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23 Mart 2015

BARRIEREFREIHEIT IM KOPF

Kunstausstellung für eine inklusive Gesellschaft


BARRIEREFREIHEIT IM KOPFEin Appell zur Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung

Dauer: 5. – 12. Mai 2015

Ort: Ehemalige Anker-Expedithalle (Brotfabrik) Wien (Puchsbaumgasse 1c, 1100 Wien)


Die Kunstausstellung “Barrierefreiheit im Kopf” findet vom 5. bis 12. Mai 2015 anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (5. Mai) erstmals in Österreich statt. Das Projekt wird vom gemeinnützigen Kunst- u. Kulturverein LIFESPAN in Kooperation mit der Lebenshilfe Österreich organisiert sowie von den Österreichischen Lotterien und über 50 Kooperationspartnern unterstützt. Ziel ist eine Sensibilisierung für Inklusionsagenden in Österreich.


Mehr als dreißig KünstlerInnen mit und ohne Behinderungen nutzen auf 2.200 m2 das Medium bildender und

darstellender Kunst um für Inklusion einzutreten. Um die UN-Behindertenrechtskonvention sowohl sichtbar als

auch greifbar zu machen, wird die Ausstellung von Workshops, Vorträgen und Podiumsdiskussionen begleitet.

Der Verkaufserlös der Kunstausstellung geht zu 50% an ein Selbstvertretungsprojekt für Menschen mit Behinderungen in Österreich.


Zur Eröffnung am 5. Mai in der ehemaligen Anker-Expedithalle in der Brotfabrik Wien werden 800 Gäste aus

den Bereichen Kunst, Kultur, Politik und Wirtschaft erwartet. Unter anderem sind Lebenshilfe Österreich

Präsident Dr. Germain Weber, Vizerektorin der Wirtschaftsuniversität Wien Dr. Dr. Regina Prehofer,

Künstlerischer Direktor im Museum Gugging Prof. Johann Feilacher, Kurator im Essl Museum Mag. Günther

Oberhollenzer, Vertreter des Bundeskanzleramts und Vertreter des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales

und Konsumentenschutz, sowie weitere Ehrengäste geladen.


Österreich hat die UN-Konvention als eines der ersten Länder 2007 unterzeichnet. Es leben aktuell rund 1,7

Millionen Menschen mit Behinderungen in unserem Land. Konkreter Aufholbedarf herrscht beim Nationalen

Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, wie etwa bei der

Barrierefreiheit in Museen und der Verfügbarkeit von Literatur in Leichter Sprache. “Eine gleichberechtigte

Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft setzt die Barrierefreiheit im Kopf der

ÖsterreicherInnen voraus”, so Künstler & Initiator des Projekts Dipl.-Ing. Karim El Seroui.


Durch das Medium der Kunst soll die Bevölkerung für die Rechte von Menschen mit Behinderungen

sensibilisiert werden. Das Ausstellungsprojekt sieht sich als Appell an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um

eine verbesserte Wahrnehmung der Anliegen von Menschen mit Beeinträchtigung zu bewirken.


Eröffnung: Di.05.05.(ab 18 Uhr) Öffnungszeiten: Mi. 06.05. bis Di. 12.05. von 10-19 Uhr. Bei freiem Eintritt.

Wechselnde Workshops, Vorträge und Diskussionen zum Thema Inklusion.

Alle Informationen online auf: http://www.lifespan.at


Save the Date:

Mo 04.05.2015 PRESSEKONFERENZ 10:00 – 11:00 Uhr


Di 05.05.2015 ERÖFFNUNG 18:00 – 24:00 Uhr


Do 07.05.2015 Inklusionsveranstaltung 16:00 – 23:00 Uhr

“IMAGINING INCLUSION” in Kooperation mit Lebenshilfe Österreich, Wiener Hilfswerk, GrueZe, Career Moves, Service

Center ÖGS barrierefrei, Ergotherapie Austria, Das Band, AfB.


Sa 09.05.2015 Abendveranstaltung 16:00 – 24:00 Uhr

“KUNST UND NORMALITÄT” in Kooperation mit Essl Museum, Museum Gugging, Galerie Hilger, Atelier 10.


