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2 Kasım 2015

Diversity@Work: RKW-Bustour gibt Impulse für kulturelle Vielfalt in Unternehmen

Tour als Bestandteil einer bundesweiten Fachkräftewoche: Potenziale der Fachkräftesicherung / Themenschwerpunkt: Diversität im Unternehmen / Besichtigung von vier vorbildlich agierenden Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet


Die einen kochen koscher und nehmen für ihre Mitarbeiter Rücksicht auf die Gepflogenheiten beim Ramadan, die anderen beschriften Werkzeuge, damit der Mitarbeiter aus dem Ausland leichter die deutschen Begriffe erlernt: Integration von Mitarbeitern unterschiedlicher Nationen, Religionen und Kulturen beginnt in Unternehmen oft schon mit kleinen Schritten und Maßnahmen. Das RKW hat jetzt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Bustour unter dem Motto „Diversity@Work“ unternommen. Besucht wurden vier Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet, die auf vorbildliche Weise kulturelle Vielfalt in ihrem Betrieb fördern. Die fünfstündige Tour machte auf Vielfalt als große Chance für den Unternehmenserfolg aufmerksam. Teilnehmer waren Vertreter von Unternehmen, die bereits Diversity-Ansätze verfolgen, und solche, die sich Anregungen holen wollten. „Internationale Fachkräfte bringen Erfahrungen und neue Ideen mit, sie fördern Kreativität und Produktivität“, so Dr. Sabine Hepperle, Leiterin der Abteilung Mittelstandspolitik beim BMWi, während der Bustour. Begleitet wurde die Tour u. a. von Rüdiger Bollweg, stellvertretender Leiter der Abteilung für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsförderung im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Ismail Tipi, Abgeordneter des Hessischen Landtags und Integrationsexperte, sowie Mick Knauff, N24-Chefkorrespondent und Börsenexperte.


„In Deutschland steckt mehr“ – unter diesem Motto läuft im Oktober eine bundesweite Aktionswoche, bei der sich alles um die Potenziale bei der Fachkräftesicherung dreht. Gemeinsam mit dem BMWi hat das RKW hierfür das Thema „Vielfalt in der Belegschaft“ in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main unter die Lupe genommen. „Denn gerade Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet stehen wie kaum eine andere Region in Deutschland für ein vielfältiges Miteinander“, sagt Reinhard Dombre, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des RKW. „Zahlreiche Unternehmen leben diese Vielfalt und sehen das als festen Bestandteil ihrer Unternehmensphilosophie.“ Er betonte auch, dass Fachkräfte mit Migrationshintergrund ein großes, oftmals noch ungenutztes Potenzial darstellen, um aktuellen Fachkräfteengpässen zu begegnen. Daher zeigt das RKW vor allem kleinen und mittleren Unternehmen, wie sie solche Fachkräftepotenziale nutzen und von Vielfalt in der Belegschaft profitieren können.


Rüdiger Bollweg stellte dazu fest: „Ausgeprägte Internationalität, ein vielfältiges Bildungssystem, eine hervorragende Infrastruktur und ein attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld – das sind die wichtigsten Standortfaktoren, auf die wir hier in Hessen setzen.“


Gelebte Diversität im Rhein-Main-Gebiet:

