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16 Haziran 2015

Hörfilmpremiere in Leverkusen:

Bayer initiiert Hörfilm und hilft sehbehinderten Menschen Barrieren abzubauen


Hörfilmpremiere in Leverkusen:Leverkusen, 16. Juni 2015 – Bayer unterstützt seit Jahren den Deutschen Hörfilmpreis und hat dieses Jahr zusätzlich die Produktion des Hörfilms „Auge in Auge“ initiiert und gefördert. „Für uns ist es wichtig, nicht nur innovative Produkte zu entwickeln, sondern uns auch mit den Bedürfnissen sehbehinderter Menschen zu beschäftigen. Wenn wir dabei einen Beitrag dafür leisten können, Barrieren abzubauen, Lösungen zu entwickeln, dann entspricht dies ganz unserem Unternehmensmotto ‚Science for a better life‘ „, sagte Frank Schöning, Leiter Bayer HealthCare Deutschland anlässlich der Hörfilmpremiere am 15. Juni 2015 im Bayer Kommuníkationszentrum BayKomm in Leverkusen. Moderiert wurde die Veranstaltung von der ehemaligen deutschen Leichtathletik-Weltmeisterin und heutigen WDR-Moderatorin Anke Feller.


In Deutschland leben rund 1,2 Millionen blinde oder sehbehinderte Menschen. Die meisten nutzen das Fernsehen als wichtigstes Informations- und Unterhaltungsmedium. Doch sie alle brauchen zusätzliche akustische Bildbeschreibungen, um die Beiträge verarbeiten zu können. Hörfilme, bei denen knappe Hinweise in den Dialogpausen das Geschehen erläutern, ermöglichen ihnen seit einigen Jahren einen Zugang zu Filmen in Fernsehen und Kino, und damit ein gemeinsame Unterhaltung im Kreis von Familie (mehr …)



http://www.pr-gateway.de/media/primage/260374.jpgHörfilmpremiere in Leverkusen:

11 Mart 2015

Sind Ihre Ohren fit für den Frühling? mit dem Hörtest beim FGH Partner ist man auf der sicheren Seite

Sind Ihre Ohren fit für den Frühling? mit dem Hörtest beim FGH Partner ist man auf der sicheren Seite (Mynewsdesk) FGH, 2015 – Die Tage werden wieder länger, Sommerzeit und Frühlingsanfang stehen vor der Tür und sehr bald laden frühlingshafte Temperaturen zu vielfältigen Aktivitäten an der frischen Luft ein. Von beschaulichen Spaziergängen in aufblühender Natur über sportliche Aktivitäten bis hin zum Besuch belebter Straßencafés reicht die Palette. Wenn Jung und Alt also wieder einen großen Teil ihrer Zeit draußen verbringen, wird auch das Gehör eines jeden Menschen gefordert. Denn gutes Hören sorgt einerseits für Sicherheit und Orientierung besonders in fremder Umgebung, andererseits ist es die Voraussetzung für einwandfreie Kommunikation und umfassenden Hörgenuss.


Vor allem außerhalb der vertrauten eigenen vier Wände und bei geselligen Aktivitäten zeigt sich die große Bedeutung des funktionierenden Gehörs, sagt Burkhard Stropahl von der Fördergemeinschaft Gutes Hören. Denn bei ungewohnten Geräuschkulissen oder in Situationen mit starken Nebengeräuschen fällt es vor allem Menschen mit Hörminderungen schwer, alles richtig zu verstehen und sich zu orientieren.


Nur wer gut hört, kann sich ohne Probleme mit anderen Menschen austauschen und verständigen, den Unterhaltungen in der Gruppe folgen und an geselligen Runden und Aktivitäten teilhaben – sei es im Restaurant, bei Feiern und Festen, bei Fitness und Sport oder beim Grillen im Garten. Darüber hinaus ermöglicht das gute Hören auch ein ungetrübtes Genießen der Natur. Wer gut hört, freut sich an lebhaftem Vogelgezwitscher, dem Rauschen des Windes, der Meeresbrandung oder dem leisen Plätschern des Gebirgsbaches – und das sind nur einige Beispiele, die zeigen, warum gutes Hören immer auch ein Mehr an Lebensqualität bringt.


