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3 Eylül 2015

Ingenics als Schnittstelle zwischen Bau- und Produktionsplanung

Werkserweiterung der MTU Aero Engines in Polen am Ziel


(Ulm/München/Rzeszow) – Ihre langjährige Erfahrung in internationalen Fabrik- und Produktionsplanungsprojekten bringt die Ingenics AG derzeit auch in Polen zur Geltung: bei der MTU Aero Engines Polska im südostpolnischen Rzeszow. Sie ist ein Tochterunternehmen von Deutschlands führendem Triebwerkshersteller MTU Aero Engines mit Stammsitz in München. Die 10.000 Quadratmeter große Erweiterung des polnischen Werks markiert einen Meilenstein der Investitions- und Wachstumsstrategie des Unternehmens. Sie wurde plangemäß eingeweiht und in Betrieb genommen.


Als Partner an der Schnittstelle von Bau- und Produktionsplanung trug

Ingenics maßgeblich dazu bei, dass Zeit- und Kostenpläne eingehalten wurden. Entsprechend der bei zahllosen Ingenics Projekten bewährten Vorgehensweise fungieren die Berater vor Ort als Schnittstelle, an der die Interessen und Bedarfe aller beteiligten Instanzen zusammenlaufen. Diese Strategie hat auch in diesem Fall maßgeblich zum Projekterfolg beigetragen.


Eine der zentralen Aufgabe der Ingenics Berater vor Ort, war es, planerische Konfliktpotenziale zu ermitteln und frühzeitig zu bearbeiten. „Im Laufe des Planungsprozesses kam es darauf an, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen, zu kommunizieren und unmittelbar anzupacken, ehe sie zu realen Problemen werden konnten“, erklärt Alexander Stolz. Diese vermittelnde Rolle sei Teil des Kerngeschäftes. Alexander Stolz, der auch als Trainer der Ingenics Academy tätig ist, bringt mehrjährige internationale Erfahrung als Berater und Projektleiter in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie mit Schwerpunkten in Logistik, Fabrik- und Produktionsplanung mit.


Die MTU Aero Engines hatte ihre Fabrik im Südosten Polens bereits im Jahr 2007 geplant. Schon damals hatte das international erfolgreiche Luftfahrtunternehmen Ingenics hinzugezogen; eine Ausbau-Option wurde von vornherein eingeplant. Sieben Jahre später wurde diese „Erweiterungskarte“ tatsächlich gezogen. Der Erweiterungsbau, mit dem sich die Produktionsfläche der MTU Aero Engines Polska um 50 Prozent vergrößert, ist nun fertig gestellt. Die erweiterte Produktion läuft bereits. Auch der Ausbau wurde mit Unterstützung von Ingenics bewältigt. Bis 2020 werden im polnischen MTU-Werk 250 neue Arbeitsplätze entstehen; heute beschäftigt der Standort 500 Mitarbeiter.


Zu den Aufgabenschwerpunkten der MTU Aero Engines Polska gehören neben Entwicklungs- und Fertigungsaktivitäten auch die Produktion von Komponenten, die Modulmontage und die Teilereparatur. Außerdem werden Niederdruckturbinen-Komponenten und Schaufeln für die Triebwerke GP7000, V2500, PW300 und PW500 sowie für LM6000-Industriegasturbinen entwickelt und gefertigt. Hinzu kommen die Montage von Niederdruckturbinen der Triebwerke V2500, PW300 und PW500 sowie die Reparatur von Triebwerksteilen. Der Standort deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung bis hin zur Fertigung und Reparatur ab.


