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23 Kasım 2015

Chilenischer Mercedes-Importeur Kaufmann steuert künftig das Yard mit Syncrotess für Vehicle Distribution

Inform erfolgreich in Südamerika


Der Aachener Software-Anbieter Inform implementiert für den chilenischen Fahrzeug-Importeur Kaufmann die Logistik-Lösung Syncrotess für Vehicle Distribution. Kaufmann managt mit der Software die Eingangs-, Ausgangs- und Dienstleistungsprozesse auf dem Yard, auf dem die ankommenden Pkw und Lkw der Marken Mercedes, Frightliner und Foton zwischengeparkt, geprüft und für den chilenischen Markt angepasst werden. Darüber hinaus plant die Software die Reihenfolge der Arbeiten für die Modifikation von Lkw. Kaufmann hat sich für das Inform-System (https://www.inform-software.de/automotive/neuwagenlogistik) entschieden, weil das Aachener Unternehmen bereits weltweit auf zahlreiche Referenzinstallationen bei Automobilherstellern und -logistikern verweisen und ein tiefes, branchenspezifisches Prozessverständnis nachweisen konnte.


Kaufmann wird Syncrotess für Vehicle Distribution im Pay-per-Use-Modus betreiben, den Inform für Automobil-Logistikunternehmen mit geringeren Transport-Volumen anbietet.


Kaufmann transportiert die Fahrzeuge nicht nur einfach von Deutschland nach Chile, sondern führt zum Teil auch weitgehende technische Dienstleistungen durch, etwa die Pre Delivery Inspection von Pkw und Lkw oder die Modifikation von Lkw. Deshalb ist das Yard mit einem Technikzentrum ausgestattet, das ebenfalls von Syncrotess für Vehicle Distribution gesteuert wird. Die Software sorgt dafür, dass prognostizierte und an den Kunden kommunizierte Auslieferungstermine eingehalten werden und sich Wartezeiten durch die Reduzierung von Durchlaufzeiten verringern. Insgesamt möchte Kaufmann die Auslastung und Effizienz des Yards mit Syncrotess für Vehicle Distribution signifikant steigern.


Importierte Lkw werden in Chile nach den Wünschen des Kunden und für den jeweiligen Einsatzzweck angepasst. Aus Deutschland wird das Lkw-Grundmodell eingeführt. Die notwendigen Modifikationen für die Aufbauten, die aus einem Lkw einen Betonmischer, einen Muldenkipper oder ein Entsorgungsfahrzeug machen, organisiert Kaufmann mit chilenischen Partnern.


Syncrotess Vehicle Distribution errechnet innerhalb von Kaufmann gesetzter Regeln, in welcher Reihenfolge die Arbeiten idealerweise ausgeführt werden und wann ein Lkw dafür wohin gefahren werden muss – die Arbeiten finden zum großen Teil bei den Partnern außerhalb des Yards statt. Mit Syncrotess für Vehicle Distribution kann Kaufmann jetzt nicht nur den Montageprozess optimieren, sondern auch den Kunden einen zuverlässigen Liefertermin kommunizieren.


Über Syncrotess für Vehicle Distribution im Detail


Syncrotess in der Branchenvariante für Vehicle Distribution steuert die gesamte Logistikkette der Distribution von Neuwagen. Das System ist das erste vollintegrierte Vehicle Distribution System auf dem Markt, das den gesamten Weg eines produzierten Fahrzeugs vom Werk bis zum Händler transparent abbildet und in Echtzeit verfolgt, jeden Teilprozess optimiert sowie sämtliche Abläufe übergreifend synchronisiert. So wird es von Automobilherstellern ebenso eingesetzt wie von Zwischengliedern der Transportkette wie Kaufmann, Häfen, Yard-Betreibern und anderen Logistikdienstleistern.


Syncrotess managt und optimiert nicht nur Distribution, sondern übernimmt darüber hinaus die strategische und detaillierte Planung der komplexen, weltweiten Distributionsnetzwerke von Neuwagen. Dabei errechnen mathematische Verfahren auf der Basis der vorhandenen Knotenpunkte wie beispielweise Produktionsstätten, Hafen- oder Binnenland-Terminals optimale Transportstrecken. Für die strategische Planung können verschiedene Szenarien beliebig oft durchgespielt werden; auch, um neue Produktionsstätten oder Yards zu positionieren.


