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16 Temmuz 2015

Trend geht zu nachhaltige Altersvorsorge - Gutes Gewissen ist wichtig

Diskussionsbeitrag mit Hendrik Lehmann, Niederlassungsleiter ATLANTICLUX Lebensversicherung S. A., Saarbrücken


Trend geht zu nachhaltige Altersvorsorge - Gutes Gewissen ist wichtig„Die Marktentwicklung zeigt deutlich, dass bei den nachhaltigen Investmentfonds, Spezialfonds von Versicherungen oder Pensionskassen das Volumen um 70 Prozent dem Vorjahren zugelegt hat“, führt Hendrik Lehmann in die Diskussionsrunde in den Atlanticlux S.A. Räumlichkeiten in Saarbrücken ein. Deutsche Bürger genießen den Ruf besonders treu in Bezug auf das Sparen und die Vorsorge zu sein. Wie sicher ist die Investition in Rentenfonds? Hat die Realität die Zeiten der romantischen Vorstellung von soliden Bundesanleihen die Sparer überrollt? Welche Risiken schlummern in den unterschiedlichen Marktprodukten? „Fakt ist“, so Atlanticlux Versicherungsexperte Hendrik Lehmann, „dass der kürzlich panikartige Ausverkauf bei Bundesanleihen und anderer sicher geglaubten Staatsanleihen dem deutschen Sparer bei den Rentenfonds knapp 3,1 Milliarden Euro gekostet hat. Die Verluste sind weit höher zu bewerten, da nicht nur in Rentenfonds Anleihen stecken, sondern auch in Lebensversicherungen und weiteren Altersvorsorgeprodukten.“


Geschichte und Entstehung „Riestern“ – Vermögensfrage: Lohnt Riestern?


Freiwillige Altersvorsorge mit Förderung, die Idee zur Entstehung der Riester Rente. „Die Riester-Rente ist eine vom Staat durch Zulagen und Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten geförderte, privat finanzierte Rente. Der ehemalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Walter Riester, ist der Namensgeber dieser freiwilligen Altersvorsorge. Walter Riester schlug in seiner Amtszeit von 1998 bis 2002 als Bundesminister die Förderung der freiwilligen Altersvorsorge durch eine Altersvorsorgezulage vor. Laut aktuellem Stand beläuft sich die Anzahl der abgeschlossenen Riester-Verträge auf knapp 16,32 Millionen. Die Anbieter von Riester-Verträgen garantieren, dass zu Beginn der Auszahlung mindestens das eingezahlte Geld vorhanden ist und die Kunden daraus eine lebenslange monatliche Leistung bekommen. Eine Verzinsung der Beiträge ist nicht vorgeschrieben. Banken bieten Riester-Sparern in ihren Banksparplänen von vornherein eine Verzinsung ihres Geldes an. Geht eine Bank Pleite, ist das Kapital durch die Einlagensicherung gedeckt“, erläutert Herr Lehmann den Diskussionsteilnehmern die Zusammenhänge. In den Atlanticlux Räumlichkeiten wird diskutiert, ob bei den Riester Verträgen die staatliche Zulage mit einer Art Staatsgarantie für eine gute Altersvorsorge verwechselt wurde? Für die Anleger oft ein teurer Irrtum. Die Teilnehmer berichten, dass Anbieter von Riester-Verträgen oftmals ein leichtes Spiel hatten. Der Slogan: „Wenn Sie bis zum Jahresende noch abschließen, sichern Sie sich die volle Förderung noch für das ganze Jahr“, trugen zu einem schnellen Vertragsabschluss von Seiten der Kunden bei. Thema Beratung, Aufklärung, Risiko? Nüchtern betrachtet ist die staatliche Zulassung um als zertifizierter Riester-Anbieter zu arbeiten nichts anderes als eine Prüfung formaler Kriterien. Die Zertifizierung sagt nichts darüber aus, ob der Anleger tatsächlich einen vernünftigen Vertrag für seine Altersvorsorge abgeschlossen hat.


Eine rege Diskussion zu Themen rund um Altersvorsorge, nachhaltige Investments und der sicheren Anlage um Vermögenswerten mit den Teilnehmern und Verantwortlichen der Atlanticlux Lebensversicherung S.A. rundet die Veranstaltung ab.