Die Bustour führte zu vier Stationen: in die Pixomondo Studios GmbH & Co. KG in Frankfurt, auf eine Baustelle der ELS-tec e.K. Energie- und Gebäudetechnik in Rodgau, in das InterContinental Frankfurt sowie zur AHP-kultursensiblen Altenpflege Nadia Qani, ebenfalls in Frankfurt. In allen Unternehmen hatten die Tour-Teilnehmer die Gelegenheit, den jeweiligen Diversitätsansatz kennenzulernen und über Herausforderungen und Chancen zu sprechen, die dieser Ansatz mit sich bringt. Die Pixomondo Studios GmbH & Co. KG in Frankfurt, weltweit tätiger Spezialist für Visuelle Effekte, rekrutiert ihre Mitarbeiter auch im Ausland. Damit die internationalen Fachkräfte in Deutschland schnell einsetzbar sind, hilft ihnen Pixomondo bei der Wohnungssuche, bei Behördengängen, informiert über die neue Heimat und Freizeitmöglichkeiten. Die ersten 14 Tage können zugewanderte Fachkräfte auf Unternehmenskosten im Hotel nächtigen. Für diese Unterstützungsangebote gibt es im Pixomondo Studio Frankfurt keine Abteilung oder eine eigens zuständige Person – „jeder verantwortliche Producer kümmert sich mit“, erklärt Pascal Tonecker, COO von Pixomondo. Er sieht sein Unternehmen für die Teamarbeit über Kultur- und Zeitzonen hinweg gewappnet, dennoch sei sie eine tägliche Herausforderung.


Zweite Station war eine Baustelle der ELS-tec e.K. Energie- und Gebäudetechnik in Rodgau. Der Betrieb bildet aktuell zwei Jugendliche mit Migrationshintergrund aus. Einer davon ist Alejandro, der für seine Ausbildung zum Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik eigens aus Spanien ins Rhein-Main-Gebiet gezogen ist. Der Betrieb tut viel, damit er bleibt: Die Kollegen haben ihn bei der Wohnungssuche und der Möbelerstausstattung unterstützt und er hat ein Smartphone bekommen, um auch für seine Familie zu Hause erreichbar zu sein und um per App schnell sprachliche Übersetzungen nachschlagen zu können. Für Heimaturlaub bekommt Alejandro drei Wochen Urlaub am Stück. „Um das Erlernen der deutschen Sprache neben einem Sprachkurs zu erleichtern, haben wir im wahrsten Sinne des Wortes Lernwerkzeuge gefunden. Auf die Werkzeuge wurde Kreppband mit den deutschen Namen geklebt“, erzählt Karsten Szwerinski, Technischer Leiter bei ELS-tec.


International breit aufgestellt ist die Belegschaft im Hotel InterContinental Frankfurt. Die Mitarbeiter sprechen ca. 30 Sprachen und sind zwischen 17 und 63 Jahre alt. Damit sprachlich alles reibungslos klappt, bietet das Hotel Sprachkurse an. Es ist zudem möglich, außerhalb der regulären Zeiten zu essen, etwa bei Ramadan. Vielfältig ist auch das ernährungssensible gastronomische Angebot des Hotels: Neben vegetarischen und veganen Speisen bietet die Küche koschere Gerichte an – in Deutschlands Gastronomie keine Selbstverständlichkeit.


Schließlich führte die RKW-Bustour zum AHP – Ambulanten Häuslichen Pflegedienst Nadia Qani in Frankfurt am Main. AHP ist ein kultursensibler Pflegedienst, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, kulturell bedingte Spezifika pflegebedürftiger Menschen zu berücksichtigen, z. B. Ernährung, Sprache, Waschrituale oder Religion. Geschäftsleiterin Nadia Qani beschäftigt rund 50 Mitarbeiter aus zehn Nationen, wie etwa aus Marokko, Afghanistan oder Kroatien. Diese pflegen Menschen aus ebenso vielen Nationen, sprechen mit ihnen in der jeweiligen Muttersprache und bringen Verständnis für kulturell bedingte Bedarfe mit. „Vielfalt ist für mich mehr als ein Geschäftsmodell. Sie ist die Grundlage meines persönlichen Denkens und Handelns“, so Qani.


Integration unterstützt Hessens Zukunftsfähigkeit:

„Die bei der Bustour besuchten Unternehmen machen eindrücklich klar, dass Diversität nicht nur möglich, sondern auch erfolgversprechend ist“, fasst Ismail Tipi zusammen. „Integration zu fördern ist ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit von Hessen.“ Ziel müsse es sein, Integrationsangebote effektiv und passgenau zu gestalten – und genau das täten die vier vorgestellten Unternehmen.


