweltschädlichen Problemstoffe anfallen. Die Geschäftsführung prüfte alternative Konzepte für die Lichtplanung und -umrüstung.


Das Großunternehmen entschied sich gegen einen risikobehafteten Kauf und für eine risikolose, langjährige Miete der LED-Beleuchtung in seinen Lagerhallen. Trotz Mietzahlungen reduzieren sich so die Gesamtbeleuchtungskosten im Vergleich zur vorherigen Situation deutlich. Zudem braucht sich der Großkonzern um den Ersatz defekter Beleuchtungen nicht mehr zu kümmern. Die Maintenance-Kosten reduzieren sich drastisch. Ein Konzept, das die Deutsche Lichtmiete aus Oldenburg entwickelt hat.


Besseres Licht vom Hochregal bis zum Boden


Im Lager vorhandene LED-Leuchten wurden in die neue Planung integriert und zusätzliche LED-Deckenstrahler angebracht. „In Teilbereichen wird jetzt sogar eine Lichtstärke von 280-320 Lux erreicht“, beschreibt Uwe Westermann, Vertriebsleiter der Deutschen Lichtmiete, die neuen Lichtverhältnisse.


Bei den Mitarbeitern vor Ort kam die neue Ausleuchtung sehr gut an: „Nicht nur in den Gängen im Fußbodenbereich, sondern auch in den Hochregalen sieht man viel besser. Unsere Gabelstaplerfahrer können nun auch kleinere Beschriftungen in den Hochregalen viel einfacher erkennen und erfassen“, erläutert der zuständige Warehouse Manager die Auswirkungen der neuen Lichtbedingungen. Neben besseren Arbeitsbedingungen hat die Umstellung auf LED-Beleuchtung auch die Arbeitssicherheit in den Verkehrsbereichen erhöht.


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Energieeinsparungen in der Logistik: Kleiner Hebel - große Wirkung

24 Eylül 2015

EEG-Umlage 2016: Wie hoch wird sie ausfallen?

Die Prognosen der Energie-Experten


EEG-Umlage 2016: Wie hoch wird sie ausfallen?Die Bekanntgabe der EEG-Umlage für 2016 wird mit Spannung erwartet, denn obwohl 92 Prozent der Deutschen den Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützen, kommt beim Thema EEG-Umlage Unmut auf. Stromkunden beklagen die Höhe der Umlage, Verbraucherschützer kritisieren die ungerechte Verteilung und Industrieunternehmen warnen vor Arbeitsplatzverlusten. Die Prognosen der Energie-Experten zur Entwicklung der Umlage für das kommende Jahr gehen weit auseinander, wie aktuelle Recherchen des Informationsdienstes Strom-Report ergeben.


Zahlen, Entwicklungen und Prognosen zur EEG-Umlage 2016 (http://strom-report.de/eeg-umlage/)


Steigt sie 2016 oder wird sie sinken? Diese Frage beschäftigt private Verbraucher und Unternehmer gleichermaßen, denn die EEG-Umlage hat aktuell einen Anteil von 21,4 Prozent am Strompreis.


Seit Beginn des Jahres verzeichnet das EEG-Konto Milliarden-Überschüsse trotz Spitzenwerten bei der Ökostromerzeugung. Ob deshalb die EEG-Umlage für 2016 sinken wird, bleibt abzuwarten.


Die Energie-Experten der Denkfabrik Agora Energiewende gehen für das kommende Jahr von einem Anstieg der EEG-Umlage aus. „Es sieht derzeit so aus, als ob die EEG-Umlage um etwa 0,3 Cent/kWh steigen wird“, sagte Agora-Direktor Patrick Graichen beim „Deutschen Energiekongress“ in München. Der Anstieg auf etwa 6,5 Cent/kWh könne trotz des gut gefüllten Umlagekontos eintreten, da der Börsenpreis für Strom deutlich gesunken sei. In ihrem Langfrist-Szenario halten die Analysten eine Gesamtsteigerung zwischen 1 und 2 Cent bis 2023 für wahrscheinlich. Dann soll die Umlage ihren Gipfel erreicht haben und bis 2035 deutlich unter heutiges Niveau sinken.


Die Analysten der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW erwarten in ihrer Mittelfrist-Prognose eine EEG-Umlage für 2016 zwischen 5,66 und 7,27 Cent je Kilowattstunde. Im mittleren Trendszenario beträgt die Umlage 6,5 Cent.


Der neue EEG-Umlagesatz wird von den Netzbetreibern jeweils zum 15. Oktober für das Folgejahr bekannt geben und ergibt sich aus einer Prognose der Einnahmen und Ausgaben für das kommende Jahr. Auch der Saldo des EEG-Kontos wird berücksichtigt und ein Puffer als Liquiditätsreserve eingerechnet.


Der Strom-Report liefert als unabhängiger Informationsdienst Infografiken und Statistiken zu den Daten, Fakten und Entwicklungen auf dem Energiemarkt. Er bietet einen Überblick über die neuesten Entwicklungen und einen Rückblick auf die wesentlichen Ereignisse der letzten Jahre – vom Stand der Energiewende bis hin zudenStrompreisen. Aktuell und kompakt.


Die Texte, Statistiken und Infografiken des Strom-Reports stehen unter der Creative Commons Lizenz zur freien Verfügung.


