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17 Kasım 2015

Fraunhofer überzeugt mit Augmented-Reality-Technologien

Fraunhofer überzeugt mit Augmented-Reality-TechnologienDem Computer das Sehen beizubringen ist kompliziert. Darmstädter Fraunhofer-Forscher spielen hier in der ersten Liga mit. Ihre Technologien eignen sich für Anwendung in der Industrie.


Tracking bildet die Grundlage für Anwendungen von Erweiterter Realität (englisch auch Augmented Reality, kurz AR). Bei AR-Anwendungen geht es um die Überblendung von Echtzeitkameraaufnahmen mit Bild- oder Textinformationen. Egal ob CAD-Daten mit der realen Umgebung abgeglichen werden oder ein Monteur seine digitale Bauanleitung passend zu seinem Wartungsauftrag auf dem Tabletmonitor sieht, ohne die genaue Erfassung des Objekts ist dies nicht möglich.


Beim „Computer Vision basiertem Tracking“ stellen sich die Forscher immer die Frage: „Wo ist die Kamera und in welche Richtung schaut sie?“ Objekte werden mit einer Videokamera gefilmt und eine Software erkennt sie aufgrund ihrer geometrischen Beschaffenheit und Größe. „Auf Basis von in Echtzeit gelieferten Bildern erkennt die Software ein Objekt. Dieses kann dann zum Beispiel mit Graphiken überlagert werden, die auch bei Kamerabewegungen noch an der gleichen Stelle bleiben“, erklärt Dr. Ulrich Bockholt, Abteilungsleiter „Virtuelle und Erweiterte Realität“ am Fraunhofer IGD. „In weitläufigen industriellen Umgebungen, die häufig schlecht beleuchtet sind, wird diese Aufgabe sehr kompliziert.“ Nach Bockholt ist das Interesse an Tracking-Technologien vor allem im Automobilsektor sehr hoch. Volkswagen richtet zum Beispiel die jährliche „Tracking Challenge“ aus, um Tracking-Technologien für industrielle Anwendungen zu testen. In diesem Wettbewerb lösen internationale Teams komplexe Aufgaben. Auch das Team vom Fraunhofer IGD beteiligte sich an der Tracking Challenge 2015, mit der „VisionLib“-Software.


Die am Fraunhofer IGD entwickelte „VisionLib“-Software ermöglicht es, mehrere Tracking-Verfahren zu kombinieren. „Hiermit können wir uns an die konkreten Begebenheiten schnell anpassen und sehr gute Ergebnisse erzielen“, sagt Bockholt. Mit ihren Lösungen müssen die Darmstädter keinen internationalen Vergleich scheuen und sind stolz auf deren Nutzung in der Industrie für Montage und Wartung. So haben sie in den vergangenen Jahren mehrmals erste Plätze bei der „ISMAR Tracking Competition“ (2009, 2012 und 2014) und auch bei der „Volkswagen Tracking Challenge“ (2014 und 2015) gewinnen können. 2014 wurden ISMAR- und Volkswagen-Wettbewerb zusammen ausgerichtet.


Weiterführende Informationen:


http://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/VRAR/Projekte/ISMAR-Tracking-Contest


http://www.tracking-challenge.de


Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.


Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.


Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


Kontakt

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Konrad Baier

Fraunhoferstraße 5

64283 Darmstadt

+49 6151 155-146

+49 6151 155-199

presse@igd.fraunhofer.de

http://www.igd.fraunhofer.de



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Fraunhofer überzeugt mit Augmented-Reality-Technologien

— /via JETZT-PR/ —


BildDem Computer das Sehen beizubringen ist kompliziert. Darmstädter Fraunhofer-Forscher spielen hier in der ersten Liga mit. Ihre Technologien eignen sich für Anwendung in der Industrie.


Tracking bildet die Grundlage für Anwendungen von Erweiterter Realität (englisch auch Augmented Reality, kurz AR). Bei AR-Anwendungen geht es um die Überblendung von Echtzeitkameraaufnahmen mit Bild- oder Textinformationen. Egal ob CAD-Daten mit der realen Umgebung abgeglichen werden oder ein Monteur seine digitale Bauanleitung passend zu seinem Wartungsauftrag auf dem Tabletmonitor sieht, ohne die genaue Erfassung des Objekts ist dies nicht möglich.


Beim „Computer Vision basiertem Tracking“ stellen sich die Forscher immer die Frage: „Wo ist die Kamera und in welche Richtung schaut sie?“ Objekte werden mit einer Videokamera gefilmt und eine Software erkennt sie aufgrund ihrer geometrischen Beschaffenheit und Größe. „Auf Basis von in Echtzeit gelieferten Bildern erkennt die Software ein Objekt. Dieses kann dann zum Beispiel mit Graphiken überlagert werden, die auch bei Kamerabewegungen noch an der gleichen Stelle bleiben“, erklärt Dr. Ulrich Bockholt, Abteilungsleiter „Virtuelle und Erweiterte Realität“ am Fraunhofer IGD. „In weitläufigen industriellen Umgebungen, die häufig schlecht beleuchtet sind, wird diese Aufgabe sehr kompliziert.“ Nach Bockholt ist das Interesse an Tracking-Technologien vor allem im Automobilsektor sehr hoch. Volkswagen richtet zum Beispiel die jährliche „Tracking Challenge“ aus, um Tracking-Technologien für industrielle Anwendungen zu testen. In diesem Wettbewerb lösen internationale Teams komplexe Aufgaben. Auch das Team vom Fraunhofer IGD beteiligte sich an der Tracking Challenge 2015, mit der „VisionLib“-Software.


Die am Fraunhofer IGD entwickelte „VisionLib“-Software ermöglicht es, mehrere Tracking-Verfahren zu kombinieren. „Hiermit können wir uns an die konkreten Begebenheiten schnell anpassen und sehr gute Ergebnisse erzielen“, sagt Bockholt. Mit ihren Lösungen müssen die Darmstädter keinen internationalen Vergleich scheuen und sind stolz auf deren Nutzung in der Industrie für Montage und Wartung. So haben sie in den vergangenen Jahren mehrmals erste Plätze bei der „ISMAR Tracking Competition“ (2009, 2012 und 2014) und auch bei der „Volkswagen Tracking Challenge“ (2014 und 2015) gewinnen können. 2014 wurden ISMAR- und Volkswagen-Wettbewerb zusammen ausgerichtet.


Weiterführende Informationen:


http://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/VRAR/Projekte/ISMAR-Tracking-Contest


http://www.tracking-challenge.de


Über:


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Herr Konrad Baier
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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.


Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.


Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


Pressekontakt:


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5 Kasım 2015

Fraunhofer: Intelligente Produktionssteuerung für die Fabrik 4.0

(Mynewsdesk) Stadt, Land, Netz — Das Fraunhofer IGD ist ein „Ausgezeichneter Ort 2015“ im Land der Ideen. Sein Konzept verbindet Realität und Visual Computing für die Industrie 4.0.


