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16 Eylül 2015

Effizienzgewinn ohne Investitionskosten

Besitzer von Mehrfamilienhäusern müssen sich warm anziehen: Sämtliche Heizkessel, die älter als 30 Jahre alt sind und über keine Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik verfügen, sind binnen Jahresfrist auszutauschen. So schreibt es der Gesetzgeber vor. Doch es gibt eine kostengünstige Lösung.


Wärmelieferung heißt die Alternative für alle betroffen Eigentümer, die hohe Investitionskosten scheuen. Bei dieser Form des Contracting geht der Hausbesitzer mit einem Dienstleister aus der Heizungs- und Klimabranche einen Vertrag ein. Die Laufzeit beträgt in der Regel 12 bis 15 Jahre. Bei Vertragsbeginn installiert der Anbieter die Anlage und nimmt sie in Betrieb. Ähnlich wie Kunden eines Mobilfunkanbieters ihr neues Handy über die monatlich zu entrichtende Tarifsumme finanzieren, zahlt der Kunde bei der Wärmelieferung die Kosten für seine neue, hochmoderne Heizungshardware im Laufe der Vertragslaufzeit schrittweise über den Kilowattstundenpreis ab. Insofern ist das Contracting-Modell zur Finanzierung energieffizienter Heizungsanlagen sowohl im Bestand als auch in Neubauten eine sinnvolle Option.


Finanzierung durch geringeren Verbrauch


„Vollgarantie über die gesamte Vertragslaufzeit, keine zusätzlichen Wartungs- oder Reparaturkosten – und alles ohne lange Abschreibungsfristen“, benennt Contracting-Experte Jürgen Bohres, die Vorzüge des Modells. Der langjährige Geschäftsführer des gleichnamigen Duisburger Fachbetriebs für Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik: „Der große Vorteil für den Eigentümer ist, dass sich das Contracting aus dem eingesparten Energieverbrauch selbst finanziert.“ Denn in den allermeisten Fällen bewegt sich der Komplettpreis für die Anlage nebst Garantie, Wartung und sämtlichen Serviceleistungen im Bereich der zuvor gezahlten Verbrauchskosten. Und neben dem Geldbeutel profitiert auch noch die Umwelt vom geringeren Verbrauch und niedrigeren Emissionen.


Bis zu 90 Prozent weniger Stromkosten


„Deutschlandweit sind extrem viele Kessel sanierungsbedürftig“, weiß Bohres. Studien belegen, dass 65 Prozent aller Ölkessel und 61 Prozent aller Gaskessel mehr als 15 Jahre Betriebsdauer auf dem Zähler haben. „Ich kann nur jedem Hausbesitzer dringend raten, rechtzeitig zu modernisieren“, sagt Bohres. Denn worauf Mieter verstärkt achteten, seien ihre Nebenkosten. Zurzeit sind die Energiepreise zwar ungewöhnlich niedrig, doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das wieder ändert. Darum erweist sich eine gute Bilanz im Energiepass für den Eigentümer als großer Vorteil. Bohres: „Eine solche Immobilie ist einfach viel besser zu vermieten.“ Nicht zu verachten sind überdies die Einsparpotenziale, die Wärmelieferung auch in Sachen Stromkosten bietet. „Moderne Anlagen sind mit elektronisch gesteuerten Heizungspumpen ausgestattet, die dank ihrer hohen Effizienz bis zu 90 Prozent weniger Strom verbrauchen“, erklärt Bohres. Wer seine Immobilie attraktiv halten möchte, sollte also nicht untätig bleiben

Eine Hürde haben Hausbesitzer, die das Contracting-Modell nutzen wollen dann aber doch zu nehmen: Das Gesetz verlangt, dass Wärmelieferungsmodelle nur angewandt werden dürfen, wenn die Mieter nicht mehr bezahlen müssen als bislang. Wenn Sie wissen wollen, ob Wärmelieferung auch in ihrem Mietobjekt kostenneutral zu realisieren ist, wenden Sie sich an Contracting-Experten Jürgen Bohres.