Das Yard-Management-Modul von Syncrotess steuert sowohl das Parken als auch das Verladen der Autos und koordiniert alle ein- und ausgehenden Transporte. Zum optimierenden Planen gehört, dass die Software das Berth Planning – also das Festlegen der Schiffsliegeplätze in Häfen – mit der Yard-Planung kombiniert. So können die Be- und Entladewege der Fahrzeuge minimiert werden. Durch den gleichzeitigen Einsatz eines „Yard Optimizers“ steuert Syncrotess die rollende Fracht so, dass das Terminal einerseits optimal ausgelastet wird, andererseits der Weitertransport der Pkw ohne große Rangierarbeit sichergestellt ist. Mit den Planungsinformationen errechnet Syncrotess den idealen Einsatz der Yard-Mitarbeiter, die ihre individuellen Einsatzpläne mit der Entladereihenfolge auf Tagesbasis erhalten.


Speditionen, die die Pkw zu den Terminals bringen oder sie von dort abholen, sind über ein Webportal und EDI an Syncrotess angebunden, so dass sie nahtlos in die Yard-Management-Prozesse integriert sind.


Inform ist spezialisiert auf Lösungen, die anders als lediglich datenverwaltende Software „mitdenken“ und in Echtzeit intelligente Planungs- und Dispositionsentscheidungen treffen. Die Basis dafür sind wissenschaftlich fundierte, mathematische Optimierungsalgorithmen aus Fuzzy Logic und Operations Research, die für das jeweilige Einsatzfeld angepasst werden. Die Software mit Entscheidungsintelligenz optimiert Geschäftsprozesse in der Transportlogistik, im Airport Resource Management, in der Produktion und der Material- und Warenwirtschaft. Die über 550 Mitarbeiter der Inform betreuen heute zahlreiche Kunden auf der ganzen Welt, darunter Containerterminals, Verkehrsflughäfen, Finanzdienstleister, Industriebetriebe, Großhändler, Lager- und Umschlagzentren sowie Transportunternehmen.


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Chilenischer Mercedes-Importeur Kaufmann steuert künftig das Yard mit Syncrotess für Vehicle Distribution

3 Kasım 2015

BABOR optimiert Supply Chain-Prozesse mit add*ONE von INFORM

Pionier der professionellen Luxus-Hautpflege setzt nicht nur in der Kosmetik auf Präzisionsformeln


BABOR optimiert Supply Chain-Prozesse mit add*ONE von INFORMAachen, 03. November 2015 – BABOR (https://de.babor.com/), internationaler Anbieter von Premium-Kosmetik, hat sich für ein ganzheitliches und transparentes Management seiner Supply Chain-Prozesse entschieden. Mit Hilfe des Optimierungssystems add*ONE (https://www.inform-software.de/produkte/addone) von INFORM (https://www.inform-software.de/)werden einzelne Planungsinseln in der Absatz-, Beschaffungs- und Produktionsplanung schrittweise aufgebrochen und in einem gemeinsamen Ansatz gebündelt. Die Integrierte Planung bringt das strategische und operative Management unterschiedlicher Abteilungen im Unternehmen zusammen und koordiniert dieses, sodass robuste, optimierte Prozesse entstehen. Das Ergebnis ist eine durchgängig steuerbare Supply Chain sowie mehr Kollaboration und Transparenz entlang der Lieferketten. Im Rahmen des mehrstufigen Projekts hat BABOR mit Unterstützung des Software-Anbieters INFORM zunächst im Headquarter am Standort Aachen auf eine Simultane Produktionsprogrammplanung (https://www.inform-software.de/produktion/produktionsplanung-fuer-die-prozessindustrie-serienfertiger)(SPPP) umgestellt. Für 2016 ist die Netzwerkanbindung der Tochtergesellschaft in den USA geplant.


Mit Luxus-Hautpflegeprodukten auf Basis natürlicher, effektiver Wirkstoffe hat sich BABOR einen weltweiten Namen gemacht. Die teils eingeschränkte Erntezeit der hochwertigen Rohstoffe und ihre begrenzte Haltbarkeit sowie das Verlangen der Kunden nach immer neuen Beauty-Innovationen, stellen besondere Herausforderungen für das Supply Chain Management (SCM) dar. „Für eine optimale und vorausschauende Planung müssen die geringe Mindesthaltbarkeit, kurze Beschaffungszeiten sowie die hohen Änderungsraten seitens der Kundennachfrage berücksichtigt werden. Diese Faktoren erfordern ein sehr hohes Maß an Flexibilität und Transparenz“, sagt Rupert Freutsmiedl, Director Supply Chain Management & Member of the Executive Committee bei BABOR, und fügt hinzu: „Die zuständigen Planungsverantwortlichen stießen mit den Zahlen aus dem ERP-System zunehmend an ihre Grenzen. Wir haben deshalb nach einer Optimierungssoftware gesucht, mit der sich unsere SCM-Prozesse in einem Fluss, ohne Medienbrüche, abbilden lassen und die uns präzise Prognosen zu Abweichungen und Engpässen im System liefert.“ BABOR entschied sich deshalb für eine Integrierte Planung und Steuerung seiner Supply Chain-Prozesse mit Hilfe des intelligenten Optimierungssystems add*ONE von INFORM.


