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5 Ekim 2015

High-Tech Prozessoptimierung von Biogasanlagen

Biotechnologische Optimierung einer Zukunftstechnologie


(Mynewsdesk) Zwingenberg, 05.10.2015: Das Biotechnologie-Unternehmen BRAIN AG gibt die Optimierung im Prozess der Biogas-Produktion aus Abfallströmen bekannt. In dem zum Teil vom BMBF co-finanzierten Programm ESE-BIOGAS ist es den Wissenschaftlern bei BRAIN gelungen, den mikrobiellen Prozess der Biogas-Bildung zu optimieren und dabei die Energieausbeute gegenüber den etablierten Prozessen um mehr als 20% zu erhöhen. In einem 10 Liter Prototyp-Fermenter mit vorgeschalteter und von BRAIN etablierter Exoenzymfarm konnte der Biogas-Produktionsprozess validiert werden und steht für eine industrielle Nutzung zur Verfügung.


Energieträger müssen in Deutschland zurzeit teuer importiert werden. Wirtschaftliche Abhängigkeiten und politische Unsicherheiten sind damit absehbar. Um mittelfristig von Energieimporten unabhängiger zu werden, bedarf es einer Neuausrichtung der industriellen Energiegewinnung, zum Beispiel durch eine nachhaltige Biologisierung der Prozesse. Eine Biologisierung der Energiegewinnung durch die konsequente Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen stellt dabei einen Schwerpunkt der bundesdeutschen Forschung und Entwicklung dar. Das Thema ist dazu Teil der Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie 2030, in der auch das Forschungsvorhaben ESE-BIOGAS der BRAIN und der akademischen Partner unter dem FKZ: 03SF0424D angesiedelt ist.


Biogas ist die Energiequelle für mehr als 50% der aus Biomasse gewonnenen elektrischen Energie in der Bundesrepublik Deutschland. Um nicht in Konkurrenz mit der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln zu gelangen, setzt BRAIN hier klar auf die Optimierung der Verwertung von Abfallströmen wie Stroh, Holzabfällen oder tierischer Exkremente, die unter Verwendung mikrobieller Konsortien zum Energieträger Biogas umgesetzt werden.


Die biochemische Konversion von Biomasse zu Biogas ist ein komplexer Vorgang, der eine diverse mikrobielle Lebensgemeinschaft benötigt. Die Komplexität dieser Lebensgemeinschaft in einem luftdicht abgeschlossenen Reaktor schließt bisher eine verlässliche Steuerung des Fermentationsvorgangs weitgehend aus, was eine großtechnische industrielle Nutzung der Technologie limitiert. Neben der fehlenden Regelungsmöglichkeit ist der initiale, sehr langsame, und damit geschwindigkeitsbestimmende Aufschluss der polymeren Biomasse zu durch Mikroorganismen abbaubaren Zucker-Monomeren eine weitere Limitation.


Eine bekannte Komplikation beim Betrieb von Biogasanlagen ist die Problematik des „Umkippens“ der Reaktoren durch eine Übersäuerung des Behälterinhalts. Der durch die Säureproduktion erniedrigte pH-Wert lässt in der Folge die empfindlichen Methan produzierenden Bakterien absterben und führt in der Konsequenz zu einer Fehlgärung des Behälterinhalts und damit einem wirtschaftlichen Schaden.


Der von BRAIN etablierte neue Prozess setzt hier an und macht den Fermentationsvorgang stabiler, nachhaltiger und effektiver, was mit weniger Aufwand zu höherer Ausbeute führt. Der Prozess besteht dabei aus drei optimal interagierenden Hauptkomponenten: der Exoenzymfarm, dem Elektro-Biogas Fermenter und dem Biosensor.


„Die Exoenzymfarm liefert einen definierten Enzym-Cocktail, der die Substratspaltung und die nachfolgende Verstoffwechselung um 20% effektiver gestaltet. Die Vorteile dieses Prozessabschnitts sind eine bessere Raum-Zeit-Ausbeute bei reduziertem Abfallvolumen. Die zentrale Komponente der Anlage bildet ein Elektro-Biogas-Fermenter, in welchem durch direkt eingebrachte Brennstoffzellen die Abbauschritte der Substrate individuell gesteuert werden können. Parallel erfolgt eine Direktverstromung von bei der enzymatischen Umsetzung entstehenden Energieäquivalenten (Elektronen), welche im Vergleich zu bestehenden Blockheizkraftwerken deutlich effizienter ist“, stellt Dipl. Ing. Marc Gauert, leitender Ingenieur bei BRAIN, heraus. „Die letzte Komponente stellt einen Biosensor im Mikrofluidik-Format dar, der als Biomarker ein wichtiges Prozess-Intermediat (Propionsäure) aufzeichnet und somit eine einfachere Prozesssteuerung erlaubt“.


„Bei dem ESE-BIOGAS Programm handelt es sich um ein absolutes Vorzeigeprojekt der BRAIN. In kürzester Zeit ist es dem Team um Marc Gauert gelungen, den Prozess der Biogasproduktion nachhaltig zu optimieren. Unser besonderer Dank gilt aber auch Herrn Prof. Dr. Johannes Gescher vom KIT in Karlsruhe, dessen herausragendes Know-how rund um die mikrobiellen Brennstoffzellen sowie die exo-elektrogenen und methanogenen Mikroorganismen maßgeblich zum positiven Gesamtergebnis beigetragen hat“, fügt Dr. Guido Meurer, Unit Head Strain Development bei BRAIN, hinzu.


Ende 2014 waren in Deutschland 7.820 Biogasanlagen mit einer installierten Anlagenleistung von ca. 3.500 MW in Betrieb. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Anlagenzahl damit mehr als versiebenfacht. Damit ersetzen die Biogasanlagen bereits heute in Deutschland mehr als zwei Atomkraftwerke und versorgen über 10 Millionen Haushalte mit 27 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr (4.3% der Bruttostromerzeugung). Allein in Deutschland arbeiteten in der Biogas-Branche 2013 etwa 40.000 Mitarbeiter, die insgesamt 6.6 Milliarden Euro Umsatz erwirtschafteten. Etwa 40% des Umsatzes wurden mit Auslandsgeschäft erwirtschaftet.


Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/f571nr


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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.

Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.


