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4 Eylül 2015

Arbeitgeber verschenken Punkte im Bewerberkontakt

BEST RECRUITERS 2015/16 untersucht Recruiting-Qualität der 514 Top-Arbeitgeber Deutschlands


Arbeitgeber verschenken Punkte im BewerberkontaktDeutsche Unternehmen beherrschen die Bewerberansprache – so die größte Recruiting-Studie im deutschsprachigen Raum. Die getesteten deutschen Arbeitgeber erreichten die höchste Gesamtpunktzahl beim Thema Recruiting-Qualität und liegen damit vor Österreich und der Schweiz. Allerdings besteht hierzulande Optimierungsbedarf im direkten Kontakt mit Kandidaten. Außerdem zeigt die Studie: Branchen mit ausgesprochenen Fachkräfteengpässen liegen – mit Ausnahme der ITK-Branche – bestenfalls im Mittelfeld der Gesamtwertung, das Schlusslicht bildet das Gesundheits- und Sozialwesen.


Die Studie BEST RECRUITERS (http://www.bestrecruiters.eu) hat zum vierten Mal in Folge die Recruiting-Qualität der 514 Top-Arbeitgeber Deutschlands untersucht. Sie bewertet 106 Kriterien in unterschiedlichen Kategorien, wie beispielsweise Karriere-Website, Online-Stellenanzeigen, Mobile Recruiting oder die Reaktion von Unternehmen auf Bewerbungen oder Fragen von Kandidaten.


Professionell mit Verbesserungsbedarf


Im Vergleich mit den deutschsprachigen Nachbarn punkten Unternehmen hierzulande vor allem in der Kategorie Karriere-Website, aber auch in den Bereichen Online-Stellenanzeigen, Social Media und Mobile Recruiting. Insgesamt hat sich die Recruiting-Qualität weiter verbessert: Deutsche Unternehmen erreichten in diesem Jahr durchschnittlich 54 % der möglichen Gesamtpunkte und damit 2 % mehr als im Vorjahr. Ein Drittel der getesteten Arbeitnehmer erzielte in der aktuellen Erhebung 60 % der möglichen Gesamtpunkte oder mehr.


Im direkten Kontakt mit Kandidaten fallen deutsche Personalabteilungen hingegen deutlich zurück: In der Kategorie „Bewerbungsresonanz“, die u. a. untersucht, in welcher Frist und Qualität Kandidaten eine Antwort auf ihre Bewerbung erhalten, erreichen sie nur 40 % der möglichen Punkte. Auch wenn sich potenzielle Mitarbeiter per E-Mail mit einer Frage an das Unternehmen wenden, verläuft der Prozess nicht immer optimal. In der Kategorie „BewerberInnen-Kontaktaufnahme“ gibt es deshalb durchschnittlich nur 45 % der möglichen Punktzahl.


Branchen mit Fachkräfteengpässen haben Nachholbedarf


Im Branchenvergleich liegen Unternehmensberatungen, Versicherungen sowie Pharma-/Biotechnologieunternehmen auf den vordersten Plätzen. Es fällt auf, dass sich unter den ersten fünf Plätzen keine der Branchen findet, die besondere Schwierigkeiten haben, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Lediglich im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik (ITK) hat sich die Recruiting-Qualität gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert, die Branche liegt nun auf Platz 8 der insgesamt 24 untersuchten Branchen (Vorjahr: Platz 16). Der Anlagen- und Maschinenbau, der im vergangenen Jahr das Branchenranking anführte, findet sich nun an zehnter Stelle. Schlusslicht in der Gesamtwertung ist das Gesundheits- und Sozialwesen.


ITK punktet bei Karriere-Website


Eine informativ und zielgruppengerecht gestaltete Karriere-Website gehört in der ITK fast zum Standard. In dieser Kategorie erreichte die Branche 70 % der möglichen Punkte und liegt bei den meisten Kriterien über dem Durchschnitt aller getesteten Arbeitgeber. Allerdings vergeben viele Arbeitgeber die Chance, auch internationale Bewerber anzusprechen: Lediglich 13 % bieten die Karriere-Website in einer alternativen Sprache an. Darüber hinaus finden interessierte Kandidaten bei Fragen häufig keinen konkreten Ansprechpartner inklusive Kontaktmöglichkeit.


