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22 Ekim 2015

Wechsel an der Spitze: Thomas Müller neuer Geschäftsführer der Terramag GmbH

Die in Hanau ansässige Terramag GmbH, Gesellschaft für Stadtentwicklung und Bodenmanagement, hat einen neuen Geschäftsführer: Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung übernimmt Thomas Müller die Leitung des Unternehmens. Er folgt auf Ralf Trollmann, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum Ende dieses Jahres verlassen wird. „Ich freue mich, meinen Kunden nun auch als verantwortlicher Geschäftsführer mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können“, sagt Thomas Müller. „Dabei möchte ich unser Unternehmen noch mehr als Mittler zwischen Grundstückseigentümern, Investoren und Kommunen positionieren und den Ausgleich von wirtschaftlichen und städtebaulichen Interessen fördern.“


Thomas Müller (45), Diplom-Ingenieur, öffentlich bestellter Vermessungsingenieur und ehrenamtlicher Gutachter des Gutachterausschusses der Stadt Hanau, ist Gründungsgesellschafter der Terramag GmbH. Seit 2001 bietet die Gesellschaft, die aus einem über 50 Jahre alten Familienbetrieb hervorgegangen ist, bundesweit die Entwicklung von Baugebieten an. Im Fokus stehen dabei vor allem Kommunen, aber auch Unternehmen und private Grundstückseigentümer können die Dienste der Terramag in Anspruch nehmen. Das Unternehmen hat sich als der erfolgreichste Baugebietsentwickler in der Region Frankfurt/Rhein-Main etabliert. Aktuell befinden sich u. a. Projekte in Rüsselsheim, Heppenheim und Langenselbold in der Ausführung, zudem ist die Terramag federführend in die Konversionsmaßnahmen in Hanau und Erlensee eingebunden. Gemeinsam mit der Wunschgrundstück GmbH und dem Vermessungsbüro Müller gehört die Terramag zum Unternehmensverband Terragroup, der alle Dienstleistungen rund um Vermessung, Erschließung und Vermarktung von Bauland erbringt.


Die Terramag GmbH bildet zusammen mit der wunschgrundstück GmbH und dem Vermessungsbüro Müller den Unternehmensverbund Terragroup, der alle Dienstleistungen rund um Vermessung, Erschließung und Vermarktung von Bauland erbringt. Von der ersten Flächenvermessung eines Baugebiets bis hin zu dessen Bewerbung beim Endkunden bietet die Hanauer Unternehmensgruppe Terragroup alles aus einer Hand. Teil des Angebotes ist zudem die Bewertung und Begutachtung von Immobilien.


Firmenkontakt

Terramag GmbH

Thomas Müller

Westbahnhofstraße 36

63450 Hanau

06181-428999-0

info@terramag.de

www.terramag.de


Pressekontakt

BALLCOM GmbH

Christina Wieck

Frankfurter Straße 20

63150 Heusenstamm

+49 6104 6698-10

cw@ballcom.de

http://www.ballcom.de



Wechsel an der Spitze: Thomas Müller neuer Geschäftsführer der Terramag GmbH

10 Mayıs 2015

Wohnkultur: Die ästhetische Schönheit

Interaktive Reise zur “Stilkultur des Wohnens” – Diskussionsbeitrag mit Immobilienexperten Eric Mozanowski aus Stuttgart


Wohnkultur: Die ästhetische SchönheitDie ästhetische Schönheit obliegt allen Gegenständen, die von jeglichem raumfüllenden Mobiliar befreit sind. Es dürfte deshalb auch kaum ein Zufall sein, dass die Kreativität der Künstler gegenwärtig vollem Aufschwung erleben. Eric Mozanowski, erfahrener Immobilienkaufmann sowie Autor des Fachwerks “Investieren in Denkmale” nimmt in regelmäßigen Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen die eingeladenen Teilnehmer und Interessierten mit auf interaktive Reisen durch verschiedene Zeitepochen und deren Wohnkulturen. Eric Mozanowski weiß aus der praxisnahen Erfahrungen, dass nicht nur im Denkmalschutz und der Denkmalpflege sich Stellenwert und Ziel im Laufe der Jahrhunderte verändert haben, sondern dies im Besonderen auch auf den Stil der Wohnkultur zutrifft. Lebst du schon oder wohnst du noch, so ein bekannter Werbespruch, der das heute in der Stilkultur des Wohnens stark geprägt hat. “Jeder, der dem Rahmen seines täglichen Lebens eine besondere harmonische, erlesene und persönliche Note zu geben versucht, steht vor der Qual der Wahl. Schnelle Veränderungen prägen die Gesellschaft. Mittlerweile ist der Gegensatz Landleben Stadtleben längst überholt ist. Städte erleben einen sogenannten grünen Boom, denn die Stadtbewohner und Metropolen fordern eine Renaturierung: Dächer begrünt, Terrassen zu Pflanzparadiesen, kanalisierte Flüsse bekommen begehbare Ufer und in Stadtparks entstehen natürlich belassene Flächen”, führt Immobilienexperte Eric Mozanowski (http://www.immobilien-news-24.org) in die Diskussionsrunde ein.