Kontakt

Strom-Report.de

Linda Marie Holm

Wichmannsdorfer Straße 16

23946 Boltenhagen

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http://www.pr-gateway.de/media/primage/269325.jpgEEG-Umlage 2016: Wie hoch wird sie ausfallen?

26 Ağustos 2015

Europa könnte 105 Terawatt Strom in zehn Jahren einsparen

Wirkung eines konsequenten LED-Umstiegs drastisch unterschätzt


Der Markt ist der Politik bereits weit voraus: Studien belegen, dass die Umrüstung von Privathaushalten und Unternehmen auf LED-Licht schneller vorankommt als alle Prognosen angenommen hatten. Dennoch zögert die EU-Kommission, die geplante Regulierung dem Tempo anzupassen: Mit einem verpflichtenden Umstieg auf LED der Güteklasse A ab 2016 könnte Europa bis 2026 über 100 Terawatt Strom einsparen. Auch der CO2-Ausstoß und die Kosten der nationalen Stromsysteme würden dadurch deutlich sinken. „Das Ausmaß der positiven Wirkungen einer konsequenten Umrüstung auf LED wird nach wie vor drastisch unterschätzt“, bestätigt LED-Experte Marco Hahn von der Deutschen Lichtmiete.


Nach einer Studie der Nichtregierungsorganisationen CLASP und eceee in Zusammenarbeit mit schwedischen und belgischen Ministerien sind LED-Lampen inzwischen das populärste Beleuchtungsprodukt in Europa. „Mit einem Umsatzwachstum von 477 Prozent zwischen 2007 und 2013 übertrafen die Umsätze die Erwartungen der Europäischen Kommission bei Weitem“, so CLASP in seinem aktuellen „Report on European LED Market“. Das bestätigt auch der aktuelle Lagebericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: LED habe bei Neuanschaffungen „im Bereich der Außenbeleuchtung inzwischen einen Marktanteil von 60 Prozent, bei der Innenbeleuchtung von 45 Prozent erreicht“. Entsprechend berät die EU-Kommission derzeit die Anpassung eines Gesetzes, das in den nächsten Jahren bereits die stufenweise Umstellung des Marktes von Halogen- auf LED-Lampen vorsieht. Eine Verkürzung der Umstiegsfristen und eine konsequente Umrüstung auf LED der Klasse A ab September 2016 hätte erhebliche Einsparungen für die europäischen Verbraucher und Volkswirtschaften zur Folge.


Kleine Ursache, enorme Wirkung


Hochrechnungen gehen nicht nur von rund 105 Terawatt Stromeinsparung bis 2026 aus – das wären mehr als 110 Prozent der Stromerzeugung deutscher Kernkraftwerke in 2014 oder der gesamte Stromverbrauch eines Landes wie Dänemark über fast vier Jahre. Der durch einen flächendeckenden LED-Umstieg erzielte Effizienzgewinn würde auch die Kosten für Energieerzeugung, -transport und Brennstoffimporte auf Jahre hinaus eindämmen. „Allein der Ausbaubedarf des deutschen Übertragungsnetzes fiele durch entsprechende Einsparungen um 50 bis 80 Prozent geringer aus, mit entsprechend niedrigeren Kosten für alle Stromverbraucher“, rechnet Marco Hahn von der Deutschen Lichtmiete vor. Auch eine Studie der Prognos AG und des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) bestätigt: Eine Reduktion des Energieverbrauchs um zehn bis 35 Prozent ersparte Deutschland bis 2035 zusätzliche Investitionen von bis zu 20 Mrd. Euro.


Sparen verursacht meist Kosten


Trotz überzeugender Zahlen dämpfen manche Studien den Optimismus: Denn viele Berechnungen zu erzielbaren Effizienzgewinnen verschweigen die Kosten, die eine Umrüstung auf energieeffizientere Technologien verursacht. „Besonders Unternehmen, die ihre Liquidität für andere Maßnahmen brauchen, warten daher vielfach noch ab“, beobachtet LED-Experte Marco Hahn. Zu den Ausgaben für die Anschaffung wirklich hochwertiger Produkte stimmt viele auch das Produktrisiko bedenklich: Bei der neuen LED-Technologie fehlt es vielfach noch an Erfahrungen zur tatsächlichen Lebensdauer. Eine Möglichkeit, die beide Probleme löst und einen sofortigen Umstieg realisiert, ist eine Umrüstung im Mietmodell, wie es die Deutsche Lichtmiete anbietet. Hier trägt der Anbieter das Produktrisiko für die hochwertigen, in Eigenregie Made in Germany gefertigten LED-Leuchten – und die Kosten für die Umsetzung des maßgeschneiderten, bedarfsgerechten Lichtsystems. Beim Nutzer des Lichts bleiben, bei deutlich besserer Ausleuchtung, ab dem ersten Tag 15 bis 35 Prozent seiner bisherigen Gesamtkosten für die Beleuchtung als Ersparnis, nach Abzug der monatlichen Mietzahlung.