Doch viele Menschen in Deutschland nehmen in dieser Hinsicht erhebliche Einbußen hin, da sich ihr Hörvermögen schon langsam und anfangs unbemerkt verschlechtert hat. Hör-


minderungen treten fast immer schleichend auf, erklärt Burkhard Stropahl. Dadurch gewöhnt man sich bis zu einem gewissen Grad an das immer schlechtere Hören und ent-wickelt Verdrängungsstrategien, um den Schwierigkeiten und Problemen auf Kosten der gewohnten Lebensqualität zu begegnen. Verhindern lässt sich diese nachteilige Entwicklung mit regelmäßigen Hörtests beim Hörgeräteakustiker.


Wer einmal im Jahr sein Hörvermögen fachgerecht überprüfen lässt, ist auf der sicheren Seite. Eine eventuell vorliegende Hörminderung wird auf diese Weise rechtzeitig erkannt und kann bei Bedarf mit modernen Hörsystemen effektiv und individuell ausgeglichen werden. Hörtests auf höchstem fachlichen Niveau bieten die Hörgeräteakustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) grundsätzlich kostenlos an. Die bundesweit rund 1.500 FGH Meisterbetriebe sind zu erkennen am Ohrbogen mit dem Punkt und zu finden unter: www.fgh-info.de


Verwendung und Nachdruck des Textes honorarfrei mit Quellennachweis: “FGH”


Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Fördergemeinschaft Gutes Hören.


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Karsten Mohr

Königstraße 5


30175 Hannover


E-Mail: presse@fgh-info.de

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25 Ocak 2015

Gibt es Inklusion beim Lernen einer Fremdsprache?

Gibt es Inklusion beim Lernen einer Fremdsprache? -

Für Gehörlose ist das Erlernen einer Fremdsprache mühsam


Gibt es Inklusion beim Lernen einer Fremdsprache?


(NL/6888005903) Behinderte und nicht-behinderte Menschen sollen gleichermaßen überall dabei sein können so steht es in der UN-Behindertenkonvention, die Deutschland 2009 unterzeichnete. Inklusion heißt das dazugehörige Wort. Wie schwierig Inklusion im Fremdsprach-Alltag von Gehörlosen sein kann, bringt der folgende Beitrag zum Ausdruck.


Wie lernen Gehörlose eine Fremdsprache?

Es gibt unzählige Lautsprachen. Allein in Europa sind es 200 offiziell registrierte. Für Gehörlose ist die Sprachenvielfalt besser gesagt die Gebärdensprachenvielfalt jedoch deutlich umfangreicher, denn jedes Land hat eine eigene Gebärdensprache. Selbst die Österreicher gebärden bereits anderes als wir Deutschen, von den Engländern oder Japanern ganz abgesehen.

Allerdings benötigen Gehörlose unterschiedlicher Nationalitäten nicht immer Fremdsprachkenntnisse, um sich auszutauschen, denn sie können über die Gebärden zumindest auf einfacher Ebene direkt gut miteinander kommunizieren. Hörende stehen im Normalfall vor viel größeren Schwierigkeiten, wenn sie einer fremden Sprache nicht mächtig sind.

Dennoch muss von Gehörlosen die jeweils andere nationale Gebärdensprache gelernt werden, wenn sich die Gesprächspartner über tiefer gehende oder abstrakte Themen austauschen möchten. Beispielsweise sind die beiden Gebärdensprachen ASL (American Sign Language) und BSL (Britisch Sign Language) sehr verschieden. Im Gegensatz zur amerikanischen und englischen Lautsprache, die, abgesehen von der Aussprache und den existierenden Dialekten, doch nahezu identisch sind. Besonders bei globalen Konferenzen oder Tagungen wird deshalb ergänzend die internationale Gebärdensprache International Signs” eingesetzt, oder es stehen für gehörlose Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern jeweilige Gebärdensprachdolmetscher zur Verfügung. So kann es durchaus sein, dass bei einem internationalen Kongress sechs oder sieben Gebärdensprachdolmetscher auf der Bühne das Gehörte in die jeweilige Gebärdensprache übersetzen, parallel zu den Dolmetschern, die für die Übersetzung der Lautsprache in die Landessprachen zuständig sind.

