traceability etiketine sahip kayıtlar gösteriliyor. Tüm kayıtları göster
traceability etiketine sahip kayıtlar gösteriliyor. Tüm kayıtları göster

6 Ağustos 2015

iTAC führte weltweit erstes Public Cloud-MES in die Elektronikfertigung von MID-TRONIC ein

Cloud-Lösung für KMU erfolgreich umgesetzt: Industrie 4.0-Anwendungsszenarien halten Einzug in die Elektronikfertigung


iTAC führte weltweit erstes Public Cloud-MES in die Elektronikfertigung von MID-TRONIC einMontabaur, 6. August 2015 – Cloud for Industry: In Wiesau sprechen Maschinen über das Internet miteinander. Denn in der Elektronikfertigung von MID-TRONIC steht die weltweit erste SMT-Linie, die über bidirektionale Anlagenschnittstellen mit einer Public Cloud-Infrastruktur kommuniziert und gesteuert wird. MID-TRONIC, iTAC und ASM haben damit ein Industrie 4.0-Anwendungsszenario realisiert, das bis dato im MES-Umfeld einzigartig ist. Gefertigt wird hierbei eine neue Sensorapplikation für eine automobile Vierfach-Gangstellereinheit. Die Einhaltung strengster Traceability-Vorgaben wie der VW-Norm VW 80131 ist dabei unabdingbar.


Diese im Hause MID-TRONIC realisierte Cloud-Lösung ist ein Industrie 4.0-Leuchtturmprojekt im MES-Markt. Die Linie hat ihren Betrieb mit Public Cloud-Anbindung Ende Februar 2015 dauerhaft aufgenommen und die Praxis hält, was die Labortests versprochen haben. Zielsetzung ist die Fertigung von bis zu 1,3 Millionen Elektronik-Baugruppen pro Jahr mit Hilfe dieser heute noch als visionär einzuschätzenden IT-Umgebung.


Aktive Traceability und Sicherheit in der Cloud

Aufgrund des hohen Produkthaftungsdruck ist eine lückenlose Traceability inklusive Prozessverriegelung zwingend erforderlich. Die Cloud-basierte IT-Infrastruktur zur Abbildung der Industrie 4.0-Anwendungsszenarien kommt von dem MES-Hersteller iTAC. Die technologische Basis für die Rückverfolgbarkeit bildet die iTAC.MES.Suite Release 8.00. Bei der Entwicklung dieser Version standen die Herausforderungen der Industrie 4.0 wie M2M und Big Data im Vordergrund. Die Infrastruktur basiert auf der Java-Technologieplattform, welche auch für eine werkübergreifende horizontale Integration im Kontext der Industrie 4.0 geeignet ist und zudem höchste Sicherheit gewährleistet.


Neben der Umsetzung der Cloud-Infrastruktur inklusive der Sicherheitskriterien galt das Augenmerk auch den bidirektionalen Schnittstellen zu den SMT-Maschinen aus dem Hause ASM Assembly Systems GmbH & Co. KG. ASM nimmt mit einer Industrie 4.0-tauglichen Schnittstelle – Siplace OIB (Operations Information Broker) – eine Vorreiterstellung unter den SMT-Anlagenbauern ein.


„Im Vorfeld wurde von Experten angezweifelt, dass eine synchrone Anlagenkommunikation über Internetstrecken aufgrund zu hoher Latenzzeiten möglich ist, aber mit diesem Projekt konnten wir beweisen, dass dies in der Praxis mit Unterstützung unserer hauseigenen Middleware-Technologie realisierbar ist“, erklärt Dieter Meuser, CTO der iTAC Software AG. „Zudem gehen wir hinsichtlich der Sicherheitsaspekte einen möglichst risikofreien Weg. Die Daten stehen nur im Zugriff unseres Unternehmens in einer Hybrid Cloud eines regionalen Rechenzentrumsbetreibers in Koblenz. Wir betreiben die Infrastruktur dort selbst und nur Mitarbeiter von iTAC sowie von MID-TRONIC können auf die Daten zugreifen“, ergänzt Meuser.


