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6 Kasım 2015

9. qualityaustria Gesundheitsforum: Herausforderungen im Gesundheitswesen - Jetzt ist Leadership gefragt!

Das 9. qualityaustria Gesundheitsforum widmete sich im Spannungsfeld steigender Anforderungen an das Gesundheitswesen dem Thema Leadership. Zu den Vorträgen im Apothekertrakt des Schloß Schönbrunn hatte sich am 5. November das Who is Who der österreichischen Gesundheitsbranche eingefunden. Tenor der Veranstaltung: Nur mittels Leadership können die aktuellen und bevorstehenden Herausforderungen im Gesundheitswesen gemeistert werden.


Nach der Begrüßung durch Axel Dick (Prokurist Business Development Umwelt und Energie, Quality Austria) verwies Günther Schreiber (Netzwerkpartner/Projektmanagement und Koordination der Branche Gesundheitswesen, Quality Austria) auf den dringenden Handlungsbedarf durch steigende Herausforderungen für die Gesundheitsbranche und skizzierte aktuelle Trends. Die stetig anwachsenden Anforderungen bedürfen noch mehr Leadership und die Fokussierung auf Qualität. Der derzeitige Status quo in Österreich erschwere allerdings eine Besetzung von Führungskräften im Sinne von Leadership, da meist der beste Chirurg als Leiter eingestellt werde: „Wie kann jemand eine Abteilung oder Klinik führen, wenn er acht Stunden oder mehr im OP steht?“, brachte Schreiber die Ausgangslage auf den Punkt.


Leadership aus Sicht der Norm

Die Anforderungen an Leadership und Organisation beleuchtete Anni Koubek (Prokuristin Innovation und Koordination/Product Development Qualität, Quality Austria) in ihrem Vortrag zur kürzlich in Kraft getretenen ISO 9001:2015. Laut der reformierten Qualitätsmanagementnorm wird das Topmanagement verstärkt in die Pflicht genommen, damit die Qualität im Unternehmen stimme, das Bewusstsein bei den Mitarbeitern gefördert werde und die richtigen Weichen gestellt würden. In der Norm gehe es neben dem Thema Führen auch um Kommunikation und wie man mit Change Management umgehe. Beim Thema Kommunikation hakte Gabriela-Verena Kornek (interimistische ärztliche Direktorin, Wiener Krankenanstaltenverbund/Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien – Medizinischer Universitätscampus) mit ihrem Vortrag über „Führung in komplexen Systeme gestalten“ ein. Krankenhäuser seien sehr komplexe Systeme, die unterschiedliche Interessenspartner – von Patienten und Eigentümern bis hin zu Wissenschaft und Lehre – bedienen würden. Sie veranschaulichte dies anhand von eindrucksvollen Zahlen aus dem Wiener AKH. Neben rund 104.000 stationären Patienten werden pro Jahr rund 1,2 Mio. ambulante Besucher betreut – dem stehen 9.400 Mitarbeiter, darunter ca. 1.500 Ärzte, gegenüber. Daher komme dem Kommunikationsprozess hinsichtlich interner und externer Stakeholder eine besondere Bedeutung zu. Es brauche Kommunikationsstrukturen und einen entsprechenden Prozess, um diese Komplexität zu bewältigen: „Es ist wichtig, dass die Kommunikation zwischen den Schnittstellen gepflegt und Qualitätsmanagement vom gesamten Team gelebt wird“, so Kornek.


Herausforderungen aus medizinisch klinischer Sicht

In seinem Vortrag zum Thema „Trends im Gesundheitswesen – Quo Vadis?“ präsentierte Günther Schreiber aktuelle Studien und Statistiken aus Deutschland und Europa. Von der Behandlungsfehler-Begutachtung der MDK-Gemeinschaft in Deutschland wurden 14.663 Verdachtsfälle im Jahr 2014 begutachtet, bei mehr als einem Viertel waren Behandlungsfehler mit einem Schaden festgestellt worden, bei über einem Fünftel wurde auch eine Kausalität für den Schaden nachgewiesen. Laut der Studie „Special Eurobarometer 411 – Patient Safety and Quality of Care Report“ wird geschätzt, dass 8 bis 12% der Patienten ein unerwünschtes Ereignis erfahren würden, wie nosokomiale Infektionen, Medikamentenfehler, chirurgische Fehler oder Diagnosefehler. Einer von 18 Patienten erleide im Krankenhaus eine nosokomiale Infektion, d.h. diese Patienten haben sich erst im Krankenhaus eine Infektion zugezogen. EU-weit bedeute dies geschätzte 4,1 Mio. Patienten mit nosokomialer Infektion und mindestens 37.000 Patienten, die daran sterben würden. Allerdings könnten 20 bis 30% dieser Fälle verhindert werden. „Hygienemanagement muss im Krankenhaus ein Schwerpunkt sein! Die Antwort ist konsequentes klinisches Risikomanagement – an Qualitätsmanagement kommt daher keiner vorbei“, erläuterte Schreiber. Qualitätsmanagement hieße aber auch eine Fehlerkultur zu entwickeln, Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen müssten dabei Hand in Hand gehen: „Qualitäts- und Risikomanagement sind eine unternehmensweite Aufgabe aller im Gesundheitswesen tätigen Mitarbeiter und brauchen die unabdingbare Unterstützung der Leitung auch im Sinne einer Vorbildfunktion.“


