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26 Ekim 2015

Mehr Effizienz bei Biogas-Prozessen: Biosonator spart bis zu 15 Prozent

Ultrawaves präsentiert Hochleistungs-Ultraschall-System für den Substrataufschluss auf der Agritechnica 2015.


BildHamburg / Bad Iburg / Hannover. Steigende Substratpreise, hohe Kosten für die Gärrestverwertung und nicht zuletzt Änderungen der EEG-Verordnung zwingen immer mehr Betreiber von Biogasanlagen dazu, die Effizienz ihrer Anlage zu erhöhen. Darum tritt der optimierte Aufschluss von Biomasse verstärkt in den Vordergrund.


Eine innovative Lösung für die Aufspaltung von schwer aufschließbaren, faserigen und rauen Suspensionen ist der BIOSONATOR von Ultrawaves. „Erfahrungsgemäß können Landwirte und andere Betreiber damit zehn bis fünfzehn Prozent der Betriebsausgaben reduzieren“, erklärt Dr.-Ing. Klaus Nickel, Geschäftsführer von Ultrawaves. Das marktführende Hamburger Unternehmen präsentiert das Hochleistungs-Ultraschallsystem und weitere Exponate vom 10. bis 14. November auf der Fachmesse Agritechnica in Hannover.


20.000 Hertz spalten die Biomasse auf


Auf dem Messestand D38 in der Energie-Halle 23 erläutern die Spezialisten für Umwelttechnologie, wie der BIOSONATOR als hocheffiziente Nachrüstanlage funktioniert.


„Kernpunkt der Technologie ist die Behandlung des Substrats durch eine direkte Ultraschall-Beschallung mit 20.000 Hertz. Während einer Phase des Unterdrucks entstehen kleine gas- und wasserdampfgefüllte Blasen, die in der nachfolgenden Druckphase implodieren. Dabei treten lokal Drücke von bis zu 500 bar und Temperaturen von bis zu 5.000°C auf. So werden intensivste Scherkräfte im Medium ausgelöst und eine Aufspaltung der Biomasse erreicht“, verdeutlicht Georg Schätzl das Prinzip. Er ist mit seiner Firma EnCon21 Vertriebspartner von Ultrawaves in Deutschland. Mit Sitz in Bad Iburg bei Osnabrück hat Georg Schätzl sich auf Energieeinsparkonzepte und Projektentwicklungen rund um alternative Energieträger auf Basis nachwachsender Rohstoffe fokussiert.


Erfahrungen aus mehr als 200 installierten Anlagen


Zahlreiche Erfahrungen aus Labor und Praxis mit bereits mehr als 200 installierten Anlagen belegen die hohen Potenziale für Effizienzsteigerungen. „Auf dieser Grundlage und nach genauer Analyse der örtlichen Gegebenheiten können wir den Betreibern mit unserer großtechnischen Lösung klare Garantien für die Einspareffekte geben“, versichert Dr.-Ing. Klaus Nickel.


Am Stand von Ultrawaves auf der Agritechnica stehen dem interessierten Publikum neben Ansprechpartnern des Labors in Hamburg auch Vertreter aus Forschung, Montage und Vertrieb für Fragen zur Verfügung.


Weitere Infos: www.ultrawaves.de, www.encon21.de


Über:


EnCon21
Herr Georgs Schaätzl
Bielefelder Str. 33
49186 Bad Iburg
Deutschland


fon ..: +49 (0) 5403 796374-1
web ..: http://www.encon21.de
email : Georg.Schaetzl[at]encon21.de


Unternehmens-Kurzportrait: Ultrawaves GmbH


Die von Prof. Dr.-Ing. Uwe Neis und Dr.-Ing. Klaus Nickel 2001 als Ausgliederung der Technischen Universität Hamburg-Harburg gegründete Ultrawaves GmbH ist in der Entwicklung und Vermarktung innovativer Hochleistungs-Ultraschallsysteme für die Wasser- und Umwelttechnik tätig. Die Produkte der Ultrawaves GmbH werden weltweit auf Klär- und Biogasanlagen zur Desintegration von Biomasse eingesetzt. Ziel ist die Intensivierung des biologischen Abbaus durch Zellaufschluss.


Speziell für den Einsatz auf Biogasanlagen wurde die Hochleistungs-Ultraschalltechnologie innerhalb eines breit angelegten Forschungsprojektes zusammen mit der Industrie für den Betrieb mit landwirtschaftlichen Substraten optimiert. Das Ergebnis ist der Biosonator, mit dem die Ultrawaves GmbH kompetenter Partner von Betreibern zur Effizienzsteigerung ihrer Anlagen ist.


Inzwischen wurden über 200 Hochleistungs-Ultraschallsysteme auf Klär- und Biogasanlagen weltweit installiert. Mit Vertriebspartnern in über 20 Staaten und zahlreichen Auszeichnungen für ihre innovativen Entwicklungen, unter anderem der Innovationspreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie 2006, ist die Ultrawaves GmbH auf dem Gebiet der Wasser- und Umwelttechnik Marktführer. Vertriebspartner in Deutschland ist Georg Schätzl als Geschäftsführer des Ingenieurbüros EnCon21.


Pressekontakt:


Perfect Sound PR
Herr Frank Beushausen
Gewerbepark 18
49143 Bissendorf


fon ..: 05402/701650
web ..: http://www.perfectsoundpr.de
email : info@perfectsoundpr.de



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23 Ekim 2015

Heizen mit Hackgut, Pellets & Co.: Anlaufstelle für Planer und Installateure in Merzen offiziell eröffnet

Planer und Installateure aus dem westlichen Niedersachen lernten auf dem Fachinformationstag der EUT GmbH in Merzen neue Technologien rund um das umweltfreundliche Heizen mit Biomasse kennen.


