pd-f etiketine sahip kayıtlar gösteriliyor. Tüm kayıtları göster
pd-f etiketine sahip kayıtlar gösteriliyor. Tüm kayıtları göster

29 Eylül 2015

Radtour durch deutsche Geschichte: Grenzerfahrung für Rad, Jugend und Eltern

Radtour durch deutsche Geschichte: Grenzerfahrung für Rad, Jugend und ElternEine Grenze hat stets zwei Seiten. Meist ein Drinnen und ein Draußen. Oder ein Dabei und ein Außen-vor. Oder ein Wissen und Nicht-Wissen, was sich im Speziellen auch als Verstehen und Nicht-Verstehen äußern kann. Und Grenzen sind dafür da, überwunden zu werden. Im Falle der (ehemaligen) deutsch-deutschen Grenze bedeutet dies nicht nur die Republikflucht und friedliche Revolution, sondern auch das Mahnen und Gedenken. Doch wie bringt man der Nach-Wende-Generation die deutsche Teilung und deren Ende nahe? Mit dem Fahrrad natürlich. Gunnar Fehlau berichtet.


(pd-f/GuF) An unsere Grenzen geraten wir, lange bevor wir überhaupt in der Nähe der ehemaligen innerdeutschen Grenze sind. Bereits kurz nach dem Start am Göttinger Bahnhof stoppen wir auf einer Wiese im Naherholungsgebiet „Kiessee“. Zusammen mit dem Initiator dieser Fahrt, dem ehemaligen Kasseler Jugendbildungsreferenten Bijan Otmischi, habe ich einige Gemeinschaftsaufgaben und -spiele rund um die Begriffe Grenze und Freiheit erarbeitet. Im bodennahen Oktobernebel auf einer Feldwegkreuzung stehend sind die 15 Teilnehmer nun angehalten, sich in Zweiergruppen gegenseitig zu erklären, was für sie Freiheit bedeutet und welche Grenzen ihr eigenes Leben heute bestimmen. Die Paare bestehen stets aus einem Jugendlichen und einem Erwachsenen. Denn das ist die Idee dieser Fahrt: Unter dem Motto „Strampeln auf dem Grenzweg durch deutsche Geschichte“ waren Elternteile mit ihren jugendlichen Kindern zu einer zweitägigen Mountainbike-Tour von Göttingen nach Bad Sooden-Allendorf entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze eingeladen. Organisiert wurde die Fahrt vom Jugendbildungswerk des Landkreises Kassel, ich habe die Streckenausarbeitung und Tourenleitung übernommen.


Grenzen und Freiheit: für jeden etwas anderes


Paul, 13, berichtet von den Grenzen beim Parkour, die er immer wieder überspringen möchte. Und Stefanie, 12, kennt die Ausgrenzung, wenn das Taschengeld für einen Kinobesuch mit der Clique nicht reicht. Hans, ein Mittvierziger und aktiver Mountainbiker, schwärmt von der Freiheit, mit dem Rad überall hinfahren zu dürfen. Christian, 13, erzählt dagegen von der Unfreiheit, den Lehrer nicht kritisieren zu können, weil „der ja später die Noten macht!“ Die Stimmung in der Gruppe schwankt zwischen Dankbarkeit für die Freiheit der Gegenwart und Entsetzen über deren Begrenztheit. Zeit für Ablenkung: Wir erklimmen den ersten Anstieg des Tages hinauf zur Diemardener Warte, dem letzten komplett erhaltenen Wartturm des mittelalterlichen Frühwarnsystems für Göttingen, während von den Feldern gegenüber der Nebel weicht und plötzlich Windräder, Riesen aus der Neuzeit, auftauchen.


