außenwirtschaftstag etiketine sahip kayıtlar gösteriliyor. Tüm kayıtları göster
außenwirtschaftstag etiketine sahip kayıtlar gösteriliyor. Tüm kayıtları göster

23 Kasım 2015

Einladung an die Medienvertreter/innen: Pressegespräch Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2015

Einladung an die Medienvertreter/innen: Pressegespräch Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2015(Mynewsdesk) Einladung: Pressegespräch zum Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt in Halle/Saale


Aktuelle Herausforderungen durch den digitalen Wandel im Blickfeld


Sehr geehrte Damen und Herren,


wie sieht Außenwirtschaft im digitalen Zeitalter aus? Welche neuen Anforderungen und Chancen bieten sich vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen? Welche Fragen hinsichtlich des Themas IT-Sicherheit müssen beantwortet werden? Wie können digitale Geschäftsprozesse helfen, beispielsweise bei der Zollabwicklung? Wie und wo können auch kleine und mittlere Unternehmen Fachkräftepotenziale für sich erschließen? Diese und andere Fragen zu den Chancen der Außenwirtschaft will der Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2015 beantworten. Die Veranstaltung ist Teil des neuen Außenwirtschaftskonzeptes des Landes und dient als Plattform für alle Akteure der Außenwirtschaft. Das Programm wird deshalb bestimmt von zahlreichen Erfahrungsberichten aus Unternehmen.


Der Außenwirtschaftstag findet statt am 30. November 2015 in der Zeit von 10.00 bis ca. 17.00 Uhr. Medienvertreter sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.


Zum Auftakt des Außenwirtschaftstages laden wir Sie herzlich ein zu einem

Pressegespräch zu den Chancen und aktuellen Entwicklungen der Außenwirtschaft in Sachsen-Anhalt.


30. November 2015, 9.45 bis 10.15 Uhr


Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, Jägerberg 1, 06108 Halle/Saale


Ihre Gesprächspartner werden sein:


* Hartmut Möllring, Minister für Wissenschaft und Wirtschaft

* Carola Schaar, Präsidentin der IHK Halle-Dessau

* Julia Arnold, DIHK International, Bereichsleiterin internationale Märkte

* Prof. Dr. Dr. Gunnar Berg, Vizepräsident der Leopoldina

Ausrichter des Außenwirtschaftstages 2015 sind das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft Sachsen-Anhalt in Kooperation mit den Handwerkskammern und den Industrie- und Handelskammern des Landes, der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt sowie dem Landesverband Großhandel Außenhandel Dienstleistungen Sachsen-Anhalt e.V. Mit der Organisation ist die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt beauftragt. Begleitet wird das Programm von einer Ausstellung, die teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit gibt, mit Experten von Banken, Verbänden und Kammern direkt ins Gespräch zu kommen.


Wir bitten um Voranmeldung bis zum 26. November unter flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de oder telefonisch unter 03916689971.


Weitere Informationen unter: www.mw.sachsen-anhalt.de/aussenwirtschaftstage (http://www.mw.sachsen-anhalt.de/aussenwirtschaftstage)


Das Programm:


09.45 Uhr

Pressegespräch


10:00 Uhr

Einlass und Registrierung


10:30 Uhr

Begrüßung und Einleitung

Moderatorin Susi Brandt


10:30 Uhr

Grußworte

Prof. Dr. Dr. Gunnar Berg, Vizepräsident Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e. V. – Nationale Akademie der Wissenschaften

Carola Schaar, Präsidentin Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau


10:45 Uhr

„Außenwirtschaft heute – Chancen für die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt“

Hartmut Möllring, Minister für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt


11:05 Uhr

„Außenwirtschaft im digitalen Zeitalter – Herausforderungen für Unternehmen“

Julia Arnold, Bereichsleiterin internationale Märkte Deutscher Industrie- und Handelskammertag


11:30 Uhr „Stimmen aus der Praxis – Erfahrungsberichte aus Wissenschaft und Wirtschaft“

u. a. mit Dr.-Ing. Dirk Berndt, Geschäftsfeldleiter Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF /// Martin Menz, Geschäftsführer Relaxdays GmbH /// Dr. Steffen Panzner, Geschäftsführer Lipocalyx GmbH /// Monika Lelonek, Geschäftsführerin SmartMembranes GmbH


12:30 Uhr Mittagspause


13:30 Uhr

„Fit für den Export im digitalen Wandel“

Herausforderungen in der Außenwirtschaft? Lösungen und Praxisbeispiele aus Sachsen-Anhalt.

