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16 Eylül 2015

Autokauf 4.0: Fahrzeugwahl wird mit Smartphone und VR-Brille zum virtuellen Erlebnis, Smart Data liefert wertvolle Business Insights in Echtzeit

Echtzeitkonfiguration auf dem Sofa, VR-Erlebnis im Autohaus/Startup Rocket Data Intelligence GmbH präsentiert auf der IAA 2015 neue Software zur virtuellen Visualisierung von Autos


(Mynewsdesk) München / Berlin / Frankfurt am Main, 15. September 2015. Der Autokauf wird für Kunden, Händler und Hersteller schon in naher Zukunft individueller, flexibler und virtueller. Im Mittelpunkt steht eine neue Software, die erstmals eine Verknüpfung von Produkt-, Verkaufs- und Kundenverhaltensdaten in Echtzeit ermöglicht. Auf der am 17. September startenden IAA 2015 in Frankfurt am Main stellt das neu gegründete Berliner Startup Rocket Data Intelligence GmbH die Virtual Reality Content Machine (VRCM) vor. Diese erzeugt basierend auf CAD-Daten fotorealistische Bilder und Videos von Fahrzeugen in Echtzeit. Erleben und individualisieren können Kunden die Visualisierungen immer und überall – auf ihren Smartphones und Tablets oder im Autohaus auf Powerwalls und per VR-Brille. „Die VRCM und unsere Datenlösungen werden den Fahrzeugkauf und Produktentwicklungszyklen in den kommenden Jahren revolutionieren“, erklärt Kubilay Topal, Geschäftsführer von Rocket Data Intelligence, zum Start der Internationalen Automobil-Ausstellung. Denn: Einerseits lassen sich mit der VRCM verschiedene Ausstattungsvarianten so einfach wie nie durchspielen – und das zu einem Bruchteil der Kosten von bisherigen Lösungen. Andererseits müssen Autohäuser weniger Fahrzeugmodelle direkt vor Ort ausstellen. Durch zusätzliche Datenlösungen von Rocket Data Intelligence können sie Kunden basierend auf deren individueller Datenbasis zudem besser beraten. Hersteller können ihren Vertrieb, ihr Marketing sowie ihre Produktion optimieren. So entfallen zum Beispiel störende Unterbrechungen bei aktuellen Fahrzeugkonfiguratoren komplett.


„Smart Big Data-Lösungen und intelligente Analysesoftware werden die Automobilindustrie in den kommenden Jahren genauso stark beeinflussen wie das Thema Elektromobilität“, sagt Topal. Auf der IAA spielen Themen wie Connectivity und Digitalisierung entsprechend eine Schlüsselrolle. Nachfolgend zeigt Rocket Data Intelligence, wie die drei Zielgruppen Autokäufer, Autohändler und Automobilhersteller künftig Smart Data-Lösungen einsetzen können.


Erstens: So erleben Autokäufer die neue Virtualität


Autokäufer werden ihren Traumwagen so lebendig wie noch nie und auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten erleben. Dafür brauchen sie lediglich ein Smartphone oder ein Tablet. „Sie können ihr Traumauto virtuell konfigurieren und Modelle, Ausstattung oder Interieur dabei in Echtzeit ändern und zum Beispiel ihren bevorzugten Hintergrund wählen“, erläutert Topal. Der Experte ist sich sicher, dass dieses Erlebnis maßgeblich darüber entscheiden wird, wie innovationsfreudig ein Kunde eine Automarke wahrnimmt. Die virtuelle Realität wird damit zu einem bedeutenden Imagefaktor.


