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5 Kasım 2015

Fraunhofer: Intelligente Produktionssteuerung für die Fabrik 4.0

(Mynewsdesk) Stadt, Land, Netz — Das Fraunhofer IGD ist ein „Ausgezeichneter Ort 2015“ im Land der Ideen. Sein Konzept verbindet Realität und Visual Computing für die Industrie 4.0.


(Rostock/Darmstadt/Graz) „Industrie 4.0“ nennt man die vierte industrielle Revolution. In dieser kommen vor allen aus dem Internet bekannte Kommunikationstechnologien in der Fabrik zum Einsatz. Die Produktionsstätten erhalten dadurch eine gewisse Intelligenz, um auch bei Kleinserien oder Einzelstücken hocheffizient zu arbeiten. Mit ihrem Konzept der Cyber-physischen-Äquivalenz erstellen Fraunhofer-Forscher eine visuelle Darstellung der Produktion in Echtzeit und machen diese somit für den Menschen leichter verständlich und kontrollierbar. „Wir ermöglichen so im Vorfeld die Produktion besser zu planen und Störungen oder Engstellen leichter zu erkennen“, erklärt Professor Bodo Urban, einer der Standortleiter des Fraunhofer IGD in Rostock. „Die Produktion wird flexibler und die Wahrscheinlichkeit von Produktionsausfällen verringert.“


Mit diesem Ansatz sind die Fraunhofer-Forscher nun Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015. Zum Thema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ lieferten sie nach Ansicht von Expertenjury und Fachbeirat des Wettbewerbs eine Antwort auf die Frage, wie Fertigungsprozesse der Industrie 4.0 effizienter gesteuert werden können. „Wir freuen uns sehr wieder ein „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ zu sein“, sagt Professor Uwe Freiherr von Lukas, der zusammen mit Urban den Standort Rostock leitet. „Eine solche Auszeichnung ist Bestätigung und Ansporn für die Kreativität unserer Mitarbeiter.“


Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs gemeinsam Ideen und Projekte aus, die einen positiven Beitrag zur Gestaltung einer vernetzten Welt leisten und Antworten auf die Herausforderungen des digitalen Wandels geben. Kurt Linden, Leiter des Öffentlichen Sektors der Deutschen Bank Ostsee / Lübeck, überreichte die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort“ und betonte: „Mit seiner Arbeit lässt uns das Fraunhofer IGD einen Blick in die Zukunft moderner Produktionsprozesse werfen und uns erahnen, wie tiefgreifend die Digitalisierung Produktion und Industrie verändert. Das sind – abseits schillernder Technologiestandorte – die wirklichen Leuchttürme des digitalen Wandels – weil sie an den Bedürfnissen von Unternehmen und Kunden ansetzen.“


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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.


Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


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Dr. Konrad Baier

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64283 Darmstadt

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Fraunhofer: Intelligente Produktionssteuerung für die Fabrik 4.0

20 Ağustos 2015

Deutscher Nobelpreisträger in Darmstadt

(Mynewsdesk) Vom 7. bis 10. September 2015 begrüßt Darmstadt die Academia Europaea. Unter den Wissenschaftlern ist auch Deutschlands Chemie-Nobelpreisträger des Jahres 2014. Das Treffen in der Wissenschaftsstadt gilt einer Symbiose.


(Darmstadt) Der Nobelpreis gilt gemeinhin als Oscar der Wissenschaften. Der jüngste deutsche Preisträger ist Professor Stefan W. Hell, Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und Abteilungsleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum. 2014 erhielt er zusammen mit zwei amerikanischen Kollegen den Nobelpreis für Chemie für die Entwicklung der superauflösenden Fluoreszenzmikroskopie. Am 9. September ist er in Darmstadt auf der Jahrestagung der Academia Europaea zu hören. Seine Keynote „Nanoscopy with Focused Light“ befasst sich mit der Frage, wie auch kleinste Molekularstrukturen mit der ansonsten begrenzten optischen Mikroskopie erfassbar werden.


