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18 Kasım 2015

So erfolgreich lassen sich Methoden aus dem Automobilbau auf die Luftfahrtindustrie übertragen

Ingenics Target Costing Projekt bei Diehl Aircabin


So erfolgreich lassen sich Methoden aus dem Automobilbau auf die Luftfahrtindustrie übertragen(Ulm/Laupheim) – Target Costing kann bei konsequenter Umsetzung die Wettbewerbsfähigkeit erheblich verbessern. Dass die kostenorientierte Steuerung eine Orientierungsfunktion für den gesamten Entwicklungs- und Herstellungsprozess haben kann, zeigte Ingenics (http://www.ingenics.de/de/) in einem Projekt bei der Diehl Aircabin GmbH. Wenn Vorgehen, Hebel und Lösungen vom Ziel abgeleitet werden, ist die Marge nicht mehr nur schlichte Konsequenz aus Konstruktion und Produktion.


Wie sind Verkaufspreise von Produkten oder Zulieferteilen zu kalkulieren, damit sie einerseits wettbewerbsfähig sind und andererseits die Hersteller ein zufriedenstellendes wirtschaftliches Ergebnis erzielen? Tier-1-Lieferanten im Automobilbau ist diese zentrale Frage des Target Costing längst geläufig. Für Unternehmen der Luftfahrtindustrie ist sie eher neu – birgt aber enorme Kostenoptimierungspotenziale, wie Ingenics in einem Beratungsprojekt bei der Diehl Aircabin GmbH am Standort Laupheim zeigen konnte.


Was sich im Automobilbau bewährt hat, beginnt sich unter Anpassungen auch in der Luftfahrtindustrie durchzusetzen. Als weltweit führender Lieferant für Flugzeughersteller hat Diehl Aircabin den dringenden Handlungsbedarf vergleichsweise früh erkannt – und reagiert, um eine akzeptable Ertragssituation längerfristig abzusichern. Aufgabe der Ingenics Berater war es, Methoden und Vorgehen zu entwickeln und abzusichern.


Ein entscheidendes Detail für den Erfolg dieses Projekts bei Diehl Aircabin war, die gewohnten Fragestellungen bezüglich der Kostenrechnung „auf den Kopf zu stellen“. Anstatt wie bisher zu formulieren: „Was wird ein Produkt kosten?“, war nun zu fragen: „Was darf das Produkt kosten?“ Das bedeutet, dass auf dem Wege einer Rückrechnung vom Verkaufspreis ausgehend ermittelt wird, wie hoch die Kosten höchstens sein dürfen und welcher Kostenanteil auf welche Bereiche entfallen soll. Werden die maximal erlaubten Kosten überschritten, wird nicht das Produkt teurer, sondern der Ertrag geringer.


Als Teil der Diehl Aerosystems Holding GmbH bietet der Luftfahrzeugausrüster umfassende Systemlösungen und -funktionen rund um die Flugzeugkabine an. Unter anderem produziert das Unternehmen die mitunter aus über 100.000 Bauteilen bestehende Innenausstattung für Flugzeughersteller wie Airbus, Boeing, Eurocopter, Bombardier und Embraer.


Bisher war es in der Flugzeugindustrie üblich, dass Besteller und Auftragnehmer lange vor der tatsächlichen Produktion einen Preis festlegten. Faktisch ergaben sich aber regelmäßig Diskrepanzen zwischen den technischen und finanziellen Hypothesen aus der Angebotsphase und den späteren tatsächlichen Lösungs- und Herstellkosten. Gemeinsam mit einem Experten-Team von Diehl verschafften sich die Ingenics Berater zunächst einen Überblick über die SOLL-Kosten auf der Basis der tatsächlichen Produktionsmenge. „Die wiederkehrenden Kosten, die ab dem 100. Flugzeug anfallen, spielen in der Rechnung die zentrale Rolle“, erklärt Alexandre Zisa, Direktor Ingenics France und Luftfahrtexperte. „Eine belastbare Serienkostenrechnung ist möglich, wenn alles, was Kosten verursacht, zeitnah sichtbar gemacht wird.“


Die Prognose der „Recurring Costs“ (RC) ist eine entscheidende Steuergröße zur Optimierung der Marge und wird zur gemeinsamen Arbeitsbasis für alle Teams, wobei es einer Serien-Produkt-Definition und -Bewertung, also einer kostenbewerteten Stückliste bedarf. Basis ist jeweils die Losgröße unter Berücksichtigung aller Modifikationen und vorgesehenen Verbesserungen.