Für Gehörlose gibt es mehrere Möglichkeiten, um eine Fremdsprache zu erlernen. Grundsätzlich gilt, dass Gehörlose, im Gegensatz zu Hörenden, sich die Schriftbilder zu den Wörtern mühsam einprägen müssen. Sie können das (Fremd-)Wort nicht hören und somit können sie auch nicht aus dem Gehörten die Buchstabierung eines Wortes ableiten. Zum Erlernen der Schriftsprache benötigen Gehörlose also in der Regel mehr Zeit als hörende Menschen. Eine entsprechende Förderung wäre hier mit Sicherheit hilfreich.

Einige Eltern schicken ihre gehörlosen Kinder heutzutage auf eine normale Schule, anstatt auf eine Förderschule. Die Kinder erlernen dort gemeinsam mit den anderen Schülern die Fremdsprache als Laut- und Schriftsprache. Dabei steht ihnen ein Gebärdensprachdolmetscher zur Verfügung, der die Übersetzung des deutschen Sprachanteils in die Deutsche Gebärdensprache (DGS) übernimmt. Das Erlernen der ausländischen Gebärdensprache findet hierbei jedoch nicht statt. Um diese zu erlernen, reisen Gehörlose meist für längere Zeit in das jeweilige Land. Die Gebärdensprache eignen sie sich dann durch den Kontakt zu gebärdend-sprechenden Gehörlosen im Land selbst an.

Aus Sicht eines Hörenden klingt das nahezu normal. Schließlich nehmen doch auch einige von ihnen einen Auslandsaufenthalt war, um die Sprache vor Ort besser zu lernen. Das unterstützende Angebot an Sprachkursen im Ausland ist für Hörende verlockend und vielfältig. Sprachschulen, bei denen Gebärdensprechende eine ausländische Gebärdensprache erlernen können, gibt es meines Wissens nach bisher nicht. Jedoch gibt es in Deutschland wohl Deutschkurse für gehörlose Migranten, entgegnet Monika Krumpen, staatlich geprüfte Gebärdensprachdolmetscherin, aus Hürth. Eine weltweit vertretene Fremdsprachenschule wie inlingua bietet zwar unterschiedlichste Lernformen und auch interkulturelle Inhalte an, doch letztendlich können wir zumindest bisher nur den Laut- und Schriftteil der Fremdsprachen abdecken, gibt Heidrun Englert, 2. Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft inlingua Deutschland, Hamburg, zu bedenken.

Selbst im Zeitalter von Internet, Webcam und Online-Learning existieren bis heute keine ausreichenden Videokurse zu den Gebärdensprachen unterschiedlicher Länder nicht für Hörende, und erst recht nicht für Taube. Die Problematik liegt darin, dass die Bildübertragung im Allgemeinen bisher nur zweidimensional stattfindet. Für die Gebärdensprache werden jedoch drei Dimensionen benötigt, denn neben der korrekten Handform spielen Handstellung, Mimik, Haltung und Verortung im Raum sowie weitere Faktoren eine Rolle.

Um eine fremde Gebärdensprache in Deutschland zu erlernen, wäre ein Gebärdensprachkurs besonders dann für Gehörlose hilfreich, wenn dieser von einem ebenfalls gehörlosen Lehrer durchgeführt würde. Der (taube) Gebärdensprachlehrer müsste dann zwei Gebärdensprachen können, um den Teilnehmern die fremde Gebärdensprache in die DGS zu übersetzen. Er könnte aufgrund seiner eigenen Situation deutlich besser auf die Erfordernisse der Teilnehmer eingehen, zum Beispiel auch beim gleichzeitigen Erlernen der Schriftsprache.


Inklusion durch Gebärdensprachdolmetscher

In vielen Situationen im Arbeitsalltag ist das Hinzuziehen von Gebärdensprachdolmetschern unabdingbar. Monika Krumpen wird als staatlich geprüfte Gebärdensprachdolmetscherin hinzugeholt, um zwischen Hörenden und Nicht-Hörenden im Deutschen zu dolmetschen. Der Hörende spricht Lautsprache, der Gehörlose die Deutsche Gebärdensprache (DGS). Das Dolmetschen ist anspruchsvoll, da nicht nur die Grammatik der Sprache, sondern auch die Kultur der Gehörlosen von der der Hörenden abweicht. Gehörlose duzen beispielsweise jeden, vergleichbar mit dem you in der englischen Lautsprache. Die Aufgabe eines Gebärdensprachdolmetschers enthält auch die Übersetzung in die jeweilige Kultur. Denn für einen Hörenden in entsprechender Position wäre es im Arbeitsalltag befremdlich, geduzt zu werden, erläutert Monika Krumpen ihr Berufsbild.

