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29 Ekim 2015

Hobby als Kündigungsgrund?

Selbst bei einwandfreier Arbeitsleistung kann die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses auf das Hobby des Arbeitnehmers gestützt werden – Arbeitsgericht Augsburg vom 22.10.2014, 10 Ca 1518/14


BildIm Einzelfall kann ein auch langjährig bestehendes Arbeitsverhältnis unter Berufung auf außerdienstliches Verhalten gekündigt werden. Dies kann insbesondere der Fall sein bei Angestellten von kirchlichen Einrichtungen, die sich in ihrem Arbeitsvertrag nicht nur zur Arbeitsleistung, sondern regelmäßig auch darauf verpflichten, ihr privates Leben so zugestalten, dass sich loyal gegenüber der Kirche verhalten und die Bibel und das Glaubensbekenntnis beachten. Das kann sich im Einzelnen dann sogar auf die Freizeitgestaltung auswirken. Diese ist zwar durch das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit verfassungsrechtlich in Art. 2 Abs. 1 GG geschützt. Ebenso hat aber Selbstordnungs- und Selbstverwaltungsrecht der Kirchen Verfassungsrang (Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 Abs. 3 WRFV). Wenn in einem Hobby eine persönliche sittliche Verfehlung zu sehen ist, kann dies den Arbeitgeber berechtigen, auch ein langjährig beanstandungslos bestehendes Arbeitsverhältnis zu beenden.


Der Fall mit dem Hobby als Kündigungsgrund


Die Arbeitnehmerin war seit 15 Jahren bei der Diakonie als pädagogische Fachkraft in einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderungen tätig. Ihre Arbeitsleistung war ohne Tadel. Im Jahr 2014 wurde der Arbeitgeberin bekannt, dass sie auf einer Internetseite unter einem Pseudonym pornographische Filme und Bilder anbot. Die Internetseite wirbt damit, dass die Darsteller durch das Hochladen von Videos Geld verdienen können.


Im Rahmen der Anhörung weigerte sich die Arbeitnehmerin, die Tätigkeiten einzustellen und die Filme zu entfernen. Sie teilte weiter mit, dass sie mit der Plattform bisher nur Verluste erwirtschaftet habe. Die Arbeitgeberin kündigte daraufhin fristlos, hilfsweise fristgerecht.


Das Arbeitsgericht Augsburg war der Ansicht, dass das Hobby der Arbeitnehmerin jedenfalls die fristgerechte Kündigung rechtfertige. Sie habe gegen ihre Loyalitätspflichten verstoßen und damit eine vertragliche Nebenpflicht verletzt. Die kirchliche Sexualethik setzte voraus, dass eine körperlich-sexuelle Beziehung nur bei Bestehen einer geistig-seelischen Beziehung zulässig ist, was bei dem Konsum eines pornographischen Films nicht gegeben ist.


Die Arbeitnehmerin habe zwar ein Pseudonym verwendet, sei auf den Bildern aber zu erkennen. Kollegen, Eltern und Bewohner der Wohngruppe hätten hiervon jederzeit erfahren können. Die Glaubwürdigkeit der Kirche würde leiden, wenn bekannt würde, dass diese eine solches Hobby duldet. Unstreitig war die Arbeitnehmerin in einem Bereich tätig, in dem Sexualerziehung eine Rolle spielt. Sie könne nach Ansicht des Arbeitsgerichts Augsburg von den Bewohnern bei Bekanntwerden ihres Hobbies nicht mehr ernst genommen werden.


Die fristlose Kündigung hielt das Gericht nicht für gerechtfertigt, da die Arbeitnehmerin ihre Arbeit stets ordentlich geleistet und sich um Geheimhaltung bemüht habe. Zudem gehe es um keine Straftat. Die fristgemäße Kündigung hielt das Gericht hingegen auch ohne Abmahnung für wirksam, da sich die Arbeitnehmerin trotz entsprechender Aufforderung geweigert hatte, ihr Hobby einzustellen. Zudem habe sie keine kirchenspezifischen Beruf, sondern übe eine auf dem allgemeinen Markt gesuchte Tätigkeit aus.