Integrierte Planung stärkt kollaboratives Handeln


Inzwischen wurde die erste Projektphase, die Umstellung auf eine Simultane Produktionsprogrammplanung, erfolgreich realisiert. „Diese berücksichtigt mehrstufig in einem Schritt sowohl die kapazitive Machbarkeit als auch die Verfügbarkeit der Waren. Der Unterschied zu klassischen Konzepten ist die Planung in Zeitintervallen, auch Bucketplanung (http://www.produktion-und-logistik.de/produktionundlogistik-372.html)genannt. Das bedeutet eine gröbere, aber dafür robuste Planung, die sich auch tatsächlich umsetzen lässt und durch diese Verlässlichkeit letztendlich die Beschaffungsvorgänge viel genauer steuert. So erreicht man nicht nur eine Bestandsreduzierung, sondern auch eine wesentlich zuverlässigere und stabilere Lieferkette, vom Kundenauftrag bis hin zur Beschaffung der Rohware“, erklärt Peter Frerichs, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Beratung & Strategie des Geschäftsbereichs Inventory & Supply Chain bei INFORM.


Um das Projekt „Integrierte Planung“ bei BABOR abzuschließen, sollen als nächstes die Absatz- und Beschaffungsplanung eingebunden und mit Hilfe der intelligenten Prognosen aus add*ONE optimiert werden. 2016 ist zudem die Netzwerkplanung und damit verbunden die Einbindung der größten ausländischen Tochtergesellschaft in den USA geplant. BABOR hat für das Projekt „Integrierte Planung“ mit Dirk Voßen als Demand Planner eine neue Position im Unternehmen geschaffen. „Diese Position bildet eine Schnittstelle zwischen Sales und Operations. Dafür stehe ich im regen Austausch mit beiden Unternehmensbereichen, um frühzeitig zu klären, was aus Planungs- und Kapazitätensicht möglich ist und was nicht. Integrierte Planung bedeutet für uns, abteilungsübergreifend und kollaborativ zu arbeiten, denn nur so ist eine durchgängige Steuerung möglich. Es zählt nicht mehr nur, dass einzelne Inseln ihre Pläne erfüllen, vielmehr soll der ganze Prozess zu einem wirtschaftlichen Ergebnis führen und Deckungsbeiträge erwirtschaften“, so Dirk Voßen, Supply Chain Management Demand Planner und Projektleiter APS System, über seinen neuen Verantwortungsbereich.


Weitere Informationen


-zur Simultanen Produktionsprogrammplanung unter: www.simultan-planen.de (https://www.inform-software.de/produktion/produktionsplanung-fuer-die-prozessindustrie-serienfertiger)

-zu add*ONE unter: www.inform-software.de/produkte/addone (https://www.inform-software.de/produkte/addone)


Thematisch passendes Bildmaterial steht Ihnen unter dem folgendem Link (https://de.hightail.com/e?phi_action=app/orchestrateDownload&batch_id=bXBZNHA0NHZvQUt2eE1UQw)zum Download zur Verfügung.


Über BABOR


WISSENSCHAFT. Alles begann 1956 mit einer schwarzen Rose, dem Symbol vollkommener Schönheit. Als Pionier der professionellen Hautpflege setzt BABOR seitdem Maßstäbe in der Hautpflegeforschung Made in Germany.


PRÄZISION. BABORs Präzisionsformeln basieren auf innovativsten Wirkstoffen. Gleich zu Beginn schrieb BABOR Beauty-Geschichte: Dr. Michael Babor entwickelte das HY-ÖL, ein einzigartiges Reinigungsprodukt, das die Haut mit einer natürlichen, wirkungsvollen Öl-Basis reinigt. Das war der Startschuss für zahlreiche preisgekrönte Pflegeinnovationen in den folgenden Jahren und Jahrzehnten. Wie zum Beispiel die BABOR Wirkstoff-Ampullen.