Zweitens: Das bedeuten Smart Data und Digitalisierung für Händler


Rocket Data Intelligence bietet dem Handel seine Software zu einem monatlichen Software as a Service-Paket ab 299 Euro pro Lizenz an. Damit können Händler Fahrzeugmodelle in den verschiedensten Ausstattungsvarianten auf einem handelsüblichen PC virtuell erzeugen. Diese Software ist nahtlos in die bestehenden DMS-Systeme integrierbar. Im Autohaus der Zukunft werden dadurch deutlich weniger Autos stehen – was Platz und viel Geld spart. Kunden können im Autohaus auf verschiedensten Monitoren ihr Wunschfahrzeug erleben und haben zusätzlich die Möglichkeit, eine VR-Brille aufzusetzen, um beispielsweise im Innenraum ihres Wunschautos Probe zu sitzen. Topal: „Connected Retail wird zur Datenreise, bei der Autohäuser zu verschiedenen Zeitpunkten eine zentrale Funktion einnehmen und somit entscheidend den Verkauf beeinflussen können.“


Drittens: Wie Hersteller durch Smart Data sparen und ihre Produkte verbessern


Predictive Analysis – das Vorhersehen des Kundenverhaltens – wird für Automobilhersteller durch virtuelle Visualisierungen zur Realität. Denn: Noch während Kunden ihren Traumwagen konfigurieren, analysieren zusätzliche Tools in Echtzeit sämtliche Daten, die beispielsweise mit vorhandenen Vertriebs-, Zielgruppen- oder CAD-Daten wertvolle Business Insights liefern werden. „Kombiniert ein Hersteller die VRCM mit unserer Analysesoftware, kann er zum Beispiel anhand von historischen Verkaufsdaten ableiten, welche Ausstattungen bei welchen Modellen von welcher Zielgruppe gefragt sind und in Zukunft gefragt sein werden“, erklärt Topal. Darauf aufbauend können sie entscheiden, was aus Sicht der Produktions- und Modellplanung sinnvoll ist.


Auch Marketing und Vertrieb werden sich laut Rocket Data Intelligence durch die Virtual Reality Content Machine (VRCM) ändern. Um Aufnahmen von neuen Fahrzeugmodellen zu erzeugen, braucht es nicht mehr zwangsläufig aufwändig gerendertes Bildmaterial vom Grafikdesigner oder Fotoshootings. Erzeugt werden die Visualisierungen künftig mit Hilfe der VRCM: Diese rendert Visualisierungen nicht wie gewohnt über die CPU, sondern greift auf ein GPU Accelerated Rendering zurück. Bilder werden somit nicht länger über den Hauptprozessor eines Computers berechnet, sondern wesentlich schneller über leistungsstarke Grafikprozessoren. Die Kosten für die Bilderstellung lassen sich dadurch halbieren. Wird die VRCM um eine entsprechende Datenlösung erweitert, prüft die Software automatisiert die CAD-Fahrzeugdaten sogar schon vor der Bilderzeugung auf Product Correctness und in Echtzeit auf ihre technische Baubarkeit, womit sich die Vorlaufzeiten für Produktvisualisierungen noch einmal signifikant reduzieren lassen.


Stand auf der New Mobility World


Auf der IAA zeigt Rocket Data Intelligence seine Lösungen im Rahmen der New Mobility World in Halle 3.1. Auf dem Messestand (B23) können Pressevertreter (ab 15.09.2015), Fachpublikum (ab 17.09.2015) und Besucher (ab 19.09.2015) in die Möglichkeiten der virtuellen Realität rund ums Automobil eintauchen.


Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/8hvv2k


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http://www.themenportal.de/digital-world/autokauf-4-0-fahrzeugwahl-wird-mit-smartphone-und-vr-brille-zum-virtuellen-erlebnis-smart-data-liefert-wertvolle-business-insights-in-echtzeit-97235


Die Rocket Data Intelligence GmbH ist die neue Innovationsschmiede für Smart Data und Data Intelligence. Das Unternehmen entwickelt Software-Lösungen für die Bereiche Connected Retail und Digital Strategy für Hersteller von Produkten, die eine große Anzahl von Derivaten aufweisen wie etwa die Automobilindustrie.


