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2 Kasım 2015

Marktstudie: "Freiberufler und Versicherungen - Schutz für alle Fälle?"

Grundsicherung nicht immer gewährleistet


Marktstudie: Reutlingen, 02. November 2015. Nicht alle Freiberufler verfügen uneingeschränkt über eine Kranken- oder Rentenversicherung, gleichzeitig geben sie nur wenig für die eigene Absicherung aus. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Freiberufler und Versicherungen – Schutz für alle Fälle?“, für die der Projektdienstleister zwischen August und Oktober die 9.032 Abonnenten des Online Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 493 Teilnehmern vorstellen.


Eingeschränkte Absicherung

Nur sieben von zehn der Freiberufler empfinden sich laut Umfrage als gut abgesichert. Trotz der allgemein guten Absicherung in der Breite kann auch heute nicht jeder der Befragten eine Krankenversicherung aufweisen. Zudem haben auch nur Dreiviertel eine Altersvorsorge. Eine Haftpflicht-Versicherung gehört jedoch für fast neun von 10 Umfrageteilnehmern zum eigenen Schutz.

Bei ihrem Versicherungsportfolio vertrauen die befragten Freiberufler auf unterschiedliche Anbieter. So schließt fast die Hälfte ihre Versicherungen bei mehreren Unternehmen ab, nicht einmal jeder Zehnte ist nur einem Anbieter treu.


Geringe Ausgaben

Über 95 Prozent der Freiberufler geben weniger als 30 Prozent ihres Einkommens für ihre Absicherung aus, fast die Hälfte dabei zwischen 10 und 20 Prozent und knapp ein Drittel sogar unter 10 Prozent.


Die höchsten beruflichen Risiken sehen die Umfrageteilnehmer dabei in erster Linie bei der Kündigung beziehungsweise beim Abbruch des Projekts. Bei dem Thema Selbstmarketing befürchten Sie hingegen vorrangig den Verstoß gegen Geheimhaltungsvereinbarungen.


1. Empfinden Sie Ihren eigenen Versicherungsschutz als ausreichend?

Sieben von zehn Befragten empfinden ihren eigenen Versicherungsschutz als ausreichend. Das bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass sich fast 30 Prozent der Freiberufler als unterversichert fühlen.


Ja – 71,2%

Nein – 28,8%


2. Mit welchen Versicherungen sind Sie abgesichert? (Mehrfachnennungen möglich)

Der Standard-Schutz ist auch bei Freiberuflern gewährleistet: Mit 95,7 Prozent hat fast jeder der Befragten eine Krankenversicherung, eine KFZ-Versicherung haben neun von zehn. Auch das wichtige Thema Haftpflicht wird von den Umfrageteilnehmern ernst genommen, so besitzen 85,4 Prozent eine solche Absicherung.

Laut Umfrage besitzen zudem fast drei Viertel der Befragten eine Altersvorsorge beziehungsweise eine Unfallversicherung. Nachgelagert folgen die Rechtsschutzversicherung mit 57,6 Prozent, die Vermögensschadenhaftpflicht mit 46,9 Prozent und eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung mit 44,8 Prozent.

Als unwichtige Versicherungen eingestuft werden laut Umfrageergebnisse die Büroinhaltsversicherung (12,6 Prozent) und mit jeweils mit unter 10 Prozent eine Betriebskostenversicherung und eine Forderungsausfallversicherung.

Bei der Freitextantwortmöglichkeit unter „Sonstiges“ wurde zudem die Pflegeversicherung mit einer Häufigkeit von 3,9 Prozent genannt.


Krankenversicherung – 95,7%

Altersvorsorge – 73,2%

Haftpflicht – 85,4%

Erwerbsunfähigkeit – 44,8%

Unfallversicherung – 70,2%

Rechtsschutzversicherung – 57,6%

Betriebskostenversicherung – 4,9%

Forderungsausfallversicherung – 2,2%

Vermögensschadenhaftpflicht (IT-Haftpflicht) – 46,9%

Büroinhaltsversicherung – 12,6%

KFZ-Versicherung – 91,1%

Sonstige – 5,1%


3. Wie haben Sie Ihr Portfolio aufgeteilt?

Mit 42,6 Prozent setzt die Mehrheit der Umfrageteilnehmer bei ihrem Versicherungsschutz auf viele unterschiedliche Anbieter. Nicht einmal jeder Zehnte hat hingegen alle Versicherungen beim selben Unternehmen.

16,8 Prozent entscheiden sich bei dem Großteil ihrer Versicherungen für einen Anbieter, 32,7 Prozent konzentrieren sich zumindest auf wenige Unternehmen.


Alles vom gleichen Anbieter – 7,9%

Den Großteil vom gleichen Anbieter – 16,8%

Konzentration auf wenige Anbieter – 32,7%

Viele unterschiedliche Anbieter – 42,6%


4. Wieviel Prozent Ihres Einkommens geben Sie für den Versicherungsschutz aus? (Mehrfachnennungen möglich)

Kumuliert geben 95,1 Prozent der befragten Freiberufler unter 30 Prozent ihres Einkommens für den Versicherungsschutz aus. Jeder Zweite wendet dafür zwischen 10 und 20 Prozent auf.