Von Reinhausen aus geht es stetig und leicht bergauf nach Lichtenhagen und weiter bis auf den Heidkopf. Diesen kennen die meisten aus dem Verkehrsfunk, wenn es sich vor dem Heidkopftunnel der A38 staut. Auf seinem Rücken treffen wir erstmals auf den Kolonnenweg der DDR-Grenzer und damit auf den exakten Verlauf der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. „Rollercoaster Hills“ heißen die welligen Bergstrecken, die sich beim Bergabfahren mit etwas Mumm und Geschick durchaus kraftsparend fahren lassen. Ein solches Filetstück der zweitägigen Tour haben wir nun vor uns. Und wieder tun sich Grenzen auf. Manches Rad ist für das Schlagloch-Stakkato der Lochplatten nicht so recht geeignet, bisweilen ist es aber auch der Fahrer, der das Tempo bergab begrenzen und so anschließend anstrengend kurbeln oder gar schieben muss.


Leerer Bauch studiert nicht gern


Die Achterbahnpassage endet, als der Kolonnenweg den Pilgerweg „Loccum-Volkenroda“ kreuzt. Ein guter Ort, um die Begriffe „Freiheit“ und „Grenzen“ aus dem politischen Kontext in den religiösen zu überführen. Nach ein paar lebhaften Wortbeiträgen stockt die Diskussion, vor allem bei den Jugendlichen. Das beruht mitnichten auf einer pubertären Abwehrhaltung, sondern ist schlicht dem Hunger geschuldet. Basale Bedürfnisse wollen befriedigt sein. Wir brettern die Schotterpiste zum Rittergut Besenhausen herunter, nur um vor den verschlossenen Türen des berühmten Hof-Cafes zu stehen. Die Stimmung ist am Boden! Väter, voller Vorfreude auf einen frischen Kaffee, hängen in den Seilen und sind außerstande, die Enttäuschung des Nachwuchses aufzufangen … Doch Bijan zückt Vorräte aus dem Begleitwagen: „Ahle Wurscht“, Kekse und Äpfel stillen Hunger und Gemüter. Wohlgestärkt geht es zum finalen Berg Richtung Bornhagen. Dort, im Strohhotel des Klausenhofs, fallen 15 Biker nach einem üppigen Rittermahl satt und müde in den Schlaf.


Am nächsten Morgen führt uns der Kolonnenweg zum Werrablick, über einen erstklassigen Singletrack geht es zum zweiten Frühstück an der Teufelskanzel. Das dort gelegene urige Wirtshaus ist ein beliebtes Ausflugsziel. Wie ein Hexenhäuschen liegt es mitten im Wald. Vor der Abfahrt wird nochmals durchgezählt: kein Kind im Kerker und alle gut gestärkt vom Frühstück!


Das Unbegreifliche lässt sich nur erfahren


Es ist mittlerweile Mittag, als wir erneut von der Landstraße auf den Plattenweg abbiegen. Geradeaus führt er den Hügel hinauf und wird immer steiler. Deutsche Grenzen-Gründlichkeit kennt keine Serpentinen. Einziges Zugeständnis an die Topographie: Die Lochplatten liegen in besonders steilen Passagen quer, so dass die Löcher als Leitersprossen dienen. Oben angekommen fahren wir ins Grenzmuseum Schifflersgrund, der ersten Gedenkstätte ihrer Art im wiedervereinten Deutschland. Perfider lässt sich die Architektur des Todes nicht erfahren, binnen eines Kilometers wandelt sich das wilde naturbelassene Grüne Band zur „restaurierten“ Gedenkstätte in Form eines konservierten „Antifaschistischen Schutzwalls“.


Wir fahren völlig vogelfrei durch schönste Natur, nur der eigene Puls gibt den Takt vor. Kein Gestern, kein Morgen, keine Verpflichtungen, keine Grenzen – nur eine endlose Aneinanderreihung von „jetzt und hier“. Dennoch ist der Boden unserer Route blutig. Die Grenze hat nicht allein Spuren in der Natur hinterlassen, sondern auch in Millionen Köpfen. Dieser Kontrast geht aufs Gemüt, spontan tauschen wir uns vor dem Museum aus und entscheiden, auf einen Besuch zu verzichten. Wie soll uns ein Museum begreiflicher machen, was letztlich unbegreiflich ist. Wir „erfahren“ lieber buchstäblich, was nicht vermittelbar ist. Rauf auf die Räder! Wieder Kolonnenweg. Einen knappen Kilometer auf dem Bergrücken geht es ostwärts zum Hof Sickenberg. Seine Grenzgeschichte ist so einmalig wie der Kuchen, den Kristina Bauer, die treibende Kraft hinter dem Projekt, im Angebot hat. Beides ein guter Abschluss einer zweitägigen Grenzerfahrung für Klein und Groß, bei der nicht nur die über 2.000 Höhenmeter auf kaum 65 Kilometern eine Herausforderung waren.