Mit der Umsetzung des Cloud-Projektes und der neuen Generation des Manufacturing Execution Systems hat MID-TRONIC einen wichtigen Schritt im Industrie 4.0-Zeitalter unternommen. Perspektivisch eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten und Handlungsspielräume zur Steuerung von Maschinen sowie für die gesamte SMT-Fertigung.


Die iTAC Software AG (Internet Technologies and Consulting) hat sich seit ihrer Firmengründung im Jahr 1998 auf die Bereitstellung von Internettechnologien für die produzierende Industrie spezialisiert. Die reale Umsetzung des Internet der Dinge und Dienste stand von Anfang an im Mittelpunkt der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Der Hersteller von Standardsoftware und Produkten für unternehmensübergreifende IT-Anwendungen ist führender System- und Lösungsanbieter eines Supply-Chain-übergreifenden Manufacturing Execution System (MES).Das Unternehmen entwickelt, integriert und wartet seine Cloud-basierte iTAC.MES.Suite für produzierende Firmen rund um den Globus. Als Spezialist für hochverfügbare, skalierbare und zukunftssichere Infrastrukturlösungen – basierend auf der Java EE-Technologieplattform – ist es die Intention, Standards zu etablieren und für Unternehmen die IT-gestützten Geschäftsprozesse durchgehend zu sichern. Für sämtliche iTAC-Softwarelösungen bildet das iTAC.ARTES-Technologie-Framework die Grundlage. Sicherheit und Zuverlässigkeit, Innovation und Integration sowie Offenheit und Interoperabilität stehen dabei im Mittelpunkt. Zudem entwickelt und vertreibt der MES-Lösungsanbieter iTAC.smart.Devices als Komponenten zur Internet Protocol (IP)-basierten Integration von Produktionsanlagen und Human Machine Interfaces (HMI) in seine iTAC.MES.Suite. Die iTAC Software AG hat zwei Standorte in Deutschland mit ihrem Hauptsitz in Montabaur sowie eine Niederlassung in den USA und ein weltweites Partnernetzwerk in China, Mexiko, Russland usw… Zum Kundenstamm gehören renommierte Unternehmen unterschiedlicher Industriebereiche und Branchen wie Automotive, Elektronik/EMS/TK, Medizintechnik, Metallindustrie, Pipeline etc.


Firmenkontakt

iTAC Software AG

Michael Fischer

Aubachstraße 24

56410 Montabaur

+49 (0)2602 1065-217

michael.fischer@itac.de

http://www.itacsoftware.de


Pressekontakt

punctum pr-agentur GmbH

Ulrike Peter

Neuer Zollhof 3

40221 Düsseldorf

+49 (0)211-9717977-0

up@punctum-pr.de

http://www.punctum-pr.de



iTAC führte weltweit erstes Public Cloud-MES in die Elektronikfertigung von MID-TRONIC ein

4 Ağustos 2015

Abgasturbolader-Fertigung in der Industrie 4.0: Bosch Mahle Turbo Systems setzt auf iTAC.MES.Suite

Zentrale MES-Instanz für mehrere Werke ausgerollt und auf Basis einer Multi-Tenancy-Architektur umgesetzt


Abgasturbolader-Fertigung in der Industrie 4.0: Bosch Mahle Turbo Systems setzt auf iTAC.MES.SuiteMontabaur, 4. August 2015 – Die Bosch Mahle Turbo Systems GmbH & Co. KG agiert mit der iTAC.MES.Suite nach höchsten Industrie 4.0-Maßstäben. Das Manufacturing Execution System (MES) begleitet den gesamten Produktionsprozess bis hin zur durchgängigen Verzahnung in die Materiallogistik und die sogenannte Businessebene des Unternehmens. Die Besonderheit: Die zentrale Lösung arbeitet nach dem Multi-Tenancy-Prinzip, denn sie basiert auf einer Private-Cloud-Infrastruktur der Bosch Mahle Turbo Systems. Dies macht den effizienten werksübergreifenden Einsatz einer zentralen MES-Instanz möglich.


Bosch Mahle Turbo Systems ist auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Abgasturboladern spezialisiert. Da in der gesamten Wertschöpfungskette Qualität die oberste Prämisse ist, hat sich das Unternehmen für den weltweiten Einsatz des Manufacturing Execution Systems von iTAC entschieden.


