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25 Kasım 2015

Lokales Flair und unverwechselbares Design: immer mehr Boutique-Hotels starten in Hongkong

Sie sind eher klein, aber dennoch wurden Boutique-Hotels in den vergangenen Jahren in Hongkong immer erfolgreicher.


BildMit ihrem unverwechselbaren und besonderen Design sowie den erschwinglichen Preisen hat sich der internationale Trend auch in Hongkong sehr schnell durchgesetzt. Dort eröffneten in diesem Jahr schon mehrere solcher Hotels.


Im November startet in der Metropole ein ganz besonderes Boutique-Hotel: Das im aufstrebenden Yau Ma Tai-Distrikt in Kowloon gelegene Hotel Tribute ist das Projekt des Immobilienunternehmens District 15. Die beiden Unternehmensgründer, Alex Bent und Dinesh Nihalchand, arbeiteten mit Architekten, Cafés, Künstlern und Fotografen aus der Region zusammen, um den 24 Hotelzimmern ein lokales Ambiente zu verleihen. Das Frühstück wird etwa auf Dim-Sum-Wagen serviert und die Hotelbar serviert Bier aus der lokalen Brauerei Young Master Ales.


„Dinesh und ich mögen das Ambiente von Hotels wie dem „Upper House“, konnten es uns beide aber nicht leisten, über 720 Euro pro Nacht für ein Hotelzimmer zu bezahlen“, erzählt Bent. „Die Idee war daher, unseren Besuchern die Möglichkeit zu geben, in einem bezahlbaren Hotel mit lokalem Flair zu wohnen. Die Leute wollen schließlich nicht in Hongkong aufwachen und sich fühlen, als seien sie in New York.“


Bent geht davon aus, dass das Hotel besonders junge Führungskräfte und designbewusste Touristen anziehen wird. „Auch Besucher vom chinesischen Festland sind zunehmend anspruchsvoller. Es gibt mittlerweile so viel herausragende Designs und interessante Architektur in China. In diesem aufstrebenden Markt wollen wir ebenfalls Fuß fassen.“


Die Zusammenarbeit mit lokalen Cafés wie Common Ground und Teakha soll für eine authentische regionale Atmosphäre sorgen. „Wir haben eine Plattform für die aufstrebende Kreativindustrie Hongkongs geschaffen. Es gibt eine neue Generation von Hongkonger Künstlern, wie unser Fotograf South Ho, der sich einen Namen in der Branche machen möchte. Hotels sind dafür ein hervorragendes Sprungbrett.“


Darüber hinaus bietet das Hotel seinen Gästen über das Hongkonger Trendsetter-Forum Insiderwissen an. „Unser Ziel ist nicht, mit bekannten Persönlichkeiten aus Hongkong zusammenzuarbeiten, sondern mit Menschen mit Verständnis für die Metropole, egal ob es sich dabei um Zeitschriftenverleger, Umweltschützer oder Köche handelt.“


Nur wenige Schritte von der Tsim Sha Tsui MTR-Station in Kowloon entfernt befindet sich das Hotel Pravo. Gemanagt wird es von Ascott Ltd., dem weltweit größten Betreiber für Apartment-Hotels. Die Hälfte der Zimmer sind großzügige Suiten, die sogar ganzen Familien Platz bieten. Mit fünf Themen im Bereich der Inneneinrichtung, etwa „Tokyo Light“ und „Manhattan Black“, zieht das Gebäude eine Mischung aus Geschäftsreisenden und Touristen an. „Mit diesem Konzept bieten wir unseren preisbewussten Gästen bezahlbaren Luxus“, erzählt Chew Hang Song, City Manager, Hong Kong und Macau, von Ascott China.


In der wettbewerbsintensiven Hotellerie in Hongkong will das Unternehmen den individueller werdenden Ansprüchen der Besucher gerecht werden. „Reisende suchen nicht mehr länger nach einem Nullachtfünfzehn-Aufenthalt. Sie möchten stattdessen etwas Authentisches und Einzigartiges“, ist Chew überzeugt.


Damit sich die Gäste wie zuhause fühlen können, stattet Pravo unter anderem jedes Zimmer mit einer kostenlosen Minibar sowie einem mit Wifi und unbegrenztem 3G-Datenvolumen ausgerüsteten kostenlosen Smartphone aus. „Zudem sind wir in Kontakt mit ausgewählten Markenpartnern, um unseren Besuchern verschiedene Lifestyle-Erfahrungen – etwa Yogastunden auf unserer Dachterrasse – anzubieten.“


Ein weiteres neues Hotel in Tsim Sha Tsui hat als Motto „Popcorn“ gewählt: Neu ankommende Gäste erhalten in der Lobby des Popway Popcorn als Willkommens-Snack. Auch die Minibar des Hotels, das dem Unternehmer David Lau gehört, ist anstelle von Erdnüssen und Süßigkeiten mit Popcorn aufgefüllt. Sogar in die verschiedenen Menüs des Bistros wurde Popcorn als Zutat integriert, wie bei den gebratenen Riesengarnelen in Knoblauchdressing überzogenen mit zermahlenem Popcorn und Petersilie.


„Popcorn steht für Spaß, Überraschung, Glück und Gemeinsamkeit. Bei einem Besuch im Kino oder im Freizeitpark teilt man es gern mit Familie und Freunden. Wir wollen diese Erfahrung in unser Hotelkonzept integrieren und unseren Gästen den Aufenthalt versüßen“, erzählt Lau, dem auch ein Hostel in Mong Kok gehört.


Mit ihrer 270-Grad-Aussicht auf den Hafen gehören die „Popway Suite“ in der obersten Etage und die „Balcony Rooms“ mit Blick auf das Museum und den Park in Tsim Sha Tsui East zu den begehrtesten Zimmern. Abheben von anderen Hotelketten will man sich unter anderem durch die zweimal wöchentlich stattfindenden Willkommensempfänge, wo lokales Essen, Shopping- und Freizeittipps sowie Grundlagen in Kantonesisch zum Aushandeln von Preisen auf dem Programm stehen.


Die wachsende Beliebtheit der Boutique-Hotels entsteht, so Lau, nicht nur durch Reisende, die nach einem besonderen Aufenthalt suchen, sondern auch durch die sinkende Verfügbarkeit von Hotel-Bauland. Auch Popway war früher ein Gewerbegebäude. „Bauunternehmen brauchen manchmal Jahre, um geeignetes Bauland für große Hotelprojekte zu finden. Um den Entwicklungsprozess zu beschleunigen, bauen mittlerweile viele Unternehmen bereits existierende Büro- oder Wohngebäude im Stadtzentrum zu Hotels um. Ein Boutique-Hotel mit bis zu 100 Zimmern zu errichten, dauert rund drei Jahre. Zudem sind Gewinn und Rentabilität bei diesen Hotels aufgrund der niedrigeren Arbeits- und Instandhaltungskoten oft höher als bei exklusiven Hotels“, so Lau.


Ein minimalistisches Design bietet das Hotel Tuve mit seinen Betonwänden und -böden, das sich im modischen Tin Hau-Viertel am Rand von Causeway Bay befindet. Die 66 Zimmer sind im minimalistischen Stil gehalten, um mehr Raum zu schaffen. Natürliches Flair soll durch den Gebrauch von Materialien wie Stahl, Messing und Holz vermittelt werden.


Eine geheimnisvolle Atmosphäre kultivieren soll die einfach gehaltene Hotel-Webseite und damit die Besucher ermutigen, sich ihre eigene Meinung vom Hotel zu bilden. „Einer der Vorteile unseres Standorts ist seine Geschichte“, erzählt die Geschäftsführerin Pauline Tsang. Deshalb biete das Hotel Touren durch die Nachbarschaft mit ihren kulturellen Sehenswürdigkeiten. Außerdem gebe es hervorragende Restaurants in Tin Hau und das Hotel liege nahe beim Victoria Park und Causeway Bay. Dies mache es zu einem verborgenen Edelstein.


Seit seiner Eröffnung im Juli ist das Tuve besonders bei Design- und Architekturfirmen beliebt, die beispielsweise Hongkonger Messen besuchen. „Nach Aussage der Reiseagenturen mögen aber auch Touristen aus Taiwan unseren minimalistischen Dekorationsstil“, so Tsang.


Da sich Hotels mit modernen Social-Media-Kampagnen und Serviceleistungen wie schnellen Check-in- und Check-out-Optionen vorwiegend an eine jüngere Zielgruppe richten, ist Tsang überzeugt, dass besonders diese Generation die Entwicklung der Hotelbranche vorantreiben werde.


Über:


Hong Kong Trade Development Council
Frau Christiane Koesling
Kreuzerhohl 5-7
60439 Frankfurt
Deutschland


fon ..: +49-69-95 77 20
web ..: http://www.hktdc.com
email : Christiane.Koesling@hktdc.org


Das 1966 gegründete Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) ist eine halbstaatliche Non-Profit-Organisation zur Förderung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen Hongkongs und verfügt über ein weltweites Netz von über 40 Niederlassungen. In Frankfurt ist das HKTDC seit über 40 Jahren ansässig, seit 2008 mit dem Regionalbüro für Europa.



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19 Kasım 2015

Pulsierende Atmosphäre - Die HKTDC Hong Kong International Wine & Spirits Fair

Hervorragende Weine, Sake, Whiskys und Biere – bei den 1.060 Ausstellern der HKTDC Hong Kong International Weine & Spirits Fair blieb vom 5. bis 7. November kaum ein Geschmackswunsch unerfüllt.


