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27 Ekim 2015

Zucker: bewährtes Lebensmittel, kein Killer

WVZ zur Anmoderation im ZDF heute-journal vom 22.10.2015


Bonn, 23. Oktober 2015 – Zucker ist kein Killer, sondern ein traditionelles Lebensmittel. Mit dieser Feststellung reagiert die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) auf den Beitrag im ZDF heute-journal vom 22.10.2015. Dort war in der Anmoderation zu einem Bericht über den Film „Voll verzuckert – That Sugar Film“ geäußert worden, dass Zucker ein „Killer“ sei. Die WVZ vertritt als Dachverband die Rübenanbauer und Zuckerfabriken in Deutschland.


Zucker macht weder krank noch dick, und ganz sicher tötet Zucker nicht. Er gehört ganz einfach zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Die Behauptung, Zucker sei ein Killer (das hieße, dass Zucker tötet und das sogar mit Vorsatz und im Auftrag), stellt jedoch den Zucker – und damit auch die Zuckerwirtschaft – in eine kriminelle Ecke. Sie beschädigt das Ansehen eines ganzen Wirtschaftszweiges. Der Schaden ist nachhaltig, denn der entsprechende Beitrag mit Anmoderation ist auch im Internet unter dem Titel „Zucker: Killer in Würfeln“ zu finden. Und das Internet vergisst bekanntlich nichts. Diese Form der Anmoderation ist umso überraschender, als dass die sachliche Berichterstattung ja gerade ein Markenzeichen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist. Das trägt oftmals und gerade bei Themen, die in der Gesellschaft emotional diskutiert werden zur wohltuenden Versachlichung bei.


Die moderne Gesellschaft verändert sich. Vieles, was früher durch körperliche Arbeit geleistet werden musste, haben heute Maschinen übernommen. An die Stellen körperlicher Belastungen treten oft sitzende Bürotätigkeiten, neue Formen von Stress, neue soziale Herausforderungen und neue psychische Anforderungen. Unter diesen neuen Gegebenheiten sind Ernährung, Genuss und Bewegung individuell auszubalancieren. Manchen Menschen gelingt das nicht. Viele bewegen sich zu wenig, einige essen vielleicht zu viel.


Zu den Folgen zählt man unter anderem eine Zunahme von Erkrankungen an Diabetes Typ 2, Übergewicht und Adipositas. Auf der Suche nach den Ursachen glauben einzelne, aber lautstarke Kritiker, im Zucker die wesentliche Ursache für diese modernen Probleme gefunden zu haben. Das ist schlicht falsch. Welche Ursachen für diese Zivilisationskrankheiten verantwortlich sind, dazu wird weltweit geforscht, manchmal auch spekuliert und oft leidenschaftlich gestritten.


Nach allem, was die heutige Studienlage hergibt, können Zivilisationskrankheiten sehr viele Ursachen haben. Dafür in Frage kommen Veranlagung, vererbte und erworbene Krankheiten ebenso wie psychische Faktoren, der persönliche Lebensstil, Stress oder Schlafmangel. Die Liste ist bereits lang und sie wird länger. Die deutsche Zuckerwirtschaft kommt auf Basis der Studienlage zu dem Schluss, dass Zucker nicht zu den Ursachen gehört. Die Dämonisierung von Zucker ist nicht nur falsch, sondern letztlich unverantwortlich. Denn sie verstellt den Blick auf die vielfältigen Ursachen und zugleich auf die Chancen, Zivilisationskrankheiten vorzubeugen und einzudämmen.


Die gesellschaftliche Debatte darüber, wie das geschehen kann, ist notwendig. Sie muss aber mit Blick auf die tatsächlichen Ursachen geführt werden. Die deutsche Zuckerwirtschaft möchte zu einer Versachlichung dieser Debatte beitragen, auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und Studien den Dialog mit der Öffentlichkeit führen.


Über die Initiative „Schmeckt Richtig!“

Zucker ist ein Naturprodukt und traditioneller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Mit der Initiative „Schmeckt Richtig“ möchte die deutsche Zuckerwirtschaft zur sachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Zucker einladen und mit Irrtümern über Zucker aufräumen. Weitere Informationen stehen auf www.schmecktrichtig.de bereit.


Wirtschaftliche Vereinigung Zucker


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Wirtschaftliche Vereinigung Zucker

Eva Sawadski

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Zucker: bewährtes Lebensmittel, kein Killer

31 Ağustos 2015

Inaktivität vermeiden ist wichtiger als Sport

Sitzender Lebensstil birgt hohe Risiken


Inaktivität vermeiden ist wichtiger als Sportsup.- Während die Menschen früher überwiegend schwere körperliche Arbeit verrichtet haben, verbringen wir heute die meiste Zeit sitzend. Wir sitzen im Flugzeug, in Zügen, in Autos, am Schreibtisch, vor unserem Computer. Und nach getaner Arbeit verbringen wir den größten Teil der wachen Freizeit wiederum sitzend – vor dem Fernseher oder dem Computer. Inzwischen sind weit mehr als die Hälfte der Erwachsenen körperlich nahezu völlig inaktiv. Und noch fataler: Die gleiche Tendenz ist bereits bei Kindern und Jugendlichen zu beobachten.


„Doch wenn Muskeln nicht regelmäßig beschäftigt werden, verlieren sie ihre Funktion und werden vom Körper sozusagen abgewickelt“, warnt der renommierte Ernährungswissenschaftler Prof. Nicolai Worm (München), Herausgeber des lifestyle-telegramms (www.lifestyle-telegramm.de). Und weniger Muskeln bedeuten weniger Energieverbrauch im Ruhezustand, damit steigt das Risiko für Übergewicht. Der Muskel ist zudem ein endokrines Organ, dessen Hormone und Signalstoffe vom Organismus für etliche Aufgaben benötigt werden. Inaktivität ist deshalb auch unabhängig von Übergewicht wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge ein hohes Risiko für zahlreiche Zivilisationskrankheiten. Regelmäßige Alltagsbewegung und Unterbrechungen von Sitzzeiten haben aus diesem Grund einen höheren Stellenwert als schweißtreibende sportliche Aktivitäten. Ein insgesamt bewegungsfreudiger Lebensstil verbunden mit einer insgesamt ausgewogenen, abwechslungs- und genussreichen Ernährung bildet die ideale Basis für gesundes Heranwachsen und langen Erhalt der Lebensqualität. Und da Verhaltensmuster in jungen Jahren entscheidend für das gesamte Leben geprägt werden, gehört es heute zu den vorrangigen Aufgaben von Eltern, einer durch Bildschirmmedien dominierten sitzenden Lebenswelt bei ihren Sprösslingen entgegenzuwirken. Dazu gehört aber natürlich auch, dass sie in dieser Hinsicht ihre Vorbildfunktion wahrnehmen. Unterstützung hierbei finden sie beispielsweise auf dem von namhaften Experten konzipierten Ratgeberportal www.komm-in-schwung.de.


Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.


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