Entsprechend bewegt sich der Anteil der Befragten, die mehr als 30 Prozent ausgeben, auf einem sehr niedrigen Niveau, zusammengenommen tut dies nur etwa jeder Zwanzigste. Nur 0,4 Prozent geben sogar mehr als 50 Prozent ihres Einkommens aus.


Weniger als 10% – 30,2%

10 % – 20 % – 44,2%

20 % – 30 % – 20,7%

30 % – 40 % – 3,2%

40 % – 50 % – 1,2%

Mehr als 50% – 0,4%


5. Worin sehen Sie das höchste (berufliche) Risiko?

Mit 45,2 Prozent registrierte knapp die Hälfte der Teilnehmer gestiegene Stundensätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, für fast ebenso viele Freiberufler lagen die Stundensätze auf gleichem Niveau. Dagegen hat sich der Wert der Antwortmöglichkeit für gesunkene Stundensätze im Vergleich zu 2014 von 17,6 Prozent auf 8,9 Prozent nahezu halbiert.


Schäden an Ihren IT-Systemen durch Hacker? – 6,7%

Kündigung Ihres Auftrages /

Rücktritt des Auftraggebers vom Projekt? – 48,1%

Leistungsverzögerung – 4,3%

Verstoß gegen vertragliche Vereinbarungen – 26,8%

Weitere – 14,2%


6. Welche Risiken im Selbstmarketing sehen Sie für Ihre Tätigkeit?

Bei der Fragestellung zum Thema Selbstmarketing sehen fast zwei Drittel der befragten Freiberufler den Verstoß gegen eine Geheimhaltungsvereinbarung als größtes Risiko für ihre Tätigkeit. Mit Abstand folgen die Urheberrechtsverletzung mit 14,8 Prozent, die Lizenzrechtsverletzung mit 11,6 Prozent und Markenrechtsverletzung mit 9,9 Prozent.


Urheberrechtsverletzungen – 14,8%

Markenrechtsverletzungen – 9,9%

Lizenzrechtsverletzungen – 11,6%

Verstoß gegen Geheimhaltungsvereinbarung

(bspw. in eigenen Profilen auf Projektbörsen) – 63,7%


Neue Umfrage

Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Freiberuflichkeit – Eine Frage des Rechts“.


Layout:

https://www.solcom.de/downloads/marktstudien/SOLCOM_Marktstudie_Freiberufler_und_Versicherungen.pdf (https://www.solcom.de/downloads/marktstudien/SOLCOM_Marktstudie_Freiberufler_und_Versicherungen.pdf)


Zur Umfrage:

http://www.solcom.de/de/umfrage.aspx


SOLCOM ist Spezialist für externe Projektunterstützung im IT- und Engineering-Bereich. Das Unternehmen zählt mit einem Umsatz von 76 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2014 und Projekten in mehr als 25 Ländern zu den führenden Unternehmen bei der Besetzung von Projekten mit qualifizierten IT-Experten und Ingenieuren. Kunden von SOLCOM sind national und international agierende Unternehmen.


Auf Basis eines qualitätsgesicherten Expertenpools mit über 70.000 hochqualifizierten Spezialisten und seit 1994 gesammelter Erfahrung ist SOLCOM in der Lage, Spezialisten für alle Branchen und Technologien sowie für jede Position zur Verfügung zu stellen. Das Leistungsspektrum reicht von der partiellen Unterstützung über die Bereitstellung ganzer Expertenteams bis zum umfassenden „Third Party Management“. Die Arbeit von SOLCOM zeichnet sich vor allem durch Geschwindigkeit, Präzision und Marktübersicht aus. Bis dato hat das Unternehmen mehrere Tausend Projekte erfolgreich besetzt. Geschäftsführer von SOLCOM ist Dipl.-Kfm. Thomas Müller, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.


Kontakt

SOLCOM Unternehmensberatung GmbH

Benjamin Rieck

Schuckertstraße 1

72766 Reutlingen

+49 (0) 7121-1277-215

b.rieck@solcom.de

http://www.solcom.de



http://www.pr-gateway.de/media/primage/272946.jpgMarktstudie: "Freiberufler und Versicherungen - Schutz für alle Fälle?"

16 Eylül 2015

Marktstudie: Lieferkosten sind für Verkauf im Ausland entscheidend

Aktuelle Umfrage von eBay Enterprise nennt die wichtigsten Faktoren und „Turn-Offs“ für europäische Käufer


Berlin, 16. September 2015 – Günstige Lieferkosten sind das ausschlaggebende Kriterium für Konsumenten, auch bei Händlern im Ausland einzukaufen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle „Buying Across Borders Report“* von eBay Enterprise, den das Unternehmen durchführen ließ, um die wichtigsten Faktoren zu ermitteln, welche den Absatz ins Ausland im Vorweihnachtsgeschäft ankurbeln könnten. Die Ergebnisse zeigen, dass bei Online-Einkäufen im Ausland erschwingliche Lieferkosten den größten Einfluss auf die Kaufbereitschaft der Konsumenten haben.