Das RKW ist ein bundesweites Netzwerk von Experten für den Mittelstand. Es unterstützt Unternehmen darin, solche Integrationsangebote selbst zu entwickeln und umzusetzen – mit Konzepten, Instrumenten und Empfehlungen, die in Betrieben erfolgreich in der Praxis erprobt wurden, oder auch mit maßgeschneiderten Lösungen. „Wir haben beispielsweise einen Leitfaden entwickelt, der kleinen Betrieben zeigt, wie sie bei vakanten Stellen ihren Suchradius erweitern und erfolgreich Fachkräfte im In- und Ausland gewinnen können. Denn oftmals hat man bestimmte Fachkräftegruppen oder Suchwege gar nicht im Blick. Wer auf personelle Vielfalt setzt, hat sogar mehr davon als nur eine größere Auswahl an Bewerbern. Vielfalt in der Belegschaft hilft, auf vielfältige Kundenbedürfnisse einzugehen, verbessert die Chancen auf neuen Märkten, bringt mehr Innovationskraft und nicht zuletzt auch Imagegewinn“, erklärt Reinhard Dombre.


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21 Eylül 2015

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss begrüßt Selbstverpflichtung der Unternehmen der Fleischwirtschaft auf Gipfeltreffen in Berlin

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss begrüßt Selbstverpflichtung der Unternehmen der Fleischwirtschaft auf Gipfeltreffen in Berlin(Mynewsdesk) Auf einem Gipfeltreffen in Berlin mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabrie l (http://www.bmwi.de/DE/Ministerium/Minister-und-Staatssekretaere/Visitenkarten/sigmar-gabriel.html)haben sich heute die maßgeblichen Unternehmen der deutschen Fleischwirtschaft auf eine Selbstverpflichtung verständigt.


In dieser Erklärung verpflichten sich die unterzeichnenden Unternehmen, bis Juli 2016 ihre Strukturen und Organisationen derart umzustellen, dass die in ihren Betrieben eingesetzten Beschäftigten in einem in Deutschland gemeldeten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis arbeiten. Außerdem werden sich die Unternehmen verstärkt rund um Ausbildung und Qualifizierung der Beschäftigten engagieren. Mit dieser Selbstverpflichtung werden die Unternehmen der Fleischwirtschaft als attraktiver Arbeitgeber für die Beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland zukunftssicher weiterentwickelt.


„Der Standort Deutschland muss für die Fleischwirtschaft attraktiv bleiben. Entscheidend sind hierfür die wirtschaftlichen und ebenso die sozialpolitischen Rahmenbedingungen,“ so Valerie Holsboer (http://www.ang-online.com/geschaeftsstelle.html), Hauptgeschäftsführerin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG). Die Fleischwirtschaft ist die umsatzstärkste und beschäftigungsintensivste Branche der deutschen Lebensmittelwirtschaft, die wiederum eine der drei größten Industrien in Deutschland ist. Sie ist ein maßgeblicher Wirtschaftsfaktor und sichert die Versorgung vieler Millionen Menschen mit sicheren Lebensmitteln höchster Qualität im In- und Ausland. „Diese Selbstverpflichtung ist ein wesentlicher Beitrag zur gesellschaftlichen Integration der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und zu deren Integration in den deutschen Arbeitsmarkt. Die Umstellung auf ausschließlich deutsche sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse bewirkt gleichzeitig mehr Transparenz bzgl. der Beschäftigtensituation in der Deutschen Fleischwirtschaft. Ich erwarte, dass sich dieser Selbstverpflichtung die gesamte Fleischwirtschaft anschließen wird“, so Holsboer weiter.


Zur Umsetzung dieser Selbstverpflichtung wird es einen jährlichen Bericht der Gesamtbranche geben, in dem die Fortschritte zur Erreichung der vereinbarten Ziele dargelegt werden.