Change Management im Gesundheitswesen

Dass die mehrdimensionalen Anforderungen an die Gesundheitsorganisationen einen strukturellen Wandel benötigen, bestätigte auch Lars-Peter Kamolz (Abteilungsleiter Plastische Chirurgie, LKH-Univ. Klinikum Graz), der in seinem Vortrag „Wunsch und Wirklichkeit – das Managen im Spannungsfeld der Anforderungen“ auf das Thema Change Management einging. Die Anforderungen an die Organisationen des Gesundheitswesens seien bereits in der Vergangenheit durch die demographische Entwicklung, aber auch den Arbeits-, Zeit- und Kostendruck gestiegen und würden durch neue Technologien künftig noch weiter ansteigen. „Wir müssen führen und managen. Die alten hierarchischen Strukturen funktionieren nicht mehr“, so Kamolz, daher komme Kommunikation in Phasen der Veränderung eine zentrale Bedeutung zu: „Geredet wird viel, aber zu wenig kommuniziert.“ Er präsentierte dazu das Modell der „Transformationalen Führung“, das sich darum drehe, Vertrauen aufzubauen und Ziele transparent zu kommunizieren. Die Ziele müssten realistisch sein. Transparenz sei wichtig und werde mit Kennzahlen geschaffen.


Führen im rechtssicheren Raum

Peter Fasol (Geschäftsführer, Logic4BIZ) und Peter Sander (Partner, NHP Niederhuber & Partner Rechtsanwälte) sprachen zu „Führen im rechtssicheren Raum“. „Um Schadenersatzansprüche und etwaige Haftungsrisiken zu vermeiden, müssen sich Führungskräfte auch um das Rechtsmanagement in der Organisation kümmern“, machte Sander deutlich. Alle für die Organisation relevanten Gesetze müssten identifiziert und deren Aussage und Konsequenzen für die Organisation verstanden werden. Erst dadurch könnten Maßnahmen abgeleitet und durchgeführt werden, wie bspw. Schulungen oder Dokumentations- und Meldepflichten. Aufgabe der Führungskraft sei es nachzuverfolgen, wie diese umgesetzt wurden. „Qualitätsmanagement hilft durch den „Plan-Do-Check-Act“-Ansatz bei der Umsetzung und Bewertung“, so Fasol, der auch betonte, dass Rechtsregister und Datenbanken zur Erfassung der behördlichen und rechtlichen Anforderungen dienlich seien. Allerdings stünde die Herausforderung in deren ständiger Aktualisierung und Ergänzung. Unternehmen hätten auch einen Ablauf festzulegen, wie sie das Rechtsmanagement organisieren. Der Nutzen für die Führung mittels Qualitätsmanagement sei ein guter Überblick über die Einhaltung der relevanten Rechtsvorschriften und die Reduktion von Haftungsrisiken. Im Gesundheitswesen sei dies aber ein Entwicklungspfad, der noch zu beschreiten sei.