Im Rahmen der Studie wurden europäische Konsumenten dazu befragt, welche Faktoren den größten Einfluss auf ihre Entscheidung haben, ein Produkt bei einem Anbieter im Ausland zu kaufen. Die fünf Kriterien mit dem größten „Abschreckungsfaktor“ für internationale Bestellungen sind laut dieser Ergebnisse:


1. Zu hohe Lieferkosten (80%)

2. Nichtverfügbarkeit der bevorzugten Zahlungsmethode (74%)

3. Mangelhafte Produktinformationen, Bildmaterial, Text und Videoinformationen ( 68%)

4. Zu lange Lieferzeiten (64%)

5. Preisunterschiede aufgrund von Währungs-Wechselkursen (57%)


„Die europäischen Konsumenten nehmen Versandhändler aus dem Ausland immer stärker als einen Teil ihrer alltäglichen Onlineshopping-Auswahl wahr. Experten gehen davon aus, dass der grenzübergreifende Handel in der EU bis 2018 40 Milliarden Euro überschreiten wird**. Händler, die keine entsprechenden kundenorientierten Liefer- und Zahlungsmöglichkeiten oder unzureichende Produktinformationen anbieten, könnten diese Chance verpassen“, kommentiert Enda Breslin, European Head of Business Development, eBay Enterprise, die Studienergebnisse.


Wenn es um Auslandseinkäufe geht, so hängt der Umfrage zufolge die Kaufbereitschaft europäischer Kunden stark von der Größe des Einkaufs bzw. von dessen Gesamtwert ab. So gaben drei Viertel (74%) der Befragten an, dass für sie der Kundenservice, und dabei insbesondere die Rücksendebestimmungen, gerade bei dem Kauf von High-End-Produkten und Luxusgütern aus dem Ausland ausschlaggebend sind. Im Gegensatz dazu betrachtete gerade einmal ein Viertel (27%) von ihnen dies auch als Priorität für den Kauf von Waren zu niedrigeren Preisen wie DVDs oder Büchern.


Die Umfrage ergab außerdem, dass Kunden, die hochwertigere Luxusgüter aus dem Ausland bestellen, meist auch eher bereit sind, mehr Geld für die Lieferung zu zahlen oder länger auf ihre Bestellug zu warten, als die Käufer preiswerterer Waren. Hier ergibt sich für Händler die Chance eines Up-Selling von Premium-Lieferdiensten für hochwertigere internationale Bestellungen.


„Internationale Käufer erwarten, genau wie die Kunden aus dem Inland, verschiedene Serviceangebote, Liefergeschwindigkeiten und Preise, abhängig davon, was gekauft wird“, erklärt Breslin. „Letzten Endes geht es um die Entscheidung, ob Händler bereit sind, in eine Auswahl von Lieferoptionen, Zahlungsmethoden und in detaillierte Produktinformationen zu investieren. Diejenigen, die es tun, werden in der Lage sein, zusätzliche Premium-Versanddienste für Kunden anzubieten, die bereit sind diese zu bezahlen, ohne dabei die Kunden zu verprellen, die für einen geringeren Preis gerne auf diesen Service verzichten.“


„Letztendlich müssen Händler nicht nur mit allen anderen Anbietern konkurrieren, die ebenfalls über die Landesgrenzen hinweg liefern, sondern auch mit lokalen Händlern, was völlig unterschiedliche Wettbewerbsbedingungen mit sich bringt. Um Erfolg im Ausland zu haben, ist die richtige Balance zwischen den Chancen, die eine Lokalisierung eröffnet, und den Kosten entscheidend“, resümiert Breslin.


Eine Infografik mit den Ergebnissen des „Buying Across Borders Report“ von eBay Enterprise finden Sie unter: http://www.gcpr.de/meldungen/item/981-marktstudie-lieferkosten-sind-fuer-verkauf-im-ausland-entscheidend


*Der eBay Enterprise“s Buying Across Borders Report wurde im Juli 2015 vom Imperial College in London durchgeführt und befragte stichprobenartig 227 europäische Onlinekäufer

**Laut des Forrester-Reports „Western European Online Cross-Border Retail Sales Forecast, 2013- 2018“


Über eBay Enterprise

eBay Enterprise ist ein führender globaler Anbieter von eCommerce-Lösungen für renommierte Marken und Händler, einschließlich der Magento-Plattform, Order Management, Fulfillment, Customer Care und Marketing-Lösungen. Wir ermöglichen es Marken und Händlern aller Größen ein konsistentes Omnichannel-Erlebnis über alle Interaktionspunkte im Handel zu schaffen, neue Kunden zu gewinnen und zu binden, Browser in loyale Käufer umzuwandeln und Produkte schnell und qualitativ hochwertig auszuliefern. Mit einer nicht vergleichbaren Flexibilität und Kontrolle, sind unsere Kunden bestens ausgestattet, um das Umsatzwachstum zu beschleunigen und den heutigen, digital vernetzten Kunden zu bedienen. eBay Enterprise verfügt über Niederlassungen in Berlin, Barcelona, London, Manchester, Singapore, Hong Kong und Shanghai sowie den USA. Weitere Informationen gibt es unter www.ebayenterprise.com/de und http://de.magento.com.


