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16 Eylül 2015

Rinn Beton- und Naturstein für Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2015 nominiert

Gerade einmal vier Jahre ist es her, dass sich die Geschäftsleitung von Rinn Beton- und Naturstein (http://www.rinn.net/) verpflichtete, eine Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln und alle unternehmerischen Entscheidungen daran auszurichten. Nun ist der Hersteller hochwertiger Betonwerkstein-Produkte für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2015 (https://www.nachhaltigkeitspreis.de/) nominiert. Insgesamt hatten sich rund 500 Unternehmen um den Preis beworben. Rinn gehört in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste mittelgroße Unternehmen“ zu den Top 3-Unternehmen. Basis der Bewerbung ist der im August 2015 erschienene zweite Nachhaltigkeitsbericht von Rinn (http://www.rinn.net/temp/pageflip/25549/index.html), der über erreichte Meilensteine, Ziele und Erfolge berichtet. Seit 2014 produziert Rinn als erster Hersteller von Betonsteinprodukten an allen Produktionsstandorten in Hessen und Thüringen CO2-neutral. Damit übernimmt Rinn eine Vorreiterrolle in der Betonindustrie und setzt Standards in Sachen nachhaltige Baustoffe.


Nachhaltige Wertschöpfung für umweltfreundlich erzeugte Betonsteinprodukte

„Die Nominierung bestätigt, dass wir mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie auf dem richtigen Weg sind. In der kurzen Zeit haben wir bereits wichtige Ziele erreicht und sehen uns darin bestätigt, unser Engagement weiter zu verfolgen“, zeigt sich Geschäftsführer Christian Rinn hocherfreut über die Nominierung. Seit 2014 ist die CO2-neutrale Produktion an allen Standorten bei Rinn Realität. Dies wurde vor allem durch die Eigenstromerzeugung in der werkseigenen Photovoltaikanlage, die bis Ende 2015 voraussichtlich rund 10 % des Strombedarfs im Werk Heuchelheim abdecken wird, eine Geothermieanlage sowie die Wärmerückgewinnung bei der Drucklufterzeugung erreicht. Darüber hinausgehender Strombedarf wird durch den Bezug von Ökostrom aus Wasserkraft gedeckt. „Die Energiewende bei Rinn hat durch konsequente Umsetzung von Effizienzmaßnahmen und Nutzung regenerativer Energie die Emissionen von Treibhausgasen in der Produktion seit 2012 um 53,5 % gesenkt“, fasst Christian Rinn zusammen. Außer der CO2-neutralen Produktion werden auch die Rohstoffe bei Rinn CO2-neutral angeliefert. Ab 2016 soll auch eine klimaneutrale Produktauslieferung gewährleistet sein. Ziel bis 2020 ist es, ein klimaneutrales Produkt zu schaffen, das auch die Gewinnung und Verarbeitung der Rohstoffe in der vorgelagerten Produktionskette berücksichtigt.


Betonsteinprodukte in höchster Qualität für eine lange Nutzung

Neben einer ressourcenschonenden und klimafreundlichen Produktion sind vor allem Qualität und Langlebigkeit wichtige Kennzeichen nachhaltiger Baustoffe. Denn durch die lange Lebensdauer der Betonsteinprodukte von Rinn werden die Kosten für Instandhaltung und Wartung während der Nutzung reduziert. Auf die Produktqualität bietet Rinn im privaten Hausgarten eine 30-jährige Garantie. Zunehmend werden Produkte mit nachhaltigen Zusatzfunktionen nachgefragt. Rinn bietet dafür in seinem Produktsortiment versickerungsfähige Beläge, helle Oberflächen und barrierefreie Gestaltungslösungen an. Um einer zunehmenden Ressourcenverknappung zu begegnen, mischt Rinn seit 2015 dem Kernbeton seiner Produkte 5 % Recyclingmaterial zu – und das bei gleichbleibender Produktqualität. Außerdem wird zurzeit an einem Betonstein-Prototyp mit bis zu 50 % Recyclinganteil geforscht.


Die Auszeichnung wird am 27. November 2015 im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf verliehen.


Rinn Beton- und Naturstein ist ein 1900 gegründetes mittelständisches Familienunternehmen in der 4. Generation mit Hauptsitz in Heuchelheim bei Gießen. Der produzierende Industriebetrieb für Beton- und Natursteinprodukte bietet ein umfangreiches Sortiment an Betonsteinprodukten, die im Garten- und Landschaftsbau sowie zur Stadtgestaltung zum Einsatz kommen. Seit 2014 produziert Rinn an allen Standorten CO2-neutral.