Bosch Mahle Turbo Systems strebt eine Zero-PPM-Fertigung an. Daher spielt Nachverfolgbarkeit (Traceability) eine übergeordnete Rolle. Die lückenlose Rückverfolgung aller Bauteile ist eine komplexe Aufgabenstellung, da ein Turbolader aus bis zu 50 Einzelteilen besteht. Mit der iTAC.MES.Suite ist die Traceability für Materialchargen und Baugruppen bis hin zum Endprodukt durch die Erfassung von Messwerten, Prozess- und Fehlerdaten über mehrere Produktionsstandorte hinweg gewährleistet.


Die Herausforderung: Vernetzung im Sinne der Industrie 4.0

Übergeordnete Aufgabenstellung ist die durchgehende Digitalisierung, um die effizienten und transparenten Prozesse an den drei europäischen und dem chinesischen Standort sicherzustellen. Hierzu greifen insgesamt 400 Anwender aus den Bereichen Produktion, Fertigungsplanung, Logistik und Entwicklung über eine interne Private-Cloud-Infrastruktur auf das zentrale MES zu. Der chinesische Standort besitzt eine eigene MES-Installation und kommuniziert über den „SCT-Service“ (Supply Chain Traceability) von iTAC mit der zentralen MES-Instanz in Stuttgart. Die Multi-Tenancy-Architektur gewährleistet den Zugriff auf die einheitliche Softwareplattform. Diese bedient die verschiedenen Clients.


„Aufgrund unserer Entscheidung für eine zentrale MES-Instanz, die für mehrere Werke fungiert, waren stabile Datenverbindungen unabdingbar. Die Lösung war von Beginn an hochverfügbar, denn im Zuge der Implementierung und des Hochlaufs wurde die gesamte Netzwerkstrecke hoch performant und redundant ausgelegt“, erklärt Ata Güleryüz, Leitung IT bei Bosch Mahle Turbo Systems. Er ergänzt: „Ein weiterer Vorteil, der ebenfalls einen maßgeblichen Erfolgsfaktor darstellt, ist der hohe Grad an funktionaler Standardisierung des MES.“


Somit ist die Industrialisierung und Digitalisierung sämtlicher Wertschöpfungsprozesse in der mechanischen Produktion, deren Wertstrom sich vom ERP über das MES bis in die Anlagensteuerung bzw. den Fertigungsprozess erstreckt, gegeben.


International ausgelegt: von Deutschland nach China

Nach den positiven Erfahrungen mit der iTAC.MES.Suite in Deutschland begann der globale Rollout; die Installation in China ist abgeschlossen. Da das System zukunftsfähig und skalierbar ausgelegt ist, steht einem weiteren Rollout nichts im Weg. Zudem sind Erweiterungen im Bereich MDE/BDE und Alerting bei Störungen geplant. Bosch Mahle Turbo Systems ist somit rundum für künftige Anforderungen im Zuge der vierten industriellen Revolution aufgestellt.


Die iTAC Software AG (Internet Technologies and Consulting) hat sich seit ihrer Firmengründung im Jahr 1998 auf die Bereitstellung von Internettechnologien für die produzierende Industrie spezialisiert. Die reale Umsetzung des Internet der Dinge und Dienste stand von Anfang an im Mittelpunkt der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Der Hersteller von Standardsoftware und Produkten für unternehmensübergreifende IT-Anwendungen ist führender System- und Lösungsanbieter eines Supply-Chain-übergreifenden Manufacturing Execution System (MES).Das Unternehmen entwickelt, integriert und wartet seine Cloud-basierte iTAC.MES.Suite für produzierende Firmen rund um den Globus. Als Spezialist für hochverfügbare, skalierbare und zukunftssichere Infrastrukturlösungen – basierend auf der Java EE-Technologieplattform – ist es die Intention, Standards zu etablieren und für Unternehmen die IT-gestützten Geschäftsprozesse durchgehend zu sichern. Für sämtliche iTAC-Softwarelösungen bildet das iTAC.ARTES-Technologie-Framework die Grundlage. Sicherheit und Zuverlässigkeit, Innovation und Integration sowie Offenheit und Interoperabilität stehen dabei im Mittelpunkt. Zudem entwickelt und vertreibt der MES-Lösungsanbieter iTAC.smart.Devices als Komponenten zur Internet Protocol (IP)-basierten Integration von Produktionsanlagen und Human Machine Interfaces (HMI) in seine iTAC.MES.Suite. Die iTAC Software AG hat zwei Standorte in Deutschland mit ihrem Hauptsitz in Montabaur sowie eine Niederlassung in den USA und ein weltweites Partnernetzwerk in China, Mexiko, Russland usw… Zum Kundenstamm gehören renommierte Unternehmen unterschiedlicher Industriebereiche und Branchen wie Automotive, Elektronik/EMS/TK, Medizintechnik, Metallindustrie, Pipeline etc.


