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26 Ekim 2015

Nachhaltig zertifiziertes Palmöl bevorzugen

Konsumenten können treibende Kraft sein


Nachhaltig zertifiziertes Palmöl bevorzugensup.- Aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist Palmöl aus vielen Produkten nicht mehr wegzudenken. Das gilt beispielsweise für Backwaren, Fertigprodukte, Süßigkeiten und Suppen, aber auch für zahlreiche Kosmetik-, Wasch- und Reinigungsmittel. Dieses Pflanzenöl ist aufgrund seiner sehr guten Verarbeitungsqualitäten sowie der hohen Ertragseffizienz realistisch betrachtet nicht ersetzbar. „Die Pflanze ist dreimal so ertragreich wie Raps und beansprucht für den gleichen Ertrag etwa sechsmal weniger Fläche als Soja“, bestätigt der WWF.


Dennoch steht die Palmöl-Produktion zu Recht seit vielen Jahren unter der kritischen Beobachtung durch Umweltorganisationen. Ölpalmen wachsen ausschließlich in Tropenregionen. Für den Anbau von Palmölplantagen, vorwiegend in Indonesien und Malaysia, zunehmend aber auch in Brasilien und einigen afrikanischen Staaten, sind riesige Flächen Regenwald vernichtet worden. Palmöl steht deshalb mittlerweile u. a. schon als Synonym für das Aussterben von Organ-Utans, denen bei der Rodung der Lebensraum genommen wird. Aber auch die lokale Bevölkerung wird durch die immer größeren Plantagen aus ihren Dörfern vertrieben.


Die erheblichen ökologischen und sozialen Probleme, die mit der Palmölproduktion verbunden sind, haben bereits 2004 zur Gründung des „Runden Tischs für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) geführt, einem Zusammenschluss von vielen Mitgliedern der Palmöl-Lieferkette sowie Nichtregierungsorganisationen. Der RSPO hat Mindest-Standards und Prinzipien festgelegt, um eine sozialere und umweltverträgliche Palmölproduktion zu fördern. Laut Angaben des RSPO sind mittlerweile rund 16 Prozent der weltweiten Palmölproduktion entsprechend zertifiziert. Die Kriterien dieses Nachhaltigkeits-Siegels gehen zwar vielen nicht weit genug. „Aber besser ein zertifiziertes Produkt kaufen, als ein nicht zertifiziertes“, so das pragmatische Urteil der Agraringenieurin Almut Jering vom Umweltbundesamt. Und auch Philip Heldt von der Verbraucherzentrale NRW betont: „Wir Konsumenten haben mehr Macht, als wir annehmen“. Wenn nur noch zertifizierte Produkte nachgefragt würden, müsste die Industrie umdenken.


Hinzu kommt: Manche Unternehmen nehmen das RSPO-Zertifikat mittlerweile nur noch als Grundlage und haben die Kriterien bereits freiwillig deutlich verschärft. Das gilt beispielsweise für Firmen wie Arla, Boulder, Brands und Ferrero, die der 2013 ins Leben gerufenen Palmöl Innovationsgruppe (Palm Oil Innovation Group, POIG) als offizielle Unterstützer (mit entsprechender Selbstverpflichtung) beigetreten sind. Zu den Mitgliedern von POIG gehören das Rainforest Action Network, das Forest Peoples Programme, Greenpeace sowie der WWF, die sich für eine Ausweitung der Nachhaltigkeits-Standards stark machen. Verbraucher können diese Anstrengungen durch ihre bewussten Einkaufsentscheidungen unterstützen. Auskünfte über das Engagement von Unternehmen bezüglich nachhaltig zertifiziertem Palmöl sind über die jeweiligen Verbraucher-Hotlines oder -Websites der Hersteller erfragbar.


Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.


Kontakt

Supress

Ilona Kruchen

Alt-Heerdt 22

40549 Düsseldorf

0211/555548

redaktion@supress-redaktion.de

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http://www.pr-gateway.de/media/primage/272136.jpgNachhaltig zertifiziertes Palmöl bevorzugen

11 Mayıs 2015

Lebensmittel mit der Zutat Palmöl

Verbraucher sollten auf Nachhaltigkeit achten


Lebensmittel mit der Zutat Palmölsup.- Ende des Versteckspiels: Nahrungsmittel-Hersteller, die bei der Produktion Palmöl verwenden, müssen laut der EU-Lebensmittelinformations-Verordnung seit 2015 dieses Öl explizit als eigenständige Zutat auf dem Etikett auflisten. Die bis dahin übliche Praxis, Palmöl zusammen mit anderen Fetten unter dem Sammelbegriff “pflanzliche Öle bzw. pflanzliche Fette” zu addieren und nicht separat zu nennen, ist nun unzulässig. Laut der internationalen Naturschutzorganisation WWF werden rund 70 Prozent der weltweiten Palmölproduktion für die Herstellung von Nahrungsmitteln verwendet. Palmöl verbessert die Geschmeidigkeit, die Wärmebeständigkeit, die Haltbarkeit sowie den Geschmack von Lebensmitteln und ist außerdem frei von schädlichen Trans-Fettsäuren. Wegen seiner zahlreichen funktionalen Vorzüge kommt es z. B. in Backwaren, Fertigprodukten wie Pizza oder Lasagne, Margarine, Saucen, Speiseeis, Speiseölen, Süßigkeiten und Suppen zum Einsatz. “Es gibt kein anderes pflanzliches Fett, das von Natur aus bei Zimmertemperatur einen festen Zustand hat und die gleichen Eigenschaften wie Palmöl aufweist, das in genügenden Mengen vorkommt”, bestätigt die gemeinnützige Organisation EUFIC (Europäisches Informationszentrum für Lebensmittel).


Aus Umweltschutz-Gründen Nahrungsmittel mit der Zutat Palmöl zu boykottieren, ist deshalb keine ernsthafte Alternative. “Wir sind nicht gegen Palmöl oder gegen die Palmölindustrie. Wir sind gegen Palmöl, das auf Plantagen angebaut wird, für die tropischer Regenwald oder Torfwälder vernichtet werden”, betont Greenpeace. Auch die Verbraucher können dazu beitragen, dieses Ziel zu unterstützen, indem sie Lebensmittel bevorzugen, bei denen nachhaltig gewonnenes Palmöl eingesetzt wird. Ob Nahrungsmittel-Hersteller rückverfolgbares zertifiziertes Palmöl für ihre Produkte nutzen sowie die von der Palmöl Innovationsgruppe (POIG) geforderten Zusatzkriterien anstreben, darüber informiert z. B. der Palmöl-Scorecard des WWF (www.panda.org/palmoilscorecard/2013). Entsprechende Hinweise bieten außerdem die jeweiligen Verbraucher-Hotlines oder -Websites der Unternehmen.


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