Haben Sie Fragen zum Theme Kündigung wegen eines Hobbies? Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Kanzlei.


Über:


Kanzlei Scheibeler
Frau Elke Scheibeler
Heinz-Fangman-Str. 2
42287 Wuppertal
Deutschland


fon ..: 0202 76988091
fax ..: 0202 76988092
web ..: http://www.kanzlei-scheibeler.de
email : kanzlei@kanzlei-scheibeler.de


Ich bin Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht und seit 2003 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen. Nachdem ich einige Jahre als angestellte Anwältin gearbeitet habe, gründete ich 2009 meine eigene Kanzlei. Ich befasse mich mit dem Zivil- und Wirtschaftsrecht insbesondere dem Arbeits-, Miet- und Insolvenzrecht und vertrete hierbei sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen.

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6 Ekim 2015

Grenzgänge: Schabbat mit Jesus und klassischer Musik - ein Fest für alle Sinne München

Nach dem jüdischen Neujahr geht es mit neuem Programm und neuen Veranstaltungen in der Reihe „Grenzgänge“ von JadBJad e.V. und Schuwa La Schoresch weiter.


BildAm 09.10.2015 findet in der Mohr-Villa München wieder ein besonderer Event statt:


Schabbat für alle Sinne – ein bemerkenswerter Abend

Viele Menschen erleben ihren Alltag immer hektischer und unübersichtlicher. Man wünscht sich mehr Raum und Zeit, um sich zu entspannen und die „geistige Batterie“ aufzuladen.


Zudem ist das Interesse gewachsen, die jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens und der Ethik des Abendlandes kennen zu lernen und sich darüber zu informieren.


Aus diesem Grund lädt der Dienst Schuwa LaSchoresch (Zurück zu den Wurzeln), gemeinsam mit JadBJad e.V. (Hand in Hand), München, alle Neugierigen, Grenzgänger und Interessierte zu einem Erew Schabbat, einem Fest für alle Sinne, ein.


Eintauchen in die Tradition

Die Gäste werden gemeinsam mit den Gastgebern in die authentische Atmosphäre der Schabbat-Liturgie eintauchen. Nach dem Gebet und dem Kiddusch (dem Segen über Wein und Brot) folgt ein kleiner Imbiss und Rebbe Baruch Ben Mordechai wird einen kurzen Vortrag halten.


Klassische Musik zum Genuss

Der Abend wird von exquisiter klassischer Musik, vorgetragen von der Pianistin Katharina Khodos, umrahmt.


Der Schabbatabend steht unter der Leitung des Jeschua gläubigen messianisch-konservative Rebben Baruch Ben Mordechai.


Wann:

09.10.2015 Schabbat für alle Sinne 19:00 bis ca. 21:30 Uhr


Wo:

Mohr-Villa Freimann – Situlistraße 75 – 80939 München


Selbstkostenbeteiligung: 20 EUR


Um Anmeldung muenchen@laschoresch.org oder über die Webseite www.laschoresch.org/muenchen.html wird auf Grund von beschränkten Plätzen gebeten.


Vorstellung der beteiligten Organisationen und Personen


Der Dienst Schuwa LaSchoresch (Zurück zu den Wurzeln) erstreckt sich über ganz Deutschland. Sein Wirkungskreis reicht bis nach Polen, Österreich und die Schweiz.

www.laschoresch.org


Rebbe Baruch ben Mordechai Kogan, Berlin.

Der Israeli Rebbe Baruch ben Mordechai Kogan lebt seit 1978 in Berlin, ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Im März 1997 gründete er den Schuwa LaSchorech Dienst, dem er bis heute vorsteht. Sein Anliegen ist es, interessierte Menschen mit der jüdischen Wurzel des christlichen Glaubens bekannt zu machen, um die Einheit im Glauben und Erkenntnis zu fördern.