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Marktstudie: Lieferkosten sind für Verkauf im Ausland entscheidend

10 Eylül 2015

Digitale Funksysteme im ÖPNV - neue Studie über das Kommunikationsnetz im ÖNVP

Holger Döring analysiert in seinem Fachbuch „Studie: Digitale Funksysteme im ÖPNV“ die Funknetze im öffentlichen Personennahverkehr.


BildModerne, öffentliche Personennahverkehrssysteme benötigen leistungsfähige Kommunikationsinfrastrukturen. Wichtige Bausteine sind mobile Kommunikationsnetze für die Sprach- und Datenkommunikation mit den Fahrzeugen. Ein mobiles Kommunikationsnetz wird im ÖPNV wesentlich für dynamische Fahrgastinformationsanzeiger, Lichtsignalanlagen, akustische Fahrgastinformationssysteme, die Übermittlung aktueller Fahrzeugstandortdaten sowie bei Betriebsablaufstörungen etc. genutzt. Holger Dörings Kompendium stellt die bei den ÖPNV-Unternehmen eingesetzten, mobilen Sprach- und Datenkommunikationstechniken vor. Dabei konzentriert sich die Beschreibung auf die beiden digitalen Betriebsfunktechniken TETRA und DMR, sowie auf die von den öffentlichen Mobilfunkanbietern bereitgestellten Dienste, wie GSM, UMTS und LTE. Zusätzlich stellt er die typischen Anwendungen eines Nahverkehrsunternehmens auf mobilen Kommunikationsnetzen ausführlich dar; angefangen von den unterschiedlichen Sprachkommunikationsrufarten über die Datenübertragung für das ITCS bis zur Ansteuerung von ÖPNV-Beschleunigungsanlagen.


Döring erläutert in seinem Fachbuch alle wichtigen Fakten zu den Funknetzen im öffentlichen Personennahverkehr. Dazu analysiert er die frequenzrechtlichen Rahmenbedingungen für einen Betrieb von digitalen Betriebsfunknetzen nach dem TETRA und DMR-Standard. Zudem enthält sein Werk eine Markteinschätzung über die Entwicklung des Betriebsfunks bei ÖPNV-Unternehmen, welche auf Grundlage einer Befragung von 103 Nahverkehrsunternehmen abgeleitet wurde. Darüber hinaus enthält das Buch einen Vergleich der Leistungsmerkmale von Anbietern, welche Produkte und Dienstleistungen für mobile Kommunikationslösungen für den ÖPNV-Markt anbieten. Dörings Kompendium ist damit ein wichtiges Nachschlagewerk für Verkehrsunternehmen, die eine Modernisierung ihrer mobilen Kommunikationsnetze planen.


„Studie: Digitale Funksysteme im ÖPNV“ von Holger Döring ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7323-3310-3 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.


Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: www.tredition.de


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Die tredition GmbH ist ein Hamburger Unternehmen, das Verlags- und Publikations-Dienstleistungen für Autoren, Verlage, Unternehmen und Self-Publishing-Dienstleister anbietet. tredition vertreibt für seine Kunden Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online-Stores) mit Einsatz von professionellem Buch- und Leser-Marketing.


Der 2006 gegründete Anbieter ist darauf spezialisiert, durch das Optimieren von Auflagenmanagement, Vertrieb und Abrechnungswesen die Erträge für Verlage, Unternehmen und Autoren zu maximieren. tredition ist Preisträger des Webfuture Awards der Hansestadt Hamburg und erhielt den Förderpreis des Mittelstandsprogramms. Darüber hinaus gewann das Unternehmen den Preis Digitale Innovation Pitch (BUIDP). Neben privaten Autoren auf seinem eigenen Self-Publishing-Portal tredition.de hat tredition auch Unternehmen wie brand eins, Hamburger Abendblatt, Hamburger Morgenpost, Neue Westfälische, Bucerius Law School, kress, CHIP oder die Kamphausen Mediengruppe im Kunden-Portfolio.


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http://pm.connektar.de/transportwesen/digitale-funksysteme-im-oepnv-neue-studie-ueber-das-kommunikationsnetz-im-oenvp-35981/anhang/studie-digitale-funksysteme-im-oepnv.jpg?b=200&h=200Digitale Funksysteme im ÖPNV - neue Studie über das Kommunikationsnetz im ÖNVP

19 Ağustos 2015

TIBCO wird von der Info-Tech Research Group als Leader im Bereich ESB-Lösungen bewertet

Die Marktstudie über Auswahl und Implementierung von ESB-Lösungen hebt TIBCO als einzigen Anbieter hervor, der in zehn von elf untersuchten Kategorien Out-of-the-Box-Funktionalität bietet.