BildMerzen. Welche staatlichen Förderungen gibt es für den Einsatz von Biomasse, und welche technischen Möglichkeiten bieten sich in den verschiedenen Sparten des Wohnbaus an? Diese und ähnliche Fragen bildeten einen Schwerpunkt auf dem Fachinformationstag des Biomassezentrums Weser/Ems am 26. September. Zu diesem Anlass wurde die neue Anlaufstelle für das Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen in Merzen (im nördlichen Landkreis Osnabrück) offiziell eröffnet.


Auf Einladung der EUT GmbH, die das Biomassezentrum betreibt, nutzten sowohl Planer als auch Installateure aus dem Heizung-Fachhandwerk die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Optionen zu informieren.


Einzigartige Ausstellung im westlichen Niedersachsen


„Unsere Einrichtung ist mit ihrer großen Bandbreite an innovativen Technologien einmalig im westlichen Niedersachsen. Sie reicht vom kleinen Wohnzimmer-Kaminofen bis zur Verwertung von regenerativen Energieträgern in großen Anlagen, wie zum Beispiel von Hargassner. Daher freut es uns besonders, dass unser Fachinformationstag bei den Profis für umweltschonende Wärmeerzeugung und ihrer effizienten Nutzung auf so gute Resonanzen gestoßen ist“, blickt EUT-Geschäftsführer Andreas Overberg auf eine gelungene Veranstaltung zurück.


Ob Stückgut, Hackgut oder Holzpellets, oder etwa der Einsatz von Elefantengras – die Energieexperten der EUT standen zu den unterschiedlichsten Fragestellungen mit intensiver Beratung zur Verfügung. Aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten und neuen Lösungen sei der Informationsbedarf nach wie vor sehr groß, sowie der Wunsch, Praxiserfahrungen für die eigene Beratung und Planung zu nutzen.


Anlageneffizienz: Zahlen, Daten und Fakten überzeugen


Ein besonderes Plus der Ausstellung in Merzen ist nach Ansicht von Andreas Overberg die Möglichkeit, auch Anlagen im Betrieb „live“ zu sehen: „Wir dokumentieren hier sehr genau die Anlageneffizienz, und für unsere Kunden sind die positiven Effekte im Vergleich zu herkömmlichen Technologien sofort zu erkennen. Die Zahlen, Daten und Fakten sprechen eine klare Sprache.“


Außerdem unterstützt er mit seinem sechsköpfigen Team die Planer und Installateure im Vorfeld von Anlagenerrichtungen bei der Suche nach staatlichen Förderungsmaßnahmen. Die EUT kann die gesamte Kette an benötigten Technologien abbilden – von der Lagerung der Biomasse über den Transport und die Befüllung bis hin zu Heizkesseln in unterschiedlichen Leistungsbereichen.


Das auffällige Gebäude mit dem charakteristischen roten „H“ an der Stirnseite lädt regelmäßig zu Schulungen und Fachveranstaltungen ein. Darüber hinaus können Handwerker, Planer, Architekten und Betreiber, wie zum Beispiel Landwirte, es zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen, um exklusive Eindrücke zu erhalten.


Weitere Infos: www.umweltzukunft.de


Über:


EUT GmbH
Herr Andreas Overberg
Schwerthofstr. 4
49586 Merzen
Deutschland


fon ..: Tel.: 05466 / 9203-0
web ..: http://www.umweltzukunft.de
email : info@umweltzukunft.de


Kurzportrait: EUT GmbH


Die EUT GmbH aus Merzen bei Bersenbrück (im Landkreis Osnabrück) ist seit 2001 ein Fachgroßhändler für Biomasse-Heiztechnologien und damit verbundene Produkte. Einen Schwerpunkt bilden Heizsysteme für Hackgut, Pellets und Stückholz des österreichischen Herstellers Hargassner. Dabei verfolgt die EUT GmbH das Ziel des umweltfreundlichen Heizens mit höchstem Bedienkomfort.


Zu den Anlagen und Kesseln von Hargassner kommen Kaminöfen der Hersteller RIKA und Walltherm, Zerkleinerer von Rösler, Hackschnitzelgebläse von Auer sowie Schiedel Schornsteinsysteme.


Geschäftsführer Andreas Overberg und seine sechs Mitarbeiter beraten Heizungsbauer, Planer, Architekten, Land- und Forstwirte sowie private Häuslebauer und andere Interessenten rund um das Heizen mit regenerativen Energieträgern. Um für die Kunden eine umfassende Beratung leisten zu können, wurde das Biomasse-Zentrum Weser/Ems in Merzen erreichtet. Für Hausmessen und Präsentationen gibt es zudem einen Ausstellungsanhänger, der eine breite Palette der innovativen Technologien zeigt.


Weitere Informationen: www.umweltzukunft.de


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5 Ekim 2015

High-Tech Prozessoptimierung von Biogasanlagen

Biotechnologische Optimierung einer Zukunftstechnologie


(Mynewsdesk) Zwingenberg, 05.10.2015: Das Biotechnologie-Unternehmen BRAIN AG gibt die Optimierung im Prozess der Biogas-Produktion aus Abfallströmen bekannt. In dem zum Teil vom BMBF co-finanzierten Programm ESE-BIOGAS ist es den Wissenschaftlern bei BRAIN gelungen, den mikrobiellen Prozess der Biogas-Bildung zu optimieren und dabei die Energieausbeute gegenüber den etablierten Prozessen um mehr als 20% zu erhöhen. In einem 10 Liter Prototyp-Fermenter mit vorgeschalteter und von BRAIN etablierter Exoenzymfarm konnte der Biogas-Produktionsprozess validiert werden und steht für eine industrielle Nutzung zur Verfügung.


