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2 Kasım 2015

Indonesien verbrennt weiter das Image von nachhaltig zertifiziertem Biodiesel

Indonesien verbrennt weiter das Image von nachhaltig zertifiziertem BiodieselAngesichts der seit Jahren schlimmsten Waldbrände in Indonesien kritisiert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) die anhaltende Untätigkeit der indonesischen Regierung und der Europäischen Union. Die mehr als 2.000 Brände, mit denen auch Platz für Palmölplantagen geschaffen werde, und der fortschreitende Verlust wertvoller Naturräume würden von den offiziellen Stellen offenbar ebenso tatenlos zur Kenntnis genommen wie die Gefährdung der Gesundheit der dort lebenden Menschen. Indonesien diskreditiere damit die Bemühungen der europäischen Biokraftstoffwirtschaft, die energetische und stoffliche Nutzung von Ölpflanzen wie Raps im Rahmen der Bioökonomiestrategie auf eine nachhaltig zertifizierte Rohstoffproduktion aufzubauen.


Die UFOP stellt fest, dass auch jetzt wieder die EU-Biokraftstoffpolitik als vermeintlicher Treiber dieser jährlich wiederkehrenden Waldbrände herangezogen wird. Dagegen verwehrt sich die UFOP als Interessenvertretung der deutschen Öl- und Proteinpflanzenerzeuger mit Hinweis auf die Verbandsinitiativen zur Verschärfung der Zertifizierungsanforderungen, insbesondere im Hinblick auf den Nachweis der Rohstoffherkunft in der Verarbeitungskette. Gemäß der Erneuerbare-Energien-Richtlinie dürfen Biomasse-Rohstoffe nur dann auf gesetzlich vorgegebene Verpflichtungen angerechnet werden, wenn er von Flächen stammt, die bereits vor 2008 in Bewirtschaftung waren. Diese Anforderung darf nicht aufgeweicht werden, sondern muss für alle anderen Verwendungen von Pflanzenöl gelten: bei der stofflichen Nutzung ebenso wie bei der Lebensmittelverwendung, die seit jeher den Hauptverwertungsweg für Palmöl darstellt, unterstreicht die UFOP.


Mit Hinweis auf den in Kürze beginnenden UN-Klima-Gipfel in Paris (COP21) fordert die UFOP, dass die Bundesregierung gegenüber der indonesischen Regierung tätig wird. Um das ausgegebene 2-Grad-Ziel noch erreichen zu können, muss das Verbot der Urwaldrodung ein verbindliches Ergebnis dieses Gipfels sein, wobei es allerdings entsprechender Kompensationsmaßnahmen als Ausgleich für die Nichtnutzung dieser Flächen bedarf, gibt die UFOP zu bedenken.


Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.


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Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V.

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26 Ekim 2015

Nachhaltig zertifiziertes Palmöl bevorzugen

Konsumenten können treibende Kraft sein


Nachhaltig zertifiziertes Palmöl bevorzugensup.- Aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist Palmöl aus vielen Produkten nicht mehr wegzudenken. Das gilt beispielsweise für Backwaren, Fertigprodukte, Süßigkeiten und Suppen, aber auch für zahlreiche Kosmetik-, Wasch- und Reinigungsmittel. Dieses Pflanzenöl ist aufgrund seiner sehr guten Verarbeitungsqualitäten sowie der hohen Ertragseffizienz realistisch betrachtet nicht ersetzbar. „Die Pflanze ist dreimal so ertragreich wie Raps und beansprucht für den gleichen Ertrag etwa sechsmal weniger Fläche als Soja“, bestätigt der WWF.


Dennoch steht die Palmöl-Produktion zu Recht seit vielen Jahren unter der kritischen Beobachtung durch Umweltorganisationen. Ölpalmen wachsen ausschließlich in Tropenregionen. Für den Anbau von Palmölplantagen, vorwiegend in Indonesien und Malaysia, zunehmend aber auch in Brasilien und einigen afrikanischen Staaten, sind riesige Flächen Regenwald vernichtet worden. Palmöl steht deshalb mittlerweile u. a. schon als Synonym für das Aussterben von Organ-Utans, denen bei der Rodung der Lebensraum genommen wird. Aber auch die lokale Bevölkerung wird durch die immer größeren Plantagen aus ihren Dörfern vertrieben.