BildÜber 20.400 Fachbesucher fanden in diesem Jahr noch mehr Auswahl und eine neue Bier-Zone beim Messebesuch im Hong Kong Convention and Exhibition Centre (HKCEC) vor.


Partnerland war 2015 Portugal. Am Gemeinschaftsstand des Landes stellten über 40 Aussteller rund 500 portugiesische Weine vor. Mit dabei war auch das bekannte Weingut Sogrape Vinhos, das international zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat. Auch das Gala Dinner stand mit dem Motto „Fado Wine Night“ ganz im Zeichen des Partnerlandes. Bei den Ländern am stärksten vertreten waren erneut Frankreich und Italien mit insgesamt 370 Ausstellern auf sieben Gemeinschaftsständen. Auch über 20 Aussteller aus Deutschland stellten in Hongkong ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. Der Gemeinschaftsstand wurde vom Deutschen Weininstitut organisiert.


Aber auch eine Reihe neuer Aussteller überzeugten mit ihrem Angebot, darunter das Weingut Arba Wine aus Kasachstan mit seinem bereits mehrfach ausgezeichneten Pinot Noir und kroatische Anbieter mit Weinen der roten Plavac Mali Rebsorte, die genetisch mit dem Zinfandel identisch ist.


Noch mehr Auswahl bot diesmal die Whisky and Spirits Zone. Neben japanischem Whiskey, der mehr und mehr Fans gewinnt, waren unter anderem schottische Produzenten mit ausgefallenen Sorten wie dem limitierten „Caol Ila“ und dem dreifach destillierten „Auchentoshan“ vertreten. In der vor Ort aufgebauten Whiskey und Brandy Bar gab es neben viel Informationen auch Verkostungen und Cocktail-Vorführungen.


Erstmals dabei war eine spezielle Bier-Zone, die die immer beliebter werdenden Craft-Biere aus verschiedenen Ländern, darunter Frankreich und Litauen, präsentierte.


Insgesamt fanden während der Messe mehr als 80 Aktionen und Events statt. Dazu gehörten unter anderem die „Wine Industry Conference“ mit internationalen Experten, die „7th Cathay Pacific Hong Kong International Wine & Spirits Competition Award“ Präsentation und der zum dritten Mal durchgeführte A.S.I. Wettbewerb, der den besten Sommelier in der Region Asia-Oceania Hong Kong – China auszeichnete. Zudem konnten die Besucher zahlreiche Master-Klassen besuchen, um mehr über Wein zu lernen, und sich geführten Messerundgängen anschließen.


Am letzten Tag durfte dann auch die Öffentlichkeit in die Messehallen. Die Chance, mehr über Weine und Spirituosen zu erfahren und diese zu verkosten, nutzten rund 30.000 Weinliebhaber.


Anlässlich der Eröffnung der Fachmesse gab John Tsang, Financial Secretary der HKSAR, die Unterzeichnung einer Zollabfertigungs-Vereinbarung für Weine bekannt, die für über Hongkong auf das chinesische Festland importierte Weine in den Zollbezirken Peking, Tianjin, Schanghai, Guangzhou und Shenzhen gilt. Die Vereinbarung ermöglicht eine unmittelbare Zollabfertigung der Weine in den genannten Bezirken. Damit wird nach Aussage von Benjamin Chau, Deputy Executive Director des Hong Kong Trade Development Council (HKTDC), Hongkongs Position als Weinhandelszentrum weiter gestärkt.


Allein in den ersten neun Monaten 2015 exportierte Hongkong Weine im Wert von 422 Millionen USD, ein Wachstum von 101 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Die Importe von Wein in die Metropole stiegen im gleichen Zeitraum um 22,3 Prozent auf 956 Millionen USD. In diesem Umfeld entwickelt sich auch die HKTDC Hong Kong International Wine & Spirits Fair zu einer immer wichtiger werdenden Plattform für die Branche.


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17 Kasım 2015

Neuer Besucherrekord - die HKTDC Hong Kong Optical Fair

Rund fünf Prozent mehr Besucher kamen in diesem Jahr zur HKTDC Hong Kong Optical Fair vom 4. bis 6. November.


BildÜber 14.700 Einkäufer aus aller Welt informierten sich bei 752 Ausstellern über die Brillentrends für das kommende Jahr sowie neue Materialien und Herstellungsverfahren. Das steigende Besucherinteresse kam sowohl aus etablierten Märkten als auch den Schwellenländern. Unter den Teilnehmern der 70 Handelsdelegationen waren unter anderem bekannte Namen wie Amazon (China) Investment Co. Ltd, Fokus Optik A.S. aus der Czechischen Republik und die Athletic Sports Group (Grupo Illice) aus Spanien.


Personalisierte Brillen gehörten zu den Highlights der Messe. So lassen sich nicht nur durch austauschbare Rahmen und Bügel immer wieder neue Looks kreieren, sondern auch durch verschiedenste Materialien von Acetat über Titan und Silikon bis hin zu Metall. Zu sehen waren auch Brillenmodelle, die durch passende Accessoires wie Uhren, Handtaschen und sogar Nagellacke ergänzt werden. Darüber, wie man diese Brillen dem Kunden dann auch stylish präsentiert, konnten sich die Besucher in der neuen „Trend Avenue“ informieren.


Dass der Einkauf von Brillen immer mehr zu einer modischen und emotionalen Erfahrung wird, zeigte sich besonders deutlich in der Brand Name Gallery. Dort präsentierten erstmals über 220 Marken und Designer ihre neuen Stücke, darunter A Bathing Ape, CONVERSE, DEEP, GROOVER, Italia Independent, Jaeger, L.G.R, Lee Cooper, Masaki Matsushima, MINIMA, Moscot, MUZIK, MYKITA, VARG Eyewear, SUPERDRY and y-concept. So griff etwa die japanische Street Fashion Marke A Bathing Ape den Trend zur Verbindung zwischen Modemarken und Brillen mit lasergedruckten Mustern für das chinesische Jahr des Affen auf.


Großes Interesse galt auch den innovativen Modellen hergestellt mit neuester Technologie wie dem 3D Druck. Der Hongkonger Aussteller Chang’s Optical Asia Limited, der als Händler in China acht führende Designermarken, darunter ic! Berlin, DITA und Ørgreen vertritt, führte in diesem Jahr eine Serie von 3D Druck Vintage-Brillengestellen aus natürlichen Materialien wie Holz, Stein und Horn ein. Mabel Sze, PR und Marketing Manager des Unternehmens, zeigte sich mit der guten Resonanz der Einkäufer auf die Produkte sehr zufrieden.


Wachsender Beliebtheit erfreuten sich Smart Glasses, die erstmals in der Smart Eyewear-Zone präsentiert wurden. Hier ergaben sich neue Kooperationen etwa zwischen dem amerikanischen Unternehmen Rochester Optical, das für Smart Glasses-Nutzer sogenannte Smart Gold Gläser mit höherer optischer Klarheit anbietet, und der Hong Kong Optical Lens Company Limited. Die Unternehmen unterzeichneten ein internationales Vertriebsabkommen.


Viel Interesse fand auch eine am ersten Messetag vorgestellte Marktanalyse des deutschen Marktforschungsinstituts GfK. Sie untersuchte die Trends der Branche und die Wünsche der Konsumenten in Europa und Asien. 165.000 Optikgeschäfte wurden bezüglich ihrer Umsatzentwicklung befragt. Dabei wiesen die Märkte in Europa, angeführt von Frankreich, Italien und Spanien, ein deutliches Umsatzwachstum von vier Prozent im ersten Halbjahr 2015 auf. Hauptprodukte waren Gläser (über 50 Prozent) und Gestelle, die zusammen über 70 Prozent des Marktes ausmachen. Im Gegensatz dazu erreichen in China und Indien Gestelle den höchsten Anteil an den Verkäufen. Im Kontaktlinsenmarkt habe vor allem der Einsatz von Silikon Hydrogel-Linsen zu Wachstum geführt, so Dario Lorizzo, Global Product Manager Account Eyewear der GfK. Stärker nachgefragt würden auch Tages- und Monatslinsen, die zudem zu einem höheren Verkauf von Augentropfen führten. Während derzeit bei den Brillen das Bestseller-Modell die Wayfarer mit ihrem durchgängigen Plastikrahmen sei, erwarte man im nächsten Jahr einen Wechsel zu runden Gestellen aus verschiedenen Materialien.


Im Vergleich zu Europa sieht die GfK noch viel Entwicklungspotential in China. Während es in Italien allein über 10.000 Optikgeschäfte gebe, seien es in den großen Städten in China bisher nur rund 8.700.


Zusätzlich zu den Betrieben wurden auch 37.000 Konsumenten im Alter über 25 Jahren in 25 Ländern befragt. Hier ergaben sich 12 generelle Trends, die auch für andere Branchen anwendbar seien. Sechs davon stellte Soh Guan Kai, Manager, GfK Asia, während der Veranstaltung vor. Darunter waren die Kosten-Nutzen Relation, Sicherheit und Funktionalität, Individualität und Integrität, Zufriedenheit und angenehmes Einkaufserlebnis, Händler als unabhängige Berater sowie das Thema Services.


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12 Kasım 2015

Von der Diagnose bis zur häuslichen Pflege: Der Hongkonger Gemeinschaftsstand auf der Medica

Produkte für Diagnostik, Pflege, Rehabilitation und medizinische Ausstattungen gehören zum Portfolio der Hongkonger Unternehmen auf der Fachmesse.