Energieträger müssen in Deutschland zurzeit teuer importiert werden. Wirtschaftliche Abhängigkeiten und politische Unsicherheiten sind damit absehbar. Um mittelfristig von Energieimporten unabhängiger zu werden, bedarf es einer Neuausrichtung der industriellen Energiegewinnung, zum Beispiel durch eine nachhaltige Biologisierung der Prozesse. Eine Biologisierung der Energiegewinnung durch die konsequente Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen stellt dabei einen Schwerpunkt der bundesdeutschen Forschung und Entwicklung dar. Das Thema ist dazu Teil der Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie 2030, in der auch das Forschungsvorhaben ESE-BIOGAS der BRAIN und der akademischen Partner unter dem FKZ: 03SF0424D angesiedelt ist.


Biogas ist die Energiequelle für mehr als 50% der aus Biomasse gewonnenen elektrischen Energie in der Bundesrepublik Deutschland. Um nicht in Konkurrenz mit der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln zu gelangen, setzt BRAIN hier klar auf die Optimierung der Verwertung von Abfallströmen wie Stroh, Holzabfällen oder tierischer Exkremente, die unter Verwendung mikrobieller Konsortien zum Energieträger Biogas umgesetzt werden.


Die biochemische Konversion von Biomasse zu Biogas ist ein komplexer Vorgang, der eine diverse mikrobielle Lebensgemeinschaft benötigt. Die Komplexität dieser Lebensgemeinschaft in einem luftdicht abgeschlossenen Reaktor schließt bisher eine verlässliche Steuerung des Fermentationsvorgangs weitgehend aus, was eine großtechnische industrielle Nutzung der Technologie limitiert. Neben der fehlenden Regelungsmöglichkeit ist der initiale, sehr langsame, und damit geschwindigkeitsbestimmende Aufschluss der polymeren Biomasse zu durch Mikroorganismen abbaubaren Zucker-Monomeren eine weitere Limitation.


Eine bekannte Komplikation beim Betrieb von Biogasanlagen ist die Problematik des „Umkippens“ der Reaktoren durch eine Übersäuerung des Behälterinhalts. Der durch die Säureproduktion erniedrigte pH-Wert lässt in der Folge die empfindlichen Methan produzierenden Bakterien absterben und führt in der Konsequenz zu einer Fehlgärung des Behälterinhalts und damit einem wirtschaftlichen Schaden.


Der von BRAIN etablierte neue Prozess setzt hier an und macht den Fermentationsvorgang stabiler, nachhaltiger und effektiver, was mit weniger Aufwand zu höherer Ausbeute führt. Der Prozess besteht dabei aus drei optimal interagierenden Hauptkomponenten: der Exoenzymfarm, dem Elektro-Biogas Fermenter und dem Biosensor.


„Die Exoenzymfarm liefert einen definierten Enzym-Cocktail, der die Substratspaltung und die nachfolgende Verstoffwechselung um 20% effektiver gestaltet. Die Vorteile dieses Prozessabschnitts sind eine bessere Raum-Zeit-Ausbeute bei reduziertem Abfallvolumen. Die zentrale Komponente der Anlage bildet ein Elektro-Biogas-Fermenter, in welchem durch direkt eingebrachte Brennstoffzellen die Abbauschritte der Substrate individuell gesteuert werden können. Parallel erfolgt eine Direktverstromung von bei der enzymatischen Umsetzung entstehenden Energieäquivalenten (Elektronen), welche im Vergleich zu bestehenden Blockheizkraftwerken deutlich effizienter ist“, stellt Dipl. Ing. Marc Gauert, leitender Ingenieur bei BRAIN, heraus. „Die letzte Komponente stellt einen Biosensor im Mikrofluidik-Format dar, der als Biomarker ein wichtiges Prozess-Intermediat (Propionsäure) aufzeichnet und somit eine einfachere Prozesssteuerung erlaubt“.


„Bei dem ESE-BIOGAS Programm handelt es sich um ein absolutes Vorzeigeprojekt der BRAIN. In kürzester Zeit ist es dem Team um Marc Gauert gelungen, den Prozess der Biogasproduktion nachhaltig zu optimieren. Unser besonderer Dank gilt aber auch Herrn Prof. Dr. Johannes Gescher vom KIT in Karlsruhe, dessen herausragendes Know-how rund um die mikrobiellen Brennstoffzellen sowie die exo-elektrogenen und methanogenen Mikroorganismen maßgeblich zum positiven Gesamtergebnis beigetragen hat“, fügt Dr. Guido Meurer, Unit Head Strain Development bei BRAIN, hinzu.


Ende 2014 waren in Deutschland 7.820 Biogasanlagen mit einer installierten Anlagenleistung von ca. 3.500 MW in Betrieb. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Anlagenzahl damit mehr als versiebenfacht. Damit ersetzen die Biogasanlagen bereits heute in Deutschland mehr als zwei Atomkraftwerke und versorgen über 10 Millionen Haushalte mit 27 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr (4.3% der Bruttostromerzeugung). Allein in Deutschland arbeiteten in der Biogas-Branche 2013 etwa 40.000 Mitarbeiter, die insgesamt 6.6 Milliarden Euro Umsatz erwirtschafteten. Etwa 40% des Umsatzes wurden mit Auslandsgeschäft erwirtschaftet.


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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.

Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.


Kontakt

BRAIN AG

Martin Langer

Darmstädter Straße 34-36

64673 Zwingenberg

+49-6251-9331-16

ml@brain-biotech.de

www.brain-biotech.de



High-Tech Prozessoptimierung von Biogasanlagen

17 Temmuz 2015

Universität Bayreuth: Neue Erkenntnisse zur Artenvielfalt und Bioproduktivität in Ökosystemen

Erstmals wurden in weltweit koordinierten Forschungsarbeiten die Zusammenhänge zwischen pflanzlicher Biomasse und pflanzlicher Artenvielfalt in Ökosystemen untersucht.