(Rostock/Darmstadt/Graz) „Industrie 4.0“ nennt man die vierte industrielle Revolution. In dieser kommen vor allen aus dem Internet bekannte Kommunikationstechnologien in der Fabrik zum Einsatz. Die Produktionsstätten erhalten dadurch eine gewisse Intelligenz, um auch bei Kleinserien oder Einzelstücken hocheffizient zu arbeiten. Mit ihrem Konzept der Cyber-physischen-Äquivalenz erstellen Fraunhofer-Forscher eine visuelle Darstellung der Produktion in Echtzeit und machen diese somit für den Menschen leichter verständlich und kontrollierbar. „Wir ermöglichen so im Vorfeld die Produktion besser zu planen und Störungen oder Engstellen leichter zu erkennen“, erklärt Professor Bodo Urban, einer der Standortleiter des Fraunhofer IGD in Rostock. „Die Produktion wird flexibler und die Wahrscheinlichkeit von Produktionsausfällen verringert.“


Mit diesem Ansatz sind die Fraunhofer-Forscher nun Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015. Zum Thema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ lieferten sie nach Ansicht von Expertenjury und Fachbeirat des Wettbewerbs eine Antwort auf die Frage, wie Fertigungsprozesse der Industrie 4.0 effizienter gesteuert werden können. „Wir freuen uns sehr wieder ein „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ zu sein“, sagt Professor Uwe Freiherr von Lukas, der zusammen mit Urban den Standort Rostock leitet. „Eine solche Auszeichnung ist Bestätigung und Ansporn für die Kreativität unserer Mitarbeiter.“


Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs gemeinsam Ideen und Projekte aus, die einen positiven Beitrag zur Gestaltung einer vernetzten Welt leisten und Antworten auf die Herausforderungen des digitalen Wandels geben. Kurt Linden, Leiter des Öffentlichen Sektors der Deutschen Bank Ostsee / Lübeck, überreichte die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort“ und betonte: „Mit seiner Arbeit lässt uns das Fraunhofer IGD einen Blick in die Zukunft moderner Produktionsprozesse werfen und uns erahnen, wie tiefgreifend die Digitalisierung Produktion und Industrie verändert. Das sind – abseits schillernder Technologiestandorte – die wirklichen Leuchttürme des digitalen Wandels – weil sie an den Bedürfnissen von Unternehmen und Kunden ansetzen.“


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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.


Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


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Fraunhofer: Intelligente Produktionssteuerung für die Fabrik 4.0

20 Ağustos 2015

Deutscher Nobelpreisträger in Darmstadt

(Mynewsdesk) Vom 7. bis 10. September 2015 begrüßt Darmstadt die Academia Europaea. Unter den Wissenschaftlern ist auch Deutschlands Chemie-Nobelpreisträger des Jahres 2014. Das Treffen in der Wissenschaftsstadt gilt einer Symbiose.


(Darmstadt) Der Nobelpreis gilt gemeinhin als Oscar der Wissenschaften. Der jüngste deutsche Preisträger ist Professor Stefan W. Hell, Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und Abteilungsleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum. 2014 erhielt er zusammen mit zwei amerikanischen Kollegen den Nobelpreis für Chemie für die Entwicklung der superauflösenden Fluoreszenzmikroskopie. Am 9. September ist er in Darmstadt auf der Jahrestagung der Academia Europaea zu hören. Seine Keynote „Nanoscopy with Focused Light“ befasst sich mit der Frage, wie auch kleinste Molekularstrukturen mit der ansonsten begrenzten optischen Mikroskopie erfassbar werden.


Die Academia Europaea ist eine der renommiertesten Wissenschaftseinrichtungen Europas. Ziel der 1988 gegründeten Gesellschaft ist es, das Verständnis der Wissenschaften in der Öffentlichkeit zu verbessern und zu fördern. Bei der jährlichen Konferenz im Herbst geben sich hochrangige Forscher bis hin zu Nobelpreisträgern wie Hell ein Stelldichein. Unter dem Titel „Symbiosis – Synergien von Menschen und Technologien“ diskutieren die Vertreter der unterschiedlichsten Disziplinen in diesem Jahr vom 7. bis 10. September in Darmstadt. Mit tatkräftiger Unterstützung der TU Darmstadt und von Fraunhofer, Europas größter Organisation für angewandte Forschung, verspricht die Konferenz viele spannende Fragen zu behandeln.


Die Academia Europaea ist bestrebt, ihre Jahreskonferenz noch mehr als bisher für die interessierte Öffentlichkeit zu öffnen. „Das Tagungsthema hat eine große gesellschaftliche Relevanz“, erklärt Professor Dieter W. Fellner, Institutsleiter des Fraunhofer IGD und Mitglied des Organisations- und Programmkomitees der Konferenz. „Die Frage inwieweit unser Leben Technologien beeinflusst und wie wir wiederum durch diese beeinflusst werden, hat das Potenzial über alle wissenschaftlichen Disziplinen einen spannenden Austausch anzustoßen.“


Die Konferenzsprache ist Englisch. Weiterführende Informationen gibt es unter:


http://www.ae2015.eu


http://www.ae-info.org


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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.


Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


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Deutscher Nobelpreisträger in Darmstadt

18 Ağustos 2015

Fraunhofer-Forscher zu SmartHome, Lifestyle und Industrie 4.0: Potenzial der Aktivitätserkennung wird noch lange nicht ausgeschöpft

(Mynewsdesk) Fraunhofer-Forscher arbeiten daran, Aktivitätserkennung auf eine neue Ebene zu heben. Der digitale Wandel eröffnet Chancen sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz.


(Rostock/Darmstadt/ Graz) Es scheint wie Zukunftsmusik, ist aber schon im Alltag zu Hause und am Arbeitsplatz angekommen. Beschleunigungssensoren in Smartphones, Smartwatches und in der Kleidung ermöglichen das unaufdringliche Erfassen körperlicher Aktivität. Beim Sport helfen sie digitalen Trainern Übungen zu korrigieren. Intelligente Wohnumgebungen erkennen Stürze und rufen Hilfe herbei. Eine Handbewegung kann Licht dimmen, Jalousien herunterlassen oder den Fernseher anschalten.


Am Fraunhofer IGD werden solche Technologien entwickelt. Technologien, die die Aktivität eines Menschen erkennen und damit Anwendungen und Maschinen steuern können. Sie messen beispielsweise den Puls, Körperbewegungen oder den Blutdruck. Diese Daten helfen Ärzten oder Therapeuten, den Gesundheitszustand und die zukünftige Entwicklung eines Patienten besser einzuschätzen. Am Arbeitsplatz können ungesunde Körperhaltung, zu starke körperliche Belastung oder ein zu hoher Lärmpegel erkannt werden. Auf die Sicherheit der erhobenen Daten legen die Fraunhofer-Forscher dabei großen Wert.


Laut Professor Bodo Urban vom Fraunhofer IGD in Rostock können wir uns in den nächsten Jahren auf spannende Entwicklungen in der Industrie gefasst machen: „Die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine wird durch Aktivitätserkennung auf die nächste Ebene gehoben.“ Maschinen und Roboter erkennen menschliche Aktivitäten und reagieren auf diese. Produktionsanlagen können via Smartwatch intuitiv durch Gesten gesteuert werden. Beispielsweise löst ein Hochreißen der Hände im Störungsfall den Not-Aus-Schalter aus. Maschinen erfassen, wann sich der Werker wo befinden wird und sorgen dafür, dass benötigte Materialien und Werkzeuge zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu finden sind. „Das Potenzial der Aktivitätserkennung wird noch lange nicht ausgeschöpft“, sagt Urban.


Weiterführende Informationen:


Aktivitätserkennung im Alltag: http://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/IDE/Projekte/DiaTrace-Trace-your-Day


http://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/IDE/Projekte/HIS-Home-Interaction-Service


TakeCare – Kompetenznetzwerk zur Aktivitäts- und Vitaldatenassistenz: https://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/IDE/Projekte/TakeCare-Kompetenznetzwerk-zur-Aktivitaets-und-Vitaldatenassistenz (https://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/IDE/Projekte/TakeCare-Kompetenznetzwerk-zur-Aktivitaets-und-Vitaldatenassistenz)


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/fraunhofer-institut-fur-graphische-datenverarbeitung-igd/pressreleases/fraunhofer-forscher-zu-smarthome-lifestyle-und-industrie-4-0-potenzial-der-aktivitaetserkennung-wird-noch-lange-nicht-ausgeschoepft-1203477) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD (http://www.mynewsdesk.com/de/fraunhofer-institut-fur-graphische-datenverarbeitung-igd).


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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.


Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


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Fraunhofer-Forscher zu SmartHome, Lifestyle und Industrie 4.0: Potenzial der Aktivitätserkennung wird noch lange nicht ausgeschöpft

4 Ağustos 2015

Biometrie: Selbstständigere Kinder und weniger Stress für Eltern

Biometrie: Selbstständigere Kinder und weniger Stress für Eltern(Mynewsdesk) Fraunhofer-Biometrieexperte empfiehlt Eltern, auf Biometrie zu setzen. Fingerabdruck, Gesicht oder Handvenenmuster kann man nicht wie einen Schlüssel verlieren. Was Kindern mehr Selbstständigkeit gibt, sorgt für den Familienfrieden.


(Darmstadt/Rostock/Graz) Verlorene Schlüssel können die Nerven von Eltern mit Kindern im Vorschul- und Grundschulalter sehr belasten. Vertraut man den Haustürschlüssel bereits Fünf- bis Zehnjährigen an, ist die Gefahr groß, dass es bald ein Sicherheitsschloss teuer zu ersetzen gilt. Gehen die Kleinen in den Sommerferien draußen spielen, ist entweder die Tür nie verschlossen oder jeder Toilettengang mit einem öffnenden Elternteil verbunden. »Eine Lösung können biometrische Systeme bieten«, sagt Alexander Nouak, Leiter »Identifikation und Biometrie« am Fraunhofer IGD heute. »Wenn die Kinder sich mit ihren körpereigenen Merkmalen wie Fingerabdruck, Gesicht oder Handvenenmuster selbst die Türe aufsperren können, ist das eine Erleichterung für die gesamte Familie.«


Biometrische Geräte sind in der Lage einen Menschen anhand von Körpermerkmalen zu erkennen. In letzter Zeit hat der zunehmende Einsatz von Fingerscannern in Smartphones für Aufsehen gesorgt. Anstatt die PIN einzugeben, entsperren Benutzer ihr Handy, indem sie eine Fingerkuppe auf einen eingebauten Sensor legen. Auch die in einigen sozialen Netzwerken angebotene Gesichtserkennung fällt unter Biometrie. Die Technologie ist immer wieder in der Kritik, da sie auch zur Überwachung eingesetzt werden kann und vorgeblich einfach zu überwinden sei. Dem stimmt Nouak größtenteils auch zu, hat aber eine nüchterne Sicht bezüglich Chancen und Risiken. »Wird Biometrie zum Beispiel in hoheitlichen Bereichen oder von Firmen eingesetzt, gilt es einen bewusst kritischen Blick auf die Fragen des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte zu haben«, erklärt Nouak. »Im Einsatz an meiner eigenen Wohnungstüre habe ich jedoch die volle Kontrolle über die Daten. Damit ist es eine Komforttechnologie, die meiner Familie das Leben erleichtert.«


Angst vor erleichterten Wohnungseinbrüchen sollten Familien, die ein qualitativ hochwertiges System nutzen, nach Ansicht von Nouak nicht haben. In so ziemlich allen Fällen sei es für Kriminelle wesentlich einfacher, sich mit einem Stemmeisen Zugang zu verschaffen, als ein biometrisches System auszutricksen. Aus dem eigenen Umfeld kennt der Familienvater und Vorsitzende der »European Association for Biometrics« noch ein weiteres Detail: »Es mag überraschen, aber Kinder tun sich mit der Handhabung biometrischer Systeme oft leichter als viele Erwachsene.« Nach seiner Ansicht ist daher die Biometrie eine wirklich gute Alternative dazu, Kindern den Wohnungsschlüssel anzuvertrauen.


Die gesellschaftlichen Auswirkungen der Biometrie ist eines der Themen der EAB Research Projects Conference 2015 vom 7. und 8. September in Darmstadt.


Weiterführende Informationen:


http://www.eab.org/events/program/79


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/fraunhofer-institut-fur-graphische-datenverarbeitung-igd/pressreleases/biometrie-selbststaendigere-kinder-und-weniger-stress-fur-eltern-1197793) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD (http://www.mynewsdesk.com/de/fraunhofer-institut-fur-graphische-datenverarbeitung-igd).


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Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


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30 Temmuz 2015

Die besten Köpfe: Fraunhofer-Forscher wird Professor in Darmstadt

Die besten Köpfe: Fraunhofer-Forscher wird Professor in Darmstadt(Mynewsdesk) Fraunhofer-Forscher Arjan Kuijper wird zum 1. August Professor der TU Darmstadt. Seine Berufung steht in der Tradition, die Forschung an Universitäten in die Labore der Industrie zu bringen.


(Darmstadt/Rostock/Graz) Zum 1. August 2015 erhält die TU Darmstadt einen zusätzlichen Professor und das Fraunhofer IGD einen weiteren Mitarbeiter mit den höchsten akademischen Weihen. Arjan Kuijper ist als Research Coach des Fraunhofer IGD der Ansprechpartner der Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur für wissenschaftliche Publikationen. Der sympathische Niederländer hat seit 2008 unzählige Veröffentlichungen begleitet und ist erste Anlaufstelle für alle promotionsinteressierten Mitarbeiter.


„Es ist für mich Ehre und Freude zugleich, meine Tätigkeit beim Fraunhofer IGD nun mit einer Professur an der TU Darmstadt verbinden zu dürfen“, sagt Kuijper. „Ganz im Fraunhofer-Sinn kann ich so dabei helfen, die Grundlagenforschung an der Universität in Entwicklungen der Industrie zu überführen.“


Kuijper übernimmt als Fraunhofer-Kooperationsprofessor das neu geschaffene Fachgebiet „Mathematical and Applied Visual Computing (MAVC)“ (Mathematisches und angewandtes Visual Computing). Visual Computing ist eine in Darmstadt stark vertretene Spielart der Computerwissenschaften. Es beschreibt die bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität. Vereinfacht ausgedrückt, geht es darum aus Informationen Bilder zu gestalten und aus Bildern Informationen zu holen.


Über Arjan Kuijper


Arjan Kuijper studierte am Institut für Angewandte Mathematik der Universität Twente und promovierte 2002 am Institut für Computer Science und Mathematik der Universität Utrecht. Von 2003 bis 2005 war er Assistent Research Professor an der IT Universität Kopenhagen und begann 2005 als Forschungsleiter am Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics (RICAM) im österreichischen Linz bevor er 2008 ans Fraunhofer IGD nach Darmstadt wechselte.


2009 schloss er in Österreich seine Habilitation an der Technischen Universität Graz ab und ist seitdem auch Privatdozent am Institute for Computer Graphics and Vision (ICG) der TU Graz. 2010 wurde er auch an der TU Darmstadt umhabilitiert. Er ist Autor von mehr als 200 Veröffentlichungen.


Seine Forschungsinteressen umfassen alle Aspekte mathematisch begründeter Methoden für Computer Vision, Graphik, Interaktion und Visualisierung. Derzeit beschäftigt sich Kuijper mit den Möglichkeiten, partielle Differentialgleichungen für die Bild- und Formanalyse zu verwenden.


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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.


Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Dr. Konrad Baier

Fraunhoferstraße 5

64283 Darmstadt

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1 Haziran 2015

"Keine App - kein Geschäft!"

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf unsere Supply Chains aus?


Digitalisierung und Industrie 4.0 gehören zu den ganz großen Herausforderungen, vor denen die deutsche Wirtschaft derzeit steht. Die diesjährige Konferenz EXCHAiNGE am 25. und 26. Juni in Frankfurt am Main widmet diesem spannenden Thema deshalb eine komplette Sequenz. Prof. Dr. Michael ten Hompel, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, erklärt im Interview, welche Entwicklungen sich langfristig durchsetzen werden und wie Unternehmen auf die Veränderungen der Märkte reagieren müssen, um den Anschluss nicht zu verpassen.


Herr Professor ten Hompel, welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf unsere Supply Chains?