Kontakt

BRAIN AG

Martin Langer

Darmstädter Straße 34-36

64673 Zwingenberg

+49-6251-9331-16

ml@brain-biotech.de

www.brain-biotech.de



High-Tech Prozessoptimierung von Biogasanlagen

18 Eylül 2015

Landwirtschaftsminister informiert sich über Biogasanlage Dorsten

Wie kann Gülle aufbereitet werden? Wo kann sie sinnvoll eingesetzt werden? Was kann aktiv gegen den Nährstoffüberschuss in den Tierhaltungsregionen getan werden? Das waren nur einige Fragen, die Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, bei seinem Besuch am Freitagmorgen in Dorsten stellte – und die ihm beantwortet wurden.


Remmel besuchte die Biogasanlage (http://www.agravis.de/de/tiere/biogas_1/index.html)der TerraSol Wirtschaftsdünger GmbH – einem Beteiligungsunternehmen der AGRAVIS Raiffeisen AG (http://www.agravis.de) und der ODAS-Gruppe (http://www.odas.biz/) – und informierte sich bei einem Blick hinter die Kulissen über das innovative Konzept, mit dem die Anlage seit März 2014 geführt wird. „Das Thema Nährstoffmanagement stellt für die Landwirtschaft eine immer größere Herausforderung dar – gerade in Regionen wie dem südlichen Münsterland und dem nördlichen Ruhrgebiet“, sagte Minister Remmel vor Ort.


Dr. Philipp Spinne und Steffen Schirmacher-Rohleder, Geschäftsführer der TerraSol Wirtschaftsdünger GmbH und des Partnerunternehmens ODAS GmbH, empfingen den Minister und stellten ihm den ganzheitlichen Ansatz zur Verwertung von überschüssigem Wirtschaftsdünger in Theorie und Praxis vor.


Steffen Schirmacher-Rohleder betonte dabei, dass der erste Schritt zunächst immer eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Betriebssituation sei, um eine individuelle Lösung zu finden: „Erst nach einer detaillierten Analyse der Problemstellung werde entschieden, wie und wie viel Gülle oder Mist vom Betrieb gehe und beispielsweise in der Biogasanlage in Dorsten zur Energieproduktion eingesetzt wird.“ Nach der Verarbeitung in der Biogasanlage werden die Gärreste in die Ackerbauregionen transportiert.


Die Abläufe und Funktionsweise der Biogasanlage stellte Dr. Philipp Spinne vor. Er erklärte, dass es nicht nur darum gehe, eine Biogasanlage zur Energiegewinnung zu betreiben, sondern eine Anlage zur sinnvollen Verwertung von Nährstoffen: „Nach unserem Ansatz soll die Anlage mit einem Wirtschaftsdünger-Anteil von 80 Prozent laufen. Im Volllastbetrieb wollen wir stündlich 700 Normkubikmeter Biomethan einspeisen und zusätzlich im Jahresdurchschnitt etwa 500 Kilowatt Strom über unsere Blockheizkraftwerke produzieren.“


Minister Remmel zeigte sich beeindruckt von der neuen Herangehensweise: „Das Problem der Nährstoffüberschüsse ist nicht neu, daher ist es wichtig, dass innovative Ansätze gefunden werden, die beiden Seiten einen Nutzen und Mehrwert bringen.“ Das sei mit der Biogasanlage in Dorsten geschehen. Grundsätzlich blieb der Landwirtschaftsminister aber bei seiner Meinung, dass zukünftig auf einem landwirtschaftlichen Betrieb nicht mehr Gülle produziert werden soll als für den eigenen Nährstoffbedarf notwendig. Dafür müssen jetzt die Weichen für eine langfristige Entwicklung der Tierhaltung gestellt werden.


Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.100 Mitarbeitern 7,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit rund 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

www.agravis.de


Kontakt

AGRAVIS Raiffeisen AG

Bernd Homann

Industrieweg 110

48155 Münster

0251/6822050

bernd.homann@agravis.de

http://www.agravis.de



Landwirtschaftsminister informiert sich über Biogasanlage Dorsten

18 Ağustos 2015

Internationale Konferenz

Internationale Konferenz Progress in Biomethan Mobility (http://www.biomethane-mobility.com/de)


Innerhalb der Anstrengungen um die Energiewende hat die bio- und erdgasbasierte Mobilität noch nicht den Stellenwert, der ihr gebührt. Vielversprechende Lösungen im Bereich des Downscalings von großen zu kleinen Gasmengenströmen sowie ökonomisch interessante und neu entwickelte kleinmaßstäbige Aufbereitungsverfahren sollen einer kritischen Würdigung unterzogen werden.

Die Konferenz richtet sich an BGA-Betreiber, Tankstellenbesitzer und Flottenbetreiber, an Forschungseinrichtungen, Energiedienstleister und Automobilindustrie, sowie an Akteure in den Aufbereitungstechnologien, an Hersteller und Planungsbüros.


AUSSTELLUNG

Parallel zur Konferenz werden im Rahmen einer Ausstellung Akteure der Biomethanbranche ihre Neuerungen und technischen Lösungen präsentieren.


EXKUSION

Die Exkursion bietet Teilnehmern der Konferenz einen Besuch zu interessanten Biomethan-Projekten in der Region.


KONFERENZSPRACHE

deutsch, englisch


Die IBBK Fachgruppe Biogas GmbH vereint und vernetzt Experten, Bertreiber und Firmen, sowie Vereinigungen und Bildungsträger aus dem Bereich Biogas- und Bioenergie. Die Arbeit der IBBK Fachgruppe Biogas GmbH erstreckt sich sowohl auf regionale, überregionale als auch auf internationale Aktivitäten. Die IBBK Fachgruppe Biogas GmbH versteht seine Arbeit als zusätzlichen Impuls zur reinen Verbands- und Lobbyarbeit und bemüht sich den wachsenden Bedarf an firmenunabhängiger, neutraler Informationsvermittlung zum Thema Biogas aus Biomasse, Pflanzenöl, Holzgas und Ökologische anaerobe Abwasserreinigung abzudecken. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Beratungs-, Bildungs- und Projektarbeit.


Kontakt

IBBK Fachgruppe Biogas Gmbh

Silke Volk

74592

74592 Kirchberg

497954921969

s.volk@biogas-zentrum.de

http://www.biogas-zentrum.de



http://www.pr-gateway.de/media/primage/265800.jpgInternationale Konferenz

Internationale Konferenz

Location: Neubau

Street: Rosenbühl 14

City: 74523 – Schwäbisch Hall (Germany)

Start: 27.10.2015 09:00 Uhr

End: 28.10.2015 19:00 Uhr

Entry: 290.00 Euro (non 19% VAT)
get ticket


Internationale Konferenz


Progress in Biomethan Mobility


Innerhalb der Anstrengungen um die Energiewende hat die bio- und erdgasbasierte Mobilität noch nicht den Stellenwert, der ihr gebührt. Vielversprechende Lösungen im Bereich des Downscalings von großen zu kleinen Gasmengenströmen sowie ökonomisch interessante und neu entwickelte kleinmaßstäbige Aufbereitungsverfahren sollen einer kritischen Würdigung unterzogen werden.

