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19 Kasım 2015

SOS-Kinderdörfer: Patensuche im Wartezimmer

(Mynewsdesk) Kooperation mit TV-Wartezimmer mit 11 Projektfilmen, Nachrichten & Patenspot ausgebaut


Das große Leid der Kriegs- und Flüchtlingskinder ist längst in Europa angekommen: Die Gewalt in Syrien bedroht das Leben unzähliger Kinder, tausende stranden täglich an der EU-Grenze. Und in Griechenland lebt aufgrund der Krise mittlerweile schon jedes dritte Kind in Armut.


Mit dem Slogan „Werden Sie Pate: Helfen ab 50 Cent pro Tag!“ ruft ein neuer Patenspot der SOS-Kinderdörfer weltweit im TV-Wartezimmer®-Programm im Dezember zur Unterstützung auf. Denn eine SOS-Patenschaft ermöglicht einem Kind ein liebevolles, sicheres Zuhause in einem der über 560 SOS-Kinderdörfer weltweit. „Als Europas größtes Gesundheits-Netzwerk liegt uns auch das Wohl von Kindern und Jugendlichen am Herzen. Somit ist für uns die Unterstützung der SOS-Kinderdörfer weltweit selbstverständlich, damit Kinder gesund und glücklich in einer Familie und Gemeinschaft aufwachsen können“, erklärt Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer von TV-Wartezimmer®, der ein nachhaltiges, soziales Engagement als Teil seiner langfristigen Unternehmensstrategie sieht.


Die seit fast fünf Jahren bestehende Kooperation zwischen den SOS-Kinderdörfern weltweit und TV-Wartezimmer® wurde nun weiter ausgebaut: Mittlerweile stellen bereits elf Filme mit etwa drei Minuten Spielzeit, die im TV-Wartezimmer®-Rahmenprogramm im monatlichen Wechsel auf allen Standorten ausgestrahlt werden, die Arbeit der SOS-Kinderdörfer weltweit vor – teilweise mit überraschenden Einblicken für den Laien, wie weit die Spanne der Arbeit der Kinderhilfsorganisation reicht. Ergänzend dazu werden monatlich aktualisierte SOS-Kinderdörfer-Nachrichten á ca. 90 Sekunden gezeigt mit je drei Meldungen über die Arbeit der SOS-Kinderdörfer bzw. aktuelle Ereignisse.


„Wir freuen uns sehr, dass unser kompetenter Medienpartner TV-Wartezimmer neben unseren informativen Filmen und aktuellen News über die SOS-Arbeit nun auch einen Patenaufruf einem breiten Publikum vorstellt!“, erklärt Dr. Wilfried Vyslozil, Vorstand der SOS-Kinderdörfer weltweit. „Die SOS-Kinderdörfer leisten seit über 60 Jahren dringend erforderliche Hilfe für extrem arme Kinder und Familien – in ihren Heimatländern, in Krisengebieten und auf der Flucht. Da sich diese Arbeit hauptsächlich über private Spenden finanziert, verdanken unzählige Kinder in Not die Hilfe und Chance auf eine bessere Zukunft Paten und Spendern.“


München, 19. November 2015


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/sos-kinderdoerfer-weltweit/pressreleases/sos-kinderdoerfer-patensuche-im-wartezimmer-1256587) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SOS-Kinderdörfer weltweit (http://www.mynewsdesk.com/de/sos-kinderdoerfer-weltweit).


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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 560 Kinderdörfern und fast 1.900 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.


Kontakt

SOS-Kinderdörfer weltweit

Louay Yassin

Ridlerstr. 55

80339 München

089 17914 259

louay.yassin@sos-kd.org

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SOS-Kinderdörfer: Patensuche im Wartezimmer

11 Kasım 2015

Die Healthcare-Berater Lüdke + Döbele gründen soziales Start-Up

Die beiden Gründerinnen werden „soziale Unternehmer“ – mit dem Spenden-Start-Up WirSuperhelden.


Die Healthcare-Berater Lüdke + Döbele gründen soziales Start-UpMarion Lüdke und Susanne Jurasovic (ehem. Döbele), gehen unter die Superhelden. Die beiden Geschäftsfrauen, die vor elf Jahren mit Lüdke + Döbele als Gründerinnen durchstarten, gründen 2015 ihr zweites Unternehmen: Das gemeinnützige Start-Up WirSuperhelden.


WirSuperhelden ist die neue online Spenden-Plattform für Deutschland. Soziale Projekte und Menschen die Hilfe brauchen, bekommen hier Unterstützung. Seit Oktober 2015 ist das gemeinnützige Start-Up online. Das Prinzip ist ganz einfach: Hilfsprojekt auswählen, zwölf Euro spenden und Superheld werden. Und das mit höchster Transparenz und Nachhaltigkeit.


Doch warum werden die Healthcare-Berater jetzt soziale Unternehmer?

„Als erfahrene Unternehmerinnen wissen wir, wie das Unternehmergeschäft läuft. Wir können unsere Erfahrung nutzen, um die WirSuperhelden aufzubauen, Menschen einen sicheren Arbeitsplatz zu schaffen und in erster Linie unseren Mitmenschen zu helfen. Kaum zu glauben, aber auch in Deutschland herrscht Armut und Ungleichheit. Für uns war es an der Zeit, etwas zurückzugeben und zu verändern – und das auf lange Sicht, “ so Marion Lüdke, Gründerin von Lüdke + Döbele und WirSuperhelden.


Lüdke + Döbele bleibt weiterhin als Healthcare-Beratungsunternehmen (http://www.luedke-doebele.com) tätig. Aus WirSuperhelden eröffnen sich neue Möglichkeiten. Da liegt es nah, dass die Healthcare-Berater mit dem frischen Spenden-Start-Up in Zukunft kooperieren. „Klassisches Führungskräfte-Coaching, reichern wir damit an, dass der Coachee neben den Themen Kommunikation, Führungsstile oder Empathie durch einen Einsatz in einem gemeinnützigen Projekt seine soziale Kompetenz weiterentwickeln kann. Dies hat eine andere Qualität und Tiefe, um die sozialen Fähigkeiten zu stärken. Das wird immer wichtiger, im geschäftlichen als auch privaten Bereich.“ sagt Lüdke + Döbele-Inhaberin Susanne Jurasovic.


Zwei eigenständige Unternehmen, zwei gleiche Inhaberinnen, ein Ziel: Helfen.


Unternehmen, Mitarbeiter, Kollegen und Freunde können Superhelden werden. Dadurch wird die Helferkultur in Deutschland neu definiert und gestärkt. Denn helfen kann jeder! Weitere Informationen über WirSuperhelden auf www.wirsuperhelden.de (http://www.wirsuperhelden.de).


Lüdke + Döbele ist ein Beratungsunternehmen. Spezialisiert auf die Kommunikation im Healthcare-Bereich – kümmern wir uns um Inbound-Kommunikation (z. B. Servicecenter-Optimierung) als auch um Outbound-Kampagnen (z. B. Telefonmarketing). Für diese Bereiche stehen wir als Berater und Projektmanager zur Verfügung. Darüber hinaus bieten wir Qualitätssicherung für In- und Outboundprojekte an sowie Kommunikationstrainings für Innen- und Außendienst.