Zunächst hat sich die Rolle digitaler Daten im Laufe der letzten Jahrzehnte fundamental geändert. In den 70er-Jahren haben wir Daten als Ergebnis von Prozessen und zur Prozesssteuerung verwendet. Mitte der 80er-Jahre kam das Supply Chain Management auf und die Daten wurden zu Enablern von Prozessen. Etwa seit der Jahrtausendwende nutzen wir sie als Befähiger von Produkten und heute sind sie zum Produkt (-bestandteil) selber geworden. Wir sprechen heute von der Hybridisierung der Logistik und insbesondere der logistischen Dienstleistung. Nicht nur bei Amazon und Co. bestehen die Dienste oder Services aus einer physischen und einer informationstechnischen Komponente. Das ist nichts anderes als die angesprochene Digitalisierung. Vereinfacht könnte man es heute auf den Nenner bringen: keine App – kein Geschäft!


Treiben wir die Industrie 4.0 voran oder treibt sie uns?


Der Begriff “Industrie 4.0″ stand ursprünglich für die Autonomisierung der Logistik (nach Mechanisierung, Elektrifizierung und Automatisierung) im Sinne eines “Internet der Dinge”. Inzwischen ist die vierte industrielle Revolution zum Synonym der allgemeinen Digitalisierung geworden. In diesem Sinne sind wir zu Getriebenen geworden. Wer heute nicht über die Digitalisierung seiner Supply Chain nachdenkt, riskiert seine Existenz. Es werden diejenigen gewinnen, die Apps und neue Geschäftsmodelle entwickeln, deren Kundennutzen sich intuitiv erschließt. Was das “Internet der Dinge” betrifft, so halten wir alle Technologien in Händen, um die intelligenten Container und autonomen Fahrzeuge Wirklichkeit werden zu lassen. Bei dieser Entwicklung sind wir in Europa und speziell auch in Deutschland noch ganz vorne mit dabei. Ich kann allerdings nur hoffen, dass unsere Technologieunternehmen erkennen, wie schnell sich die Märkte verändern werden. Es zeichnet sich ab, dass der Wandel sich binnen weniger Jahre vollzieht – vielleicht noch schneller als beim E-Commerce-Hype zur Jahrtausendwende. Wir müssen jetzt Soft- und Hardware produzieren wie Autos – sehr schnell, zuverlässig, sicher und nachhaltig.


Welche Cyber-Physischen Systeme brauchen wir wirklich und welche nicht?


Wir brauchen Cyber-Physische Systeme, die sich selbstständig in die vorhandenen Systeme migrieren und anschließend ein Stück weit deren Kontrolle übernehmen. Es gibt ein sehr einfaches Beispiel hierzu: Wenn Sie anfangen, “intelligente Kisten” wie unsere inBin einzusetzen, so macht es Sinn, auf deren Display zunächst genau den Barcode darzustellen, den die “dumme Kiste” zuvor auch trug. Damit kann ein inBin in herkömmlicher Weise gescannt und geroutet werden. Dann aber kann er seinen Barcode verändern und das Spiel beginnt. Oder nehmen Sie ein wirklich autonomes fahrerloses Transportfahrzeug, das dem Menschen per Kamera und 3D-Scanner durch die Lagergassen folgt, ohne dass zusätzliche Infrastruktur installiert werden muss. Im Grunde ist es wie mit den Apps: Vieles ist technisch möglich; durchsetzen werden sich die Entwicklungen, die ohne großen Aufwand sich selbst in die Systeme migrieren und einen sofortigen Nutzen bringen.


Die Konferenz EXCHAiNGE – The Supply Chainers” Conference findet am 25. und 26. Juni 2015 in Frankfurt am Main statt. Alle Informationen zur Konferenz gibt es unter www.exchainge.de.


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http://www.pr-gateway.de/media/primage/259087.jpg"Keine App - kein Geschäft!"

12 Mayıs 2015

Premiere für neues Fraunhofer-Designkonzept von Expotechnik

Neu entwickelter Markenauftritt und erster Einsatz der Möbelserie Zeta auf der CeBIT 2015


Premiere für neues Fraunhofer-Designkonzept von ExpotechnikTaunusstein/Hannover, 12. Mai 2015. Die CeBIT bietet Raum für Innovationen: So präsentierte sich die Fraunhofer Gesellschaft auf der diesjährigen Messe mit einem neuen Designkonzept, das die Expotechnik Group entwickelt hatte. Die Konzeption fasste die verschiedenen Institute von Fraunhofer zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Die zentralen Themen Transparenz und Forschung wurden über eine ausgefeilte Kombination aus Standarchitektur und kreativem Grafikkonzept in ein räumliches Erlebnis übertragen. Premiere Nummer zwei: Innerhalb des Fraunhofer-Stands hatte auch die neue modulare Expotechnik-Möbelserie Zeta ihren ersten

Auftritt.


Das Thema Transparenz aufnehmend, verlieh die Expotechnik Group dem Fraunhofer-Auftritt mit einer großzügigen, luftigen Architektur den Eindruck von Leichtigkeit und Offenheit. Grafisch wurde Transparenz durch die Abbildung von Key-Visuals in semi-transparenter Röntgen-Optik dargestellt. Neben der Röntgen-Optik zeichnete ein weiteres stilgebendes Element das Grafikkonzept aus: Visualisierungen unterschiedlicher Skalen, die standübergreifend verwendet wurden. Verschiedene Forschungsinstitute von Fraunhofer waren unter sechs Themenbereichen zusammengefasst, die Expotechnik durch Farbgebung optisch voneinander abgrenzte. Durch farbige Deckenframes war die Bereichskennung auch von weitem gut sichtbar. Ein Titanium-Überbau überspannte die komplette, insgesamt 462 Quadratmeter große Fläche.


Modulare Möbelserie Zeta unterstreicht Look

Während die Außen- und Themenbereiche passend zu ihrer technischen Ausrichtung hell und reduziert gestaltet waren, verströmte der Hospitality-Bereich eine warme, einladende Lounge-Atmosphäre. Lamellenwände trennten die einzelnen Flächen voneinander und ermöglichten es, den Hospitality-Bereich als separaten Raum anzulegen, der jedoch trotzdem einsehbar blieb. Mit ihrem weißen, geradlinigen Design bringt die Expotechnik-Möbelserie Zeta den reduzierten Look des Fraunhofer-Messeauftritts optimal zur Geltung. Tisch und Theke der neu entwickelten Serie verfügen über eine Deckplatte aus geöltem Eichenfurnier. Dieser natürliche Werkstoff unterstützt die angenehme Atmosphäre im Hospitality-Bereich.


Langjährige Erfolgskooperation: Expotechnik und Fraunhofer

Die Kooperation im Rahmen der CeBIT war das erste Projekt, das die Expotechnik Group für die Fraunhofer Gesellschaft innerhalb des jüngst neu geschlossenen Vertrags umsetzte – insgesamt währt die Zusammenarbeit bereits rund 20 Jahre. “Dass es uns gelungen ist, diesen Kunden über so eine lange Zeit zu binden, zeugt von einer effektiven und kontinuierlichen Teamleistung – vor allem hinsichtlich Kreativleistung und Passgenauigkeit unserer Services”, sagt Stefan Trieb, Executive Vice President der Expotechnik Group.

Die CeBIT ist mit etwa 3.300 Ausstellern aus rund 70 Ländern die weltweit größte Messe zur Darstellung digitaler Lösungen aus der Informations- und Kommunikationstechnik für die Arbeits- und Lebenswelt. Sie findet jährlich im Frühjahr in Hannover statt und bietet eine internationale Plattform zum Erfahrungsaustausch über aktuelle Trends der Branche, für Networking und Produktpräsentationen. 2015 fand sie vom 16. bis 20. März statt.