Die Konferenz richtet sich an BGA-Betreiber, Tankstellenbesitzer und Flottenbetreiber, an Forschungseinrichtungen, Energiedienstleister und Automobilindustrie, sowie an Akteure in den Aufbereitungstechnologien, an Hersteller und Planungsbüros.


AUSSTELLUNG

Parallel zur Konferenz werden im Rahmen einer Ausstellung Akteure der Biomethanbranche ihre Neuerungen und technischen Lösungen präsentieren.


EXKUSION

Die Exkursion bietet Teilnehmern der Konferenz einen Besuch zu interessanten Biomethan-Projekten in der Region.


KONFERENZSPRACHE

deutsch, englisch


Die IBBK Fachgruppe Biogas GmbH vereint und vernetzt Experten, Bertreiber und Firmen, sowie Vereinigungen und Bildungsträger aus dem Bereich Biogas- und Bioenergie. Die Arbeit der IBBK Fachgruppe Biogas GmbH erstreckt sich sowohl auf regionale, überregionale als auch auf internationale Aktivitäten. Die IBBK Fachgruppe Biogas GmbH versteht seine Arbeit als zusätzlichen Impuls zur reinen Verbands- und Lobbyarbeit und bemüht sich den wachsenden Bedarf an firmenunabhängiger, neutraler Informationsvermittlung zum Thema Biogas aus Biomasse, Pflanzenöl, Holzgas und Ökologische anaerobe Abwasserreinigung abzudecken. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Beratungs-, Bildungs- und Projektarbeit.


Kontakt

IBBK Fachgruppe Biogas Gmbh

Silke Volk

74592

74592 Kirchberg

497954921969

s.volk@biogas-zentrum.de

http://www.biogas-zentrum.de



http://www.pr-gateway.de/components/com_gateway/showimage.php?width=200&height=200&id=265781Internationale Konferenz

23 Temmuz 2015

Energie, die begeistert

Biogasanlage Raitzen startet durch!


Energie, die begeistert(NL/2039318924) 40 Millionen KWh saubere Energie jährlich – das rechnet sich für Anleger und Gemeinde!


Nürnberger Finanzdienstleister und Projektierer für Erneuerbare-Energie-Anlagen realisiert seine 46. Biogasanlage. Bürgermeister Michael Reinhardt gibt den Startschuss für die erste Biomethaneinspeisung ins Erdgasnetz.


In enger Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung, dem Bürgermeister und der Bevölkerung wurde der Bau der Biogasanlage Raitzen nach nur zehn monatiger Bauzeit jetzt im Juli fertiggestellt. Raitzen gehört zur Gemeinde Naundorf im Landkreis Nordsachsen. Ab jetzt speist die Anlage Biogas ins Erdgasnetz ein, so Bürgermeister Michael Reinhardt. Was uns besonders freut, es entstehen neue Arbeitsplätze. Die Wartung und Instandhaltung der Anlage wird von örtlichen Handwerksbetrieben übernommen und durch langfristige Substrat-Lieferverträge mit Landwirten unserer Region verbleibt die Wertschöpfung in der Kommune. Ob Windräder, Photovoltaik oder Biogas – Bürgermeister und Rat stehen zu den erneuerbaren Energien. Um die Bevölkerung in dieses Großprojekt einzubeziehen, lädt die UDI- im Frühling zum Tag der offenen Tür alle Interessierten in die Anlage ein.


Seit dieser Woche läuft die Biogasanlage Raitzen, die künftig eine Leistung von 550 Nm³ Biomethan pro Stunde liefern wird. Das heißt: Die Anlage ersetzt 550 m³ Erdgas stündlich und erzeugt so rechnerisch 40 Millionen KWh Energie im Jahr. Damit könnten dann 2.500 Haushalte mit sauberem Strom und Wärme versorgt werden.


Das Rohbiogas wird mittels eines speziellen Verfahrens gereinigt, direkt ins Erdgasnetz eingespeist und kann dann überall dort entnommen werden, wo es sinnvolle Verwendung findet. Biomethan ist ein Energieträger der Zukunft, so Harald Felker, Geschäftsführer der UDI-Bioenergie, der die Planung und Realisierung betreut hat. Das deutsche Erdgasnetz mit circa 245.000 km Leitungslänge, zahlreichen Gasspeichern und einer Kapazität von 200 Terrawattstunden, ist der größte Energiespeicher Deutschlands. Wir brauchen für unser Biogas keine neuen Trassen. Durch das Einspeisen ins Gasnetz können Stadtwerke beispielsweise irgendwo in Deutschland auf das Gas zugreifen und ihre Blockheizkraftwerke für Gewerbegebiete und Großverbraucher betreiben. Natürlich könnte das Gas auch direkt an private Verbraucher gehen.


Für die UDI-Gruppe ist die Biogasanlage in Raitzen bereits das 46. Biogasprojekt. Der Finanzdienstleister und Projektierer aus Nürnberg gehört mit über 15.200 Kunden zu den Pionieren im Bereich grünes Geld. UDI ermöglichte so den Bau von 363 Windkraftanlagen, 46 Biogasanlagen und 71 Solarprojekten. Mit dem jährlich erzeugten Ökostrom können bereits mehr als 1,5 Millionen Menschen mit umweltfreundlicher Energie versorgt werden. Dieser Erfolg treibt uns natürlich voran, so Harald Felker weiter. Am früheren Kraftwerkstandort Thierbach, südlich von Leipzig, entsteht gerade eine weitere Biogasanlage unter unserer Regie. Da freuen wir uns schon auf das Richtfest.

Weitere Infos zu UDI finden Sie unter: www.udi.de

*Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.


Kurzportrait der UDI-Gruppe


1998 gegründet, gehört UDI schon seit vielen Jahren zu Deutschlands Marktführern im Bereich ökologischer Kapitalanlagen. Geschäftsführer Georg Hetz ist ausgebildeter Banker und blickt auf langjährige Erfahrungen in Consulting, Marketing und Vertrieb zurück.


