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3 Şubat 2015

Verwahrstellen beklagen fehlende Standardisierung

Der Ruf nach größerer Nutzung von Standards für Schnittstellen wächst


Verwahrstellen beklagen fehlende StandardisierungVor allem die technische Kommunikation mit Fondsgesellschaften und Asset Managern wird von den deutschen Verwahrstellen als Problemfeld wahrgenommen. Standards werden hier leider nur unzureichend genutzt.


Die Studie “Verwahrstellen in Deutschland 2014″ der Konsort GmbH zeigt im Detail, wie die technische Kommunikation nur zu einem kleinen Teil über standardisierte Protokolle erfolgt. Häufig basieren die einzelnen Schnittstellen auf individuellen Formaten. Auch das Fax wird im Zeitalter der Digitalisierung immer noch regelmäßig genutzt.


Im Durchschnitt arbeitet eine Verwahrstelle für Wertpapierfonds mit acht verschiedenen Fondsgesellschaften und einer deutlich größeren Zahl an Asset Managern zusammen. Mit diesen werden Informationen zu Geschäften ausgetauscht, die der Fonds tätigt. Außerdem müssen der berechnete Fondswert und die Bestandsaufstellung des Fonds übermittelt werden, damit die Verwahrstelle beides prüfen kann.


Individuelle Schnittstellen zwischen den Partner bedeuten also, dass die durchschnittliche Verwahrstelle acht verschiedene Schnittstellen implementieren muss, wenn sie die Daten technisch verarbeitet. Bei einer Übermittlung per Fax oder PDF müssen die Daten aufwändig von Hand geprüft und entsprechend übertragen werden. Dies mit den einhergehenden Nachteilen bezüglich des Aufwands und der Fehleranfälligkeit.


So ist es kein Wunder, dass sich quasi alle Verwahrstellen, die an der Konsort-Studie teilgenommen haben, eine bessere Nutzung von Standards wie SWIFT, FIX oder FundsXML wünschen. Die Studie und ihre Vorgänger seit 2008 zeigen jedoch, dass sich wenig ändert. Das liegt im Wesentlichen an zwei Gründen:


Zum Einem sind die Prozesse etabliert. Auf der Seite des Senders ist in vielen Fällen ein Automatismus vorhanden, der auch PDF-Dokumente und Faxe versendet. Das Problem liegt daher häufig einseitig auf der Seite des Empfängers und das ist meistens die Verwahrstelle. Für den Sender gibt es deutlich weniger Anreiz, den Prozess zu verändern.


Zum Anderen wird dieser Umstand sogar noch verstärkt. Denn andere Themen, vor allem die Regulierung binden notwendige Ressourcen. Die Umsetzung neuer regulatorischer Anforderungen wie dem KAGB, EMIR oder MiFiD beschäftigen Fondsgesellschaften und Verwahrstellen gleichermaßen. Sie erfordern die Umstellung von Prozessen und der IT. Nur die größeren Häuser sind aber in der Lage, mehrere große Projekte gleichzeitig durchzuführen. Viele mittelgroße und vor allem die kleineren Marktteilnehmer sind mit den Regulierungsthemen so sehr beschäftigt, dass keine Zeit für eine weitere Standardisierung bleibt. So steht das Thema zwar bei vielen seit langem auf der Agenda, aber es ist damit zu rechnen, dass das auch erst einmal so bleibt.


Zur Studie:

Für die Studie “Verwahrstellen in Deutschland 2014″ hat die Konsort GmbH strukturierte Interviews mit insgesamt 29 Verwahrstellen geführt. Die Studie löst die Reihe “Depotbanken in Deutschland” ab, in der seit 2008 im Zweijahresrhythmus der deutsche Depotbankmarkt untersucht wurde.


Unter den Teilnehmern befinden sich neun Verwahrstellen für Immobilienfonds und sieben Häuser, die die Verwahrstellenfunktion für Produkte anbieten, die durch das KAGB neu reguliert wurden, zum Beispiel für geschlossene Fonds. Dadurch waren erstmals auch alternative Verwahrstellen beteiligt, also Anbieter, die keine Banken sind, sondern Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Die Teilnehmer der Studie halten gemeinsamen einen Marktanteil von über 90% der Assets im deutschen Fondsmarkt und decken das gesamte Spektrum von Kleinstanbietern bis hin zu den Marktführern ab. Dadurch ergibt sich ein repräsentatives Bild des Markts.