Mit der Virtual Reality Content Machine (VRCM) hat das 2015 in Berlin gegründete Startup eine neue skalierbare Medienerstellungsmaschine für Automobilhersteller realisiert: Die GPU-basierte Lösung macht es erstmals möglich, fotorealistische Medien, wie Fotos für Presse, Marketing oder den Vertrieb, und Bewegtbild-Content, wie Kameraflüge und Detailaufnahmen, bis hin zu vollautomatischen Autokatalogen in Echtzeit zu erstellen und zu konfigurieren. Über die VRCM können sie alle Web-Konfiguratoren zentral aus einer GPU-basierten Cloud-Lösung mit Fotos und weiteren Medien versorgen. Darüber hinaus besteht auch für den Automobilhandel die Möglichkeit, die VRCM auf einem handelsüblichen Gaming PC einzusetzen. Somit werden Autohaus, Fernseher, Tablet oder Smartphone zum digitalen Connected Showroom.


Hersteller können die VRCM zudem um Datenlösungen von Rocket Data Intelligence wie AUTOCRAT und PARASIGHT erweitern. Diese reduzieren den Datenaufbreitungsaufwand für Produktvisualisierungen um rund 50 Prozent. Die intelligenten Lösungen erlauben Vertriebsverantwortlichen und Produktentwicklern, unmittelbar aus den CAD-Daten und Produktdaten in das Feld der Predictive Analysis einzusteigen, Daten auszuwerten und Kundenverhalten vorherzusehen. Zusammen mit anderen Informationen erschließen sie sich somit eine neuartige Form der intelligenten Datenverschmelzung und Verarbeitung (Data Intelligence beziehungsweise Smart Data). Ferner reduzieren die Lösungen in Summe die Produktkomplexität auf genau das, was Kunden wünschen.


Zusätzlich hat Rocket Data Intelligence einen Zugang zu Kundendaten mittels einer App namens 1% entwickelt. Diese App kann erstmals durch eine über Bluetooth gekoppelte Schnittstelle (Dongle) ein ordentliches Fahrtenbuch führen, welches sich nahtlos in alle gängigen Buchhaltungssysteme (wie Datev etc.) einfügt.


Kontakt

scrivo PublicRelations GbR

Nikolaus Schreck

Elvirastraße 4, Rgb.

80636 München

+49 89 45 23 508 13

nikolaus.schreck@scrivo-pr.de

http://shortpr.com/8hvv2k



Autokauf 4.0: Fahrzeugwahl wird mit Smartphone und VR-Brille zum virtuellen Erlebnis, Smart Data liefert wertvolle Business Insights in Echtzeit

15 Temmuz 2015

Karlsruher Institut für Technologie setzt auf V6

Academic Paket im Rahmen einer Vereinbarung mit der WiGeP


Karlsruher Institut für Technologie setzt auf V6Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat sich ein hohes Ziel gesetzt. Es soll die Institution der Spitzenforschung und der exzellenten wissenschaftlichen Ausbildung sowie eine herausragende Stätte für akademisches Leben, lebenslanges Lernen, umfassende Weiterbildung, unbegrenzten Wissensaustausch und nachhaltige Innovationskultur werden. Um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen, wurde die Transcat PLM GmbH (https://www.transcat-plm.com) als Partner für die Implementierung von 300 PLM Discover Lizenzen ausgewählt. Das gesamte Innovationspotential des Instituts kann so ausgeschöpft werden, denn die vernetzte V6 Plattform bietet beste Voraussetzungen für eine effektive und effiziente Konstruktion.


Mit PLM Discover profitiert der Anwender vom umfangreichen Grundmodul mit Elementen zum virtuellem Design, Digital Manufacturing, Realistic Simulation und Collaborative Innovation System Engineering. Ergänzend wurde ein erweitertes Zusatzmodul implementiert. Es umfasst CATIA Master, CATIA Design Advance, CATIA COMPOSER und CATIA System Advance, DELMIA Master, ENOVIA Master und SIMULIA Master.