BildWenn die Medica vom 16. bis 19. November auf dem Messegelände Düsseldorf ihre Tore öffnet, werden insgesamt 23 Firmen aus der Metrople auf dem vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisierten Gemeinschaftsstand in Halle 7A, Stand B25 und C25 vertreten sein.


Neben demografischen Faktoren wie alternden Bevölkerungen sorgt eine wachsende Mittelschicht mit höherem Gesundheitsbewusstsein für die zunehmende weltweite Nachfrage nach Healthcare- und Medizinprodukten. Laut Schätzungen der World Health Organization (WHO) betrugen die weltweiten Ausgaben im Gesundheitssektor 2013 pro Kopf bereits 1.038 USD, was globalen Gesundheitsausgaben von rund 6,5 Billionen USD in diesem Zeitraum entspräche.


Von dieser Entwicklung profitiert auch Hongkong: In den ersten neun Monaten 2015 exportierte die Metropole Medizintechnik- und Healthcare-Artikel im Wert von rund 1,1 Milliarden USD. Hauptexportländer waren China (38,9% der Gesamtexporte), gefolgt von den USA (20,5%), Japan (4,8%), den Niederlanden (3,8%) und Deutschland (3,6%). Den größten Anteil an den Exporten hatten elektrodiagnostische Geräte (ohne Radiologie), Instrumente und Geräte für medizinische Zwecke sowie Ausstattungen für die Chirurgie.


Das 2006 gegründete Unternehmen DiagCor Bioscience Incorporation Limited (Stand 7AC25-A) ist Spezialist für molekulare Diagnostik und bietet neben seiner patentierten Hybridisierungs-Technologie Produkte, Lösungen und Services rund um die RNS- und DNA-Analyse an. Sauerstoffsysteme für den häuslichen Gebrauch und modulare Sauerstoffgeneratoren (PSA) für den Einsatz etwa in Krankenhäusern entwickelt und produziert Hong Kong Meditech (International) Limited (Stand 7AC25-C).


Geräte zur Messung und Überwachung von Werten wie Blutzucker, Blutdruck, Körpertemperatur und Gewicht gehören zum Portfolio von Bioland Technology Limited (Stand 7AB25-E), Smartizon Medical Group Limited (Stand 7AC25-H) und Grandway Healthcare Limited (Stand 7AC25-D). Eine einfache und sichere Handhabung macht die weltweit vertriebenen Geräte besonders auch für die häusliche Anwendung geeignet.


Brand Meditech (Asia) Company Limited (Stand 7AC25-B), Medu-Scientific Limited (Stand 7AC25-J), Nex Medical Limited (Stand 7AB25-B), Vincent Medical Care Company Limited (Stand 7AC25-E), PMCB (Group) Limited (Stand 7AB25-G), Veric Biomedical Technology (Hong Kong) Limited (Stand 7AB25-C) und Kin Tat Rubber Technology Limited (Stand 7AB25-H) statten Praxen, Krankenhäuser und Labore aus. Auf der Messe präsentieren die Aussteller unter anderem Trokare für die Laparoskopie, Einweg-Instrumente, Beatmungs- und Notfallgeräte sowie Diagnose-Kits, Luftbefeuchter, Inhalationsgeräte und Systemkomponenten.


Die für die Pflege benötigten Bedarfsartikel wie Einweg-Sanitärartikel, Hygieneunterlagen sowie Matratzen und Kissen vertreiben Carmelton Company Limited (Stand 7AB25-F), G&G Medical Products (HK) Company Limited (Stand 7AB25-D), China Effort Limited (Stand 7AB25-A) sowie A.R. Medicom Inc. (Asia) Limited (Stand 7AB25-H). Dazu gehören auch die Körperpflegehilfsmittel wie Duschkappen und Waschhandschuhe aus gefestigten Vliesstoffen von Golden Starry Limited (Stand 7AC25-I). Gründliche Zahnpflege ist mit den ansprechend und ergonomisch gefertigten Zahnreinigungssystemen von ID Infinity Limited (Stand 7AB25-H) möglich. Ergänzt wird das Messeportfolio mit Sterilisationsindikatoren, medizinischen Verpackungsmaterialien sowie Kosmetik- und Healthcare-Artikeln von New Era Technology (HK) Company Limited (Stand 7AC25-G) und kabellosen Überwachungssystemen für das Badezimmer und den Schlafbereich sowie Rufsystemen für das Pflegepersonal von Rondish Company Limited (Stand 7AB25-H) und Contin Technology Limited (Stand 7AB25-H). Das Unternehmen Dragonchem Limited (Stand 7AB25-H) hat sich auf den Vertrieb medizinischer Kunststoffe etwa für die Herstellung von Kathetern und Spritzen spezialisiert.


Die Beweglichkeit und das Training unterstützt Medex Int´l (Holdings) Limited (Stand 7AC25-F) mit Bandagen und Schienen aus hautfreundlichem Material. Seit 1999 vertreibt das Unternehmen Hilfsmittel wie Knieorthesen und Sportmanschetten, die den Körper beim Sport oder nach Verletzungen unterstützen.


Mehr Informationen über die Marktentwicklung im asiatisch-pazifischen Raum, Neuentwicklungen der Branche sowie Kontakte zu Organisationen und Firmen erhalten Interessierte wieder auf der HKTDC Hong Kong International Medical Devices and Supplies Fair. Die 7. Ausgabe der Messe findet vom 3. bis 5. Mai 2016 im Hong Kong Convention and Exhibition Centre (HKCEC) statt.


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10 Kasım 2015

Von "Do it yourself" bis "Going green": Nachfrage nach Papier-, Büro- und Schreibwaren wächst

Mit vielen neuen Angeboten rund um Papier-, Büro- und Schreibwaren lädt die Hong Kong International Stationery Fair vom 11. bis 14. Januar 2016 in das Hong Kong Convention & Exhibition Centre ein.


BildZu der vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) in Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt (HK) Ltd. organisierten 16. Ausgabe der Messe werden über 230 Aussteller erwartet, die innovative Produkte aus der Papier-, Büro- und Schreibwarenbranche (PBS) vorstellen. Zeitgleich findet die 14. Ausgabe der HKTDC Hong Kong International Licensing Show, Handelsplattform für Lizenzgeber und Lizenzagenturen, im HKCEC statt.


Die Hongkonger Messe für PBS-Produkte bringt führende Markenhersteller der Branche mit internationalen Einkäufern in fünf Themenzonen – DIY Supplies, Kids & School, Pen & Paper, Gift Stationery und Smart Office – zusammen.


Laut Schätzungen des Marktforschungsunternehmens Global Industry Analysts, Inc. (GIA) soll der weltweite Markt für PBS-Produkte bis 2020 auf über 169 Milliarden USD ansteigen. Die asiatisch-pazifische Region gilt dabei mit einer jährlichen Wachstumsrate von durchschnittlich 6,3 Prozent als der am schnellsten wachsende Markt. Dieses Wachstum ist unter anderem auf die seit 2013 gelockerte Ein-Kind-Politik Chinas zurückzuführen. Durch die steigende Geburtenrate entsteht so ein größerer Bedarf an Schreibwaren für Kinder und Jugendliche. Dieser Nachfrage trägt die Kids & School-Zone Rechnung, deren Portfolio von Federmäppchen in Turnschuh-Optik über farbenfrohe Schulranzen bis zum Design-Set zur individuellen Gestaltung von Sonnenbrillen reicht.


Auch der weltweit zunehmende geschäftliche und private Einsatz von Computern, Tablets und Smartphones hat erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der PBS-Branche. Dies zeigt sich in der steigenden Nachfrage nach Computer-Accessoires, beispielsweise Druckerpapier und -patronen, Mousepads und USB-Sticks sowie nach IT-bezogenen Produkten. Auf diesen Trend antworten Hersteller der traditionellen PBS-Branche mit qualitativ hochwertigerem Design und stylishen Alternativen, besonders im Bereich kreativer Geschenkartikel. So wird beispielsweise immer häufiger hochwertiges Leder anstelle von Plastik verarbeitet oder die Produkte werden mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet, etwa Kugelschreiber mit integriertem Vergrößerungsglas, LED-Licht und USB-Stick. Diesen Produktsegmenten bieten die Smart Office-Zone und die Gift Stationery-Zone auf der Messe den passenden Rahmen.


Dass auch traditionelle Schreibutensilien weiter hoch im Kurs liegen, zeigt der Hongkonger Aussteller Ngai Lam Giftware Company Limited. In der Pen & Paper-Zone präsentiert das Unternehmen ein kunstvoll designtes Kalligraphie-Set mit verschiedenen Schreibfederaufsätzen und Tinte der firmeneigenen Marke „Le-Seal“. Qualitativ hochwertigen Künstlerbedarf, etwa Öl-, Acryl- und Wasserfarben sowie Tusche stellt das Unternehmen CHARVIN Sarl in der DIY Supplies- Zone vor. Für die Herstellung seiner insgesamt 208 verschiedenen Ölfarben verwendet die französische Firma eine Rezeptur aus dem Jahr 1830, deren hauptsächliches Bindemittel Mohnöl ist, das dem Vergilben der Farbe vorbeugen soll.


Auch der Markttrend zu mehr Nachhaltigkeit wirkt sich positiv auf die Entwicklung des PBS-Marktes aus: „Grüne“ Büromaterialien wie recyceltes Papier, Stifte, Druckerpatronen aber auch umweltfreundlich hergestelltes Büromobiliar sind gefragter denn je. Immer beliebter werden zudem PBS-Produkte mit Figuren und Charakteren aus bekannten TV-Shows, Cartoons und Filmen.