Di 12.05.2015 Abschlussveranstaltung 16:00 -24:00 Uhr

GRAND OPENING BROTFABRIK WIEN


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Kontakt

Österreichische Lotterien

Mag. Günter Engelhart

Rennweg 44

1038 Wien

+43/1/790 70-0

+ 43/1/799 39 39

office@win2day.at


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http://www.pr-gateway.de/media/primage/252505.jpgBARRIEREFREIHEIT IM KOPF

11 Mart 2015

Skandal Ostabschlag - kein Ende der Diskriminierung absehbar

Masseure und Physiotherapeuten – Berufsgruppen zwischen den Mühlsteinen


Für die Gesetzlichen Krankenkassen scheinen die neuen Bundesländer immer noch die Sparbüchse der Nation zu sein”, so der Stellvertretende Bundesvorsitzende des VDB-Physiotherapieverbandes, Bernd Liebenow (Brandenburg). Diesen Eindruck gewänne er jedenfalls bei Betrachtung der Vergütungen für die Leistungen der Physiotherapeuten und Masseure, die in den Neuen Bundesländern von den Gesetzlichen Krankenkassen noch immer rund 10% geringer als in den alten Bundesländern honoriert werden – und zwar bei gleicher Leistung auf Basis bundesweit gleicher Leistungsbeschreibungen. Beispiel: die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) zahlen einer Praxis für eine Krankengymnastik mit einer durchschnittlichen Dauer von 20 Minuten in den alten Ländern im Schnitt 15,10, in den neuen Ländern 13,40 (Stand Ende 2014) “Das ist eine unerträgliche Diskriminierung der Therapeutinnen und Therapeuten sowie auch der Patienten in den Neuen Ländern, die als Versicherte den gleichen Beitragssatz entrichten wie die Versicherten in den Alten Ländern,” so Bernd Liebenow.

Eingeführt wurde der Ostabschlag vor 25 Jahren im Zuge der Wiedervereinigung mit der Begründung, dass die räumlichen Gegebenheiten und die Ausstattung der Praxen in den neuen Ländern hinter denen in den Alten Ländern zurückbleiben und dass die Ausbildung anders sei. Diese Unterschiede zwischen den Praxen in Ost und West sind längst entfallen, Praxisausstattungen, Ausbildung und Fortbildung der Therapeutinnen und Therapeuten sind längst auf gleichem Niveau.

Doch die Gesetzlichen Krankenkassen wehren sich hartnäckig zum eigenen Vorteil gegen ein Ende des Ostabschlags, und das, obwohl schon die Vergütungen in den Alten Bundesländern deutlich hinter den Preisen zurückbleiben, die ein qualifizierter Handwerksbetrieb erzielt. Bei den Einnahmen haben die Krankenkassen in Ost und West ohnehin lange gleichgezogen: Seit Einführung des Gesundheitsfonds erhielten alle Krankenkassen in Ost und West den gleichen Betrag pro Versichertem aus dem Fonds. Seit Anfang 2015 gelten wieder gleiche Beitragssätze in Ost und West wie vor Einführung des Gesundheitsfonds. Das Sozialgesetzbuch, Fünftes Buch (SGB V), das die Regeln für die Gesetzlichen Krankenkassen enthält, erschwert die Lage zusätzlich, weil es “den Spielraum für die Vergütungsentwicklung auf einen sehr schmalen Korridor verengt, Verhandlungen mit dem Ziel einer wirtschaftlich vertretbaren Preisgestaltung sind so von vornherein nicht möglich”, so Bernd Liebenow.


Über:


VDB-Physiotherapieverband
Herr Michael Stehr
Kölnstraße 4
53111 Bonn
Deutschland


fon ..: 0228 / 21 05 06
fax ..: 0228 / 21 05 52
web ..: http://www.vdb-physiotherapieverband.de/
email : bv@vdb-physiotherapieverband.de


Berufs- und Wirtschaftsverband der SELBSTÄNDIGEN in der Physiotherapie in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins (e.V.).

Rund 3500 physiotherapeutische Mitglieder und Praxen in Gesamtdeutschland.

Selbständige VDB-Landesverbände im gesamten wiedervereinigten Deutschland, die im VDB-Physiotherapieverband – Bundesverband -, mit Sitz in Bonn, zusammengeschlossen sind (Föderalistische Struktur).

Eigenes Verbandsorgan und Fachzeitschrift “Therapie + Praxis” für physikalische Therapie, Berufs- und Gesundheitspolitik, Recht und Wirtschaft, Fort- und Weiterbildung. Kostenloser Bezug für Mitglieder.

Seit über 60 Jahren kompetenter Vertragspartner der Krankenkassen, deren Verbänden sowie anderer Institutionen.

Veranstalter von Fortbildungen, Seminaren und Kongressen mit fachlichen, wirtschaftlichen, rechtlichen und berufspolitischen Themen auf Landes- und Bundesebene.

Nationale und internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Physiotherapie.


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