Kontakt

Lüdke + Döbele

Natalija Renz

Alte Frankfurter Straße 39

68305 Mannheim

0621 – 122 79 26

renz@luedke-doebele.de

http://www.luedke-doebele.com



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5 Kasım 2015

Verleihung ACT NOW JUGEND AWARD: "Wir schaffen eine bessere Welt"

Sozial engagierte Jugendliche bei großer Gala im Friedrichstadt-Palast Berlin ausgezeichnet


München/Berlin, 04.11.2015 – Kinder und Jugendliche können große Vorbilder sein – und sollten dann auch groß gefeiert werden. Die Verleihung des Act Now Jugend Award – einer Auszeichnung für junge Menschen, die sich in herausragender Weise sozial engagieren – tat genau das: Mit einer großen Gala am 2. November 2015 im Berliner Friedrichstadt-Palast – der neben Dr. Auma Obama und ihrer Stiftung Sauti Kuu zu den Initiatoren des Preises gehört – wurden in fünf Kategorien herausragende Jugendliche mit ihren sozialen Projekten geehrt. Laudatoren der Preisträger waren Sängerin Nena, die YouTube-Stars Y-Titty, Scorpion-Frontmann Klaus Meine, Hollywood-Schauspieler Ralf Moeller und Weltklasse-Torhüter Jens Lehman. Designerin Jette Joop gestaltete die Award-Trophäe als Teil ihres Engagements für Kinder und Jugendliche. Außerdem mit dabei: Knapp 1.900 Gäste, darunter viele prominente Persönlichkeiten aus Medien, Sport, Wirtschaft und Politik. Moderiert wurde der Abend von Christine Henning und Alexander Mazza.


Jury hätte am liebsten allen Nominierten einen Preis gegeben

Jeweils drei ehrenamtlich tätige Jugendliche beziehungsweise Teams oder Vereine von Kindern und Jugendlichen, die sich für eine bessere Welt einsetzen, wählte die Jury für jede Award-Kategorie aus der Vielzahl von Nominierungen aus. In der Jury engagierten sich neben Dr. Auma Obama, die Entwicklungshelferin Janina Otto, der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach, Dr. Berndt Schmidt als Intendant des Friedrichstadt-Palasts, Tafara Plauschinat als Mitglied des jungen Ensembles, die Journalistin und Chefredakteurin von ZDF Mona Lisa, Sibylle Bassler, sowie der Nachhaltigkeitsexperte und Vorsitzende des Nachhaltigkeitsbeirates „Pro Planet“, Bernward Geier. „Die Wahl fiel uns sehr schwer. Am liebsten hätten wir allen Nominierten einen Preis gegeben, denn es gibt so viele tolle, engagierte Jugendliche, die mit ihren Mitteln eine bessere Welt schaffen wollen und sagen ´You are your Future““, betonte Dr. Auma Obama, die von der Feier im Friedrichstadt-Palast sichtlich ergriffen war. „Mein Bruder sagt immer, dass es wichtig ist, groß zu träumen. Und er hat recht, denn heute Abend sieht man, was alles möglich ist, wenn man Kindern und Jugendlichen eine Stimme gibt“, so die Schwester des US-Präsidenten Barack Obama.


Ausgezeichnete Jugendliche stehen stellvertretend für viele Projekte mit Herz und Hand

Am meisten beeindruckt haben die Jury schließlich folgende Preisträger:

Award Nachhaltigkeit: Schülerfirma Namaste Nepal S-GmbH. Die Initiative besteht bereits seit zehn Jahren und fokussiert sich auf die Unterstützung des nepalesischen Bergdorfes Gati. „Die Schülerfirma ist ein sehr erfolgreiches Social Business in der Tradition von Friedensnobelpreisträger Mohammed Yunus. Namaste zeigt, dass Nachhaltigkeit profitabel ist. Und dies nicht nur im kapitalistischen Sinne, sondern vor allem für die jungen Menschen in Nepal, die nach dem verheerenden Erdbeben ums Überleben kämpfen“, so das Urteil der Jury. Award-Präsentatorin: Nena


Award Inspiration: Devrim Emre, stellvertretend für die Gruppe Heroes. Das Anliegen von Heroes ist, Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen, um Gewaltbereitschaft und Gewalttätigkeit abzubauen. Dabei ist Devrim Emre nach Ansicht der Jury zu einem wichtigen Helden des Projektes geworden, weil er sich mit herausragendem Engagement auf vielen Ebenen für die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund einsetzt. Award-Präsentator: Klaus Meine


Innovations-Award: [U25] – Jugendliche helfen Jugendlichen. Die Gruppe von rund 40 jungen Menschen berät und begleitet über das Internet gleichaltrige suizidgefährdete Jugendliche. Laut Jury zeigt sich das Innovationspotenzial von [U25] schon daran, dass das Projekt fast zu einer Bewegung geworden ist: [U25]-Gruppen sind in verschiedenen Städten entstanden – unter anderem auch in der Schweiz. Award-Präsentatoren: Y-Titty


Special-Award: Himn Brimo. Der 22-jährige Flüchtling aus Syrien hat einen Bombenanschlag auf die Uni in Aleppo überlebt, flüchtete nach Deutschland und engagiert sich nun selbst als Flüchtlingshelfer. „Obwohl er mit seinem Kriegstrauma, mit dem Einleben in eine fremde Kultur, dem Erlenen einer neuen Sprache und seinem jetzigen Architekturstudium mehr als genug zu tun hat, schafft es Himn Brimo in einem einzigen Jahr, 900 Ehrenamtsstunden zu leisten“, würdigt die Jury. Award-Präsentatoren: Auma Obama und Ralf Moeller


Hero-Award: Felix Finkbeiner, Initiator des Projekts Plant-for-the-Planet. Für die Kategorie Hero hat die Jury selbst Persönlichkeiten vorgeschlagen. Die Wahl fiel auf Felix Finkbeiner, weil dieser seine Vision, Kinder könnten in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen, lebt: Durch sein Engagement hat er es geschafft, dass bereits 14 Milliarden Bäume gepflanzt wurden. Sein Ziel sind 1.000 Milliarden. Wird dies erreicht, kann ein Viertel des von Menschen verursachten CO2-Ausstoßes gebunden werden. „Eine Heldentat für die Welt“, fasst die Jury zusammen. Award-Präsentator: Jens Lehmann


Die Vorstellung aller Finalisten finden Sie hier: http://www.text-ur.de/upload/finalisten-act-now-jugend-award_1.pdf


Grandioses Bühnenprogramm und After Show Party

Zu Ehren der Jugendlichen traten auch die Sängerin Dina Garipova, Comedian Sascha Grammel, der Musiker Samuel Wernik, das Junge Ensemble des Friedrichstadt-Palasts, die Trommelschule BÄM! von Peter Fox sowie die Sängerin und Songwriterin Elif auf. Zum Abschluss der Veranstaltung performten viele der Beteiligten und weitere engagierte Künstler und Sauti Kuu-Botschafter, Joana Zimmer und Henning Krautmacher sowie Hannes Schöner von den Höhnern gemeinsam den bewegenden Sauti Kuu-Charity Song „Erhebt Eure Stimmen“, den Sebastian Hämer für die Sauti Kuu Foundation geschrieben hat (ab Dezember auch im Handel erhältlich). Bei der anschließenden After Show Party mit Musik von DJ Thomas Morrobel und dem kenianischen Sänger Charles Odero Adamson wurde bis tief in die Nacht gefeiert.


