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6 Kasım 2015

"Sehr enttäuscht"

Zur Bundestags-Abstimmung über Suizidhilfe


dgpd. Nach einer sehr emotional geführten Aussprache kam es am Freitag, 6. November 2015, kurz nach 12 Uhr zur Abstimmung. Zur Entscheidung standen zunächst vier Gesetzentwürfe und ein Antrag der Abgeordneten Katja Keul (B“90/Die Grünen) et. al. . Auf einem Stimmzettel waren die vier Gesetzentwürfe aufgeführt. Um 13 Uhr war die Entscheidung gefallen. Mit 360 Ja-Stimmen ist der Gesetzentwurf von Michael Brand (CDU/CSU), Kerstin Griese (SPD) et. al. angenommen worden. Das „Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ sieht vor, dass Handlungen bestraft werden, „mit denen einem anderen die Gelegenheit zur Selbsttötung geschäftsmäßig gewährt, verschafft oder vermittelt wird, wenn dies in der Absicht geschieht, die Selbsttötung eines anderen zu fördern (Bundestags-Drucksache 18/5373). Es droht bis zu drei Jahren Freiheitsentzug. Ärzte, die einmalig bei einem Suizid helfen und Angehörigen soll keine Strafe drohen. Damit nimmt eine seit dem Jahr 2008 politisch geführte Debatte ein vorläufiges Ende.

DGHS-Präsidentin Elke Baezner: „Ich bin sehr enttäuscht und bedaure das Ergebnis. Für die Menschen in Deutschland wird die Situation durch ein solches neues Gesetz nicht einfacher.“ Zunehmend bleibe Sterbenskranken, falls sie ihr Leben selbstbestimmt beenden wollen, nur der Weg in die Schweiz. Es ist auch nicht auszuschließen, dass die Zahl der Brutalsuizide von Menschen, denen die palliativmedizinischen Hilfen nicht genügen, weiter zunimmt.

Die Arbeit der DGHS bleibt von der heutigen Bundestagsentscheidung unberührt. Die als Bürgerrechtsbewegung und Patientenschutzorganisation vor 35 Jahren, am 7. November 1980, gegründete Gesellschaft berät zur Vorsorge mit Patientenverfügungen und hat sich auf politischer Ebene sehr für die Wahlfreiheit am Lebensende stark gemacht. „Alle unsere Anstrengungen wurde von vielen Menschen begrüßt.“ Wie das Gesetz sich im Einzelnen auswirken wird, ist zurzeit noch nicht abzusehen. Viele Fragen sind im Moment noch offen.


DGHS – Mein Weg. Mein Wille.


Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit älteste und größte Patientenschutzorganisation in Deutschland. Sie versteht sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens und des Selbstbestimmungsrechts des Einzelnen. Ziel ihrer Arbeit ist, dass Artikel 1 GG, die unantastbare Würde des Menschen, auch im Sterben gewahrt bleibt.


Kontakt

Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.

Wega Wetzel

Kronenstr. 4

10117 Berlin

030-21222337-22

presse@dghs.de

http://www.dghs.de



"Sehr enttäuscht"

25 Eylül 2015

Am Ende der Digitalen Agenda

Welche Schritte dringend erledigt werden müssen, damit Deutschland den digitalen Anschluss nicht verliert. IfKom diskutiert mit Sören Bartol, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.


BildMit der Digitalen Agenda hat die Bundesregierung vor einem guten Jahr die Grundsätze ihrer Digitalpolitik vorgestellt, um Deutschlands Rolle als leistungsstarke und innovative Volkswirtschaft auszubauen. Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) begrüßt die Ziele der Digitalen Agenda. Heinz Leymann, IfKom-Bundesvorsitzender, sieht in der bisherigen Umsetzung jedoch noch erheblichen Nachholbedarf.


Sören Bartol, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für den Bereich Verkehr, Bau und digitale Infrastruktur sowie Digitale Agenda, erklärt dazu: „Zahlreiche Maßnahmen sind bereits umgesetzt worden. Durch die Frequenzversteigerung können zusätzliche Mittel in Milliardenhöhe für den Breitbandausbau zur Verfügung gestellt werden, das IT-Sicherheitsgesetz wurde verabschiedet und die Gründerförderung verbessert. Noch in diesem Jahr soll Rechtssicherheit für WLAN-Betreiber geschaffen werden. Die Potenziale von WLAN als Zugang zum Internet im öffentlichen Raum müssen ausgeschöpft werden, um mehr öffentliche und offene Angebote zu ermöglichen. Hier wird es im parlamentarischen Verfahren noch Verbesserungen geben müssen, um das Ziel des Gesetzentwurfes zu erreichen.“