BildWeltweit hängt das Leben und Überleben von Menschen davon ab, dass Ökosysteme grundlegende Serviceleistungen erbringen, wie beispielsweise die Neubildung von Grundwasser, die Speicherung wertvoller Nährstoffe, die Filterung von Schadstoffen oder die Bereitstellung von Grünfutter. Diese Vielfalt natürlicher Serviceleistungen ist in der Regel umso eher gewährleistet, je größer die Artenvielfalt in einem Ökosystem ist. Bislang waren wissenschaftliche Befunde zur Artenvielfalt, die an einzelnen Standorten gewonnen wurden, nur schwer miteinander vergleichbar. Denn die angewendeten Methoden waren zu unterschiedlich. Nun aber hat ein internationaler Forschungsverbund erstmals in weltweit koordinierten Forschungsarbeiten die Zusammenhänge zwischen pflanzlicher Biomasse und pflanzlicher Artenvielfalt in Ökosystemen untersucht. Überall wurde die gleiche Methodik auf standardisierten Untersuchungsflächen angewendet – und zwar so, dass an jedem Standort nährstoffarme, mittlere und nährstoffreiche Flächen erforscht wurden.


Mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – darunter ein Forschungsteam der Universität Bayreuth – haben an diesem Projekt mitgewirkt. Auf insgesamt 30 Versuchsflächen, die sich auf 19 Länder in sechs Kontinenten verteilen, haben sie Daten ermittelt, die zuverlässige Rückschlüsse auf die produzierte Biomasse erlauben und es zugleich ermöglichen, die Zahl der an der Biomasseproduktion beteiligten Pflanzenarten realistisch einzuschätzen. In den meisten Fällen handelte es sich um Grünlandflächen, die als Weideland genutzt oder regelmäßig gemäht werden. Aber auch natürliches Grasland war vertreten.


Größter Artenreichtum bei mittlerer Produktivität


Die jetzt im Wissenschaftsmagazin „Science“ veröffentlichten Ergebnisse dieses Forschungsverbundes weisen alle in die gleiche Richtung: Artenvielfalt und Produktivität hängen eng zusammen. Die größte Artenvielfalt wurde in der Regel auf Versuchsflächen ermittelt, auf denen die Biomasseproduktion ein mittleres Niveau erreicht. In unproduktiven Ökosystemen hingegen ist der Beitrag der Artenvielfalt zur Biomasseproduktion eher gering. Denn hier sind die Arten zahlreichen Stressfaktoren ausgesetzt, wie etwa Trockenheit oder einem Mangel an mineralischen Nährstoffen. In hochproduktiven Ökosystemen, also an nährstoffreichen und gut wasserversorgten Standorten, erobern einige wenige Arten eine dominierende Stellung, weil sie besonders leistungsfähig sind. Für die Produktivität dieser Ökosysteme hat die Artenvielfalt nur eine geringe Bedeutung.


Eine mittlere Produktivität von Ökosystemen geht daher – so das zentrale Ergebnis der Studie – weltweit mit einer vergleichsweise großen Artenvielfalt einher. Wenn in diesen Lebensgemeinschaften der Artenreichtum schwächer wird oder verloren geht, ist damit ein Verlust ökosystemarer Leistungsfähigkeit verbunden.


Konsequenzen für Umwelt- und Naturschutz


„Aus unserer Studie lassen sich zahlreiche Anregungen für umweltpolitische Maßnahmen ableiten, die auf den Erhalt der für den Menschen so wichtigen Artenvielfalt abzielen. „So sollte insbesondere im mitteleuropäischen Grünland die Artenvielfalt unbedingt erhalten werden. Wenn wir Arten verlieren, verlieren wir kostenlose Leistungen der Natur und müssen diesen Verlust dann über Düngung oder Maschineneinsatz kompensieren. Dies wiederum hätte Umweltbelastungen und einen erhöhten Energieverbrauch zur Folge. Die natürlichen Leistungen sind jedoch ohne Risiken und kostenfrei“, erklärt Prof. Beierkuhnlein , der an der Universität Bayreuth den Lehrstuhl für Biogeografie innehat.


„Unsere in ,Science‘ veröffentlichten Ergebnisse bestätigen übrigens eine ältere Forschungshypothese, die zuvor noch nie systematisch auf globaler Ebene überprüft werden konnte. Im Rahmen unseres multinationalen Projekts haben wir sie jedoch zuverlässig erhärten können,“ fügt der Bayreuther Ökologe hinzu. Er betont aber zugleich, dass mit diesen Arbeiten erst ein Anfang gemacht sei. Weitere Untersuchungen würden folgen müssen, um die Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zwischen der in Ökosystemen produzierten Biomasse und der Zahl der daran beteiligten Arten noch genauer aufzuklären.


Forschungsbeiträge aus der Universität Bayreuth


Seitens der Universität Bayreuth war ein vierköpfiges Forschungsteam an den interkontinentalen Forschungsarbeiten beteiligt. Prof. Beierkuhnlein und Reinhold Stahlmann, MAS, haben die Forschungsflächen in Deutschland untersucht, die sich alle im Umland der Stadt Bayreuth befinden. Zusammen mit Prof Dr. Anke Jentsch, Professorin für Störungsökologie an der Universität Bayreuth, war Prof. Beierkuhnlein auch für die Messungen in Österreich zuständig, die auf Forschungsflächen in den Ötztaler Alpen stattfanden. „Diese Region ist vor allem deshalb besonders interessant, weil es sich um besonders artenreiche Bergwiesen handelt, die mit erheblichem Arbeitsaufwand auf traditionelle Weise bewirtschaftet werden“, erklärt Prof. Jentsch. Camilla Wellstein, die als Postdoc am Bayreuther Lehrstuhl für Biogeographie tätig war und heute an der Universität Bozen lehrt, hat an der Untersuchung der italienischen Forschungsflächen mitgearbeitet.