Über die EXPOTECHNIK Group

Die Expotechnik Group ist ein führender internationaler Full-Service-Anbieter für die Konzeption und Umsetzung von Markenerlebnisräumen in den Bereichen Exhibitions, Events und Environments – dazu gehören Messen und Veranstaltungen, Lounges, Showrooms, Büroräume sowie Ausstellungsflächen. Mit Experten in Strategie, Design, Architektur und Realisierung bietet die Expotechnik Group schnittstellenfreie Lösungen, die global verfügbar sind. Das Unternehmen setzt jährlich weltweit 1.500 Projekte mit skalierbaren Größen zwischen 12 und 12.000 Quadratmetern effizient um. Zum Kundenportfolio zählen internationale Konzerne wie Audi, Deutsche Lufthansa, Deutsche Telekom, Fraunhofer-Gesellschaft und Nestle sowie führende mittelständische Unternehmen wie Krones, Phoenix Contact und Sew-Eurodrive. Die Expotechnik Group ist global aufgestellt und verfügt über elf Standorte in den Wirtschaftsräumen EMEA, Americas und Asia Pacific. Hauptsitz des 1968 gegründeten Unternehmens ist die Expotechnik International Holding GmbH & Co. KG in Taunusstein bei Frankfurt am Main. Die globale Leitung der Unternehmensgruppe liegt bei den Group Presidents Alexander D. Soschinski und Patrick O. Soschinski.


Weitere Informationen unter www.expotechnik.com und www.expotechnik-blog.com.


Kontakt

EXPOTECHNIK Heinz Soschinski GmbH

Andrea Paechnatz, Astrid Wolff

Aarstraße 176

65232 Taunusstein

+49. 6128. 269 28050

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http://www.pr-gateway.de/media/primage/257346.jpgPremiere für neues Fraunhofer-Designkonzept von Expotechnik

9 Nisan 2015

HANNOVER MESSE 2015: Fraunhofer IGD zeigt Hightech-Lösungen für den Einsatz unter Wasser

HANNOVER MESSE 2015: Fraunhofer IGD zeigt Hightech-Lösungen für den Einsatz unter Wasser(Mynewsdesk) Von der Küste bis zur Tiefsee – Das Meer bietet vielfältige Nutzungsformen für die maritime Industrie. Wie sich diese mit Hilfe spezieller Visual-Computing-Technologien erschließen lassen, stellen die Fraunhofer-Forscher auf der diesjährigen Hannover Messe vor.


(Darmstadt/Rostock/Graz) Für die maritime Industrie ist die Unterwasserwelt von großer Bedeutung. Es ist zum Beispiel die Basis für Offshore-Techniken oder marine Aquakulturen. Je nach Einsatz ergeben sich dabei höchste Anforderungen an die Meerestechnik. Das Fraunhofer IGD entwickelt deshalb Hightech-Lösungen für den Unterwassereinsatz.


Unterwasseraufnahmen nutzbar machen


Bilder- oder Filmaufnahmen der Unterwasserwelt liefern der maritimen Industrie wichtige Informationen für die Nutzung der Meere. Aufgezeichnet von Tauchern oder speziellen Tauchroboter (Remotely Operated Vehicles, kurz ROVs, oder Autonomous Underwater Vehicles, kurz AUVs). Aufgrund von Brechungseffekten oder optischen Eigenschaften des Wassers sind diese Aufnahmen meist verzerrt und verrauscht. Mit speziellen Unterwasser-Bildverarbeitungsverfahren verbessern die Forscher des Fraunhofer IGD diese Bilder und machen sie für industrielle Anwendungen nutzbar. Dafür entzerren sie zunächst die Unterwasseraufnahmen und korrigieren Farbverfälschungen. „Die verbesserte Qualität der Bilder ermöglicht Wissenschaftlern eine detaillierte Auswertung der Aufnahmen“, erklärt Professor Uwe Freiherr von Lukas, Leiter der Abteilung „Maritime Graphics“ am Fraunhofer IGD. Mit Hilfe der gewonnenen Informationen kann anschließend zum Beispiel der Meeresgrund optisch vermessen und Objekte unter Wasser dreidimensional rekonstruiert werden.


Maritime Daten interaktiv visualisieren


Nicht nur Unterwasseraufnahmen liefern wichtige Informationen für die Erforschung der Meere – auch Sensordaten, wie beispielsweise Temperatur, Druck, Salzgehalt oder Sauerstoffgehalt im Wasser, sind maritime Wissenslieferanten. Bisher erfolgt die Analyse und Auswertung dieser Daten mit Hilfe verschiedener Software-Tools. Um die komplexen Zusammenhänge der vielfältigen Sensordaten zu erfassen, ist eine übersichtliche Darstellung notwendig. Dafür haben die Forscher des Fraunhofer IGD eine interaktiv bedienbare Anwendung entwickelt. Sie führen die maritimen Sensordaten aus den verschiedenen Systemen zusammen.


„Der Nutzer muss nicht mehr zwischen den zahlreichen Software-Tools hin und herwechseln, sondern hat alle wichtigen Informationen übersichtlich und verständlich auf einem Multitouch-Tisch visualisiert“, erklärt von Lukas. Interaktive Grafiken und Diagramme zeigen verschiedene Merkmale wie das Strömungsverhalten oder die Stoffkonzentration in ihren räumlichen und zeitlichen Abhängigkeiten an. „Ändert der Betrachter den Zeitpunkt der Messungen, passt das System auch alle anderen Informationen an.“ Alle Daten sind miteinander verknüpft und zeitlich synchronisiert. Die Visualisierung liefert dem Nutzer ein genaues Bild über die verschiedenen Sensordaten und ermöglicht eine schnelle Analyse.


Ihre Lösungen für den Einsatz von Hightech-Technologien unter und über Wasser zeigen die Fraunhofer-Forscher vom 13. bis 17. April 2015 auf dem InwaterSolutions-Stand in Halle 13, Stand E30.


Terminhinweis: Auf dem Tech Transfer der Hannover Messe berichtet Professor Uwe Freiherr von Lukas am Donnerstag, den 16. April 2015, von 12:30 bis 13 Uhr (Halle 2, Stand C04), welchen Beitrag Fraunhofer-Forschung für die Entwicklung von High-Tech-Lösungen im Unterwasserbereich leistet.


Weitere Informationen:


http://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/Maritime-Graphics


http://www.hannovermesse.de/aussteller/inwatersolutions/T440375


http://www.hannovermesse.de/veranstaltung/hochtechnologie-fuer-den-unterwasserschutz/VOR/66387


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/fraunhofer-institut-fur-graphische-datenverarbeitung-igd/pressreleases/hannover-messe-2015-fraunhofer-igd-zeigt-hightech-loesungen-fur-den-einsatz-unter-wasser-1140528) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD (http://www.mynewsdesk.com/de/fraunhofer-institut-fur-graphische-datenverarbeitung-igd).


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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.


Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


Kontakt



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64283 Darmstadt

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http://www.pr-gateway.de/media/primage/254156.jpgHANNOVER MESSE 2015: Fraunhofer IGD zeigt Hightech-Lösungen für den Einsatz unter Wasser

7 Nisan 2015

maintenance Stuttgart 2015 (29. - 30. April 2015) glänzt mit hochwertigen Experten-Vorträgen für Profis

maintenance Stuttgart 2015 (29. - 30. April 2015) glänzt mit hochwertigen Experten-Vorträgen für ProfisMünchen, den 07. April 2015. Die maintenance Stuttgart 2015 (29. bis 30. April 2015) hat sich aus dem Stand als Plattform für die Instandhaltungsbranche im deutschen Südwesten etabliert. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Zum einen repräsentieren die vielen namhaften Aussteller die ganze Bandbreite industrieller Instandhaltung, zum anderen glänzt die Fachmesse mit einem exzellenten Vortragsprogramm im ScienceCenter, das Veranstalter Easyfairs für Aussteller und Fachbesucher kostenfrei anbietet.


