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23 Kasım 2015

fairtrade lanciert agrofood plastpack Ethiopia - Premiere vom 4. bis 6. Oktober 2016 in Addis Abeba

Äthiopien ist der größte Importeur von Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen in Ost- und Zentralafrika


fairtrade lanciert agrofood plastpack Ethiopia - Premiere vom 4. bis 6. Oktober 2016 in Addis AbebaÄthiopien ist die bedeutendste Wirtschaftsnation in Ost- und Zentralafrika und eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Dies manifestiert sich durch ein Wirtschaftswachstum von sechs bis zehn Prozent zwischen 2004 und 2014 und eine Prognose des realen BIP-Wachstums von 8,5 Prozent in 2015 und 2016 (IWF). Die Agrofood-, Kunststoff- und Verpackungsindustrie Äthiopiens profitiert massiv von privaten und öffentlichen Investitionen. Vor diesem Hintergrund organisiert der Heidelberger Messespezialist fairtrade erstmalig die agrofood plastpack Ethiopia. Die Internationale Fachmesse für Landwirtschaft, Lebensmittel, Lebensmittel- und Verpackungstechnologie sowie Kunststofftechnologie findet vom 4. bis 6. Oktober 2016 in der Millennium Hall in Addis Abeba, der bedeutendsten Messe- und Kongresshalle Äthiopiens statt.


Die Heidelberger Messegesellschaft fairtrade erschließt für ihre langjährige internationale Ausstellerschaft jetzt auch Äthiopien. Die 1. agrofood plastpack Ethiopia findet vom 4. bis 6. Oktober 2016 in der Millennium Hall in Addis Abeba statt, der bedeutendsten Messe- und Kongresshalle Äthiopiens. fairtrade verfügt über langjährige Erfahrungen in der Erschließung neuer Märkte, insbesondere in der Agrar- und Lebensmittelindustrie und im Plastpack-Bereich. Seit 1994 veranstalten die Heidelberger die iran agrofood in Teheran (947 Aussteller und 33.200 Besucher in 2015). In Afrika bewiesen hat sich das Erfolgskonzept bereits seit einigen Jahren in Algerien mit der plast & printpack alger (161 Aussteller und 3.083 Fachbesucher) und erst jüngst in Nigeria, mit 91 Ausstellern und 1.349 Fachbesuchern auf der agrofood & plastprintpack Nigeria 2015.


„Die Idee, eine professionelle Plattform für unsere Kunden in Äthiopien ins Leben zu rufen, basiert auf Anregungen seitens der Aussteller auf der agrofood & plastprintpack Nigeria 2015 in Lagos im vergangenen April“, sagt Martin März, fairtrade“s Geschäftsführender Gesellschafter. „Nach einer Erkundungsreise nach Addis Abeba und vielversprechenden Treffen mit Partnern aus Industrie, Handel und Dienstleistung sind wir davon überzeugt, dass dies genau der richtige Zeitpunkt für diese neue Fachmesse ist.“


Mit 150 Millionen Euro im Jahr 2014 (VDMA) ist Äthiopien der bedeutendste Importeur von Lebensmittel- und Verpackungsmaschinen Ost- und Zentralafrikas. Eine jährliche Wachstumsrate von 38 Prozent zwischen 2010 und 2014 attestiert Äthiopien das Prädikat Zukunftsmarkt. Marktgrößen wie Heineken, Nestle oder Unilever sind seit einiger Zeit bereits auf dem äthiopischen Markt aktiv und investieren Hunderte Millionen US $ in neue Anlagen für die Lebensmittel- und Getränkeproduktion.


Nach Angaben der Weltbank macht die äthiopische Landwirtschaft 48 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und 85 Prozent aller Exporte aus, und bildet somit das Fundament für die Wirtschaft. Sie ist die treibende Kraft für Wachstum und Wohlstand. Die äthiopische Landwirtschaft hat in den Jahren 2011 bis 2014 um 5-9 Prozent pro Jahr zugelegt.


Darüber hinaus ist Äthiopien die Drehscheibe für den Lebensmittelhandel in Ost- und Zentralafrika. Die äthiopischen Lebensmittelimporte verzeichneten eine jährliche Wachstumsrate von 15 Prozent in den Jahren 2009 bis 2014, von 0,866 Milliarden US $ auf 1,797 US $. Die Nahrungsmittelexporte stiegen im gleichen Zeitraum um 20 Prozent jährlich, auf jetzt mehr als 2,9 Milliarden US $.