WIRKUNG. BABOR nimmt Schönheit persönlich. Denn die Hautpflege-Experten von BABOR wissen, dass Haut so individuell ist, wie ein Fingerabdruck. Daher entwickeln die Forscher in den BABOR Laboren mit innovativsten Wirkstoffen maßgeschneiderte Präzisionsformeln für verschiedene Hautbedürfnisse. Neueste Gerätetechnologie und innovative Massagetechniken verstärken in einer Behandlung den Effekt. So entsteht ein außergewöhnliches Schönheitserlebnis, das präzise Ergebnisse mit einem absoluten Verwöhnfaktor verbindet. Eben: Die Kunst präziser Hautpflege. www.babor.de (https://de.babor.com/)


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INFORM ist spezialisiert auf Softwaresysteme, die nicht bloß Daten verwalten, sondern „mitdenken“ und in Echtzeit intelligente Planungs- und Dispositionsentscheidungen treffen. Die Basis dafür sind wissenschaftlich fundierte, mathematische Optimierungsalgorithmen aus Fuzzy Logic, Operations Research und Statistik, die für das jeweilige Einsatzfeld angepasst werden. Die Software mit Entscheidungsintelligenz optimiert Geschäftsprozesse in der Transportlogistik, im Airport Resource Management, in der Produktion sowie der Material- und Warenwirtschaft. Die über 550 Mitarbeiter der INFORM betreuen heute zahlreiche Kunden auf der ganzen Welt, darunter Containerterminals, Verkehrsflughäfen, Finanzdienstleister, Industriebetriebe, Großhändler, Lager- und Umschlagzentren sowie Transportunternehmen. Mehr über INFORM erfahren Sie unter: http://www.inform-software.de/


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http://www.pr-gateway.de/media/primage/273128.jpgBABOR optimiert Supply Chain-Prozesse mit add*ONE von INFORM

6 Ağustos 2015

Social Media in der Logistik: Potenzial erkannt, Know-how gesucht

Online-Umfrage von INFORM offenbart Diskrepanz zwischen Interesse und Anwendungswissen


Social Media in der Logistik: Potenzial erkannt, Know-how gesuchtAachen, 05. August 2015 – Ist Social Media auch in der Logistik ein Muss? Werden soziale Medien bereits in der Branche eingesetzt? Welche Chancen und Hürden gibt es? INFORM, Spezialist für Optimierungssysteme, ist diesen und anderen Fragen in der zweiten Online-Umfrage zum Thema „Social Media in der Logistik“ auf den Grund gegangen. Die Befragung von 117 Mitarbeitern und Führungskräften aus dem Logistikbereich offenbart ein zunehmendes Interesse an sozialen Netzwerken, zeigt aber gleichzeitig erheblichen Nachholbedarf in deutschen Unternehmen. Während 63 Prozent der Teilnehmer den Einsatz von Social Media in der Logistik für „unverzichtbar“ halten, identifizieren 60 Prozent fehlendes Fachwissen als größte Hürde für eine effektive Anwendung. An der Umfrage nahmen von Januar bis April 2015 Vertreter verschiedener Branchen teil. Über 50 Prozent sind in der Automobil- und Elektroindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau sowie im Großhandel tätig. Ebenfalls vertreten waren Mitarbeiter aus der Chemie-, Pharma- und Metallbranche, der Konsumgüter-, Lebensmittel- und Textilindustrie sowie aus der Beratung, Dienstleistung oder dem IT-Service.


Steigendes Interesse, vielfältigere Nutzung

Mit 62 Prozent setzt fast jedes zweite Unternehmen soziale Netzwerke für berufliche Zwecke ein. Im Vordergrund stehen dabei kommunikative Aufgabenfelder wie Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Kundenbeziehungsmanagement. Dabei können sich viele der Befragten eine große Bandbreite an Zielgruppen vorstellen, die sie mittels Social Media erreichen möchten. 66 Prozent sprechen sich für die Kommunikation mit Endkunden aus, 46 Prozent mit Industrie- und Handelskunden. Lediglich sechs Prozent möchten die digitalen Plattformen hierfür gar nicht nutzen.


Im direkten Vergleich mit den Umfrageergebnissen zum gleichen Thema aus dem Jahr 2013, wird der Trend zu einer vielfältigeren Nutzung der sozialen Netzwerke sichtbar: So ist der Anteil derer, die Social Media für interne wie externe Prozesse nutzen, von 31 auf 40 Prozent gestiegen. Dabei wird vor allem auf fest etablierte Kanäle wie Facebook (67 Prozent), Xing (64 Prozent) und YouTube (53 Prozent) gesetzt. Diese Tools sind nicht nur an der Spitze der bevorzugten Netzwerke geblieben, sondern haben sogar signifikante Zuwächse zu verzeichnen.