Deutlich komplexer wird es, wenn eine Fremdsprache hinzukommt. In der internationalen Geschäftswelt arbeiten Gehörlose in der Regel mit Hörenden zusammen oder tauschen sich per Telefon- oder Videokonferenz aus. Ist der Deutsche gehörlos, dann übersetzt Monika Krumpen alles, was der Gehörlose mit seinen Gebärden zum Ausdruck bringt, in die deutsche Lautsprache, um es für seine deutschen Teamkollegen verständlich zu machen. Ein weiterer Dolmetscher überträgt dann für den internationalen Gesprächspartner ihre Voice-Übersetzung beispielsweise ins gesprochene Englisch. Die darauf folgende Antwort des englischen Partners wird durch diesen Dolmetscher wiederum ins Deutsche übersetzt und Monika Krumpen übernimmt das Dolmetschen der übersetzten Aussagen in die DGS. Dieser Weg ist umständlich, aber oft die einzige Lösung zur internationalen Kommunikation. Es gibt zwar einige wenige Gebärdensprachdolmetscher, die gutes Business-Englisch in Lautsprache beherrschen und direkt in die DGS übersetzen können, oder die direkt zwischen zwei Gebärdensprachen dolmetschen können, doch das ist nicht die Regel.

In der Freizeit hingegen verbringen Gehörlose einen Großteil ihrer Zeit in der Gehörlosengemeinschaft, da ist die Verständigung untereinander kein Problem, und sie fühlen sich nicht behindert. Manche verwenden gerne den Satz: Wir sind nicht behindert wir werden behindert”. Dies trifft durchaus auch auf andere Behindertengruppen zu.


Weitere Informationen zu Gebärdensprachdolmetscherin Monika Krumpen unter:
www.diedgsdolmetscherin.de


Gebärdensprache ist für manche Gehörlose bereits die erste zu erlernende Fremdsprache

Nicht jeder Gehörlose erlernt von Kindesbeinen an die Gebärdensprache. Viele gehörlose Menschen wachsen mit der Lautsprache auf. Sie lernen Sprechenden die Worte von den Lippen abzusehen und die Laute soweit möglich mit den Lippen nachzubilden. Die Wörter von den Lippen ablesen, funktioniert nicht, denn nur 30 Prozent eines Lautes werden mit dem Mund gebildet. Der restliche Anteil eines Lautes entsteht durch Bewegungen in Lunge, Atemwegen, Kehlkopf, Stimmbändern und durch den Rachen-, Mund und Nasenraum. Ein Gehörloser kann die Laute, die er bildet, nicht überprüfen, da er sie nicht hören kann.

In der Schriftsprache muss ein Gehörloser mühevoll zu jedem Wort das Schriftbild auswendig lernen, denn es erschließt sich ihm akustisch nicht, worin der Unterschied zwischen einem langen und einem kurzen I liegt (z. B. ihn und in) oder warum das Wort Ball mit Doppel-L geschrieben wird.

Wer später zusätzlich die Gebärdensprache erlernt, für den ist diese bereits die erste Fremdsprache, denn die Grammatik in der Gebärdensprache ist völlig unterschiedlich zur Lautsprache.

In der (deutschen) Lautsprache steht häufig zuerst das Subjekt, das finite Verb folgt an zweiter Stelle, danach der Zeitpunkt und das Schlusslicht bildet das Objekt. Hörende sagen zum Beispiel: Ich gehe morgen nach Hause. Anders bei der Gebärdensprache. Bei ihr steht an erster Stelle immer der Zeitpunkt, dann folgt das Subjekt und zuletzt das Verb. Morgen ich nach Hause gehe, würde also der gleiche Satz in der Deutschen Gebärdensprache (DGS) formuliert werden.

Auch in der DGS gibt es verschiedene Dialekte. Meist bleibt das Mundbild zwar gleich, aber die Gebärden weichen voneinander ab. Das Wort Sonntag beispielsweise wird bei den Katholiken wie das Beten gebärdet, also durch das Aneinanderlegen der beiden Handflächen. Doch alternativ gibt es je nach Region und Dialekt völlig unterschiedliche Gebärden zu diesem Wort. So wie zu vielen anderen Wörtern auch.