V.i.S.d.P.:

Hendrik Lehmann

Niederlassungsleiter

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich


Gegründet im Oktober 1987, nahm die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ihren Geschäftsbetrieb im Bereich der klassischen Kapital-Lebensversicherung auf. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich im Großherzogtum Luxemburg und eine Niederlassung in Saarbrücken. Die Atlanticlux hat die Entwicklung von innovativen Produkten zum nachhaltigen Vermögensaufbau in den Mittelpunkt der Aufgaben gestellt. Die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ist spezialisierter Partner für private Altersvorsorge. Die PREMIUM SELECT LUX S.A. übernimmt die Verwaltung institutioneller Gelder externer Unternehmen. Sowohl die tägliche Analyse der globalen Kapitalmärkte, als auch die Umsetzung im Rahmen der Anlagestrategien der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A., fallen in den Aufgabenbereich der PREMIUM SELECT LUX S.A. Weitere Informationen unter: www.atlanticlux.de


Kontakt

ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A.

Hendrik Lehmann

Betzenstraße 6

66111 Saarbrücken

+49.681.9100 3900

atltext@fwugroup.com

http://www.atlanticlux.de



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19 Mayıs 2015

J.P. Morgan Asset Management: Neubewertung der langlaufenden Renditen

Erwünschte Effekte der quantitativen Maßnahmen / “Don’t fight the central banks” bleibt das Mantra / Trotz jüngstem “Sell-Off” sehen Bundesanleihen noch nicht günstig aus


BildFrankfurt, 19. Mai 2015 – Seit Anfang Mai stehen die Anleihenmärkte Kopf: David Tan, Experte für europäische Staatsanleihen bei J.P. Morgan Asset Management, sieht die aktuelle Entwicklung allerdings nicht als falsche, sondern als richtige Reaktion der Märkte auf die vielfältigen Aktivitäten der Notenbanken an:


“Deutsche Bundesanleihen erlebten Anfang Mai einen dramatischen Ausverkauf im 10-jährigen Bereich bis auf aktuell 0,65 Prozent, nachdem die Rally in diesem Segment Mitte April 0,05 Prozent erreicht hatte. Dieser Ausverkauf steckte global auch andere langlaufende Staatsanleihenmärkte bis hin zu US-Treasuries und Britischen Gilts an. Noch Mitte April hatte die Kombination aus Anleihenkäufen der Europäischen Zentralbank (EZB) im Rahmen des quantitativen Lockerungsprogramms (QE) und dem unterproportionalen Nachschub neuer Emissionen aus Deutschland, wo dieses Jahr bekanntermaßen gar ein kleiner Budgetüberschuss geplant ist, die Frage aufgeworfen, wann die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen negativ wird – man war also denkbar weit vom aktuellen Szenario entfernt. Auch zu diesem Zeitpunkt war Griechenland schon ein potenzieller Gefahrenherd, aber es war auch noch weniger deutlich, dass die Wachstums- und Inflationsaussichten in Europa kurz darauf wieder steigen würden.


Aktivitäten der Zentralbanken zeigen Wirkung


Was ist also schief gelaufen? Oder, so sollte man besser fragen: Was ist richtig gelaufen? Schließlich sind der Verkauf der risikolosen Assets, das Ansteigen der Inflationserwartungen und der Wechsel hin zu risikoreicheren Anlageformen gewünschte Ergebnisse von QE, die sich nach ähnlichen Maßnahmen der amerikanischen und britischen Notenbank auch meist eingestellt hatten.


Die Staatsanleihenmärkte sind schon von den ersten Tagen der Finanzkrise an durch die Zentralbanken getrieben worden. “Don’t fight the Fed’ wurde zum Leitspruch – auch für die Bank of England (BoE), die Bank of Japan (BoJ) und die EZB. Und dies sollte das Mantra bleiben, denn die EZB wird bis voraussichtlich September 2016 weiter Anleihen kaufen und die BoJ plant dies bis zu einem Inflationsniveau von 2 Prozent – wobei die Mai-Inflation in beiden Regionen nur wenig über der Null-Linie liegt.


“Der Markt” beeinflusst das lange Ende der Zinskurve


Aber während die Zentralbanken das kurze Ende der Kurve kontrollieren, hat am langen Ende weitgehend “der Markt” die Zügel in der Hand. Dieser zeigt nun deutlich, dass die stark geschrumpfte “Laufzeitenprämie”, die am langen Ende die Renditen niedrig gehalten hatte, zu weit ausgereizt wurde und dass diese nun neu gepreist wird.


