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26 Ekim 2015

Heizöl-Lagerung unter fachlicher Kontrolle

Wartung der Tankanlage schützt vor Ausfällen


Heizöl-Lagerung unter fachlicher Kontrollesup.- Technische Unzulänglichkeiten des Heizkessels können den häuslichen Wärmekomfort und die möglichst effiziente Verwertung des Brennstoffs gefährden. Deshalb raten Experten für Gebäudetechnik zur jährlichen Kontrolle der heiztechnischen Anlagen durch Fachleute. Ausfallrisiken verursacht jedoch nicht nur ein schlecht gewarteter Kessel. In rund elf Mio. deutschen Haushalten gehört zum Gesamtsystem der Wärmeversorgung auch ein Heizöltank, der ebenfalls regelmäßig überprüft und gereinigt werden sollte. Denn im Laufe der Zeit lagern sich im Tank Sedimente ab, die der natürliche Alterungsprozess des Öls entstehen lässt. In Verbindung mit Kondenswasser, das sich ebenfalls dort sammelt, bilden diese Sedimente einen Bodensatz – ein schlammartiges Gemisch, das auf keinen Fall durch die Saugleitung in den Brenner der Heizung gelangen darf. Die Fremdstoffe in den verschmutzten Ölvorräten beeinträchtigen die Wärmeleistung des Kessels und damit die Effizienz der Heizung. Werden die Ablagerungen über einen längeren Zeitraum nicht entfernt, drohen Funktionsausfälle des Wärmeerzeugers und gegebenenfalls die Zerstörung ganzer Bauteile.


Noch kostspieliger fällt die Schadensregulierung aus, wenn der aggressive Ölschlamm den Tankboden angreift und korrodieren lässt. Dieses Risiko besteht bei Stahltanks und kann im schlimmsten Fall eine unbemerkte Leckage und den Austritt von Öl verursachen. Nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) liegt in diesen Fällen die Verantwortung für eine mögliche Verunreinigung von Erdreich und Grundwasser beim Tankbetreiber. Eine professionelle Wartung von Tank, Leitungen und Armaturen sichert deshalb nicht nur den kontinuierlichen Wärmekomfort, sondern schützt auch vor unüberschaubaren Haftungsforderungen. Das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik (http://www.bbs-gt.de) signalisiert, dass ein Fachbetrieb den anspruchsvollen Herausforderungen einer Tankinspektion gewachsen ist und die dafür erforderliche Zulassung nach Wasserrecht besitzt. Voraussetzung für die Gütezeichenvergabe ist die Bereitschaft des Betriebs, sich einem fortwährenden Qualitäts-Check durch externe Gutachter zu unterziehen (www.bbs-gt.de). Die Tankbetreiber haben dann die Sicherheit, dass Reinigungsarbeiten und eventuelle Instandsetzungen kompetent und auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen durchgeführt werden. Außerdem tragen die gründlichen Kontrollen zum Werterhalt der Anlage bei.


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17 Temmuz 2015

Universität Bayreuth: Neue Erkenntnisse zur Artenvielfalt und Bioproduktivität in Ökosystemen

Erstmals wurden in weltweit koordinierten Forschungsarbeiten die Zusammenhänge zwischen pflanzlicher Biomasse und pflanzlicher Artenvielfalt in Ökosystemen untersucht.


BildWeltweit hängt das Leben und Überleben von Menschen davon ab, dass Ökosysteme grundlegende Serviceleistungen erbringen, wie beispielsweise die Neubildung von Grundwasser, die Speicherung wertvoller Nährstoffe, die Filterung von Schadstoffen oder die Bereitstellung von Grünfutter. Diese Vielfalt natürlicher Serviceleistungen ist in der Regel umso eher gewährleistet, je größer die Artenvielfalt in einem Ökosystem ist. Bislang waren wissenschaftliche Befunde zur Artenvielfalt, die an einzelnen Standorten gewonnen wurden, nur schwer miteinander vergleichbar. Denn die angewendeten Methoden waren zu unterschiedlich. Nun aber hat ein internationaler Forschungsverbund erstmals in weltweit koordinierten Forschungsarbeiten die Zusammenhänge zwischen pflanzlicher Biomasse und pflanzlicher Artenvielfalt in Ökosystemen untersucht. Überall wurde die gleiche Methodik auf standardisierten Untersuchungsflächen angewendet – und zwar so, dass an jedem Standort nährstoffarme, mittlere und nährstoffreiche Flächen erforscht wurden.


Mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – darunter ein Forschungsteam der Universität Bayreuth – haben an diesem Projekt mitgewirkt. Auf insgesamt 30 Versuchsflächen, die sich auf 19 Länder in sechs Kontinenten verteilen, haben sie Daten ermittelt, die zuverlässige Rückschlüsse auf die produzierte Biomasse erlauben und es zugleich ermöglichen, die Zahl der an der Biomasseproduktion beteiligten Pflanzenarten realistisch einzuschätzen. In den meisten Fällen handelte es sich um Grünlandflächen, die als Weideland genutzt oder regelmäßig gemäht werden. Aber auch natürliches Grasland war vertreten.


Größter Artenreichtum bei mittlerer Produktivität


Die jetzt im Wissenschaftsmagazin „Science“ veröffentlichten Ergebnisse dieses Forschungsverbundes weisen alle in die gleiche Richtung: Artenvielfalt und Produktivität hängen eng zusammen. Die größte Artenvielfalt wurde in der Regel auf Versuchsflächen ermittelt, auf denen die Biomasseproduktion ein mittleres Niveau erreicht. In unproduktiven Ökosystemen hingegen ist der Beitrag der Artenvielfalt zur Biomasseproduktion eher gering. Denn hier sind die Arten zahlreichen Stressfaktoren ausgesetzt, wie etwa Trockenheit oder einem Mangel an mineralischen Nährstoffen. In hochproduktiven Ökosystemen, also an nährstoffreichen und gut wasserversorgten Standorten, erobern einige wenige Arten eine dominierende Stellung, weil sie besonders leistungsfähig sind. Für die Produktivität dieser Ökosysteme hat die Artenvielfalt nur eine geringe Bedeutung.


Eine mittlere Produktivität von Ökosystemen geht daher – so das zentrale Ergebnis der Studie – weltweit mit einer vergleichsweise großen Artenvielfalt einher. Wenn in diesen Lebensgemeinschaften der Artenreichtum schwächer wird oder verloren geht, ist damit ein Verlust ökosystemarer Leistungsfähigkeit verbunden.


Konsequenzen für Umwelt- und Naturschutz


„Aus unserer Studie lassen sich zahlreiche Anregungen für umweltpolitische Maßnahmen ableiten, die auf den Erhalt der für den Menschen so wichtigen Artenvielfalt abzielen. „So sollte insbesondere im mitteleuropäischen Grünland die Artenvielfalt unbedingt erhalten werden. Wenn wir Arten verlieren, verlieren wir kostenlose Leistungen der Natur und müssen diesen Verlust dann über Düngung oder Maschineneinsatz kompensieren. Dies wiederum hätte Umweltbelastungen und einen erhöhten Energieverbrauch zur Folge. Die natürlichen Leistungen sind jedoch ohne Risiken und kostenfrei“, erklärt Prof. Beierkuhnlein , der an der Universität Bayreuth den Lehrstuhl für Biogeografie innehat.


„Unsere in ,Science‘ veröffentlichten Ergebnisse bestätigen übrigens eine ältere Forschungshypothese, die zuvor noch nie systematisch auf globaler Ebene überprüft werden konnte. Im Rahmen unseres multinationalen Projekts haben wir sie jedoch zuverlässig erhärten können,“ fügt der Bayreuther Ökologe hinzu. Er betont aber zugleich, dass mit diesen Arbeiten erst ein Anfang gemacht sei. Weitere Untersuchungen würden folgen müssen, um die Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zwischen der in Ökosystemen produzierten Biomasse und der Zahl der daran beteiligten Arten noch genauer aufzuklären.