Firmenkontakt

iTAC Software AG

Michael Fischer

Aubachstraße 22

56410 Montabaur

+49 (0)2602 1065-217

michael.fischer@itac.de

http://www.itacsoftware.de


Pressekontakt

punctum pr-agentur GmbH

Ulrike Peter

Neuer Zollhof 3

40221 Düsseldorf

+49 (0)211-9717977-0

up@punctum-pr.de

http://www.punctum-pr.de



http://www.prnews24.com/Abgasturbolader-Fertigung in der Industrie 4.0: Bosch Mahle Turbo Systems setzt auf iTAC.MES.Suite

15 Nisan 2015

Industrie 4.0 - die Richtung bleibt

Die Praxis und Theorie sind noch unterschiedliche Welten bei Industrie 4.0


Industrie 4.0 - die Richtung bleibtDie Inhalte die hinter dem neuen, modernen Begriff ‘Industrie 4.0′ stecken sind nur in Teilen neu. Das Projekt wird von den Industrieverbänden BITCOM, VDMA und ZVEI über die ‘Plattform Industrie 4.0′ vorangetrieben. Zur Hannover Messe 2014 veröffentlichte der Wissenschaftliche Beirat der ‘Plattform Industrie 4.0′ ein Whitepaper zum Stand der Dinge bei den FuE-Themen.


Die “4. Industrielle Revolution” als Gesamtansatz besteht momentan noch lediglich auf dem Papier. Fachleute sehen eine Zeitdauer von noch mindestens 10 Jahren, bis die Ideen von “Industrie 4.0″ auch nur annähernd in die Praxis umgesetzt sein werden. Doch was sich verändern soll, ist in vielen Firmen der Hightech-Industrie schon heute Alltag – und entwickelt sich stetig weiter. Es geht auch nicht um die Fertigungstechnologie an sich. Auf diesem Gebiet sind viele Vordenker und Marktführer in Deutschland beheimatet. Vielmehr liegt der Schwerpunkt im Bereich der Daten, die im Verlauf eines Produktionsprozesses erfasst werden und interdisziplinär global ausgetauscht werden sollten.


Momentan ist ‘Industrie 4.0′ noch vor Allem ein deutsches Projekt. Angedacht von der Bundesregierung und ausgeformt von Fachleuten aus Wissenschaft und Technik. Es sieht die deutsche Wirtschaft in einer Vorreiterrolle und soll so deutschen Unternehmern Wettbewerbsvorteile sichern. Die Zielformulierung klingt noch sehr nach einer Idealvision. Fertigungsdaten sollen in einem Netzwerk, das über den Bereich der einzelnen Firma hinausgeht, zur Verfügung stehen, um Fertigungsprozesse übergreifend optimieren zu können. Im ‘Whitepaper: Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf dem Weg zu Industrie 4.0′ des Wissenschaftlichen Beirates der Plattform aus dem April 2014 klingt das so:


“Basis ist die Verfügbarkeit aller relevanten Informationen in Echtzeit durch Vernetzung aller an der Wertschöpfung beteiligten Instanzen sowie die Fähigkeit, aus den Daten den zu jedem Zeitpunkt optimalen Wertschöpfungsfluss abzuleiten.”