Es gibt viele Faktoren, warum die Märkte dies jetzt tun: So scheint das Wachstum in der Eurozone 2015 eine Rate von rund 1,5 Prozent – und damit leicht über Trend – zu erreichen. Die globale Inflation hat sich ebenfalls gedreht, nicht zuletzt durch die Erholung der Ölpreise, aber auch dank der machtvollen Aktivitäten von mehr als zwei Dutzend Zentralbanken – einschließlich der People’s Bank of China -, die gezeigt haben, dass sie auch das chinesische Wachstum wieder in Schwung bringen wollen. Globales Wachstum und Inflation gehen also allmählich in die richtige Richtung!


Anleger hatten sich indes in populäre Positionen, sogenannten “crowded trades” geflüchtet – entweder die Zinskurve hinauf oder die Bonitätskurve hinunter – angesichts der schieren Massen an Liquidität, die die Zentralbanken geschaffen haben und auf der Suche nach auskömmlichen Erträgen. Am kurzen Ende vieler Zinskurven in der Eurozone sind die Zinsen bereits negativ. So fließen Gelder weg von Deutschland (und Japan) hin zu höher rentierlichen Ländern wie den USA, Großbritannien oder Australien. Als nun die Verkaufswelle begann, verschärfte sich die Kombination aus konzentrierten Positionen und geringer Liquidität – und so haben Bunds derzeit wenige Freunde, mal abgesehen natürlich von der EZB.


Für Neubewertung der langlaufenden Renditen positionieren


Was wird die schwächelnden Anleihenmärkte nun drehen? Selbst bei 0,65 Prozent sehen die 10-jährigen Bundesanleihen noch nicht wirklich günstig aus. Wenn wir noch einmal die QE-Erfahrungen bemühen, sollten “Bunds” noch unter Druck bleiben, bis wir letztlich eine Kombination sehen von höheren Zinsen, die die Wachstumsindikatoren abschwächen, schwächelnden Risiko-Assets, einer verlangsamten Kreditvergabe oder einem Euro, der wieder stärker wird und damit das Exportwachstum ins Stocken bringt. Bis dahin werden wir uns bei deutschen Bundesanleihen zurückhalten. Stattdessen nutzen wir die Gelegenheit, uns für die Neubewertung der Laufzeitenprämie zu positionieren: So gewichten wir am langen Ende der Kurve Deutschland – wo das Epizentrum des Ausverkaufs gelegen hat – gegenüber anderen entwickelten Märkten unter. Wir haben uns auch auf eine Versteilerung der Kurve vorbereitet und gewichten Bonds vom langen Ende her gegenüber mittleren Laufzeiten unter. So sollten wir gut für die Neubewertung der langlaufenden Renditen positioniert sein.”


Über:


J.P. Morgan Asset Management
Frau Annabelle Düchting
Taunustor 1
60310 Frankfurt
Deutschland


fon ..: 069-71242534
web ..: http://www.jpmorganassetmanagement.de/presse
email : annabelle.x.duechting@jpmorgan.com


Über J.P. Morgan Asset Management

Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. Dezember 2014 Kundengelder von 1,8 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit mehr als 25 Jahren präsent und mit rund 20 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften. www.jpmorganassetmanagement.de


Wichtige Hinweise:

Bei diesem Dokument handelt es sich um Informationsmaterial. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, übernimmt jedoch keine Gewährleistung für deren Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. J.P. Morgan Asset Management nutzt auch Research-Ergebnisse von Dritten; die sich daraus ergebenden Erkenntnisse werden als zusätzliche Informationen bereitgestellt, spiegeln aber nicht unbedingt die Ansichten von J.P. Morgan Asset Management wider. Die Nutzung der Informationen liegt in der alleinigen Verantwortung des Lesers. J.P. Morgan Asset Management ist der Markenname für das Vermögensverwaltungsgeschäft von JPMorgan Chase & Co und seiner verbundenen Unternehmen weltweit. Telefonanrufe bei J.P. Morgan Asset Management können aus rechtlichen Gründen sowie zu Schulungs- und Sicherheitszwecken aufgezeichnet werden. Zudem werden Informationen und Daten aus der Korrespondenz mit Ihnen in Übereinstimmung mit der EMEA-Datenschutzrichtlinie von J.P. Morgan Asset Management erfasst, gespeichert und verarbeitet. Die EMEA-Datenschutzrichtlinie finden Sie auf folgender Website: http://www.jpmorgan.com/pages/privacy. Herausgeber in Deutschland: JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch, TaunusTurm, Taunustor 1, 60310 Frankfurt.


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