“Den Ausschlag für den Umstieg auf V6 gab das enorme Innovationspotenzial einer vernetzten Entwicklungsplattform”, erläutert Thomas Maier, vom Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen. “Und durch die Rahmenvereinbarung zwischen WiGeP (Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktentwicklung) und Dassault Systèmes war die Investition realisierbar.”


Transcat PLM war in diesem Projekt in alle wichtigen Elemente für die Phasen der Beratung und Planung, der Umsetzung und Betrieb bis zur Produktentstehung eingebunden. Außerdem wurde die Lösung in die KIT IT-Infrastruktur implementiert. Zusätzlich wurde das Teachers Dashboard, eine Lösung speziell für Hochschulen zur einfachen Administration der User im Lehre-Umfeld eingebunden.


Die Datenverwaltung wird künftig über die voll integrierte ENOVIA Datenbank erfolgen, die eine zentrale Plattform für alle Prozessbeteiligten bildet und somit einen Datenaustausch in Echtzeit ermöglicht. Das schafft eine verbesserte Kommunikation zwischen den Standorten und zwischen den einzelnen Fachbereichen.


Aber auch die Zusammenarbeit der Fachbereiche untereinander wird künftig eine neue Effizienz im Informationsaustausch erfahren. Hier wird beispielsweise Zeit eingespart, indem Entwicklungsstände schneller eingesehen werden können, ohne in die Methodik von CATIA einzusteigen.


Eingebettet in die Forschungsumgebung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erarbeitet das Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) in enger Zusammenarbeit mit dem Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) interdisziplinär Lösungen auf den Forschungsgebieten Lifecycle Engineering (LE), Knowledge Engineering (KE) und Smart Immersive Environments (SIE). Das Fundament dieser innovativen und internationalen Forschungsaktivitäten bilden: Lehre, Grundlagenforschung, angewandte Forschung, Transfer von Innovationen sowie Kooperationen mit der Industrie, Bildungseinrichtungen und gemeinnützigen Organisationen auf internationaler Ebene.


Transcat PLM verbessert die Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden durch den Einsatz und die Nutzung von innovativen IT Lösungen zur virtuellen Produktentwicklung. Die daran beteiligten Prozesse können vernetzt und abgesichert werden. Transcat PLM verfügt über eine hohe Kompetenz bei der Umsetzung dieser Projekte; ökologische Faktoren werden dabei immer berücksichtigt. So erreichen die Kunden ihre wirtschaftlichen Ziele schnell und effektiv. Über 25 Jahre Erfahrung und Kompetenz sind hierfür der Garant.


Transcat PLM ist seit 1987 im CAx/PLM-Geschäft tätig und bietet als einer der führenden Spezialisten das gesamte Product Lifecycle Management (PLM) Portfolio von Dassault Systemes basierend auf CATIA, ENOVIA, DELMIA, SIMULIA, 3DVIA und EXALEAD an. Darüber hinaus verfügt Transcat PLM über ein breites Angebot an Dienstleistungen: von der Beratung, Projektkonzeption, Schulung bis hin zur Anwenderbetreuung vor Ort. Eigenentwicklungen von Standard- und Individualsoftware für CATIA, ENOVIA & JT sowie die Absicherung und der Betrieb der vorhandenen PLM-Anwendungen & Infrastruktur ergänzen das Portfolio.


Die regionalen – und weltweiten Projekte führt Transcat mit seinen rund 200 Mitarbeitern durch, die an acht Standorten in Deutschland, Österreich und der Slowakei vertreten sind: Karlsruhe, Stuttgart, München, Dortmund, Saarbrücken, Hannover, Linz (A) und Zilina (SK).