Die Academia Europaea ist eine der renommiertesten Wissenschaftseinrichtungen Europas. Ziel der 1988 gegründeten Gesellschaft ist es, das Verständnis der Wissenschaften in der Öffentlichkeit zu verbessern und zu fördern. Bei der jährlichen Konferenz im Herbst geben sich hochrangige Forscher bis hin zu Nobelpreisträgern wie Hell ein Stelldichein. Unter dem Titel „Symbiosis – Synergien von Menschen und Technologien“ diskutieren die Vertreter der unterschiedlichsten Disziplinen in diesem Jahr vom 7. bis 10. September in Darmstadt. Mit tatkräftiger Unterstützung der TU Darmstadt und von Fraunhofer, Europas größter Organisation für angewandte Forschung, verspricht die Konferenz viele spannende Fragen zu behandeln.


Die Academia Europaea ist bestrebt, ihre Jahreskonferenz noch mehr als bisher für die interessierte Öffentlichkeit zu öffnen. „Das Tagungsthema hat eine große gesellschaftliche Relevanz“, erklärt Professor Dieter W. Fellner, Institutsleiter des Fraunhofer IGD und Mitglied des Organisations- und Programmkomitees der Konferenz. „Die Frage inwieweit unser Leben Technologien beeinflusst und wie wir wiederum durch diese beeinflusst werden, hat das Potenzial über alle wissenschaftlichen Disziplinen einen spannenden Austausch anzustoßen.“


Die Konferenzsprache ist Englisch. Weiterführende Informationen gibt es unter:


http://www.ae2015.eu


http://www.ae-info.org


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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.


Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


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Deutscher Nobelpreisträger in Darmstadt

18 Ağustos 2015

Fraunhofer-Forscher zu SmartHome, Lifestyle und Industrie 4.0: Potenzial der Aktivitätserkennung wird noch lange nicht ausgeschöpft

(Mynewsdesk) Fraunhofer-Forscher arbeiten daran, Aktivitätserkennung auf eine neue Ebene zu heben. Der digitale Wandel eröffnet Chancen sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz.


(Rostock/Darmstadt/ Graz) Es scheint wie Zukunftsmusik, ist aber schon im Alltag zu Hause und am Arbeitsplatz angekommen. Beschleunigungssensoren in Smartphones, Smartwatches und in der Kleidung ermöglichen das unaufdringliche Erfassen körperlicher Aktivität. Beim Sport helfen sie digitalen Trainern Übungen zu korrigieren. Intelligente Wohnumgebungen erkennen Stürze und rufen Hilfe herbei. Eine Handbewegung kann Licht dimmen, Jalousien herunterlassen oder den Fernseher anschalten.


Am Fraunhofer IGD werden solche Technologien entwickelt. Technologien, die die Aktivität eines Menschen erkennen und damit Anwendungen und Maschinen steuern können. Sie messen beispielsweise den Puls, Körperbewegungen oder den Blutdruck. Diese Daten helfen Ärzten oder Therapeuten, den Gesundheitszustand und die zukünftige Entwicklung eines Patienten besser einzuschätzen. Am Arbeitsplatz können ungesunde Körperhaltung, zu starke körperliche Belastung oder ein zu hoher Lärmpegel erkannt werden. Auf die Sicherheit der erhobenen Daten legen die Fraunhofer-Forscher dabei großen Wert.


Laut Professor Bodo Urban vom Fraunhofer IGD in Rostock können wir uns in den nächsten Jahren auf spannende Entwicklungen in der Industrie gefasst machen: „Die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine wird durch Aktivitätserkennung auf die nächste Ebene gehoben.“ Maschinen und Roboter erkennen menschliche Aktivitäten und reagieren auf diese. Produktionsanlagen können via Smartwatch intuitiv durch Gesten gesteuert werden. Beispielsweise löst ein Hochreißen der Hände im Störungsfall den Not-Aus-Schalter aus. Maschinen erfassen, wann sich der Werker wo befinden wird und sorgen dafür, dass benötigte Materialien und Werkzeuge zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu finden sind. „Das Potenzial der Aktivitätserkennung wird noch lange nicht ausgeschöpft“, sagt Urban.


