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21 Eylül 2015

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss begrüßt Selbstverpflichtung der Unternehmen der Fleischwirtschaft auf Gipfeltreffen in Berlin

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss begrüßt Selbstverpflichtung der Unternehmen der Fleischwirtschaft auf Gipfeltreffen in Berlin(Mynewsdesk) Auf einem Gipfeltreffen in Berlin mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabrie l (http://www.bmwi.de/DE/Ministerium/Minister-und-Staatssekretaere/Visitenkarten/sigmar-gabriel.html)haben sich heute die maßgeblichen Unternehmen der deutschen Fleischwirtschaft auf eine Selbstverpflichtung verständigt.


In dieser Erklärung verpflichten sich die unterzeichnenden Unternehmen, bis Juli 2016 ihre Strukturen und Organisationen derart umzustellen, dass die in ihren Betrieben eingesetzten Beschäftigten in einem in Deutschland gemeldeten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis arbeiten. Außerdem werden sich die Unternehmen verstärkt rund um Ausbildung und Qualifizierung der Beschäftigten engagieren. Mit dieser Selbstverpflichtung werden die Unternehmen der Fleischwirtschaft als attraktiver Arbeitgeber für die Beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland zukunftssicher weiterentwickelt.


„Der Standort Deutschland muss für die Fleischwirtschaft attraktiv bleiben. Entscheidend sind hierfür die wirtschaftlichen und ebenso die sozialpolitischen Rahmenbedingungen,“ so Valerie Holsboer (http://www.ang-online.com/geschaeftsstelle.html), Hauptgeschäftsführerin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG). Die Fleischwirtschaft ist die umsatzstärkste und beschäftigungsintensivste Branche der deutschen Lebensmittelwirtschaft, die wiederum eine der drei größten Industrien in Deutschland ist. Sie ist ein maßgeblicher Wirtschaftsfaktor und sichert die Versorgung vieler Millionen Menschen mit sicheren Lebensmitteln höchster Qualität im In- und Ausland. „Diese Selbstverpflichtung ist ein wesentlicher Beitrag zur gesellschaftlichen Integration der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und zu deren Integration in den deutschen Arbeitsmarkt. Die Umstellung auf ausschließlich deutsche sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse bewirkt gleichzeitig mehr Transparenz bzgl. der Beschäftigtensituation in der Deutschen Fleischwirtschaft. Ich erwarte, dass sich dieser Selbstverpflichtung die gesamte Fleischwirtschaft anschließen wird“, so Holsboer weiter.


Zur Umsetzung dieser Selbstverpflichtung wird es einen jährlichen Bericht der Gesamtbranche geben, in dem die Fortschritte zur Erreichung der vereinbarten Ziele dargelegt werden.


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/arbeitgebervereinigung-nahrung-und-genuss-e-v/pressreleases/arbeitgebervereinigung-nahrung-und-genuss-begrusst-selbstverpflichtung-der-unternehmen-der-fleischwirtschaft-auf-gipfeltreffen-in-berlin-1220983) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. (http://www.mynewsdesk.com/de/arbeitgebervereinigung-nahrung-und-genuss-e-v).


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Die ANG ist die sozialpolitische Spitzenorganisation der deutschen Ernährungsindustrie, dem sozialpolitisch zweitgrößtenIndustriezweig Deutschlands. Knapp 175 Mrd. Euro Umsatz werden mit über einer halben Million Beschäftigten erwirtschaftet. Die ANG verbindet als Dachverband die neun Landesverbände: http://www.ang-online.com/mitglieder/landesverbaende.html der Ernährungsindustrie sowie vier Fachverbände: http://www.ang-online.com/mitglieder/fachverbaende.html: Verband Deutscher Mühlen, Verein der Zuckerindustrie, Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie und Arbeitgeberverband der Cigarettenidustrie.


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16 Haziran 2015

ANG-Präsidentin Brigitte Faust gratuliert der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zum 150-jährigen Jubiläum

ANG-Präsidentin Brigitte Faust gratuliert der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zum 150-jährigen Jubiläum(Mynewsdesk) „Wir gratulieren der NGG ganz herzlich zu ihrem 150-jährigen Jubiläum. Als älteste Gewerkschaft in Deutschland hat sie die Sozial- und Tarifpolitik in diesem Land maßgeblich gestaltet.“, so Brigitte Faust, Präsidentin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG).