über Inklusion

Inklusion ist ein Menschenrecht. So steht es in der UN-Behindertenkonvention, die Deutschland 2009 unterzeichnet hat. In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Wörtlich übersetzt steht der Begriff Inklusion für Zugehörigkeit, also für das Gegenteil von Ausgrenzung. Jeder Mensch, ob mit oder ohne Behinderung, soll also überall dabei sein können: in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Freizeit. Die Umsetzung der Vereinbarung bedeutet den Abbau von Hürden, damit die Umwelt für alle Menschen zugänglich wird. Und sie bedeutet auch den Abbau von Barrieren in den Köpfen, d.h. mehr Offenheit, mehr Toleranz und ein besseres Miteinander.


Informationen zur Förderung und Sicherung der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen finden Sie unter: https://www.integrationsaemter.de

Internationale Organisationen von Behinderten finden Sie z. B. unter:

http://www.edf-feph.org sowie unter http://www.eud.eu

über inlingua

inlingua ist eines der führenden, internationalen Sprachtrainings-Netzwerke für private und berufliche Zielsetzungen. Seit fast 50 Jahren werden hier neben Fremdsprachen auch interkulturelle Kompetenzen vermittelt.

Qualifizierte, muttersprachliche Trainer ermöglichen durch ein¬sprachiges Training binnen kurzer Zeit die lebendige Kommunikation mit fremden Sprachen. Persönliche Betreuung, kostenlose Einstufungen und Probetrainings sowie international anerkannte Sprachzertifikate gehören ebenso zu den Kennzeichen von inlingua wie ein breites Spektrum an Trainingsformen wie Präsenztraining, virtuelles Training, Online-Learning oder Blended Learning. Zu den Kunden zählen Mitarbeiter von namhaften Unternehmen und staatlichen Auftraggebern sowie Privatpersonen.

Mit über 300 Centern in 40 Ländern ist inlingua eines der weltweit größten Netzwerke für fremdsprachliche Aus- und Weiterbildung. In Deutschland ist inlingua in über 60 Städten mit 70 Sprachcentern vertreten.


Mehr zu inlingua unter: www. inlingua.de


Unternehmenskontakte:

Arbeitsgemeinschaft inlingua Deutschland

Petra Schöttner, Normannenweg 17-21, D-20537 Hamburg

Fon: 49 40 32082929, Fax: 49 40 32082931

service@inlingua.de, www.inlingua.de

www.facebook.com/inlingua


Monika Krumpen, Staatlich geprüfte Gebärdensprachdolmetscherin

Erderstraße 18, D-50354 Hürth

Fon: 02233-994303, Fax: 02233-994304, Mobil: 0174-9898571

info@diedgsdolmetscherin.de, www.diedgsdolmetscherin.de


Kontakt

meister-plan – agentur für werbung & pr

Bettina Meister

Gutbrodstraße 40

70193 Stuttgart

49 711 2635443

pr@meister-plan.de

www.meister-plan.de



Gibt es Inklusion beim Lernen einer Fremdsprache?

21 Ocak 2015

Kunst verbindet - mit Street-Art für ein besseres Miteinander

Kunst verbindet - mit Street-Art für ein besseres Miteinander -

In einem Reinickendorfer Mietshaus startete Modellprojekt zur Inklusion von Roma-Familien in die Hausgemeinschaft


Kunst verbindet - mit Street-Art für ein besseres Miteinander
In der „Bunten 111“ sind jetzt auch die Haus- und Hoffassaden bunt.


- Neues Modellprojekt “Bunte 111″ zur Inklusion von Roma-Familien

wurde heute der Öffentlichkeit vorgestellt – Bewohner erhalten

Mietvertrag und qualifizierte Unterstutzung.

– Gewobag, die Beauftragte fur Integration und Migration des Senats von

Berlin, das Bezirksamt Reinickendorf sowie PHINOVE e.V. arbeiten

zusammen, um die Mietergemeinschaft zu stabilisieren.

– Kunst verbindet: Seit dem 17. Oktober verschönern Street-Art-Kunstler

der Gewobag-Initiative Urban Nation gemeinsam mit den Bewohnern die

Durchgänge und Hoffassaden neu.