Effizienzgewinne ohne Risiken


Mit diesem Modell, das inzwischen selbst Branchenriesen überzeugt hat, will die Deutsche Lichtmiete den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases bis 2020 um eine Million Tonnen reduzieren helfen. Auch die Unternehmen profitieren mehrfach davon: „Ein solider Anbieter zertifiziert nicht nur die Ersparnis, sondern sorgt auch im eigenen Interesse für die optimale Qualität der LED-Lampen“, erklärt Hahn. Ein Umstieg ohne Kapitaleinsatz ist für interessierte Unternehmen oft schon innerhalb weniger Wochen möglich.


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Europa könnte 105 Terawatt Strom in zehn Jahren einsparen

25 Ağustos 2015

Höchste Weiterempfehlungsquote bundesweit für MAINGAU Energie

Eine aktuelle Untersuchung des Preisvergleichsportals Check24.de kürt MAINGAU Energie zum Strom- und Gasanbieter mit der besten Quote hinsichtlich der Weiterempfehlungen der Bestandskunden.


Eine aktuelle Untersuchung des Preisvergleichsportals Check24.de kürt MAINGAU Energie zum Strom- und Gasanbieter mit der besten Quote hinsichtlich der Weiterempfehlungen der Bestandskunden. Bei der Bewertung der Kundenzufriedenheit insgesamt belegt MAINGAU Energie Platz 2.


Der Wechsel zu einem günstigen Energieanbieter funktioniert einwandfrei, viele Verbraucher in Deutschland nutzen bereits den Anbieter- bzw. Tarifwechsel zur Senkung ihrer Energiekosten. Worin sich Energieanbieter außer Preis- bzw. Tarifangeboten unterscheiden, hat das Preisvergleichsportal Check24.de in der aktuellen Studie analysiert und veröffentlicht. MAINGAU Energie erreicht mit den Schulnoten 1,62 für den Wechselprozess und 1,43 für das erste Vertragsjahr, den zweiten Platz in der Kategorie Verbraucherzufriedenheit. Bewertet wurden unter Anderem der Kundenservice, Auszahlung des Neukundenbonus und Preisentwicklung im zweiten Jahr.

Beim Thema Weiterempfehlungsquote vergaben die Kunden der MAINGAU Energie mit 96% sogar die Best-Note. Befragt wurden im August alle Strom- und Gaskunden, die innerhalb der letzten 12 Monate über Check24.de den Energieanbieter gewechselt hatten. „Wir sind stolz und freuen uns über diese Top-Kundenbewertungen“ so Richard Schmitz, Geschäftsführer der MAINGAU Energie GmbH aus Obertshausen und verweist darauf, dass mit den täglich steigenden Kundenzahlen bei MAINGAU Energie auch der Anspruch an den Kundenservice stetig wachse“. Die guten Bewertungen kommen nicht von ungefähr. So zertifiziert der TÜV Rheinland die hohe Arbeitsqualität des Kundenservices der MAINGAU Energie regelmäßig. Interessierte Verbraucher können sich leicht im Internet unter maingau-energie.de (http://www.maingau-energie.de/)ausrechnen, wie viel sie bei einem Wechsel zu günstigem Strom oder Gas von MAINGAU Energie sparen können und wie einfach der Anbieterwechsel (https://www.maingau-energie.de/Home/Home/Wechseln-einfach-und-sicher.html) funktioniert.


Die MAINGAU Energie GmbH ist der bundesweite Energieversorger für bezahlbare Strom- und Erdgaspreise. Mit dauerhaft günstigen Tarifen ist das Unternehmen deutschlandweit auf Wachstumskurs. Bereits über 180.000 Privat- und Geschäftskunden senken ihre Kosten mit MAINGAU Energie und haben sich von der zuverlässigen Strom- und Erdgasversorgung überzeugt. Der wachsende Erfolg des Unternehmens beruht auf über 100 Jahren Erfahrung in der Erdgasversorgung und dem Einstieg in den liberalisierten Strommarkt im Jahr 2011.


Kontakt

Energieversorger

Petra Scondo

Ringstraße 4-6

63179 Obertshausen

061049519 6121

petra.scondo@maingau-energie.de

www.maingau-energie.de



Höchste Weiterempfehlungsquote bundesweit für MAINGAU Energie

12 Ağustos 2015

Regionale Strompreisunterschiede ausgleichen

Regionale Strompreisunterschiede ausgleichenKamen. Die Strompreise sind regional sehr unterschiedlich. Ein wesentlicher Grund sind, neben der Preispolitik der jeweiligen örtlichen Versorger, die regional unterschiedlichen Netznutzungsentgelte. Sie werden von den regionalen Netzbetreibern verlangt und sind in den letzten Jahren deutlich angestiegen. In den letzten fünf Jahren betrug die Steigerung rund 15 Prozent. So zahlten die Haushaltskunden im April 2014 für die Grundversorgung mit Strom im Durchschnitt 6,47 Cent pro Kilowattstunde an Netznutzungsentgelten. Im Jahr 2011 waren es noch 5,57 Cent je Kilowattstunde.


Neben der EEG-Umlage treiben daher vor allem die Netzkosten die Endkundenpreise. Beispielsweise fließen die Kosten für den Stromnetzausbau in die Netzentgelte ein.