Firmenkontakt

Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG

Michaela Kriegel

Rodheimer Straße 83

35452 Heuchelheim

0641 6009-0

info@modemconclusa.de

www.rinn.net


Pressekontakt

modem conclusa gmbh

Lisa Escher

Jutastraße 5

80636 München

089 – 74 63 08 – 0

info@modemconclusa.de

http://www.modemconclusa.de



Rinn Beton- und Naturstein für Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2015 nominiert

9 Haziran 2015

Nachhaltigkeitsbericht 2014 Neumarkter Lammsbräu: Neue Bestmarken bei Umwelt- und Klimaschutz

Nachhaltigkeitsbericht 2014 Neumarkter Lammsbräu: Neue Bestmarken bei Umwelt- und Klimaschutz-CO2-Ausstoß je Hektoliter um rund 5 Prozent gesenkt

-Effizienzsteigerungen bei Wasser-, Energie- und Material-Verbrauch

-Abfallmenge je Hektoliter erzeugter Getränke über 32 Prozent verringert

-Soziales Engagement weiter ausgebaut


Neumarkt, 9. Juni 2015 – Die Neumarkter Lammsbräu veröffentlicht heute ihren 23. Nachhaltigkeitsbericht, der das ökologische, soziale, ökonomische und kulturelle Engagement des Bio-Pioniers im Jahr 2014 beleuchtet. Abermals wurden ambitionierte Nachhaltigkeitsziele erreicht.


So konnten als Teil von Lammsbräus umfassender Klimaschutzstrategie die spezifischen Treibhausgasemissionen je Hektoliter erzeugter Bio-Getränke im zurückliegenden Jahr um rund 5 Prozent auf nun 8,71 kg CO2-e gesenkt werden (2013: 9,16 kg).


Der Getränkeausstoß der Neumarkter Lammsbräu erhöhte sich 2014 um rund 11 Prozent auf nunmehr 163.012 hl (2013: 147.344 hl). Gleichzeitig konnte das Unternehmen durch sorgsamen Umgang mit den dafür eingesetzten Ressourcen sowie technische Optimierungen neue Effizienz-Bestmarken aufstellen:

-So reduzierte Lammsbräu den Stromverbrauch je Hektoliter Verkaufsgetränk um 12 Prozent auf 13,2 kWh (2013: 14,9 kWh). Der eingesetzte Strom ist dabei zu 100 Prozent Ökostrom.

-Der Wärmeverbrauch konnte um 5 Prozent auf 46,2 kWh je Hektoliter Verkaufsgetränk (2013: 48,7 kWh) gesenkt werden.

-Den Wasserverbrauch je Hektoliter Verkaufsgetränk verringerte das Unternehmen um 8 Prozent auf 5,8 hl (2013: 6,3 hl).

-Beim Materialverbrauch erreichte man mit 530 kg je Hektoliter Verkaufsgetränk ebenfalls einen neuen Effizienz-Bestwert (2013: 560 kg). Der Anteil von Bio-Zutaten lag dabei unverändert bei 100 Prozent, während der Anteil regional eingekaufter Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe auf über 37 Prozent anstieg (2013: 18 Prozent).


Die gesamte Abfallmenge reduzierte das Unternehmen 2014 im Vergleich zum Vorjahr um ganze 32 Prozent auf nun 3,5 kg je Hektoliter Verkaufsgetränk (2013: 5,1 kg).


Auch das soziale Engagement und die Vernetzung des Unternehmens in Sachen Nachhaltigkeit wurde 2014 wieder groß geschrieben. Ein zentrales Thema war hierbei die weitere Förderung des Biolandbaus in der Region. So konnte Lammsbräu allein im vergangen Jahr 16 neue Landwirte für seine regionale Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe (EZÖB) gewinnen und damit den Ökolandbau in der Region Neumarkt einen weiteren Schritt voranbringen. Daneben engagierte sich das Unternehmen federführend in verschiedenen Arbeitsgruppen und Projekten der seit Anfang 2014 staatlich anerkannten Öko-Modellregion Landkreis Neumarkt. Ziel hier ist es, den Anteil des Biolandbaus in der Region bis 2020 zu verdoppeln. Aber auch überregional war Neumarkter Lammsbräu 2014 aktiv. So setzte sich das Unternehmen als Mitglied verschiedener Verbände und Gremien nachdrücklich für die Stärkung und Verbreitung nachhaltigen Denkens in der Gesellschaft ein.