Leichtes Wachstum trotz mangelndem Wissen

In den logistischen Bereichen ist trotz positiver Erwartungshaltung nur ein leichtes Wachstum festzustellen. 36 Prozent nutzen soziale Netzwerke im Supply Chain Management, 21 Prozent im Einkauf und 20 Prozent in der Transportlogistik. Die Umfrageergebnisse decken allerdings auch Bereiche mit großem Zukunftspotenzial und wachsender Bedeutung auf: 65 Prozent und damit die Mehrheit der Befragten, sehen in den nächsten drei Jahren im Bereich der Kurier-, Express- und Paketdienstleistungen den größtmöglichen Nutzen von sozialen Netzwerken.


Doch es gibt für Unternehmen auch Gründe, die sozialen Netzwerke nicht in ihre Arbeit miteinzubeziehen. 2013 gaben 33 Prozent der Befragten eine mangelnde Vertrautheit mit der Thematik sowie Sicherheitsbedenken (25 Prozent) als Hauptgründe an. Auch in diesem Jahr stellt die fehlende Expertise bei der Umsetzung von Social Media-Lösungen eine besonders große Hürde dar: So klagen 60 Prozent der Befragten über fehlendes Fachwissen.


Mehr als die Hälfte sieht Handlungsbedarf

„Der Anteil der Firmen, die Social Media aktiv nutzen, hat sich im Vergleich zu 2013 nur leicht erhöht“, fasst Ludger Schuh, Leiter des Geschäftsbereichs Inventory & Supply Chain bei INFORM und Sprecher für die Umfrage, zusammen: „Dafür ist das Interesse an langfristig etablierten Tools wie Facebook, Xing und YouTube deutlich gewachsen. Es überrascht mich, dass in 60 Prozent der Firmen spezifisches Wissen für den optimalen Einsatz von Social Media fehlt, wo sich doch zahlreiche Felder auftun – vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit, in der Kommunikation mit Kunden und Partnern sowie im Wissensmanagement – die durch Social Media bereichert werden können. Hier kann sich die deutsche Logistik noch weiter verbessern.“ Tatsächlich sieht mit 53 Prozent mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer Handlungsbedarf in ihren Unternehmen.


Die Online-Umfrage „Social Media in der Logistik“ entstand in Kooperation mit dem Fachmagazin LOGISTIK HEUTE. Ein ausführlicher Artikel zur Studie sowie weitere Grafiken sind auf Anfrage unter inform@maisberger.com verfügbar.


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INFORM ist spezialisiert auf Softwaresysteme, die nicht bloß Daten verwalten, sondern \“mitdenken\“ und in Echtzeit intelligente Planungs- und Dispositionsentscheidungen treffen. Die Basis dafür sind wissenschaftlich fundierte, mathematische Optimierungsalgorithmen aus Fuzzy Logic, Operations Research und Statistik, die für das jeweilige Einsatzfeld angepasst werden. Die Software mit Entscheidungsintelligenz optimiert Geschäftsprozesse in der Transportlogistik, im Airport Resource Management, in der Produktion sowie der Material- und Warenwirtschaft. Die über 550 Mitarbeiter der INFORM betreuen heute zahlreiche Kunden auf der ganzen Welt, darunter Containerterminals, Verkehrsflughäfen, Finanzdienstleister, Industriebetriebe, Großhändler, Lager- und Umschlagzentren sowie Transportunternehmen. Mehr über INFORM erfahren Sie unter: http://www.inform-software.de/


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8 Ocak 2015

Bestände und Planungsaufwand erfolgreich reduziert

Bestände und Planungsaufwand erfolgreich reduziert -

Keller & Kalmbach optimiert globale Bestandsplanung mit add*ONE von INFORM


Bestände und Planungsaufwand erfolgreich reduziert


Aachen, 9. Dezember 2014 – Der Schraubengroßhandel Keller & Kalmbach ist das führende Großunternehmen für Verbindungs- und Befestigungstechnik. Das breit gefächerte Kundenportfolio sowie internationale Lieferketten mit langen Lieferzeiten stellten besondere Herausforderungen für das Münchner Familienunternehmen dar. Um die Bestände weltweit im Blick zu behalten und unnötige Lagervorräte zu vermeiden, wird bei Keller & Kalmbach nun mit der Bestandsoptimierungssoftware add*ONE von INFORM disponiert.