"Die Netznutzungsentgelte sind regional sehr unterschiedlich. Sie müssen von jedem Stromlieferanten gleichermaßen bezahlt werden und werden mit dem Stromtarif an die Kunden weitergegeben. Die Kunden haben aber die Möglichkeit, hohe Endkundenpreise durch die Wahl eines günstigen Anbieters teilweise auszugleichen", rät Energieexperte Jochen Grewe, Geschäftsführer der Stadtwerke Energie Verbund SEV GmbH.


Während die Netznutzungsentgelte für alle Anbieter in einem Netzgebiet gleich ausfallen, haben schlanke und innovative Stromanbieter meist die Möglichkeit, den Gesamtpreis für die Kunden durch professionellen Einkauf und intelligente Produkte und Prozesse günstiger zu gestalten.


Regionale Angebote mit einfachen und fairen Stromtarifen


Unter der Marke Kleiner Racker bietet der Stadtwerke Energieverbund bundesweit einfache und faire Stromprodukte ganz ohne Kaution, Vorauszahlung oder Neukundenbonus an. Dazu gibt es zwölf Monate Preisgarantie. Gegenüber dem Grundversorgungstarif können Privatkunden durch einen Wechsel in einen günstigen regionalen Stromtarif des Kleinen Racker durchaus 100 Euro und mehr im Jahr einsparen.


Hinter der Stadtwerke Energie Verbund SEV GmbH steht eine starke Kooperation von Stadtwerken als Eigentümer und Partner des Unternehmens. Der Verbund aus acht Stadtwerken ist in Kamen in Nordrhein-Westfalen ansässig und setzt zu 100 Prozent auf regenerative Energien zur Stromerzeugung.


Der Kleine Racker ist eine Marke der Stadtwerke Energie Verbund SEV GmbH. Das Unternehmen bietet insbesondere für Familien eine zuverlässige Energieversorgung zu günstigen Konditionen.


Als Energieversorger der neusten Generation macht der Kleine Racker vieles anders. Er ist völlig unkompliziert und sagt einfach an, was Sache ist. Auf lästigen Papierkram hat er keine Lust, da tickt er genau wie seine Kunden. Der Kleine Racker weiß natürlich auch, was er der Zukunft schuldig ist. Deshalb ist der verantwortungsbewusste Umgang mit dem für jeden so wichtigen Stoff „Energie“ für ihn das Größte.


Stadtwerke Energie Verbund SEV GmbH – Poststraße 4 – 59174 Kamen – Registergericht: Amtsgericht Hamm – Umsatzsteuer-ID: DE244991539 – Geschäftsführer: Jochen Grewe.


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7 Ağustos 2015

Effizienter und zuverlässiger Kundenservice

365 AG hat nach starkem Kundenwachstum Strukturen und Prozesse angepasst


Effizienter und zuverlässiger KundenserviceKöln. Der Energieversorger 365 AG aus Köln hat im ersten Halbjahr 2015 seine Strukturen und Prozesse durch organisatorische Maßnahmen verbessert. Dadurch sollen auch in Zukunft günstige Preise und zuverlässige Belieferung bei effizientem Kundenservice gewährleistet werden.


Durch die Zusammenarbeit mit entsprechenden Dienstleistern und die Anpassung interner Prozesse und Abläufe wurde die Leistungsfähigkeit des Unternehmens gestärkt. Dadurch soll sichergestellt sein, dass die Abwicklung neuer Verträge zukünftig reibungsloser funktioniert. Auch die Kundenbetreuung wurde den Kundenzahlen und den Serviceanforderungen angepasst.


Im Jahr 2014 war der Stromanbieter durch das starke Wachstum seiner Marken Almado-Energy, Immergrün!, Meisterstrom und idealenergie.de teilweise an seine Leistungsgrenzen gestoßen. Dadurch kam es zeitweise zu Verzögerungen in der Auftragsbearbeitung und im Kundenservice.


Bei ihren günstigen Stromtarifen wird der Kundenservice von den Marken der 365 AG auch in Zukunft in erster Linie online angeboten. Der Kundenservice der 365 AG steht für alle Marken in Service-Zeiten von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr und am Samstag von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung. In diesen Zeiten ist der Telefon- und Online-Kundenservice für alle Marken der 365 AG erreichbar.


Weitere Informationen finden hier:

MeisterStrom:      www.meisterstrom.de

Almado Energy:    www.almado-energy.de

Immergrün!:        www.immergruen-energie.de

idealenergie.de:   www.idealenergie.de


Die 365 AG ist ein unabhängiger Energieversorger mit Sitz in Köln. Zur 365 AG gehören die Gesellschaften immergrün! Energie GmbH, Almado Energy GmbH, Meisterstrom-Service GmbH und Ideal Energie GmbH.


365 AG, Im Mediapark 8, 50670 Köln – Vorstand: Antoine Werner Beinhoff, Ines Melina Hoerner – Aufsichtsrat: Prof. Dr. Erwin Albers (Vors.) – Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter: HRB 33 7 52 – Ust-IdNr. DE 212755674.


Aufsichtsbehörde: Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn.


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30 Mart 2015

Steigende Stromkosten contra Emanzipation der Frauen

Steigende Stromkosten contra Emanzipation der Frauen Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ist stolz, dass die Frauenquote in leitenden Positionen jetzt gesetzlich festgeschrieben ist. Und alle Politiker fordern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es ist allerdings zweifelhaft, ob auch allen Politikern klar ist, dass dies nur mit preiswertem und verlässlichem Strom möglich ist. Denn elektrische Geräte übernehmen immer mehr Hausarbeit und schaffen Freiraum für Hausfrauen. Kinderbetreuung fällt allerdings nicht darunter.