„Die Anforderung laut Roadmap verlangte ein optimales Produktionslayout mit einer optimalen Maschinenaufstellung und einem reibungslosen Materialfluss“, fasst Alexander Stolz das Projektziel zusammen. „Das Gesamtproduktionslayout musste in sich stimmig sein und in das vorhandene bauliche Umfeld integriert werden, die größte Herausforderung lag im Schnittstellenmanagement sowie in der Koordination von Bau und Produktion.“ Auf diese Weise kamen die besonderen Kompetenzen der Ingenics Berater sowie die Fähigkeit, Anforderungen verschiedener Seiten in Einklang zu bringen zum Tragen. „Tatsächlich bestand ein bedeutender Teil unserer Arbeit aus Erklären und Vermitteln“, so Alexander Stolz. Vor dem Hintergrund der erfolgreichen Zusammenarbeit in Polen setzt nun auch das MTU-Stammwerk in München auf Ingenics – auch hier im Bereich der Werksentwicklung.


Über die MTU Aero Engines

Die MTU Aero Engines ist in Deutschland führend in der Triebwerksindustrie und weltweit eine feste Größe. Sie entwickelt, fertigt, vertreibt und betreut zivile und militärische Luftfahrtantriebe sowie Industriegasturbinen. Technologisch führend ist sie bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen, Herstell- und Reparaturverfahren. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt die MTU Maintenance zur weltweiten Top fünf der Triebwerksinstandhalter. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2014 haben rund 9000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von 3,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. (Quelle: MTU)


Über Ingenics

Die Ingenics AG ist ein international tätiges innovatives technisches Beratungsunternehmen, das weltweit erfolgreich führende Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsaufgaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette berät.

Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa.

Derzeit beschäftigt Ingenics 415 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.100 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.


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Ingenics als Schnittstelle zwischen Bau- und Produktionsplanung

20 Mayıs 2015

Weichen stellen für das zukunftsfähige Unternehmen

Ingenics “Strategische Bedarfsanalyse” im Pilotprojekt erfolgreich


Weichen stellen für das zukunftsfähige UnternehmenMit der “Strategischen Bedarfsanalyse” stellt die Ingenics AG eine wichtige Ergänzung ihres Portfolios vor. “Mit diesem neuen Beratungsprodukt können wir gemeinsam mit unseren Kunden in kürzester Zeit herausfinden, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens sicherzustellen”, sagt Sieghard Schmetzer, Associate Partner, Director Center of Competence bei der Ingenics AG. “Neben einer kompakten Aufnahme des aktuellen Status bilden verlässliche Szenarien für künftige Einflüsse und Entwicklungen den Kern dieser Methodik.”


Besonders interessant ist die strategische Bedarfsanalyse vor dem Hintergrund der Umstellung auf Industrie 4.0


Wenn bei Ingenics von “kürzester Zeit” die Rede ist, darf man das ruhig wörtlich nehmen: Im Rahmen eines eintägigen Workshops werden – auf die bestehende Unternehmensstrategie aufbauend und in enger Abstimmung mit dem Kunden – die wichtigsten Handlungsfelder für das betreffende Unternehmen ermittelt. Besonders interessant ist die strategische Bedarfsanalyse vor dem Hintergrund der Umstellung auf Industrie 4.0. “Bedingt durch den technologischen Fortschritt ist der Veränderungsdruck im Moment besonders hoch, aus diesem Grund haben wir die bekannten Ingenics Methoden der Fabrikplanung um ein entscheidendes Modul ergänzt”, so Sieghard Schmetzer.


Die Strategische Bedarfsanalyse verläuft in drei Schritten. Zunächst wird eine kundenspezifische Strategy Map entwickelt. Ermittelt werden soll das Zielbild des Unternehmens – der Soll-Zustand am Ende eines definierten Zeitrahmens. Dabei werden die vier Perspektiven

-Finanzen

-Kunden/Markt

-Prozesse

-Produkte

berücksichtigt. Auch wo es bereits eine Vision gibt, gilt: Je konkreter die strategischen Ziele formuliert werden, desto besser werden diese von Mitarbeitern, Kunden und Partnern verstanden. Die Fokussierung auf wenige entscheidende Gedankengänge und eine schlüssige, leicht verständliche Beschreibung des Zielbilds haben Vorrang gegenüber der Visualisierung der Beziehungen zwischen strategischen Zielen.