Das 1878 gegründete Unternehmen bietet ein breites Spektrum an Verbindungselementen, Schrauben, Muttern sowie Hand- und Elektrowerkzeugen und chemisch-technische Produkte. Insgesamt arbeiten 500 Mitarbeiter in den deutschen Niederlassungen, wie zum Beispiel in der Zentrale in Unterschleißheim bei München, und versenden von dort über 100.000 unterschiedliche C-Teile an Kunden aus den Bereichen Automotive, Industrie, Bahnindustrie und Handwerk. Vor allem die besonderen Anforderungen der verschiedenen Branchen erschweren die Disposition: Aufgrund des kurzfristigen und schlecht planbaren Bedarfs möchte beispielsweise das Handwerk grundsätzlich schnell bedient werden. Bei der Bahnindustrie dagegen spielen Prüfzeugnisse und Chargenrückverfolgbarkeit eine wichtige Rolle. Zudem werden viele Produkte aus dem außereuropäischen Ausland bezogen, wodurch sich oft Lieferzeiten von einigen Monaten ergeben und unklare Liefertermine die Flexibilität in der Beschaffung enorm einschränken. Die Folge dieser Herausforderungen waren hohe Überbestände, eine hohe Kapitalbindung und damit verbunden ein enormer Planungsaufwand. Auch, weil die Disposition jedes Einzelteils hauptsächlich auf Erfahrungswerten basierte. Zwar lieferte das ERP-System Zahlen zur Planungshistorie, die für die Erstellung von Zukunftsprognosen herangezogen wurden – aufgrund der besonderen Planungsanforderungen kam dieser Prozess aber schnell an seine Grenzen. Keller & Kalmbach suchte aus diesem Grund nach einer IT-Lösung, die Schwankungen im Bestellprozess entsprechend abfedern konnte.


Bestandsoptimierung durch automatisierte Planung


Um seine Bestände besser global disponieren und koordinieren zu können, entschied sich das Unternehmen dafür, die Add-on-Software add*ONE von INFORM einzuführen. Mit Hilfe dieser läuft die Bestandsplanung heute automatisiert nach einem festen Prozess ab: Kann auf keine aktuellen Daten der Kunden zugegriffen werden, liefert add*ONE, basierend auf historischen Daten, aussagekräftige Prognosen, die mit intelligenten Planungs- und Auswertungsfunktionen verknüpft werden. Mittlerweile wird im hochautomatisierten Lager in Hilpoltstein rund die Hälfte aller Artikel vollautomatisch durch add*ONE bestellt. Auf diese Weise erreicht Keller & Kalmbach ein optimales Ergebnis: Bestände wurden gesenkt, weniger Kapital gebunden und die Rückstände konnten um die Hälfte reduziert werden – und das bei einem jährlichen Wachstum des Produktportfolios um zehn Prozent. Zusätzlich zur Optimierung der Versorgung konnte auch eine Reduktion der Logistikkosten erreicht werden, da durch die Voraussagen von add*ONE frühzeitig Rückstände erkennbar sind und dadurch weniger Express-Transportkosten entstehen.


“add*ONE ist für uns ein wichtiges Informations- und Automatisierungstool zugleich, welches mit Hilfe mathematischer Algorithmen exakte Prognosen erstellt sowie Bestellvorschläge liefert und so zu einem optimalen Ergebnis in der Bestandsplanung beiträgt”, erklärt Dr. Ingomar Schubert, Leiter Supply Chain Management bei Keller & Kalmbach.


Bestände international optimiert


Da Keller & Kalmbach viele Produkte aus dem außereuropäischen Ausland bezieht, zeigte sich ein spezielles Feature von add*ONE als besonders hilfreich bei der Optimierung der internationalen Beschaffungswege: Wird beispielsweise eine Sendung aus dem asiatischen Raum voraussichtlich nicht pünktlich am Zielort ankommen, kann dank einer speziellen Funktion von add*ONE frühzeitig nach alternativen Versorgungswegen via “second source” gesucht werden – das sorgt für zufriedene Kunden. Aber nicht nur in Deutschland disponiert Keller & Kalmbach mit add*ONE, auch an 15 weiteren Standorten rund um den Globus wird die Software eingesetzt. Das Besondere dabei: Über die Zentrale in Unterschleißheim kann so die komplette globale Disposition koordiniert werden.


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