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/arbeitgebervereinigung-nahrung-und-genuss-e-v/pressreleases/arbeitgebervereinigung-nahrung-und-genuss-begrusst-selbstverpflichtung-der-unternehmen-der-fleischwirtschaft-auf-gipfeltreffen-in-berlin-1220983) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. (http://www.mynewsdesk.com/de/arbeitgebervereinigung-nahrung-und-genuss-e-v).


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Die ANG ist die sozialpolitische Spitzenorganisation der deutschen Ernährungsindustrie, dem sozialpolitisch zweitgrößtenIndustriezweig Deutschlands. Knapp 175 Mrd. Euro Umsatz werden mit über einer halben Million Beschäftigten erwirtschaftet. Die ANG verbindet als Dachverband die neun Landesverbände: http://www.ang-online.com/mitglieder/landesverbaende.html der Ernährungsindustrie sowie vier Fachverbände: http://www.ang-online.com/mitglieder/fachverbaende.html: Verband Deutscher Mühlen, Verein der Zuckerindustrie, Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie und Arbeitgeberverband der Cigarettenidustrie.


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19 Haziran 2015

Vielfalt feiert Erfolge: Sigmar Gabriel verleiht der ICUnet.AG den Preis Mit Vielfalt zum Erfolg

Vielfalt feiert Erfolge: Sigmar Gabriel verleiht der ICUnet.AG den Preis Mit Vielfalt zum Erfolg(Mynewsdesk) Bild: Die Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke mit Daniel Auwermann (links) und Dr. Fritz Audebert (rechts) © BMWi/Maurice Weiss


Am 16. Juni 2015, im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin,überreichte die Parlamentarische Staatssekretärin und Mittelstandsbeauftrage Iris Gleicke, stellverstretend für den Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der ICUnet.AG den Unternehmenspreis „Mit Vielfalt zum Erfolg 2015“. Eine Jury aus hochrangigen Vertretern der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft prämierte die ICUnet.AG für ihre multinationale Diversity und bemerkenswerte Willkommenskultur. Die ICUnet.AG überzeugte vor allem durch ihre beispielhafte Performance und kulturelle Sensibilität bei der Rekrutierung und Integration ihrer internationalen Mitarbeiter.


Unternehmenswettbewerb fördert Willkommenskultur: BMWi vergibt Auszeichnung „Mit Vielfalt zum Erfolg“


Zum zweiten Mal in seiner Geschichte prämiert das BMWi kleine und mittelständische Unternehmen mit dem Siegel „Mit Vielfalt zum Erfolg“ und zollt Respekt für herausragende Leistungen bei der Rekrutierung und Integration von internationalen Fachkräften und Auszubildenden. Gerade im Hinblick auf den steigenden Fachkräftemangel der deutschen Wirtschaft und damit einhergehend den zunehmenden Bedarf im Ausland zu rekrutieren, zielt der Wettbewerb und die Auszeichnung „Mit Vielfalt zum (mehr …)



http://www.pr-gateway.de/media/primage/260824.jpgVielfalt feiert Erfolge: Sigmar Gabriel verleiht der ICUnet.AG den Preis Mit Vielfalt zum Erfolg

13 Ocak 2015

BMWi startet Initiative "FRAUEN unternehmen":

BMWi startet Initiative "FRAUEN unternehmen": -

Nelly Kostadinova wird Vorbild-Unternehmerin


BMWi startet Initiative
Die Kölner Unternehmerin Nelly Kostadinova unterstützt BMWi-Initiative


Unter dem Motto “FRAUEN unternehmen” startet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie am 29.10.2014 in Berlin eine Initiative, die zum einen den Unternehmergeist bei Frauen und Mädchen stärken und zum anderen erfolgreiches weibliches Unternehmertum in Deutschland sichtbarer machen soll. Dafür hat das Ministerium in ganz Deutschland “Vorbild-Unternehmerinnen” gesucht, die mit ihrer Expertise das Programm zwei Jahre lang begleiten sollen. Eine von ihnen ist die Kölner Unternehmerin Nelly Kostadinova.