HerbDiv-Net – ein multinationales Forschungsnetzwerk


Der multinationale Forschungsarbeiten, die von Dr. Lauchlan Fraser an der Thompson Rivers University in Kamloops/Kanada geleitet wurden, sind Teil des Forschungsnetzwerks „HerbDivNet“. Die Mitglieder dieses Netzwerks verfolgen gemeinsam das Ziel, durch aufeinander abgestimmte wissenschaftliche Experimente an global oder regional verteilten Standorten (Coordinated Distributed Experiments, CDE) generalisierbare Erkenntnisse zu gewinnen, die für strategische Planungen im Umwelt- und Naturschutz unerlässlich sind. Prof. Dr. Anke Jentsch gehört dem Leitungsgremium von „HerbDivNet“ an.


Veröffentlichung:


Lauchlan H. Fraser et al.,

Worldwide evidence of a unimodal relationship between productivity and plant species richness,

Science 17 July 2015: Vol. 349 no. 6245 pp. 302-305

DOI: 10.1126/science.aab3916


Ansprechpartner:


Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein

Lehrstuhl für Biogeografie

Universität Bayreuth

D-95440 Bayreuth

Telefon: +49 (0)921 / 55-2270

E-Mail: carl.beierkuhnlein@uni-bayreuth.de


Über:


Universität Bayreuth Forschung
Herr Christian Wißler
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Deutschland


fon ..: (+49) 0921 / 55-5356
web ..: http://www.uni-bayreuth.de
email : mediendienst-forschung@uni-bayreuth.de


Kurzporträt der Universität Bayreuth


Die Universität Bayreuth ist eine junge, forschungsorientierte Campus-Universität. Gründungsauftrag der 1975 eröffneten Universität ist die Förderung von interdisziplinärer Forschung und Lehre sowie die Entwicklung von Profil bildenden und Fächer übergreifenden Schwerpunkten. Die Forschungsprogramme und Studienangebote decken die Natur- und Ingenieurwissenschaften, die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie die Sprach-, Literatur und Kulturwissenschaften ab und werden beständig weiterentwickelt.

Gute Betreuungsverhältnisse, hohe Leistungsstandards, Fächer übergreifende Kooperationen und wissenschaftliche Exzellenz führen regelmäßig zu Spitzenplatzierungen in Rankings. Die Universität Bayreuth belegt 2014 im weltweiten Times Higher Education (THE)-Ranking ,100 under 50′ als eine von insgesamt sechs vertretenen deutschen Hochschulen eine Top-Platzierung.

Seit Jahren nehmen die Afrikastudien der Universität Bayreuth eine internationale Spitzenposition ein; die Bayreuther Internationale Graduiertenschule für Afrikastudien (BIGSAS) ist Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Die Hochdruck- und Hochtemperaturforschung innerhalb des Bayerischen Geoinstituts genießt ebenfalls ein weltweit hohes Renommee. Die Polymerforschung ist Spitzenreiter im Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Universität Bayreuth verfügt über ein dichtes Netz strategisch ausgewählter, internationaler Hochschulpartnerschaften.

Derzeit sind an der Universität Bayreuth rund 13.000 Studierende in 135 verschiedenen Studiengängen an sechs Fakultäten immatrikuliert. Mit ca. 1.200 wissenschaftlichen Beschäftigten, davon 224 Professorinnen und Professoren, und rund 900 nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universität Bayreuth der größte Arbeitgeber der Region.


Pressekontakt:


LepplePress – Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Herr Joachim Lepple
Weissdornweg 24
85757 Karlsfeld


fon ..: +49 (o) 8131 505010
web ..: http://www.LepplePress.de
email : LepplePress@LepplePress.de



http://www.prnews24.com/wp-content/uploads/2015/07/uni-bergwiesen-am-venet-1280x960.jpgUniversität Bayreuth: Neue Erkenntnisse zur Artenvielfalt und Bioproduktivität in Ökosystemen

11 Mayıs 2015

Gegen Energiepreisschwankungen gerüstet:

Lagerhaltung erleichtert die Kostenkalkulation


Gegen Energiepreisschwankungen gerüstet:sup.- Niemand kann die Entwicklung der Energiepreise für die kommenden Monate genau prognostizieren. Selbst die Vorhersagen ausgewiesener Experten erweisen sich manchmal schon nach wenigen Wochen als Fehleinschätzung, weil einer der vielen Einflussfaktoren aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Klima eine unerwartete Wendung nimmt. Die Zeiträume, für die Unternehmen und Gewerbebetriebe ihre Markt-, Investitions- und Personalentscheidungen treffen müssen, sind dagegen auf Jahre ausgelegt. Um trotzdem ein möglichst hohes Maß an Planungssicherheit zu erreichen, ist es in den meisten Fällen eine empfehlenswerte Strategie, sich durch die Lagerhaltung der benötigten Brennstoffe von kurzfristigen Preisschwankungen unabhängig zu machen. Gerade dort, wo Wärmeerzeugung für Arbeitsplätze oder Produktionsprozesse ein wesentlicher Bestandteil der betrieblichen Abläufe ist, erleichtern firmeneigene Tanks mit großzügigen Kapazitäten die Kostenkalkulation.