Emanzipation von Frauen wurde nur möglich durch den Einzug von Elektrogeräten in den Haushalt. Das Leben ohne Elektrizität im Haushalt sah es noch vor 60 Jahren anders aus. Die Wohnungen waren zwar an das elektrische Netz angeschlossen, jedoch nur für die Beleuchtung und das Radio. Elektrische Geräte gab es im Haushalt nicht. Sie waren noch nicht entwickelt, und der Strom dafür war zu teuer. Für eine Kilowattstunde Strom musste ein Facharbeiter damals etwa fünf Minuten arbeiten. Und vor gut 100 Jahren kostete die Kilowattstunde Strom den Lohn einer ganzen Facharbeiterstunde.


Das Leben ohne Elektrogeräte

Ohne Elektrogeräte würde eine Person mehr als acht Stunden jeden Tag der Woche arbeiten müssen, um einen Familienhaushalt aufrecht zu erhalten. Es gibt keine Waschmaschine. Die gesamte Wäsche muss von Hand mit Wasser gewaschen werden, das auf dem Herd mit Holz oder Kohle erwärmt wird. Zum Kochen stand vor 60 Jahren zwar auch Stadtgas zur Verfügung, aber mit einem hohen Anteil an hochgiftigem Kohlenstoffmonoxid. Doch wurde das Kochen damit immerhin erleichtert und beschleunigt. Aber der Preis dafür war eine erhöhte Brandgefahr durch die offenen Flammen und immer wieder Todesfälle durch Vergiftungen mit Kohlenstoffmonoxid.


Und so war es vor 60 Jahren ebenfalls: Es gibt keinen Kühlschrank und keine Gefriertruhe. Fleisch, Milch, Gemüse und Fisch verderben schnell. Ohne Kühlschrank und Gefriertruhe gibt es auch keine vorgefertigte Tiefkühlkost. Geflügel und Fisch werden noch lebend oder gerade geschlachtet gekauft und erst zu Hause gerupft oder entschuppt und ausgenommen. Milch wird täglich frisch vom Milchmann geholt. Das gilt auch für Fleisch und Wurst, solange sie nicht geräuchert sind. Auch das Gemüse muss geputzt und gekocht werden. Vorgefertigtes Gemüse hält sich ohne Kühlschrank nicht sehr lange.


Es gibt auch keinen Staubsauger. Krümel und Schuhdreck werden mühsam aufgekehrt, Teppiche und Sessel mit dem Ausklopfer vom Staub befreit, nachdem sie in den Hof oder Garten gebracht worden sind. Geräte zum Rühren und Zerkleinern in der Küche gibt es ebenfalls nicht. Es fehlen der Elektroquirl, das elektrische Messer, die Küchenmaschine, (mehr …)



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10 Mart 2015

Höhere Strompreise durch verlustreiche Trassen

Höhere Strompreise durch verlustreiche Trassen Geplante und zum Teil bereits im Bau befindliche Hochspannungsleitungen sind extrem teure Maßnahmen, um überschüssige Ökostrom zu entsorgen. Jedes zusätzliche Windkraftwerk und Solarkraftwerk verschlimmert die Situation.


Politiker und Journalisten bejubeln den Zubau von Windstromanlagen, Solarstromanlagen und Biogasstromanlagen. Sie träumen in ihrer Verwirrung von einer hundertprozentigen Versorgung Deutschlands mit Ökostrom. Versorgungssicherheit, Wirkungsgrad und Kosten sind bedeutungslos. Allgemein ist man wohl der Ansicht: “Das werden die Ingenieure schon in den Griff bekommen.” So soll der Süden Deutschlands mit Windstrom aus dem Norden versorgt werden, um thermische Kraftwerke in Bayern abschalten zu können. Drei neue Stromtrassen für Höchstspannung sollen durch den Thüringer Wald, das waldreiche Hessen und durch die Nordsee nach Norwegen zu einem viel zu kleinen Pumpspeicherkraftwerk gebaut werden.


Teurer Stromtransport

Die politischen Planer ignorieren unbelastet durch Fachwissen den teuren Stromtransport und nehmen beachtliche Stromverluste durch elektrischen Widerstand in Kauf. Strom erwärmt die Leitungen und gibt so Energie an die Umwelt ab. Auch entstehen rund um Wechselstromleiter elektromagnetische Felder, die ebenfalls Verluste herbeiführen. Als Faustregel werden je 100 Kilometer Leitungslänge 1 bis 3 Prozent der elektrischen Energie in Wärme umgewandelt, wenn man die Transformatoren und Umrichter mit einbezieht. Daher gilt seit vielen Jahren in der Stromwirtschaft der Grundsatz: Ab 200 km ist der Transport von Brennstoff zur Stromerzeugung preisgünstiger als die Leitung über eine Stromtrasse. Kraftwerke werden aus gutem Grund immer in Verbrauchernähe gebaut.