Schlussfolgerungen des 9. qualityaustria Gesundheitsforums

Schreiber betonte in seinem Schlussstatement, dass bei allen derzeit auf der DACH-Ebene geführten Debatten zum Gesundheitswesen die Qualität im Zentrum stehe. In Deutschland würden in Zukunft die Zahlungen der Krankenkassen an Gesundheitsbetriebe an Qualitätskennzahlen und -nachweise gebunden werden. Die Anzahl der Leistungen alleine genüge nicht mehr für die Abgeltung. Als weiteren Trend sieht Schreiber, dass Patienten bei der Wahl des Gesundheitsbetriebes zunehmend dessen Reputation und die Meinung anderer Patienten in ihren Entscheidungsprozess einfließen lassen würden. Er verwies auf bereits jetzt bestehende Weiterempfehlungsplattformen für Gesundheitsbetriebe, welche die Bewertung der Ergebnisqualität durch Patienten oder deren Angehörige ermöglichen. Laut Eurobarometer Studie spiele in den Niederlanden der Nachweis einer Zertifizierung bei 30% der Befragten bereits eine große Rolle. Der Ruf eines Krankenhauses werde daher in Zukunft immer wichtiger. „Die Anforderungen und Herausforderungen an das Gesundheitswesen können nur mittels Leadership bewältigt werden. In den Gesundheitsbetrieben ist daher ein Kulturwandel einerseits, aber auch eine Verbesserung der Qualität gefragt. Die Norm ist ein Werkzeug, um Change Management-Projekte zu unterstützen“, schloss Günther Schreiber.


Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH (www.qualityaustria.com) ist nationaler Marktführer und Ansprechpartner in den Bereichen der Integrierten Managementsysteme und Branchenstandards betreffend Qualität, Umwelt und Sicherheit. Die Leistungen der Quality Austria reichen von der Aus- und Weiterbildung im Bereich internationaler Managementtrends, der Zertifizierung von Qualitäts- und Managementsystemen bis zur Vergabe des Austria Gütezeichens. Die Prämierung österreichischer Organisationen mit dem Staatspreis Unternehmensqualität erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend und der AFQM. Die Zusammenarbeit der Quality Austria mit IQNet, EOQ, EFQM und weiteren internationalen Organisationen sichert die Vermittlung von globalem Know-how und macht das Unternehmen zu einem kompetenten Partner. Weltweit kooperiert Quality Austria mit rund 100 Mitgliederorganisationen. Über 12.000 Organisationen in knapp 50 Ländern profitieren bereits davon. Quality Austria ist ein stabiler Faktor für wertvolle Synergien am Wirtschaftsstandort Österreich.


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7 Temmuz 2015

Rueckenschmerzen - Wissen hilft diese zu lindern

Die besten Schmerzen kommen nie – Gesundheitsforum Eningen für Praevention und gegen Angst


Rueckenschmerzen - Wissen hilft diese zu lindernDie wenigsten von uns haben das Glück, ein Leben lang keine Rückenschmerzen zu haben. Rückenschmerzen werden inzwischen mit Fug und Recht als Volkskrankheit bezeichnet. Aber wie sehr diese Schmerzen mich aus meinem gewohnten, oder liebgewonnenen Alltag herausnehmen, hängt in vielen Fällen vom richtigen Umgang mit Symptomen und der Ursache der Schmerzen ab. Wer Schmerzen mit zu viel Angst begegnet, hat vielfach schon verloren. Deshalb versucht der Physiotherapeut Gertjan van Rossenberg den Menschen mit Aufklärung über Rückenschmerzen und ihren Ursachen die Angst, und den Schmerzen ihren Schrecken, zu nehmen.


Statistiken zeigen, dass in der Altersgruppe der 17- bis 29-jährigen pro Jahr annähernd die Hälfte aller Versicherten ihren Arzt wegen Rückenbeschwerden aufsucht. Bei den älteren Jahrgängen werden es nicht weniger. Glücklicherweise werden nur ca. 5% arbeitsunfähig geschrieben. Aber schaut man sich das Bild etwas anders an, so ist heute annähernd jede vierte Krankschreibung auf Rückenbeschwerden zurückzuführen. Für den Arbeitsmarkt ein erheblicher Faktor.


Aber es geht um die Menschen und die Beschwerden sind einfach da. Über die unterschiedlichen Ursachen ließe sich trefflich spekulieren. Sitzende Tätigkeiten oder Bewegungsarmut sind nur zwei der häufig genannten Möglichkeiten. Aber, betroffen sind alle Altersschichten von Kindern bis hin zu Erwachsenen.


Der Physiotherapeut Gertjan van Rossenberg (http://www.physiotherapie-van-rossenberg.de) aus Eningen beschäftigt sich seit Langem mit diesem Thema und hat in seiner Berufspraxis schon vielfach festgestellt, dass Angst vor den Schmerzen in der Regel ein schlechter Ratgeber für den richtigen Umgang mit den Beschwerden ist. Ein weiterer Faktor ist oft genug mangelnde Prävention. Gegen Rückenschmerzen wird – seitens der Patienten – meist erst vorgegangen, wenn sie da sind. Aber dass man mit der richtigen Prävention Rückenschmerzen vermeiden kann, im Idealfall dauerhaft, haben die wenigsten auf dem Schirm.