Susanne Horn, Generalbevollmächtigte der Neumarkter Lammsbräu, über das Erreichte und die Ziele für das laufende Jahr: „Es gehört zu unserem Selbstverständnis, dass wir auch in Sachen Nachhaltigkeit jedes Jahr noch besser werden wollen. Aufbauend auf den tollen Ergebnissen für 2014 haben wir deshalb auch für das laufende Jahr wieder ehrgeizige Ziele formuliert: So möchten wir bei fortgesetztem Wachstum unsere Effizienz in allen Bereichen noch weiter steigern und den CO2-Ausstoß je Hektoliter der von uns produzierten Bio-Getränke abermals senken. Daneben liegt 2015 ein Augenmerk auf dem weiteren Ausbau der regionalen Wertschöpfung unseres Unternehmens, ein Thema, das uns als Bio-Pionier traditionell sehr am Herzen liegt.”


Nachhaltigkeitsmanagement bei der Neumarkter Lammsbräu

Bereits 1977 hatte die Neumarkter Lammsbräu eigene Umweltleitlinien entworfen, gemäß denen bis heute produziert wird. 1992 war die Neumarkter Lammsbräu eines der ersten mittelständischen Familienunternehmen, die überhaupt einen Nachhaltigkeitsbericht verfassten. Seitdem ist das Unternehmen für seine umfassenden und ehrlichen Nachhaltigkeitsberichte mehrfach ausgezeichnet worden.


Der Nachhaltigkeitsbericht der Neumarkter Lammsbräu spiegelt den außergewöhnlichen Einsatz aller Mitarbeiter im Sinne der Unternehmensphilosophie wider. Herzstück des Berichtes ist ein im Laufe der Jahre immer ausführlicher gewordener Datenteil. Heute werden hier die Entwicklungen aller relevanten Produktionsmittel über einen Zeitraum von sechs Jahren analysiert. Der Bericht bewertet außerdem, inwieweit zuletzt gesteckte umweltrelevante, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Unternehmensziele erreicht wurden und definiert die nächsten Etappen – und zwar so präzise, dass der Erfolg gemessen werden kann.


Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht kann im Internet abgerufen werden unter

www.lammsbraeu.de/nachhaltigkeitsbericht


Weitere Informationen zur Neumarkter Lammsbräu finden sich unter www.lammsbraeu.de.


Über die Neumarkter Lammsbräu:

Neumarkter Lammsbräu – das ist der Inbegriff für feine ökologische Biere und Bio-Erfrischungsgetränke. Schon vor 30 Jahren stellte Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Traditionsbrauerei, die Weichen für ein durchgängig nachhaltiges Unternehmenskonzept, das seinesgleichen sucht. Die Neumarkter Lammsbräu ist die erste Brauerei, die ihr gesamtes Sortiment auf 100% Bio umgestellt hat. Die Rohstoffe stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau aus der Region. Rund um Neumarkt in der Oberpfalz werden dadurch 4.050 ha ökologisch bewirtschaftet. Für die Genießer eines Lammsbräu-Getränkes bedeutet das: Voller Geschmack, reinster Genuss und die Gewissheit, mit jedem Schluck einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.


Die Neumarkter Lammsbräu wurde erstmals 1628 urkundlich erwähnt und befindet sich seit rund 200 Jahren im Besitz der Familie Ehrnsperger. Bei der weltweit führenden Bio-Brauerei produzieren 107 Mitarbeiter rund 71.300 hl Bier pro Jahr, sowie rund 88.300 hl alkoholfreie Getränke (zertifiziertes Bio-Mineralwasser und eine breite Palette von Öko-Erfrischungsgetränken). Mit aktuell 19 verschiedenen Sorten bietet die Lammsbräu allen Bio-Bierfreunden das breiteste Sortiment des Marktes an, darunter auch 5 alkoholfreie Biere und zwei glutenfreie Spezialitäten.


Mehr über die Bio-Getränke-Pioniere erfahren Sie unter www.lammsbraeu.de.