Breitbandnetze: Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse


Nach Auffassung der Ingenieure für Kommunikation sind Breitbandzugänge die wichtigste Voraussetzung für die Teilhabe an der Digitalisierung und ermöglichen der Wirtschaft, sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. Die Bundesregierung ordnet leistungsstarken Breitbandnetzen ebenfalls eine hohe Bedeutung für gleichwertige Lebensverhältnisse sowie als Standortfaktor für die Wirtschaft zu und strebt daher bis 2018 einen flächendeckenden Ausbau mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde an. Die IfKom unterstützen die Politik in dem Ziel, eine flächendeckende Breitbandversorgung zu erreichen. Bis Mitte des Jahres 2015 waren 68,7% der Haushalte und Unternehmen mit mindestens dieser Bandbreite versorgt. Andreas Hofert, Mitglied des IfKom-Bundesvorstands, bezweifelt angesichts der derzeitigen Fortschrittsraten von etwa 4,6 Prozentpunkten pro Jahr die Erreichung dieses Ziels bis zum Jahr 2018.


Auch der Bundestagsabgeordnete Sören Bartol hält den Breitbandausbau für eine der wichtigsten Grundlagen für das Gelingen der Digitalen Agenda. „Die Bemühungen müssen hier weiter verstärkt werden, damit bis 2018 alle Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s versorgt werden. Das Geld steht nun zur Verfügung. Die Bundesländer haben ebenfalls einen Anteil aus der Frequenzversteigerung erhalten, den sie für den Breitbandausbau einsetzen sollten.“ Mit den Ingenieuren für Kommunikation stimmt Sören Bartol überein: Es ist ein Investitionsschub in die digitale Infrastruktur erforderlich, um zukunftssichere Hochgeschwindigkeitsnetze aufzubauen. Diese Perspektive bietet vor allem der Glasfaseranschluss. Der Ausbau bis in die Häuser oder in die Haushalte (FTTB, FTTH) sollte, wo möglich, mit Glasfaser realisiert werden. Der Abgeordnete geht noch weiter: Um die gesellschaftliche Teilhabe am schnellen Internet sicher zu stellen, strebe die SPD-Bundestagsfraktion auf europäischer Ebene eine Regelung an, dass auf nationaler Ebene bestimmte Bandbreiten als Universaldienstverpflichtung vorgegeben werden könnten.


Aus Sicht des IfKom-Bundesvorstands wird der derzeitige Förderrahmen nicht ausreichen, um alle wirtschaftlich nicht ausbaubaren Flächen in Deutschland breitbandig zu versorgen. Die IfKom appellieren daher an die verantwortlichen Politiker und die Unternehmen, gemeinsam weitere Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Zusammenarbeit in der „Netzallianz für Deutschland“ sollte nunmehr Ergebnisse liefern.


Digitalisierung verändert Wirtschaft und Arbeitswelt


Nach einer aktuellen Umfrage befürchten 21% der Arbeitnehmer den Wegfall ihrer Jobs aufgrund der Digitalisierung. 49% der Befragten erwarten, mehr IT-Kenntnisse als bisher zu benötigen. Die Ingenieure für Kommunikation bewerten eine gute Arbeitsqualität als Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben die Aufgabe, sich auf den Strukturwandel aufgrund der Digitalisierung aktiv vorzubereiten. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen reagieren auf die Umbrüche noch zurückhaltend, müssen aber mittelfristig ihre Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle anpassen, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen. Diese Veränderungen sollte die Politik nach Auffassung der IfKom sowohl für den Bereich der Arbeit als auch für die Unternehmen noch aktiver begleiten. Die Digitale Agenda hat das Ziel, Deutschland zum Wachstumsland Nr. 1 zu machen und setzt dabei auch auf die Innovationskraft der Startups. Die IfKom fordern hierfür ein innovationsfreundliches entbürokratisiertes Klima.


Sören Bartol, MdB, dazu: „Gute Arbeitsqualität ist unerlässlich dafür, dass Mitarbeiter langfristig psychisch und körperlich gesund und leistungsfähig bleiben. Gerade bei den Umbrüchen in der Arbeitswelt müssen Arbeitgeber, Gewerkschaften, aber auch der Gesetzgeber darauf achten. Wir werden die Auswirkungen der digitalen Technologien auf die Beschäftigung und Arbeitsmärkte, den Gesundheitsschutz sowie die Unternehmensorganisationen stärker in den Blick nehmen und gemeinsam mit den Sozialpartnern sinnvolle Lösungsansätze für das Arbeiten in der digitalen Welt entwickeln.