Wohnkultur: Fortschritt und Individualismus


Die traditionellen Künste, die Teppichweberei, Fenstermalerei, die man untergegangen wähnte, erleben eine Renaissance. Malerei, Skulptur, Keramik, Silber sind Gegenstand neuer Studien, neuer Versuche, neuer Erfahrungen. “Es ist bemerkenswert, wie im selben Augenblick, in dem der Möbelbau zu einer automobilbauähnlichen Massenindustrie geworden ist, die Kunst zu ihren handwerklichen Quellen zurückkehrt und sich von der Serienfabrikation abwendet. Ist es vielleicht ähnlich wie im 19. Jahrhundert, als auf dem Fortschritt eine Sehnsuchtswelle folgte? Die Dampfmaschinen eroberten die Städte und der Fabrikarbeiter löste den Bauern ab. Fast gleichzeitig entstand der Wunsch nach Natur und die Naturbewegung war geboren”, so Eric Mozanwoski. Besondere Liebe wird dem Mythos des deutschen Waldes mit starker Überzeugung ungebrochen entgegenbracht. Geschichtlich betrachtet orientierte sich die Epoche der Romantik schon nicht an der Natur selbst, sondern nur von der Vorstellung an die Natur. Eric Mozanwoski gibt zu bedenken, dass somit das Streben der Künstler das unwiederholbare, von allen Dingen unterscheidbare Original schaffen möchte. Daher seine irrationalen, unlogischen, absichtlich unvollendeten Formen, die sich der Maschine entgegenstellen zu scheinen? Oder auch eine gewisse absichtliche Unfertigkeit, die der unmenschlichen Perfektion des industriellen Objekts so krass entgegensteht?


Dies nicht die einzige Einstellung des Künstlers. Eric Mozanwoski lenkt den Blick der Teilnehmer in eine andere schöpferische Strömung dieser Zeit, die bis heute bestand hat. Diese versucht sich die fortschrittlichsten Entwicklungen von Wissenschaft und Technik untertan zu machen. Film, Fotografie, Elektronik, die Kunststoffe werden zum Gegenstand neuer künstlerischer Aktivität, die die Menschheit verwirren können, wäre sie nicht schon tief im Kunstschaffen heutiger Zeit verankert. “Veränderliche Bildexponate, mobile Skulpturen, gewisse Filmprojektionen sind noch zu neu, als dass wir sie mit Sicherheit qualifizieren können. Aber wir fühlen uns bereit, dass sie innigst mit unserem Wohnstil von morgen verschmelzen, als dessen Elemente wir sie eins nach dem anderen entstehen sehen. Die vielen Versuche können uns jedenfalls beweisen, dass das Wohnen der Zukunft vom anonymen Zellendasein weit entfernt ist und die Kunst einen außergewöhnlichen Platz einräumt. Vielleicht werden wir dann entdecken, dass die Dekoration, wie wir sie seit fünf oder sechs Jahrhunderten erleben, nur eine Etappe auf dem Weg zu höheren und besseren Konzepten des Wohnens ist”, so Eric Mozanowski im Austausch in der offenen Diskussionsrunde.


Fazit: Alle wollen in der Stadt leben und vermissen dann die Natur? Oder: Wohnen bitte modern und funktional eingerichtet sein, doch individuell und künstlerisch einmalig!