Zudem ist Äthiopien der zweitgrößte Importeur von Kunststoff- und Verpackungsmaschinen mit jährlichen Wachstumsraten von 23 Prozent und 27 Prozent zwischen 2010 und 2014. Und der größte Importeur von Kunststoffen in Primärform mit einer jährlichen Wachstumsrate von 46 Prozent zwischen 2010 und 2014 auf 527 Millionen Euro im Jahr 2014.


www.agrofood-plastpack.com


fairtrade wurde 1991 von Martin März gegründet. Schon lange zählt die Messegesellschaft zu den führenden Veranstaltern internationaler Fachmessen in aufstrebenden Märkten, insbesondere Nord- und Westafrikas, des Nahen Ostens und Osteuropas. Seit 2003 gibt es neben der fairtrade Zentrale in Heidelberg eine Tochterfirma in Algier. Durch die Zertifizierung nach ISO 9001:2008, und die Mitgliedschaft bei der UFI – The Global Association of the Exhibition Industry, organisiert fairtrade internationale Events gemäß den UFI Qualitätsstandards.


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Einladung an die Medienvertreter/innen: Pressegespräch Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2015

Einladung an die Medienvertreter/innen: Pressegespräch Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2015(Mynewsdesk) Einladung: Pressegespräch zum Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt in Halle/Saale


Aktuelle Herausforderungen durch den digitalen Wandel im Blickfeld


Sehr geehrte Damen und Herren,


wie sieht Außenwirtschaft im digitalen Zeitalter aus? Welche neuen Anforderungen und Chancen bieten sich vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen? Welche Fragen hinsichtlich des Themas IT-Sicherheit müssen beantwortet werden? Wie können digitale Geschäftsprozesse helfen, beispielsweise bei der Zollabwicklung? Wie und wo können auch kleine und mittlere Unternehmen Fachkräftepotenziale für sich erschließen? Diese und andere Fragen zu den Chancen der Außenwirtschaft will der Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2015 beantworten. Die Veranstaltung ist Teil des neuen Außenwirtschaftskonzeptes des Landes und dient als Plattform für alle Akteure der Außenwirtschaft. Das Programm wird deshalb bestimmt von zahlreichen Erfahrungsberichten aus Unternehmen.


Der Außenwirtschaftstag findet statt am 30. November 2015 in der Zeit von 10.00 bis ca. 17.00 Uhr. Medienvertreter sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.


Zum Auftakt des Außenwirtschaftstages laden wir Sie herzlich ein zu einem

Pressegespräch zu den Chancen und aktuellen Entwicklungen der Außenwirtschaft in Sachsen-Anhalt.


30. November 2015, 9.45 bis 10.15 Uhr


Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, Jägerberg 1, 06108 Halle/Saale


Ihre Gesprächspartner werden sein:


* Hartmut Möllring, Minister für Wissenschaft und Wirtschaft

* Carola Schaar, Präsidentin der IHK Halle-Dessau

* Julia Arnold, DIHK International, Bereichsleiterin internationale Märkte

* Prof. Dr. Dr. Gunnar Berg, Vizepräsident der Leopoldina

Ausrichter des Außenwirtschaftstages 2015 sind das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft Sachsen-Anhalt in Kooperation mit den Handwerkskammern und den Industrie- und Handelskammern des Landes, der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt sowie dem Landesverband Großhandel Außenhandel Dienstleistungen Sachsen-Anhalt e.V. Mit der Organisation ist die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt beauftragt. Begleitet wird das Programm von einer Ausstellung, die teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit gibt, mit Experten von Banken, Verbänden und Kammern direkt ins Gespräch zu kommen.


Wir bitten um Voranmeldung bis zum 26. November unter flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de oder telefonisch unter 03916689971.