Katharina Khodos

Die in Kiew geborene Pianistin Katharina Khodos erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit 5

Jahren und wurde bei zahlreichen Jugendwettbewerben wie dem kleinen Schumann-Wettbewerb in

Zwickau, dem Bachwettbewerb für junge Pianisten in Köthen, dem Karl Lang-Wettbewerb in

München, dem Grotrian Steinweg-Wettbewerb in Braunschweig und „Jugend musiziert“ auf

Bundesebene ausgezeichnet.

Katharina begann ihr Studium bereits im Alter von siebzehn Jahren an der Hochschule für Musik

und Theater München bei Prof. Franz Massinger und setzte es nach ihrem Diplom in der

Fortbildungsklasse von Prof. Michael Schäfer fort, die sie im Dezember 2012 erfolgreich abschloss.

Mit ihrem Klaviertrio „Munich ARTISTrio“ nahm sie für den slowenischen Rundfunk, den BR

München und den ORF auf und gewann im September 2013 den 2. Preis beim renommierten

Kammermusikwettbewerb „ACM Trio di Trieste“ in Triest (Italien).

Seit 2014 studiert Katharina Master Liedgestaltung in der Klasse von Tobias Truniger an der Hochschule für Musik und Theater München und ist Lehrbeauftragte für Instrumentalunterricht/Korrepetition an der HMT München und am LMZ Augsburg. Sie tritt im In- und Ausland regelmäßig als Solistin, Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin auf.

https://www.youtube.com/channel/UCCI3RBj8qGAcQkOlF4P4rTQ



Über:


JadBJad e.V. //LaSchoresch
Herr Team Vorstandsbüro
An der Steinernen Brücke 1
XXXXX Großraum München
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19 Mart 2015

Nur noch 15 Tage bis Pessach - dem Fest der Freiheit!

Der messianisch-traditionelle Dienst Schuwa LaSchoresch veranstaltet am 22.3.15 um 15.30 Uhr ein Seminar zu Pessach mit Jesus.


BildThema: Der Neue Bund in der jüdischen Tradition


Während des Pessachmahles nahm Jesus das Brot und dann den Wein und setzte mit den bekannten Worten: Nehmet, esset, dies ist mein Leib und kommt, trinket alle daraus, dies ist mein Blut, … den Neuen Bund ein.


— Welche vernachlässigte Bedeutung des Heiligen Mahles erwächst aus der Betrachtung des Hintergrundes “jüdisches Pessach”?


— Welche Rolle spielt Freiheit im Neuen Bund, da Pessach, das Fest der Freiheit ist?


Das Seminar zeigt aus der jüdischen Wurzel heraus die Bedeutung des Neuen Bundes im Zusammenhang mit dem Pessachseder auf und eröffnet eine neue Sicht auf die Freiheit des Neuen Bundes.


Der Referent ist der jeschuagläubige messianisch- konservative Rebbe Baruch Ben Mordechai.


Agenda und Ort

15 Uhr Einlass

Begrüßung und Teil 1 des Seminars

Kaffee-/Teepause

Teil 2 des Seminares


Selbstkostenbeitrag: 10EUR


Ort:

Literaturwerkstatt Berlin in der Knaackstr. 97 (Gelände Kulturbrauerei) statt.

Um Anmeldung wird gebeten unter: www.laschoresch.org/berlin.html


Vorstellung der beteiligten Organisationen und Personen


Schuwa LaSchoresch

Der Schuwa LaSchoresch Dienst erstreckt sich über ganz Deutschland und ist darüber hinaus in Polen, Österreich und der Schweiz aktiv.

www.laschoresch.org


Rebbe Baruch ben Mordechai Kogan, Berlin.

Der Israeli Rebbe Baruch ben Mordechai Kogan lebt seit 1978 in Berlin, ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Im März 1997 gründete er den Schuwa LaSchorech Dienst (Zurück zu den Wurzeln), dem er bis heute vorsteht. Sein Anliegen ist, interessierte Menschen mit der jüdischen Wurzel des christlichen Glaubens bekannt zu machen, um die Einheit im Glauben und Erkenntnis zu fördern.


Über:


JadBJad e.V. //LaSchoresch
Herr Vorstand JadBJad e.V.
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8XXXX Großraum Dachau
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email : berlin@laschoresch.org



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