Die erheblichen ökologischen und sozialen Probleme, die mit der Palmölproduktion verbunden sind, haben bereits 2004 zur Gründung des „Runden Tischs für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) geführt, einem Zusammenschluss von vielen Mitgliedern der Palmöl-Lieferkette sowie Nichtregierungsorganisationen. Der RSPO hat Mindest-Standards und Prinzipien festgelegt, um eine sozialere und umweltverträgliche Palmölproduktion zu fördern. Laut Angaben des RSPO sind mittlerweile rund 16 Prozent der weltweiten Palmölproduktion entsprechend zertifiziert. Die Kriterien dieses Nachhaltigkeits-Siegels gehen zwar vielen nicht weit genug. „Aber besser ein zertifiziertes Produkt kaufen, als ein nicht zertifiziertes“, so das pragmatische Urteil der Agraringenieurin Almut Jering vom Umweltbundesamt. Und auch Philip Heldt von der Verbraucherzentrale NRW betont: „Wir Konsumenten haben mehr Macht, als wir annehmen“. Wenn nur noch zertifizierte Produkte nachgefragt würden, müsste die Industrie umdenken.


Hinzu kommt: Manche Unternehmen nehmen das RSPO-Zertifikat mittlerweile nur noch als Grundlage und haben die Kriterien bereits freiwillig deutlich verschärft. Das gilt beispielsweise für Firmen wie Arla, Boulder, Brands und Ferrero, die der 2013 ins Leben gerufenen Palmöl Innovationsgruppe (Palm Oil Innovation Group, POIG) als offizielle Unterstützer (mit entsprechender Selbstverpflichtung) beigetreten sind. Zu den Mitgliedern von POIG gehören das Rainforest Action Network, das Forest Peoples Programme, Greenpeace sowie der WWF, die sich für eine Ausweitung der Nachhaltigkeits-Standards stark machen. Verbraucher können diese Anstrengungen durch ihre bewussten Einkaufsentscheidungen unterstützen. Auskünfte über das Engagement von Unternehmen bezüglich nachhaltig zertifiziertem Palmöl sind über die jeweiligen Verbraucher-Hotlines oder -Websites der Hersteller erfragbar.


Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.


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http://www.pr-gateway.de/media/primage/272136.jpgNachhaltig zertifiziertes Palmöl bevorzugen

3 Ağustos 2015

Globale Initiative für nachhaltige Klimapolitik

Pro Aufforstung – contra Entwaldung


Globale Initiative für nachhaltige Klimapolitiksup.- Kohlendioxid (CO2) ist in Bezug auf den vom Menschen verursachten zusätzlichen Treibhauseffekt das wichtigste klimarelevante Gas. Über die Hälfte des so genannten anthropogenen Treibhauseffektes werden ihm zugerechnet. Steigt sein Anteil in der Atmosphäre, führt dies zu Erderwärmung. Wälder spielen eine entscheidende Rolle im globalen CO2-Kreislauf: Pflanzen wandeln während ihrer Photosynthese CO2 in Sauerstoff um und sind ein riesiger CO2-Speicher. Der wichtigste Ort für die Photosynthese sind die Regenwälder in Asien und Südamerika, die für einen Großteil der weltweiten Kohlendioxidumwandlung sorgen. Jedes Jahr verschwinden jedoch durch Abholzung und Brandrodung rund 13 Mio. Hektar Urwald – etwa die Hälfte davon für die Herstellung von Produkten wie Soja, Palmöl, Papier oder Fleisch. Um dieser für das Klima, aber auch die Biodiversität, Verteilungsgerechtigkeit und indigene Menschen verheerenden Entwicklung entgegenzuwirken, ist auf dem New Yorker Klimagipfel (September 2014) die international beispiellose und branchenübergreifende Initiative „New York Declaration on Forests“ zum Schutz der Wälder ins Leben gerufen worden. Sie wird von über 150 Regierungen, multiinternationalen Unternehmen (z. B. Danone, Ferrero, Johnson & Johnson, Kellogg“s, Nestle, Procter & Gamble) sowie einflussreichen Zivilgesellschaften und einheimischen Organisationen unterstützt.