Die Expertenvorträge im ScienceCenter sind längst fester Bestandteil der maintenance-Messen von Easyfairs, und sie genießen unter Fachbesuchern wie Ausstellern einen hervorragenden Ruf. Das Leitthema 2015 heißt “Leuchttürme der Instandhaltung: Orientierungsgebende Lösungen und Projekte für die Herausforderungen der Instandhaltung”. In den kostenlosen Fachvorträgen informieren Experten aus Forschung und Praxis an beiden Messetagen über die neuesten Trends und zukunftsweisende Erkenntnisse.


Um eine gleichbleibend hohe Qualität der hier gebotenen Informationen zu garantieren, arbeitet Veranstalter Easyfairs eng mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML), dem Forum Vision Instandhaltung (FVI) und dem Wirtschaftsverband für Industrieservice (WVIS) zusammen. Diese anerkannten Institutionen stellen das Vortragsprogramm im ScienceCenter zusammen und zeichnen für dessen inhaltliche Ausgestaltung verantwortlich.


Aktuelles Wissen von Profis für Profis


Unter anderem wird in Stuttgart Dr. Thomas Heller vom Fraunhofer IML zum Thema “Industrie 4.0 in der Instandhaltung: Menschen und Maschinen bewegen” referieren. Und Olaf Heinz von FalkeConsult beleuchtet einen weiteren zentralen Zukunftsaspekt der Branche. Sein Thema: “Industrie 4.0 in der Instandhaltung: ÜberFÜHRUNG in die Verantwortungsorganisation”. Seine Botschaft: Es geht bei Instandhaltung 4.0 nicht nur um Big Data oder Sensoren, mobile Endgeräte, Cloud-Working und Ähnliches. Vielmehr handelt es sich in erster Linie um einen strukturellen oder gar kulturellen Wandel – sowohl technischer Natur aber auch in der Natur des Menschen. Diesen Wandel bewusst und zielgerichtet zu gestalten ist nach Überzeugung von Olaf Heinz ein wesentliches Element für das Gelingen von Industrie und Instandhaltung 4.0.


Aktuell definieren sich die handelnden Personen in der Instandhaltung vor allem über ihre Erfolge. Und diese wiederum definieren sich in der Regel über den Ausfall einer Maschine oder Anlage – und darüber, dass sie der Instandhalter, unter Zeitdruck zumeist, wieder in Gang bringt.


Aber worüber definiere ich mich als Instandhalter, wenn künftig weniger Störungen auftreten, Anlagen erst gar nicht langfristig ausfallen. Wenn ich nur noch geplante Wartungsintervalle “Ideal Standard” ausführe? Die Schlüsselfigur in diesem Spiel ist die Führungskraft. Sie muss die richtigen Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Mitarbeiter schaffen. Wie das funktioniert und welche Eigenschaften eine Führungskraft dafür mitbringen oder entwickeln muss, darüber informiert der Referent anhand griffiger Beispiele.


Zukunftsgerichtet und praxisnah


Natürlich gibt es im ScienceCenter noch viele weitere Vorträge zu den unterschiedlichsten Aspekten industrieller Instandhaltung – zukunftsgerichtet und praxisnah zugleich. Da geht es um “Smart Glasses – Anwendungsfälle im betrieblichen Umfeld” oder um Tipps aus der Praxis zur Reduzierung des Kunststoff-Verschleißes durch die Auswahl der richtigen Werkstoffe. Weitere Themen sind das “RFID-basierte Identifikationssystem in der Instandhaltungslogistik bei den Stuttgarter Straßenbahnen (SSB)” oder “Wettbewerbsvorteile in der Instandhaltung durch funkgestützte Diagnosesysteme”. Wie Instandhaltung für die Zukunft fit gemacht wird, wie sich Kosten senken und Kapazitäten einsparen lassen – das wird ebenso kompetent behandelt wie die mobilen Trends: “GS-App – mobiler Erfassungsclient für die Erfassung von Störungen” oder “Remote Service: Mobile Ferndiagnose anhand audiovisueller Software-Applikation”, um nur einige Beispiele zu nennen.


Insgesamt stehen 17 Expertenvorträge auf dem Programm des ScienceCenters der maintenance Stuttgart 2015. Die Vorträge finden an beiden Messetagen parallel zur Fachveranstaltung statt und sind für Aussteller wie Fachbesucher kostenlos.

Jetzt registrieren


Besucher der maintenance Stuttgart 2015 können sich online vorregistrieren – einfach auf der Messe-Webseite auf den Hinweis klicken “Kostenloser Messebesuch – Jetzt registrieren!”. Dort finden sich auch weitere Informationen zur maintenance Stuttgart 2015.


Mehr Information und Registrierung (http://www.easyfairs.com/maintenance-Stuttgart2015).


Noch wenige Ausstellungsflächen frei


Aussteller, die sich noch kurzfristig einen der letzten Plätze auf der maintenance Stuttgart 2015 sichern wollen, können sich anmelden bei

Gabriel Both, Tel.: + 49 (0)89 127 165-161, E-Mail: Gabriel.Both@easyfairs.com.


DATEN & FAKTEN

Veranstaltungsdatum: Mittwoch, 29.04.2015, und Donnerstag, 30.04.2015

Veranstaltungsort: Messe Stuttgart, ICS Kongress, Halle C2, Messepiazza 1, 70629 Stuttgart

Öffnungszeiten: 9.00 bis 17.00 Uhr an beiden Messetagen.


Bildmaterial zur maintenance Stuttgart finden Sie hier (http://www.easyfairs.com/de/maintenance-Stuttgart2015/fotogalerie_43001).


Die kommenden maintenance-Messen im deutschsprachigen Raum 2015 / 2016:

– maintenance Stuttgart 2015 (29. – 30. April 2015), Messe Stuttgart, ICS Kongress, Halle C2

– maintenance Austria 2015 (10. – 11. Juni 2015), Messezentrum NEU, Wels, Halle 20 F

– maintenance Hamburg 2016 (10. – 11. Februar 2016), Messe Hamburg, Halle B4

– maintenance Schweiz 2016 (10. – 11. Februar 2016), Messe Zürich, Halle 3

– maintenance Dortmund 2016 (24. – 25. Februar 2016), Messe Westfalenhallen Dortmund, Halle 4


Weitere Infos zu den maintenance-Messen unter www.easyfairs.com/maintenance (http://www.easyfairs.com/maintenance).


Informationen über Artexis Easyfairs

Artexis Easyfairs ermöglicht Fach- und Privatbesuchern einen Blick in die Zukunft \\\”visit the future\\\”. Leitveranstaltungen ihrer Branche greifen die Bedürfnisse der Besucher auf und präsentieren Lösungen in einem auf den jeweiligen Markt abgestimmten idealen Veranstaltungsformat. Der Konzern veranstaltet im Moment 125 Messen und Ausstellungen in 16 Ländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Emirate, Finnland, Großbritannien, Kanada, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Russland, Schweden, der Schweiz, Singapur und Spanien). Zudem betreibt die Artexis Easyfairs Gruppe insgesamt acht Messegelände in den BeNeLux-Staaten (Antwerpen, Ghent, Mechelen, Mons, Namur (zwei Messegelände)) sowie den nordischen Ländern (Stockholm und Malmö). Im Geschäftsjahr 2013-2014 beschäftigte die Gruppe 396 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 93 Mio. EUR.

Das Ziel von Artexis Easyfairs ist es der anpassungsfähigste, aktivste und effektivste Marktteilnehmer in der Messewirtschaft zu sein. Das Augenmerk liegt dabei auf der Einstellung hochmotivierter Mitarbeiter, der Entwicklung und Anwendung der besten Instrumente im Bereich Marketing und Technologie, sowie in der Entwicklung starker Marken. Werfen auch Sie einen Blick in die Zukunft: visit the future – with Artexis Easyfairs.