Dieser Ansatz hat mit der konventionellen Kostenrechnung nicht mehr viel zu tun. Um bereits in der Entwicklungsphase zu Kostenvorgaben mit steuerndem Charakter zu kommen, werden nach der Ingenics Methode die SOLL-Kosten wöchentlich aktualisiert und mit dem Stand der Entwicklung synchronisiert. Mit der „RC-t100-Prognose“ wird die Verschwendung von Zeit und Aufwand für Entwicklungen vermieden, die sich wegen nicht erreichbarer Kostenziele als nicht umsetzbar erweisen.


Im Gegensatz zu Unternehmen, die lieber gar keine Kosteninformationen weitergeben als ungenaue – was im Ergebnis zu einer fatalen „Kostenblindheit“ führt – hat man bei Diehl Aircabin die Zeichen der Zeit erkannt und entsprechend gehandelt.


Die Ingenics AG ist ein international tätiges innovatives technisches Beratungsunternehmen, das weltweit erfolgreich führende Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsaufgaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette berät. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa. Derzeit beschäftigt Ingenics 415 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.100 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.


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30 Eylül 2015

Die Lösung der Massenfertigung von Lithium-Ionen-Akkumulatoren kann nicht hoch genug gehängt werden

Der erste gemeinsame IAA-Auftritt von Ingenics und Celono hat sich gelohnt


Zum Ende der IAA 2015 stand für Ingenics und Celono gleichermaßen fest, dass die Entscheidung zugunsten des ersten gemeinsamen Messeauftritts in Frankfurt am Main nicht nur von der Sache her alternativlos gewesen war, sondern auch genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Dass die Zeitenwende zur Dominanz der Elektromobilität langsam in Sichtweite gerät, bewiesen nicht allein die US-amerikanischen Aussteller. Es wurde überdeutlich, dass die deutsche Automobilindustrie tun muss, woran es bisher mangelt, wenn sie den Anschluss nicht verlieren will: Sie wird Batteriemodule in Riesenmengen bauen müssen. Und weil der massenhafte Transport von Batteriezellen aus Asien aufgrund von rechtlichen und praktischen Gründen in absehbarer Zeit nicht möglich sein wird, müssen Batteriemodulmontagen in Europa aufgebaut werden. Genau das ist das gemeinsame Thema von Ingenics und Celono.


Dass Ingenics den Bedarf an Lösungen für die Projektierung und Realisierung von Montagelinien für Lithium-Ionen-Akkumulatoren erkannt und in Celono den idealen strategischen Partner gefunden hat, wird sich zwangsläufig auszahlen. Denn es kann keine Rede davon sein, dass die deutschen Automobilhersteller den Amerikanern den Markt überlassen, nur weil diese rechtzeitig begonnen haben, gigantische Batteriefabriken zu bauen. Hier heißt es „entscheiden, angreifen, überholen“, wie es der Sprecher eines deutschen Premiumanbieters entschlossen formulierte.


„Wir hatten hier die Chance, Kontakte zu vielen Entscheidern zu knüpfen, die man sonst nie in so kurzer Zeit auf so begrenztem Raum zu sehen bekommt, schon deshalb hat sich Frankfurt für uns bereits nach dem ersten Tag gelohnt“, sagt Ingenics CEO Oliver Herkommer.


„Wir wussten ja vorher schon, dass die Automobilbauer in Kürze eingestehen würden, dass die Massen von benötigten Batteriezellen hier nicht verfügbar sind“, erklärte Celono Geschäftsführer Dr. Thomas Forchert. „Wir sind darauf vorbereitet, in der hierzulande mindestmöglichen Zeit eine hocheffiziente deutsche Batteriemodulmontage auf die Beine zu stellen.“


Nach vielen, teilweise höchst vertraulich geführten Gesprächen ist auch Andreas Hoberg zu dieser Meinung gelangt. „Mit technisch-organisatorischen Lösungen, die die neuesten Entwicklungen bei der Fabrikplanung und der Automatisierungstechnik berücksichtigen, bringen Ingenics und Celono die idealen Voraussetzungen mit“, glaubt der Partner und Director Business Unitbei der Ingenics AG. Gemeinsam sei man jederzeit in der Lage, realistische Szenarien für den Aufbau von Batteriemontagelinien jeder Größenordnung zu liefern.


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Fotos:

-Oliver Herkommer (Bildrechte: Ingenics)

-Andreas Hoberg (Bildrechte: Ingenics)


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Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa.

Derzeit beschäftigt Ingenics 415 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.100 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.