Forschungsbeiträge aus der Universität Bayreuth


Seitens der Universität Bayreuth war ein vierköpfiges Forschungsteam an den interkontinentalen Forschungsarbeiten beteiligt. Prof. Beierkuhnlein und Reinhold Stahlmann, MAS, haben die Forschungsflächen in Deutschland untersucht, die sich alle im Umland der Stadt Bayreuth befinden. Zusammen mit Prof Dr. Anke Jentsch, Professorin für Störungsökologie an der Universität Bayreuth, war Prof. Beierkuhnlein auch für die Messungen in Österreich zuständig, die auf Forschungsflächen in den Ötztaler Alpen stattfanden. „Diese Region ist vor allem deshalb besonders interessant, weil es sich um besonders artenreiche Bergwiesen handelt, die mit erheblichem Arbeitsaufwand auf traditionelle Weise bewirtschaftet werden“, erklärt Prof. Jentsch. Camilla Wellstein, die als Postdoc am Bayreuther Lehrstuhl für Biogeographie tätig war und heute an der Universität Bozen lehrt, hat an der Untersuchung der italienischen Forschungsflächen mitgearbeitet.


HerbDiv-Net – ein multinationales Forschungsnetzwerk


Der multinationale Forschungsarbeiten, die von Dr. Lauchlan Fraser an der Thompson Rivers University in Kamloops/Kanada geleitet wurden, sind Teil des Forschungsnetzwerks „HerbDivNet“. Die Mitglieder dieses Netzwerks verfolgen gemeinsam das Ziel, durch aufeinander abgestimmte wissenschaftliche Experimente an global oder regional verteilten Standorten (Coordinated Distributed Experiments, CDE) generalisierbare Erkenntnisse zu gewinnen, die für strategische Planungen im Umwelt- und Naturschutz unerlässlich sind. Prof. Dr. Anke Jentsch gehört dem Leitungsgremium von „HerbDivNet“ an.


Veröffentlichung:


Lauchlan H. Fraser et al.,

Worldwide evidence of a unimodal relationship between productivity and plant species richness,

Science 17 July 2015: Vol. 349 no. 6245 pp. 302-305

DOI: 10.1126/science.aab3916


Ansprechpartner:


Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein

Lehrstuhl für Biogeografie

Universität Bayreuth

D-95440 Bayreuth

Telefon: +49 (0)921 / 55-2270

E-Mail: carl.beierkuhnlein@uni-bayreuth.de


Über:


Universität Bayreuth Forschung
Herr Christian Wißler
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Deutschland


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email : mediendienst-forschung@uni-bayreuth.de


Kurzporträt der Universität Bayreuth


Die Universität Bayreuth ist eine junge, forschungsorientierte Campus-Universität. Gründungsauftrag der 1975 eröffneten Universität ist die Förderung von interdisziplinärer Forschung und Lehre sowie die Entwicklung von Profil bildenden und Fächer übergreifenden Schwerpunkten. Die Forschungsprogramme und Studienangebote decken die Natur- und Ingenieurwissenschaften, die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie die Sprach-, Literatur und Kulturwissenschaften ab und werden beständig weiterentwickelt.

Gute Betreuungsverhältnisse, hohe Leistungsstandards, Fächer übergreifende Kooperationen und wissenschaftliche Exzellenz führen regelmäßig zu Spitzenplatzierungen in Rankings. Die Universität Bayreuth belegt 2014 im weltweiten Times Higher Education (THE)-Ranking ,100 under 50′ als eine von insgesamt sechs vertretenen deutschen Hochschulen eine Top-Platzierung.