Von der Flexibilität bei Kaufzeitpunkt und -menge, die durch die Lagerhaltung ermöglicht wird, kann in Deutschland an jedem beliebigen Unternehmensstandort profitiert werden. Leitungsunabhängige Brennstoffe wie Heizöl, Flüssiggas oder Biomasse werden dort mit Lieferfahrzeugen direkt zu den jeweiligen Tank- und Behältersystemen gebracht. Die Summe dieser Tankinhalte in privatem oder gewerblichem Besitz bildet Deutschlands größte Energiereserve und bedarf deshalb einer bestmöglichen Qualitätssicherung. Zu diesem Zweck ist bereits vor mehr als zehn Jahren das RAL-Gütezeichen Energiehandel (http://www.guetezeichen-energiehandel.de) eingeführt worden. Diese Kennzeichnung leistet Orientierungshilfe bei der Auswahl zuverlässiger Brennstoff-Lieferanten, weil sie nur an speziell kontrollierte Anbieter vergeben wird (www.guetezeichen-energiehandel.de). Gewerbliche Abnehmer, für die die zeitliche Reichweite ihrer Tanks eine wichtige Geschäftsgrundlage ist, verfügen auf diese Weise beim Einkauf von Energie über eine dauerhafte Kontrollinstanz hinsichtlich der Liefermenge und der Produktgüte. Zu den Prüfkriterien für das RAL-Gütezeichen gehören die Eichgenauigkeit der Zähleranlagen an den Lieferfahrzeugen und die Funktionsfähigkeit der Mischvorrichtungen zur Dosierung so genannter Additive. Diese Beigaben in bestimmten Heizöl-Premiumvarianten optimieren unter anderem die Alterungsstabilität des Brennstoffs und bekommen einen höheren Stellenwert, je größer die Lagerkapazitäten der Tanks sind.


Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.


Kontakt

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Ilona Kruchen

Alt-Heerdt 22

40549 Düsseldorf

0211/555548

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http://www.pr-gateway.de/media/primage/257061.jpgGegen Energiepreisschwankungen gerüstet:

23 Mart 2015

Nutzungsmöglichkeiten der Sonnenenergie

Seminarveranstaltung der Net Search AG mit Andreas Federkeil, Verwaltungsrat

und Leiter dieser Diskussionsveranstaltung


Nutzungsmöglichkeiten der SonnenenergieEingeladene Teilnehmer aus Umwelt und Politik sowie interessierte Mitstreiter und unterstützende Referenten Energie- und Umwelttechnik. Die net search AG mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein ist ein international ausgerichtetes Vertriebsunternehmen von Solarmodulen und innovativer Energiegewinnung im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Unternehmen net search AG (http://netsearch-energy.li/) hat mit Ihren Partnerunternehmen ein Konzept entwickelt, dass die Innovation von Erneuerbaren Energien mit der Werthaltigkeit von Edelmetallen und Rohstoffen verbindet.


Europa ist im Aufbruch – Energiepolitik Thema ganz oben. Die Sonne belohnt das ganze Jahr über und regelt das Leben.


Die EU strebt bis 2030 eine 27%-ige Versorgung mit erneuerbaren Energien an. Dieses fördern die EU- Staaten durch Vorschriften und Subventionen. Andras Federkeil von Net Search AG fasst zusammen:


Auf viele verschiedene Arten wird die Sonnenergie genutzt. Hierbei wird unterschieden zwischen direkter und indirekter Form der Sonnenergienutzung. Bei der direkten Nutzung wird die Strahlung der Sonne direkt in nutzbare Energieform umgewandelt, z.B. durch einen thermischen Kollektor an Warmwasser oder mittels Solarzellen in elektrischen Strom. Von indirekter Nutzung spricht man, wenn nach einer oder mehreren Umwandlungen der direkten Sonneneinstrahlung die sog. “sekundären Formen”, wie Wind, Wasser, Biomasse und Ähnliches, genutzt werden. Bei den indirekten Formen der Sonnenenergie ist im Hinblick auf die Nutzung eine Unterscheidung in mechanische und gespeicherte Energieform sinnvoll.


Solararchitektur


Durch geschickte Planung und Ausrichtung eines Hauses kann das einfallende Sonnenlicht im Winter merklich zur Heizung beitragen ohne dass im Sommer eine Überhitzung eintritt, so der Experte für Energietechnik und Gebäudetechnik. Diese seit Jahrtausenden bekannte Technik der Sonnenenergienutzung, die in den zurückliegenden Jahrzehnten wenig Beachtung fand, wird seit vielen Jahren nun wieder neu entdeckt und ermöglicht. Nicht zuletzt verbesserter Baustoff von Bauelementen beim Bau von Häusern, die auch durch Mitteleuropa ganz ohne fossile Energieträger auskommen. Der Referent erläutert an verschiedenen Beispielen, was möglich ist.


Solarkollektor


Solarkollektoren wandeln das Sonnenlicht in Wärme um, die zur Erwärmung von Badewasser, Trinkwasser oder Raumheizung genutzt werden kann. Zur kurzhaltigen Speicherung der gewonnenen Energie bis zu ihrer Nutzung dient ein Warmwasserboiler.


Photovoltaik


Mittels Solarzellen wird die Strahlungsenergie der Sonne in Strom umgewandelt. Die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten der Photovoltaik werden separat nochmals erklärt.


Windenergie


Windenergie als eine indirekte, mechanische Form der Sonnenenergie entsteht durch unterschiedlich starke Sonneneinstrahlung oder durch unterschiedliches Absorptionsverhalten von größeren Gebieten auf der Erde. Dadurch erwärmen sich die darüber liegenden Luftmassen unterschiedlich stark, und es entstehen Druckunterschiede in Form von Hoch- und Tiefdruckgebieten, die sich über Luftbewegungen, also Wind, wieder ausgleichen.


Wasserkraft


Durch Sonneneinstrahlung verdampftes Wasser an der Erdoberfläche, vor allem über den Weltmeeren. Der Wasserdampf steigt auf und formiert sich in größeren Höhen zu Wolken, die in der Atmosphäre transportiert werden und teilweise über Land, vorzugsweise in den kühleren Gebieten, abregnen. Über Oberflächengewässer, Bäche, Flüsse etc., fließt das Wasser wieder zurück in die Weltmeere. Ein Teil der in diesem Wasserkreislauf steckenden indirekten Sonnenenergie kann als Wasserkraft (Nutzung des Höhenunterschieds) mechanisch genutzt werden.