Bei der Resonanz auf die von BEST RECRUITERS versendeten fiktiven Bewerbungen bleibt die Branche hinter dem Gros zurück: Mit 34 % der in der Kategorie „Bewerbungsresonanz“ möglichen Punkte liegt sie deutlich unter dem allgemeinen Schnitt. Insbesondere bei der Bewerbung mittels eines Social-Media-Profils bleiben Punkte liegen: Entweder akzeptieren Arbeitgeber eine derartige Bewerbung nicht, eine Antwort bleibt aus oder diese ist wenig wertschätzend.


Anlagen- und Maschinenbau: Reaktion auf Bewerbungen ist ausbaufähig


Der Vorjahresbranchensieger überzeugt zunächst mit durchweg hochwertigen und bewerberorientierten Karriere-Websites. Mit 67 % mehrsprachigen Seiten ist die Ausrichtung deutlich internationaler als in der IT, dafür bieten sie weniger Transparenz hinsichtlich des bevorstehenden Personalauswahlprozesses.


In der Kategorie Online-Stellenanzeigen schneiden die Maschinenbauer ebenfalls überdurchschnittlich ab. Allerdings „bewerben“ sich die Arbeitgeber nur sehr eingeschränkt beim Kandidaten: Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Aufgabenbeschreibung und dem Anforderungsprofil, Benefits und Entwicklungsmöglichkeiten sind in den Stellenanzeigen hingegen eher selten zu finden.


In der Bewerbungsresonanz liegt der Anlagen- und Maschinenbau mit 37 % der möglichen Punkte zwar vor der IT, aber immer noch hinter der Gesamtstichprobe. Grund hierfür sind einerseits zu lange Reaktionszeiten und des Öfteren mangelnde Wertschätzung bei Absagen andererseits.


Gesundheits- und Sozialwesen vernachlässigt Karriere-Websites


In der Gesamtwertung der Recruiting-Qualität erzielt das Gesundheits- und Sozialwesen lediglich 43 % der möglichen Punktzahl. Insbesondere auf die Karriere-Website, eine der zentralen Informationsquellen für Bewerber, scheint hier deutlich weniger Augenmerk gelegt zu werden als in anderen Branchen. Drei von vier Arbeitgebern fallen jedoch positiv dadurch auf, dass sie die Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten beschreiben und in vielen Fällen des Öfteren auf die Arbeitgeberwerte eingehen.


Offensichtlich konzentrieren sich Personaler im Gesundheitswesen stärker auf die Formulierung aussagekräftiger Online-Stellenanzeigen – hier findet sich die Branche im vorderen Drittel der Bewertungen. In der Bewerbungsresonanz fällt auf, dass Initiativbewerbungen überdurchschnittlich oft nicht innerhalb der studienrelevanten Frist beantwortet werden. Andererseits reagieren Recruiter im Gesundheitswesen vorbildlich auf nicht-konventionelle Bewerbungen, wie beispielsweise über ein Social-Media-Profil.


BEST RECRUITERS untersucht regelmäßig die Recruiting-Qualität der jeweils 500 Top-Arbeitgeber in Deutschland (seit 2011), Österreich (seit 2010) und der Schweiz (seit 2013). Zielsetzung der für die einzelnen Länder jährlich durchgeführten, wissenschaftlich fundierten und repräsentativen Studien ist es, sowohl die Bewerber-Ansprache als auch den Bewerber-Umgang im deutschsprachigen Raum konzeptionell und operativ weiter zu professionalisieren. Zur Beurteilung werden Personalgewinnungsaktivitäten in den Bereichen Online-Recruiting-Präsenz, Online-Stellenanzeigen, Umgang mit Bewerbern sowie Feedback-Verhalten untersucht. Das Ergebnis: Best Practices, Benchmarking und damit Impulse für HR-Verantwortliche. An Unternehmen mit einem hohen Professionalisierungsgrad vergibt BEST RECRUITERS Gold-, Silber- und Bronze-Zertifikate und Qualitätssiegel.