Infokasten Grenzsteintrophy


Die Grenzsteintrophy will die Idee der sogenannten „Self Support Rides“ (Selbstversorgerfahrten) in Deutschland erlebbar machen. Diese Fahrten verstehen sich als Gegenpol zu den überzüchteten Massenveranstaltungen mit ihren Negativerscheinungen wie Umweltzerstörung, Doping und Kommerz. Die Grenzsteintrophy ist kein Rennen, aber auch keine Radwanderung, sondern eine gemeinsam startende, individuelle und sportliche Extremtour. Entsprechend liest sich der Kodex der Grenzsteintrophy: keine Startgebühr, kein Preisgeld, kein Service, keine Zeitnahme und keine Organisation. Die Fahrer müssen sich selbst versorgen. Alle benötigte Ausrüstung und Verpflegung müssen sie auf dem Rad mitführen oder unterwegs kaufen. Jede Art vorterminierter Unterstützung schließt der Kodex kategorisch aus. Ziel dieses archaischen Reglements ist die maximale Herausforderung: Für den Fahrer und „nicht für eine Begleitcrew“, wie Initiator Gunnar Fehlau anmerkt! Im englischen Sprachraum wird diese Art Radtour als „Bike Packing“ bezeichnet. Die GST startet stets am 17. Juni und führt – je nach Streckenvariante – über 1.000 bis 1.250 Kilometer bei ca. 15.000 Höhenmetern entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Mehr unter: http://overnighter.de/gst/


Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…


Kontakt

pressedienst-fahrrad GmbH

Gunnar Fehlau

Ortelsburgerstr. 7

37083 Göttingen

0551-9003377-0

grafik@pd-f.de

http://www.pd-f.de



http://www.pr-gateway.de/media/primage/269648.jpgRadtour durch deutsche Geschichte: Grenzerfahrung für Rad, Jugend und Eltern

10 Mayıs 2015

Auf zwei Rädern in die Zukunft: Das Fahrrad erobert die Stadt zurück

Auf zwei Rädern in die Zukunft: Das Fahrrad erobert die Stadt zurückUnsere Städte sind von Menschen für Menschen erbaut. Tatsächlich aber scheint es vielerorts, als seien Autos ihre wahren Bewohner. Es wird Zeit, dass der Mensch den öffentlichen Raum zurückerobert. Doch in Deutschland passiert noch viel zu wenig, meint der pressedienst-fahrrad.


[pd-f/ht] Als “Jäger auf der Pirsch im Dschungel der Großstadt” inszenierte kürzlich ein deutscher Automobilhersteller in einer umstrittenen Kampagne sein neuestes Modell. Dank “zahlreicher Assistenzsysteme” solle dem Fahrer kaum etwas entgehen, weder die “angesagte Location” noch – Achtung! – “ein unachtsamer Radfahrer”. Etwas mulmig wird es Fahrradfahrern bei solchen Formulierungen. Was als Schutz für schwächere Verkehrsteilnehmer gemeint sein mag, mutet hier eher wie eine Art Zielerfassung an – und natürlich sind es die Radfahrer, die nicht aufpassen.