Zu dieser Meldung finden Sie Fotos in Druckqualität (Fotos: Sinisa Nezic – bitte bei Veröffentlichung angeben) unter: http://www.text-ur.de/newsroom/galeriedetail/Preisverleihung-ACT-NOW-JUGEND-AWARD


Über die Sauti Kuu Stiftung

Die von Dr. Auma Obama gegründete Sauti Kuu Foundation ist bestrebt, weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen Perspektiven für ein selbstständiges Leben zu geben. Unter dem Motto „You are Your Future“ versammelt sie starke Stimmen für eine starke Jugend! Sauti Kuu – Kiswhahili für „Starke Stimmen“ – will als Stiftung Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien – insbesondere in ländlichen Gebieten und in den städtischen Slums – dabei helfen, die Stärke der eigenen Stimme und die Kraft des eigenen Potenzials zu erkennen und mit den Möglichkeiten, die sie vor Ort haben, etwas aus ihrem Leben zu machen. Dafür schafft sie gemeinsam mit den jungen Menschen vor Ort Strukturen, die den Jugendlichen und ihren Familien psychisch, sozial und finanziell zur Eigenständigkeit verhelfen. www.sautikuufoundation.org


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Verleihung ACT NOW JUGEND AWARD: "Wir schaffen eine bessere Welt"

14 Ağustos 2015

Zwischen Bangen und Hoffen/ Räumung der Siedlungen im Gaza-Streifen vor 10 Jahren 2 Perspektiven

(Mynewsdesk) Foto: Samy Ajjour, Leiter der SOS-Kinderdörfer Gaza.


Vor 10 Jahren, am 15.August 2005, wurde begonnen die Siedlungen der Israelis im Gaza-Streifen zu räumen, mit dem Ziel extremistische Siedler zu verbannen. Anlässlich dieses Jahrestages erzählen Nelly Geva, Direktorin der SOS-Kinderdörfer in Israel und Samy Ajjour, Direktor der SOS-Kinderdörfer in Gaza von ihren Befürchtungen und Hoffnungen zur aktuellen Lage.


Vor 10 Jahren wurden die jüdischen Siedlungen im palästinensischen Gazastreifen geräumt. Welchen Einfluss hatte das auf das Leben der beiden Völker?


Israel- Nelly Geva: Nicht alle Siedler waren religiöse Fanatiker. Viele waren normale Familien, die in dem Gebiet schlicht Landwirtschaft betrieben und es liebten dort zu leben. Einen großen Einfluss auf die israelische Gesellschaft hatte die Räumung aber nicht. Nur auf die kleinen, fanatischen Gruppierungen unter den Siedlern – ihre Gedanken und Handlungen wurden immer extremer.


Gaza- Samy Ajjour: Für die Bevölkerung in Gaza hatte die Räumung sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Das Reisen im Land wurde erleichtert, weil die Grenzkontrollen der Siedlungen aufgelöst wurden. Außerdem konnten wir das Land der Siedler wieder selbst bewirtschaften, was den Leuten Einnahmen brachte. Aber viele Siedlungen werden heute auch als Trainingslager militanter, politischer Gruppierungen benutzt. Das ist eine sehr beängstigende Entwicklung. Und wir sind isoliert. Solange die Siedler noch da waren, war die Versorgung besser, weil Israel Lieferungen in den Gazastreifen erlaubte. Heute sorgen Blockaden an den Grenzen dafür, dass Trinkwasser, Elektrizität, Baumaterial oder medizinische Güter immer knapper werden.


Alle Hoffnungen auf Frieden ruhen auf der nächsten Generation. Was unternehmen Sie, um den Kindern Toleranz und Respekt vor anderen Kulturen und Religionen zu lehren?


Gaza- Samy Ajjour: Natürlich wünschen sich alle Palästinenser Frieden. Aber in den letzten 10 Jahren wurde das Leben der Menschen in Gaza durch die Kriege immer wieder beeinträchtigt und bedroht. Viele haben Familienmitglieder verloren, ihre wirtschaftliche Existenz. Das macht die Friedensarbeit sehr schwierig. Dennoch bemühen wir uns natürlich sehr darum in der Schule und bei den täglichen Aktivitäten, Toleranz und Respekt anderen gegenüber immer wieder in den Fokus zu rücken. Wir hoffen auf die Zukunft!


Israel- Nelly Geva: Die SOS-Kinderdörfer in Israel sind ein Querschnitt der israelischen Gesellschaft. Hier leben Kinder, die aus den verschiedensten sozialen Verhältnissen kommen. Toleranz wird bei uns groß geschrieben. Das bringen wir den Kindern von Anfang an im täglichen Miteinander bei.


Kürzlich haben extremistische Siedler ein Familienhaus abgebrannt. Dabei starb ein Baby. Sind Sie besorgt, was als nächstes passieren wird? Befürchten Sie, dass die Situation wieder eskaliert, wie es letzten Sommer der Fall war?


Israel- Nelly Geva: Das war wirklich ein schrecklicher Vorfall. Auf beiden Seiten muss die Gesellschaft lernen die Extremisten unter Kontrolle zu bringen. Nur so können die Völker zusammen kommen. Israelische Sicherheitskräfte haben vor kurzem extremistische Juden festgenommen und in ganz Israel sind die Menschen auf die Straße gegangen, um gegen diese Brutalität und Menschenverachtung zu protestieren. Diese deutliche Reaktion gibt Hoffnung, dass weiterer Terror vermieden werden kann.


Gaza – Samy Ajjour: Unsere Erfahrung lässt da Schlimmes befürchten. Keine Seite, weder die Israelische noch die Palästinensische, unternimmt wirklich etwas, um die extremistischen Bewegungen sowohl in Israel als auch in Gaza zu stoppen.


Haben Sie schon Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um die Kinder zu beschützen, falls wieder Kämpfe ausbrechen?


Gaza – Samy Ajjour: Gleich nachdem Vorfall mit dem brennenden Haus, haben wir Notfallpläne erstellt. Die SOS-Schutzräume wurden vorbereitet, Evakuierungspläne für den Fall von Beschuss oder Bombardierung erstellt und die SOS-Kinder und ihre Mütter haben für den Ernstfall trainiert. Wir versuchen alles, um die Kinder und die Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Aber wir leben in Gaza, hier gibt es keine Sicherheit!