München, 18. August 2015 – Die Integrationsplattform von TIBCO Software Inc., einem weltweit führenden Anbieter von Infrastruktur- und Business-Intelligence (BI)-Software, wurde vom Analystenhaus Info-Tech Research Group in einer Vergleichsstudie zu Anbietern von Enterprise Service Bus (ESB)-Lösungen als „Leader“ eingestuft. Die Auszeichnung bezieht sich auf die Anwendung von Asynchronem Messaging und Service Orchestrierung. Die Studie „2015 ESB Vendor Landscape Report“ (http://forms2.tibco.com/esb-landscape-report.html) hebt TIBCO außerdem als marktführend in den Disziplinen Message Distribution und Application Adapter hervor.


Das Analystenhaus untersuchte insgesamt elf Anbieter von Integrationsplattformen im Hinblick auf Produktangebot, Funktionalität und das Potential des Unternehmens. TIBCO war dabei einer von nur zwei Anbietern, die im Bereich Produkte und Unternehmen die Bewertung „vorbildlich“ erhielten. In die Beurteilung der Integrationsplattform von TIBCO wurden die Lösungen TIBCO ActiveMatrix BusinessWorks™ (http://www.tibco.com/products/automation/application-integration/activematrix-businessworks), die Messaging Middleware TIBCO FTL® (http://www.tibco.com/products/automation/enterprise-messaging/ftl) und TIBCO Cloud Bus™ (https://cloudbus.tibco.com/) einbezogen.


Der Bericht der Info-Tech Research Group hebt insbesondere hervor, dass „mit den laufenden Veränderungen und Erweiterungen von IT-Umgebungen die Anbindung und das Messaging im Rahmen der Anwendungsintegration immer fragiler und komplizierter werden. Middleware für die Integration, insbesondere Enterprise Service Busse, bieten hier eine Möglichkeit, die Integration von Anwendungen reibungslos zu gestalten, weil sie eine zentrale Anbindung bieten. IT-Abteilungen benötigen Integrationslösungen, die gut skalieren und hochflexibel sind. Der Grund dafür: SOA rückt immer stärker in den Fokus, und von den internen Kunden werden immer höhere Anforderungen im Hinblick auf die Anbindung und den Informationsaustausch zwischen den Anwendungen gestellt.“


Die Studie positioniert TIBCO als „Leader“ im Bereich Asynchrones Messaging und hebt hervor, dass „die Kombination von TIBCO FTL mit der Integrationsplattform BusinessWorks sowie die Option, einen Cloud Bus zu nutzen, in jedem Bereitstellungsmodell umfassende Funktionalitäten für Messaging und Konnektivität bietet.“


„Projekte in den Bereichen Web, Mobile und Internet der Dinge erfordern eine neue Generation von Anwendungen, die REST APIs sowie eine Microservice-Architektur nutzen. Dieser neue Ansatz basiert im Wesentlichen auf Asynchronem Messaging und Service Orchestrierung“, sagt Mark Palmer, Senior Vice President Integration und Event Processing bei TIBCO. „Wenn ein unabhängiges Analystenhaus wie Info-Tech uns als Leader in beiden Disziplinen auszeichnet, ist dies ein Beleg für den hohen Nutzen, den unsere Integrationsplattform unseren Kunden bei der digitalen Transformation bietet.“


Weitere Informationen und ein Download des 2015 Vendor Landscape Reports der Info-Tech Research Group sind unter http://forms2.tibco.com/esb-landscape-report.html verfügbar.



Über Info-Tech Research Group

Mit über 30.000 zahlenden Mitgliedern weltweit, ist die Info-Tech Research Group (http://www.infotech.com) Weltmarktführer bei der Bereitstellung von taktischen und praktischen Studien und Analysen der Informationstechnologie. Seit achtzehn Jahren erstellt die Info-Tech Research Group erfolgreich Marktstudien und ist Nordamerikas am schnellsten wachsendes Full-Service IT-Analystenhaus.


Die Info-Tech Research Group Vendor Landscape Studie zeichnet außergewöhnliche Anbieter des Technologie Marktes aus. Anbieter werden nach Angebotsstärke sowie Strategie des Unternehmens in einzelnen Kategorien bewertet.


TIBCO Software Inc. ist ein weltweit führender Anbieter von Infrastruktur- und Business-Intelligence-Software. Egal, ob es um die Optimierung von Warenbeständen geht, das Cross-Selling von Produkten oder das Verhindern von Problemen im Vorfeld: Nur TIBCO bietet Unternehmen „The Two-Second Advantage“, also die Möglichkeit, die richtige Information zur rechten Zeit zu erfassen und aufbauend darauf proaktiv zu handeln, um sich somit einen Wettbewerbsvorteil zu sichern. Die innovative Produkt- und Dienstleistungspalette macht TIBCO zum strategischen Technologiepartner, dem Unternehmen weltweit vertrauen. Weitere Informationen unter www.tibco.com.