Welches Kind kann schon von sich behaupten, in einem Wohnhaus zu leben, dessen Fassaden es selbst mitgestaltet hat? Die Kinder aus der Scharnweberstraße 111 können das. Unter professioneller Anleitung und mit Hilfe von Pappschablonen haben sie am Wochenende rote Herzen und bunte Sterne auf die Hauswände gespruht. Gemeinsam mit sieben internationalen Streetart-Kunstlern – Tankpetrol, deerBLN, Idrawalot, BLO, AWK, Yo Nagao und Paola Delfin – die auf Einladung der Gewobag-Initiative “Urban Nation” nach Reinickendorf gekommen sind, sorgten die Kinder dafur, dass die Wände der Innenhöfe und Hausdurchgänge ein neues Gesicht bekommen – und schon von Weitem auf dieses besondere Haus in Reinickendorf aufmerksam machen.


Denn die Kunstaktion ist Teil eines umfangreichen Modellprojektes zur Inklusion von Roma-Familien, das heute Morgen unter dem Namen “Bunte 111″ der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Vier Partner haben sich hier zusammengetan, um die Roma-Familien beim Ankommen im Berliner Alltag zu begleiten, die Integration zu fördern und das nachbarschaftliche Miteinander von neuen und alten Mietern zu stärken: die Gewobag, die Senatsverwaltung fur Arbeit, Integration und Frauen, das Bezirksamt Reinickendorf sowie der Verein PHINOVE.


“Die Herausforderungen bei einem solchen Projekt reichen von sozialen uber kulturelle bis hin zu mietrechtlichen Fragen, daher ist es wichtig, dass den Bewohnern fur alle Fragen eine kompetente Begleitung zur Seite steht”, so Kerstin Kirsch, Geschäftsfuhrerin der Gewobag MB Mieterberatungsgesellschaft bei der Eröffnung. “Es geht uns darum, den Roma-Familien zu helfen, sich in ihr Lebensumfeld zu integrieren, und sich so eine Zukunftsperspektive zu verschaffen – ein freundliches, nachbarschaftliches Wohnumfeld ist dabei von zentraler Bedeutung”, ergänzt Dr. Monika Luke, Beauftragte fur Integration und Migration des Senats von Berlin. Eine lebendige Nachbarschaft erleichtert die Integration So bunt und fröhlich wie bei der gemeinsamen Street-Art-Aktion in den vergangenen Tagen ist es nicht immer gewesen in der Scharnweberstraße 111. Als die Gewobag das Haus im Jahr 2013 erwarb, herrschten hier bedruckende Zustände: Viele der Wohnungen waren uberbelegt und in desolatem Zustand, die größtenteils aus Rumänien stammenden Roma-Familien waren nur geduldet.


In den vergangenen Monaten gelang es der Gewobag in Zusammenarbeit mit Senat, Bezirk und Verein, die Lebensbedingungen deutlich zu verbessern. Die Wohnungen wurden instandgehalten, von den Familien selbst renoviert, die Höfe aufgeräumt und gesäubert, und die Roma-Familien bekamen reguläre Mietverträge. Im kommenden Jahr ist ein Studentenprojekt mit der btu Cottbus geplant, um die Hofflächen umzugestalten – zu Plätzen, die zur nachbarschaftlichen Begegnung einladen. Der gemeinnutzige Verein PHINOVE wurde als Projektpartner ins Boot geholt, um die Familien im Alltag zu unterstutzen: Im Seitenflugel des Gebäudes gibt es einen Gemeinschaftsraum fur die Arbeit des Vereins. Die Bewohner sind zu Sprachkursen und Beratungsgesprächen eingeladen, die Schulkinder können zur Hausaufgabenhilfe kommen. Vor allem aber ist ein Ort entstanden, an dem sich alle Nachbarn treffen und ins Gespräch kommen können. “Mit diesen Hilfestellungen und Anregungen im Alltag wollen wir dazu beitragen, dass sich alle Bewohner in die Hausgemeinschaft einbringen und sich somit auch die Roma-Familien noch stärker als Teil der Gesellschaft wahrnehmen”, erklärt Daniel Berger von PHINOVE.