Bereits 2013 erreichten die weltweiten Umsätze mit Lizenzartikeln 155,8 Milliarden USD. Mit einem Warenumsatz von 5,5 Milliarden USD war das chinesische Festland in diesem Zeitraum nach Japan zweitgrößter Lizenzmarkt Asiens. Die HKTDC Hong Kong International Licensing Show bietet daher eine hervorragende Ergänzung zur Hong Kong International Stationery Fair und der zeitgleich stattfindenden HKTDC Hong Kong Toys & Games Fair. Die internationale Messe, die als Asiens größte Handelsplattform in der Branche gilt, ermöglicht es Lizenzgebern, Werbe- und Marketingagenturen sowie Markenentwicklern, ihr Netzwerk im asiatischen Raum auszubauen.


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27 Ekim 2015

"Cosmopolitan Glamour": Gewinner der 17. Hong Kong Eyewear Design Competition stehen fest

Im Vorfeld der HKTDC Hong Kong Optical Fair wurden im Rahmen der 17. Hong Kong Eyewear Design Competition wieder neue und außergewöhnliche Brillendesigns aus der Metropole ausgezeichnet.


BildUnter dem Motto „Cosmopolitan Glamour“ reichten sowohl Studenten als auch Designer ihre Entwürfe für den Wettbewerb ein. Die Entwürfe der nun bekanntgegebenen Gewinner sowie der 13 Finalisten werden während der Fachmesse vom 4. bis 6. November vor Ort zu sehen sein.


Gewinner in der Open Group wurde Lai Pui Yan mit ihrem Design „BEATS“. Inspirieren ließ sich die Designerin von ihrer Heimatstadt Hongkong und vereint in ihren Brillenentwürfen Elemente wie die Victoria Harbour Skyline und das 495 Meter hohe Lion Rock-Gebirge, um die Faszination der Weltstadt zum Ausdruck zu bringen. Eine persönliche Note schafft der Träger der Brille durch die Kombination mit Ohrringen und Ketten, die zum Modell gehören.


Mit der Sonnenbrille „1973“ wurde Pang Horng zum Zweitplatzierten in der Open Group. Das Design greift eine Zeit auf, in der sich klassische Autos und ein luxuriöser Lebensstil in einer faszinierenden Weltstadt widerspiegelten. Auf den dritten Platz kam Kwong Ka Wai, der seinen Designs – zwei mit jeweils gold- und silberfarbenen Schmetterlingen verzierte Gestelle – den Titel „BOUNDARY-LESS“ gab. Wie eine Raupe, die sich im Prozess der Metamorphose aus ihrem Kokon befreit und zum Schmetterling wird, sollen Menschen ihre Träume über alle Grenzen hinweg realisieren.


Unter die sechs Finalisten in dieser Gruppe war unter anderem das speziell für Sportbegeisterte entworfene Design „Fleeting“ von Wong Siu Long. Die Brille ist mit Signallichtern versehen und blendet dem Träger mittels eines eingebauten Projektors zudem das aktuelle Wetter ein. Mit einer Mischung aus antiker und moderner Kultur erreichte Tse Hon Ming ebenfalls einen Platz unter den Finalisten. Das Modell „Chai“ („Haarnadel“) kombiniert Sonnenbrille und Haarnadel, zwei Elemente aus verschiedenen Epochen, die beide modische Elemente sind. Das im Phoenix-Design kreierte Brillenmodell kann als herkömmliche Sonnenbrille getragen werden oder sich zusätzlich – indem man beide Nadelenden nach innen biegt – zu einer modischen Haarklammer wandeln.


Den ersten Platz in der Student Group belegte Lau Man Yam vom Hong Kong Design Institute. In sein Design „Day and Night“ integrierte er als besondere Schmuckelemente chinesische Schriftzeichen, die etwa Namen einzelner Straßen oder internationaler Unternehmen Hongkongs tragen und so Tag und Nacht an die Metropole erinnern. Den zweiten Platz erreichte das Design von Leung Mai Yin, ebenfalls Student des Hong Kong Design Institute. Im Fokus der „Confidence“-Brille, deren oberer Teil mit hellem Fell versehen ist, steht das Selbstbewusstsein, das die Brille dem Träger verleihen soll.


Der dritte Platz ging an Wong Hiu Tung von der Hong Kong Polytechnic University für das Design „Simplicity“. Die im minimalistischen Design gehaltene Brille setzt auf Einfachheit und ist von Leonardo da Vincis Studie zur Licht- und Schattenlehre beeinflusst. Im Brillendesign wird dies mithilfe von Grau, sowie hellem und dunklem Schwarz ausgedrückt, die den drei Schattentypen Umbra, Penumbra und Antumbra der Lehre da Vincis entsprechen.


Unter den sieben Finalisten in der Student Group war unter anderem die „Harmony“-Brille von Buk Mei Fong, deren Fassung bis auf den oberen Teil aus Holz gefertigt ist und deren Duft der Designer mit einem Gefühl der Harmonie verbindet. Auch Tse Hoi Ching schaffte es mit der Brille „The Pillar“ unter die Finalisten. Deren Design symbolisiert die Stahlseile einer Brücke und steht für die Stärke und Entscheidungsfreudigkeit moderner, berufstätiger Frauen.


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Frau Christiane Koesling
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Das 1966 gegründete Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) ist eine halbstaatliche Non-Profit-Organisation zur Förderung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen Hongkongs und verfügt über ein weltweites Netz von über 40 Niederlassungen. In Frankfurt ist das HKTDC seit über 40 Jahren ansässig, seit 2008 mit dem Regionalbüro für Europa.



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15 Ekim 2015

Barcelona, die Innovationshauptstadt Europas, ist Partner der 11. HKTDC InnoDesignTech Expo (IDT Expo)

Anfang Dezember wird das Hong Kong Convention and Exhibition Centre (HKCEC) wieder zum Treffpunkt der internationalen Kreativ- und Technologiebranche.


BildDort organisiert das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) vom 3. bis 5. Dezember 2015 die HKTDC InnoDesignTech Expo (IDT Expo), die internationalen Designern, Material- und Produktentwicklern sowie Ingenieuren eine Plattform zur Präsentation ihrer neuen Entwicklungen und Konzepte bietet. Co-Organisatoren der Messe sind die Hong Kong Science & Technology Parks sowie das Hong Kong Design Centre.


Die Fachmesse, die im vergangenen Jahr 10.482 Besucher und 407 Aussteller aus aller Welt zählte, teilt sich auch in diesem Jahr wieder in die Trade Hall (Halle 1A-C) und die Inspiration Hall (Halle 3D-E). In der Trade Hall präsentieren Vertreter unterschiedlicher Branchen ihr Leistungsspektrum, darunter Produkt- und Serviceangebote zu Themen wie Branding- und Product-Upgrading-Strategien sowie für digitales und interaktives Marketing. Dazu kommen neue Umwelttechnologien, Lösungen für 3D-Druck und globale Innovationen. Verschiedene Foren beleuchten zudem aktuelle Trends in den Bereichen Design, Markenbildung und angewandte Technologien. Sie sollen interessierten Unternehmen dabei helfen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und neue Geschäftschancen zu entdecken.


Die Inspiration Hall bietet den Besuchern Vorträge und Workshops zu Themen wie etwa „Design Education“ und „Global Innovation“. Zudem gibt es einen Überblick über aktuelle Designstudien und Prototypen verschiedener Firmen sowie Entwicklungen von Forschungsinstituten. Die Werke ausgewählter Hongkonger Designer stellt der Hong Kong Creative Force Pavilion vor.


Die IDT Expo gilt als idealer Marktplatz, um eigene Designs und Technologielösungen potenziellen Kunden aus Hongkong, vom chinesischen Festland und international zu präsentieren. Verschiedenste Networking-Angebote sowie Business-Matching-Services unterstützen die Teilnehmer dabei, mit potentiellen Geschäftspartnern in Kontakt zu treten und die eigenen Vermarktungschancen auf dem internationalen Markt zu steigern.


Partnerstadt 2015 ist Barcelona, die für ihr richtungsweisendes Konzept – der Einführung neuer Technologien, mit denen den Bürgerinnen und Bürgern ihre Stadt nähergebracht werden soll – von der Europäischen Kommission 2014 als erste Innovationshauptstadt Europas (iCapital) ausgezeichnet wurde. Im Barcelona-Pavillon präsentiert die katalanische Stadt eine hochwertige Design- und Innovationsausstellung.


Parallel zur IDT Expo findet die HKTDC World SME Expo (Halle 1 C-E) statt, die auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMUs) ausgerichtet ist. Verschiedene Vorträge widmen sich der Bedeutung des Markenaufbaus für KMUs – einer wichtigen Voraussetzung, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern – und geben Einblicke in Service-, Informations- und Netzwerkangebote.


Vom 3. bis 4. Dezember 2015 findet im HKCEC zudem das Business of IP Asia Forum (BIP) statt. Dort referieren prominente Redner in Panelsitzungen über Themen wie Markenregistrierung und -lizensierung. Im Plenum „Global Trends for IP Licensing Strategies“ wird am 3. Dezember unter anderem John LaBarre, Senior Council von Google Inc., als Gastredner auftreten.


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13 Ekim 2015

Neue Leseerlebnisse und intellektueller Diskurs

Der Hongkonger Gemeinschaftsstand auf der Frankfurter Buchmesse


BildDie Frankfurter Buchmesse ist der Treffpunkt der internationalen Verlagsbranche im Herbst. In diesem Jahr wird der vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisierte Gemeinschaftsstand für Hongkonger Unternehmen vom 14. bis 18. Oktober 2015 in der Halle 4.0, Stand A26 zu finden sein. Von Kinder- und Jugendliteratur über Fach-, Sach- und Hörbücher bis hin zu Angeboten rund um E-Books, interaktive Apps sowie Druck- und Verpackungslösungen reicht das Angebot der Aussteller aus der Metropole.