Weitere Informationen unter: www.mw.sachsen-anhalt.de/aussenwirtschaftstage (http://www.mw.sachsen-anhalt.de/aussenwirtschaftstage)


Das Programm:


09.45 Uhr

Pressegespräch


10:00 Uhr

Einlass und Registrierung


10:30 Uhr

Begrüßung und Einleitung

Moderatorin Susi Brandt


10:30 Uhr

Grußworte

Prof. Dr. Dr. Gunnar Berg, Vizepräsident Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e. V. – Nationale Akademie der Wissenschaften

Carola Schaar, Präsidentin Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau


10:45 Uhr

„Außenwirtschaft heute – Chancen für die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt“

Hartmut Möllring, Minister für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt


11:05 Uhr

„Außenwirtschaft im digitalen Zeitalter – Herausforderungen für Unternehmen“

Julia Arnold, Bereichsleiterin internationale Märkte Deutscher Industrie- und Handelskammertag


11:30 Uhr „Stimmen aus der Praxis – Erfahrungsberichte aus Wissenschaft und Wirtschaft“

u. a. mit Dr.-Ing. Dirk Berndt, Geschäftsfeldleiter Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF /// Martin Menz, Geschäftsführer Relaxdays GmbH /// Dr. Steffen Panzner, Geschäftsführer Lipocalyx GmbH /// Monika Lelonek, Geschäftsführerin SmartMembranes GmbH


12:30 Uhr Mittagspause


13:30 Uhr

„Fit für den Export im digitalen Wandel“

Herausforderungen in der Außenwirtschaft? Lösungen und Praxisbeispiele aus Sachsen-Anhalt.

Marco Langhof, Vorstandsvorsitzender Verband der IT- und Multimediaindustrie Sachsen-Anhalt e. V. /// Prof. Dr.-Ing. Thomas Leich, Geschäftsführer METOP GmbH /// Maik Thron, Service- und AdministrationH&B OMEGA Europa GmbH /// Daniel Anderson, Geschäftsführer 3DLogics /// Pierre Tempel, netphase Ltd. /// Andreas Berkau, Geschäftsführer citim GmbH


14:30 Uhr

„Fachkräftepotenziale für Unternehmen international erschließen“

Wie und wo finde ich Fachkräfte und welche Herausforderungen stellen sich?

RA Jan Dannenbring, Abteilungsleiter Arbeitsmarkt, Tarifpolitik und Arbeitsrecht, Zentralverband des Deutschen Handwerks /// Roland Suchy, Geschäftsführer Expert People | Management GmbH /// Jan Kaltofen, Geschäftsführer Jobcenter Halle (Saale)


15:30 Uhr Kaffeepause


16:00 Uhr

Ausblick

Hans-Joachim Hennings, Abteilungsleiter Forschung, Innovation und Europa, Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt


Get-together und Ausklang


(http://www.mw.sachsen-anhalt.de/aussenwirtschaftstage)


(http://www.mw.sachsen-anhalt.de/aussenwirtschaftstage)


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/img/pressreleases/einladung-an-die-medienvertreter-innen-pressegespraech-aussenwirtschaftstag-sachsen-anhalt-2015-1258209) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (http://www.mynewsdesk.com/de/img).


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Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH


Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 


Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 


Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns


Kontakt

Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Mandy Bunge

Am Alten Theater 6

39104 Magdeburg

+49 391 568 99 73

mandy.bunge@img-sachsen-anhalt.de

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http://www.pr-gateway.de/media/primage/274985.jpgEinladung an die Medienvertreter/innen: Pressegespräch Außenwirtschaftstag Sachsen-Anhalt 2015

13 Mayıs 2015

Maschinenbau: Exportweltmeister Deutschland soll Zusatzgewinne für Investitionen nutzen

AlixPartners Maschinenbaustudie 2015


Maschinenbau: Exportweltmeister Deutschland soll Zusatzgewinne für Investitionen nutzen– Maschinenbau weltweit weiter im Aufwärtstrend

– Deutscher Maschinenbaumarkt steigert auch 2015 Umsätze

– Wachstum vor allem im hohen und mittleren Technologiesegment

– Schwacher Euro hilft deutschem Maschinenbau, den steigenden Wettbewerbsdruck, vor allem durch chinesische Hersteller, aufzuhalten

– AlixPartners rät dazu, zusätzliche Profitabilität für Investitionen in Technologie und Service zu nutzen. Industrie 4.0 ist dabei ein möglicher Treiber, um die starke Wettbewerbsposition zu halten

– M&A-Markt im Industriegüterumfeld wächst


Der Maschinenbau hat sich nach der Stagnation 2013 weltweit erholt. Im Jahr 2014 lag der globale Umsatz bei 2,3 Billionen Euro, rund 1,2 Billionen entfallen auf Asien. Die Autoren der diesjährigen Maschinenbaustudie von AlixPartners erwarten bis 2020 ein jährliches Umsatzwachstum von drei Prozent auf mehr als 2,7 Billionen Euro, auf Asien sollen rund 1,5 Billionen Euro entfallen.