Seit Jahren nehmen die Afrikastudien der Universität Bayreuth eine internationale Spitzenposition ein; die Bayreuther Internationale Graduiertenschule für Afrikastudien (BIGSAS) ist Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Die Hochdruck- und Hochtemperaturforschung innerhalb des Bayerischen Geoinstituts genießt ebenfalls ein weltweit hohes Renommee. Die Polymerforschung ist Spitzenreiter im Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Universität Bayreuth verfügt über ein dichtes Netz strategisch ausgewählter, internationaler Hochschulpartnerschaften.

Derzeit sind an der Universität Bayreuth rund 13.000 Studierende in 135 verschiedenen Studiengängen an sechs Fakultäten immatrikuliert. Mit ca. 1.200 wissenschaftlichen Beschäftigten, davon 224 Professorinnen und Professoren, und rund 900 nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universität Bayreuth der größte Arbeitgeber der Region.


Pressekontakt:


LepplePress – Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Herr Joachim Lepple
Weissdornweg 24
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http://www.prnews24.com/wp-content/uploads/2015/07/uni-bergwiesen-am-venet-1280x960.jpgUniversität Bayreuth: Neue Erkenntnisse zur Artenvielfalt und Bioproduktivität in Ökosystemen

3 Temmuz 2015

Qualitätsprädikat für Maßnahmen am Heizöltank

Tankschutzfachbetriebe mit RAL-Gütezeichen


Qualitätsprädikat für Maßnahmen am Heizöltanksup.- Es gibt Arbeiten an Wohnhäusern und deren Gebäudetechnik, die unbedingt von kompetenten Fachbetrieben ausgeführt werden sollten. Dazu gehören beispielsweise alle Maßnahmen rund um den Heizöltank. Hier besteht das große Risiko, dass eine unsachgemäße Erledigung von Montage-, Wartungs- oder Reparaturaufgaben zum Austritt von Öl und damit zu einer Verunreinigung von Erdreich oder Grundwasser führt. Dies muss nicht einmal in direktem zeitlichen Zusammenhang stehen: Eine Undichtigkeit durch unbemerkte Korrosion des Tankbodens oder aufgrund von falsch installierten Leitungen bzw. Armaturen macht sich möglicherweise erst nach Monaten oder Jahren bemerkbar. Verantwortlich für den Schaden bleibt aber ohnehin der Eigentümer, denn eine Auftragsvergabe an Betriebe ohne die vorgeschriebene Zulassung nach Wasserrecht stellt in den meisten Fällen einen Verstoß gegen die gesetzlichen Betreiberpflichten dar. Selbst auf eine Öltankversicherung als finanzieller Rettungsanker ist dann kein Verlass. Die Schadensregulierung ist in vielen Verträgen an eine regelmäßige Wartung des Tanks durch zertifizierte Profis gekoppelt.


Um es gar nicht erst zu Schäden kommen zu lassen, rät der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) zu höchster Sorgfalt bei der Auswahl eines Fachbetriebs. Gewarnt wird insbesondere vor Schnäppchen-Angeboten bei so genannten Haustür-Geschäften zur Tankreinigung. Die vermeintliche Einsparung muss möglicherweise später teuer bezahlt werden. Seriosität und Zuverlässigkeit eines Betriebs sind für Hausbesitzer am einfachsten anhand eines anerkannten Qualitätsprädikats zu erkennen: Das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik wird ausschließlich an streng überprüfte Anbieter verliehen (www.bbs-gt.de). Nicht nur hohe Fachkompetenz und die Zulassung nach Wasserrecht sind Voraussetzung für eine Gütezeichenvergabe, sondern ebenso die technische Ausstattung des Betriebs und die Beratungskompetenz der Mitarbeiter. Der Vorteil für Hausbesitzer liegt neben dem Schutz vor kostspieligen Ölschäden auch im Werterhalt der gesamten Anlage. Nur bei regelmäßiger Reinigung und Wartung durch erfahrene Fachleute bleiben Tanks und technische Sicherheitseinrichtungen langfristig auf höchstem Niveau funktionsfähig.


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