TIBCO, das TIBCO Logo, ActiveMatrix BusinessWorks, FTL, Cloud Bus und Two-Second Advantage sind Marken der TIBCO Software Inc. oder von Tochterunternehmen in den USA beziehungsweise in anderen Staaten. Alle anderen Produkt- und Unternehmensnamen und -marken, die in diesem Dokument erwähnt werden, sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber und werden nur zum Zweck der Warenbezeichnung erwähnt.


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TIBCO wird von der Info-Tech Research Group als Leader im Bereich ESB-Lösungen bewertet

5 Haziran 2015

Wachstumsmarkt Pferd: Reitsport lässt die Kassen klingeln

Knapp 7 Milliarden Euro geben 4 Millionen Reiter/-innen und 10 Millionen Reitsportinteressierte jedes Jahr für den Reitsport aus. Dies ergab eine bbw-Marktstudie zum Thema Wirtschaftsfaktor Pferd.


Pferde und der damit verbundene Reitsport sind in Deutschland ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Nach einer bbw – Marktstudie, die u.a. auf einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung durch valido, einer Befragung von Reiter/innen und Pferdebesitzern sowie Reitsportunternehmen basiert, gibt es hierzulande über 3,4 Millionen erwachsene Reiter/-innen. Rechnet man noch die Jugendlichen und Kinder hinzu, sind es sogar über 4 Millionen Menschen, die sich mit Pferden beschäftigen. Hinzu kommen noch rund 1,1 Millionen Verbraucher, die zwar nicht reiten, aber Geld für den Reitsport ausgeben. Rund 2,6 Milliarden Euro geben Reiter, Fahrer, Voltigierer und Züchter jährlich für laufende Kosten in der Pferdehaltung aus. Der Gesamtumsatz liegt bei rund 6,7 Milliarden Euro, davon 4,1 Milliarden Euro Umsatz im Einzelhandel/Dienstleistungen. Von diesen Ausgaben werden immerhin 1,5 Milliarden Euro von Nicht-Reitern übernommen. Während regelmäßige Reiter pro Jahr mehr als 3.100 Euro für den Reitsport ausgeben, geben Gelegenheitsreiter weniger als 900 Euro aus. Ein Fünftel der Reitsportkunden geben pro Jahr weniger als 500 Euro aus, jeder Dritte zwischen 500 Euro und 1.000 Euro, ein Zehntel mehr als 5.000 Euro.


Der Reitsportmarkt ist ein Wachstumsmarkt. 71 Prozent der befragten Reiter/-innen sind bereit mehr Geld auszugeben, vor allem für die Ausrüstung aber auch für ihre eigene Ausbildung. Zwei Drittel der befragten Reitsportunternehmen erwarten für die nächsten fünf Jahre Wachstumsraten von mehr als 3 Prozent pro Jahr , 28 Prozent sogar mehr als 5 Prozent. Von dem Umsatzwachstum werden vor allem die Bereiche Reitsportzubehör (85 Prozent erwarten hier ein stärkeres Wachstum) , Kleidung (73 Prozent), Freizeitreiten (68 Prozent) sowie Tourismus (67 Prozent) profitieren. Beliebt ist bei Reitern nach wie vor der Fachhandel. 72 Prozent kaufen Produkte für den Reitsport öfter im Reitgeschäft ein, 61 Prozent nutzen das Internet. Um sich über den Reitsport zu informieren ist das Internet bereits Informationsquelle Nummer Eins. 83 Prozent der Reiter-Internetnutzer gehen inzwischen online um sich über den An- und Verkauf von Reitsportartikeln zu informieren. Bei gebrauchten Reitsportartikeln sind für 70 Prozent der Befragten Flohmärkte ein wichtiger Kaufort.


Während nach der valido-Befragung rund 5,1 Prozent der erwachsenen Bevölkerung reiten, sind es in Hessen und Niedersachsen mehr als 6 Prozent. Der Reitbeginn erfolgt für die meisten Reiter/-innen bereits in jungen Jahren. Nur bei jedem achten Befragten wurde mit dem Reiten in einem Alter von über 20 Jahren begonnen. 78 Prozent der aktuellen Reiter/-innen sind jünger als 50 Jahre. Reiter/-innen und gehören öfter zu den Besserdienenden. So reiten in den Haushalten mit einem Netto-Einkommen von mehr als 4.000 Euro im Monat 7,4 Prozent der Befragten, während es in den Haushalten mit einem Einkommen von unter 1.500 Euro weniger als 4,5 Prozent sind. Reiten gehört mit zu den Risikosportarten. Die meisten Verletzungen passieren beim Sturz vom Pferd. Nur gut die Hälfte der befragten Reiter/-innen tragen immer einen Helm, beim Ausritt ins Gelände sind es drei Viertel.