Weiterführende Informationen:


Aktivitätserkennung im Alltag: http://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/IDE/Projekte/DiaTrace-Trace-your-Day


http://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/IDE/Projekte/HIS-Home-Interaction-Service


TakeCare – Kompetenznetzwerk zur Aktivitäts- und Vitaldatenassistenz: https://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/IDE/Projekte/TakeCare-Kompetenznetzwerk-zur-Aktivitaets-und-Vitaldatenassistenz (https://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/IDE/Projekte/TakeCare-Kompetenznetzwerk-zur-Aktivitaets-und-Vitaldatenassistenz)


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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.


Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


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4 Ağustos 2015

Biometrie: Selbstständigere Kinder und weniger Stress für Eltern

Biometrie: Selbstständigere Kinder und weniger Stress für Eltern(Mynewsdesk) Fraunhofer-Biometrieexperte empfiehlt Eltern, auf Biometrie zu setzen. Fingerabdruck, Gesicht oder Handvenenmuster kann man nicht wie einen Schlüssel verlieren. Was Kindern mehr Selbstständigkeit gibt, sorgt für den Familienfrieden.


(Darmstadt/Rostock/Graz) Verlorene Schlüssel können die Nerven von Eltern mit Kindern im Vorschul- und Grundschulalter sehr belasten. Vertraut man den Haustürschlüssel bereits Fünf- bis Zehnjährigen an, ist die Gefahr groß, dass es bald ein Sicherheitsschloss teuer zu ersetzen gilt. Gehen die Kleinen in den Sommerferien draußen spielen, ist entweder die Tür nie verschlossen oder jeder Toilettengang mit einem öffnenden Elternteil verbunden. »Eine Lösung können biometrische Systeme bieten«, sagt Alexander Nouak, Leiter »Identifikation und Biometrie« am Fraunhofer IGD heute. »Wenn die Kinder sich mit ihren körpereigenen Merkmalen wie Fingerabdruck, Gesicht oder Handvenenmuster selbst die Türe aufsperren können, ist das eine Erleichterung für die gesamte Familie.«


Biometrische Geräte sind in der Lage einen Menschen anhand von Körpermerkmalen zu erkennen. In letzter Zeit hat der zunehmende Einsatz von Fingerscannern in Smartphones für Aufsehen gesorgt. Anstatt die PIN einzugeben, entsperren Benutzer ihr Handy, indem sie eine Fingerkuppe auf einen eingebauten Sensor legen. Auch die in einigen sozialen Netzwerken angebotene Gesichtserkennung fällt unter Biometrie. Die Technologie ist immer wieder in der Kritik, da sie auch zur Überwachung eingesetzt werden kann und vorgeblich einfach zu überwinden sei. Dem stimmt Nouak größtenteils auch zu, hat aber eine nüchterne Sicht bezüglich Chancen und Risiken. »Wird Biometrie zum Beispiel in hoheitlichen Bereichen oder von Firmen eingesetzt, gilt es einen bewusst kritischen Blick auf die Fragen des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte zu haben«, erklärt Nouak. »Im Einsatz an meiner eigenen Wohnungstüre habe ich jedoch die volle Kontrolle über die Daten. Damit ist es eine Komforttechnologie, die meiner Familie das Leben erleichtert.«


Angst vor erleichterten Wohnungseinbrüchen sollten Familien, die ein qualitativ hochwertiges System nutzen, nach Ansicht von Nouak nicht haben. In so ziemlich allen Fällen sei es für Kriminelle wesentlich einfacher, sich mit einem Stemmeisen Zugang zu verschaffen, als ein biometrisches System auszutricksen. Aus dem eigenen Umfeld kennt der Familienvater und Vorsitzende der »European Association for Biometrics« noch ein weiteres Detail: »Es mag überraschen, aber Kinder tun sich mit der Handhabung biometrischer Systeme oft leichter als viele Erwachsene.« Nach seiner Ansicht ist daher die Biometrie eine wirklich gute Alternative dazu, Kindern den Wohnungsschlüssel anzuvertrauen.


Die gesellschaftlichen Auswirkungen der Biometrie ist eines der Themen der EAB Research Projects Conference 2015 vom 7. und 8. September in Darmstadt.