“Alte Möbel werden uns vielleicht nur noch wie platzraubende, unnötige Objekte, wie ungeschickte Versuche vorkommen. Wenn man heute bereits einen Boule-Schrank neben die Werke gewisser junger Stilisten stellt, dann wirken sie für manch einen Menschen der modernen Generation prätentiös. Die schönen Emaillearbeiten der Renaissance, die entzückendsten Porzellane des 18. Jahrhunderts sind, mit modernen Kunstgegenständen verglichen, nicht weit davon entfernt, an die kindlich anmutenden Schätze der Merowinger Könige zu erinnern”, fordert der Veranstalter Eric Mozanwoski die Teilnehmerrunde zu weiteren Diskussionsansätzen auf.


Je mehr wir über Kunst nachdenken, desto näher liegt die Vermutung, dass die komplizierten Einrichtungen unserer Wohnungen hier zum Hindernis wurden, während es nur natürlich ist, dass die umgebenden Rahmen hinter den Kunstwerken zurücktreten werden. Städter und Metropolen möchten die Natur um sich haben, der grüne Lebensstil in den Städten trägt zudem massiv positiv zur Klimaveränderung bei. Ist die Stadt grün, brauchen die Bewohner nicht mehr am Wochenende auf”s Land fliehen, denn die Zeit der unerträglich verdichteten Städte ist vorbei. Hierzu führt Immobilienkaufmann Eric Mozanowski als Beispiel Berlin an, dass dort im öffentlichen Raum Obstbäume gepflanzt wurden und die Bevölkerung die Ernte genießen können. Weiteren Hinweis für die Umkehrung Stadt/Land bestätigt sich darin, dass immer mehr Honig mittlerweile in den Städten gewonnen wird. Dieser ist qualitativ nicht schlechter als der sogenannte Landhonig, denn in Städten werden in den Grünflächen seltener Pflanzenschutzmittel eingesetzt.


V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich


Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org


Kontakt

Mozanowski

Eric Mozanowski

Theodor-Heuss-Strasse 32

70174 Stuttgart

+49 (0)711 220 631 73

mozanowski@yahoo.de

http://www.immobilie-news-24.org



http://www.pr-gateway.de/media/primage/257145.jpgWohnkultur: Die ästhetische Schönheit

4 Nisan 2015

Der Stil der Gegenwart

“In schöpferischer Arbeit die Umgebung gestalten” – Seminarveranstaltung und Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienkaufmann, Autor zum Denkmalschutz und Investition, Stuttgart


Der Stil der GegenwartDer gegenwärtige Stil nahm 1920 in den Werkstätten des Weimarer Bauhauses seinen Anfang. Große Neuerer wie Le Corbusier, Gio Ponti, Charles Rennie Mackintosh, Gerrit Theodor Rietveld, um nur einige zu nennen, begannen ein paar Jahre später in mehreren europäischen Ländern diesen Stil der Gegenwart zu verwirklichen. 1935 begann der Stil der Gegenwart sich in den Vereinigten Staaten zu entfalten. “Ausstattungsgegenstände fordern mehr als den ästhetischen Genuss, sie bilden den täglichen Rahmen in unserem Leben”, so Eric Mozanowski (http://www.immobilien-news-24.org) einführend. Im Rahmen einer Inhouse-Veranstaltung in der Schwaben-Hauptstadt Stuttgart diskutiert Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor des Werkes “Investieren in Denkmale” den eingeladenen Teilnehmern die schöpferischen Möglichkeiten der Wohnkultur.


Wohnstil als Spiegel des gesellschaftlichen Wandels


“Während sich in manchen Ländern im Jahrzehnt vor dem Zweiten Weltkrieg der gegenwärtige Stil schon stark verbreitet hatte, war in Frankreich dieser kaum bekannt, geschweige denn anerkannt. Es ist nicht einmal sicher, ob er in dem Augenblick, in denen wir ihn entdecken, nicht schon wieder gründlich infrage gestellt wird”, so der Referent. Die erhebliche Verspätung in Frankreich, einem Lande, das drei Jahrhunderte lang auf dem Gebiet des Möbelbaus und der Innendekoration den Ton angab, hat historische, politische, soziale und sogar psychologische Ursachen. Sie sind noch bis ins Letzte ermittelt, weisen aber auf die wirtschaftliche Kluft hin, die sich seit dem Ersten Weltkrieg zwischen Frankreich und den anderen westlichen Nationen nach und nach aufgerissen hatte. Gewiss hat auch die schwere Bürde der großen Tradition zu einem langen Stillstand beigetragen.