Dem Wissen der 49 Mitarbeiter des UDI-Teams und der Qualität der Beteiligungsangebote vertrauen bereits rund 15.200 Anleger. UDI unterhält keinen teuren Außendienst, sondern betreut die Kunden bundesweit im Direktvertrieb schnell und effektiv. Das bis dato vermittelte Eigenkapital von über 389,3 Mio. Euro ermöglichte zusammen mit dem Fremdkapital den Bau von 363 Windkraftanlagen, 45 Biogasanlagen sowie 71 Solarprojekten. Mit dem jährlich erzeugten Ökostrom können schon über 1,5 Millionen Menschen mit umweltfreundlicher Energie versorgt werden. Der Umwelt werden dadurch rechnerisch jedes Jahr rund 1,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid erspart.


Seit der Gründung der UDI-Gruppe hat sie sich vom Vertrieb für die Einwerbung von Eigenkapital für Windparks zu einer renommierten Anbieterin für Windkraft-, Solar- und Biogaskraftwerke entwickelt. Von der Projektentwicklung und Konzeption über die Vermittlung von ökologischen Geldanlagen an Privatinvestoren, verfügt die UDI über langjährige Erfahrung und Kompetenz. Auch auf dem Gebiet der Festzinsanlagen ist die Gruppe seit mehreren Jahren erfolgreich tätig. Die ab 2007 bis heute emittierten verzinslichen Vermögensanlagen waren bei den Kunden begehrt und zahlen bis heute die vereinbarten Zinsen und Rückzahlungen planmäßig aus.


Kontakt

FutureConcepts

Christa Jäger-Schrödl

Häcklgasse 6

84419 Schwindegg

49 (0) 171/ 501 843 8

info@futureconcepts.de

www.futureconcepts.de



http://www.pr-gateway.de/media/primage/263766.jpgEnergie, die begeistert

3 Haziran 2015

Erdöl als Motor der Wirtschaft, mehr als Mobilität

Ist das Ende der Ölförderung in Sicht? Welche Alternativen zu fossilen Rohstoffen wie Erdöl und Erdgas gibt es?


Erdöl als Motor der Wirtschaft, mehr als MobilitätDeutschland steht auf Fortschritt, Erfindungen, Mobilität, Sicherheit mit Bodenständigkeit. Das Unternehmen net search AG wurde im Jahr 1997 gegründet und ist ein international ausgerichtetes Vertriebsunternehmen von Solarmodulen und innovativer Energiegewinnung im Bereich der Erneuerbaren Energien. Innovation von Erneuerbaren Energien mit der Werthaltigkeit von Edelmetallen und Rohstoffen zu verbinden, fördern und an die verarbeitende Industrie verkaufen ist ein Ziel des Unternehmens. Was kann aus der Geschichte zu Nutzung von Rohstoffen ins heutige abgeleitet werden? Welche Regeln haben auch in Zeiten gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen weiterhin bestand? In regelmäßigen Inhouse-Veranstaltungen in den Räumlichkeiten im Fürstentum Liechtenstein, Buchenweg 6 in Vaduz werden Themen rund um Rohstoffe, Energiegewinnung, Wirtschaft und Vermarktung aufgegriffen, quergedacht und diskutiert.


Wandel: Wachstum, Bedrohung, neue Energien


Geschichtlich betrachtet hatten bedeutendes Wachstum und die Bedrohung traditioneller Produkte und nationale Sicherheitsinteressen zwangsläufig zur Folge, dass das Erdöl und die auf ihm beruhenden Industrie nicht nur wirtschaftlich und kommerziell, sondern auch politisch in den Mittelpunkt des Interesses rückte und verstärkt die Aufmerksamkeit auf sich zog. Gesellschaftliche Veränderungen spielten auch eine maßgebliche Rolle. Beispielsweise die Ausführungen von Ida Tarbell, die zusammen mit anderen Sozialkritikern als Muckrakers (Mistharken) diffamiert wurde und 1904 ihre klassische Untersuchung der Standard Oil Company veröffentlichte, bis zu Daniel Yergin und seinem Bestseller über die Geschichte der Mineralölindustrie, The Prize (1991), waren Journalisten und Wissenschaftlicher fasziniert von diesem Industriezweig. Sie beleuchteten eine Vielzahl von Aspekten der engen Verknüpfung des Öls mit der “Jagd nach… Geld und Macht”. Einige Autoren folgten Tarbells Beispiel und widmeten ihre Arbeiten den großen Ölkonzernen, die man die “Seven Sisters” genannt hat – eine kleine, aber einflussreiche Gruppe amerikanischer, britischer und niederländisch-britischer Ölgiganten.


Zur Diskussion für die net search AG Verantwortlichen und Mitstreiter steht die Frage nach der Motivation und den Auswirkungen, die bis in der heutigen Zeit spürbar sind. Auf der einen Seite wurden durch die Veröffentlichungen auf die Gefahren hinweisen, die sich aus der wirtschaftlichen Macht dieser “Ölgesellschaft” ergeben, deren internationale Ausrichtung zudem die Kontrollmöglichkeiten beschränkt, und diese natürlich auch auf einzelne Regierungen ausüben konnte. Aber zu einem noch größeren Diskussionsbeitrag trugen auf der anderen Seite die Autoren bei, die zumeist von der betreffenden Ölgesellschaft finanziert und sie und ihre Leistungen durch Veröffentlichungen feierten. Herr Andreas Federkeil, Verwaltungsrat der net search AG hierzu: “Heute zählen Rechtssicherheit, perfekte Infrastruktur, Abnahmegarantien zu den unerlässlichen Voraussetzungen, damit gute Bedingungen für die Erdölförderung geschaffen sind. Dies kann die USA bieten. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben sich in den vergangenen Jahren als Weltmeister positionieren können. Die besondere Sicherheit für Unternehmen und Partner wird durch die Tatsache ermöglicht, dass in den USA die Abnahme geförderten Rohöls durch Abnahme Verträge mit den Raffinerien gesichert ist. Das heißt einer erfolgreichen Erdölförderung folgen gesicherte Erlöse zu aktuellen Tagespreisen. So produziert eine Ölquelle pro Tag ca. 1.000 Barrel (je 159 Liter) Erdöl bester Sorte. Unabhängig von konjunkturellen Ölpreis Schwankungen ist die Festzins-Rendite für unsere Investoren absolut sicher.”