„Mit Michaela Rosenberger als Vorsitzende sowie den Herren Claus-Harald Güster und Burkhard Siebert als Vorstand haben wir starke und vor allem verlässliche Ansprechpartner“, so Faust weiter. Dies sei die Bedingung für gelebte Sozialpartnerschaft und sichere Schlagkraft bei gemeinsamen Branchenthemen wie beispielsweise der betrieblichen Altersversorgung der Ernährungsindustrie.


Den Willen zur Sozial- und Tarifpartnerschaft haben ANG und NGG jüngst am „Tag des Sozialen Dialogs“ im Februar 2015 in Geisenheim bekundet. ANG-Vorstand und Geschäftsführer der ANG-Mitgliedsverbände identifizierten im intensiven Dialog mit Vertretern der NGG aus Vorstand und Landesbezirken gemeinsame Themen und Herausforderungen rund um die Ernährungsindustrie.


Die ANG wünscht der NGG für die Zukunft alles Gute – wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Projekte!


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/arbeitgebervereinigung-nahrung-und-genuss-e-v/pressreleases/ang-praesidentin-brigitte-faust-gratuliert-der-gewerkschaft-nahrung-genuss-gaststaetten-ngg-zum-150-jaehrigen-jubilaeum-1179720) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden (mehr …)



http://www.pr-gateway.de/media/primage/260365.jpgANG-Präsidentin Brigitte Faust gratuliert der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zum 150-jährigen Jubiläum

5 Mart 2015

Burnout, psychische Belastungen und überlange Arbeitszeiten: Auseinandersetzung mit der indirekten Steuerung in Unternehmen

Burnout, psychische Belastungen und überlange Arbeitszeiten: Auseinandersetzung mit der indirekten Steuerung in Unternehmen Und so gerät jede/r Einzelne im Team mächtig unter Druck. Zudem setzt jede/r die anderen zusätzlich unter Druck: eine sozialtechnologische Verschiebung der unternehmerischen Führung auf die Teams – mittels des Wir-Gefühls. Andererseits werden so verdeckt – indirekt – erhöhte Verantwortung und Leistung von den einzelnen Teammitgliedern eingefordert. Um die Anforderungen zu erhöhen, wird jedes Team zudem noch in Konkurrenz zu weiteren gesetzt. Die Macht der Gruppe über die Einzelnen ist kaum zurückzudrängen und führt häufig auch zu unkontrollierter Verlängerung der Arbeitszeit. Und damit letztlich zu physischen und mentalen Erschöpfungszuständen.


Doch Stephan Siemens und Martina Frenzel belassen es nicht bei dieser theoretischen Analyse. Vor dem Hintergrund zahlreicher Praxisbeispiele zeigen sie auch Wege auf, wie Beschäftigte diese neue Situation im Rahmen ihrer Arbeitstätigkeit nicht nur erkennen, sondern sich auch mit ihr auseinandersetzen können. Sie lassen dabei keinen Zweifel daran, dass eine wirkungsvolle Entwicklung von betriebspolitischen Perspektiven nur im Rahmen der betrieblichen Organisation, etwa durch Betriebsräte und Gewerkschaften, möglich ist. Denn nur durch permanentes Hinterfragen der Widersprüche zwischen unternehmerischer und gewerkschaftlicher Solidarität, zwischen Teamdruck und individuellen Rechten werden diese so virulent, dass die indirekte Steuerung im konkreten Einzelfall reflektiert werden und in eine gewerkschafts- und gesellschaftspolitisch Offensive münden kann. Nur so kann es gelingen, den Profitabilitätsinteressen der kapitalistischen Unternehmen die Interessen der Beschäftigten gegenüberzustellen und durchzusetzen. Und somit die produktive Kraft der gesellschaftlichen Arbeit der Beschäftigten auf zukunftsweisende Art und Weise weiterzuentwickeln.


(Franz X.A. Zipperer)


Martina Frenzel

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Achterstraße 32


50678 Köln

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