Marco Langhof, Vorstandsvorsitzender Verband der IT- und Multimediaindustrie Sachsen-Anhalt e. V. /// Prof. Dr.-Ing. Thomas Leich, Geschäftsführer METOP GmbH /// Maik Thron, Service- und AdministrationH&B OMEGA Europa GmbH /// Daniel Anderson, Geschäftsführer 3DLogics /// Pierre Tempel, netphase Ltd. /// Andreas Berkau, Geschäftsführer citim GmbH


14:30 Uhr

„Fachkräftepotenziale für Unternehmen international erschließen“

Wie und wo finde ich Fachkräfte und welche Herausforderungen stellen sich?

RA Jan Dannenbring, Abteilungsleiter Arbeitsmarkt, Tarifpolitik und Arbeitsrecht, Zentralverband des Deutschen Handwerks /// Roland Suchy, Geschäftsführer Expert People | Management GmbH /// Jan Kaltofen, Geschäftsführer Jobcenter Halle (Saale)


15:30 Uhr Kaffeepause


16:00 Uhr

Ausblick

Hans-Joachim Hennings, Abteilungsleiter Forschung, Innovation und Europa, Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt


Get-together und Ausklang


(http://www.mw.sachsen-anhalt.de/aussenwirtschaftstage)


(http://www.mw.sachsen-anhalt.de/aussenwirtschaftstage)


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/img/pressreleases/einladung-an-die-medienvertreter-innen-pressegespraech-aussenwirtschaftstag-sachsen-anhalt-2015-1258209) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (http://www.mynewsdesk.com/de/img).


Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/k2u328


Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/multimedia/einladung-an-die-medienvertreter-innen-pressegespraech-aussenwirtschaftstag-sachsen-anhalt-2015-76828


Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH


Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 


Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 


Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns


Kontakt

Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Mandy Bunge

Am Alten Theater 6

39104 Magdeburg

+49 391 568 99 73

mandy.bunge@img-sachsen-anhalt.de

http://shortpr.com/k2u328



http://www.pr-gateway.de/media/primage/274985.jpgEinladung an die Medienvertreter/innen: Pressegespräch Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2015

29 Temmuz 2015

Von Grieben in die Welt

Von Grieben in die Welt(Mynewsdesk) Der Familienbetrieb Schutzgitteranlagen KRONE hat seine Nische gefunden und sich auch international etabliert


Bodenständigkeit schließt Weltläufigkeit nicht aus. Zu erleben im Familienbetrieb KRONE in Grieben, einem Dörfchen bei Tangerhütte. Gegründet 1923 von Franz Krone als Handelsbetrieb mit Schmiede, führt heute Thomas Krone in dritter Generation einen modernen Handwerksbetrieb, der mit der Produktion von Schutzgitteranlagen für die Industrie seine Nische gefunden hat.


In einer Nische, ein wenig versteckt am Ortsrand, steht seit 1995 auch die neue Produktionshalle, die Seniorchef Franz Krone baute. Noch ist der Senior unterstützend tätig. „So lange mich meine Kinder lassen“, lächelt er. „Vater braucht das“, lächelt Katrin Schmidt zurück. Die Diplom-Betriebswirtin führt gemeinsam mit ihrem Bruder seit 2008 die Firma.


Die Spezialisierung auf Schutzgitter für Industrieanlagen wuchs Schritt für Schritt. Es begann Anfang der 90er Jahre, als durch die Kontakte der Handwerkskammer Stendal nach Aurich eine dortige Firma einen Auftrag nach Grieben vermittelte. „Ein Auftrag zog dann den anderen nach sich. In unserer Branche läuft viel über persönliche Empfehlungen. Wir werben wenig“, sagt Thomas Krone. Er stieg 1995 als frisch gebackener Diplomingenieur für Maschinenbau und Produktionstechnik in die Firma ein. Er reist viel, misst auf, bespricht die Pläne. „Doch das meiste läuft inzwischen übers Internet. Logistisch ist die größte Herausforderung der Weg zur A14; aber wenn sie nach Österreich oder Spanien liefern, spielt das keine Rolle“, stellt er fest.


Mit Spanien begann 1999 das Exportgeschäft. Ein deutscher Kunde ließ dort eine Anlage montieren. Ein Spanier sah zu und orderte ebenfalls in Grieben. Inzwischen realisiert die Firma bis zu 60 Prozent ihres Jahresumsatzes von durchschnittlich 900.000 Euro im Ausland. Das meiste in Österreich, aber auch England, Polen, Spanien, Italien, Ungarn, die Slowakei, die Türkei und Schweden gehören zu den Exportländern. Aufträge in Südafrika, Brasilien und den USA hat Thomas Krone ebenfalls realisiert.