Firmenkontakt

Neumarkter Lammsbräu Gebrüder Ehrnsperger KG

Kathrin Moosburger

Amberger Straße 1

92318 Neumarkt i.d.OPf.

09181 404-0

k.moosburger@lammsbraeu.de

http://www.lammsbraeu.de


Pressekontakt

Thomas Pfaff Kommunikation

Dr. Daniel Haussmann

Höchlstr. 2

81675 München

089 992496-54

haussmann@pfaff-kommunikation.de

http://pfaff-kommunikation.de/



http://www.prnews24.com/Nachhaltigkeitsbericht 2014 Neumarkter Lammsbräu: Neue Bestmarken bei Umwelt- und Klimaschutz

11 Mayıs 2015

Ganzheitliche Nachhaltigkeitsbewertung auf dem Vormarsch

Umwelt-Produktdeklarationen zeigen die ökologische Qualität von KLB-Mauersteinen auf


BildKaum ein Begriff hat die gesellschaftliche Diskussion in den vergangenen Jahren so geprägt wie “Nachhaltigkeit”. Weit über die omnipräsente Energiewende hinaus, hat er die Bauwirtschaft erfasst und Bewertungsmaßstäbe verändert. Harte Kriterien, anhand derer die nachhaltige Qualität moderner Gebäude gemessen werden kann, etablieren sich nun ebenfalls. Sie bilden das Gerüst für eine Gebäudezertifizierung, bei der neben Qualität und Preis auch Nachhaltigkeit zum Kaufargument wird. Diese Zertifikate stellen daher eine Möglichkeit dar, breitere Bevölkerungsgruppen und Investoren für Aspekte der Nachhaltigkeit zu begeistern. Denn auf Basis eines festgelegten Bewertungsschemas werden einzelne Bauteile, Gebäude oder ganze Quartiere vergleichbar. Als deutsches Zertifizierungssystem erfreut sich das “Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen” der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) wachsender Nachfrage.


Ganzheitliche Zertifizierung nach DGNB


Fünf Themenfelder, rund 50 Einzelkriterien – das deutsche Gütesiegel definiert klare Leistungsbereiche, in denen Gebäude und Quartiere über ihren gesamten Lebenszyklus nachhaltige Qualität beweisen müssen. Neben den bekannten drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziokultur – ergeben sich so Bewertungsfelder, die auch der Bautechnik und den Ausführungsprozessen Rechnung tragen. “Klassische” Kriterien, wie etwa der Primärenergiebedarf oder das Treibhauspotential, haben jedoch weiterhin spürbaren Anteil an der Gesamtrechnung. Eine Zertifizierung in Bronze ist für Neubauten beispielsweise möglich, sobald der Gesamterfüllungsgrad 50 Prozent aller zu vergebenden Punkte beträgt. Ab 65 Prozent erhält das Gebäude ein Zertifikat in Silber, ab 80 Prozent in Gold. Um die Aussagekraft der Prämierung nicht zu verwässern, fordert die DGNB folgerichtig eine ganzheitliche Ökobilanzierung nach DIN ISO 14040 und 14044. Bauprodukte bestimmen auf diese Weise unmittelbar rund 18 Prozent der Gesamtbewertung. Dieser Prozentsatz fällt deutlich höher aus, wenn man die Kriterien genauer in Augenschein nimmt, bei denen Mauerwerk zumindest mittelbar eine Rolle für die Punktevergabe spielt.


Neben einer Steigerung der Energieeffizienz sowie dem Ausbau erneuerbarer Energien, fällt der Blick somit auf ressourcenschonende Baumaterialien und Bauweisen. Im Leitfaden “Nachhaltiges Bauen” der Bundesregierung heißt es dazu: “Der Bereich des Bauens ist durch große Energie- und Stoffströme geprägt. Nachhaltiges Bauen strebt durch eine optimierte Auswahl von Bauteilen […] eine Minimierung des Verbrauchs von Energie und anderen Ressourcen sowie geringe Umweltwirkungen an.” Die Bilanzierung beginnt also nicht erst nach Fertigstellung der Immobilie, sondern bereits in der Planungsphase. Dies verlangt von Fachplanern und Architekten, sich frühzeitig mit einer Vielzahl von Nachhaltigkeitsaspekten und entsprechenden Kennzahlen zu beschäftigen. Ökobilanzen helfen hier hinsichtlich der ökologischen Qualität von Gebäuden die Spreu vom Weizen zu trennen.