Israel – Nelly Geva: Für alle Kinder in Israel existieren bereits Notfallpläne. Trotz aller guten Hoffnungen, werden die Notfallmaßnahmen aktuell mit den Kindern aus den Kinderdörfern eingeübt. Die israelischen Kinder lernen von klein auf, wie man sich bei einem Luftangriff verhalten muss und wo der nächste Schutzraum ist.


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/sos-kinderdoerfer-weltweit/pressreleases/zwischen-bangen-und-hoffen-raeumung-der-siedlungen-im-gaza-streifen-vor-10-jahren-2-perspektiven-1202911) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SOS-Kinderdörfer weltweit (http://www.mynewsdesk.com/de/sos-kinderdoerfer-weltweit).


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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 550 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.


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Zwischen Bangen und Hoffen/ Räumung der Siedlungen im Gaza-Streifen vor 10 Jahren 2 Perspektiven

6 Ağustos 2015

Bettwaren-Shop.de - Sportliches und soziales Engagement

Die Holger Genkinger GmbH unterstuetzt unterschiedliche Projekte


Bettwaren-Shop.de - Sportliches und soziales EngagementSo manches großartige Projekt, so manche Idee wäre ohne die Unterstützung großzügiger Spender schlechterdings nicht umsetzbar. Dass es immer wieder Menschen und Firmen gibt, die bereit sind, sich im sozialen Bereich zu engagieren, ist ein großes Glück – für Projekte und Betroffene. Holger Genkinger unterstützt seit vielen Jahren unterschiedlichste Projekte und so auch aktuell wieder. Meist tut er das im Stillen – und da sein ‚bettwaren-shop‘ bundesweit aktiv ist, macht er das auch bundesweit. Doch auch in seiner Heimatregion, um den Stammsitz seiner Firma Gauselfingen bei Albstadt herum, engagiert sich der Online-Händler.


„Wenn ich etwas machen kann, tue ich es gerne.“ betont Holger Genkinger sein soziales und sportliches Engagement. „Was mir vor allem wichtig ist, ist nicht, dass ich selbst für die Unterstützung anderer im Fokus stehe, sondern dass andere sehen, wie und wo geholfen werden kann und sich so zu eigenem Engagement motivieren lassen.“ Lange hat Genkinger mehr im Verborgenen geholfen. Seit Jahren unterstützt er verschiedene Sportvereine aus der Region. In Sportverein in Gauselfingen selbst gibt es seit drei Jahren wieder einen Fußballabteilung. Nach 20 Jahren ‚Pause‘ wurde die Abteilung wiederbelebt, und durch die finanzielle Unterstützung Genkingers wurde die Umsetzung des Projektes erleichtert.


Seit 6 Jahren ist er als Sponsor des HBW Balingen Weilstetten in der 1. Handball Bundesliga präsent. Seit 2014 freuen sich die Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Balingen über die Unterstützung von Holger Genkinger. Bewegung, Prävention und Gesundheit passt in das Themenkonzept des Bettwaren-Versenders. Aber es stehen nicht nur die, denen es gut geht, auf der Spendenliste des ‚ bettwaren-shop (http://www.bettwaren-shop.de)‘. Auch da, wo wirklich Hilfe benötigt wird, ist Genkinger mit seiner Hilfsbereitschaft präsent.


Als die Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Meßstetten im vergangenen November eröffnete, steuerte der ‚bettwaren-shop‘ Matratzen und Bettwäsche bei, um den Menschen, die schlimme Zeiten hinter sich haben, eine menschenwürdige Unterkunft zu ermöglichen. „Wir verstehen das auch als Spende an die Gemeinschaft. Letztendlich zahlt der Steuerzahler solche Einrichtungen. Wir können so mit unserem Erfolg etwas für Menschen tun, die Hilfe brauchen und letztendlich der Allgemeinheit etwas zurückgeben.“ Aus Holger Genkingers Worten klingt Dankbarkeit für den Erfolg, den er mit seinem Team und dem ‚bettwaren-shop‘ mit harter Arbeit in über 10 Jahren erreicht hat.


Normalerweise ist es nicht Genkingers Ding, mit seinem Engagement öffentlich hausieren zu gehen. Aber die Erfahrung, dass es teilweise gar nicht einfach zu helfen ist, führte zum „Tue Gutes und rede darüber.“ Zum Beispiel Verantwortlichkeiten und Prozesse in Kommunen und öffentlichen Stellen erschließen derzeit nicht immer die Fundrasing Möglichkeiten. Dies geht auch anders. Die Stadt Burladingen nimmt sich dem Thema aktiv an und so konnte dort bereits öfters beim „Flüchtlingsthema“ geholfen werden. Es kann aber noch an viel mehr Stellen geholfen werden, von denen nicht viel bekannt ist. Und vielleicht kann durch das Bekanntwerden von Ideen, Möglichkeiten und durch sein Engagement der ein oder andere dazu bewegt werden, etwas von seinem Erfolg mit anderen, die Hilfe dringend brauchen, zu teilen.


Bei Holger Genkinger und seinem ‚bettwaren-shop‘-Team gehört soziales Engagement zum Alltag. Es gibt keinen Anspruch auf Hilfe, aber es liegt dem Heimtextilien-Händler am Herzen sich zu engagieren. So wird jährlich ein Spendenbudget festgelegt und ausgewählte Projekte unterstützt. Es kann nicht allen geholfen werden, aber sein Team kann als Vorbild für alle herhalten, die noch unentschlossen sind.


Weitere Informationen: www.blog.bettwaren-shop.de (http://www.blog.bettwaren-shop.de)


Holger Genkinger bietet ein abgerundetes Sortiment rund um den Schlaf, das Bett und Bad zu fairen Preisen und mit einer persönlichen Beratung. Bettwaren-shop.de ist das Fachgeschäft für guten Schlaf im Internet und bietet langjährige Erfahrung im Umgang mit Heimtextilien


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Holger Genkinger GmbH

Holger Genkinger

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29 Temmuz 2015

Mitarbeiter von arvato Financial Solutions bauen Spielhaus für Kinderhaus Eulenspiegel

Nachhaltiges Teamevent


Mitarbeiter von arvato Financial Solutions bauen Spielhaus für Kinderhaus EulenspiegelSeit mehr als 15 Jahren unterstützt arvato Financial Solutions am Standort Baden-Baden zahlreiche soziale Institutionen finanziell. Erstmals haben nun Mitarbeiter zwei Tage lang ihre Arbeitskraft zur Verfügung gestellt und sich unter professioneller Anleitung erfolgreich als Zimmerleute betätigt.


Im Rahmen eines Team-Events, das nicht nur dem Team-Building dienen, sondern auch ein langfristiges Ergebnis schaffen sollte, hat ein Team aus Mitarbeitern der infoscore Finance GmbH, eines Unternehmens von arvato Financial Solutions, kurz vor Ferienbeginn ein Spielhaus mit Veranda für das Kinderhaus Eulenspiegel gebaut.