Weiterführende Informationen:


http://www.eab.org/events/program/79


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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.


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Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


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30 Temmuz 2015

Die besten Köpfe: Fraunhofer-Forscher wird Professor in Darmstadt

Die besten Köpfe: Fraunhofer-Forscher wird Professor in Darmstadt(Mynewsdesk) Fraunhofer-Forscher Arjan Kuijper wird zum 1. August Professor der TU Darmstadt. Seine Berufung steht in der Tradition, die Forschung an Universitäten in die Labore der Industrie zu bringen.


(Darmstadt/Rostock/Graz) Zum 1. August 2015 erhält die TU Darmstadt einen zusätzlichen Professor und das Fraunhofer IGD einen weiteren Mitarbeiter mit den höchsten akademischen Weihen. Arjan Kuijper ist als Research Coach des Fraunhofer IGD der Ansprechpartner der Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur für wissenschaftliche Publikationen. Der sympathische Niederländer hat seit 2008 unzählige Veröffentlichungen begleitet und ist erste Anlaufstelle für alle promotionsinteressierten Mitarbeiter.


„Es ist für mich Ehre und Freude zugleich, meine Tätigkeit beim Fraunhofer IGD nun mit einer Professur an der TU Darmstadt verbinden zu dürfen“, sagt Kuijper. „Ganz im Fraunhofer-Sinn kann ich so dabei helfen, die Grundlagenforschung an der Universität in Entwicklungen der Industrie zu überführen.“


Kuijper übernimmt als Fraunhofer-Kooperationsprofessor das neu geschaffene Fachgebiet „Mathematical and Applied Visual Computing (MAVC)“ (Mathematisches und angewandtes Visual Computing). Visual Computing ist eine in Darmstadt stark vertretene Spielart der Computerwissenschaften. Es beschreibt die bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität. Vereinfacht ausgedrückt, geht es darum aus Informationen Bilder zu gestalten und aus Bildern Informationen zu holen.


Über Arjan Kuijper


Arjan Kuijper studierte am Institut für Angewandte Mathematik der Universität Twente und promovierte 2002 am Institut für Computer Science und Mathematik der Universität Utrecht. Von 2003 bis 2005 war er Assistent Research Professor an der IT Universität Kopenhagen und begann 2005 als Forschungsleiter am Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics (RICAM) im österreichischen Linz bevor er 2008 ans Fraunhofer IGD nach Darmstadt wechselte.


2009 schloss er in Österreich seine Habilitation an der Technischen Universität Graz ab und ist seitdem auch Privatdozent am Institute for Computer Graphics and Vision (ICG) der TU Graz. 2010 wurde er auch an der TU Darmstadt umhabilitiert. Er ist Autor von mehr als 200 Veröffentlichungen.


Seine Forschungsinteressen umfassen alle Aspekte mathematisch begründeter Methoden für Computer Vision, Graphik, Interaktion und Visualisierung. Derzeit beschäftigt sich Kuijper mit den Möglichkeiten, partielle Differentialgleichungen für die Bild- und Formanalyse zu verwenden.


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/fraunhofer-institut-fur-graphische-datenverarbeitung-igd/pressreleases/die-besten-koepfe-fraunhofer-forscher-wird-professor-in-darmstadt-1197322) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD (http://www.mynewsdesk.com/de/fraunhofer-institut-fur-graphische-datenverarbeitung-igd).


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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.


Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


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9 Nisan 2015

HANNOVER MESSE 2015: Fraunhofer IGD zeigt Hightech-Lösungen für den Einsatz unter Wasser

HANNOVER MESSE 2015: Fraunhofer IGD zeigt Hightech-Lösungen für den Einsatz unter Wasser(Mynewsdesk) Von der Küste bis zur Tiefsee – Das Meer bietet vielfältige Nutzungsformen für die maritime Industrie. Wie sich diese mit Hilfe spezieller Visual-Computing-Technologien erschließen lassen, stellen die Fraunhofer-Forscher auf der diesjährigen Hannover Messe vor.