Die Biomasse


Die Gesamtheit aller lebenden, toten und zersetzten Organismen und der von ihnen stammenden Substanz wird als Biomasse bezeichnet. Biomasse ist eine Sekundärform der Sonnenenergie, weil die Pflanzen durch Photosynthese aus Sonnenenergie, Kohlendioxid und Wasser organische Stoffe wie Lignin, Zellulose, Zucker, Eiweiße, Fette und Öle herstellen. Bei dieser weitgefassten Definition zählen auch Bioöl und Biogas zur Biomasse.


Andras Federkeil ergänzt, dass das Unternehmen net search AG hierzu eine neue Technologie, das Energie-Umwandlungs-Modul nutzt. Das Energie-Umwandlungs-Modul wandelt Biomasse in elektrische Energie und Wärmeenergie um. Die gesamte Anlage ist in Containerbauweise gefertigt und damit zu wechselnden Einsatzorten transportierbar.

Diese Flexibilität macht unabhängiger von Änderungen in der staatlichen Förderung.

Die neue hier angewandte Technologie kann sowohl minderwertiges, waldfrisches Rest Holz wie auch Hackschnitzel als auch Pferdemist, Kuhmist, Gülle und Hühner Kot thermochemisch umwandeln.


Besondere Bedeutung hat die feste Biomasse wie Holz, Stroh etc., die fast beliebig lang gelagert und bei Bedarf in Heizungsanlagen bzw. Heizwerken in Wärme oder in Kraftwerken in elektrischen Strom und Wärme umgewandelt werden kann. Der Referent führt weiter aus, wie Biomasse aus Pflanzenölen entsteht, dazu nutzt man teilweise das Fruchtfleisch, aber in erster Linie in den Samen von Pflanzen. Es wird aus Ölfrüchten durch Pressen gewonnen und kann für nahezu alle Prozesse eingesetzt werden, für die heute Erdöl zum Einsatz kommt. In Mitteleuropa sind Raps- und Sonnenblumenöl die bekanntesten Pflanzenöle. Weltweit sind über 1.000 verschiedene Ölpflanzen bekannt.


Biogas entsteht durch die Vergärung von tierischen und/oder pflanzlichen Stoffen, die in der Landwirtschaft, in Schlachthöfen oder in der Nahrungs- bzw. Futtermittelindustrie anfallen. Diese Form der indirekten Sonnenenergie wird nicht nur von landwirtschaftlichen Betrieben, sondern auch in Kläranlagen zunehmend genutzt. Das Biogas kann anstelle von Erdgas, z.B. zur Erzeugung von Wärme und Strom, verwendet werden und es ersetzen.


Fazit: Sonnenenergie – eine faszinierende Kraft – back to the roads?


Bis Mitte des 19. Jahrhunderts verstand es die Menschheit, ihren Energiebedarf fast ausschließlich mit Sonnenenergie in den verschiedenen Erscheinungsformen zu decken. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde begonnen, die über Jahrmillionen aus Sonnenenergie entstandenen fossilen Energieträger, Kohle, Erdöl und Erdgas, intensiver und zunehmend verschwenderisch zu nutzen, sodass heute eine Störung des Kohlendioxidhaushalts der Erdatmosphäre durch die hohen Kohlenstoffeinträge zu erkennen ist. Deshalb muss sich die Menschheit unbedingt u.a. mit zwei Tatsachen auseinandersetzen:


1.Der Vorrat an fossilen Energieträgern ist begrenzt und eine Erschöpfung der Vorräte absehbar.


2.Der in den fossilen Energieträgern gespeicherte Kohlenstoff, der seit dem 20. Jahrhundert bei der Verbrennung in Form von Kohlendioxid versteckt freigesetzt wurde, führt zu einer Verstärkung des Treibhauseffektes und damit zu einer Erwärmung der Erdatmosphäre.


Worin liegt die Lösung dieser Probleme?


Die Teilnehmer der net search AG Veranstaltung diskutieren und zusammenfassend kommen alle zu dem Schluss, dass neben effizienter und sparsamer Energieverwendung auch in der verstärkten Nutzung der im Überfluss vorhandenen Sonnenergie eine Lösung besteht. Die Sonnenergie kann den heutigen und zukünftigen Energiebedarf ohne Komfortverlust decken.


V.i.S.d.P.:


Andreas Federkeil


Verwaltungsrat

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich


Die net search AG wurde im Jahr 1997 gegründet und ist ein international ausgerichtetes Vertriebsunternehmen von Solarmodulen und innovativer Energiegewinnung im Bereich der Erneuerbaren Energien. Die intelligente Verknüpfung von am Markt verfügbaren Möglichkeiten schafft neue innovative Lösungen. Die net search AG hat mit Ihren Partnerunternehmen ein Konzept entwickelt, dass die Innovation von Erneuerbaren Energien mit der Werthaltigkeit von Edelmetallen und Rohstoffen verbindet. Biomasse ist bisher der wichtigste und vielseitigste erneuerbare Energieträger in Deutschland. Biomasse wird in fester, flüssiger und gasförmiger Form zur Strom- und Wärmeerzeugung und zur Herstellung von Biokraftstoffen genutzt. Die net search AG hat mit Ihren Partnerunternehmen eine Lösung entwickelt, die Kuhmist/gülle und waldfrische Holzabfälle verstromen kann. Weitere Informationen unter www.netsearch.li


Kontakt

Net Search AG

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http://www.pr-gateway.de/media/primage/252589.jpgNutzungsmöglichkeiten der Sonnenenergie

14 Ocak 2015

Technische Zeichner werden überflüssig - Planzeichnung ganz einfach via Foto-App

Technische Zeichner werden überflüssig - Planzeichnung ganz einfach via Foto-App -

GASCAD mit neuer App zur Heizraumgrundrissplanung – kinderleicht OHNE einen Strich zu zeichnen


Technische Zeichner werden überflüssig - Planzeichnung ganz einfach via Foto-App
plan4magIC Digitalisieren Tür