Firmenkontakt

Transcat PLM GmbH

Anne Janson

Am Sandfeld 11c

76149 Karlsruhe

07 21 / 9 70 43 – 22

AJanson@transcat-plm.com

http://www.transcat-plm.com


Pressekontakt

wyynot GmbH

Claudia Birk

Rüppurrer Str. 4

76137 Karlsruhe

0721-6271007-77

birk@wyynot.de

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http://www.pr-gateway.de/media/primage/263073.jpgKarlsruher Institut für Technologie setzt auf V6

5 Haziran 2015

Forscher stellen genetische Struktur des Ebola-Virus online

Die University of Cambridge, das Wellcome Trust Sanger-Institut, Public Health England, das International Medical Corps, Thermo Fisher Scientific und das Gesundheitsministerium von Sierra Leone wollen das Virus in Echtzeit verfolgen.


Forscher stellen genetische Struktur des Ebola-Virus onlineCarlsbad, Kalifornien, USA – (05. Juni 2015) – Im Zuge einer internationalen Initiative von mehreren Organisationen zur Eindämmung des tödlichen Ebola-Erregers in Sierra hat ein Team aus Forschern die ersten Datensätze zur genetischen Struktur des Virus online veröffentlicht. Die genetische Analyse steht der globalen Forschungsgemeinschaft ab sofort unter virological.org (http://www.virological.org)zur Verfügung. Dank der Analyse kann in Echtzeit nachverfolgt werden, wie sich der Krankheitserreger weiterentwickelt. Damit ebnet sie den Weg für Forschungsaktivitäten, mit deren Hilfe wirksamere Strategien zur Vermeidung weiterer Krankheitsfälle entwickelt werden können.


Um diese Daten zu generieren, setzt das von Wellcome Trust gefördert Team aus britischen Forschern die Halbleiter-Sequenzierungsmethode der nächsten Generation (NGS) ein. All dies findet in einem Labor statt, das von Public Health England und dem International Medical Corps zur Verfügung gestellt wird.


Nach zwei ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen in einem diagnostischen Labor, das an ein Ebola-Behandlungszentrum angeschlossen ist und in einem der am schlimmsten betroffenen Gebiete von Sierra Leone liegt, kehrte Ian Goodfellow, Ph.D. und Leiter des Bereichs Virology an der University of Cambridge, ein drittes Mal zurück, um das Virus mithilfe einer fortschrittlichen NGS-Plattform auf molekularer Ebene zu untersuchen. Das Team, das sich auf die Abbildung der genomischen Daten konzentriert, die von Goodfellow und seinen Kollegen bereitgestellt werden leitet Paul Kellam, Ph.D., Professor am Virus Genomics-Labor des Wellcome Trust Sanger-Instituts.


“Durch die Sequenzierung des Genoms eines Virus erfahren wir sehr viel über dessen Verbreitung und Übertragung von Mensch zu Mensch. Obwohl diese Daten für Forscher von unschätzbarem Wert sind, werden sie oftmals nicht schnell genug weitergegeben”, so Kellam. “In der Vergangenheit hat es oftmals Monate gedauert, bis die Proben analysiert werden konnten, da sie zunächst noch in die Labors im Vereinigten Königreich gebracht werden mussten. Durch die Möglichkeit, die Sequenzierung direkt vor Ort durchzuführen, können wir die Daten innerhalb von Tagen oder maximal Wochen generieren. Dadurch wird sich die Erforschung des Ebola-Virus und deren Bekämpfung weltweit und grundlegend verändern.”


Mithilfe der schnellen Sequenzierung können Epidemiologen den Ursprung einzelner Stämme bestimmen. Da unterschiedliche Virusstämme auf ihrem Übertragungsweg von Mensch zu Mensch nachverfolgt werden können, sind Forscher somit nicht länger auf die Angaben der Patienten, wie und wo sie sich mit dem Virus infiziert haben, angewiesen.