Weitere Informationen unter www.bestrecruiters.eu


Firmenkontakt

BEST RECRUITERS

Agnes Koller

Gußhausstraße 14/2

1040 Wien

+43 1 5856969 26

agnes.koller@bestrecruiters.eu

www.bestrecruiters.eu


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LAUX Kommunikation

Ulla Laux

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26 Temmuz 2015

ISG Personalmanagement GmbH - Ihr Partner in der Personalberatung in über 25 Ländern

Die ISG Personalmanagement GmbH ist der Komplettanbieter im Bereich der Personalberatung. Thomas Wolff ist als Partner der ISG Personalmanagement GmbH bundesweit ein kompetenter Ansprechpartner.


München – Die ISG Personalmanagement GmbH ist eine international tätige Personalmanagementberatung mit über 540 Beratern. Diese Berater sind in über 25 Ländern für Ihre Kunden tätig. Die Kunden schätzen das umfangreiche Angebot. Angefangen von der Personalbeschaffung über die Entwicklung mit Training & Development, Workshops und Coachings bis hin zu Unterstützung bei Trennungen mit Outplacementlösungen. So ist es der Firma ISG Personalmanagement GmbH möglich immer die passende Lösung für den jeweiligen Kunden anzubieten. Jeder Kunde hat immer einen Ansprechpartner, der vom passenden Spezialisten aus dem jeweiligen Bereich unterstützt wird die beste Lösung für den Kunden zu finden. Hierfür ist es bei jedem Kunden notwendig ein persönliches Gespräch zu jeder Stelle zu führen um sich auch in das Unternehmen hinein zu denken und so mit nicht die Masse an Bewerbungen anzubieten, sondern 2-3 passende Bewerber. So hat der Kunde auch die Erleichterung, die er sich von einer kompetenten Personalberatung wünscht.


Durch die Internationalität ist es für jeden Kunden möglich einen Bewerber aus verschiedenen Ländern zu finden. Für den Kunden fallen nur Kosten an, wenn die Vermittlung erfolgreich verlaufen ist.


Im Trainingsbereich gibt es bei ISG Personalmanagement GmbH immer maßgeschneiderte Lösungen. Es sind keine Konzepte, die über sämtliche Firmen „gestülpt“ werden.


Einer der Berater, die für die ISG Personalmanagement GmbH in Deutschland tätig sind, ist Personalberater Thomas Wolff. Er hat sein Büro in der Region München und Oberbayern. Für seine Kunden ist er im gesamten Bundesgebiet ein kompetenter Ansprechpartner.


Thomas Wolff war viele Jahre in unterschiedlichen Führungspostionen tätig. 2008 erfolgte der Wechsel in die Personalberatung mit dem Schwerpunkt der Vermittlung von Ingenieuren und IT-Spezialisten. Im Jahre 2010 legte Thomas Wolff den Grundstein für die erfolgreiche Selbständigkeit in der Personalberatung und -entwicklung. Ab 2012 baute er als GmbH-Geschäftsführer eine Bildungseinrichtung für die Erlangung von IHK-Abschlüssen in München auf.


Zusätzlich zu seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich Thomas Wolff als ehrenamtlicher Prüfer bei der IHK (Oberbayern/München) für verschiedene Weiterbildungsabschlüsse.

Bei Fragen in den oben genannten Bereichen steht Herr Wolff seinen Kunden gerne als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.


Über:


ISG Personalmanagement GmbH
Herr Thomas Wolff
Dianastraße 8
83071 Stephanskirchen
Deutschland


fon ..: +49 (157) 70666880
web ..: http://www.isg.com
email : thomas.wolff@isg.com


Pressekontakt:


DIQSV-Deutsches institut für Qualitätsssicherung und -Verbesserung UG (haftungsbeschränkt)
Frau Kerstin Wunderlich
Karlsplatz 4
80335 München


fon ..: +49 (160) 97594938
web ..: http://www.diqsv.de
email : kerstin.wunderlich@diqsv.de



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27 Şubat 2015

Rekrutierungsprofi: "Fachkräftemangel lässt sich nicht aussitzen"

Personalberater Dr. Thomas Wendel wirbt für mehr internationales Recruiting und kritisiert “Deutschtümelei” bei der Stellenvergabe


Rekrutierungsprofi: Bergisch Gladbach. Laut einer Studie nutzen nur 13 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland die Möglichkeit, auch international nach Fachkräften zu suchen. Viele verlassen sich auf den deutschen Stellenmarkt und sind anschließend enttäuscht, wenn sich kein geeigneter Bewerber findet. “Mit verheerenden und teuren Folgen”, wie der Personalberater und Spezialist für internationale Personalvermittlung Dr. Thomas Wendel feststellt. Im Ausland gebe es vergleichsweise viele gut ausgebildete Fachkräfte und Experten – insbesondere in der IT, bei Ingenieuren und in technologischen Berufen. Da gerade diese Branchen ohnehin sehr international agierten, sei auch die deutsche Sprache als besondere Hürde für eine Einstellung deutlich zu relativieren.