China ist bereits der größte Maschinenbau-Produzent weltweit und stellt fast 10 Prozent der weltweit 2000 größten Maschinenbau-Unternehmen. Trotz Risiken, wie einer möglichen Überhitzung des Marktes, erwartet AlixPartners, dass der Wettbewerbsdruck durch China im Maschinenbau zunehmen wird.


Für den deutschen Maschinenbau rechnen die Autoren der Studie mit einem Umsatzwachstum von zwei Prozent im laufenden Jahr. Der schwache Euro könnte zusätzliche Wettbewerbsvorteile und Profitabilitätschancen bringen und so den steigenden Wettbewerbsdruck durch chinesische Hersteller vorübergehend aufhalten. Um die Position als Technologieführer zu halten, empfiehlt AlixPartners deutschen Maschinenbau-Unternehmen, mögliche Zusatzgewinne nicht zur Preissenkung zu nutzen, sondern in Forschung und Entwicklung zu investieren und die Möglichkeiten von Industrie 4.0 zu nutzen.


München, 13. Mai 2015 – Die Lage für den deutschen Maschinenbau ist nach wie vor komfortabel. Trotz Unsicherheiten, wie der Ukraine-Krise und den Folgen eines möglicherweise überhitzten chinesischen Marktes, erwartet AlixPartners in diesem Jahr für Deutschland ein zweiprozentiges Wachstum für verkaufte Maschinen. Unter den Herstellern liegt in der jüngsten Statistik Deutschland wieder weltweit auf Platz 3 (nach einem Ausflug im Vorjahr auf Platz 4). Bislang unangefochten ist indes der Platz des “Exportweltmeisters”, was AlixPartners vor allem auf führende Technologien, Innovationsoffensiven, starke Marken und den stetigen Ausbau des Serviceangebots zurückführt. Risiken liegen für den deutschen Maschinenbau in einem steigenden Wettbewerb – vor allem durch chinesische Maschinenbauer. Diese sind bereits die größten Produzenten weltweit und stellen mittlerweile fast ein Zehntel der 2000 weltweit größten Maschinenbau-Unternehmen.


Schwacher Euro birgt Chancen


Aufgrund des schwachen Euro erwartet AlixPartners für den deutschen Maschinenbau einen starken Wettbewerbs- und Profitabilitätsimpuls. Wer diese Vorteile nutzt, könne seine Marktstellung als Technologieführer halten und weiter ausbauen sowie den zunehmenden Wettbewerbsdruck, vor allem aus China, zumindest zeitweise aufhalten.


Auch gegenüber der Schweiz entstehen Vorteile. “Deutsche Hersteller sind gegenüber dem Schweizer Maschinenbau heute deutlich wettbewerbsfähiger. Der Wechselkurs zwischen Euro und Franken führt dazu, dass die Schweizer bei einem Verkauf in die Euro-Zone im Vergleich zur Vergangenheit etwa 20 Prozent weniger Umsatz machen. Das wirkt sich selbstredend direkt auf die Profitabilität aus”, erklärt Dr. Dierk Buss, Director und Mitglied der Geschäftsleitung bei AlixPartners.


Inwieweit der schwache Euro-Kurs auch im US-Dollar-Raum zu einem Wettbewerbs- und Profitabilitätsimpuls führe, hänge vor allem vom Grad des finanziellen Hedgings ab, sagt Buss: “Unternehmen, die stark auf natürliches Hedging gesetzt und ihre Produktion in den US-Dollar-Raum verlagert haben, profitieren jetzt weniger vom aktuellen Wechselkurs.”


Letztendlich bringt der schwache Euro einen Zeitvorteil vor der weiter erstarkenden Konkurrenz, etwa aus China. “Die Zeit des schwachen Euro müssen Unternehmen nutzen, um ihre führende Technologieposition zu halten oder auszubauen. Wer sich nun zurücklehnt, den könnte in einigen Monaten oder Jahren die starke asiatische Konkurrenz böse überraschen”, warnt Buss.