Deutschland und Mineralölwirtschaft


Die Parallelen zur Mineralölwirtschaft der angloamerikanischen Ölfirmen, die Vereinigten Staaten, Großbritannien, die eine Pionierrolle dieser Gesellschaften darstellten und den Resultaten des weltweiten wirtschaftlichen Erfolgs innerhalb des Weltreiches in der Geschichte. Die Rolle Deutschlands hierbei? Die Volkswirtschaft gewann immer mehr an Bedeutung. Zwar haben deutsche Ölfirmen schlichtweg keine besondere Rolle innerhalb der weltweiten Geschichte dieses Industriezweiges in der Vergangenheit gespielt. Zwar gibt es ein paar kleine Ausnahmen. Dazu zählte aber hauptsächlich dann die chemische Industrie. Wissenschaftliche und journalistische Untersuchungen des deutschen Anteils haben sich auf bestimmte Ölfirmen beschränkt, und einzelne Aspekte. Sie untersuchen den Energieträger Öl im Zusammenhang mit der allgemeinen Energiepolitik, besonders in den 1970er-Jahren. Gerade als ein Hauptkonsument von Öl und seiner Produkte stellt die deutsche Ölindustrie ein zwingendes Fallbeispiel dar.


Zur Diskussion führt net search AG Verwaltungsrat Andreas Federkeil an, dass Deutschland sich besonders durch die internationalen und politischen Dimensionen vor getan hat. Das deutsche Territorium war ein wichtiges Schlachtfeld für internationale Ölgesellschaften in der gesamten Periode vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Die wachsende Abhängigkeit des Landes von dieser Energiequelle war ständiger Anlass zur Sorge und zu bisweilen hektischen Aktionen in alternative Technologien, um etwa aus Kohle Benzin zu gewinnen. Auch zur fatalen Kriegspolitik trug sie ihren Teil bei. Nach 1945 war Westdeutschland wiederum Schauplatz konkurrierender multinationaler und einheimischer Ölfirmen in ihrem Kampf um neue Märkte. Die Abhängigkeit vom Öl war von ausschlaggebender Bedeutung bei der Beteiligung Westdeutschlands an der westlichen Weltwirtschaft, an der aktiven Rolle, die die Bundesrepublik bei der europäischen Integration spielte, sowie bei dem letztendlich gescheiterten Versuch der DDR, ein alternatives politisches und wirtschaftliches System aufzubauen.


“Der Überblick über die Entwicklung der Ölindustrie in Deutschland ab 1860 zeigt, wie die deutsche Nation sich daraus herausbilden konnte und wo die ersten Ölkrisen 1973, 1974 Deutschland hart treffen. Ängste und Sicherheit liegen dicht beieinander”, so Herr Federkeil von der net search AG abschließend. Unternehmensfortschritt, Entwicklung und Wachstum baut auf Sicherheit, Innovation und Vertrauen.


V.i.S.d.P.:


Andreas Federkeil

Verwaltungsrat

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich


Die net search AG wurde im Jahr 1997 gegründet und ist ein international ausgerichtetes Vertriebsunternehmen von Solarmodulen und innovativer Energiegewinnung im Bereich der Erneuerbaren Energien. Die intelligente Verknüpfung von am Markt verfügbaren Möglichkeiten schafft neue innovative Lösungen. Die net search AG hat mit Ihren Partnerunternehmen ein Konzept entwickelt, dass die Innovation von Erneuerbaren Energien mit der Werthaltigkeit von Edelmetallen und Rohstoffen verbindet. Biomasse ist bisher der wichtigste und vielseitigste erneuerbare Energieträger in Deutschland. Biomasse wird in fester, flüssiger und gasförmiger Form zur Strom- und Wärmeerzeugung und zur Herstellung von Biokraftstoffen genutzt. Die net search AG hat mit Ihren Partnerunternehmen eine Lösung entwickelt, die Kuhmist/gülle und waldfrische Holzabfälle verstromen kann. Weitere Informationen unter www.netsearch.li


Kontakt

Net Search AG

Andreas Federkeil

Buchenweg 6

9490 Vaduz

+423 230 1400

+423 230 1401

info@netsearch.li

http://netsearch-energy.li



http://www.pr-gateway.de/media/primage/259330.jpgErdöl als Motor der Wirtschaft, mehr als Mobilität

30 Mart 2015

Steigende Stromkosten contra Emanzipation der Frauen

Steigende Stromkosten contra Emanzipation der Frauen Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ist stolz, dass die Frauenquote in leitenden Positionen jetzt gesetzlich festgeschrieben ist. Und alle Politiker fordern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es ist allerdings zweifelhaft, ob auch allen Politikern klar ist, dass dies nur mit preiswertem und verlässlichem Strom möglich ist. Denn elektrische Geräte übernehmen immer mehr Hausarbeit und schaffen Freiraum für Hausfrauen. Kinderbetreuung fällt allerdings nicht darunter.


Emanzipation von Frauen wurde nur möglich durch den Einzug von Elektrogeräten in den Haushalt. Das Leben ohne Elektrizität im Haushalt sah es noch vor 60 Jahren anders aus. Die Wohnungen waren zwar an das elektrische Netz angeschlossen, jedoch nur für die Beleuchtung und das Radio. Elektrische Geräte gab es im Haushalt nicht. Sie waren noch nicht entwickelt, und der Strom dafür war zu teuer. Für eine Kilowattstunde Strom musste ein Facharbeiter damals etwa fünf Minuten arbeiten. Und vor gut 100 Jahren kostete die Kilowattstunde Strom den Lohn einer ganzen Facharbeiterstunde.


Das Leben ohne Elektrogeräte

Ohne Elektrogeräte würde eine Person mehr als acht Stunden jeden Tag der Woche arbeiten müssen, um einen Familienhaushalt aufrecht zu erhalten. Es gibt keine Waschmaschine. Die gesamte Wäsche muss von Hand mit Wasser gewaschen werden, das auf dem Herd mit Holz oder Kohle erwärmt wird. Zum Kochen stand vor 60 Jahren zwar auch Stadtgas zur Verfügung, aber mit einem hohen Anteil an hochgiftigem Kohlenstoffmonoxid. Doch wurde das Kochen damit immerhin erleichtert und beschleunigt. Aber der Preis dafür war eine erhöhte Brandgefahr durch die offenen Flammen und immer wieder Todesfälle durch Vergiftungen mit Kohlenstoffmonoxid.