Zielsetzung der globalen Initiative ist es, bis zum Jahr 2030 einen Stopp der Entwaldung in Entwicklungsländern zu erreichen. Gleichzeitig wird die Wiederherstellung von mindestens 200 Mio. Hektar geschädigter Landschaften und Waldflächen durch verstärkte Aufforstung sowie gute agrarische und ökologische Praktiken angestrebt. Die klimarelevante Effizienz dieser Maßnahmen ist enorm: Die hierdurch erzielte Emissions-Reduzierung um 4,5 bis 8,8 Milliarden Tonnen pro Jahr entspricht in etwa derjenigen, die durch einen weltweiten Verzicht auf den PKW-Verkehr erreicht werden könnte.


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11 Mayıs 2015

Lebensmittel mit der Zutat Palmöl

Verbraucher sollten auf Nachhaltigkeit achten


Lebensmittel mit der Zutat Palmölsup.- Ende des Versteckspiels: Nahrungsmittel-Hersteller, die bei der Produktion Palmöl verwenden, müssen laut der EU-Lebensmittelinformations-Verordnung seit 2015 dieses Öl explizit als eigenständige Zutat auf dem Etikett auflisten. Die bis dahin übliche Praxis, Palmöl zusammen mit anderen Fetten unter dem Sammelbegriff “pflanzliche Öle bzw. pflanzliche Fette” zu addieren und nicht separat zu nennen, ist nun unzulässig. Laut der internationalen Naturschutzorganisation WWF werden rund 70 Prozent der weltweiten Palmölproduktion für die Herstellung von Nahrungsmitteln verwendet. Palmöl verbessert die Geschmeidigkeit, die Wärmebeständigkeit, die Haltbarkeit sowie den Geschmack von Lebensmitteln und ist außerdem frei von schädlichen Trans-Fettsäuren. Wegen seiner zahlreichen funktionalen Vorzüge kommt es z. B. in Backwaren, Fertigprodukten wie Pizza oder Lasagne, Margarine, Saucen, Speiseeis, Speiseölen, Süßigkeiten und Suppen zum Einsatz. “Es gibt kein anderes pflanzliches Fett, das von Natur aus bei Zimmertemperatur einen festen Zustand hat und die gleichen Eigenschaften wie Palmöl aufweist, das in genügenden Mengen vorkommt”, bestätigt die gemeinnützige Organisation EUFIC (Europäisches Informationszentrum für Lebensmittel).


Aus Umweltschutz-Gründen Nahrungsmittel mit der Zutat Palmöl zu boykottieren, ist deshalb keine ernsthafte Alternative. “Wir sind nicht gegen Palmöl oder gegen die Palmölindustrie. Wir sind gegen Palmöl, das auf Plantagen angebaut wird, für die tropischer Regenwald oder Torfwälder vernichtet werden”, betont Greenpeace. Auch die Verbraucher können dazu beitragen, dieses Ziel zu unterstützen, indem sie Lebensmittel bevorzugen, bei denen nachhaltig gewonnenes Palmöl eingesetzt wird. Ob Nahrungsmittel-Hersteller rückverfolgbares zertifiziertes Palmöl für ihre Produkte nutzen sowie die von der Palmöl Innovationsgruppe (POIG) geforderten Zusatzkriterien anstreben, darüber informiert z. B. der Palmöl-Scorecard des WWF (www.panda.org/palmoilscorecard/2013). Entsprechende Hinweise bieten außerdem die jeweiligen Verbraucher-Hotlines oder -Websites der Unternehmen.


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