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23 Ekim 2015

Medizinische Versorgung von Flüchtlingen:

Scheinselbständigkeit droht


Wenn Ärzte im Auftrag von Kommunen, Kliniken oder Trägern des Rettungsdienstes Flüchtlinge auf Honorarbasis versorgen, drohen auch Jahre später erhebliche Nachzahlungen und Probleme mit der Deutschen Rentenversicherung.


Darauf weist Dr. med. Nicolai Schäfer, Vorsitzender des Bundesverbandes der Honorarärzte in Berlin, hin: „Honorarärzte, die ihre Dienste auf selbständiger Basis auch im deutschen Gesundheitswesen anbieten, stehen seit Jahren unter regelrechten Beschuss der Deutschen Rentenversicherung.“


Können Honorarärzte in der Regel nur 3 bis 4 Monate zu Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen gezwungen werden, sind die Folgen für ihre Auftraggeber gravierender: Bis zu vier Jahre kann die Deutsche Rentenversicherung auf Nachzahlungen zur Sozialversicherung bestehen. „Da kommen schnell einige Hunderttausende zusammen!“, so Schäfer.


Eine vernünftige gesetzliche Regelung – wie etwa in der Schweiz – steht hierzulande seit Jahren aus. Immer mehr Ärzte und qualifizierte Pflegekräfte wandern daher ins Ausland ab und suchen sich andere berufliche Wege.


Wenn man, wie von Ärztekammerpräsident Günther Jonitz heute im Berliner Tagesspiegel gefordert, ehrenamtlichen Ärzten ein Honorar zahlen soll, um deren freiwillige Hilfe wenigstens in der aktuellen Not zu verstetigen, müssen auch Regelungen getroffen werden, die mit den deutschen Sozialgesetzbuch konform gehen.


Schäfer: „Honorarärzte und Honorarpflegekräfte können ein sehr wertvolles Instrument im Gesundheitswesen sein, wie die aktuelle Flüchtlingssituation deutlich zeigt. Man darf aber nicht mit zweierlei Maß messen, wenn es um die Fragen und Probleme der Sozialversicherungspflicht geht.“ fordert Schäfer.


Schäfer weiter: „Honorarärzte und Honorarpflegekräfte sichern heutzutage auch den Regelbetrieb des Gesundheitswesens, und man dankt es ihnen mit unendlichen bürokratischen Hindernissen, die in keinem Verhältnis zum Kernproblem stehen!“


Kontakt: BV-H e.V. – 030 / 79743915 – N. Schäfer direkt: 0179 / 5109495


Der Bundesverband der Honorarärzte (BV-H e.V.) vertritt im Schwerpunkt so genannte Honorarvertretungsärzte. Das sind überwiegend sehr erfahrene Fachärzte unterschiedlichster Fachgebiete, die in Kliniken zu Vertretungszwecken und zur Überbrückung personeller Engpässe tätig werden. Auch in der notärztlichen Akutversorgung der Bevölkerung spielen Honorar(not)ärzte eine tragende Rolle.


Kontakt

Bundesverband der Honorarärzte e.V.

Nicolai Schäfer

Flemmingstr. 9

12163 Berlin

03070096329

info@bv-honoraraerzte.de

http://www.bv-honoraraerzte.de



Medizinische Versorgung von Flüchtlingen:

15 Ekim 2015

Engagement kann so einfach sein: Digitales Ehrenamt

ARAG Experten sagen, wie das geht.


Keine Frage: Der ehrenamtliche Deutschunterricht für Flüchtlinge oder das Essenausteilen in den Notunterkünften verdient höchste Anerkennung. Doch nicht jeder hat Zeit, an konkreten Tagen zu bestimmten Einrichtungen zu fahren und Vorort zu helfen. Trotzdem möchten gerade jetzt viele ihren Beitrag leisten – im Zuge des digitalen Ehrenamts kein Problem. ARAG Experten sagen, wie das geht.


Digitales Ehrenamt – so geht“s!

Das digitale Ehrenamt eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, sich via Apps und Internetseiten ehrenamtlich zu engagieren. Egal ob von Zuhause oder von unterwegs, egal ob morgens, mittags oder abends.

Es gibt Initiativen, bei denen die digitalen Ehrenamtlichen sogar im Schlaf helfen. Im Folgenden stellen Ihnen die ARAG Experten eine Auswahl von Apps und Internetseiten vor, die Ihnen einen mühelosen Einstieg ins digitale Ehrenamt eröffnen.