Und so war es vor 60 Jahren ebenfalls: Es gibt keinen Kühlschrank und keine Gefriertruhe. Fleisch, Milch, Gemüse und Fisch verderben schnell. Ohne Kühlschrank und Gefriertruhe gibt es auch keine vorgefertigte Tiefkühlkost. Geflügel und Fisch werden noch lebend oder gerade geschlachtet gekauft und erst zu Hause gerupft oder entschuppt und ausgenommen. Milch wird täglich frisch vom Milchmann geholt. Das gilt auch für Fleisch und Wurst, solange sie nicht geräuchert sind. Auch das Gemüse muss geputzt und gekocht werden. Vorgefertigtes Gemüse hält sich ohne Kühlschrank nicht sehr lange.


Es gibt auch keinen Staubsauger. Krümel und Schuhdreck werden mühsam aufgekehrt, Teppiche und Sessel mit dem Ausklopfer vom Staub befreit, nachdem sie in den Hof oder Garten gebracht worden sind. Geräte zum Rühren und Zerkleinern in der Küche gibt es ebenfalls nicht. Es fehlen der Elektroquirl, das elektrische Messer, die Küchenmaschine, (mehr …)



http://www.prmaximus.de/template/media/mod_article/article/123196_0_400.jpgSteigende Stromkosten contra Emanzipation der Frauen

10 Mart 2015

Höhere Strompreise durch verlustreiche Trassen

Höhere Strompreise durch verlustreiche Trassen Geplante und zum Teil bereits im Bau befindliche Hochspannungsleitungen sind extrem teure Maßnahmen, um überschüssige Ökostrom zu entsorgen. Jedes zusätzliche Windkraftwerk und Solarkraftwerk verschlimmert die Situation.


Politiker und Journalisten bejubeln den Zubau von Windstromanlagen, Solarstromanlagen und Biogasstromanlagen. Sie träumen in ihrer Verwirrung von einer hundertprozentigen Versorgung Deutschlands mit Ökostrom. Versorgungssicherheit, Wirkungsgrad und Kosten sind bedeutungslos. Allgemein ist man wohl der Ansicht: “Das werden die Ingenieure schon in den Griff bekommen.” So soll der Süden Deutschlands mit Windstrom aus dem Norden versorgt werden, um thermische Kraftwerke in Bayern abschalten zu können. Drei neue Stromtrassen für Höchstspannung sollen durch den Thüringer Wald, das waldreiche Hessen und durch die Nordsee nach Norwegen zu einem viel zu kleinen Pumpspeicherkraftwerk gebaut werden.


Teurer Stromtransport

Die politischen Planer ignorieren unbelastet durch Fachwissen den teuren Stromtransport und nehmen beachtliche Stromverluste durch elektrischen Widerstand in Kauf. Strom erwärmt die Leitungen und gibt so Energie an die Umwelt ab. Auch entstehen rund um Wechselstromleiter elektromagnetische Felder, die ebenfalls Verluste herbeiführen. Als Faustregel werden je 100 Kilometer Leitungslänge 1 bis 3 Prozent der elektrischen Energie in Wärme umgewandelt, wenn man die Transformatoren und Umrichter mit einbezieht. Daher gilt seit vielen Jahren in der Stromwirtschaft der Grundsatz: Ab 200 km ist der Transport von Brennstoff zur Stromerzeugung preisgünstiger als die Leitung über eine Stromtrasse. Kraftwerke werden aus gutem Grund immer in Verbrauchernähe gebaut.


Die Naturgesetze ignorierend, sollen neue Stromtrassen teuren und unzuverlässigen Windstrom von Norddeutschland, aus der Nordsee und aus der Ostsee nach Süddeutschland leiten. Überschüssiger Strom soll Wasser in die Oberbecken von Pumpspeicherkraftwerken pumpen. Da Deutschland nur über geringe Speicherkapazitäten verfügt, wird auch erwogen, ein norwegisches Speicherkraftwerk zu nutzen. Welche Kosten verursachen diese wahnwitzigen Pläne?


Nord-Süd-Trassen verdoppeln die Stromkosten

Windstrom an Land wird mit neun Cent je Kilowattstunde vergütet. In der Verteilerstation wird er mit Transformatoren auf 380.000 Volt umgeformt. Hochspannung bedeutet geringere Stromstärke und weniger Verlust durch elektrischen Widerstand. Bis hierher betragen die Verluste bereits drei bis fünf Prozent. Per Hochspannungstrasse geht es dann mit rund 10 Prozent Verlust nach Süddeutschland. Transformatoren passen die Spannung wieder an die Verteilernetze an, wo weitere Verluste von drei bis fünf Prozent entstehen, bis Strom verbraucht wird. 15 bis 20 Prozent der elektrischen Leistung gehen so verloren: Strom gemessen in Ampere mal Spannung gemessen in Volt ergibt die Leistung gemessen in Watt. Allein durch diese Stromverluste verteuert sich jede Kilowattstunde um rund zwei Cent.


Wesentlich mehr kosten allerdings die Technik und die Rohstoffe für den Stromtransport. Nach Angaben von Tennet werden für einen Kilometer Höchstspannungsleitung mehr als eine Million Euro fällig. Für Erdkabel steigen die Kosten aufgrund der aufwändigeren Isolation auf acht Millionen Euro je Kilometer an. Rechnet man für Zinsen, Abschreibungen und Betriebskosten nur zehn Prozent der Baukosten, liegen die Netzkosten für den Stromtransport über 100 Kilometer bei etwa 0,5 Cent je Kilowattstunde für Überlandleitungen. Erdkabel sind deutlich teurer, nämlich vier Cent je Kilowattstunde. Der Strompreis für norddeutschen Windstrom dürfte sich bei der Anlieferung in Bayern damit mehr als verdoppelt haben – ohne Mehrwertsteuer, ohne Stromsteuer, ohne Konzessionsabgabe und weiteres mehr.


Off-Shore Strom wird noch teurer

Im Meer erzeugter Windstrom soll angeblich das Rückgrat der deutschen Stromversorgung bilden. Mit welcher Mathematik Politiker rechnen, bleibt ein Rätsel. Windstrom vom Meer wird nach dem unsinnigen und unsozialen Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) mit 19 Cent je Kilowattstunde vergütet. Hinzu kommen die Transportkosten an Land durch aufwändige Leitungen mit fünf Cent je Kilowattstunde. Salzwasser leitet Strom noch besser als feuchter Erdboden, was den Isolationsaufwand für Seekabel extrem in die Höhe treibt. Dieser teure weitergeleitete Strom geht dann den gleichen Weg wie zuvor beschrieben. Einschließlich aller anderen Abgaben kostet er für den Endabnehmer in Bayern etwa 50 Cent je Kilowattstunde. Der Bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer hat offensichtlich Recht, solange er den Sinn geplanter Stromtrassen anzweifelt und sein Einverständnis verweigert.