Beratung und weitere Informationen unter Tel.: 02065/9968-0 www.bohres.com


Heizung-Sanitär-Klima-Wassertechnik


Kontakt

Bohres GmbH

Jürgen Bohres

Moerser Straße 34

47228 Duisburg

02065/9968-0

info@bohres.com

www.bohres.com



Effizienzgewinn ohne Investitionskosten

3 Ağustos 2015

Marktanreizprogramm jetzt für alle Unternehmen

Antragstellung unabhängig von der Größe möglich


Marktanreizprogramm jetzt für alle Unternehmensup.- Das Marktanreizprogramm (MAP) des Bundeswirtschaftsministeriums fördert mit einem Volumen von jährlich über 300 Mio. Euro klimaschonende Wärmekonzepte, die die Nutzung erneuerbarer Energien integrieren. Seit dem Jahr 2000 sind mit Hilfe dieser Fördermittel bereits mehr als 1,5 Mio. Solarthermie-, Biomasse- und Wärmepumpenanlagen errichtet worden. Das Programm hat so maßgeblich dazu beigetragen, den Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Wärmeerzeugung in Deutschland auf mittlerweile knapp zehn Prozent zu steigern. Das ehrgeizige Ziel der nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung lautet jedoch: 14 Prozent bis zum Jahr 2020. Deshalb sind die Förderbereiche und -sätze jetzt noch einmal deutlich ausgeweitet worden. Auch für Unternehmen gibt es verbesserte Anreize zur Investition in entsprechende gebäudetechnische Maßnahmen. Zuständig für die Abwicklung sind das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de). Während das BAFA kleinere Anlagen im privaten und gewerblichen Rahmen mit Investitionszuschüssen unterstützt, fördert die KfW besonders aufwändige regenerative Lösungen mit zinsverbilligten Darlehen und Tilgungszuschüssen.


Nach Einschätzung des Bundeswirtschaftsministeriums muss sich die Energiewende im Wärmemarkt künftig wesentlich stärker als bisher in den Betrieben abspielen. Deshalb wurde die Antragsberechtigung in den veränderten Richtlinien auf alle Unternehmen ausgedehnt, unabhängig von ihrer Größe. Sie können beispielsweise für Wärmepumpen oder Biomassekessel einen Tilgungszuschuss von bis zu 50.000 Euro pro Einzelanlage beantragen. Bei Solarkollektoren beträgt der Zuschuss mindestens 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Um gerade den gewerblichen Bereich zusätzlich zu motivieren, erhalten kleine und mittlere Unternehmen einen Bonus in Höhe von zehn Prozent des Förderbetrags. Neu ist auch, dass Anlagen zur Prozesswärmeerzeugung nun über die gesamte Bandbreite der regenerativen Technologien förderfähig sind. Diese Ausweitung hilft Industrie- und Gewerbebetrieben, besonders wärmeintensive Arbeitsschritte zur Fertigung, Bearbeitung oder Veredelung von Produkten zeitgemäß zu sanieren. Hersteller wie z. B. der Systemspezialist Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) (http://www.wolf-heiztechnik.de) bieten für die innovativen Wärmekonzepte besonders effiziente, maßgeschneiderte Gesamtpakete mit aufeinander abgestimmten Hightech-Komponenten an. Eine zentrale Regelungseinheit koordiniert dabei regenerative sowie fossil erzeugte Wärmeerträge mit Speichern, Lüftungs- und Klimageräten (www.wolf-heiztechnik.de). Der Anteil der sparsamen Wärmeerzeugung durch erneuerbare Energien kann auf diese Weise permanent optimiert werden. Gefördert wird also nicht nur der Klimaschutz, sondern auch eine dauerhafte Reduzierung der Betriebskosten.


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