Den Startschuss zur Initiative gibt Bundesminister Sigmar Gabriel während der am 29.10. 2014 in Berlin stattfindenden Auftaktveranstaltung, zu der mehr als 100 deutsche Unternehmerinnen und Multiplikatoren geladen sind. “Deutschland kann nicht auf die Kreativität von Frauen verzichten”, heißt es aus dem BMWi. “Um auf Dauer wettbewerbsfähig zu bleiben und wirtschaftliches Wachstum zu sichern, benötigen wir den frischen Wind und die guten Geschäftsideen von Unternehmerinnen, ihr Durchhaltevermögen und ihre Beharrlichkeit in schwierigen Situationen.” Ziel ist es, mit Hilfe erfolgreicher und gestandener Unternehmerinnen mehr Frauen und Mädchen den Blick für die Wirtschaft und die Selbständigkeit zu öffnen. Nelly Kostadinova, die sich seit Jahren für mehr Weiblichkeit in der Wirtschaft einsetzt, unterstützt die Initiative des Ministeriums als so genannten “Vorbild-Unternehmerin” und übernimmt damit eine Art Mentoring-Rolle. “Ich möchte etwas von meiner unternehmerischen Begeisterung, von meiner Leidenschaft für das Unternehmertum weitergeben”, begründet sie ihr Engagement. “Außerdem möchte ich Frauen Mut machen, sich in einem immer noch sehr männlich ausgerichteten Wirtschaftsleben zu positionieren und zu etablieren.”


Nelly Kostadinova, die vor 24 Jahren aus Bulgarien nach Deutschland kam, zählt seit 17 Jahren mit ihrem Unternehmen Lingua-World (https://www.lingua-world.de) zu den erfolgreichsten Sprachdienstleistern Deutschlands. “Erfolg”, sagt sie, “bedeutet auch und vor allem Verantwortung. Und Verantwortung übernehme ich als Unternehmerin nicht nur für meine Mitarbeiter, sondern auch in sozialer und gesellschaftlicher Hinsicht.” Die gelernte Journalistin engagiert sich deshalb in unterschiedlichsten Gremien, national und international. Eines ihrer Hauptanliegen ist die Chancengleichheit. “Frauen sind zwar aus der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken, sind aber immer noch nicht an der Spitze angekommen”, ist sie überzeugt. Es gelte, Barrieren einzureißen, um hier wirklich etwas bewegen zu können. Aber: “Nicht nur die Männer müssen umdenken und sich öffnen, auch wir Frauen brauchen eine neue Sichtweise.” Perspektivwechsel, nennt sie das. “Wir Frauen müssen die männliche Sichtweise mitdenken und Männer müssen umgekehrt die weibliche Sichtweise mitdenken”, erklärt sie. “Erst dann wird unsere Wirtschaft weiblicher und für Frauen gerechter.” Für diesen Perspektivwechsel macht sich Kostadinova u.a. als Mitglied des Bundesvorstands des VdU, dem Verband deutscher Unternehmerinnen, auf nationaler und internationaler Ebene stark, aber auch in ihrer Heimatstadt Köln. Hier tritt sie derzeit mit dem Slogan “Die Wirtschaft muss weiblicher werden” bei der Wahl zur Kölner IHK-Vollversammlung an.


Das 1997 gegründete Unternehmen gehört heute mit mehreren Millionen-Umsatz und 17 Filialen zu den erfolgreichsten Sprachdienstleistern auf dem deutschen Markt. Weltweit arbeiten mehr als 10.000 freie Übersetzer und Dolmetscher für die Kölner. Zum Produktportfolio gehören neben der klassischen Vermittlung von Übersetzungen inkl. sämtlicher Layoutarbeiten für Print- und Digital-Publishing, auch der Dolmetscher-Service und Lokalisierungen.


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