Das Unternehmen finanzierte das gesamte Baumaterial. Zudem stellten 15 Mitarbeiter an zwei Tagen ihre Arbeitskraft und Kreativität bei der Konstruktion des Hauses zur Verfügung. Dabei wurden sie von professionellen Trainern mit handwerklicher Zusatzausbildung angeleitet. So wurde die Veranstaltung zu einem aktiven und lehrreichen Event, auch wenn sie an den bisher heißesten Tagen des Jahres stattfand. Am Ende der zwei schweißtreibenden Tage stand die Übergabe des Bauwerkes an das Kinderhaus Eulenspiegel, deren Leiterin Ulla Geuss sich im Namen der Kinder herzlich bedankte.


Andreas Kulpa, Mitglied der Geschäftsleitung, bekräftigte das Engagement seiner Mitarbeiter: „Wir haben bewusst eine Aktion ausgewählt, bei der es nicht um „Wettbewerb“ geht, sondern bei der wir als Team gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können. Beim Hüttenbau hatten wir nicht nur eine Menge Spaß und haben viele handwerkliche Fertigkeiten erworben, sondern haben gemeinsam ein Bauwerk konstruiert in dem Wissen, etwas Sinnvolles und Nachhaltiges erschaffen zu haben.“


Über das Kinderhaus Eulenspiegel


Das Kinderhaus Eulenspiegel ist eine Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt und als Ganztageseinrichtung für insgesamt 112 Kinder im Alter von 2 – 12 Jahren in mehreren Gruppen gestaltet. Eine Gruppe arbeitet integrativ, hier wachsen behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam auf. Im Mittelpunkt stehen die soziale Gemeinschaft und das Lernen im Lebenszusammenhang. Die Kinder sollen die Erfahrung machen, dass es unterschiedlichste Fähigkeiten gibt, auf die entsprechend reagiert werden muss und die gerade wegen ihrer Verschiedenheit für das gemeinschaftliche Spielen vorteilhaft sind.


Mehr Informationen unter

http://awo-baden-baden.de/kinder-jugendliche/kinderhaus-eulenspiegel/


arvato Financial Solutions ist ein global tätiger Finanzdienstleister und als Tochterunternehmen der arvato AG zur Bertelsmann SE & Co. KGaA zugehörig.


Rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten in 22 Ländern mit starker Präsenz in Europa, Amerika und Asien flexible Komplettlösungen für ein wertorientiertes Management von Kundenbeziehungen und Zahlungsflüssen. arvato Financial Solutions steht für professionelle Outsourcing-Dienstleistungen (Finance BPO) rund um den Zahlungsfluss in allen Phasen des Kundenlebenszyklus – vom Risikomanagement über Rechnungsstellung, Debitorenmanagement, Verkauf von Forderungen und bis zum Inkasso. Dabei steht die Minimierung von Ausfallquoten in der Geschäftsanbahnung und während des Beitreibungsprozesses im Fokus. Zu den Leistungen gehört deshalb auch die Optimierung der Zahlartenauswahl über Ländergrenzen hinweg.


Als Financial Solutions Provider betreut das Unternehmen fast 10.000 Kunden, u. a. aus den Schwerpunktbranchen Handel/E-Commerce, Telekommunikation, Versicherungen, Kreditwirtschaft und Gesundheit und ist damit Europas Nummer 3 unter den integrierten Finanzdienstleistern.


Kontakt

arvato infoscore GmbH

Nicole Schieler

Rheinstraße 99

76532 Baden-Baden

+49/(0)7221/5040-1130

presse@arvato-infoscore.de

http://finance.arvato.com



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3 Temmuz 2015

Griechenland: Mit dem Grexit droht Unheil für tausende Familien/ Interview mit dem Leiter der SOS-Kinderdörfer Griechenland George Protopapas

Griechenland: Mit dem Grexit droht Unheil für tausende Familien/ Interview mit dem Leiter der SOS-Kinderdörfer Griechenland George Protopapas(Mynewsdesk) Foto: George Protopapas, Leiter der SOS-Kinderdörfer Griechenland. Bild: SOS-Archiv


Athen – Langzeitarbeitslosigkeit, geschlossene Banken und der drohende Grexit. Viele Griechen sind in Panik. Zurzeit bitten fünfzigmal so viele Familien die SOS-Kinderdörfer um Hilfe als noch vor der Krise. Berichtet der Leiter der SOS-Kinderdörfer in Griechenland, George Protopapas, im Interview.


Herr Protopapas, Griechenland steckt seit Jahren in der Krise. Wie sehr leiden griechische Familien unter der Krise?

Aktuell ist die Situation in den meisten Familien sehr angespannt. Die Ungewissheit, wie es für Griechenland weitergeht, ist für die Familien eine extreme psychische Belastung. Außerdem drohen viele Familien auseinanderzubrechen, weil sie dem Druck von Langzeitarbeitslosigkeit und Armut nicht standhalten können. Viele Eltern sind seit drei oder vier Jahren arbeitslos und haben überhaupt keine Perspektive. Darunter leiden besonders die Kinder. Viele werden verlassen oder vernachlässigt.


Seit dem Wochenende hat sich die Situation verschlimmert. Was würde ein Grexit für Griechenland bedeuten?

Der Grexit ist seit dem Wochenende kein fernes Szenario mehr, sondern womöglich nahende Zukunft. Das wird die soziale Not in Griechenland drastisch verschlimmern. Ich befürchte für die Familien das Schlimmste. Noch mehr Menschen werden ihre Arbeit verlieren. Ein Grexit wird meiner Meinung nach die Wirtschaft in Griechenland wieder auf den Stand der 60er Jahre katapultieren. Die staatliche Sozialhilfe wird zusammenbrechen. Es wird Massenarbeitslosigkeit geben. Ich denke, es wird ähnlich sein wie in manchen osteuropäischen Ländern in den Jahren nach dem Zusammenbruch des Kommunismus.


Wie ist die Situation in den Hilfsprogrammen der SOS-Kinderdörfer?

Immer mehr Familien suchen die Hilfe von SOS. Zurzeit unterstützen wir fünfzigmal so viele Familien wie vor der Krise. Es haben schon tausende Eltern bei uns angefragt, ob sie ihre Kinder in einem der Kinderdörfer in Obhut geben könnten. Viele Eltern haben einfach nicht mehr das Geld, ordentlich für ihre Kinder zu sorgen. Manchmal fehlt sogar das Geld für Essen.


Die SOS-Kinderdörfer finanzieren sich durch Spenden. Sind die Spenden zurückgegangen?

Natürlich! Woher sollen denn die Spenden kommen? Viele Unternehmen sind Pleite gegangen. Die Arbeitslosigkeit ist gigantisch. Gerade im Bereich der privaten Spenden rechnen wir damit, dass 65 Prozent der Spenden wegfallen. Nun sind die Banken geschlossen. Jeder kann nur 60 Euro abheben. Wenn man eine vier- oder fünfköpfige Familie ernähren muss, dann bleibt nicht mehr viel zum Spenden übrig. Die kleinen Spenden von Familien werden also völlig wegfallen. Aber gerade jetzt brauchen wir dringend Geld, um viele arme Familien zu unterstützen.


Welche Wünsche haben Sie für die Zukunft des Landes?