(Darmstadt/Rostock/Graz) Für die maritime Industrie ist die Unterwasserwelt von großer Bedeutung. Es ist zum Beispiel die Basis für Offshore-Techniken oder marine Aquakulturen. Je nach Einsatz ergeben sich dabei höchste Anforderungen an die Meerestechnik. Das Fraunhofer IGD entwickelt deshalb Hightech-Lösungen für den Unterwassereinsatz.


Unterwasseraufnahmen nutzbar machen


Bilder- oder Filmaufnahmen der Unterwasserwelt liefern der maritimen Industrie wichtige Informationen für die Nutzung der Meere. Aufgezeichnet von Tauchern oder speziellen Tauchroboter (Remotely Operated Vehicles, kurz ROVs, oder Autonomous Underwater Vehicles, kurz AUVs). Aufgrund von Brechungseffekten oder optischen Eigenschaften des Wassers sind diese Aufnahmen meist verzerrt und verrauscht. Mit speziellen Unterwasser-Bildverarbeitungsverfahren verbessern die Forscher des Fraunhofer IGD diese Bilder und machen sie für industrielle Anwendungen nutzbar. Dafür entzerren sie zunächst die Unterwasseraufnahmen und korrigieren Farbverfälschungen. „Die verbesserte Qualität der Bilder ermöglicht Wissenschaftlern eine detaillierte Auswertung der Aufnahmen“, erklärt Professor Uwe Freiherr von Lukas, Leiter der Abteilung „Maritime Graphics“ am Fraunhofer IGD. Mit Hilfe der gewonnenen Informationen kann anschließend zum Beispiel der Meeresgrund optisch vermessen und Objekte unter Wasser dreidimensional rekonstruiert werden.


Maritime Daten interaktiv visualisieren


Nicht nur Unterwasseraufnahmen liefern wichtige Informationen für die Erforschung der Meere – auch Sensordaten, wie beispielsweise Temperatur, Druck, Salzgehalt oder Sauerstoffgehalt im Wasser, sind maritime Wissenslieferanten. Bisher erfolgt die Analyse und Auswertung dieser Daten mit Hilfe verschiedener Software-Tools. Um die komplexen Zusammenhänge der vielfältigen Sensordaten zu erfassen, ist eine übersichtliche Darstellung notwendig. Dafür haben die Forscher des Fraunhofer IGD eine interaktiv bedienbare Anwendung entwickelt. Sie führen die maritimen Sensordaten aus den verschiedenen Systemen zusammen.


„Der Nutzer muss nicht mehr zwischen den zahlreichen Software-Tools hin und herwechseln, sondern hat alle wichtigen Informationen übersichtlich und verständlich auf einem Multitouch-Tisch visualisiert“, erklärt von Lukas. Interaktive Grafiken und Diagramme zeigen verschiedene Merkmale wie das Strömungsverhalten oder die Stoffkonzentration in ihren räumlichen und zeitlichen Abhängigkeiten an. „Ändert der Betrachter den Zeitpunkt der Messungen, passt das System auch alle anderen Informationen an.“ Alle Daten sind miteinander verknüpft und zeitlich synchronisiert. Die Visualisierung liefert dem Nutzer ein genaues Bild über die verschiedenen Sensordaten und ermöglicht eine schnelle Analyse.


Ihre Lösungen für den Einsatz von Hightech-Technologien unter und über Wasser zeigen die Fraunhofer-Forscher vom 13. bis 17. April 2015 auf dem InwaterSolutions-Stand in Halle 13, Stand E30.


Terminhinweis: Auf dem Tech Transfer der Hannover Messe berichtet Professor Uwe Freiherr von Lukas am Donnerstag, den 16. April 2015, von 12:30 bis 13 Uhr (Halle 2, Stand C04), welchen Beitrag Fraunhofer-Forschung für die Entwicklung von High-Tech-Lösungen im Unterwasserbereich leistet.


Weitere Informationen:


http://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/Maritime-Graphics


http://www.hannovermesse.de/aussteller/inwatersolutions/T440375


http://www.hannovermesse.de/veranstaltung/hochtechnologie-fuer-den-unterwasserschutz/VOR/66387


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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.


Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.


Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 19 Millionen Euro.