Zu ihnen gehört auch in diesem Jahr wieder Hung Hing Off-Set Printing Co. Ltd. (Stand A26-1), einer der führenden Anbieter für hochwertige Druckerzeugnisse und Verpackungsmaterialien. Das 1950 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Hongkong beschäftigt in vier Produktionsstätten auf dem chinesischen Festland mehr als 10.000 Mitarbeiter. Neben der Herstellung von Papier, Kartonagen und Wellpappe konzentriert sich Hung Hing Off-Set Printing Co. Ltd. auf innovative Produkte, die digitale und gedruckte Medien miteinander kombinieren. Dazu gehören etwa „Bridging-Bücher“, bei denen das herkömmliche Buch durch Smartphone- oder Tablet-Apps ergänzt wird. Auch die „Little Musician“-Reihe greift diesen Trend auf und bietet mit 28 Musikkarten, die auf den Touchscreen eines mit der passenden App ausgestatteten digitalen Endgerätes gelegt, Töne hörbar machen und spielerisch Notenlesen ermöglichen.


Merit Corporation Limited (Stand A26-2) stellt seine Bildproduktion unter dem Namen „The Image“ vor. Hier wird anstelle von Druckfarbe mit Laser gearbeitet: Im Herstellungsprozess werden drei Bildmotive überlappend auf reflektierendes Material graviert und damit von verschiedenen Blickwinkeln aus durch Reflexion des Lichts wieder einzeln sichtbar. Mit dem patentierten Produkt stellt sich Merit Corporation Limited zum ersten Mal in Frankfurt vor.


Hong Kong University Press, die wissenschaftliche Werke – meist in englischer Sprache – veröffentlicht, publiziert rund 60 Bücher pro Jahr, die sich den Themen asiatische Geschichte, Literatur sowie Geistes- und Sozialwissenschaften widmen. Englische und chinesische Lernbücher in digitaler und gedruckter Form sowie Apps für Smartphones und Tablets produziert Sage Foundation Intellect Ltd.. Sie sollen Kindern spielerisch Einblicke in die chinesische Kultur geben und zum Lernen der chinesischen Sprache motivieren. Die „Basic Chinese 500“-Serie bietet Kindern und denjenigen, die Chinesisch als Zweitsprache erlernen möchten, Schritt für Schritt die am häufigsten gebrauchten Wörter in fünf Teilen.


PCL (HK) Company Limited ist mit Geschenkboxen, edel designten Notiz- und Tagebüchern, Lesezeichen und Geschenkverpackungen vor Ort. Für die City University of Hong Kong publiziert die City University of Hong Kong Press wissenschaftliche Werke und pädagogische Titel. Mit dabei in Frankfurt sind auch der Verlag Chinese Bible International Ltd. mit religiösen Publikationen in Druck- und Digitalversionen und das Druckunternehmen Publishing Workshop Ltd., das auf der Messe unter anderem das Buch „My Youth, My June Fourth“ von Shao Gang vorstellt.


Kürzere Produktionszeiten, günstigere Herstellungskosten, die parallele Produktion von Print- und E-Ausgaben sowie die steigende Nachfrage der Verlage nach umweltfreundlichen Papier- und Druckmaterialien stellen die Druckbranche vor immer neue Herausforderungen. Diesen wird die Hongkonger Metropole gerecht und kann ihren Platz als eines der weltweit größten Zentren der Druckindustrie behaupten. In Hongkong eingesetzte moderne Drucktechnologien entsprechen den europäischen und nordamerikanischen Standards für qualitativ hochwertige Druckerzeugnisse.


Die hohe Qualität der Druckerzeugnisse aus der Metropole bestätigten in diesem Jahr wieder die „Hong Kong Print Awards“, die seit 26 Jahren von der Graphic Arts Association of Hong Kong (GAAHK), der Hong Kong Publishing Professionals Society und dem HKTDC organisiert werden. Sie sind der größte und bekannteste Wettbewerb der Hongkonger Verlags-, Druck- und Designindustrie und zeichneten 2015 elf exzellente Werke aus.


In den ersten acht Monaten 2015 wiesen Hongkongs Exporte von Druckerzeugnissen ein erneutes Wachstum von 1,8 Prozent auf rund 1,7 Milliarden USD auf. Hauptexportmärkte waren die USA, China, Großbritannien und Australien, Deutschland belegte Rang sechs in der Statistik. Deutliche Zuwächse gab es besonders beim Export von Teilen wie Papier- und Kartonlabels, die um 7,8 Prozent auf 393 Millionen USD anstiegen.


Dass Hongkong eine sehr lebendige Literaturszene aufweisen kann, zeigt die seit Jahren vom HKTDC organisierte Hong Kong Book Fair. Deren 26. Ausgabe im Juli diesen Jahres zog 580 internationale Aussteller und über eine Million Besucher an. Die Messe war eine der Säulen des „Cultural July“, der insgesamt 610 literarische und kulturelle Veranstaltungen in der Metropole umfasste. 2016 findet die internationale Fach- und Publikumsmesse vom 20. bis 26. Juli statt.


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8 Ekim 2015

Hongkong - Asiens Kunstzentrum

Das Jahr begann gut für die Kunstszene in Hongkong als Art Central im März als Teil der Hong Kong Art Week Premiere feierte, parallel zur Art Basel Hong Kong.


BildAber nicht nur die großen Veranstaltungen treiben die Entwicklung der Hongkonger Kunstszene voran. So fand zum Beispiel im März im PMQ in Central die erste Solo-Ausstellung der Shanghaier Künstlers Xu Zhen in Hongkong statt. Im Oktober wird es am gleichen Ort eine Pop-up Fotoausstellung des Franzosen und buddhistischen Mönchs Matthieu Ricard und des französisch-schweizerischen Fotografen Olivier Föllmi geben.


In den verbleibenden Wochen des Jahres bis ins neue Jahr hinein stehen weitere große Kunstevents im Kalender. Dazu gehören die Asia Contemporary Art Show, die Hong Kong Art Gallery Week, die Ankunft der Kunstinstallation Event Horizon von Antony Gormley und eine Ausstellung mit Werken der bekannten Fotografin Annie Leibovitz.


Über 60 Galerien und 2.000 Werke aus 17 Ländern werden bei der siebten Ausgabe der Asia Contemporary Art Show vom 8. bis 11. Oktober vor Ort sein. Direktor Mark Saunderson freut sich besonders über die Präsentation der Werke von Hong Hauchang, einem der angesehensten Ölmaler in China.


Saunderson betont, dass die Show, die in mehreren Räumen des Hotel Conrad Hong Kong stattfindet, nicht nur Sammler anziehe, sondern auch Kunstliebhaber, die ein oder zwei Stücke pro Jahr kaufen. Nach sieben Jahren weiß er genau, was im lokalen Markt ankommt. Farbenfrohe, figürliche Arbeiten seien in, abstrakte oder politisch motivierte Arbeiten hingegen out. „Hongkong ist ein Wirtschaftsstandort, eine Geschäftsmetropole, und die Leute wollen am Ende des Tages auf etwas blicken, das Lebendigkeit ausstrahlt“, erklärt er.


Seit 1982 in Hongkong ansässig, hat Saunderson die Entwicklung der Kunstszene von einer begrenzten Anzahl von Galerien mit chinesischer zeitgenössischer Kunst bis zur Eröffnung von beeindruckenden Plätzen wie Gagosian und White Cube in den letzten fünf Jahren hautnah miterlebt. Auch habe die Ankunft der riesigen Gummiente von Florentijn Hofman im Mai 2013 im Victoria Hafen der Kunstszene zu mehr Popularität verholfen. „Ich bin mir nicht sicher, ob die Menschen dies als Kunstwerk im öffentlichen Raum wahrnahmen, aber genau das war es.“


Auch helfe Hongkongs geografische Lage die Rolle der Metropole als Kunstzentrum zu fördern: „Wenn man die Kunst in Taiwan, Korea oder auch Shanghai und Peking betrachtet, sieht man eher lokale Märkte. Wenn die großen Kunstmessen hier im März beginnen, gibt es aber eine solche Vielfalt, dass sich die Leute in ihren Bann ziehen lassen.“


An der Hong Kong Art Gallery Week, die vom 2. bis 7. November stattfindet, werden sich über 50 Galerien beteiligen, von kleinen wie Fabrik bis hin zur britischen Galerie White Cube. Das Programm in diesem Jahr erkundet Themen, die im Zusammenhang mit Hongkong als wachsendem Kunstzentrum der vielfältigen Kunstszene in Asien stehen.


„Unsere Diskussionen, Touren, Aktivitäten und Ausstellungen werden es den Besuchern ermöglichen, Hongkongs Platz in einem regionalen Kontext und seine Verbindungen mit den Nachbarn in Bezug auf die Kunstszene zu sehen“, erklärt Henrietta Tsui, die Gründerin und Co-Präsidentin der Hong Kong Art Gallery Association, dem Organisator des jährlichen Events. Sie sehe die Nähe zum chinesischen Festland und die kosmopolitische Atmosphäre der Metropole als Faktoren, die Hongkong attraktiv für die Szene machten.