Ich wünsche mir, dass wir diese große Herausforderung meistern. Dafür müssen wir genau analysieren, was uns in diese Schwierigkeiten gebracht hat. Da müssen wir ansetzen und das Land verändern. Unsere Kinder brauchen eine Zukunft!


München, 02.07.15


Weitere Informationen:

Louay Yassin

Pressesprecher

SOS-Kinderdörfer weltweit

Tel.: 089/179 14-259

E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 550 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.


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http://www.pr-gateway.de/media/primage/262139.jpgGriechenland: Mit dem Grexit droht Unheil für tausende Familien/ Interview mit dem Leiter der SOS-Kinderdörfer Griechenland George Protopapas

1 Temmuz 2015

Caritas, Diakonie und Ministerium für Finanzen und Wirtschaft verleihen Mittelstandspreis 2015 für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg

Mittelstandspreis für soziale Verantwortung geht hach Tübingen, Karlsruhe und Stuttgart


Caritas, Diakonie und Ministerium für Finanzen und Wirtschaft verleihen Mittelstandspreis 2015 für soziale Verantwortung in Baden-WürttembergStuttgart, 1. Juli. Drei mittelständische Unternehmen wurden heute in Stuttgart mit dem “Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg 2015″ ausgezeichnet: Natursteine Rongen aus Tübingen, die ascent AG aus Karlsruhe und die J.7group GmbH aus Stuttgart. Sie belegten in ihrer Kategorie jeweils den ersten Platz unter fünf Unternehmen, die aus 276 eingegangenen Bewerbungen für den Preis nominiert wurden. Der Mittelstandspreis für soziale Verantwortung hat in seinem neunten Jahr erneut einen Teilnahmerekord aufgestellt und ist somit der bundesweit teilnehmerstärkster Wettbewerb, der Corporate-Social-Responsibility-Aktivitäten (CSR) kleiner und mittlerer Unternehmen auszeichnet. Neben Caritas und Ministerium für Finanzen und Wirtschaft ist erstmals auch die Diakonie Baden-Württemberg Partner des undotierten Preises. Dieser steht unter dem Motto “Leistung – Engagement – Anerkennung” und würdigt das freiwillige soziale und gesellschaftliche Engagement dieser Unternehmen.


“Mit viel Innovation und Kreativität setzen sich die Unternehmen Jahr für Jahr für den sozialen Zusammenhalt im Südwesten ein. Als Caritas schätzen wir dieses Engagement für das Gemeinwohl und halten es für ein starkes Signal”, erklärten die Caritasdi-rektoren Pfarrer Oliver Merkelbach (Stuttgart) und Monsignore Bernhard Appel (Freiburg) im Neuen Schloss in Stuttgart vor 400 Gästen. Es sei wichtig, diesen Einsatz zu würdigen und daher wollten Caritas, Diakonie und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft mit dem Preis ihre Wertschätzung und Dank ausdrücken. Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, sagte: “Soziale Gerechtigkeit, Fairness, Respekt, die gemeinsame Verantwortung für Mensch und Umwelt übernehmen – auf dieser Basis könnte die Vision eines guten Lebens für alle Menschen Wirklichkeit werden. Dafür setzt Diakonie sich ein. Ich freue mich, dass es gerade hier im Ländle so viele Unternehmer und noch mehr Mitarbeiter gibt, die sich ehrenamtlich für ein gutes soziales Miteinander einsetzen.”


Staatssekretär Peter Hofelich, der auch Beauftragter der Landesregierung für den Mittelstand und Handwerk ist, erklärte: “CSR stärkt das Kerngeschäft und ist ein wichtiger Bestandteil moderner Unternehmenskultur. CSR-Aktivitäten motivieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, schaffen eine langfristige Unternehmensbindung und verschaffen den Unternehmen darüber hinaus auch Wettbewerbsvorteile. Gesellschaftliche Verantwortung hat einen hohen Stellenwert in mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg – das zeigen die heute ausgezeichneten Unternehmen.”


Bischof Dr. Frank Otfried July und Bischof Dr. Gebhard Fürst würdigten als Vertreter der Schirmherren das soziale Engagement der Unternehmerinnen und Unternehmer, das auch für die Kirchen vorbildlich und nachahmenswert sei. “Gerade ist beim Evan-gelischen Kirchentag in Stuttgart mit einem Wirtschaftsführer als Präsidenten deutlich geworden, wie Engagement auch von Unternehmern und Unternehmen in die Gesell-schaft wirken kann. Ich freue mich über viele Betriebe, die bewusst nach christlich-ethischen Maßstäben geführt werden und ihre soziale Verantwortung sowohl in der Personalführung als auch im globalen Wirtschaften wahrnehmen.”, sagte July. Bischof Fürst erklärte, “die Bereitschaft andere am eigenen Wohl teilhaben zu lassen, ist bei sehr vielen Unternehmern tief verwurzelt.” Der Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg sei ein lebendiges Beispiel dafür, “dass diese christliche Idee des Teilens von kleinen und mittleren Unternehmen in unserem Land mitgetragen wird und sie ein hohes Maß an gesellschaftlicher Verantwortung übernehmen.”


Die drei Preisträger in der Übersicht:


Den Preis für die Kategorie bis 20 Mitarbeiter erhielt Natursteine Rongen aus Tübingen. Das Unternehmen recycelt Natursteine und vertreibt keine Produkte aus Kinderarbeit und Übersee. Rongen unterstützt kontinuierlich soziale Projekte und Organisationen im Umkreis seines Firmensitzes in Tübingen, so auch den Neubau eines dringend benötigten Sportplatzes für die Tübinger Nordstadt.


In der zweiten Kategorie bis 150 Mitarbeiter ging als Preisträger die ascent AG aus Karlsruhe hervor. Der unabhängige Fondsspezialist hat 15 Bildungspartnerschaften mit Schulen geschlossen und vermittelt den Schülern, wie sie eigenverantwortlich mit Geld umgehen können. Dazu werden die ascent-Referenten zu “Schul-Wirtschafts-Coaches” ausgebildet. Das Unternehmen führt zu diesem Thema Projekttage durch oder organisiert Besuche an der Wertpapierbörse.


Sieger der dritten Kategorie bis 500 Mitarbeiter war die J.7group GmbH aus Stuttgart. Das Friseurunternehmen mit 36 Filialen engagiert sich für die Tabaluga Kinderstiftung. Diese Stiftung betreut Kinder, die durch familiäre Krisen oder Verlust des Elternhauses traumatisiert sind. Beim Schönheitstag der Stiftung frisieren und stylen J.7-Mitarbeiter die Kinder und bringen dabei ihr Engagement in ihrer Freizeit ein.


Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in Baden-Württemberg rund 3.800 Einrichtungen mit mehr als 175.000 Plätzen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen 65.000 Mitarbeiter/innen tätig sind.