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8 Nisan 2015

HANNOVER MESSE 2015: Intelligente Assistenz für die Produktion

HANNOVER MESSE 2015: Intelligente Assistenz für die Produktion (Mynewsdesk) Die Industrie 4.0 verändert Produktionsprozesse und -umgebungen. Das stellt Montagearbeiter vor Herausforderungen. Sie müssen sich in der Fabrik von morgen zurechtfinden. Die intelligenten Assistenzsysteme des Fraunhofer IGD unterstützen sie dabei. Zu sehen sind diese auf der Hannover Messe Industrie 2015.


(Rostock/Darmstadt/Graz) Mit der vierten industriellen Revolution wandelt sich die Produktion. Fertigungsumgebungen werden komplexer und viele Prozesse funktionieren teilautomatisiert. Das erfordert eine optimale Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Unsere intelligenten Assistenzsysteme liefern alle relevanten Daten direkt an den Arbeitsplatz und unterstützen die Mitarbeiter bei ihren Aufgaben, erklärt Professor Bodo Urban vom Fraunhofer IGD. So sind sie über wichtige Aspekte innerhalb der Produktion informiert und können auf jede Situation angemessen reagieren.


Produktionsdaten verständlich visualisieren


Eine flexible Produktion erfordert koordinierte Arbeitsabläufe. Wichtige Informationen, wie Arbeitsanweisungen, Konstruktionsdetails oder Stücklisten, müssen aktuell und in der richtigen Reihenfolge am Arbeitsplatz vorliegen. Mit ihrem Plant@Hand3D-Leitstand stellen die Forscher des Fraunhofer IGD relevante Daten übersichtlich, verständlich und mit unmittelbarem Bezug zur Maschine oder zum Arbeitsplatz in einer virtuellen Produktionsumgebung dar. Bisher war für jedes System der Produktionsplanung und -steuerung eine eigene Auswertung nötig. Plant@Hand3D führt dagegen alle Informationen der Produktion in einer Anwendung zusammen. Über einen interaktiv bedienbaren Multitouch-Tisch lassen sich die Daten verwalten, Aufträge neu planen und Service-Einsätze auslösen. Damit ermöglichen wir einen neuen Zugang zu den Produktionsdaten. Produktionsleiter können Aufträge besser planen und Aufgaben koordinierter an die Mitarbeiter verteilen, sagt Urban. Arbeitsanweisungen werden mittels Tablet-PCs oder Smartwatches direkt an die Mitarbeiter weitergeleitet.


Montagearbeitern intelligent assistieren


Um den zeitlichen Aufwand der manuellen Montageprozesse zu verringern und deren Qualität zu sichern, haben die Forscher des Fraunhofer IGD den Plant@Hand Werkstattwagen entwickelt. Dieser erkennt über Sensoren die Arbeitsaktivitäten des Mitarbeiters und hilft ihm über Anweisungen auf einem Tablet-PC Schritt für Schritt durch den Montageprozess. Fehler oder Störungen erkennt das System sofort und unterstützt den Mitarbeiter bei deren Behebung.


Aber nicht nur der intelligente Werkstattwagen sichert die Qualität der Montageprozesse und Produkte. Mit Hilfe von Social Media- und AR-Technologien können die Fraunhofer-Forscher aktuelle Arbeitsschritte und fertige Produkte überprüfen. Mit Social-Augmented Reality blenden sie über das Kamerabild eines Tablet-PCs virtuelle Informationen direkt am realen Werkstück ein. Damit entfällt der ständige Wechsel zwischen Werkstück und PC, erklärt Urban. Die Technologie ermöglicht zudem eine gemeinsame Diskussion über die Abläufe.


Wie die Fraunhofer-Forscher mit ihren Visual-Computing-Technologien Produktionsprozesse beschleunigen und die Qualität sichern können, zeigen sie vom 13. bis 17. April 2015 auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 7, Stand B10.


Weitere Demonstrationen der Plant@Hand-Technologien finden Sie zudem bei PSIPenta in Halle 7 und Bosch in Halle 17.


Weiterführende Informationen:


http://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/Interactive-Document-Engineering


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