Solche Kampagnen, die eine ganze Gruppe von Verkehrsteilnehmern diffamieren, sind für ein partnerschaftliches Miteinander im Straßenverkehr nicht förderlich, vor allem aber auch nicht mehr zeitgemäß. Denn die Menschen haben genug von Lärm, Gestank und der latenten Gefahr durch zwei Tonnen rollenden Stahl. Wer dabei immer noch glaubt, dass in der “Autonation” Deutschland nur eine bestrickpulloverte Minderheit von autofreien Städten träumt, der irrt: In einer von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt durchgeführten Studie sprachen sich 82 Prozent der Befragten dafür aus, “Städte und Gemeinden gezielt so umzugestalten, dass man kaum noch auf ein Auto angewiesen ist”. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen – ganz bestimmt aber will sich keiner der Befragten im Straßenverkehr gejagt fühlen.


Zukunftsfähig auf zwei Rädern


Das Fahrrad nimmt bei der Neuausrichtung urbaner Mobilität eine wichtige Rolle ein. Das liegt im Übrigen weniger daran, dass Radfahren gut fürs Klima und die Gesundheit ist. Aufs Velo steigen die Menschen, weil es praktisch ist. Zeitersparnis ist dabei ein wichtiges Kriterium – und tatsächlich ist nach Angaben des Umweltbundesamtes das konventionelle Fahrrad auf Strecken bis einschließlich fünf Kilometer Länge und das Pedelec sogar bis knapp zehn Kilometer letztendlich schneller als das Auto.


Trotzdem finden die meisten Autofahrten gerade in diesem Entfernungsbereich statt. Das wirft die Frage auf, was Menschen trotz Zeitersparnis davon abhält, das Fahrrad zu nutzen. Ein Erklärungsversuch lautet, dass viele lieber ins Auto steigen, weil sie sich mit dem Rad im Straßenverkehr nicht sicher fühlen. Untermauert wird diese Aussage durch Ergebnisse des ADFC-Fahrradklimatests 2014, bei dem die Mehrzahl der Befragten schlechte Noten für die gefühlte Sicherheit vergab. Leider nicht nur ein subjektiver Eindruck: Im letzten Jahr verunglückten im Vergleich zum Vorjahr zehn Prozent mehr Fahrradfahrer auf deutschen Straßen. Der Anstieg wird zwar auf ein relativ hohes Radverkehrsaufkommen im erfassten Zeitraum zurückgeführt, verdeutlicht aber, dass die Infrastruktur die gestiegene Radverkehrsdichte nicht aufgefangen hat. Verschiedene internationale Studien belegen nämlich nicht nur niedrigere Unfallraten bei einem höheren Radverkehrsanteil, vielmehr sinkt tendenziell sogar das absolute Unfallrisiko. So ist in Kopenhagen zwischen 1996 und 2010 die Zahl der Radunfälle um 70 Prozent zurückgegangen, obwohl der Radverkehr im gleichen Zeitraum um rund 20 Prozent zugenommen hat.


Erst die Pflicht und dann die Kür


“Es gibt weiterhin viel zu tun”, mahnt Andreas Hombach von WSM, “und das heißt in Deutschland noch immer, erst einmal die Hausaufgaben ordentlich zu erledigen, bevor man sich Hochglanzprojekten zuwendet.” Beheizte Radwege wie in den Niederlanden oder spektakuläre Fahrradbrücken wie in Kopenhagen könnten nur das Sahnehäubchen sein, wenn – so wie dort – die Grundversorgung steht. “Funktionell ist die Devise, nicht sexy. Die Lösungen müssen nicht laufstegtauglich sein”, ist der WSM-Mann überzeugt. Die Realität ist in erster Linie schlicht verzinkt – ungeachtet der Tatsache, dass die Stadtmöblierer aus dem Bergischen Land ihre Fahrradabstellanlagen auf Wunsch sogar knallbunt liefern.