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18 Mayıs 2015

SOS-Dokumentarfilmpreis für Toto and his sisters Rumänischer Filmemacher Alexander Nanau bei DOK.fest ausgezeichnet

SOS-Dokumentarfilmpreis für Toto and his sisters Rumänischer Filmemacher Alexander Nanau bei DOK.fest ausgezeichnet(Mynewsdesk) Filmemacher Alexander Nanau (2.v.r) nimmt den SOS-Filmpreis beim DOK.Fest in München in Empfang. Personen von links nach rechts: Peider Defilla, Geschäftsführer B.O.A. Videoflimkunst, Michaela Braun, stellv. Vorsitzende des Aufsichtsrats SOS-Kinderdörfer weltweit, Alexander Nanau und der Moderator des Dok. Fests.


(https://www.xing.com/profile/PeiderA_Defilla)München – Der Dokumentarfilmpreis der SOS-Kinderdörfer weltweit geht 2015 an den rumänischen Filmemacher und Emmy-Preisträger Alexander Nanau für seinen Dokumentarfilm „Toto and his sisters“. Der Preis wurde im Rahmen des 30. Internationalen Dokumentarfilmfestival München (DOK.fest) am 16. Mai verliehen. Ziel des SOS-Preises ist es, den Blick von Filmemachern und der Öffentlichkeit stärker auf das kulturelle Umfeld zu lenken, in dem Kinder aufwachsen.


„Eine der größten Herausforderungen bei „Toto and His Sisters“ war es die Geschichte so zu erzählen, dass Zuschauer sich mit den jungen Protagonisten identifizieren können. Die Anerkennung des Films durch den SOS-Kinderdörfer-Filmpreis ist für mich wie ein Gütesiegel seitens einer Organisation, die seit Jahrzehnten darum kämpft, die Geschichten von Kindern aus fremden Kulturen begreifbar zu machen“, sagte Preisträger Alexander Nanau nach der Verleihung.


In „Toto and his sisters“ erzählt Nanau die schockierende Geschichte des 10-jährigen Toto, der am Rande der rumänischen Gesellschaft lebt. Seine Mutter sitzt in Haft, die ältere Schwester Ana (17) spritzt Heroin und die zweite Schwester Andrea (15) flieht immer wieder aus der vermeintlichen Familie. Der kleine Toto kämpft tagtäglich darum, seine Würde in diesem unfassbar harten Umfeld zu behalten. Er befreit sich in kleinen Schritten, begleitet von einem erwachsenen Freund, aus diesem Milieu, indem er Tanzen, Lesen und Schreiben lernt.


„Schonungslos zeigt der Film, was es für Kinder heißt, wenn die Drogensucht die gesamten Familienbande zerstört. Manchmal ist Familie für Kinder auch der gefährlichste Ort der Welt“, urteilte die Jury über den Film. „Die große Leistung des Films besteht in der Nähe zu seinen Protagonisten und der Intensität mit der die Zuschauer in diese Welt eintauchen. Ein berührender, schockierender Film, aber auch ein mutiger und hoffnungsvoller Film, der die kindliche Souveränität zum Thema macht.“


Die Jury war unter anderem besetzt mit Prof. Dr. Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, Sonja Scheider, Dokumentarabteilung BR/Arte, Preisträgerin des Deutschen Fernsehpreises und Redakteurin des Oscar-prämierten Dokumentarfilms „Citizenfour“, Prof. Peter Arens, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Kultur, Geschichte und Wissenschaft.

Der Dokumentarfilmpreis der SOS-Kinderdörfer weltweit (München) wird zum zweiten Mal verliehen. Er ist mit 3000 Euro dotiert und wird von B.O.A. Videofilmkunst GmbH, München, gestiftet.


„Die Arbeit der SOS-Kinderdörfer bedeutet mehr, als Kindern ein Zuhause zu geben. Es geht auch um die Stärkung des Umfeldes, in dem die Kinder aufwachsen, um den Erhalt kindlicher Lebens- und Kulturräume. Das Dokumentieren dieser kindlichen Lebenswelten möchten wir mit dem Preis voran- und damit auch diese Kulturräume den Menschen näher bringen“, begründete Dr. Wilfried Vyslozil, Vorstand der Hilfsorganisation, die Verleihung des Preises.


Das DOK.fest in München ist eines der großen Festivals in Europa für den internationalen, künstlerisch anspruchsvollen und gesellschaftlich relevanten Dokumentarfilm.


Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Aus dem ersten Kinderdorf in Imst/Tirol entstand eine global agierende Organisation. Sie ist heute mit 555 Kinderdörfern und mehr als 1.800 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.


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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 550 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.


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8 Nisan 2015

arvato Financial Solutions unterstützt Verein für Menschen mit Förderbedarf

arvato Financial Solutions spendet 5000 Euro an den Verein für Körper- und mehrfachbehinderte Menschen und für Menschen mit Förderbedarf (VKM).


arvato Financial Solutions unterstützt Verein für Menschen mit FörderbedarfKinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind unsere Zukunft und daher im besonderen Maße zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der VKM eine sehr genaue und überzeugende Vorstellung. Diese setzt der Verein durch eigens initiierte Projekte um, wie z.B. die Etablierung einer Interdisziplinären Frühförderstelle, den Betrieb eines Kindergartens und einer Integrativen Kindertagesstätte sowie familienunterstützende Tätigkeiten. Die Mitglieder erweitern zum Beispiel stetig die Außenanlage, die die Menschen der Einrichtung zur Entwicklung und Entfaltung nutzen können. Mit der Spende leistet arvato Financial Solutions also einen kleinen Beitrag, um die wertvolle Arbeit des Vereins zumindest finanziell zu unterstützen.


Kai Günzel, Geschäftsleitung BFS risk & collection GmbH, eines Unternehmens von arvato Financial Solutions, betont: “Wir freuen uns, die sozialen Aktivitäten in unserer Region zu fördern und damit auch unseren Respekt davor auszudrücken, wie die Betroffenen die täglichen Herausforderungen trotz starker körperlicher Einschränkungen meistern. ”


Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vkmgt.de (http://www.vkmgt.de)


Weitere Informationen zu arvato Financial Solutions unter finance.arvato.com (http://finance.arvato.com)


arvato Financial Solutions ist ein global tätiger Finanzdienstleister und als Tochterunternehmen der arvato AG zur Bertelsmann SE & Co. KGaA zugehörig.


Rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten in 22 Ländern mit starker Präsenz in Europa, Amerika und Asien flexible Komplettlösungen für ein wertorientiertes Management von Kundenbeziehungen und Zahlungsflüssen. arvato Financial Solutions steht für professionelle Outsourcing-Dienstleistungen (Finance BPO) rund um den Zahlungsfluss in allen Phasen des Kundenlebenszyklus – vom Risikomanagement über Rechnungsstellung, Debitorenmanagement, Verkauf von Forderungen und bis zum Inkasso. Dabei steht die Minimierung von Ausfallquoten in der Geschäftsanbahnung und während des Beitreibungsprozesses im Fokus. Zu den Leistungen gehört deshalb auch die Optimierung der Zahlartenauswahl über Ländergrenzen hinweg.


Als Financial Solutions Provider betreut das Unternehmen fast 10.000 Kunden, u. a. aus den Schwerpunktbranchen Handel/E-Commerce, Telekommunikation, Versicherungen, Kreditwirtschaft und Gesundheit und ist damit Europas Nummer 3 unter den integrierten Finanzdienstleistern.