Denn ebenso wie in Italien Anfang des 17. Jahrhunderts der schöpferische Reichtum vergangener Epochen zusammenschmolz, hatte die glorreiche Überlegenheit der französischen Möbelstile (vom Beginn des 17. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts) dazu geführt, dass die folgenden Möbelbauer dieses Maß an Vollendung nicht mehr überbieten zu können, glaubten. Die Öffentlichkeit aber sah keinen Grund, sich von einem Erbe zu trennen, auf das sie stolz sein konnte. Da der Franzose zudem am Althergebrachten hängt, was ihn zum größten Schatzsammler dieses Planeten machte, verlässt er sich nur auf sichere Werte, die die neue Mode ihm aber nicht bietet.


Der Stil der Gegenwart ist im Wesentlichen ein urbaner Stil


Den neuen Städten zugehörig, deren Innenräume verhältnismäßig klein und bemessen sind und zwangsläufig völlig neue Gesichtspunkte für die Inneneinrichtung verlangen. Da in Frankreich die Urbanisierung und damit die Architektur 40 Jahre Verspätung hat, ist es nur natürlich, dass der Wunsch nach neuartigen Möbeln nicht so dringend ist wie anderswo. Um diese Verspätung zu verstehen, muss man aber mehr in seine Überlegungen einbeziehen, etwa das Übergewicht der ländlichen Bevölkerung und besonders die Rückständigkeit der Industrie als Folge der Niederlage von 1940 und der Besetzung, so der Referent.

Eric Mozanowski fasst kurz zusammen: “Die historische Analyse lässt die Schlussfolgerung zu, dass der Wohnstil eines Landes nichts anderes widerspiegelt als seine politische und wirtschaftliche Lage.”


Neue Materialien: Revolution in der Möbelindustrie


Die Kunststoffe zählen keineswegs zu den billigen Materialien. Wenn sie eine beachtliche Senkung der Herstellungskosten ermöglichen, dann nur deswegen, weil sie in unbeschränkter Zahl herstellbar sind. Aber ihre Anwendung rechtfertigt sich auch durch die Menge. Einzelanfertigungen kommen bei Kunststoff nicht infrage. Es gibt zahllose Kunststoffarten, entstanden aus synthetischen Harzen als Petroleumsvarianten, die in den Laboratorien der chemischen Industrie im Gegenstand ununterbrochener Forschungsarbeit sind. Auf diese Weise kommen jedes Jahr neue Plastikstoffe heraus. Diese werden in unterschiedlichen Zuständen, als Flüssigkeit, als Granulat, als Farbe, als Normplatten für die Formen bzw. Matrizen der Stilisten, denen allein heute die schöpferische Aufgabe für die Möbelherstellung zufällt, ausgeliefert.


Fazit: Da der neue Stil sich täglich aufs Neue im modernen Leben bewährt, ist er genau das, was den Städteplanern vorschwebt, als sie den Städten des 20. Jahrhunderts ihr neues Gesicht gaben


Immobilienexperte Eric Mozanowski fasst zusammen: “Der gegenwärtige Stil kennt keinerlei Ornamentierungen, er ist meistens einfarbig, bringt aber durch seine genau durchdachten Formen und lebhaften Farben jene Bewegung, die den vereinheitlichten Wohnungen der großen Siedlungsbauten fehlt.” Und doch ist der Stil dieser Gegenwart vielleicht im Begriff zu verschwinden, denn die Einrichtung einer Wohnung, wie wir es verstehen, ist Teil eines Ganzen, und die Stilisten von heute programmieren anders. “Die Wohnungen der Zukunft sollen ebenso wenig Betten, Sofas, Kommoden haben, wie die heutigen Wohnungen Schränke und Büfetts, die als Einbauten bereits in die Wände integriert sind. Was bleiben soll sind Tische und Stühle, übrigens so durchsichtig wie eben nur möglich”, eröffnet der Stuttgarter Denkmalbegeisterter Eric Mozanowski die anschließende rege Diskussionsrunde.