Die hohe Bedeutung der Reitsportbranche ist nicht verwunderlich, denn Deutschland ist ein Pferdeland. Von weltweit etwa 60 Millionen Pferden und Ponys leben 1,2 Millionen in Deutschland. Die amtliche Statistik ist wegen fehlender Meldepflichtkontrollen unzureichend. In landwirtschaftlichen Betrieben gibt es 461.300 Pferde, Ponys, Esel, Maultiere und sonstige Einhufer. Nach bbw-Berechnungen waren 2014 rund 916.000 Pferde registriert, die sich auf rund 182.000 Pferdehalter/Pferdehaltungen verteilen. Nach den erhobenen Daten der Tierseuchenkassen ist der Pferdebestand und die Anzahl der Pferdehalter im Nordwesten größer sind als im Rest Deutschlands; der Wirtschaftsfaktor Pferd besitzt somit einen sehr unterschiedlichen Stellenwert in den verschiedenen Landesteilen. 21 Prozent der Pferde stehen in Niedersachsen, 17 Prozent in Nordrhein-Westfalen, 15 Prozent in Bayern. Obwohl über 70 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass man mit der Pferdezucht kein Geld verdienen kann, ist die deutsche Pferdezucht im Reit- und Fahrsport weltweit führend. Im Jahr 2013 waren in Deutschland nach FN-Angaben 3.504 Reitpferd-Zuchthengste und 55.561 Reitpferd-Zuchtstuten registriert.


Reiter haben eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Pferd. Tierliebe ist für 87 Prozent der Befragten das Hauptmotiv für die Ausübung des Pferdesports. 82 Prozent gefällt am Pferdesport ganz besonders der Umgang mit dem Pferd. 23 Prozent der Pferdehalter sind zu ihrem Pferd durch das Internet gekommen. 15 Prozent haben ihr Pferd bei einem Züchter gekauft. 14 Prozent übernahmen ihr Pferd aus einer Reitbeteiligung. Immerhin 4 Prozent haben ihr Pferd vor dem Schlachter gerettet.

Mit Pferderennen werden jährlich in Deutschland nach Angaben von German Racing noch 33 Millionen Euro umgesetzt. Im Jahr 2000 waren es noch 125 Millionen Euro. Die gemeinnützigen Rennvereine hängen am Tropf von Sponsoren. Schuld daran hat das Internet. Obwohl die Bundesbürger immer häufiger und höher wetten, sanken die Einnahmen der Rennvereine von 2000 bis 2013 um mehr als 70 Prozent. Denn gesetzt wird heute am liebsten im Web, ein profitables Geschäft, das an den eigentlichen Veranstaltern vorbeigeht. Für einige Rennvereine bedeutete das bereits das Aus. Aber es deutet sich Besserung an: Die Zahl der Renntage erhöhte sich in 2014 (181) gegenüber 2013 (162).


Über:


JS-Research
Herr Jörg Sieweck
Helenenstrasse 3
50259 Pulheim
Deutschland


fon ..: 00492234499281
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email : mail@sieweck.de


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http://connekt.connektar.de/s/?839b-32e-31febWachstumsmarkt Pferd: Reitsport lässt die Kassen klingeln

22 Mayıs 2015

Immer mehr Frauen interessieren sich für Fußball - Umfrage und Marktstudie zur FIFA FrauenWeltmeisterschaft 2

Frauenfußball wächst vier Mal schneller als Männerfußball. Nach der JS Research bbw Studie Wirtschaftsfaktor Fußball sind 28 Prozent der Frauen fußballinteressiert, 10 Prozent geben Geld dafür aus.


BildDas Interesse von Frauen am Fußball ist deutlich gestiegen. Frauenfußball etabliert sich in der Gesellschaft. Seit der Aufhebung des Frauenfußballverbots durch den DFB im Jahr 1970 steigt die Zahl der Frauen- und Mädchenmannschaften ständig. 1974 fand die erste Meisterschaft statt. Das Spielen ist seit 2004 in einer ersten und einer zweigeteilten zweiten Bundesliga organisiert. 1981 wurde das erste Mal der DFB-Pokal ausgespielt und ein Jahr später wurde die Deutsche Frauennationalmannschaft gegründet, die 2003 den Weltmeistertitel errang und 2007 erfolgreich verteidigte. Der Frauenfußball wurde immer populärer – gleichzeitig interessierten sich immer mehr Frauen für Fußball überhaupt. Frauenfußball ist auch in Deutschland eine der am schnellsten wachsenden Sportarten. Nicht zuletzt dank der Erfolge der Nationalmannschaft und der Vereinsmannschaften hat sich der deutsche Frauenfußball von einer belächelten Randsportart zu einem gesellschaftlich akzeptierten Sport entwickelt. Nach einer repräsentativen valido-Bevölkerungsbefragung von 1.116 Personen im Auftrag von bbw marketing spielen rund 6 Prozent der Frauen zumindest gelegentlich Fußball. Während über die Hälfte der befragten Männer sich als fußballinteressiert bezeichnen, sind es bei den Frauen immerhin schon 28 Prozent. Gut 8 Prozent der Frauen schauen Fußball auch schon einmal im Stadion, aber jede Fünfte (20 Prozent) im TV. Damit sind Frauen eine wichtige Zielgruppe für die Werbebranche geworden. Immerhin 10 Prozent der Frauen geben Geld für Fußball aus. Wichtig für die Sportartikelbranche: 8 Prozent der Frauen verschenken schon einmal Sportartikel rund um den Fußball. Von den Männern sind dies weniger als 7 Prozent. Aber auch andere Ausgabenbereiche profitieren vom Fußball-Konsumverhalten der weiblichen Generation: 3 Prozent kaufen gelegentlich Computerspiele, Apps etc. zum Thema Fußball.