In Vorträgen wie z. B. ‘Keine Angst vor Rückenschmerzen’ von Herrn van Rossenberg, zeigt er am Beispiel des Rückens, wie mit Schmerzen sinnvoll und gut umgegangen werden kann. Dem Schmerz etwas von seiner Macht nehmen, die er über viele von uns hat, ist ein Ansatz, der vielen Menschen hilft.


Und einer der Grundvoraussetzungen, dem Schmerz seine Macht zu nehmen, ist, nicht zu lange zu warten bis behandelt wird und über ihn Bescheid zu wissen. Natürlich beseitigt das reine Wissen den Schmerz nicht, aber es hilft ungemein, mit dem Schmerz richtig umzugehen und ihn auf geeignete Weise zu bekämpfen. Die richtige Einstellung nimmt dem Schmerz einen großen Teil seines Schreckens. Eine Frage, die er schon gestellt bekam – und ihre Antwort – ist dafür exemplarisch. “Denken Sie, dass Sie mir jetzt meine Angst genommen haben?” Die einleuchtende wie zufriedenstellende Antwort van Rossenbergs: “Ich kann Ihnen während eines Vortrages Ihren Schmerz und Ihre Angst nicht wegnehmen, aber ich kann Ihnen zeigen, besser damit umzugehen.”


Für den besseren Umgang mit den Schmerzen ist eben Wissen ein ganz erheblich wichtiger Faktor. Warum bleibt oft der Schmerz auch nachdem die Ursache für den Schmerz durch Therapien – medizinisch wie physiotherapeutisch – beseitigt wurde? Schmerzen sind da anders als abgeheilte Verletzungen. Die Schmerzen können sich in den Nerven und im Schmerzgedächtnis einnisten. Dort sind sie wesentlich mühevoller herauszubekommen, als sie einfach abzuschalten. Die aktive Mitarbeit des Patienten ist hier dringend nötig. Und diese aktive Mitarbeit wird durch falsche Angst häufig blockiert.


Deshalb setzt das Gesundheitsforum große Stücke auf Wissensverbreitung. Der Verein plant derzeit weitere Veranstaltungen um einmal mehr den Nerv der Zeit zu treffen. Aufklärung ist bei den Maßnahmen zur Prävention eine der stärksten.


Weitere Informationen und Veranstaltungen unter:

www.gesundheitsforum-eningen.de


Behandlungen in der Physiotherapie van Rossenberg

Ob Säugling, Kind oder Erwachsener, wir wollen Sie unterstützen Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden wiederzuerlangen. Nach einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung wird ein Behandlungsplan erstellt, wobei wir auf Ihre Ziele eingehen. Mittels Übungen, Beratung und Therapietechniken unsererseits wollen wir zusammen mit Ihnen diese Ziele erreichen.


Gesundheitliches Wohlbefinden in Eningen Reutlingen

Da wir sehr viel Wert auf hohe Qualität legen, besuchen wir regelmäßig Fortbildungen und Seminare. Durch das Integrieren neuer Therapiemethoden und Erkenntnisse in unserer Behandlung profitieren Sie als Patient. Wir sehen uns selbstverständlich als Partner in Sachen Ihres gesundheitlichen Wohlbefindens.


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14 Nisan 2015

Mein Baby krabbelt

KidKG und Gesundheitsforum bieten “Eltern Workshop”- Mehr als 60 Vortragsteilnehmer in Eningen!


Mein Baby krabbeltFür beinahe alles in unserem Alltag brauchen wir eine Ausbildung oder ein Zertifikat. Autofahren geht nicht ohne Führerschein. Aber Eltern werden wir einfach – kein Kurs, keine Ausbildung, die uns dazu befähigen könnte. Eltern sind meistens, zumindest beim ersten Kind, Autodidakten. Und das in einem der wichtigsten Jobs der Welt – Kinder großziehen. An diesem Punkt greift die kidKG (http://www.kidKG.de), eine Eninger Praxis für Physiotherapie mit speziellem Fokus auf die jüngsten ein und bietet für Eltern mit kleinen Kinder “Handlingkurse” an.