V.i.S.d.P.:


Eric Mozanowski

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich


Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org


Kontakt

Mozanowski

Eric Mozanowski

Theodor-Heuss-Strasse 32

70174 Stuttgart

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mozanowski@yahoo.de


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http://www.pr-gateway.de/media/primage/253847.jpgDer Stil der Gegenwart

11 Ocak 2015

PM: Keine Angst vor der digitalen Wende Tim Renner beim Politischen Morgen des media.net

PM: Keine Angst vor der digitalen Wende Tim Renner beim Politischen Morgen des media.net -


PM: Keine Angst vor der digitalen Wende Tim Renner beim Politischen Morgen des media.net


(Mynewsdesk) Wirtschaftliches Wachstum gilt naturgemäß als Tod der Berliner Kulturszene. Dass das nicht so sein muss, folgerten Mitglieder des media.net berlinbrandenburg beim „Politischen Morgen“ heute, am Vormittag des 8. Oktober 2014, mit Kulturstaatssekretär Tim Renner.


Seit sieben Jahren organisiert das regionale Unternehmensnetzwerk media.net berlinbrandenburg den „Politischen Morgen“. Politiker der Bundes- und Landesebene wie Prof. Dr. Johanna Wanka, Klaus Wowereit oder Brigitte Zypries diskutierten bereits mit engagierten Unternehmern des Mediennetzwerks aktuelle Anliegen und konkreten Handlungsbedarf. Tim Renner kennt das Format gut: Einige der über 60 Frühstücke hat das ehemalige media.net-Vorstandsmitglied selbst moderiert. Heute dürfte der „Politische Morgen“ für ihn „auf der anderen Seite“ eine weitere Premiere gewesen sein.


Mit Tim Renner trafen die media.net Mitglieder bereits zum zweiten Mal auf ein ehemaliges media.net-Vorstandsmitglied beim „Politischen Morgen“. Nach Senator Thomas Heilmann wechselte auch der ehemalige CEO von Universal und Motor Entertainment dieses Jahr in die Politik. Der Branchen-Experte hat keinen Hehl daraus gemacht, was dieser Seitenwechsel für ihn bedeutet. Nach der „Zeit des freien Falls“, wie Renner seine erste Woche im Amt selbst beschrieb, ist er angekommen. Er plädiert für die Schaffung und Sicherung kultureller Orte, für Transparenz des Handelns. Ihn beschäftigen Fragen der Digitalisierung, die Neuausrichtung der Förderstruktur sowie die Sicherung und der Ausbau der Vielfalt der Berliner Kunst- und Kulturszene. Wirtschaftlich entwickelt sich die Stadt – wenn auch auf einem niedrigen Niveau – so doch positiv. Schatten des ökonomischen Erfolgs sei naturgemäß der Tod der Kreativität. Berlin wird vorgeworfen Kreativität zu erzwingen. Und der Kulturpolitik sie wäre romantisch. Dieser Kritik setzt Tim Renner entgegen: „Wir müssen ein öffentliches Bewusstsein dafür schaffen, dass Kunst nicht nettes Beiwerk ist, sondern ein ganz maßgeblicher Wirtschaftsfaktor.“


Renner will vernetzen – vielleicht eine Erfahrung, die für ihn aus neunjähriger Verbundenheit mit dem media.net hilfreich ist: Er verzahnt E und U, Kultur und Tourismus, Kulturförderung und Innovationsförderung, Kulturpolitik und Stadtentwicklung – und an diesem Morgen auch Kreativ- und Medienwirtschaft. Wenn er von Transparenz spricht, meint er nicht nur sein eigenes Haus, die Transparenz von Entscheidungs- und Förderstrukturen, sondern auch Museen, Opern, Theater und Archive zugänglicher zu machen u.a. durch kostenlose Streamings. Dieses potenzielle Angebot ist eine der Schnittstellen, an denen sich Medien und Kultur begegnen. Renner plädierte im Verlauf der Diskussion für mehr Mut und engere Kooperationen. Zustimmendes Nicken ist die Antwort. Kultur befindet sich im Wandel ebenso wie die Medienbranche. Dieser Wandel braucht Mut und Respekt vor der Herausforderung. Renner selbst vertritt die „Segnungen der digitalen Wende“ und stößt damit nicht immer auf Zustimmung. Von einem Zusammenwirken können am Ende aber beide, Kultur und Wirtschaft, nur profitieren.


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/medianet-bb/pressreleases/pm-keine-angst-vor-der-digitalen-wende-tim-renner-beim-politischen-morgen-des-media-net-1065578) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im media.net berlinbrandenburg e.V. (http://www.mynewsdesk.com/de/medianet-bb) .


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