Seit dem ersten gemeldeten Krankheitsfall im März 2014 fielen dem Ebola-Virus in Westafrika nahezu 11.000 Menschen zum Opfer. Daraufhin hat Thermo Fisher Scientific das neue Ion AmpliSeq Ebola-Panel für die Gensequenzierungssysteme Ion PGM und Ion Chef entwickelt. Das Gesamtsystem wurde laut Goodfellow deshalb ausgewählt, weil es auch in ungewöhnlichen Laborumgebungen mit eingeschränkter Stromversorgung und einem hohen Staubanteil in der Luft einsetzbar und entsprechend flexibel ist. Darüber hinaus ist für die Wartung der Geräte kein spezieller Servicetechniker erforderlich.


“Dies war eine hervorragende Gelegenheit, um in einer realen und akuten Situation zu zeigen, das Systeme zur Genomsequenzierung, die normalerweise nur in speziellen Laboratorien genutzt werden, auch unter extremen Bedingungen einsetzbar sind. Wir können in den betroffenen Gemeinden nur dann wirksame Maßnahmen gegen zukünftige Epidemien ergreifen, wenn wir das Ebola-Virus und die anderen Krankheitserreger verstehen, die so viel Leid in Ländern wie Sierra Leone hervorrufen”, so Goodfellow. “Ich hoffe, dass diese Technologie auch von der nächsten Generation an Forschern in Sierra Leone eingesetzt wird und dies den Weg für nachhaltige Forschung und entsprechende Überwachungssysteme ebnet.”


Das Sequenzierungssystem der nächsten Generation wurde in einem Labor installiert, das an ein Ebola-Behandlungszentrum in Makeni angeschlossen ist. Dieses Labor wurde vom britischen Department for International Development gefördert und steht unter der Leitung von Public Health England. Das Ebola-Behandlungszentrum wird vom International Medical Corps betrieben.


Um für eine nachhaltige Wirkung zu sorgen, die auch über die aktuelle Krise hinausgeht, wird das Sequenzierungssystem der nächsten Generation voraussichtlich an der University of Makeni installiert und dort von Wissenschaftlern vor Ort genutzt, um Ebola und andere in der Region vorkommende Krankheitserreger zu untersuchen.

“Mit dieser wichtigen Initiative wird das Ziel verfolgt, die Weiterentwicklung des Ebola-Virus auf molekularer Ebene zu untersuchen. Ohne das aktive Engagement und die Unterstützung aller beteiligten Organisationen wäre dies nicht möglich gewesen”, sagt Chris Linthwaithe, President Genetic Sciences bei Thermo Fisher Scientific. “Der weltweite Austausch dieser wertvollen Sequenzierungsdaten wird für Forscher von entscheidender Bedeutung sein, um dem Virus immer einen Schritt voraus zu bleiben.”


“Wir haben bei dieser Ebola-Epidemie viele schmerzhafte Erfahrungen machen müssen – nicht zuletzt auch die, dass wir als wissenschaftliche Gemeinschaft mit den von uns generierten Daten viel offener umgehen müssen”, fügt Dr. Jeremy Farrar, Direktor des Wellcome Trust, hinzu. “Mithilfe des kollektiven Fachwissens von Experten für Infektionskrankheiten aus allen Teilen der Welt können wir viel schneller etwas erreichen als in einem einzelnen Labor. Die beste Möglichkeit dieses Know-how zu nutzen besteht darin, die Datengenerierung in den betroffenen Ländern schnellstmöglich zu verbessern, anstatt die Proben in andere Länder ausfliegen zu müssen und die Daten anschließend offen und sicher zur Verfügung zu stellen. Der Wellcome Trust freut sich, diese wichtige Arbeit in Sierra Leone zu unterstützen.”


Das Ion AmpliSeq Ebola-Panel, das Ion PGM-System und Ion Chef sind nur für Forschungszwecke geeignet, nht für die Verwendung in diagnostischen Verfahren.