So weit, so gut. Doch genau hier liegt auch der Knackpunkt des Ganzen. Auf der Internetseite der ‘Plattform Industrie 4.0′ – www.plattform-i40.de – selbst ist es zu lesen: “Hersteller und Betreiber benötigen die Sicherheit, dass ihr Know-how, ihr geistiges Eigentum und ihre Daten geschützt sind.” In dem Whitepaper heißt es weiter: “… Maßnahmen zur Steigerung der Angriffssicherheit aber werden bislang nur langsam und oft lediglich als Lösung von Teilaspekten realisiert. Die Weiterentwicklung zur Industrie 4.0 erfordert Ansätze, die einen umfassenden Schutz der hochgradig vernetzten Systemstrukturen sowie des Daten- und Informationsaustausches sicherstellen. […] Um dieses Ziel zu erreichen, sind Forschung und Entwicklung notwendig.”


Es müssen verlässliche und sichere Systeme geschaffen werden, um die Bereitschaft zu fördern, diese Systeme auch zu Nutzen. Das Vertrauen in die Datennetze ist in Zeiten von Enthüllungen zu Geheimdienstaktivitäten weltweit nicht sonderlich groß. Und zu dem Vertrauen in die technische Sicherheit kommt noch das Vertrauen in die Beteiligten. Bleiben Betriebsgeheimnisse auch wirklich Geheimnisse oder wird nun alles Öffentlich? Auch Industriespionage ist ein großes Thema der Zeit.


Das Ideal von global vernetzten Produktionsprozessen, in denen die Maschinen in einem ‘Internet of Things’ (IoT) direkt miteinander kommunizieren, über Sensoren erfasste Daten weitergeben und voneinander lernen, klingt bestimmt nicht schlecht. Und vieles von dem, was als Voraussetzung für ‘Industrie 4.0′ angesehen wird, ist heute schon Realität. Die Industrie arbeitet bereits mit hochkomplexen, computergestützten oder vielmehr computergesteuerten Prozessen. CNC-Fräsen, CAD-Programme, MES, SPS- und PPS-Systeme – von der Warenwirtschaft über Planung und Produktion bis hin zur Vertriebslogistik, ohne Computer ist keiner dieser Abläufe mehr denkbar.


Neu ist die Kombination, Daten von Prozessen, die früher getrennt voneinander erfasst und verarbeitet wurden, in zentralen Rechnern zu sammeln und von komplexen Softwaresystemen zusammenzuführen und auszuwerten. Komplexe Abläufe können so im Gesamten überwacht und gesteuert werden. Und nun die globale Vernetzung der Maschinen?


Die Entwicklung eines ‘Industrie 4.0′-Standards ist ein Prozess der Normung, d. h. einer weltweiten Vereinheitlichung der technischen Datenkommunikation. Die unüberschaubare Datenmenge aus der Betriebsdatenerfassung (BDE) der Unternehmen, die global täglich anfällt, die BigData, müsste zielgerichtet kanalisiert und aufbereitet werden, um als SmartData in verwertbarer Form zur Verfügung zu stehen. Das sehen auch die Experten als eine der großen Herausforderungen an – die noch viel Zeit brauchen wird. Eine weltweite Vereinheitlichung wird ein schwieriger Prozess, weitaus schwieriger als nur auf nationaler Ebene.


Es gibt auch schon internationale Normen, mit denen heute jeder arbeitet. Für die Wege der Datenübertragung sind Normungen wie TCP/IP, LAN, WLAN, Bluetooth inzwischen Standards, die weltweit verwendet werden – auch das Internet wäre ohne ein Mindestmaß an globaler Vereinheitlichung nicht funktionsfähig. In anderen Bereichen wird noch mit nationalen Normen gearbeitet.


Aber ohne die fortschrittlichen Entwicklungen der Hightech-Industrie zur Automatisierung ihrer eigenen Fertigungsprozesse hätten weiterführende Gedanken zu so einem weltumspannenden Projekt wie ‘Industrie 4.0′ gar nicht entstehen können.


Die Rehm Thermal Systems aus Blaubeuren bei Ulm ist hierfür ein gutes Beispiel. Rehm ist einer der weltweit führenden Anbieter von Reflow-Lötanlagen für die Leiterplattenfertigung. Die R&D-Ingenieure aus Blaubeuren haben schon früh erkannt, dass computergestützte Abläufe in so komplexen und empfindlichen Systemen die Gewähr bieten, immer konstante Bedingungen für gleiche Produkte über die Zeit sicher zu stellen. Embedded Computing war bei Rehm schon Alltag, bevor es in den öffentlichen Fokus kam.