Attnang-Puchheim (07.11.2014/09:00) – Heizkesselhersteller, Heizkesselbauer und Installateure sind auf exakte Grundrissplanungen angewiesen, wenn es um den Einbau von modernen Biomasseheizanlagen in privaten oder gewerblichen Heizungskellern geht. Eine der innovativsten Unternehmen für 3D-Planung in diesem Bereich ist G.A.S.CAD http://www.gascad.at , sitzt in Attnang-Puchheim und stellt mit plan4magIC eine genial einfach zu bedienende App für das Handy vor, die dem professionellen Heizungsbauer die mühsame Zeichenarbeit vor Ort beim Kunden komplett abnimmt. Innerhalb weniger Sekunden wird ein exakter Plan erstellt, nur durch abfotografieren des Raumes. Jörg Thaler, Geschäftsführer von G.A.S.CAD, zu der Entwicklung: “Selbst Fachleute sind erstaunt, wie schnell man zu einer detailgenauen Planzeichnung kommt. Denn durch die App erstellt man in zwei Minuten einen kompletten Grundriss, ohne einen einzigen Strich zu zeichnen oder auszumessen. Eine echte Revolution!”


Die neue plan4magIC-App für iOS und Android ist Teil von plan4heat, einem Gesamt-Softwarepaket für Heizungsbauer, das die komplette 2D/3D-Planung, Darstellung, bis hin zur detaillierten preislichen Angebotsstellung einer Heizungsanlage übernimmt.


Aus Handyfoto wird Grundrissplan!


Wie funktioniert nun die plan4magIC-App? Jörg Thaler zeigt es vor: “Es ist so einfach wie fotografieren – App aufs Handy laden – App öffnen – auf die Raum-Eckpunkte fokussieren, fotografieren und mit dem letzten Eckpunkt ist der Vorgang abgeschlossen und der Grundriss sofort als exakter Grundrissplan inklusive Bemaßung sichtbar und exportierbar. Wir nutzen dieses Tool für die schnelle Grundrissplanung unserer Heizräume, wo wir dann diese Pläne in plan4heat importieren und der Heiz- und Lagerraum dann in 3D maßgenau erfasst wird. Jetzt muss nur noch der Erfassungsbogen ausgefüllt werden, im Plan der Kessel und die gewählte Austragung positioniert werden und den Rest erledigt plan4heat – fertig. Alle notwendigen Dokumente wie Einreichplan, 3D Farbdarstellung, Stückliste und Angebot können nun ganz einfach ausgedruckt werden.” Ohne Konstruktionskenntnisse kann so eine vollständige und vor allem völlig korrekte Planung einer Biomasse-Heizanlage inklusive aller benötigten Dokumente maßstabsgetreu mit Stückliste und 3D-Farbansichten erstellt und dem Kunden sofort präsentiert werden. “Ein enormer visuell emotionaler Vorteil für den Verkauf beim Kunden”, wie Jörg Thaler betont.


Vorteile plan4magIC-App von G.A.S.CAD:


+ einmalige und einheitliche Datenerfassung beim Kunden vor Ort

+ unschlagbar einfache Grundrisserfassung mit Foto-App

+ mehrere Projekte können OHNE Papierplanung erfasst werden

+ einfache Erfassung mit einer elektronischen “Checkliste”

+ Daten müssen nie wieder mehrmals erfasst werden

+ ergänzende Dokumentation durch Fotofunktion im Projektordner

+ Die Erfassung funktioniert OHNE Internetzugang (OFFLINE)

+ Übertragung der Daten an plan4heat zum Import und Detailplanung in 3D

+ einfache und schnelle Kommunikation der Planungsdaten

+ einfachste Bedienung und minimale Anforderungen

Infos zur App und zu plan4heat


G.A.S.CAD 3D Technologie GmbH

Gesellschaft für angewandte Softwaretechnik


Phone: +43 (7674) 206 – 770

Email: sales@gascad.at


Die GASCAD 3D Technologie GmbH ist ein international ausgerichtetes Softwareunternehmen mit Hauptsitz in Attnang-Puchheim (Österreich), das sich auf Softwareentwicklung im Bereich 3D-Grafik mit Logik zur Produkt- und Anlagenkonfiguration spezialisiert hat. Plan4 ist die Softwarelösung für Vertrieb und Projektierung zur Planung und 3D Konfiguration von Produkten in Vernetzung von Industrie und Handel.


Das Ergebnis unserer Arbeit sind einfach zu bedienende Softwarelösungen, die es ermöglichen ohne konstruktions- spezifisches Know-How und spezielle CAD Kenntnisse, komplexe Situationen realitätsgetreu und sortimentsgerecht darzustellen und die entsprechenden kaufmännischen und technischen Unterlagen auf Knopfdruck zur Verfügung zu stellen.


Unser plan4 Produktkonfigurator wird aktuell unter anderem im Bereich der erneuerbaren Energien erfolgreich eingesetzt. Aktuell arbeiten mehr als 1.000 Anwender mit den ALL IN ONE Lösungen plan4solar®PV sowie plan4heat zur einfachen und schnellen 3D-Planung von Photovoltaikanlagen bzw. Heizzentralen. Die einfach und intuitiv zu bedienenden ALL IN ONE Branchenlösungen für Solar-/Photovoltaik- und Heizraumplanung sind bei Kunden wie HERZ Armaturen GmbH, FR-Frankensolar GmbH, ESCAD Energy, ÖkoFEN Forschungs- und Entwicklungs GesmbH, Soltech, Stiebel Eltron, Bossard AG und EWS GmbH & Co. KG als Industrieversion und bei hunderten von Solarteuren und Fachinstallationsunternehmen im Einsatz.


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Steinhüblstraße 1

4800 Attnang-Puchheim

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+43 7674 206 779

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joerg.thaler@gascad.at


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Technische Zeichner werden überflüssig - Planzeichnung ganz einfach via Foto-App