“Handlingkurs” bedeutet eigentlich nichts anderes als Ermutigung im richtigen Umgang mit Neugeborenen unter fachlich kompetenter Anleitung. Wie groß der Bedarf an fachlicher Unterstützung, zeigt sich am großen Einzugsbereich, der “Handlingkurs” Interessenten- es hat sich herumgesprochen, dass man mit einem solchen Kurs seinem Kind Gutes tun kann. So kamen zur Veranstaltung im Johanneskindergarten in Eningen, den das Gesundheitsforum gemeinsam mit der kidKG veranstaltete, nicht nur Zuhörer aus der Gemeinde. Wie Gertjan van Rossenbergs Team feststellen konnte, kamen Gäste aus Reutlingen, Pfullingen, Metzingen, Ohmenhausen bis Ofterdingen Anfänglich war für 25 Zuhörer bestuhlt worden, am Ende waren es 62 Personen, die sich anhören wollten, was die Physiotherapeutinnen Dorothea Rauscher, Annette Rilling-Merkel und Juliane Weiss interessantes zu erzählen hatten. Fachkundig erklärten sie die kindliche Entwicklung im ersten Lebensjahr und gaben viele hilfreiche Tipps.


Dass dieses wichtige Thema nicht nur junge Mütter betrifft, zeigte sich in der heterogenen Zusammensetzung des Publikums. Mütter, Väter, Großeltern und sogar Osteopathen waren gekommen, um sich informieren zu lassen. Und dass vieles von dem, von dem wir glauben, wir hätten es unseren Kindern mühevoll beigebracht, zum ganz normalen Entwicklungszyklus eines Kindes gehört – und das Kind auch ganz ohne unser Zutun beispielsweise laufen lernen würde, erstaunte dann doch manche.


Kinder vollbringen in ihren frühen Lebensjahren wahre Meisterleistungen in ihrer Entwicklung, die einen respektvollen Umgang verdienen. Wir Eltern können sie dabei unterstützen und ihnen die Sicherheit geben, die sie brauchen. Vieles passiert dann schonend und wie von allein- wir dürfen aber trotzdem stolz auf unsere Sprösslinge sein.


Nur bei manchen Dingen, die “schon seit Generationen so gemacht” wurden, denkt man oft nicht daran, gerade etwas falsch zu machen. Dass man den Säugling beim Wickeln nicht an den Füßen hochheben sollte, sondern besser auf die Seite dreht – es ist besser für Rücken und Gelenke des Säuglings – ist vielen nicht klar.


Und auch bei Fragen, wie “welche Tragehilfsmittel und wie diese verwenden?” kann ein guter fachlicher Rat sicher nicht schaden. Und genau dafür gibt es Fachleute, die Menschen, die Eltern begleiten und einfache Tipps geben es richtig zu machen. Und der ein oder andere Entwicklungsschritt kann im Alltag einfach unterstützt werden und andere Dinge muss man einfach nur geschehen lassen und den Kleinsten nur die notwendige Zeit geben.


Weiterführende “Handlingkurse”, in kleinen Gruppen von 3 bis maximal 6 Teilnehmer, werden vom Team der kidKG regelmäßig angeboten. Starttermine gibt es in Kürze und weitere werden nach Bedarf festgelegt. Wer am Vortrag neugierig wurde und weitere Details zu Kursen möchte, findet diese unter:


http://kidkg.de/saeuglinge5.php


Wir setzen uns mit all unserer Kraft, durch unsere Therapie- und Präventionsangeboten ein, damit Säuglinge, Kids und Teens sowohl motorisch als auch neurologisch eine optimale Entwicklung erleben.


Wir nehmen uns Zeit für unsere Patienten und deren Eltern.


Wir helfen Eltern die Beschwerden ihrer Kinder besser zu verstehen. Wir unterstützen sie mit unseren Tipps und Ratschlägen, damit die Kinder realistische Ziele leichter erreichen können.


Damit Kinder und Eltern sich bei uns bestens behandelt und betreut wissen, sind uns Aufmerksamkeit, Herzlichkeit und Freundlichkeit, wichtig.


Wir besuchen regelmäßig Fortbildungen und Schulungen um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Wir stellen die Bedürfnisse der Patienten in den Vordergrund um eine individuelle Behandlung bei Therapie und Prävention zu gewährleisten.


Unsere Patienten und deren Eltern schätzen unsere hohe Qualität in Therapie, Dienstleistung und Service.


Unser Team, Kundenstamm und Erfahrung hat seine Wurzeln in der Physiotherapie van Rossenberg.


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