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3 Eylül 2015

Ingenics als Schnittstelle zwischen Bau- und Produktionsplanung

Werkserweiterung der MTU Aero Engines in Polen am Ziel


(Ulm/München/Rzeszow) – Ihre langjährige Erfahrung in internationalen Fabrik- und Produktionsplanungsprojekten bringt die Ingenics AG derzeit auch in Polen zur Geltung: bei der MTU Aero Engines Polska im südostpolnischen Rzeszow. Sie ist ein Tochterunternehmen von Deutschlands führendem Triebwerkshersteller MTU Aero Engines mit Stammsitz in München. Die 10.000 Quadratmeter große Erweiterung des polnischen Werks markiert einen Meilenstein der Investitions- und Wachstumsstrategie des Unternehmens. Sie wurde plangemäß eingeweiht und in Betrieb genommen.


Als Partner an der Schnittstelle von Bau- und Produktionsplanung trug

Ingenics maßgeblich dazu bei, dass Zeit- und Kostenpläne eingehalten wurden. Entsprechend der bei zahllosen Ingenics Projekten bewährten Vorgehensweise fungieren die Berater vor Ort als Schnittstelle, an der die Interessen und Bedarfe aller beteiligten Instanzen zusammenlaufen. Diese Strategie hat auch in diesem Fall maßgeblich zum Projekterfolg beigetragen.


Eine der zentralen Aufgabe der Ingenics Berater vor Ort, war es, planerische Konfliktpotenziale zu ermitteln und frühzeitig zu bearbeiten. „Im Laufe des Planungsprozesses kam es darauf an, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen, zu kommunizieren und unmittelbar anzupacken, ehe sie zu realen Problemen werden konnten“, erklärt Alexander Stolz. Diese vermittelnde Rolle sei Teil des Kerngeschäftes. Alexander Stolz, der auch als Trainer der Ingenics Academy tätig ist, bringt mehrjährige internationale Erfahrung als Berater und Projektleiter in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie mit Schwerpunkten in Logistik, Fabrik- und Produktionsplanung mit.


Die MTU Aero Engines hatte ihre Fabrik im Südosten Polens bereits im Jahr 2007 geplant. Schon damals hatte das international erfolgreiche Luftfahrtunternehmen Ingenics hinzugezogen; eine Ausbau-Option wurde von vornherein eingeplant. Sieben Jahre später wurde diese „Erweiterungskarte“ tatsächlich gezogen. Der Erweiterungsbau, mit dem sich die Produktionsfläche der MTU Aero Engines Polska um 50 Prozent vergrößert, ist nun fertig gestellt. Die erweiterte Produktion läuft bereits. Auch der Ausbau wurde mit Unterstützung von Ingenics bewältigt. Bis 2020 werden im polnischen MTU-Werk 250 neue Arbeitsplätze entstehen; heute beschäftigt der Standort 500 Mitarbeiter.


Zu den Aufgabenschwerpunkten der MTU Aero Engines Polska gehören neben Entwicklungs- und Fertigungsaktivitäten auch die Produktion von Komponenten, die Modulmontage und die Teilereparatur. Außerdem werden Niederdruckturbinen-Komponenten und Schaufeln für die Triebwerke GP7000, V2500, PW300 und PW500 sowie für LM6000-Industriegasturbinen entwickelt und gefertigt. Hinzu kommen die Montage von Niederdruckturbinen der Triebwerke V2500, PW300 und PW500 sowie die Reparatur von Triebwerksteilen. Der Standort deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung bis hin zur Fertigung und Reparatur ab.


„Die Anforderung laut Roadmap verlangte ein optimales Produktionslayout mit einer optimalen Maschinenaufstellung und einem reibungslosen Materialfluss“, fasst Alexander Stolz das Projektziel zusammen. „Das Gesamtproduktionslayout musste in sich stimmig sein und in das vorhandene bauliche Umfeld integriert werden, die größte Herausforderung lag im Schnittstellenmanagement sowie in der Koordination von Bau und Produktion.“ Auf diese Weise kamen die besonderen Kompetenzen der Ingenics Berater sowie die Fähigkeit, Anforderungen verschiedener Seiten in Einklang zu bringen zum Tragen. „Tatsächlich bestand ein bedeutender Teil unserer Arbeit aus Erklären und Vermitteln“, so Alexander Stolz. Vor dem Hintergrund der erfolgreichen Zusammenarbeit in Polen setzt nun auch das MTU-Stammwerk in München auf Ingenics – auch hier im Bereich der Werksentwicklung.


Über die MTU Aero Engines

Die MTU Aero Engines ist in Deutschland führend in der Triebwerksindustrie und weltweit eine feste Größe. Sie entwickelt, fertigt, vertreibt und betreut zivile und militärische Luftfahrtantriebe sowie Industriegasturbinen. Technologisch führend ist sie bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen, Herstell- und Reparaturverfahren. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt die MTU Maintenance zur weltweiten Top fünf der Triebwerksinstandhalter. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2014 haben rund 9000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von 3,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. (Quelle: MTU)


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Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa.

Derzeit beschäftigt Ingenics 415 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.100 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.


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