Die Naturgesetze ignorierend, sollen neue Stromtrassen teuren und unzuverlässigen Windstrom von Norddeutschland, aus der Nordsee und aus der Ostsee nach Süddeutschland leiten. Überschüssiger Strom soll Wasser in die Oberbecken von Pumpspeicherkraftwerken pumpen. Da Deutschland nur über geringe Speicherkapazitäten verfügt, wird auch erwogen, ein norwegisches Speicherkraftwerk zu nutzen. Welche Kosten verursachen diese wahnwitzigen Pläne?


Nord-Süd-Trassen verdoppeln die Stromkosten

Windstrom an Land wird mit neun Cent je Kilowattstunde vergütet. In der Verteilerstation wird er mit Transformatoren auf 380.000 Volt umgeformt. Hochspannung bedeutet geringere Stromstärke und weniger Verlust durch elektrischen Widerstand. Bis hierher betragen die Verluste bereits drei bis fünf Prozent. Per Hochspannungstrasse geht es dann mit rund 10 Prozent Verlust nach Süddeutschland. Transformatoren passen die Spannung wieder an die Verteilernetze an, wo weitere Verluste von drei bis fünf Prozent entstehen, bis Strom verbraucht wird. 15 bis 20 Prozent der elektrischen Leistung gehen so verloren: Strom gemessen in Ampere mal Spannung gemessen in Volt ergibt die Leistung gemessen in Watt. Allein durch diese Stromverluste verteuert sich jede Kilowattstunde um rund zwei Cent.


Wesentlich mehr kosten allerdings die Technik und die Rohstoffe für den Stromtransport. Nach Angaben von Tennet werden für einen Kilometer Höchstspannungsleitung mehr als eine Million Euro fällig. Für Erdkabel steigen die Kosten aufgrund der aufwändigeren Isolation auf acht Millionen Euro je Kilometer an. Rechnet man für Zinsen, Abschreibungen und Betriebskosten nur zehn Prozent der Baukosten, liegen die Netzkosten für den Stromtransport über 100 Kilometer bei etwa 0,5 Cent je Kilowattstunde für Überlandleitungen. Erdkabel sind deutlich teurer, nämlich vier Cent je Kilowattstunde. Der Strompreis für norddeutschen Windstrom dürfte sich bei der Anlieferung in Bayern damit mehr als verdoppelt haben – ohne Mehrwertsteuer, ohne Stromsteuer, ohne Konzessionsabgabe und weiteres mehr.


Off-Shore Strom wird noch teurer

Im Meer erzeugter Windstrom soll angeblich das Rückgrat der deutschen Stromversorgung bilden. Mit welcher Mathematik Politiker rechnen, bleibt ein Rätsel. Windstrom vom Meer wird nach dem unsinnigen und unsozialen Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) mit 19 Cent je Kilowattstunde vergütet. Hinzu kommen die Transportkosten an Land durch aufwändige Leitungen mit fünf Cent je Kilowattstunde. Salzwasser leitet Strom noch besser als feuchter Erdboden, was den Isolationsaufwand für Seekabel extrem in die Höhe treibt. Dieser teure weitergeleitete Strom geht dann den gleichen Weg wie zuvor beschrieben. Einschließlich aller anderen Abgaben kostet er für den Endabnehmer in Bayern etwa 50 Cent je Kilowattstunde. Der Bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer hat offensichtlich Recht, solange er den Sinn geplanter Stromtrassen anzweifelt und sein Einverständnis verweigert.


Pumpspeicher können nur zu hohen Kosten Bedarfsspitzen abdecken

Ferner spukt in politischen Wirrköpfen die Meinung herum, es gäbe Speicher, um unberechenbare und stark schwankende Windstrommengen und Solarstrommengen bedarfsgerecht einzuspeisen. So viele Speicher kann es niemals geben, von den Kosten ganz zu schweigen. Speicherkraftwerke sind die preisgünstigsten Speicher. Das Pumpspeicherwerk Goldisthal in Thüringen soll als Beispiel dienen. Es hat eine Leistung von rund 1.000 Megawatt, also die Leistung eines Kernkraftwerkes oder eines großen Kohlekraftwerkes. Es kann 8.000 Megawattstunden Strom speichern. Wird die volle Leistung abgerufen, ist der Speicher nach acht Stunden leer. In diesen acht Stunden liefert das Pumpspeicherwerk weniger als zwei Prozent des deutschen Strombedarfs und danach nichts mehr. Zu welchen Kosten wird gespeichert?


Die Energieverluste des Speicherkraftwerkes betragen 20 bis 25 Prozent. Dies scheint vertretbar zu sein. Doch die Betriebskosten und Kapitalkosten des Speicherkraftwerkes sind extrem hoch. Wird das Speichervolumen zwölfmal im Jahr umgesetzt, was der Anzahl längerer Flauten jährlich entspricht, kostet das Speichern rund 60 Cent pro Kilowattstunde. Zusammen mit den hohen Einspeisevergütungen für Ökostrom und den Kosten für die langen Trassen kostet Strom, der aus einem Speicherkraftwerk kommt, mindestens 100 Cent je Kilowattstunde, also mehr als das Dreifache des heute bereits überteuerten Strompreises in Deutschland. Speicherstrom war und ist nur sinnvoll, um kurzzeitige Bedarfsspitzen im Stromnetz aufzufangen. Thermische Kraftwerke hingegen erzeugen Strom bedarfsgerecht und brauchen keine Speicher.