Spenden sammeln mit Helpedia

In den vergangenen Jahren ging in Deutschland das Spendenaufkommen stetig zurück. Nicht wenige befürchten, dass ihr Spendengeld zu einem geringen Teil bei der ausgewählten Organisation landet. Genau hier kommt die Plattform Helpedia. Sie garantiert, dass 100% der Spenden direkt an die jeweilige Initiative fließen. Doch das Einzigartige bei Helpedia ist, dass jeder Nutzer seine eigene Spendenaktion ins Leben rufen kann. Ganz nach dem Motto: „Statt zehn Euro spenden, 100 Euro sammeln.“ Sie registrieren sich auf der Plattform, wählen eine der zahlreichen Organisation aus, die Sie fördern möchten und rufen mit wenigen Klicks eine Spendenaktion ins Leben. Dabei erklären Sie, worum es bei der Aktion geht, bestimmen ein Spendenziel und laden Freunde, Bekannte oder Kollegen ein, bei diesem digitalen Ehrenamt mitzumachen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. So können Sie einen Lauf organisieren, bei dem die Menschen für jeden bewältigten Kilometer einen bestimmten Betrag spenden. Oder Sie stellen Ihren Geburtstag auf Helpedia ein und bitten darum, statt Geschenke zu vergeben, Spenden für den guten Zweck zu leisten.


Ehrenamt von Zuhause.

Auf der amerikanischen Online-Plattform skillsforchange haben Menschen die Möglichkeit, soziale Organisationen auf vielfältige Weise gemütlich vom Rechner aus zu unterstützen. Zum Beispiel durch das ehrenamtliche Übersetzen von Texten, durch Gestaltung von Internetseiten oder durch die Pflege des Auftritts in sozialen Netzwerken. Die Anmeldung für dieses digitale Ehrenamt ist dabei spielend einfach. Sie suchen sich zunächst den sozialen Bereich aus, den Sie gerne unterstützen wollen. Dann geben Sie Ihre Fähigkeiten an und die Seite stellt Ihnen passende Aufgaben bei verschiedenen Non Profit Organisationen vor. So nehmen Sie bequem auf dem Balkon mit dem Laptop Platz, stürzen sich ins digitale Ehrenamt und bringen zum Beispiel die Website eines Hilfsprojekts auf Vordermann.


Helfen im Schlaf

Soagr im Schlaf steht Ihnen das digitale Ehrenamt offen. Denn mit Boinc stellen Sie Ihre Rechenleistung für ein ausgesuchtes Projekt zur Verfügung. Das bedeutet: Sie lassen Ihren Computer laufen und gehen ins Bett. Währenddessen steht die Rechenleistung für einen guten Zweck bereit. Keine Sorge:

Die Wissenschaftler haben keinen Zugriff auf Ihre persönlichen Daten, sondern nutzen lediglich die Arbeitskraft des Prozessors. So hat die Wissenschaft schlagartig die Möglichkeit, ihre Forschungsarbeit deutlich zu beschleunigen. Um an diesem digitalen Ehrenamt teilzunehmen, reicht es laut ARAG Experten, die Boinc Software runterzuladen und Ihr bevorzugtes Projekt auszuwählen.


Download des Textes und verwandte Themen:

http://www.arag.de/auf-ins-leben/ehrenamt/digitales-ehrenamt/


Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.600 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.


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Engagement kann so einfach sein: Digitales Ehrenamt

1 Haziran 2015

ARAG Trend Frühjahr 2015

Ehrenamt – Deutsche befürworten mehr Hilfe für Flüchtlinge und Migranten


ARAG Trend Frühjahr 2015– 63,8 Prozent halten Hilfe für Flüchtlinge und Migranten für besonders wichtig

– 96,8 Prozent der Deutschen schätzen ehrenamtliche Arbeit insgesamt

– 33,5 Prozent engagieren sich ehrenamtlich


Ehrenamtliches Engagement genießt in Deutschland ein hohes Ansehen. Entsprechend aktiv zeigen sich die Bundesbürger auch in vielen Fragen der freiwilligen Mitarbeit. Obwohl in der öffentlichen Diskussion zuletzt eine sinkende Bereitschaft dazu thematisiert wurde, sind eher mehr Deutsche im Ehrenamt aktiv. Zum zweiten Mal nach 2009 befragte die ARAG SE gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Emnid die Bundesbürger in einer repräsentativen Untersuchung nach ihrer Haltung zum freiwilligen Engagement im Ehrenamt – mit durchaus bemerkenswerten Ergebnissen.