Kontakt

Easyfairs Deutschland GmbH

Katja König

Balanstrasse. 73 / Haus 8

81541 München

+49 (89) 127 165-131

+49 (89) 127 165-111

Katja.Koenig@easyfairs.com


http://www.easyfairs.com



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11 Mart 2015

Experten für Projektsoftware holen Fraunhofer ins Boot

(Mynewsdesk) München/Darmstadt, den 11. März 2015 – think project!, der Anbieter der gleichnamigen Projektplattform und Spezialist für Cross-Enterprise-Collaboration, hat eine Lösung für die schnelle Nutzung von digitalen Gebäudedaten entwickelt. Für die Visualisierung steht think project! das Fraunhofer IGD zur Seite.


Der Einsatz digitaler Bauwerksmodelle (Building Information Modelling, BIM) erleichtert die Arbeit an großen Bauprojekten erheblich und hilft zudem bei Wartungsaufgaben den Überblick zu behalten. Kunden von think project! nutzen seit einigen Jahren die gleichnamige Softwareplattform zum Austausch von 3D-Bauwerksmodellen. Mit ihrer neuen Lösung geht think project! nun einen Schritt weiter und ermöglicht nun auch den Zugriff, die Koordination und die Prüfung von digitalen Fachmodellen – vollständig über Internetbrowser.


Damit die mit viel Aufwand erstellten Bauwerksmodelle für alle Projektpartner verwendbar sind, müssen BIM-Daten auch ohne spezielle Software einfach dargestellt und genutzt werden können. think project! hat mit ihrer Lösung für BIM Collaboration eine Möglichkeit geschaffen, die digitalen Modelldaten in einem Standardformat (IFC) einzulesen, zu konvertieren und direkt im Internetbrowser darzustellen. Für die grafische Darstellung der Geometriedaten im Browser hat think project! das Fraunhofer IGD, die weltweit führende Forschungseinrichtung für angewandtes Visual Computing, ins Boot geholt.


Bei BIM entstehen sehr große Datenmengen, erklärt Dr. Johannes Behr vom Fraunhofer IGD. Diese auch im Internet oder auf einem Smartphone verfügbar zu machen, ist für uns ein sehr interessantes Forschungsvorhaben. Die Fraunhofer-Forscher bringen ihre Softwareplattform X3DOM in die Kooperation ein. X3DOM ist eine offene, frei verfügbare und vor allem einfache Möglichkeit für räumliche Darstellungen im Internet. Mit X3DOM ist es möglich, große und komplexe digitale 3D-Architekturmodelle schnell und einfach umzusetzen. Gemeinsam mit think project! als Forschungspartner entwickelte Behrs Team eine auf die Anforderungen im Hoch-, Industrie- und Anlagenbau zugeschnittene Lösung zur Visualisierung von BIM-Daten.


Mit dem Fraunhofer IGD haben wir jemanden gefunden, der mit uns trotz des riesigen Datenvolumens konsequent den Weg einer browserbasierten Lösung für BIM Collaboration beschreitet und damit unsere Kernkompetenz Daten zu veredeln, intelligent zu verwalten und projektweit auszutauschen unterstützt, betont Sven-Eric Schapke, Business Development Manager BIM bei think project!. So können wir unserem Konzept einer durchgängigen Internetplattform treu bleiben.


Weiterführende Informationen:


http://www.x3dom.org/


think project! ist eine auf die Anforderungen im Hoch-, Ingenieur-, Industrie- und Anlagenbau ausgerichtete Cloud-Lösung für die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in Projekten (Cross-Enterprise-Collaboration).


Die im Jahr 2000 in München gegründete think project! GmbH vermarktet die Cross-Enterprise-Collaboration-Lösung think project! in Deutschland und weltweit über ihr Tochterunternehmen think project! International GmbH & Co. KG. Am Berliner Standort ist die think project! International GmbH & Co. KG zudem für die Produktentwicklung verantwortlich. Der sichere Betrieb der think project! Cloud erfolgt in mehreren professionellen Rechenzentren in Deutschland. Seit Februar 2014 sind die think project! GmbH sowie ihr Tochterunternehmen think project! International GmbH & Co. KG zertifiziert nach ISO/IEC 27001, dem international anerkannten Standard für Sicherheit von Informationen und IT-Umgebungen.


Zu den insgesamt 20 Segmenten, in denen think project! seine Kunden unterstützt, zählen Generalunternehmen, Energie, Automotive und die öffentliche Hand. think project! ist in 21 Sprachen verfügbar und wird in 40 Ländern in 8.000 Projekten mit insgesamt mehr als 100.000 Nutzern eingesetzt.


Als Muttergesellschaft der think project! Group hält die think project! GmbH Anteile an weiteren Unternehmen, die ergänzende Lösungen und Services in Deutschland und international anbieten. Im Bereich Cross-Enterprise-Collaboration ist think project! heute Marktführer in Deutschland und Europa und die Nummer zwei weltweit.


Pressekontakt: think project! GmbH, Diana Deierl, Public Relations Manager, Zamdorfer Straße 100, 81677 München, Tel.: +49 89 930 839-328, E-Mail: presse@thinkproject.com



Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD.


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Experten für Projektsoftware holen Fraunhofer ins Boot

10 Mart 2015

CeBIT 2015: Energieverbrauch mit den Händen erschließen

CeBIT 2015: Energieverbrauch mit den Händen erschließen (Mynewsdesk) Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit ihrem Energieverbrauch und wollen Strom einsparen. Das ist leichter gesagt als getan. Fraunhofer-Forscher entwickeln Technologien, um Energiesparer zu unterstützen.


(Darmstadt/Singapur) Mit dem Umstieg auf neue Energien steigt auch das Umweltbewusstsein der Menschen. Viele Verbraucher befürworten nachhaltige Energien und wollen ihren Energiebedarf – und damit ihre persönliche Kosten – reduzieren. Aber oft ist es schon für Privathaushalte schwer, ihren eigenen Energieverbrauch zu überschauen. Umso schwieriger gestaltet es sich für größere Einrichtungen wie Universitäten oder Unternehmen, bei denen der Bedarf mehrerer Gebäude überblickt werden muss.


Mit dem EnergyDashboard des Fraunhofer IGD und des Energy Research Institutes der Nanyang Technological University, kurz NTU, soll Strom sparen einfacher werden. In einer dreidimensionalen Abbildung kann der Nutzer zunächst seine Gebäude überblicken. Tippt er auf eines der virtuellen Gebäude, leuchtet dies farblich auf und zeigt dem Betrachter wann, wie viel und welche Energie verbraucht wurde. Alle sensorisch erfassten Energiedaten wie Strom-, Wärme- oder Wasserverbrauch sind so für den Benutzer auf einen Blick übersichtlich visualisiert. Das EnergyDashboard wird derzeit auf dem Campus der NTU in Singapur erprobt. Ziel ist es, bis 2020 etwa 35 Prozent Energie einzusparen. Das EnergyDashboard zeigt dem Verbraucher, wo und wie er seinen Energieverbrauch verbessern kann, sagt Prof. Dr. Wolfgang Müller-Wittig, Standortleiter des Fraunhofer-Projektzentrums Interactive Digital Media (Fraunhofer IDM@NTU) des Fraunhofer IGD in Singapur.


Zahlreiche Technologien ermöglichen bereits das Überprüfen des eigenen Energieverbrauchs. Das EnergyDashboard bietet gegenüber diesen Entwicklungen den Vorteil, dass die Daten durch die spezielle Art der Visualisierungen sowohl von Experten als auch von Laien einfach und schnell erschlossen werden können. Vor allem auf Touch-Geräten, wie dem Multi-Touch-Tisch oder dem Smartphone, navigiert der Betrachter intuitiv über das Dashboard. Wenn es darum geht verschiedene Gebäude miteinander zu vergleichen, veranschaulichen zum Beispiel interaktive Grafiken den jeweiligen Verbrauch.


Besuchen Sie das Fraunhofer IGD auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 9, Stand E40, um die Technologien zur Energienutzung selbst zu erleben.

Terminhinweis: Das Expertengespräch Smart Data in der Energiewirtschaft: analysieren, visualisieren, verstehen ist am Mittwoch, den 18. März 2015 von 14:00 bis 15:00 Uhr auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand.