Um das Zielbild zu erreichen, wird auf der Basis definierter Kriterien analysiert, wo das Unternehmen aktiv werden muss. Diese Kriterien werden in einem Fragenkatalog abgebildet. “Dieser Fragenkatalog basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung und bündelt das Know-how aus zahlreichen Kundenprojekten, insofern wird er zum Herzstück der Methode”, sagt Sieghard Schmetzer. “Er stellt die strukturierte Vorgehensweise sicher, beinhaltet Einstiegsfragen und geht mit Detailfragen aus einem riesigen Spektrum von Themen nach erkanntem Bedarf in die Tiefe.” Die Bandbreite von Inhalten – Megatrends, Wettbewerb, Finanzperspektive, Mitarbeiter, Organisation, Lieferanten, Partner, Produktion, Produkt, Technologie – ist enorm. So ist es eine zentrale Aufgabe der Berater, das Gesamtsystem im Blick zu behalten, um die strukturierte Vorgehensweise durchgängig gewährleisten zu können. Das Ergebnis wird in einem Spinnennetz-Diagramm abgebildet, das den Veränderungsdruck in den einzelnen Bereichen und somit konkrete Handlungsfelder aufzeigt. Im letzten Schritt werden die akuten Handlungsfelder, die sich in der Analyse herauskristallisiert haben, vernetzt und zu einer Kundenspezifischen Storyline zur Erreichung des Zielbildes zusammengesetzt. Alle Module generieren sich aus Ingenics Produkten und können bei Bedarf jederzeit zur Umsetzung in Projektabläufe überführt werden.


Die Strategische Bedarfsanalyse lässt sich in einem eintägigen Workshop durchführen und verschafft einen schnellen, dennoch präzisen Überblick. Die Storyline wird im Team aus Beratern und Mitarbeitern gemeinsam erarbeitet; die Sichtweisen fließen gleichrangig ein. Der ständige Dialog bildet die Basis für eine flexible Lösung mit Aspekten aus vielen bewährten Bausteinen, deren Mehrwert erst durch die übergreifende Vernetzung zum Tragen kommt. Der Fragenkatalog als Herzstück dieses kompakten Beratungsprodukts ist das Ergebnis jahrzehntelanger Projekterfahrung aus nationalen und internationalen Projekten in unterschiedlichsten Branchen. Die Vernetzung und Interpretation dieses Wissens stellt den größten Vorteil dieser ganzheitlichen Methodik dar, die ganz auf Zielorientierung und Schnelligkeit setzt.


Praxis: Pilotprojekt mit kab Architekten


Wo Berater der Ingenics AG (http://ingenics.de) das neue Produkt bereits vorgestellt haben, ist das Interesse enorm. Vor wenigen Wochen etwa wurde eine “Strategische Bedarfsanalyse” als Pilotprojekt mit dem Büro kab Architekten (Fellbach, München, Shanghai) vorgenommen. “Der ganzheitliche Ansatz von Ingenics hat uns schnell überzeugt. Für eine umfassende 360-Grad-Analyse, die alle Perspektiven vereint, braucht man unbedingt den Blick ,von außen”; die Strategische Bedarfsanalyse bildet stabiles Fundament für die künftige Unternehmensentwicklung”, fasst Frank Berner, kab Geschäftsführer zusammen. “Als zukunftsorientiertes Dienstleistungsunternehmen ist es das erklärte Ziel von kab Architekten, dem Wettbewerb immer voraus zu sein. Deshalb haben wir das größte Interesse daran, sowohl Potenziale als auch Risiken, früh zu erkennen und unsere strategische Ausrichtung darauf abzustimmen.”

http://www.kab-architekten.de


Über Ingenics

Die Ingenics AG ist ein innovatives, expandierendes Beratungsunternehmen mit den Geschäftsfeldern Fabrik- und Produktionsplanung, Logistikplanung, Effizienzsteigerung Produktion sowie Effizienzsteigerung Office. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa. Derzeit beschäftigt Ingenics rund 408 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.100 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.


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