Tatsächlich sind viele Maßnahmen trotz großer Wirkung recht einfach, schnell und vor allem kostengünstig umsetzbar. In Kopenhagen etwa verweist man immer wieder auf den Erfolg großer, abgesetzter Halteflächen vor Ampeln. Schon früh hat die dänische Hauptstadt zudem ein klares Signal gesetzt, indem die Fahrradwege im Winter zuerst geräumt und nicht wie hierzulande zuletzt, gar nicht oder noch schlimmer: beim Räumen der Autofahrbahn erst richtig zugeschaufelt werden. Die Öffnung von Sackgassen und Einbahnstraßen in Gegenrichtung, um kurze, direkte Radstrecken getrennt von den (Auto-)Hauptverkehrsadern zu schaffen, erfordert ebenfalls kaum finanziellen Aufwand. Gleiches gilt für die Schaffung von mehr Tempo-30-Zonen. Ein konsequentes Vorgehen gegen zugeparkte Radwege wiederum dürfte sich nicht nur selbst finanzieren, sondern sogar einiges an zusätzlichen Mitteln in die öffentlichen Kassen spülen.


Die Innenstädte wiederbeleben


Natürlich werden die Kommunen auch richtig Geld in die Hand nehmen müssen. Die Entflechtung der Verkehrsarten, das Anlegen wirklich breiter, komfortabler, klar erkennbarer Radwege oder die flächendeckende Bereitstellung sicherer und leicht zugänglicher Fahrradstellplätze in den Innenstädten erfordert neben den klar bezifferbaren Investitionen nicht zuletzt planerischen Einsatz und politischen Willen. Der reale Effekt solcher Maßnahmen ist zwar schwer berechenbar, doch nicht nur in Kopenhagen ist man sicher, dass sich jeder in die Förderung des Radverkehrs investierte Euro mehr als auszahlt – sei es in puncto Lebensqualität, allgemeiner Gesundheit der Bevölkerung oder sinkender Unfallzahlen. Sogar Autofahrer – die, nicht zu vergessen, oft selbst Fahrradfahrer sind – profitieren davon, wenn sich Kraft- und Pedalverkehr nicht länger gegenseitig ausbremsen. “Und nicht zuletzt leben unsere Kinder, die den dramatischen Unterschied zwischen Spielplatz und Straße nicht so wahrnehmen wie wir Erwachsene, in einer verkehrsberuhigten Stadt sicherer”, ergänzt Guido Meitler von Puky.


Ein Umdenken hat inzwischen auch beim lokalen Einzelhandel stattgefunden. Bislang waren die Händler eher in Sorge, dass mit den Autos ebenso die Kunden aus den Innenstädten ausgesperrt werden könnten. Umso erfreulicher nun der offensichtliche Erkenntnisgewinn: Der Handelsverband Deutschland (HDE) setzt neuerdings auf das Fahrrad und fordert die durchgängige Freigabe von Fußgängerzonen für den Lieferverkehr mit dem Rad. Konzepte für den Lastentransport gibt es zur Genüge: vom hochspezialisierten Lastenrad mit Vollfederung, großer Ladefläche und Elektromotor wie dem Riese & Müller “Load” (ab 4.699 Euro) über eher klassische Transportfahrräder wie dem namensgleichen Modell von Winora (699 Euro bzw. 2.999 Euro für das “E-Load”) bis hin zum Fahrradanhänger wie etwa dem Croozer “Cargo” (359 Euro). Diese Konzepte eignen sich nicht nur für den geschäftlichen Einsatz, sondern erlauben es auch der Kundschaft, größere Einkäufe mit dem Rad statt mit dem Auto zu erledigen. Es wäre konsequent und eine große Chance, wenn die Einzelhändler vor Ort in einer gemeinsamen Anstrengung Leihflotten für Lastenräder ins Leben rufen würden. Apropos Leihfahrräder: Deren Bereitstellung hat in einigen europäischen Metropolen zu einem solchen Boom geführt, dass der sprunghaft gestiegene Radverkehr zunächst ein echtes Problem war. Die Menschen scheinen also bereit zu sein, ihre Stadt im Sattel zurückzuerobern – wenn sie die Möglichkeit dazu vorfinden.


Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…


Kontakt

pressedienst-fahrrad GmbH

Gunnar Fehlau

Ortelsburgerstr. 7

37083 Göttingen

0551-9003377-0

grafik@pd-f.de

http://www.pd-f.de



http://www.pr-gateway.de/media/primage/257150.jpgAuf zwei Rädern in die Zukunft: Das Fahrrad erobert die Stadt zurück