„Die Galerien, die bei uns Mitglied sind, und ihr unterschiedlicher Background reflektieren den Schmelztiegel, der Hongkongs Kunstszene einzigartig macht. Die Tatsache, dass alle großen internationalen Auktionshäuser und Messen, wie etwa die Art Basel, hier in den letzten Jahren angekommen sind, sagt viel aus“, so Tsui.


Die größte öffentliche Kunstinstallation Hongkongs wird im November die Ankunft von Event Horizon des Briten Antony Gormley sein. Es handelt sich um 31 Einzelfiguren, die über die City verteilt werden. Robert Ness, der Direktor des British Council Hong Kong, das die Figuren nach Hongkong bringt, erklärt, dass die künstlerische Arbeit an den Figuren startete, als erstmals mehr als die Hälfte der Menschheit in Städten lebte. „Es passt sehr gut zu Hongkong mit seiner dichten Besiedelung und der bekannten Skyline“, findet Ness. „Die Installation wurde zunächst 2007 in London gezeigt, gefolgt von Rotterdam, New York, Sao Paulo und Rio de Janeiro. Damit befindet sich Hongkong als Gastgeber in guter Gesellschaft.“


Ness zeigt sich zudem überzeugt, dass das Projekt die Macht habe, die Einstellungen zur Kunst zu verändern. „Öffentliche Kunstinstallationen ermutigen die Einwohner mit der Kunst zu interagieren, was aus meiner Sicht die Stadt zu einem besseren Lebensraum macht. Kunst regt die Diskussion an und wir freuen uns auf die Gespräche innerhalb der örtlichen Gemeinschaft und solche, die im internationalen Umfeld geführt werden.“


Die Schweizer UBS Bank, einer der weltweit größten Sammler von zeitgenössischer Kunst und führender Partner der Art Basel Hong Kong, wird im kommenden Januar eine Ausstellung der weltweit bekannten Fotografin Annie Leibovitz sponsern. Sie wird neue Fotografien präsentieren, die eine Weiterführung eines Projekts sind, das Annie Leibovitz vor über 15 Jahren startete. Es handelte sich um ein Buch mit Porträts von Frauen, das in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Autorin und Filemacherin Susan Sontag entstand.


UBS Marketingleiter Johan Jervo hofft, dass die Ausstellung auch andere Fotografen dazu anregt, ihre Bilder nach Hongkong zu bringen. „Fotografie entwickelt sich immer mehr zu einer Kunstform. Die Ausstellung der Arbeiten von Annie ermutigt hoffentlich andere, ihr zu folgen. Das ist etwas, das Weltklasse-Talente bewirken können.“


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6 Ekim 2015

Asiatische Geschmackserlebnisse - der Hongkonger Gemeinschaftsstand auf der Anuga

Auf der Anuga, der weltweit größten Messe für Nahrungsmittel und Getränke, wird wieder ein vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisierter Gemeinschaftsstand mit dabei sein.


BildDie Fachmesse gibt vom 10. bis 14. Oktober 2015 auf dem Kölner Messegelände einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen und Trends der Branche. In Halle 10.2, Stand C-085, werden die Hongkonger Firmen ihr Angebot vom naturbelassenen Honig über getrocknetes Gemüse und organische Pilze bis hin zu Instant-Nudeln präsentieren.


Beltek Foods Company Limited ist seit Jahren Aussteller auf der Anuga und international für die ausgezeichnete Qualität seiner Pasta und Instantnudeln bekannt, die unter dem Markennamen California Sunshine vertrieben werden. Wieder mit dabei ist auch Denis China Co Limited, ein seit über 20 Jahren im Bereich getrocknete und organische Pilze sowie getrocknete Lebensmittel tätiges Unternehmen. Die Firma erfüllt internationale Anforderungen wie etwa die BRC (British Retail Consortium)-Zertifizierung, die den Vertrieb der Produkte bei den britischen Retail-Ketten UK Tesco und Sainsbury’s ermöglicht, oder den International Food Standard (IFS). Honey Tree International Limited ist 2015 neu auf dem Gemeinschaftsstand vertreten. Das Unternehmen bietet eine Vielfalt von reinen Honigprodukten und exportiert weltweit. Hochwertige asiatische Lebensmittel vertreibt auch Ettason (H.K.) Limited, das zu den führenden Lebensmittelunternehmen in Hongkong und China gehört. Unter dem Markennamen Torto stehen eine Reihe von Instant Desserts, etwa mit Walnüssen, schwarzen Bohnen und Pinienkernen, zur Verfügung.


Hongkongs Lebensmittel- und Getränkeindustrie deckt nicht nur den lokalen Bedarf, zu dem hauptsächlich Produkte wie Instant-Nudeln und Pasta sowie Mehl- und Backwaren gehören. Aufgrund der wachsenden Nachfrage in Asien und den westlichen Länder nach asiatischen Lebensmitteln, Gewürzen und Convenience Food gab es in den vergangenen Jahren einen stabilen Anstieg der Hongkonger Exporte: In den ersten acht Monaten 2015 stiegen diese um 7,2 Prozent auf rund 4,6 Milliarden USD. Vier asiatische Märkte führen die Exportliste an, gefolgt von den USA auf Rang fünf der Exportmärkte. Deutschland liegt mit großem Abstand auf Rang 29.


Deutlich höher war im gleichen Zeitraum das Umsatzvolumen bei den Lebensmittelimporten in die Metropole. Es betrug rund 14,6 Milliarden USD, was einem leichten Rückgang um 2,5 Prozent gegenüber Vorjahr entspricht. Während die Importe aus Brasilien und Deutschland deutlich zurückgingen, verzeichneten unter anderem Importe aus Japan, Kanada und Chile Zuwächse in zweistelliger Höhe.


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17 Eylül 2015

Positive Aussichten: Hongkongs Wein- und Spirituosen-Messe geht in die nächste Runde

Vom 5. bis 7. November 2015 wird das Hong Kong Convention and Exhibition Centre (HKCEC) wieder der Treffpunkt der internationalen Weinbranche.


BildZur achten Ausgabe der HKTDC Hong Kong International Wine & Spirits Fair werden über 1.000 Aussteller aus aller Welt erwartet, die sowohl Weinexperten und Weinhändlern als auch Weinliebhabern viel Neues rund um Wein, Spirituosen und Zubehör präsentieren. Bereits im vergangenen Jahr zog die vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisierte Messe rund 20.000 Fachbesucher und über 30.000 Weininteressierte an.


Mit dem steigenden Weinkonsum und der populärer werdenden Weinkultur im asiatisch-pazifischen Raum richtet sich die Aufmerksamkeit der globalen Weinindustrie auf Asien. Laut Angaben des Marktforschungsinstitutes Euromonitor International stiegen 2014 die Umsätze mit Wein in der Region auf 77,5 Milliarden USD, bis 2018 wird ein jährliches Umsatzwachstum von 4,4 Prozent erwartet. Allein in China lagen die Umsätze 2014 um 116 Prozent über denen vor fünf Jahren. Seit der Abschaffung der Einfuhrzölle auf Wein im Jahr 2008 verzeichnet auch Hongkongs Weinindustrie ein signifikantes Umsatzwachstum und wurde zu einem regionalen Weinzentrum: 2014 wuchsen die Weinimporte um 5,1 Prozent auf 1,1 Milliarden USD, die Exportumsätze erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 52,1 Prozent auf 309,7 Millionen USD.


Um Besuchern eine schnelle Orientierung zu ermöglichen und ihnen optimierte Sourcing-Möglichkeiten zu bieten, ist die Weinmesse in acht Ausstellungsbereiche unterteilt. So hält etwa die Liquor & Beverage Products-Zone – angefangen von zahlreichen Rot- und Weißweinen sowie Reis- und verschiedenen Süßweinen über Champagner, Sekt und diverse Biersorten bis zu Cocktails und Spirituosen wie Brandy, Whisky, Soju und Wodka – ein nahezu komplettes Angebot für die Messebesucher bereit.


Ausstattungen für den Weingenuss stehen im Mittelpunkt der Wine Accessories & Equipment- Zone, darunter Weingläser und -karaffen, Korkenzieher, Eiskübel und Weinregale. Während die Wine Investment-Zone 2011 speziell für Weininvestoren und Weinsammler eingerichtet wird, stellt die Friends of Wine-Zone zu den verschiedenen Weinen passende Snacks wie Knabbereien, Pasta und frisches Seafood vor. Zusätzlich vervollständigen die Wine Services- Zone, die Wine Education-Zone und die Whisky and Spirits-Zone die Auswahl. Erneut wird auch das Deutsche Weininstitut im November mit einem Gemeinschaftsstand auf der Messe vertreten sein. Weine aus deutscher Herstellung präsentieren auch in Hongkong ansässige Aussteller, darunter Knipser Asia Company Limited und Milon Wine (Hong Kong) Company Limited.


Verschiedene Weinverkostungen, Cocktailpräsentationen und Seminare bieten zudem Wissen und Unterhaltung. Hunderte Weinkenner werden allein bei der „Wine Industry Conference“ erwartet, die in diesem Jahr erneut von der Weinexpertin Debra Meiburg MW moderiert wird. Zusammen mit anderen international bekannten Weinexperten gibt sie dem Publikum Einblicke in die neuen Produkt- und Marktentwicklungen der Branche. Am letzten Messetag stehen die Weinverkostungen, Workshops und Seminare auch Privatbesuchern offen.


Partnerland der Messe ist 2015 Portugal, eines der europäischen Weinbaugebiete, das auf eine lange Weintradition zurückblicken kann und in dem die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten und Klimazonen das Kultivieren einer Vielzahl verschiedener Rebsorten ermöglichen. Auf der Messe präsentiert sich Portugal deshalb mit einer exzellenten Auswahl an regionalen Weinen sowie themenspezifischen Events und Aktionen.