Nordseeleitung entsorgt Ökostrom: Norwegen profitiert

Auch wer mit Stromwirtschaft nicht vertraut ist, dürfte verstehen, dass es wirtschaftlich unsinnig ist, teuren Ökostrom nach Norwegen zu schicken, ihn dort in Pumpspeicherkraftwerken in kinetische Energie umzuwandeln, um bei Bedarf erneut Strom zu erzeugen, der dann verlustreich den langen Weg zurück an die deutsche Küste und bis nach Süddeutschland geleitet wird. Die Verluste addieren sich auf 50 Prozent. Die Kosten werden untragbar. Der Witz ist jedoch, dass Norwegen hat nur ein einziges kleines Pumpspeicherkraftwerk hat, das laut Wikipedia gerade ein Viertel der Durchsatzleistung des geplanten Seekabels aufnehmen kann. Zusätzliche Pumpspeicherkraftwerke sind aus Naturschutzgründen in Norwegen kaum durchsetzbar. Außerdem werden sie nicht gebraucht.


Warum werden Stromkunden in Deutschland durch solche Hirngespinste getäuscht, die als Meilenstein der sogenannten Energiewende gefeiert werden? Hintergrund ist, den unwirtschaftlichen und unzuverlässigen Ökostroms entsorgen zu müssen. Mit jeder neuen Ökostromanlage wächst die Strommenge, die nicht verwertet werden kann. Deshalb werden Windkraftwerke und Solarstromkraftwerke automatisiert abgeschaltet, um die Spannung im Verbundnetz stabil zu halten. Überkapazitäten werden an der Leipziger Strombörse zu Dumpingpreisen verschleudert und häufig sogar unter Zuzahlung entsorgt.


Lange Leitungen vernichten Strom, der negativ in Statistiken aufgeführt werden müsste. Teurer deutscher Ökostrom wird generell zu Dumping-Preisen weit unter dem Gestehungspreis verkauft. Dies wäre für Norwegen finanziell vorteilhaft. Durch die geplante Nordseeleitung wird der Strom zwar teurer, ist aber immer noch sehr preiswert, wenn er in Norwegen ankommt. Die starken Schwankungen der Ökostromlieferungen kann Norwegen mit seinen vielen gut regulierbaren Wasserkraftwerken neben dem einen Pumpspeicherkraftwerk leicht ausgleichen. So würde Deutschland unbrauchbaren und die Netzstabilität störenden Ökostrom mit hohem Kostenaufwand zum finanziellen Nutzen von Norwegen entsorgen. Mit Österreich wird dies bereits erfolgreich auf Kosten der deutschen Stromkunden praktiziert.


Prof. Dr. Hans-Günter Appel

2. Vorsitzender und Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz


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19 Ocak 2015

Batteriespeicher sind keine Lösung für unstetigen Ökostrom

Batteriespeicher sind keine Lösung für unstetigen Ökostrom -

Batteriespeicher sind keine Lösung für unstetigen Ökostrom Das Speichern von Solarstrom in Batterien kostet mehr als die Erzeugung. Das haben die Experten des Stromverbraucherschutzes NAEB errechnet. Dies gilt für kleine Hausanlagen zur Selbstversorgung wie auch für Großanlagen. Die Eigenversorgung mit Solarstrom über Batterien, die von der Bundesregierung gefördert wird, ist unwirtschaftlich.


Ist eine Solarstromanlage zum Eigenverbrauch auf dem Dach eines Einfamilienhauses die Alternative zu wachsenden Stromkosten? Dieser Frage ist der Vorsitzende vom Stromverbraucherschutz NAEB e.V., Heinrich Duepmann, zusammen mit den einschlägigen Energie-Experten von NAEB nachgegangen.


Solarstrom fällt überwiegend in der Mittagszeit an, wenn die Sonne am stärksten scheint. Nachts gibt es dagegen überhaupt keinen Solarstrom. Eine Eigenversorgung mit Solarstrom ist daher nur sinnvoll, wenn der größte Teil des Mittagsstromes gespeichert werden kann als Reserve für Zeiten mit wenig oder ohne Sonnenschein. Zu den Stromerzeugungskosten durch die Solaranlage kommen also noch die Speicherkosten für Batterien hinzu. Andere Speichermethoden sind nach derzeitigem Stand der Technik für diesen Zweck nicht sinnvoll.


Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht etwa zehn Kilowattstunden täglich. Diese Energiemenge muss mindestens erzeugt und gespeichert werden können. Eine Fotovoltaikfläche von 20 bis 25 Quadratmetern dürfte im Mittel ausreichen. Sie erzeugt aber nur 2.000 kWh jährlich, weil im dunklen Winter mit langen Nächten kaum Solarstrom erzeugt werden kann. Der Unterschied zu durchschnittlich 3.500 kWh jährlich für eine Familie muss aus dem Verbundnetz kommen, oder man verzichtet auf den Betrieb starker Stromverbraucher. Die Betreiber von Dampfkraftwerken fordern hohe Bereitstellungsgebühren, die in den Stromrechnungen als hohe Grundgebühr auftauchen. Dampfkraftwerke müssen ganzjährig in Bereitschaft gehalten werden, dürfen aber nur dann Strom liefern, wenn kein Ökostrom eingespeist werden kann.