In diesem Sinne schaffen auch Aktionen wie das Street-Art-Projekt der Initiative “Urban Nation” ideale Möglichkeiten, um miteinander ins Gespräch zu kommen und das Zuhause gemeinsam zu verschönern. Denn auch die Mieter der “Bunte 111″ nahmen dabei die Pinsel in die Hand: Gemeinsam mit dem Berliner Kunstler Christian Rothenhagen haben sie den Durchgang zum Hinterhof neu gestaltet. Breite Flächen wurden dabei in Wandtafelfarbe getaucht: Damit sich die Kinder der Familien hier auch in Zukunft bunt austoben können. “Wichtig ist es besonders bei dieser Art von Projekt, Nachhaltigkeit und Teilnahme zu fördern. Wir hinterlassen Spuren an den Wänden aber auch in den Gedächtnissen der Menschen durch das Medium, die gemeinsame Sprache: KUNST”, so Yasha Young, Leiterin der Initiative Urban Nation.


Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin

Die Gewobag ist ein in Berlin ansässiges Immobilienunternehmen mit rund 58.000 Mietwohnungen unterschiedlicher Typologien und einem breiten Spektrum an Immobiliendienstleistungen. Als großes, landeseigenes Wohnungsunternehmen ubernimmt die Gewobag Verantwortung in Berlin und engagiert sich fur die Entwicklung ihrer Quartiere und Stadtteile. Dabei setzt sie vor allem auf die Förderung von Bildung, Sport, Kunst, Kultur, Integration und Gesundheit. Ziel der Gewobag ist es, das Zusammenleben der Menschen, die in den Häusern wohnen, egal wie alt sie sind und woher sie kommen, lebenswert zu machen.


PHINOVE e.V.

Der Verein begleitet Roma-Familien bei ihrem Start in Berlin. Er berät in sozialen und lebenspraktischen Belangen, organisiert, vermittelt mit Behörden. Phinove wurde 2013 während der Entstehung des “Arnold-Fortuin-Hauses” in Berlin-Neukölln gegrundet, einem erfolgreichen Inklusionsprojekt mit Roma-Familien. Diese Erfahrung wird unserem Projekt zugute kommen. Phinove kennt die kulturellen Hintergrunde der Roma und spricht deren Sprache. Damit kommt dem Verein die wichtige Lotsenfunktion zu. Im Seitenflugel wird ein Gemeinschaftsraum fur die Arbeit des Vereins zur Verfugung gestellt.


Senatsverwaltung fur Arbeit, Integration und Frauen – die Beauftragte fur Integration und Migration des Senats von Berlin

Die Schwerpunkte der Senatsverwaltung fur Arbeit, Integration und Frauen sind Angelegenheiten der Integrations- und Migrationspolitik von grundsätzlicher oder ubergreifender Bedeutung und die Förderung von ressortubergreifenden Integrationsprojekten zum Abbau von Integrationshemmnissen und zur strukturellen Verbesserung der Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund. Projekten wie “Bunte 111″, die die Eingliederung von Zuwanderern aus anderen Ländern und Kulturen befördern, kommt daher größte Aufmerksamkeit und Unterstutzung zu.


Bezirksamt Reinickendorf

Fur die Bewohner von Reinickendorf ist das Bezirksamt die erste Anlaufstelle fur Fragen und Probleme. Mehr noch als der Senat steht der Bezirk in direktem Kontakt zu seinen Bewohnern, deren Wunschen und Nöten. Auf der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) werden aktuelle Brennpunktthemen miteinander diskutiert. Integration ist ein oft angesprochenes Thema. Jeder vierte Berliner hat einen Migrationshintergrund. Die Integration dieser Menschen stellt eine der zentralen Aufgaben und Herausforderungen unserer Gesellschaft dar. Der Bezirk arbeitet daher eng mit der Gewobag zusammen, um das Projekt “Bunte 111″ erfolgreich zu unterstutzen.


Die Gewobag ist eines der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland. Die Bestände befinden sich in Berlin und Brandenburg und umfassen rund 58.000 Mietwohnungen sowie 1.500 Gewerbeeinheiten. Spezielle Serviceleistungen, unter anderem für Senioren, ergänzen das Angebot. Der Immobilienbestand der Gewobag steht für die Vielfalt der Stadt und bietet eine solide Basis auf dem regionalen Wohnungsmarkt. Soziale Quartiersentwicklung, Klimaschutz und wirtschaftliche Effizienz sind für die Gewobag bei der Entwicklung zukunftsorientierter Konzepte gleichermaßen wichtig.


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