Die besten Weine des Jahres werden bei der siebten „Cathay Pacific Hong Kong International Wine & Spirit Competition“ ausgewählt. Im Rahmen des Wettbewerbs verleiht eine Jury – bestehend aus Asiens besten Weinrichtern – verschiedene Auszeichnungen, darunter den Preis für die besten Weine in Verbindung mit speziellen asiatischen Gerichten, den besten Wein aus China und den besten Dessertwein.


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15 Eylül 2015

Brille ist Trend - die HKTDC Hong Kong Optical Fair im November

Von neuen Brillentrends über Smart Glasses bis hin zu optometrischen Instrumenten reicht das Angebot auf der diesjährigen HKTDC Hong Kong Optical Fair vom 4. bis 6. November.


BildÜber 720 Aussteller aus aller Welt werden dabei sein, wenn die Messe am 4. November 2015 für drei Tage ihre Tore im Hong Kong Convention and Exhibition Centre (HKCEC) öffnet. Den Handelsplatz für neue Trends, Entwicklungen und Technologien mit hoher Markendichte besuchten im vergangenen Jahr mehr als 14.000 Einkäufer, um sich einen Überblick über die wichtigen Themen des kommenden Jahres zu verschaffen und ihr Angebot zu aktualisieren.


Ob Cat-Eye-Form, Materialmix, Beeren-Töne oder Modelle aus Recyclingmaterial: Nicht erst seit sich die Brille vom optischen Hilfsmittel zum Mode- und Stilstatement gewandelt hat, ist die Trendschau der Branche in Hongkong wichtiges Barometer für den Handel. Höchste Qualität in Verbindung mit hervorragendem Design präsentiert auch in diesem Jahr wieder die in der Grand Hall platzierte Brand Name Gallery, in der über 200 internationale Marken wie ic! Berlin, Mykita, BMW, Converse Kenzo, Lunor und viele andere vertreten sein werden.


Die koreanische Marke Muzik stellt dort etwa Fassungen aus der Kooperation mit dem Premium-Modelabel Surreal But Nice aus. Nur drei Hersteller beherrschen derzeit die hochwertige „Sheet Layering“-Technik, die das Unternehmen einsetzt und die höchste Qualität garantiert. Die auf der Fachmesse vorgestellte Kollektion gibt es in drei verschiedenen Farben, produziert werden nur jeweils 400 Stück pro Modell. Das japanische Unternehmen Aplus International Trading Ltd. stellt unter der Marke Solid Blue sowohl maschinen- als auch handgefertigte Brillengestelle in puristischem Design vor, die die Persönlichkeit des Trägers in den Vordergrund rücken sollen.


Deep International Enterprises Limited aus den USA präsentiert den Messebesuchern die Sonnenbrillen-Kollektion „Coast Cruiser“, die mit natürlichem Material und ausgefallenen Farben der Gestelle und Gläser besticht. Für die Herstellung der Sonnenbrillen wird Acetat verwendet, das federleichten Tragekomfort in zahlreichen Farbkombinationen verspricht. Ausgangsmaterial für die Acetatgewinnung ist Baumwolle, die erst getrocknet, zu Zellulosepulver vermahlen und anschließend mit Essigsäure versetzt wird. Mit Farben und Mustern versehen, folgt dann die Verarbeitung zu festen Acetat-Platten, aus denen die Brillenfassungen geschnitten und gefräst werden.


Mit dabei sind auch die exklusiven Fassungen der Marke Jonathan Adler von Rem Eyewear Asia Company Limited aus Hongkong, in die als Endstücke und Hingucker Elemente aus der Produktion der Jonathan Adler-Möbellinie eingefügt werden. Wer einen Blick auf das Brillendesign der Zukunft werfen will, sollte sich zudem die auf der Messe ausgestellten Gewinnermodelle der 17. „Hong Kong Eyewear Design Competition“ unter dem diesjährigen Motto „Cosmopolitan Glamour“ nicht entgehen lassen.


Zusätzlich zu den bereits in den Vorjahren eingerichteten Themenzonen (Kontaktlinsen und Accessoires; Diagnoseinstrumente; Brillen-Accessoires; Brillen, Gestelle und Gläser; Kinderbrillen; optometrische Instrumente und Maschinen; Lesebrillen; Sport- und Berufsbrillen sowie Handelsservices) greift der Organisator der Messe, das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC), 2015 den Trend zu Wearables auf und richtet eine Smart Eyewear-Zone ein. Hier wird sich alles um Datenbrillen, die Informationen in das Sichtfeld des Benutzers einblenden, drehen. Ergänzt werden die Themenzonen durch Gemeinschaftsstände verschiedener Länder, darunter Frankreich, Italien, Japan, Korea und Taiwan.


Doch das Messeprogramm bietet weit mehr als den Besuch der Ausstellungsstände. Schillernde Produktshows, Seminare zu Branchenthemen und Networking-Events bilden ein interessantes Rahmenprogramm. Dazu gehört auch die zum 13. Mal stattfindende „Hong Kong Optometric Conference“. Sie ist diesmal den Erkrankungen des vorderen Augensegments sowie dem Dry-Eye-Syndrom gewidmet. Zu den internationalen Referenten gehören unter anderem Professor Fredrik Källmark vom Karolinska Institute in Schweden und Professor James Wolffsohn von der Aston University in UK.


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Hong Kong Trade Development Council
Frau Christiane Koesling
Kreuzerhohl 5-7
60439 Frankfurt
Deutschland


fon ..: +49-69-95 77 20
web ..: http://www.hktdc.com
email : Christiane.Koesling@hktdc.org


Das 1966 gegründete Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) ist eine halbstaatliche Non-Profit-Organisation zur Förderung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen Hongkongs und verfügt über ein weltweites Netz von über 40 Niederlassungen. In Frankfurt ist das HKTDC seit über 40 Jahren ansässig, seit 2008 mit dem Regionalbüro für Europa.



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9 Eylül 2015

Kindgerecht und nachhaltig - der Hongkonger Gemeinschaftsstand auf der Kind + Jugend

Auf der Kind + Jugend in Köln präsentieren sich vom 10. bis 13. September wieder Hongkonger Unternehmen auf einem vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisierten Gemeinschaftsstand.


BildDie Messe zählt zu den wichtigsten Fachmessen für Kinder- und Kleinkinderausstattung weltweit, auf der sich die Hongkonger Unternehmen in diesem Jahr in Halle 11.3 (Stand E-060) präsentieren werden. Das Angebot der Aussteller reicht von Babyausstattungen bis zu Kleinkinder- und Babybekleidung aus organischen Materialien.


Der Name Charlie Banana® steht für umweltfreundliche Babyprodukte, die Qualität, Nachhaltigkeit und Design vereinen. Die international bekannte Marke wurde 2010 von Gaëlle Wizenberg, der Präsidentin von Winc Design Limited (G-061) gegründet und trägt den Spitznamen ihrer Tochter Charlie. Einen hohen Anteil im Portfolio haben organische Baumwollprodukte wie Stoff- und wiederverwendbare Schwimmwindeln. Beliebt ist das „Charlie Banana® 2-in-1 Reusable Diaper System“, eine Stoffwindel, die sowohl mit wiederverwendbaren als auch mit biologisch abbaubaren Einwegeinlagen benutzt werden kann. So trägt das Unternehmen dem Wunsch der Eltern Rechnung, in bestimmten Situationen – etwa auf Reisen – Einwegprodukte einsetzen zu können. Zum Angebot von Winc Design Limited gehören auch Starter Kits für Mütter, die alles von der Windel über Babyreinigungstücher bis zu speziellen Waschmitteln enthalten. Für seine Arbeit erhielt das Unternehmen bereits mehrere Preise, darunter in 2014 die Auszeichnung als „Earth Champion“ von der Earth Champions Organization für den aktiven Einsatz zur Abfallreduzierung.


Qualitativ hochwertige Kinder- und Babybekleidung präsentiert auch Tinford Textiles Ltd. (G-063). Neben Baby- und Kindermode mit verschiedensten Motiven ist eine breite Auswahl von Badebekleidung im Portfolio. Fein gewebte und gestrickte Strampler und Bodys mit ansprechenden Tiermotiven bietet Maizy Manufacturing Limited (E-062). Das 2004 gegründete Hongkonger Unternehmen exportiert überwiegend in europäische Länder, darunter Holland, Frankreich, Deutschland, Finnland und Dänemark. Die Babyerstausstattung für junge Eltern vervollständigt KT Plus Limited (E-060) mit einer breiten Auswahl an Babyfläschchen, Zahnbürsten und Schnullern.


Als weltweit zweitgrößter Lieferant von Spielwaren exportierte die Hongkonger Metropole von Januar bis Juli 2015 Waren im Wert von 3,26 Milliarden USD (-0.5%). Zu den Hauptexportmärkten gehören China, die USA, Japan und Deutschland, gefolgt von Großbritannien. Besonders gefragt waren Dreiräder, Scooter, Tretautos, Puppen-Kinderwagen, Puppen und Puzzles. Zusammen erreichten sie einen Anteil von 60,5 Prozent an den Gesamtexporten, gefolgt von Tisch- und Gesellschaftsspielen (24,9%). Auch die Importe von Spielwaren nach Hongkong blieben in den ersten sieben Monaten mit 2,5 Milliarden USD nahezu stabil (-1,5 %).