Batterien mit einem Speichervermögen von zehn kWh müssen die Leistung einer Solarstromanlage von mindestens zwei Kilowatt aufnehmen und auch eine gleich hohe Leistung wieder abgeben können. Nur dann ist es möglich, auch abends Großverbraucher wie einen Elektroherd, eine Waschmaschine oder einen Wäschetrockner zu betreiben. Ein Batteriespeicher muss folgende Anforderungen erfüllen:

– Preis, Masse und Volumen pro Kilowattstunde Speichervermögen sollen möglichst gering sein.

– Speicherverluste sollen niedrig sein.

– Eine Selbstentladung soll gering sein.

– Die Anzahl der Lastzyklen soll hoch sein.

– Die Abnahme der Speicherfähigkeit soll gering sein.

Zum Speichern kommen nur zwei Batterietypen in Frage: Bleiakkumulatoren, wie sie zum Starten in Autos genutzt werden, und Lithiumionenbatterien, die sich durch eine geringere Speichermasse auszeichnen.


Gespeicherter Solarstrom teurer als Netzstrom

Bleiakkumulatoren, die 10 kWh speichern, wiegen nach Wikipedia mindestens 300 Kilogramm und haben ein Volumen von etwa 120 Liter. Der Stromverlust zum Speichern und wieder Entladen liegt bei 20 Prozent und die Selbstentladung bei 0,25 Prozent pro Tag. Die Batterien kosten 1000 Euro und müssen nach 3 Jahren ersetzt werden. Dies gilt, wenn die Batterien häufig vollständig entladen werden. Bei einer Entladetiefe von 30 %, also nur Nutzung von 30 Prozent der Kapazität, steigen die Kosten wie auch die Nutzungsdauer der Akkumulatoren auf das Dreifache. Zu den Stromerzeugungskosten von 12 Cent/kWh kommen also noch weitere 19 Cent/kWh für Speicherverluste, Abschreibung der Batterie und Entladeverluste. Damit ist die Selbstversorgung mit Solarstrom kein Gewinn im Vergleich mit einer Komplettversorgung über das Netz.


Die Lithium-Ionen Batterien haben eine etwas geringe Masse pro Kilowattstunde gegenüber den Bleiakkumulatoren. Daher werden sie heute für Elektromobile eingesetzt. VW bietet für seinen e-Up Ersatzbatterien für 500 Euro pro kWh Speicherfähigkeit an. Im Handel werden Preise von 200 Euro pro KWh genannt. Es werden damit aber nur geringe Lastzyklen erreicht. Die Lebensdauer der e-Up Batterien werden auf sechs bis acht Jahre geschätzt. Wird die Batterie ständig leergefahren, sinkt die Lebenszeit deutlich. Die Speicherverluste liegen auf gleicher Höhe wie die der Bleiakkumulatoren. Nach diesen Zahlen sind die Kosten beim Einsatz von Lithium-Ionenbatterien deutlich höher als von Bleiakkumulatoren, nämlich zwischen 20 bis 40 Cent/kWh. Die Batteriekosten des e-Up liegen bei ca. 20 Cent/km. Hinzu kommen 5 Cent/km an Stromkosten. Die Antriebsenergie für dieses kleine Auto ist also deutlich teurer als für eine Luxuslimousine. Bei diesen Fakten muss man sich fragen: Haben Politiker, die Elektroautos auf deutschen Straßen fördern wollen, keinen Sinn für die Realität?


Rohstoffe für Batterien überfordern die Weltproduktion

Die Experten von NAEB haben noch eine andere Berechnung angestellt. Nach wie vor erhebt nämlich eine Reihe von Politikern die wirtschaftlich haltlose Forderung, Deutschland sei mit 100 Prozent Ökostrom zu versorgen. Abgesehen von den horrenden Kosten wird das technisch nur möglich sein, wenn man mindestens den Strombedarf eines Tages speichern kann. Verwendet man dazu Blei-Akkumulatoren, sind zum Speichern von 1 kWh etwa 15 kg Blei erforderlich. Deutschland hat einen mittleren Tagesbedarf von 1,7 Milliarden kWh. Allein für Deutschland wären für das Speichern in Blei-Akkumulatoren 25 Millionen Tonnen Blei nötig. Die Weltproduktion von Blei liegt bei knapp 12 Millionen Tonnen. Es leuchtet wohl jedem ein: Wegen Bleimangel können noch nicht einmal in Deutschland genügend Akkumulatoren bereitgestellt werden, vom hohen Platzbedarf für industrielle Anwendung ganz zu schweigen. Vergleichbare Ergebnisse findet man auch für andere Batterien. Auch hier reichen die global verfügbaren Rohstoffe nicht aus.


“Es ist geradezu lächerlich und tragisch zugleich, mit welchen vergeblichen Klimmzügen Politiker ihre verfehlte ideologische Energiepolitik doch noch durchsetzen wollen”, stellt Heinrich Duepmann fest. “Eine Solarstromanlage auf dem Dach könnte aber dann eine sinnvolle Notstromversorgung werden, wenn es zu Stromausfällen kommt, auf die wir mit der gegenwärtigen deutschen Energiepolitik unaufhaltsam zusteuern.”


Prof. Dr. Hans-Günter Appel

2. Vorsitzender und Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz


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