Anerkennung für Ehrenamt wächst

Die Wertschätzung des Ehrenamtes ist nach aktuellen Zahlen aus 2015 im Vergleich zu 2009 um 3,9 Prozentpunkte gestiegen und liegt nun bei 96,8 Prozent. Grund für diesen hohen Wert sind zahlreiche Aktionen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie eine steigende mediale Aufmerksamkeit für ehrenamtlich Tätige.


Mehr als ein Drittel ist aktiv – Tendenz steigend

Kein Wunder ist es daher, dass das tatsächlich geleistete Engagement in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt hat: Gut ein Drittel aller Deutschen (33,5 Prozent) verwendet einen Teil seiner Freizeit für freiwillige Dienste. Das Erfreuliche an dieser Zahl: Sie liegt heute um 11,8 Prozentpunkte erheblich höher als noch vor sechs Jahren. Zudem wächst die Anzahl derer, die in naher Zukunft freiwillig aktiv sein möchten: 10,7 Prozent der aktuell Befragten gaben an, in naher Zukunft ein Ehrenamt ausüben zu wollen. In 2009 lag dieser Wert lediglich bei 7,0 Prozent.


Unveränderte Spitzenreiter unter den Ehrenämtern

So vielfältig wie die Bereiche, auf die sich das ehrenamtliche Engagement erstreckt, so unterschiedlich ist die Wertschätzung in der Bevölkerung für die einzelnen Tätigkeitsfelder. Daraus ergibt sich eine eindeutige Wertschätzungs-Rangfolge, die sich in den vergangenen sechs Jahren kaum geändert hat. Die Spitzenreiter sind nach wie vor:


1.Kinder und Jugendliche

2.Soziales

3.Senioren

4.Umwelt/Natur- und Tierschutz

5.Freiwillige Feuerwehr/THW


Die meisten ehrenamtlich tätigen Deutschen engagieren sich in gleich zwei oder mehreren Bereichen. Dabei haben – außer im Bereich Sport – die Frauen die Nase vorn: 39,3 Prozent von ihnen engagieren sich in ihrer freien Zeit für Mitmenschen. Im Vergleich dazu ist bei den Männern mit 27,5 Prozent durchaus Luft nach oben. Ein besonders starkes Engagement zeigt die Altersgruppe der 40 bis 49-Jährigen – hier sind 38,3 Prozent aktiv für ihre Mitmenschen da.


Eine große Mehrheit will mehr Hilfe für Flüchtlinge – nur Wenige werden aktiv

Erstmals wurde in der aktuellen ARAG Umfrage das Thema “Hilfe und Unterstützung für Flüchtlinge und Migranten” untersucht. Dabei zeigte sich mit 63,8 Prozent ein bemerkenswert hohes Votum für mehr Hilfe für Flüchtlinge und Migranten durch das Ehrenamt. Möglicherweise zeigen sich die Deutschen nicht sehr zufrieden mit der Behandlung von Schutzsuchenden in unserem Land. Indiz hierfür können auch die zunehmenden nachbarschaftlichen Engagements bei Flüchtlingsunterkünften sein, die oft durch Kirchengemeinden organisiert werden. Anspruch und Wirklichkeit liegen aber dennoch weit auseinander: Nur 1,7 Prozent der Deutschen zeigen sich wirklich in der Betreuung von Flüchtlingen aktiv.


Beruf gilt nicht als Ausrede

Die aktuelle ARAG Befragung zeigt ebenfalls: Wer glaubt, dass der Beruf der Haupthinderungsgrund für ein außerberufliches Engagement ist, der irrt. Es scheint eher umgekehrt richtig zu sein: Die Mehrzahl der engagierten Mitbürger ist berufstätig. Das Engagement der Deutschen ohne Beruf liegt mit 31,8 Prozent leicht unter dem Durchschnitt. Dabei steigt ehrenamtliches Engagement mit dem Bildungsstand – je höher dieser, desto größer das Engagement: 43,8 Prozent der Befragten mit Abitur oder Hochschulabschluss sind ehrenamtlich aktiv; bei den Befragten mit einem Haupt- und Volksschulabschluss sind es 25,7 Prozent.


Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.600 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.


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