Über Thermo Fisher Scientific

Thermo Fisher Scientific Inc. ist der weltweit führende Partner der Wissenschaft. Das Unternehmen verfügt über einen Jahresumsatz von 17 Milliarden US-Dollar und beschäftigt etwa 50.000 Mitarbeiter in 50 Ländern. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, die Welt gesünder, sauberer und sicherer zu machen. Mit unseren erstklassigen Marken Thermo Scientific, Applied Biosystems, Invitrogen, Fisher Scientific und Unity Lab Services bieten wir eine einmalige Kombination aus innovativen Technologien, bequemen Einkaufskonditionen und umfassenden Supportleistungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.thermofisher.com.


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26 Ocak 2015

Prezi revolutioniert das mobile Präsentieren

Prezi revolutioniert das mobile Präsentieren -

Neues Feature: Präsentationen live über Mobilgeräte zeigen und mitverfolgen


Prezi revolutioniert das mobile Präsentieren
Prezi: von Mobilgeräten aus präsentieren und live den Präsentationen anderer folgen


Prezi, die dynamische Präsentationssoftware, führt ein neues Feature ein: Nutzer können ab sofort live und in Echtzeit von ihren Mobilgeräten aus präsentieren und den Präsentationen anderer folgen. Prezi revolutioniert somit das mobile Präsentieren: die App ermöglicht es jedem Nutzer, nahezu überall mit iPhone, iPad, PC, Mac oder Laptop Präsentationen zu geben oder zu verfolgen.


Nutzer, die häufig unterwegs sind, können ab sofort mit nur wenigen Klicks bis zu 30 Personen zu einer Live-Präsentation ihrer Prezi einladen. Zusätzlich kann die Kontrolle über eine Präsentation mit nur einem Klick nahtlos von einem Gerät oder Moderator zum anderen übergeben werden. Dies ermöglicht Teamarbeit über alle Grenzen hinweg.


“Unsere Nutzer kommen nicht nur aus aller Welt, sie reisen auch dorthin”, sagt Peter Arvai, CEO und Mitbegründer von Prezi. “Für uns ist es sehr wichtig, dass Prezi überall zugänglich ist. Egal, ob man im Sitzungssaal ist, am Strand oder vom Cafe aus arbeitet.”


Jeff Kirschner, Gründer von Litterati, schätzt die neuen Vorteile von Prezi. “Litterati untersucht weltweit die Folgen der achtlosen Vermüllung. Daher bin ich viel auf Reisen und verfolge meine Meetings von unterwegs. Nun kann ich meine Präsentationen auch halten, wenn ich gerade außer Haus bin und mein Team kann dasselbe tun. Sogar in einer fremden Stadt macht das keine großen Umstände – mein Smartphone genügt.”


Erst vor Kurzem hat Prezi die Marke von weltweit 50 Millionen Nutzern überschritten. Außerdem hat das Unternehmen 57 Millionen US-Dollar von den Investoren Spectrum Equity und Accel Partners erhalten.


Prezi ist eine Präsentationsplattform, die dabei hilft, eine stärkere Verbindung zum Publikum aufzubauen. Im Gegensatz zu Folienpräsentationen, lässt Prezis interaktive und zoombare Leinwand es zu, gleichzeitig ins Detail zu gehen und das große Ganze zeigen können, um damit Ideen im Kontext zu zeigen. Botschaften werden mit größerer Wahrscheinlichkeit auf Resonanz stoßen, motivieren und besser erinnert werden. Gegründet im Jahr 2009 und ansässig in San Francisco und Budapest, umfasst Prezi inzwischen eine Community mit mehr als 50 Millionen Nutzern und über 160 Millionen Prezis weltweit. Mit Investoren wie Accel Partners, Spectrum Equity und TED Conferences ist Prezi aktiv im Geschäft der dynamischen Präsentationen.

Weitere Informationen zu Prezi finden Sie unter www.prezi.com.


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