Weiterführende Informationen:


http://www.fraunhofer.sg/?page_id=2310


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18 Ocak 2015

Fraunhofer-3D-Scanstraße bewährt sich auch beim Transport

Fraunhofer-3D-Scanstraße bewährt sich auch beim Transport -


Fraunhofer-3D-Scanstraße bewährt sich auch beim Transport(Mynewsdesk) Es ist geschafft. CultLab3D ist erstmals für Anwendungstests nach Übersee und zurück mit dem Flugzeug gereist. Damit überzeugte die Scanstraße nicht nur mit ihrem Digitalisierungsverfahren, sondern auch mit ihrer Mobilität.


(Darmstadt/Rostock/Graz) Auch ein Forscher kann mal erleichtert sein. „Wir haben es geschafft“, freut sich Pedro Santos, Abteilungsleiter „Digitalisierung von Kulturerbe“ am Fraunhofer IGD. CultLab3D ist unbeschadet nach Las Vegas, USA, und zurück nach Darmstadt gelangt. Vom 2. bis 4. Dezember 2014 stand das Herzstück der weltweit einmaligen 3D-Scanstraße für Anwendungstests auf der Autodesk University 2014 zur Verfügung. Damit ist den Fraunhofer-Forschern ein weiterer Schritt auf dem Weg zur weltweiten 3D-Digitalisierung von musealen Artefakten gelungen.


Mit dem Flugzeug lassen sich Güter heute schnell und sicher transportieren. „Trotzdem war die Sorge bei einem so langen Transportweg natürlich groß, dass unser hochmoderner Prototyp Schaden nimmt“, sagt Santos. Aber die Scanstraße hat alles gut überstanden. „Wir sind wirklich erleichtert. Die zweijährige Entwicklungsarbeit hat sich gelohnt.“


Die volle Mobilität der Scanstraße ist ein wichtiger Punkt für ihren zukünftigen Einsatz. Durch ihren modularen Aufbau kann sie in kleine Teile zerlegt, gut verpackt und transportiert werden. Das ermöglicht es, Kulturgegenstände überall auf der Welt digital zu erfassen. CultLab3D kann in Zukunft die Millionen vorhandener Artefakte kostengünstig, schnell und nachhaltig für künftige Generationen bewahren.


Dabei setzen die Forscher des Fraunhofer IGD auf die Industrialisierung und Automatisierung des gesamten 3D-Digitalisierungsprozesses mittels modernster Scan- und Beleuchtungstechniken. Das System erfasst nicht nur Geometrie und Textur von Artefakten, sondern auch ihre optischen Materialeigenschaften, wie Reflektions- und Absorptionsverhalten. Bislang war es sehr teuer und zeitaufwendig, Kunstgegenstände dreidimensional zu digitalisieren. Mit CultLab3D lassen sich diese zukünftig in wenigen Minuten scannen und in 3D archivieren.


Über die Autodesk University


Die Autodesk University bietet Anwendern, Entwicklern und Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich über die neuesten 2D- und 3D-Technologien des US-amerikanischen Software-Unternehmens Autodesk auszutauschen. Das Fraunhofer IGD verwendet unter anderem die 3D-Software für die Pipeline von CultLab3D.


Weiterführende Informationen:


http://cultlab3d.de./


http://au.autodesk.com/


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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.

Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 17 Millionen Euro.


Kontakt



Dr. Konrad Baier

Fraunhoferstraße 5

64283 Darmstadt

00 49 6151 155-146

konrad.baier@igd.fraunhofer.de


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Fraunhofer-3D-Scanstraße bewährt sich auch beim Transport

17 Ocak 2015

Der Tintenfisch als Schlüssel für den 3D-Druck

Der Tintenfisch als Schlüssel für den 3D-Druck -


Der Tintenfisch als Schlüssel für den 3D-Druck


(Mynewsdesk) Seit 30 Jahren wird dreidimensional gedruckt. Die Forscher am Fraunhofer IGD in Darmstadt haben nun eine Software entwickelt, mit der ein Schritt auf dem Weg zur 3D-Kopie gelungen ist. Zusammen mit dem House of IT bietet das Fraunhofer IGD durch das FabLab Darmstadt einen Einstieg in diese Produktionsverfahren.


(Darmstadt/Rostock/Graz) Seit Jahrtausenden sind die Menschen von der Natur und ihren Phänomenen begeistert und versuchen diese Beobachtungen technisch nachzuahmen. So auch beim Tintenfisch, der sich optisch an seine Umgebung anpasst, um von Feinden nicht erkannt zu werden. Unter der Haut trägt das Tier Säckchen mit Farbstoffen, die verschiedene Töne annehmen, die Oberfläche uneben aussehen lassen und die Umgebung reflektieren können.


„Cuttlefish“ – Ein Tier als Inspiration für den 3D-Druck


Das natürliche Verhalten des Tintenfischs ist für die Forscher des Fraunhofer IGD der Ansporn, die Druckergebnisse der 3D-Drucker zu verbessern. Fehler, die durch die begrenzten Möglichkeiten der Drucker entstehen, sollen dem Betrachter künftig nicht mehr auffallen. Probleme bereiten den aktuell auf dem Markt erhältlichen Geräten der Glanz und die Lichtdurchlässigkeit des verwendeten Materials. Um dem entgegenzuwirken, haben die Forscher am Fraunhofer IGD die Software „Cuttlefish“ (auf Deutsch: Tintenfisch) entwickelt.


Mit der neuen webbasierten Drucker-Software „Cuttlefish“ ist es möglich, mit mehreren Materialstärken gleichzeitig zu arbeiten, die Oberflächenstruktur genauer anzupassen, die Farben des Originals besser wiederzugeben und auf den Druckvorgang durch Vorab-Simulation Einfluss zu nehmen. „Unsere Vision ist es, dass der 3D-Druck vom Original nicht mehr mit bloßem Auge zu unterscheiden ist“, sagt Dr. Philipp Urban, Abteilungsleiter „3D-Druck-Technologie“ am Fraunhofer IGD. „Der „Cuttlefish“ ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg“.


Das FabLab macht 3D-Drucker zugänglich


Die Kombination von automatischem Scan und 3D-Druck bietet gerade für die industrielle Fertigung großes Potenzial. „Prototypen lassen sich kostengünstig, schnell und nach individuellen Wünschen erstellen“, erklärt Professor Peter Buxmann, Vorstandsmitglied des House of IT. „Unser FabLab zeigt bereits heute, was für Möglichkeiten 3D-Drucktechniken gerade Startups und jungen Gründern bieten.“ Das FabLab (kurz für fabrication laboratory; Fabrikations-Labor) im Fraunhofer IGD bietet Interessierten die Möglichkeit, neue Technologien der digitalen Fertigung auszuprobieren und mit ihnen zu experimentieren. 3D-Drucker, 3D-Scanner und andere rare Werkzeuge stehen dort öffentlich und unentgeltlich zur Verfügung.


Vertreter von Politik, Industrie und Wissenschaft nehmen heute Nachmittag im Rahmen einer Präsentation neben „Cuttlefish“ auch erste im FabLab entstandene Projekte und Gründungsvorhaben in Augenschein und diskutieren die Potentiale von 3D-Druckverfahren aus Technologie- und Managementperspektive. „Fraunhofer IGD und House of IT zeigen die ganze Bandbreite dessen, was durch Digital Fabrication möglich ist“, so Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson: „Hessische Gründer und Unternehmen erhalten hier die Möglichkeit, durch den Zugang zu Spitzentechnologie die Chancen der Digitalisierung voll auszuschöpfen“.


Weiterführende Informationen:


www.cuttlefish.de/ (https://www.cuttlefish.de/)


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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

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Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.

Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 17 Millionen Euro.


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Der Tintenfisch als Schlüssel für den 3D-Druck