Die Unternehmen in Sachsen-Anhalt sind gewachsen und heute auf der globalen Landkarte angekommen. Wie das Unternehmen KRONE Schutzgitteranlagen dies geschafft hat, lesen Sie hier http://lsaurl.de/piDo




(http://lsaurl.de/piDo)


Im Zusammenspiel mit der Förderung der Außenwirtschaft des Landes rückt die Stärkung der vorhandenen Strukturen in den Fokus. Im Rahmen der Internationalisierung der regionalen Firmen unterstützt das Land Sachsen-Anhalt die Wirtschaft durch die Förderung von Messeauftritten und durch das Programm „Sachsen-Anhalt transnational“. Die Details zu den Förderrichtlinien finden Sie unter folgendem Link http://lsaurl.de/nMxF


Weitere Informationen zur Außenwirtschaft in der Praxis bekommen Sie auf dem „Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt“ am 30. November 2015 in der Leopoldina in Halle/ Saale.

(http://lsaurl.de/nMxF)


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/img/pressreleases/von-grieben-in-die-welt-1196687) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (http://www.mynewsdesk.com/de/img).


Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/5fnif4


Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/von-grieben-in-die-welt-25286


Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH


Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 


Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 


Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns


Kontakt

Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Mandy Bunge

Am Alten Theater 6

39104 Magdeburg

+49 391 568 99 73

mandy.bunge@img-sachsen-anhalt.de

http://shortpr.com/5fnif4



http://www.pr-gateway.de/media/primage/264182.jpgVon Grieben in die Welt

24 Ocak 2015

Die ganze Welt kauft Uhren aus dem altmärkischen Kalbe

Die ganze Welt kauft Uhren aus dem altmärkischen Kalbe -


Die ganze Welt kauft Uhren aus dem altmärkischen Kalbe


(Mynewsdesk) Am 19. November findet der Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2014 in Magdeburg statt. Hier stellt das Land die Neuausrichtung der Außenwirtschaftsförderung im Rahmen der neuen EU-Strukturfondsperiode 2014 – 2020 vor.  Dazu präsentieren wir Ihnen mit „D. Dornblüth & Sohn“ ein Familien-Unternehmen aus Sachsen-Anhalt, das Uhren im Luxussegment an Liebhaber in die ganze Welt verkauft. Ein Auslandsgeschäft, bei dem das Gefühl für die Zeit und den Kunden eine tragende Rolle spielt.


Die ganze Welt kauft Uhren aus dem altmärkischen Kalbe


Die mechanischen Uhren von „D. Dornblüth & Sohn“ entstehen in Handarbeit


Gerade sind Dirk Dornblüth und seine Frau Anja von der „Munichtime München“ zurück, Deutschlands bedeutendster Ausstellung für hochwertige Uhren. Nahezu alle namhaften Hersteller präsentieren sich hier. Auch die Manufaktur „D. Dornblüth & Sohn“ aus der Altmark im Norden Sachsen-Anhalts hat auf dieser Messe ihren Stammplatz. Dabei hatte es der 47-jährige Uhrmachermeister in zweiter Generation nicht einmal gezielt vor, in die Liga der Luxus-Armbanduhren aufzusteigen, und schon gar nicht, seine Uhren in der ganzen Welt zu verkaufen. Dirk Dornblüth lässt Dingen und Prozessen genau die Zeit, die sie brauchen, um zu reifen.


1996 hatte er die Werkstatt des Vaters in Kalbe an der Milde übernommen. Was für die bodenständigen Altmärker typisch ist, gilt auch für Dirk Dornblüth: Er ruht in der Zeit. Was sie auch bringt, Dornblüth schaut, wie er die Zeit für sich nutzen kann. Als für den väterlichen Reparaturbetrieb die DDR-Zeit mit ihrer Mangelwirtschaft vorbei war und sich alle Leute moderne, preiswerte Uhren kauften, entdeckte sein achtsames Auge einen neuen Reparaturbedarf – den der Turmuhren an den vielen Dorfkirchen, um deren Erhalt man sich auch in der Altmark nun verstärkt bemühte. Dirk Dornblüth bot seine Hilfe an – und erhielt so manchen Auftrag, der die Werkstatt über Wasser hielt. Die Uhren der alten Dorfkirchen messen heute wieder verlässlich den Tag und die Nacht. Der Uhrmachermeister indes hat sich darauf besonnen, was es heißt, ein Uhr“macher“ zu sein.