Die Neuauflage der Studie ist für 2016 vorgesehen. Weitere Informationen zur Studie sowie einen Auszug zum Download finden sich unter www.verwahrstellenstudie.de www.verwahrstellenstudie.de. (http://www.verwahrstellenstudie.de)


Über Konsort


Die Konsort GmbH ist eine Unternehmensberatung, die sich auf die Investmentfondsindustrie spezialisiert hat.


Konsort unterstützt Kunden in der Optimierung von Prozessen, Strategie und IT. Die Erfahrungen der Mitarbeiter reichen vom Portfolio-Management über die Fondsbuchhaltung bis hin zur Fondspreisbestätigung durch die Verwahrstelle und Sales-Prozesse. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Unternehmen auf die Bereiche Exchange Traded Funds (ETF) und Verwahrstellen.


Der Firmensitz ist in Mörfelden-Walldorf vor den Toren Frankfurts.


Kontakt

Konsort GmbH

Alexander Reschke

Bamberger Straße 10

64546 Mörfelden-Walldorf

+49 6105 94 63 94

presse@konsort.de


http://www.konsort.de



http://www.prnews24.com/Verwahrstellen beklagen fehlende Standardisierung

10 Ocak 2015

Abrechnungsstandards

Abrechnungsstandards -

Rieta de Soet, Geschäftsführerin der IBS Intelligent Business Solutions GmbH und Dr. Fabian de Soet informieren über die Kriterien der IPS Standards für Business Center.


Im Allgemeinen ist das Wort “Standard”, so Rieta Vanessa de Soet, folgendermaßen definiert:


Ein Maßstab an Qualität

Eine Basis für Gewicht, Ausmaß, Wert, Vergleich oder Bewertung

Eine anerkannte Qualität oder etablierte Richtlinie


Industriestandards entwickeln sich allgemein, wenn die Branche wächst, wie z.B. die Business Center Branche, so Dr. Fabian de Soet. Standards sind nicht gesetzlich festgelegt und haben auch nicht den Anspruch eines Gesetzes. Sie sind definiert um:


1.Vertrauen, Akzeptanz und Verständnis für den Wert eines Produktes oder einer Dienstleistung zu schaffen.

2.Den Kunden vor Anbietern mit überhöhten Preisen zu schützen, und

3.den Anbieter davor zu schützen, Produkte und Dienstleistungen mit sehr hoher Qualität anzubieten, ohne einen für das Überleben des Unternehmens notwendigen Gewinn zu erzielen.


Die Standards für die IBS Business Center, so Rieta de Soet, basieren auf diesen vorgenannten Kriterien und betreffen die Abrechnung nach Zeiteinheiten. Diese Abrechnung basiert auf einer durchschnittlichen Zeit, die zur Durchführung eines spezifischen Projekts von einer professionellen Mitarbeiterin/Mitarbeiter benötigt wird.


Mit einer klaren Definition, wie viel Arbeit in einer bestimmten Zeit erledigt werden kann, können wir dem Kunden den geschätzten Zeitaufwand und Preis übermitteln und Qualitätskontrollen garantieren, so Rieta Vanessa de Soet.


Über IBS Intelligent Business Solutions GmbH


IBS Intelligent Business Solutions GmbH ist ein Team von Betriebswirten, Rechtsanwälten, Marketing- und Unternehmensberatern. Die 18-jährige fachliche und persönliche Kompetenz des IBS Teams machen den Erfolg für unseren Kunden aus.


Unsere gemeinsame Philosophie verpflichtet uns dazu eine Unternehmenskultur zu pflegen, die von gemeinsamen Zielen und Werten geprägt ist. Wir verstehen darunter hohes persönliches Engagement und Zusammenarbeit auf der Basis eines offenen und fairen Verhaltens.


In allen unseren Geschäftsbeziehungen praktizieren wir dieses partnerschaftliche Verhalten, das zu erfolgreichen und langfristigen Kooperationen führt.


Kontakt

IBS GmbH

Rieta Vanessa de Soet

Gubelstrasse 12

6300 Zug

0041 41 560 36 00

pr@news-channel.ch


http://www.ibsgmbh.ch



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