Marktwachstum im hohen und mittleren Technologiesegment


Marktwachstum erwartet AlixPartners vor allem im hohen und mittleren Technologiesegment. Das untere Segment werde weltweit weiter an Bedeutung verlieren: “Nachgefragt sind künftig vor allem qualitativ hochwertige Maschinen”, sagt Patrick Widmaier, Maschinenbauexperte bei AlixPartners. Daher gelte es, derzeitige Profitabilitätsvorteile zu nutzen, um die starke Marktposition zu behaupten und auszubauen. Zusätzliche Gewinne sollten deutsche Maschinenhersteller nicht im Preiswettbewerb mit (vor allem chinesischen) Produzenten an ihre Kunden weitergeben. Vielmehr sollte man verstärkt in Produktinnovationen und Fertigungstechnologien investieren. “Wer komplette Produktlösungen anbietet, wird die Wachstumsmärkte in Asien weiter durchdringen können. Dazu gehört, mehrere Produkte zu Verbundsystemen zu kombinieren und Aftersales Services anzubieten, also Ersatzteile-Management und Beratungsdienstleistungen”, erläutert Widmaier. Bereits jetzt veränderten Hersteller die Zusammensetzung ihrer Produktportfolios. Bis 2020 erwartet AlixPartners ein Absinken des Marktanteils originärer Produktlösungen auf 45 Prozent. “Der Anteil von Komplettlösungen und Dienstleistungen”, so Widmaier, “dürfte dagegen in den nächsten fünf Jahren auf knapp 30 Prozent steigen”.


Neue Chancen durch Industrie 4.0


Neue Chancen bieten sich dem Maschinenbau durch die gezielte Adaption digitaler Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Verknüpfung von Datenquellen und deren Analyse kann dazu führen, zum Beispiel Instandhaltungskosten, Energiekosten oder Ausschuss zu reduzieren. Harmonisierte Steuerungssoftware ermöglicht die direkte Kommunikation von Maschinen und Produkten. So lassen sich Produktionsprozesse wesentlich flexibler gestalten, und Hersteller können sehr passgenau auf kurzfristige Nachfrageschwankungen oder auf Änderungen in vor- und nachgelagerten Prozessschritten reagieren. Maßgeschneidert konfigurierte Produkte tragen zudem dazu bei, das Aftersales-Geschäft weiter ausbauen und optimieren zu können.


“Auf dieser Basis können sich grundlegend neue Geschäftsmodelle entwickeln. Industrie 4.0 kann als entscheidender Faktor dazu beitragen, die führende Wettbewerbsposition des deutschen Maschinenbaus zu halten”, sagt Andreas Rüter, Deutschland-Chef von AlixPartners. “Auf der Hannover-Messe war die Aufbruchsstimmung deutlich zu spüren. Die Konzepte allerdings haben zum Teil noch eher visionären Charakter. Der Beleg, dass sie zu messbaren Umsatz- und Kostenverbesserungseffekten führen, muss erst noch erbracht werden.”


Investitionen in Maschinenbau steigen


Der M&A-Markt im Industriegüter-Umfeld ist 2014 um 42 Prozent auf weltweit 127 Milliarden US-Dollar gestiegen. Davon entfallen auf den Industriezweig Maschinenbau rund 40 Prozent. Zu zwei Dritteln handelt es sich dabei um strategische Akquisitionen. “Hauptmotiv der europäischen Maschinenbauer für die Konsolidierung ist, gemeinsam die Marktposition zu stärken, Skaleneffekte zu nutzen sowie in Wachstumsmärke einzutreten. Die Unternehmen in den Schwellenländern möchten sich hingegen vor allem Know-how einkaufen und ihre Internationalisierung vorantreiben”, so Dr. Stefan Ohl, Managing Director und Experte für Unternehmensintegrationen bei AlixPartners. Ein Drittel der Transaktionen tätigen Finanzinvestoren. “Diese sind natürlich ebenfalls sehr motiviert, am attraktiven Maschinenbaumarkt zu partizipieren”, so Ohl. Bis 2020 soll der weltweite Umsatz im Maschinenbau von heute 2,3 Billionen auf mehr als 2,7 Billionen Euro wachsen.


AlixPartners steht als global tätiges Beratungsunternehmen für die ergebnisorientierte Unterstützung namhafter Unternehmen in komplexen Restrukturierungs- und Turnaroundsituationen und für die Umsetzung anspruchsvoller Ertragssteigerungsprogramme. Branchenexpertise und weitreichende Erfahrung in Geschäftsprozessen in Verbindung mit tiefgreifendem Know-how der finanziellen und operativen Restrukturierung ermöglichen es AlixPartners, auf Herausforderungen in Konzernen, Großunternehmen sowie bei mittelständischen Unternehmen einzugehen. In zahlreichen Fällen haben erfahrene Manager von AlixPartners bei herausfordernden Unternehmenssanierungen interimistisch Führungsfunktionen übernommen.