Dirk Dornblüth führt durch seinen Manufaktur-Betrieb. Hier arbeiten das Inhaber-Ehepaar, sechs Angestellte und ein Azubi. Die Einrichtung der Werkstadt lässt auf traditionelles Handwerk schließen. „Anfangs mussten wir Kosten sparen, inzwischen ist es unsere Arbeitsphilosophie, soviel wie möglich von den alten Gerätschaften und Techniken des Uhrmacherhandwerks zu erhalten“, erklärt der Uhrmachermeister. Beinahe jedes der 350 Teile einer Uhr wird bei ihm in Handarbeit hergestellt.


Dass er damit neben der Präzisionsarbeit von „Rolex“ und „Glashütte“ bestehen kann, hat er längst bewiesen. „D. Dornblüth & Sohn“ ist eine Marke, für die Kunden 3.000 bis 17.000 Euro bezahlen. „Weil sie etwas ganz Individuelles am Handgelenk tragen, sich von anderen unterscheiden wollen“, sagt Anja Dornblüth. „Und weil sie dem Gang der Zeit zusehen wollen“, ergänzt ihr Mann. „Unsere Kunden schauen mit der Lupe in das mechanische Laufwerk, um zu beobachten, wie die goldenen Zahnrädchen ineinander greifen.“ Und man kann den Uhren dabei zuhören. Mit ihrem leisen Ticken erinnern sie daran, die Zeit nicht zu vergessen. „Wer sie einen Tag mal nicht aufzieht, weiß nicht mehr, wie spät es ist“, lacht Dirk Dornblüth. Das tägliche Drehen am Uhrrädchen ist eine bewusste Umgangsform mit der Zeit, die man zumeist nicht mehr gewohnt ist im digitalen Zeitalter.


Dirk Dornblüth bleibt sich treu und schaut, wie er auch die Digitalisierung des Lebens für sich nutzen kann. „Ohne das Internet könnte es unseren Familienbetrieb in dieser Form gar nicht geben“, meint Ehefrau Anja. Die 37-jährige Betriebswirtschaftlerin ist so ziemlich für alles in der Firma zuständig, was nicht mit dem Uhrenbau zu tun hat. Für den Kontakt zu den Kunden zum Beispiel. Zwei Drittel kommen aus dem Ausland. „Aus den USA, Brasilien, Australien, Kanada, China, Neuseeland oder Indien“, zählt Anja Dornblüth auf. Neben Händlern in den USA, Niederlanden und Australien seien es vor allem Individualkunden, die durch „Weitersagen“ von „D. Dornblüth & Sohn“ erfahren und dann zunächst die Internetseite besuchen. Vor allem die echten Liebhaber von mechanischen Uhrwerken reisen früher oder später persönlich in Kalbe an, um sich beraten und ihre individuelle Uhr anpassen zu lassen. „Diese Kunden verbinden es manchmal mit einer Dienstreise, die meisten aber kommen gezielt nach Deutschland, um unsere Uhrenmanufaktur kennenzulernen“, erzählt die Firmenchefin. Sie lächelt in Gedanken an die erstaunten Gesichter. „Unsere Kunden durchleben auf ihrer Reise durch die Altmark eine gewisse Entschleunigung. Wenn sie sich dann inmitten ländlicher Idylle wiederfinden, sind sie angenehm überrascht.“ Um dies als bleibenden Eindruck mit auf den Nachhause-Weg zu geben, führen die Dornblüths auch schon mal selbst durch die „Stadt der 100 Brücken“, wie ihr Heimatort Kalbe genannt wird. Sie organisieren individuell passende Übernachtungsmöglichkeiten und schlagen Ausflugsrouten zu sehenswerten Zielen in Sachsen-Anhalt vor. Zum Abholen der Uhr würden einige Kunden dann noch einmal wiederkommen, erzählt das Ehepaar.


Das ist dann etwa ein Jahr später. Bei Wartezeiten von bis zu 12 Monaten ist die Firma inzwischen angekommen, so hoch ist die Nachfrage. Wer – wie derzeit sehr beliebt – zur Hochzeit oder zur Geburt eines Kindes eine Dornblüth-Uhr verschenken möchte, muss diese also rechtzeitig in Auftrag geben. 120 bis 140 Uhren verlassen die Manufaktur pro Jahr. „Wenn eine Maschine für einen anderen Arbeitsgang eingerichtet wird, kann das ein bis drei Tage dauern. Im vergangenen Jahr konnte die Fertigungstiefe durch einen Werkstattanbau erhöht werden“, erzählt Dirk Dornblüth und lässt auch nicht unerwähnt, dass der Bau aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wurde. Mit Hilfe weiterer Maschinen konnte die Wertschöpfung vor Ort auf 95 Prozent gesteigert werden.