Auch die Zahl der aktiven Kickerinnen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Frauenquote im Fußball-Vereinssport hat sich zwar um 2 Prozentpunkte auf knapp 16 Prozent erhöht, dennoch liegt der Frauenanteil im DFB auf dem Niveau von Rugby (15 Prozent Frauen) und dem Boxsport (18 Prozent). Damit gehört Fußball nach Eishockey (91 Prozent Männeranteil) nach wie vor noch zu den Sportarten, die als von Männern dominiert bezeichnet werden können. Von Frauenquoten wie 76 Prozent im organisierten Reitsport oder Eislaufen (82 Prozent) ist der Fußball noch weit entfernt. Immerhin hat sich die Zahl der weiblichen Fußballmannschaften in den letzten zehn Jahren auf knapp 13.000 fast verdoppelt. Vor allem der Jugendbereich kann starke Zuwachsraten verzeichnen. Gab es im Jahr 2004 erst 3.400 Mannschaften mit Mädchen bis 16 Jahre, waren es Ende 2014 über 7.000. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Vereinskickerinnen nach DFB-Angaben um über 233.000 auf knapp 1,1 Millionen (Ende 2014) gestiegen. Während bei den Männern die Zuwachsrate nur rund 6 Prozent erreichte, war sie bei den Frauen mit 27 Prozent mehr als vier Mal so hoch. Vor allem der Mädchenfußball boomt. Bei den bis 16-Jährigen ergab sich in den letzten zehn Jahren ein Plus von gut 115.000 Mädchen, die im Verein kicken. Dies ist ein Plus von 52 Prozent. Grund für den Zuwachs sind sicherlich die Erfolge der Nationalmannschaft und der Vereinsmannschaften. Der 1. FFC Frankfurt gewann Mitte Mai die UEFA Women’s Champions League 2014/15 und stellte mit dem vierten Sieg in diesem Wettbewerb einen neuen Rekord auf. Zugleich war dies der neunte Titel, den Deutschland in 14 Auflagen gewann. Auch die Frauen-Nationalmannschaft ist ein Team der Rekorde. Entsprechend umfangreich ist die Titelsammlung der DFB-Auswahl. Rekord-Europameister( 8x zuletzt 2013), zweimaliger Weltmeister (zuletzt 2007), erster Weltmeister ohne Gegentor sind die gängigsten Team-Rekorde. Mit der WM 2011 erreichte der Frauenfußball eine neue Dimension. Noch nie war das öffentliche Interesse an dem Sport derart immens. Und das große Zugpferd war die deutsche Nationalmannschaft. Bis zu 19 Millionen Fernsehzuschauer sorgten nach DFB-Angaben für fantastische Quoten bei den Spielen der DFB-Auswahl. Die Stadien waren ausverkauft. Die Zeitungen berichteten in noch nie da gewesenem Umfang. Und alle fieberten mit und drückten den DFB-Frauen die Daumen, dass ihnen der dritte WM-Titel in Folge glücken würde. Doch im Viertelfinale war dann gegen Japan überraschend Schluss. Nun startet am 7. Juni mit dem Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste für die deutsche Frauennationalmannschaft die WM in Kanada. In den Gruppenspielen gegen Thailand und Norwegen sollte das Weiterkommen gelingen. Die Mission Titelgewinn ist der letzte sportliche Höhepunkt für Bundestrainerin Silvia Neid und könnte am 6. Juli mit dem WM-Pokal für Deutschland gekrönt werden. Der WM-Titel würde dann die Begeisterung von Frauen am Fußball sich weiter steigern.

Die Fakten stammen weitgehend aus der im Spätsommer erscheinenden bbw-Marktstudie Wirtschaftsfaktor Fußball für die eine repräsentative Bevölkerungsumfrage und Expertenbefragung durchgeführt wurde.

JS-Research

Dr. Jörg Sieweck

Autor der bbw marketing Studie

Wirtschaftsfaktor Fußball

Fon 02234 499281

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