Die Computersteuerung nimmt dem Anwender hier nicht die Arbeit ab, sondern sie erlaubt es, auch äußerst komplexe und variable Prozesse übersichtlich zu verwalten und im Griff zu behalten. Die Anforderungen, wie sie sich in der Elektronikfertigung, also auch in der Leiterplattenherstellung, in den vergangenen Jahren entwickelt haben, erfordern natürlich auch eine Weiterentwicklung der Anlagen in der Produktion. Was noch vor wenigen Jahren schwer umsetzbar war, gehört heute zur Normalität im Produktionsalltag. Anlagen können, dank übergreifender Software flexibler und effizienter eingesetzt werden. Auslastungen werden optimiert, die Qualität des Outputs wird konstant sichergestellt.


Und die beruhigende Nachricht dabei lautet: Es geht nicht ohne menschliches Mitwirken – im Gegenteil. Die großen Datenmengen erfordern viele versierte Mitarbeiter, die den Überblick behalten. Denn die kreativ denkende Maschine, in deren Schaltkreise man komplexe Prozesse vertrauensvoll abgeben könnte, ist bis dato noch nicht gebaut worden.


Bei Rehm Thermal Systems (http://www.rehm-group.com) nennt sich das System ‘Intelligent Software Solutions’. Mit den ‘Intelligent Software Solutions’ hat die R&D-Abteilung bei Rehm ein System geschaffen, mit dem die Anlagen zuverlässig gesteuert und überwacht werden können. Es ist kein geschlossenes System, es besteht vielmehr aus Monitoring-Tools, unterschiedlichen Modulen, die jedes für sich eine bestimmte Aufgabe erfüllen. Die Fülle an Daten, die in der Anlage von den Modulen erfasst und überwacht werden, ist enorm. Eine zentrale Software führt die Daten zusammen und wertet sie aus, z. B. um die festgelegten Parameter eines Fertigungsprofils konstant zu halten.


Das modulare System kann individuell paketiert und an den jeweiligen Bedarf des Kunden angepasst werden. Für alle Anlagentypen steht eine Mastersoftware zur Verfügung, die auf die verschiedenen Anlagen und Bedürfnisse zugeschnitten wird. Customizing ist ein ganz wichtiger Faktor in Zeiten immer flexiblerer Fertigungsbedingungen. Durch die IT-Steuerung werden mit solch unterschiedlichen Softwareoptionen ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Die manuelle Auswahl eines benötigten Produktprofils – in der Praxis immer ein latentes Fehlerpotenzial – kann softwareunterstützt im laufenden Prozess erfolgen. Die Gefahr, Produktionsprozesse mit falschen Parametern laufen zu lassen wird minimiert. Durch solch eine komplexe Steuerung entsteht eine neue Flexibilität.


Und es wir einfacher, wichtige Aspekte der Fertigung in die Prozesse zu integrieren. Immer wichtiger in modernen Produktzyklen ist der Aspekt der Rückverfolgbarkeit, der ‘Tracebility’ eines Produktes. Rehm ist einer der weinigen Hersteller, die dieser steigenden Anforderung in ihren Systemen konsequent Rechnung tragen. Beim Austritt der Leiterplatte aus dem Ofen werden alle relevanten Prozessdaten – Board-SN, Auftrag, Temperaturen, Geschwindigkeit, Restsauerstoff, Produktionsdatum, Anlagennummer, etc. – softwareseitig dokumentiert und gespeichert.


‘Traceability’ ist einerseits ein wachsender Markttrend, andererseits sind lückenlose Dokumentationen der Produktionsabläufe in manchen Bereichen schon rechtlich vorgeschrieben. Die Anforderungen kommen vor allem aus der Automotive-Branche, dem Flugzeugbau oder der Medizintechnik. Die Notwendigkeit für Zertifizierungen und Zulassungen und die Möglichkeit zur Datenrückverfolgung einer Produktion bei Rückrufen oder in Versicherungsfällen zeigt die Dringlichkeit. Rehm hat sie zum Standard gemacht. Auf der ‘Plattform Industrie 4.0′ steht dazu zu lesen: “Intelligente Produkte sind aktive Informationsträger und über alle Lebenszyklusphasen adressier- und identifizierbar.”