Ein jegliches hat eben seine Zeit. Im Vorführ- und Beratungsraum sind in Glasvitrinen alle von „D. Dornblüth & Sohn“ entworfenen Modelle ausgestellt. Die ersten Ideen gehen auf Vater Dieter Dornblüth zurück. Doch dem privaten Handwerker ließen tägliche Routinearbeit und widrige DDR-Umstände weder Zeit noch Raum für selbst konstruierte Uhren. Er verschloss seine Entwürfe für Jahrzehnte in der Schublade. Als er sein eigenes Tüftler-Naturell im Sohn wiederentdeckte, holte er die Pläne wieder vor. Das war Ende der 1990er Jahre – und der Beginn des Firmenkapitels der Dornblüth-Uhrwerksfamilie.


„Uhren … drängen nicht zur Eile …“, steht auf der Internetseite von „D. Dornblüth & Sohn“. Kunden, die vor diesen Vitrinen stehen, haben sich bewusst die Zeit genommen, hierher zu reisen.


Bildunterschrift: Uhrmachermeister Dirk Dornblüth bei der Arbeit: Zirka 12 Armbanduhren mit mechanischem Laufwerk werden monatlich in der Manufaktur „D. Dornblüth & Sohn“ in Handarbeit produziert.


Foto: IMG / Kathrain Graubaum


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/img/pressreleases/die-ganze-welt-kauft-uhren-aus-dem-altmaerkischen-kalbe-1084504) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (http://www.mynewsdesk.com/de/img) .


Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/jmkjvy


Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wirtschaft/die-ganze-welt-kauft-uhren-aus-dem-altmaerkischen-kalbe-22262


Hintergrund zum Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2014:


Ausrichter der Veranstaltung sind das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft in Kooperation mit den Handwerkskammern, den Industrie- und Handelskammern, der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt sowie dem Landesverband Großhandel Außenhandel Dienstleistungen Sachsen-Anhalt e.V. Die Durchführung des Außenwirtschaftstages liegt bei der Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes (IMG). Der Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2014 hat das Ziel, Einblick in die vom Land innerhalb des Außenwirtschaftskonzeptes zur Verfügung gestellten Instrumente im Rahmen der EU-Förderperiode 2014 – 2020 zu geben, und beleuchtet den Gesamtkontext der Fördermaßnahmen. Die Erfolge sachsen-anhaltischer Unternehmen im Bezug auf die Herausforderungen und Erfahrungen in ihrem Auslandsgeschäft geben einen unmittelbaren Einblick in die Praxis und bieten die Gelegenheit, andere Unternehmen für das Auslandsgeschäft zu sensibilisieren und zu motivieren.


Hintergrund zu den EU-Strukturfonds:


Die Europäischen Strukturfonds zielen auf die Verbesserung von Wachstum und Beschäftigung in den Regionen Europas. Für Sachsen-Anhalt standen im Förderzeitraum 2007 – 2013 dafür insgesamt 2,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Im Förderzeitraum 2014 – 2020 werden es rund 2 Milliarden Euro sein. Der Außenwirtschaftstag wird ebenfalls aus Mitteln der EU-Strukturfonds finanziert. Die EU-Strukturfonds bestehen zum einen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der unter anderem für Forschung, Entwicklung, Innovation sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen eingesetzt wird. Zum anderen gibt es den Europäischen Sozialfonds (ESF), der Bildungsprojekte, Beschäftigung und Mobilität der Arbeitskräfte sowie die Bekämpfung der Armut unterstützt. Beide EU-Strukturfonds sind für das Land Sachsen-Anhalt eine Erfolgsgeschichte. Durch die Unterstützung von zahlreichen lokalen Projekten konnten schon nahezu 12.400 Dauerarbeitsplätze geschaffen und 46.000 Arbeitsplätze im Land gesichert werden.


Kontakt



Mandy Bunge

Am Alten Theater 6

39104 Magdeburg

+49 391 568 99 73

mandy.bunge@img-sachsen-anhalt.de


http://shortpr.com/jmkjvy



Die ganze Welt kauft Uhren aus dem altmärkischen Kalbe