Lebenszyklusanalyse anhand von EPDs


Die Methodik hinter der Erstellung von Ökobilanzen ermöglicht, ein Bauprodukt nicht nur bei seiner Herstellung, sondern auch in der Nutzungsphase und nach dem Rückbau zu bewerten. Diese “cradle-to-grave”-Analyse kann jedoch auch als “cradle-to-gate”-Analyse (“von der Wiege bis zum Werktor”) angelegt werden. Zu Beginn gilt es demnach, einen Untersuchungsrahmen zu definieren, innerhalb dessen die Stoff- und Energieflüsse gemessen werden. Für diese Sachbilanz stehen verschiedene Software-Tools zur Verfügung, die mit standardisierten Daten gefüttert werden. Ein wichtiges Hilfsmittel in diesem Kontext sind die Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) der Baustoffhersteller. Sie werden durch das unabhängige Institut Bauen und Umwelt (IBU, Berlin) ausgestellt. KLB-Klimaleichtblock hat bereits frühzeitig damit begonnen, diese Hilfsmittel für die Erstellung von Ökobilanzen bereitzustellen. Deshalb verfügt das Unternehmen aktuell als einziger Leichtbeton-Hersteller in Deutschland über belastbare Nachweise für die nachhaltige Qualität seiner Hochleistungs-Mauersteine mit integrierter Dämmung. Für nichtgefüllte Leichtbetonsteine bietet der Bundesverband Leichtbeton bereits seit Jahren entsprechende EPDs an.


KLB-Leichtbetonsteine mit hoher ökologischer Qualität


Unabhängige Untersuchungen durch die Life Cycle Engineering Experts GmbH (LCEE) aus Darmstadt beweisen: Eine mit gefüllten KLB-Mauersteinen errichtete Leichtbeton-Außenwand weist hinsichtlich der Indikatoren “Primärenergiebedarf” und “Treibhauspotential” teils signifikant bessere Werte auf als gleiche Konstruktionen aus anderen massiven Wandbaustoffen. Hierbei wurden vier baupraktisch übliche Außenwände mit einem Wärmedämmwert (U-Wert) von 0,23 W/m2K zugrunde gelegt. Der Mauerwerksaufbau mit Porenbeton und gefüllten Mauersteinen besteht aus Innenputz, dem Mauerstein sowie dem Außenputz. Die Kalksandstein-Außenwand wurde zusätzlich mit einem Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) ausgestattet, um dasselbe Niveau an Wärmedämmung zu erreichen.


Das Resultat zeigt: Die Leichtbeton-Außenwand weist die besten Werte im Vergleichsfeld auf und liegt in Sachen Primärenergiebedarf beispielsweise rund 44 Prozent unter einer bauüblichen Porenbeton-Außenwand. Hieraus wird ersichtlich, dass KLB-Mauerwerk sowohl hinsichtlich seiner ökologischen Herstellung als auch seiner faktischen Umweltwirkung besser abschneidet als andere Wandkonstruktionen. Das gleiche Bild ergibt sich im Hinblick auf das Treibhauspotential: Hier punkten KLB-Leichtbetonsteine teilweise mit halb so hohen Zahlen wie die Vergleichswerte. Hinsichtlich zweier zentraler Aspekte bei der ökologischen Qualität von Baustoffen setzt sich Leichtbeton somit vor andere Wandbaustoffe.


Jenseits des Werkstores


Obige Ergebnisse zeichnen die nachhaltige Qualität von KLB-Leichtbetonsteinen verlässlich bis zum Abschluss des Herstellungsprozesses nach. Nach Ansicht des Autors verfügt Leichtbeton jedoch über zentrale Eigenschaften, die eine Betrachtung über das Werkstor hinaus ermöglichen – ganz so wie es bei der Zertifizierung von Gebäuden in Zukunft gefragt sein wird. Die Nutzungsphase spielt hierbei eine wichtige Rolle: Laut DGNB-Bewertungssystem müssen eingesetzte Baustoffe auch in ökonomischen Kategorien wie “Lebenszykluskosten”, technischen Kategorien wie “Wohnkomfort” oder ökologischen Kategorien wie “Wohngesundheit” punkten. Aufgrund seiner massiven Beschaffenheit ist Leichtbeton langlebig und muss quasi nicht gewartet werden. Das hält die laufenden Kosten niedrig. Die Nutzungsdauer von Gebäuden aus Leichtbeton übersteigt dabei nicht selten die 100-Jahre-Grenze. Aufgrund seines hervorragenden Schall- und Wärmeschutzes bietet Leichtbeton zudem höchsten Wohnkomfort. Hochwärmedämmende KLB-Mauersteine wie der “Kalopor Ultra” erreichen dabei einen niedrigen Wärmeleitwert von nur 0,07 W/mK. Eine zusätzliche Steigerung des Wohnkomforts entsteht durch die rein mineralischen Bestandteile von Leichtbeton. Er emittiert demnach keinerlei Schadstoffe an die Raumluft. Argumente, die bei der Bewertung eines Bauteils aus Leichtbeton dessen nachhaltigen Charakter unterstreichen.