Digitale Bildung ist eine Zukunftsinvestition


Die Qualifizierung von Arbeitnehmern muss an die Anforderungen der Digitalisierung, wie beispielsweise immer kürzere Entwicklungszyklen, angepasst werden. Digitale Kompetenz muss nach Meinung der IfKom bereits in der Schule vermittelt werden, Teil der Ausbildung und des Studiums sein sowie in der Fortbildung einen festen Platz einnehmen. Die IfKom fordern daher eine stärkere Fokussierung der Aus- und Weiterbildung auf diejenigen Kompetenzen, die zukünftig noch stärker erforderlich sind – vor allem Fähigkeiten zur Entwicklung, Pflege und Betrieb digitaler Systeme. Dies muss bereits in der Schule beginnen. Deutschland darf sich im Bereich der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen von Schulabgängern nicht mit dem derzeitigen Mittelfeld zufrieden geben. Ebenso müssen Hemmnisse durch die föderale Struktur überwunden werden.


Sören Bartol hält die digitale Bildung ebenfalls für den wichtigsten Schlüssel zur Teilhabe an der digitalen Gesellschaft. Um digitale Souveränität für jeden zu erreichen, müssten auch neue verfassungsrechtliche Regelungen gefunden werden, die eine bessere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern ermöglichen. Neben verpflichtendem Informatikunterricht gehörten auch eine digitale Lernmittelfreiheit, digitale Lehr- und Lernkonzepte für Schule und Hochschule sowie die Anpassung der Dualen Ausbildungsberufe an die Anforderungen von Industrie 4.0 zu den Zielen, die die SPD-Bundestagsfraktion verfolge.


Digitale Agenda am Ende nur Zwischenschritt in die richtige Richtung


„Die IfKom halten die Digitale Agenda der Bundesregierung für eine anspruchsvolle aber notwendige Aufgabenstellung auf dem Weg in die digitale Zukunft“, betont IfKom-Bundesvorsitzender Heinz Leymann. Auch wenn sie einer der Bundesminister bei der Präsentation im letzten Jahr als „Hausaufgabenheft“ bezeichnet hat, bewerten die Ingenieure für Kommunikation die darin formulierten Ziele in den sieben Handlungsfeldern als Mindestanforderungen, die in dieser Legislaturperiode erreicht werden müssen. Die Bilanz nach einem guten Jahr fällt daher aus Sicht der IfKom eher kritisch aus.


Für Sören Bartol steht fest: „Die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag werden die Umsetzung der Digitalen Agenda weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten. Als SPD-Fraktion verstehen wir den digitalen Strukturwandel als Chance für mehr gesellschaftliche Teilhabe und für eine Stärkung der Souveränität der modernen Bürgergesellschaft, die wir durch entsprechende Beschlüsse und gesetzliche Regelungen ermöglichen wollen.“


Über:


IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Strünkedestr. 31
44359 Dortmund
Deutschland


fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de


Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade Kommunikationsingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.


Pressekontakt:


IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
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22 Mayıs 2015

Weckruf durch Cyber-Attacke: Datensicherheit ernst nehmen

Hamburger Software Hersteller NovaStor gibt Hinweise nach Bundestages Cyber-Attacke. In einer Informationsbroschüre wird gezeigt, wie Sie Ihre Daten besser als der Bundestag schützen können.


Weckruf durch Cyber-Attacke: Datensicherheit ernst nehmenHamburg / Deutschland, 21.05.2015 – Der Hamburger Hersteller von Backup und Restore Software NovaStor veröffentlicht eine Infobroschüre zum Thema:


“Datensicherheit in kleinen Unternehmen gewährleisten.

Ist 100% Schutz überhaupt möglich? Best Practice Tipps für die Datensicherheit.”


Stefan Utzinger, CEO von NovaStor: “Wir verfolgen solche Datensicherheits-Themen immer mit großem Interesse. Durch Cyber-Attacken, wie aktuell auf den Bundestag steht das Thema Datensicherheit immer wieder im Fokus. Dass Backup mindestens genauso wichtig ist, wie ein ordentlicher Malware-Schutz, vergessen die meisten. Deshalb haben wir passend dazu eine Informationsbroschüre für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und alle, die sensible, geschäftskritische Daten schützen möchten, zusammengestellt.”


Die Informationsbroschüre ist als kostenfreier Download hier verfügbar:


Informationsbroschüre kostenfrei als PDF (http://novabackup.novastor.de/wp-content/images/NovaStor_Datensicherheit_2015.pdf)


NovaStor (www.novastor.de) ist der Hamburger Anbieter von Software für Datensicherung und -wiederherstellung. NovaStors Backup- und Restore-Software für kleine und mittelständische Unternehmen sichert einzelne Workstations und Server, aber auch kleine Windows-Netzwerke. Mit seinem gesamten Portfolio deckt NovaStor ein breites Anwendungsgebiet ab – vom mobilen Anwender über Fachabteilungen und mittelständische Unternehmen, bis zu internationalen Rechenzentren. Als deutscher Software-Hersteller steht NovaStor für höchste Qualität und Zuverlässigkeit. Die kostenoptimalen Lösungen von NovaStor sind hersteller- und hardwareneutral. Getreu seiner Philosophie “Backup wie für mich gemacht” bietet NovaStor seinen Kunden die technisch und wirtschaftlich optimale Lösung zur Wiederherstellung ihrer Daten.