“Die deutschen Unternehmen sind zu verwöhnt”, meint Dr. Thomas Wendel, der mit seiner Personalberatung tw.con auf die Vermittlung hochqualifizierter Fachkräfte aus dem europäischen Ausland spezialisiert ist und primär für Mittelständler aus der Hightech-Branche rekrutiert. Im Vergleich zu kleineren Volkswirtschaften wie beispielsweise den Niederlanden oder den skandinavischen Staaten ließen deutsche Unternehmen beträchtliche Personalpotentiale außer Acht. “In diesen Ländern gibt es einen sehr hohen Anteil ausländischer Spezialisten. Würden die dortigen Unternehmen Norwegisch, Schwedisch oder Niederländisch als Formalqualifikation an erste Stelle setzen, gebe es ganze Wirtschaftszweige nicht”, erklärt er. Viel wichtiger als die Sprache – die könne man ja lernen – seien Themen wie Qualifikation, Motivation und Integrationsfähigkeit im weitesten Sinne. Tugenden, die man gerade bei sogenannten High Potentials erwarten könne und auch häufig antreffe, gerade dann, wenn diese wegen der besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen in ein anderes Land zögen. “Deutschland ist attraktiv für Top-Qualifizierte.” Leider würde genau diese Zuwanderungsbereitschaft von Spitzenkräften seitens der heimischen Unternehmen zu wenig genutzt.


Ein Grund dafür: Gerade mittelständische Unternehmen scheuen den vermeintlichen Aufwand, den sie bei der internationalen Personalvermittlung und einem internationalen Rekrutierungsprozess vermuten. “Das ist aber dank EU und mit professioneller Unterstützung leicht zu bewältigen”, relativiert der Rekrutierungsexperte Wendel. Hier müsse kein Unternehmen Sorge haben, in Bürokratie zu ertrinken. Auch die Kosten seien relativ zu sehen. Eine unbesetzte Stelle mit den entsprechenden Verlusten an Produktivität koste ein Vielfaches. Das gehe schnell in die Zigtausende. Fachkräftemangel lasse sich nicht aussitzen.


“Es ist ein Umdenken erforderlich. Deutschland ist wirtschaftlich ein Global Player. Leider verhalten sich viele Personalentscheider und Geschäftsführer nicht so. Die Internationalisierung muss endlich auch global in die Personalwirtschaft und in den Köpfen der Entscheider ankommen”, so Wendel abschließend.


Mehr zu den Themen Recruiting, Personalberatung und internationale Personalvermittlung von IT-Fachleuten und Ingenieuren sowie über Dr. Thomas Wendel gibt es unter www.twcon.de.


tw.con. ist eine in Deutschland ansässige Personal- und Unternehmensberatung mit einer weiteren Niederlassung in Rumänien. Seit dem Jahre 2002 berät tw.con. deutschsprachige Unternehmen bei der Internationalisierung und der internationalen Personalbeschaffung. tw.con. vermittelt hochqualifizierte Mitarbeiter aus den Bereichen Gesundheitswesen (Ärztevermittlung), IT und Engineering aus dem europäischen Ausland nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Darüber hinaus ist das Unternehmen etablierter Ansprechpartner für Firmen, die Unterstützung bei der Suche nach Fachkräften für den Einsatz in Rumänien suchen. Zudem ist die tw.con. aktiv in Griechenland, Spanien, Bulgarien, Ungarn, Kroatien, den Baltischen Staaten und weiteren Ländern Osteuropas. Alleinstellungsmerkmal ist die intensive Betreuung der ausländischen Kandidaten zum Teil durch muttersprachliche Mitarbeiter in Deutschland und in den jeweiligen Herkunftsländern.


Weitere Informationen unter www.twcon.de.


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