Die ‘Traceability’ gibt in der weiteren Folge auch die Möglichkeit, interne Prozesse effizient auszuwerten und zu optimieren. Serienfehler können leichter erkannt und lokalisiert werden. Auch eine Bediener-/Anlagenzuordnung ist im System möglich, oder die genaue Lokalisierung eines Fehlers im Produktionsablauf. Ein Beispiel: 5 Anlagen stehen in einem Prozess hintereinander und das Problem wird an der letzten Anlage sichtbar, ist aber schon an der ersten verursacht worden. Hier kann das System den internen Prozess detailliert auswerten – Qualitätssicherung und -steigerung auf höchstem Niveau.


Auch andere wichtige Aspekte lassen sich durch zentral gesteuerte Softwaresysteme integrieren. Stichwort Energiemanagement. Ein kontrollierter geringerer Energieverbrauch wird sich in Zukunft immer mehr rechnen. Legt man die aktuelle Strompreisentwicklung zugrunde, sind durch konsequentes Energiemanagement Einsparungen von vierstelligen Eurosummen pro Jahr und Anlage realistisch. Kostenreduktion bei Qualitätssteigerung – was will man mehr.


Eine Integration von hoch spezieller Software in den Fertigungsfluss wird zukünftig immer mehr zum Alltag gehören. Anlagen und Prozesse werden verwaltet, überwacht, analysiert und optimiert. Auftrag, Produktdaten, Effizienz- und Statusdaten, festgelegte Einstellungen, archivierte Profile und aktuelle Werte fließen in die Steuerung der Anlagen, in die Produktdokumentation und in Analysen ein. Die ‘Intelligent Software Solutions’ stehen in der REHM Group (http://www.rehm-group.com) hierbei im Fokus einer zukunftsfähigen Entwicklung. Ob die Anlagen nun zentral von einem Terminal aus oder wireless und ortsunabhängig über einen Tablet-PC überwacht und gesteuert werden, ist je nach Bedarf einsetzbar und im wird im Kundenprojekt individuell geplant.


Die Datenmengen werden immer größer und entscheidend ist es, selbst Herr über die Daten – und ihre Sicherheit – zu bleiben. Eine der großen Herausforderungen bei ‘Industrie 4.0′ wird die Datensicherheit sein. Einem globalen Datenaustausch sensibler Produktions- und Unternehmensdaten sehen auch viele Global Player noch skeptisch entgegen. Indes gibt es Unternehmen, die die Gedanken, auf die das Projekt ‘Industrie 4.0′ basiert, intern mit eigenen Entwicklungen schon längst umsetzen. Die Rehm Thermal Systems ist eines dieser Unternehmen und sie können sich in dieser Form auf die Fahnen schreiben: Wir denken der Zukunft voraus!


Mit der Idee kleine, günstige Luftanlagen mit einer zu öffnenden Prozesskammer zu bauen wurde 1990 die Firma Rehm gegründet. Durch \”Einfach. Mehr. Ideen.\” im Bereich thermische Systemlösungen für Elektronikindustrie, ist Rehm heute Technologie- und Innovationsführer für die moderne und wirtschaftliche Elektronik-Baugruppen-Fertigung. Als global agierender Hersteller von Löt- und Trocknungssystemen sind wir in allen relevanten Wachstumsmärkten vertreten und realisieren als Partner für unsere Kunden, Fertigungslösungen, die Standards setzen.


Langjährige Partnerschaften mit unseren Kunden, die Zusammenarbeit mit renommierten Instituten und ein umfassendes Know-How sichern auch zukünftig unseren Erfolg. Mit einem hohen Eigenfertigungsanteil bieten wir unseren Kunden die passende Lösung für individuelle Anforderungen.


Firmenkontakt

Rehm Thermal Systems GmbH

Abteilung Marketing

Leinenstrasse 7

89143 Blaubeuren-Seissen

+49 7344 9606-0

info@APROS-Consulting.com


http://www.rehm-group.com/


Pressekontakt

APROS Int. Consulting & Services

Volker Feyerabend

Rennengaessle 9

72800 Eningen

07121-9809911

info@APROS-Consulting.com


http://www.apros-consulting.com



http://www.pr-gateway.de/media/primage/254731.jpgIndustrie 4.0 - die Richtung bleibt