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31 Mart 2015

Hoffnungen liegen auf internationaler Geberkonferenz für Syrien

Hoffnungen liegen auf internationaler Geberkonferenz für Syrien (Mynewsdesk) Bild: Der Chef des Nothilfeteams der SOS-Kinderdörfer in Damaskus, Ahmad Mahmoud Hussein beim Besuch eines Binnenflüchtlingcamps in Damaskus.


Damaskus/München Die Zahl der Asylanträge für die Industrieländer hat mit geschätzten 866.000 einen alarmierenden Höchststand erreicht. Mehr Asylbewerber gab es seit 1992 nicht mehr. Die meisten Flüchtlinge kommen derzeit aus Syrien. Die Not der Menschen dort spitzt sich weiter zu. Es fehlt an Lebensmitteln, Medizin, Schulbildung, Arbeit und vor allem Sicherheit.

Der Chef des Nothilfeteams der SOS-Kinderdörfer in Damaskus, Ahmad Mahmoud Hussein, spricht über die Lage vor Ort und appelliert an die internationale Gemeinschaft auf der Geberkonferenz in Kuwait: “Nur mit zuverlässiger finanzieller Hilfe kann den 12 Millionen syrischen Flüchtlingen geholfen werden”.


Wie ist die allgemeine Lage in Damaskus?


Hussein: In den umkämpften Gebieten sind die Menschen gefangen. Nur die wenigen, die noch eine Arbeit haben und dafür in andere Bezirke müssen, dürfen die Checkpoints nach Nerven aufreibenden Kontrollen passieren. Wir haben häufig keinen Zugang zu den Familien aufgrund der Gefechte der Kriegsparteien.


Was bedeutet das für die Kinder?


Hussein: Viele Eltern schicken ihre Kinder auch während der Feuerpausen nicht mehr zur Schule. Es ist schlicht zu gefährlich. Die Kinder werden an den Checkpoints der jeweiligen Kriegsparteien befragt. Kommt dabei raus, dass die Eltern die Gegenseite unterstützen, kann das schlimme Konsequenzen für alle haben.


Wie ist die Versorgungslage in den umkämpften Gebieten?


Hussein: Schlecht. Die Leute sind abhängig von Hilfslieferungen. Es gibt zwar noch Läden, aber dort ist häufig nichts mehr zu bekommen, weil die Versorgungswege abgeschnitten sind. Wenn es Waren gibt, sind sie meist unerschwinglich. Verschärft wird die Notlage der Menschen durch die hohe Arbeitslosigkeit oder weil der Versorger umgekommen ist. Oft müssen Großfamilien von einem Dollar am Tag leben.


Können die Hilfsorganisationen den Bedarf decken?


Hussein: Leider nicht. Wir können nur unterstützen, aber es ist nie genug. Die Not ist einfach zu groß. Mehr als 12 Millionen Syrer sind auf Hilfe angewiesen. Unsere Hoffnung liegt auf dringend notwendigen finanziellen Zusagen der internationalen Gemeinschaft der heutigen Geberkonferenz in Kuwait. Nur so können die Menschen in Syrien und in den Flüchtlingscamps der Nachbarstaaten unterstützt werden.


Wie verschafft sich das SOS-Nothilfeteam Zugang zu den umkämpften Gebieten um Lebensmittel zu verteilen?


Hussein: Das geht nur über zähe Verhandlungen mit beiden Kriegsparteien im Vorfeld einer Mission. Da die SOS-Kinderdörfer schon lange vor Ort arbeiten und Leute in den betreffenden Vierteln kennen, wissen beide Seiten, dass wir neutral sind und jedem helfen. (mehr …)



http://www.prmaximus.de/template/media/mod_article/article/123216_0_400.jpgHoffnungen liegen auf internationaler Geberkonferenz für Syrien

26 Mart 2015

competence & more schenkt seinen Mitarbeitern einen Tag für ehrenamtliche Tätigkeiten

competence & more schenkt seinen Mitarbeitern einen Tag für ehrenamtliche TätigkeitenBerlin – Unter dem Motto “Mein guter Tag” bietet der auf Medizin und Erziehung spezialisierte Personaldienstleister seinen Mitarbeitern im Jahr 2015 die Gelegenheit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Einen Tag lang können die Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz gegen eine soziale Tätigkeit tauschen. Dafür werden sie von competence & more bezahlt freigestellt.


Mit “Mein guter Tag” unterstützt competence & more sowohl Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich engagieren möchten als auch soziale Einrichtungen. Der Personaldienstleister hält verschiedene soziale Projekte bereit, aus denen die Mitarbeiter je nach Interesse und Fähigkeiten wählen können. Das kann zum Beispiel ein neuer Anstrich für einen Kindergarten, ein Freizeitnachmittag für Behinderte oder ein Vorlesetag für Senioren sein. Die Projektideen werden von den Kundeneinrichtungen, mit denen das Unternehmen seit Jahren gut zusammenarbeitet, vorgeschlagen.


“Soziales Engagement hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert. Bereits die tägliche Arbeit unserer Mitarbeiter erfordert ein großes Maß an sozialer Verantwortung. Wer seinen Horizont erweitern und sich in einem anderen Bereich engagieren möchte, erhält unsere volle Unterstützung “, erklärt Geschäftsführerin Claudia Ohlert. Für den Ehrenamtstag werden die Mitarbeiter bezahlt freigestellt.


Die Resonanz war von Beginn an sowohl auf Kunden- als auch auf Mitarbeiterseite sehr positiv. Rund 15 der 200 Mitarbeiter haben sich in den ersten drei Wochen nach dem Start der Initiative für einen Ehrenamtstag angemeldet. Noch im März wird der erste dieser Tage realisiert. Ein Hospiz freut sich über Unterstützung beim Aufstellen und Polieren neuer Möbel.


competence & more ist ein auf Medizin, Pflege und Erziehung spezialisierter Personaldienstleister in Berlin. Das Kerngeschäft umfasst die Überlassung und Vermittlung von Krankenschwestern, Altenpflegern, Pflegehelfern, Physiotherapeuten, Erziehern und weiteren medizinischen Fachkräften. Zu den Kunden zählen Kliniken, Senioren- und Behinderteneinrichtungen, medizinische Versorgungszentren, Praxen für Physio- und Ergotherapie, Rehabilitationszentren und Kindertagesstätten. Die internen Mitarbeiter von competence & more verfügen über langjährige Erfahrung in der Personaldienstleistung und zeichnen sich durch eine hohe Beratungskompetenz aus. Um die Anforderungen der Kunden bestmöglich zu erfüllen, ist das Unternehmen in CompetenceCenter gegliedert, innerhalb derer die Mitarbeiter für eine bestimmte Berufsgruppe und ein bestimmtes Fachgebiet zuständig sind. competence & more ist seit September 2011 am Markt tätig und hat mehr als 200 Mitarbeiter im Kundeneinsatz unter Vertrag.


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