NovaStor ist inhabergeführt und mit rund 100 Mitarbeitern an drei Standorten in der Schweiz (Zug), Deutschland (Hamburg) und USA (Agoura Hills) sowie durch Partnerunternehmen in zahlreichen weiteren Ländern vertreten.


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NovaStor GmbH

Carolin Krause

Neumann-Reichardt-Str. 27-33

D- 22041 Hamburg

+49 (0)40 638 09 0

carolin.krause@novastor.com

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8 Nisan 2015

Das-Diabetes-TV macht den Stress-Test - Diabetes und Bundestag

Das-Diabetes-TV macht den Stress-Test - Diabetes und Bundestag Eigentlich sollte jeder Bundestagsabgeordnete mit dem Thema Diabetes schon häufiger konfrontiert worden sein. Schließlich wächst kaum eine Krankheit in Deutschland schneller. Rund 8 Millionen Deutsche sind vom Diabetes betroffen.

Doch in der Realität, so stellte die Redaktion von Das-Diabetes-TV fest, stehen viele politisch Verantwortliche dem Thema nicht ganz so nahe, wie es die erschreckenden Zahlen eigentlich nahe legen. So ist die Umfrage weniger dazu gedacht, einzelne Abgeordnete bloß zu stellen. Für Chefredakteur Ralph Brodel geht es um Aufklärung und eine ehrliche Verortung: “Wir wollen eine politische Landkarte des Diabetes erstellen, so dass sich jeder der 8 Millionen Betroffenen ein eigenes Bild davon machen kann, wo welcher Abgeordnete steht. Wo gibt es Verbündete, wo gibt es Nachholbedarf. Am Ende soll ein Werkzeug entstehen, mit dem man in der Prävention und Aufklärung weiter nach vorne gehen kann.” Das dies für die ein oder andere Fraktion des Bundestages ein Stress-Test in Sachen Diabetes werden kann, schließt die Redaktion nicht aus, so Brodel: “Natürlich wird am Ende auch deutlich, wer sich dem Thema verweigert oder schlicht nichts bis wenig gemacht hat. Das ist aber doch dann sehr produktives Ergebnis für alle Beteiligte und man kann dann entsprechend reagieren. Stress haben doch nur dann diejenigen, die sich gar nicht kümmern.”


Es soll aber nicht nur ein Stress-Test sein, sondern am Ende die ehrliche Verortung, wo die Diabetes-Diskussion tatsächlich steht. Wie wichtig nehmen es die Abgeordneten, bei wem sehen sie die Verantwortung für die Entwicklung und welche Partei nimmt den Diabetes wirklich ins Visier?

Am Ende hoffen wir auf mindestens zwei Ergebnisse. Erstens werden sich alle Abgeordnete zumindest in der Zeit der Lektüre mit dem Thema beschäftigen müssen und im zweiten Schritt dürfte sich eine politische Landkarte des Diabetes abzeichnen.

Dies sind die zehn Fragen, die Das-Diabetes-TV an alle Volksvertreter verschickt:


1. Ich nehme an der Befragung nicht teil:

a. Keine Zeit

b. Kein Interesse

c. Weil:

2. Haben Sie Kontakt mit Diabetikern in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis?

3. Sind Sie selbst Diabetiker?

4. Bei wem sehen Sie am ehesten die Verantwortung für die Erkrankung:

a. Dem Einzelnen

b. Der Nahrungsmittelindustrie

c. Bei Beiden

5. Sehen Sie Ihre Partei bei dem Thema Diabetes gut genug aufgestellt?

6. Ist das Thema Diabetes in Ihrem Wahlkreis bislang politisch relevant?

7. Unterstützen Sie einen nationalen Diabetesplan?

8. Halten Sie sich selbst, durch Ihren Lebensstil, für gefährdet?

9. Kann der einzelne Abgeordnete, die einzelne Abgeordnete politisch etwas bewirken?

10. Kennen Sie Ihren Blutzuckerwert?


Das Diabetes TV

Ralph Brodel

Hochstr. 55


44866 Bochum

Deutchland


E-Mail: r.brodel@das-diabetes-tv.de

Homepage: https://www.das-diabetes-tv.de

Telefon: 02327 95420


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