AlixPartners hat mehr als 1.400 Mitarbeiter in weltweit 27 Büros und ist seit dem Jahr 2003 mit eigenen Büros in Deutschland vertreten. AlixPartners ist im Web zu finden unter www.alixpartners.de


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http://www.prnews24.com/Maschinenbau: Exportweltmeister Deutschland soll Zusatzgewinne für Investitionen nutzen

15 Nisan 2015

Absatzziel in fünf Jahren: 20 % der Brettschichtholz-Produktion nach Deutschland und in die Schweiz exportieren

Pabst ist eine führende Größe für Brettschichtholz (BSH). Traditionelle Märkte sind Österreich und Italien, seit einiger Zeit liegt der Fokus auch auf Deutschland und der Schweiz. Ziel: In den nächsten 5 Jahren 20 % der BSH-Produktion exportieren.


Absatzziel in fünf Jahren: 20 % der Brettschichtholz-Produktion nach Deutschland und in die Schweiz exportierenSeit 1940 besteht der Familienbetrieb in Zeltweg und wird mittlerweile in der dritten Generation geführt. Durch langjährige Tradition, Erfahrung, Kompetenz und hohe Produktvielfalt hat sich Pabst zu einem bedeutenden Unternehmen in der Holzindustrie entwickelt. Neben Brettschichtholz bilden Hobelwaren, Schnittholz, die entstaubten Hobelspäne AlpenSpan und Holzpellets das vielfältige Produktsortiment.


INTERNATIONALE KOMPETENZ

Deutschland und die Schweiz sind gleichermaßen bekannt für den Holzbau und ihren hohen Bedarf an Brettschichtholz. Da die Johann Pabst Holzindustrie GmbH eine konstant hohe Qualität liefert, konnte man im August 2013 nach Süddeutschland expandieren und Anfang 2014 auch in den Schweizer Markt gehen.

Das Produktangebot wurde den jeweiligen Marktbedürfnissen angepasst – mit Erfolg: “Wir sind auf einem guten Weg im deutsprachigen Raum und haben auch klare Ziele für die Zukunft”, erklärt Harald Baumgartner, Exportleiter bei Pabst.


STEIRISCHE QUALITÄT

Um die Neukunden zu überzeugen setzt man in der Produktion auf österreichische

Qualität: Rund 300 Mitarbeiter sorgen für hochqualitative Produktion an den beiden steirischen Standorten Zeltweg und Obdach. Und für die Qualitätsholzprodukte wird hauptsächlich steirisches Fichtenholz aus der idealen Höhenlage zwischen 700 und 1.000 Metern Seehöhe verwendet. “Die konstant hohe Qualität unserer Produkte überzeugt die Kunden auch im internationalen Raum – das soll auch in Zukunft so bleiben”, erklärt Baumgartner.


LEISTUNG UND WETTBEWERBSFÄHIGKEIT

Der Erfolg im internationalen Raum lässt sich allerdings nicht nur auf die hohe Qualität der Produkte zurückführen. Auch die von Pabst angebotene Leistung im Bereich CNC-Abbund macht aus dem Unternehmen einen leistungsstarken und wettbewerbsfähigen Betrieb im europäischen Raum. Derzeit steht man noch am Anfang, dennoch sieht die Johann Pabst Holzindustrie GmbH viel Potenzial für die Zukunft im deutschsprachigen Markt. Mit einem klaren Ziel: “Wir sehen ein großes Potenzial im europäischen Markt. Unser Ziel in den nächsten fünf Jahren: 20 % der Brettschichtholzproduktion nach Deutschland und in die Schweiz zu exportieren”, so Exportleiter Harald Baumgartner.


Seit 1940 ist die Johann Pabst Holzindustrie GmbH ein erfolgreiches Familienunternehmen, das mittlerweile in der dritten Generation geführt wird. Vom kleinen regionalen Betrieb hat man sich zu einem heute großen Industrieunternehmen entwickelt und ist einer der führenden internationalen Anbieter in den Bereichen Brettschichtholz, CNC-Abbund, Hobelware, Schnittholz, Einstreu aus entstaubten Hobelspänen (Alpenspan) und Holzpellets.


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