Pumpspeicher können nur zu hohen Kosten Bedarfsspitzen abdecken

Ferner spukt in politischen Wirrköpfen die Meinung herum, es gäbe Speicher, um unberechenbare und stark schwankende Windstrommengen und Solarstrommengen bedarfsgerecht einzuspeisen. So viele Speicher kann es niemals geben, von den Kosten ganz zu schweigen. Speicherkraftwerke sind die preisgünstigsten Speicher. Das Pumpspeicherwerk Goldisthal in Thüringen soll als Beispiel dienen. Es hat eine Leistung von rund 1.000 Megawatt, also die Leistung eines Kernkraftwerkes oder eines großen Kohlekraftwerkes. Es kann 8.000 Megawattstunden Strom speichern. Wird die volle Leistung abgerufen, ist der Speicher nach acht Stunden leer. In diesen acht Stunden liefert das Pumpspeicherwerk weniger als zwei Prozent des deutschen Strombedarfs und danach nichts mehr. Zu welchen Kosten wird gespeichert?


Die Energieverluste des Speicherkraftwerkes betragen 20 bis 25 Prozent. Dies scheint vertretbar zu sein. Doch die Betriebskosten und Kapitalkosten des Speicherkraftwerkes sind extrem hoch. Wird das Speichervolumen zwölfmal im Jahr umgesetzt, was der Anzahl längerer Flauten jährlich entspricht, kostet das Speichern rund 60 Cent pro Kilowattstunde. Zusammen mit den hohen Einspeisevergütungen für Ökostrom und den Kosten für die langen Trassen kostet Strom, der aus einem Speicherkraftwerk kommt, mindestens 100 Cent je Kilowattstunde, also mehr als das Dreifache des heute bereits überteuerten Strompreises in Deutschland. Speicherstrom war und ist nur sinnvoll, um kurzzeitige Bedarfsspitzen im Stromnetz aufzufangen. Thermische Kraftwerke hingegen erzeugen Strom bedarfsgerecht und brauchen keine Speicher.


Nordseeleitung entsorgt Ökostrom: Norwegen profitiert

Auch wer mit Stromwirtschaft nicht vertraut ist, dürfte verstehen, dass es wirtschaftlich unsinnig ist, teuren Ökostrom nach Norwegen zu schicken, ihn dort in Pumpspeicherkraftwerken in kinetische Energie umzuwandeln, um bei Bedarf erneut Strom zu erzeugen, der dann verlustreich den langen Weg zurück an die deutsche Küste und bis nach Süddeutschland geleitet wird. Die Verluste addieren sich auf 50 Prozent. Die Kosten werden untragbar. Der Witz ist jedoch, dass Norwegen hat nur ein einziges kleines Pumpspeicherkraftwerk hat, das laut Wikipedia gerade ein Viertel der Durchsatzleistung des geplanten Seekabels aufnehmen kann. Zusätzliche Pumpspeicherkraftwerke sind aus Naturschutzgründen in Norwegen kaum durchsetzbar. Außerdem werden sie nicht gebraucht.


Warum werden Stromkunden in Deutschland durch solche Hirngespinste getäuscht, die als Meilenstein der sogenannten Energiewende gefeiert werden? Hintergrund ist, den unwirtschaftlichen und unzuverlässigen Ökostroms entsorgen zu müssen. Mit jeder neuen Ökostromanlage wächst die Strommenge, die nicht verwertet werden kann. Deshalb werden Windkraftwerke und Solarstromkraftwerke automatisiert abgeschaltet, um die Spannung im Verbundnetz stabil zu halten. Überkapazitäten werden an der Leipziger Strombörse zu Dumpingpreisen verschleudert und häufig sogar unter Zuzahlung entsorgt.


Lange Leitungen vernichten Strom, der negativ in Statistiken aufgeführt werden müsste. Teurer deutscher Ökostrom wird generell zu Dumping-Preisen weit unter dem Gestehungspreis verkauft. Dies wäre für Norwegen finanziell vorteilhaft. Durch die geplante Nordseeleitung wird der Strom zwar teurer, ist aber immer noch sehr preiswert, wenn er in Norwegen ankommt. Die starken Schwankungen der Ökostromlieferungen kann Norwegen mit seinen vielen gut regulierbaren Wasserkraftwerken neben dem einen Pumpspeicherkraftwerk leicht ausgleichen. So würde Deutschland unbrauchbaren und die Netzstabilität störenden Ökostrom mit hohem Kostenaufwand zum finanziellen Nutzen von Norwegen entsorgen. Mit Österreich wird dies bereits erfolgreich auf Kosten der deutschen Stromkunden praktiziert.


Prof. Dr. Hans-Günter Appel

2. Vorsitzender und Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz


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http://www.prmaximus.de/template/media/mod_article/article/122226_0_400.jpgHöhere Strompreise durch verlustreiche Trassen

19 Ocak 2015

Batteriespeicher sind keine Lösung für unstetigen Ökostrom

Batteriespeicher sind keine Lösung für unstetigen Ökostrom -

Batteriespeicher sind keine Lösung für unstetigen Ökostrom Das Speichern von Solarstrom in Batterien kostet mehr als die Erzeugung. Das haben die Experten des Stromverbraucherschutzes NAEB errechnet. Dies gilt für kleine Hausanlagen zur Selbstversorgung wie auch für Großanlagen. Die Eigenversorgung mit Solarstrom über Batterien, die von der Bundesregierung gefördert wird, ist unwirtschaftlich.


Ist eine Solarstromanlage zum Eigenverbrauch auf dem Dach eines Einfamilienhauses die Alternative zu wachsenden Stromkosten? Dieser Frage ist der Vorsitzende vom Stromverbraucherschutz NAEB e.V., Heinrich Duepmann, zusammen mit den einschlägigen Energie-Experten von NAEB nachgegangen.


Solarstrom fällt überwiegend in der Mittagszeit an, wenn die Sonne am stärksten scheint. Nachts gibt es dagegen überhaupt keinen Solarstrom. Eine Eigenversorgung mit Solarstrom ist daher nur sinnvoll, wenn der größte Teil des Mittagsstromes gespeichert werden kann als Reserve für Zeiten mit wenig oder ohne Sonnenschein. Zu den Stromerzeugungskosten durch die Solaranlage kommen also noch die Speicherkosten für Batterien hinzu. Andere Speichermethoden sind nach derzeitigem Stand der Technik für diesen Zweck nicht sinnvoll.


Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht etwa zehn Kilowattstunden täglich. Diese Energiemenge muss mindestens erzeugt und gespeichert werden können. Eine Fotovoltaikfläche von 20 bis 25 Quadratmetern dürfte im Mittel ausreichen. Sie erzeugt aber nur 2.000 kWh jährlich, weil im dunklen Winter mit langen Nächten kaum Solarstrom erzeugt werden kann. Der Unterschied zu durchschnittlich 3.500 kWh jährlich für eine Familie muss aus dem Verbundnetz kommen, oder man verzichtet auf den Betrieb starker Stromverbraucher. Die Betreiber von Dampfkraftwerken fordern hohe Bereitstellungsgebühren, die in den Stromrechnungen als hohe Grundgebühr auftauchen. Dampfkraftwerke müssen ganzjährig in Bereitschaft gehalten werden, dürfen aber nur dann Strom liefern, wenn kein Ökostrom eingespeist werden kann.


Batterien mit einem Speichervermögen von zehn kWh müssen die Leistung einer Solarstromanlage von mindestens zwei Kilowatt aufnehmen und auch eine gleich hohe Leistung wieder abgeben können. Nur dann ist es möglich, auch abends Großverbraucher wie einen Elektroherd, eine Waschmaschine oder einen Wäschetrockner zu betreiben. Ein Batteriespeicher muss folgende Anforderungen erfüllen:

– Preis, Masse und Volumen pro Kilowattstunde Speichervermögen sollen möglichst gering sein.

– Speicherverluste sollen niedrig sein.

– Eine Selbstentladung soll gering sein.

– Die Anzahl der Lastzyklen soll hoch sein.

– Die Abnahme der Speicherfähigkeit soll gering sein.

Zum Speichern kommen nur zwei Batterietypen in Frage: Bleiakkumulatoren, wie sie zum Starten in Autos genutzt werden, und Lithiumionenbatterien, die sich durch eine geringere Speichermasse auszeichnen.


Gespeicherter Solarstrom teurer als Netzstrom

Bleiakkumulatoren, die 10 kWh speichern, wiegen nach Wikipedia mindestens 300 Kilogramm und haben ein Volumen von etwa 120 Liter. Der Stromverlust zum Speichern und wieder Entladen liegt bei 20 Prozent und die Selbstentladung bei 0,25 Prozent pro Tag. Die Batterien kosten 1000 Euro und müssen nach 3 Jahren ersetzt werden. Dies gilt, wenn die Batterien häufig vollständig entladen werden. Bei einer Entladetiefe von 30 %, also nur Nutzung von 30 Prozent der Kapazität, steigen die Kosten wie auch die Nutzungsdauer der Akkumulatoren auf das Dreifache. Zu den Stromerzeugungskosten von 12 Cent/kWh kommen also noch weitere 19 Cent/kWh für Speicherverluste, Abschreibung der Batterie und Entladeverluste. Damit ist die Selbstversorgung mit Solarstrom kein Gewinn im Vergleich mit einer Komplettversorgung über das Netz.


Die Lithium-Ionen Batterien haben eine etwas geringe Masse pro Kilowattstunde gegenüber den Bleiakkumulatoren. Daher werden sie heute für Elektromobile eingesetzt. VW bietet für seinen e-Up Ersatzbatterien für 500 Euro pro kWh Speicherfähigkeit an. Im Handel werden Preise von 200 Euro pro KWh genannt. Es werden damit aber nur geringe Lastzyklen erreicht. Die Lebensdauer der e-Up Batterien werden auf sechs bis acht Jahre geschätzt. Wird die Batterie ständig leergefahren, sinkt die Lebenszeit deutlich. Die Speicherverluste liegen auf gleicher Höhe wie die der Bleiakkumulatoren. Nach diesen Zahlen sind die Kosten beim Einsatz von Lithium-Ionenbatterien deutlich höher als von Bleiakkumulatoren, nämlich zwischen 20 bis 40 Cent/kWh. Die Batteriekosten des e-Up liegen bei ca. 20 Cent/km. Hinzu kommen 5 Cent/km an Stromkosten. Die Antriebsenergie für dieses kleine Auto ist also deutlich teurer als für eine Luxuslimousine. Bei diesen Fakten muss man sich fragen: Haben Politiker, die Elektroautos auf deutschen Straßen fördern wollen, keinen Sinn für die Realität?


Rohstoffe für Batterien überfordern die Weltproduktion

Die Experten von NAEB haben noch eine andere Berechnung angestellt. Nach wie vor erhebt nämlich eine Reihe von Politikern die wirtschaftlich haltlose Forderung, Deutschland sei mit 100 Prozent Ökostrom zu versorgen. Abgesehen von den horrenden Kosten wird das technisch nur möglich sein, wenn man mindestens den Strombedarf eines Tages speichern kann. Verwendet man dazu Blei-Akkumulatoren, sind zum Speichern von 1 kWh etwa 15 kg Blei erforderlich. Deutschland hat einen mittleren Tagesbedarf von 1,7 Milliarden kWh. Allein für Deutschland wären für das Speichern in Blei-Akkumulatoren 25 Millionen Tonnen Blei nötig. Die Weltproduktion von Blei liegt bei knapp 12 Millionen Tonnen. Es leuchtet wohl jedem ein: Wegen Bleimangel können noch nicht einmal in Deutschland genügend Akkumulatoren bereitgestellt werden, vom hohen Platzbedarf für industrielle Anwendung ganz zu schweigen. Vergleichbare Ergebnisse findet man auch für andere Batterien. Auch hier reichen die global verfügbaren Rohstoffe nicht aus.


“Es ist geradezu lächerlich und tragisch zugleich, mit welchen vergeblichen Klimmzügen Politiker ihre verfehlte ideologische Energiepolitik doch noch durchsetzen wollen”, stellt Heinrich Duepmann fest. “Eine Solarstromanlage auf dem Dach könnte aber dann eine sinnvolle Notstromversorgung werden, wenn es zu Stromausfällen kommt, auf die wir mit der gegenwärtigen deutschen Energiepolitik unaufhaltsam zusteuern.”


Prof. Dr. Hans-Günter Appel

2. Vorsitzender und Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz


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