Bis zum Ende nachhaltig – und darüber hinaus


Doch jede Nutzungsphase neigt sich irgendwann dem Ende entgegen. Da das Bauwesen in Deutschland für rund 60 Prozent des Abfallaufkommens verantwortlich ist, sind Lösungsansätze zur Wiederverwendung von Abbruchmaterial gefragt. Der Anspruch muss dabei sein, Möglichkeiten für ein “echtes Recycling”, also eine Beibehaltung der stofflichen Qualität bei der Weiterverwertung, zu finden. Hier bietet Leichtbeton zunächst “natürliche” Vorteile, was sortenreinen Mauerwerksbruch angeht: Wie auch bei Produktionsabfällen während der Herstellung, können sortenreine Leichtbetonreste einfach zerkleinert und anschließend als Zuschlag der Produktion von neuen Steinen beigemischt werden. Als Mitglied des Bundesverbandes Leichtbeton ist KLB zudem daran beteiligt, auch für den Lebensabend des nichtsortenreinen Leichtbeton-Mauerwerkes nachhaltige Vorgehensweisen zu erarbeiten.


So wurde in Kooperation mit dem Institut für Angewandte Bauforschung (IAB) und der Bauhaus Universität Weimar eine rein mechanische Lösung gefunden, Mauerstein und Putz voneinander zu trennen. Nachdem die Dämmstoffstecklinge durch das Windsichter-Verfahren aus dem Leichtbetonstein ausgeblasen wurden, wird das verputzte Mauerwerk konventionell aufgebrochen. Danach kommt das Abbruchmaterial in die sogenannte Attritionstrommel, deren Wirkungsweise an eine Waschmaschine erinnert: Unterschiedliche Zerkleinerungswiderstände sorgen bei geringer Umwälzungsgeschwindigkeit für eine Auftrennung in Putzstaub und grobkörnige Leichtbetonpartikel. Letztere können wieder in der Produktion eingesetzt werden. KLB strebt dadurch eine konsequente Verwirklichung von Stoffkreisläufen an und baut ein Fundament für die ganzheitliche Betrachtung des Lebenszyklusses von Leichtbetonsteinen. Auf diese Weise schafft das Unternehmen wichtige Voraussetzungen, damit seine Leichtbetonprodukte ihren Teil zur nachhaltigen Qualität von Gebäuden und Quartieren leisten können. In den eingangs skizzierten Zertifizierungsmodellen wird sich dies positiv bemerkbar machen.


Autor: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Krechting (45), Geschäftsführer der KLB-Klimaleichtblock GmbH aus Andernach.


Die vollständige Pressemitteilung inklusive printfähiger Bilder ist abrufbar unter: dako pr


Über:


KLB Klimaleichtblock GmbH
Herr Andreas Krechting
Lohmannstr. 31
56626 Andernach
Deutschland


fon ..: 02632 / 25 77-0
web ..: http://www.klb-klimaleichtblock.de/
email : info@klb.de


Die KLB Klimaleichtblock GmbH mit Sitz in Andernach (Rheinland-Pfalz) bietet Produkte für den gesamten Hochbau an: von hochwärmedämmenden Leichtbeton-Mauerwerkssteinen, über Garten- und Landschaftsprodukte und Schornsteinsysteme bis hin zum KLB-Baukasten. Dieser bietet für jedes Bauvorhaben genau aufeinander abgestimmte Leichtbeton-Steine. KLB Leichtbeton-Mauerwerk kommt sowohl im privaten Hausbau als auch bei Mehrgeschosswohnungsbauten zum Einsatz. Eine umfangreiche Beratung rundet das Angebot ab.


Pressekontakt:


dako pr corporate communications
Herr Christoph Günther
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen


fon ..: 0214-206910
web ..: http://www.dako-pr.de
email : c.guenther@dako-pr.de



http://www.prnews24.com/wp-content/uploads/2015/05/14-11-klb-mauersteine.jpgGanzheitliche Nachhaltigkeitsbewertung auf dem Vormarsch