Die Hongkonger Exporte von Babybekleidung lagen in den ersten sieben Monaten 2015 bei 175,35 Millionen USD (-13,9%) mit den USA, Großbritannien und China als wichtigste Abnehmermärkte. Während die Nachfrage aus den USA und Großbritannien zurückging, stieg sie auf dem chinesischen Festland um 26 Prozent an.


Dort hat der Markt für Kinder- und Babyartikel in den vergangenen Jahren viele Veränderungen durchlaufen und zu Änderungen in den Kaufgewohnheiten und Konsumwünschen bei chinesischen Käufern aus der Mittelschicht geführt. 2015 ist das chinesische Festland nach den USA mit rund 326 Milliarden USD weltweit der zweitgrößte Markt für Kinder- und Babyartikel. Nach Angaben des „China Children Baby Maternity Products Industry Report“ (CBME) erzielten im vergangenen Jahr 67 Prozent der Unternehmen für Mutter-Kind-Produkte ein Umsatzwachstum von mindestens 20 Prozent, was hauptsächlich im kontinuierlichen Wirtschaftswachstum sowie einem höheren Einkommen begründet ist. Junge Eltern zeigen eine erhöhte Bereitschaft, mehr Geld für qualitativ hochwertiges und sicheres Spielzeug auszugeben.


Eine 2014 vom HKTDC durchgeführte Verbraucherstudie zum Thema Kaufverhalten auf dem chinesischen Festland ergab zudem, dass Eltern bei Spielzeug großen Wert darauf legen, neben dem spielerischen Effekt auch die Kreativität und Vorstellungskraft sowie das Wissen und die haptischen Fähigkeiten der Kinder zu fördern.


Internationale und Hongkonger Marken haben in diesem Markt gute Geschäftschancen. So sind 72 Prozent der Eltern davon überzeugt, dass das Markenkonzept, die Produktqualität und der internationale Background der Firmen aus Hongkong die lokalen Marken übertreffen. Bei der Verbraucherstudie zeigte sich zudem, dass das Vertrauen der Eltern in Hongkonger Unternehmen mit dem Einkommen steigt. Hier bieten sich somit gute Chancen für den Ausbau von Marken im mittleren und höheren Preissegment. Auch sollen Spielzeuge für bestimmte Altersgruppen und Kategorien das Image der Hongkonger Unternehmen weiter fördern.


Zahlreiche neue Produkte wird die 42. Ausgabe der Hongkonger Spielwarenmesse HKTDC Hong Kong Toys & Games Fair vom 11. bis 14. Januar 2016 im Hong Kong Convention and Exhibiton Centre (HKCEC) vorstellen. Die Messe ist die zweitgrößte ihrer Art weltweit und die führende Veranstaltung der Spielwarenindustrie im asiatisch-pazifischen Raum. Sie wird ergänzt durch Produkte für Babys und Kleinkinder, die auf der parallel stattfindenden siebten HKTDC Hong Kong Baby Products Fair im Mittelpunkt stehen.


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7 Eylül 2015

Sich mehr bewegen zahlt sich für Hongkonger Versicherte aus

Das neue „ManulifeMOVE“- Konzept wird erstmals in der Metropole getestet.


BildHongkong ist immer in Bewegung, nicht nur wegen des schnelllebigen internationalen Geschäftslebens: Laut Health Fitness Revolution, der Organisation des bekannten amerikanischen Fitnessexperten Samir Becic, machen die unzähligen Sport-und Freizeitangebote Hongkong zu seinem Spitzenreiter unter den zehn gesündesten Städten weltweit.


Hongkong besitze ein hervorragendes Geschäftszentrum und biete – von Bergen und Meer umgeben – zahlreiche außergewöhnliche Plätze für sportliche Aktivitäten. Damit liegt die Metropole noch vor Kopenhagen und Tokio. In seinem Bericht über die „Top 10 Healthiest Cities in the World“ aus dem Jahr 2013 erwähnt Becic unter anderem auch Hongkongs reichhaltige Auswahl an frischem Essen sowie die Bereitschaft der Menschen, Kontakte zu knüpfen und dadurch die sozialen Beziehungen zu stärken.


Nach Angaben des Berichts praktizieren viele der in Hongkong ansässigen Ärzte die traditionelle chinesische Medizin, die sich nicht nur auf die Krankheit selbst konzentriert, sondern eine ganzheitliche Betrachtung des Körpers vornimmt, um so Krankheiten vorzubeugen. Viele Ärzte befürworten neben der traditionellen chinesischen Medizin mittlerweile auch das Praktizieren von Tai Chi. So könne man auf öffentlichen Plätzen der Stadt Tag für Tag Jung und Alt bei der Ausführung der eleganten und fließenden Bewegungen der über 600 Jahre alten meditativen Kampfkunst beobachten.


Hongkongs Regierung und Industrie unterstützen die sportlich aktive Einstellung der Einwohner mit verschiedenen Initiativen, etwa dem „Family Holistic Health“, einem innovativen Bewegungskonzept mit einfachen Übungen, die man jederzeit und überall ausführen kann. Das Programm, das im Mai diesen Jahres startete, bietet verschiedene, großräumig angelegte Gemeinschaftsprojekte, die in den nächsten zwei Jahren überall in Hongkong realisiert werden sollen. Ziel ist es, Hongkongs Familien für mehr Bewegung zu begeistern, um die Gesundheit zu fördern und gesunde Essgewohnheiten mit reduziertem Salz- und Zuckergehalt in den Alltag zu integrieren.


Auch Industrieunternehmen belohnen den gesunden Lebensstil ihrer Kunden mittlerweile mit verschiedenen Incentives. So wählte etwa die zum kanadischen Versicherungs- und Finanzdienstleistungsunternehmen Manulife Financial gehörende Manulife Asia Hongkong für die weltweite Einführung ihres neuen Versicherungskonzeptes „ManulifeMOVE“: Durch ein innovatives Bewegungs-Tracking-Programm werden die Mitglieder zu einem aktiveren und gesünderen Lebensstil motiviert und dann mit ermäßigten Mitgliedsbeiträgen belohnt.


Inzwischen bieten viele Kranken- und Lebensversicherungen auf der ganzen Welt Vergünstigungen für ihre Mitglieder an, die bestimmte Kriterien eines gesunden Lebensstils erfüllen, darunter auch das amerikanische „Wellness for Life“-Programm von Accordia Life und das australische „Healthy Plus Option“ von Asteron Life. Mit „ManulifeMOVE“ kommt jetzt die Technologie ins Spiel: Das Unternehmen stattet seine Mitglieder mit Fitness-Trackern aus, die per App die individuellen Bewegungsfortschritte aufzeichnen. Werden die gesetzten Ziele erreicht, erhalten die Mitglieder Rabatte auf ihre Beiträge, verspricht das Unternehmen.


„Wir freuen uns darauf, mit einem ganzheitlichen Ansatz für Gesundheit und Wellness das Versicherungssystem zu revolutionieren“, erklärt der Präsident und Geschäftsführer von Manulife Asia, Roy Gori. „Mit „ManulifeMOVE“ möchten wir zu einem verlässlichen Partner für unsere Kunden werden, ihnen Werte vermitteln und dabei helfen, gesündere Gewohnheiten im Alltag zu entwickeln. Zuerst in Hongkong und später in verschiedenen anderen Märkten in unserer Region.“


„Das Besondere an unserem Programm ist seine Einfachheit“, findet Jason Dehni, Marketingchef bei Manulife Asia. „Jedes Mal, wenn sich unsere Kunden bewegen – egal ob sie spazieren gehen, laufen, hüpfen oder einfach die Treppen anstelle der Rolltreppe nehmen – haben sie die Chance, ihre jährlichen Mitgliedsbeiträge zu reduzieren.“


Das Konzept von „ManulifeMOVE“ und die Idee, die Mitglieder mittels Fitness-Tracker zu belohnen, basiert auf in Asien durchgeführten Kundenbefragungen, hauptsächlich unter jungen und technikaffinen Mitgliedern.


„Hongkong ist eine sehr lebhafte, internationale Stadt, in der sich die meisten Menschen wünschen, körperlich aktiver zu sein“, sagt Michael Huddart, Executive Vice President von Manulife Asia und General Manager für die Region Greater China. „Durch die Einführung von „ManulifeMOVE“ möchten wir uns aktiv an einer Lösung beteiligen und die Menschen dazu ermutigen, sich mehr zu bewegen. Dafür belohnen wir sie anschließend.“


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27 Ağustos 2015

OurCam - Mit der App aus Hongkong Fotos einfach und schnell Hochladen und Teilen

Die kostenlose Foto-Sharing-App „OurCam“ aus Hongkong wird immer beliebter, weil sie das Hochladen, Teilen und Kommentieren von Fotos einfach und schnell macht.


BildEr wird von manchen als Verbindung von Facebooks Mark Zuckerberg und SnapChats Evan Spiegel in einer Person bezeichnet: der 32-jährige Computerexperte und Absolvent der Universität von Illinois, Jeffrey Ng aus Hongkong. Seine erste Webseite erstellte er im Alter von 13 Jahren und entwickelte nur zwei Jahre später eine japanische Musik-Suchmaschine, die ihm zum geschäftlichen Durchbruch verhalf.


2003 gründete Ng das soziale Netzwerk Zorpia. Die Website zum Hochladen und Teilen von Fotos, die es bereits vor Facebook gab, erweiterte ihr Angebot später um zusätzliche Social-Networking-Funktionen. Neben rund 400.000 Usern aus Hongkong stammen die meisten Nutzer aus den USA und Indien. Jetzt konzentriert sich Ng auf den chinesischen Markt und hat dort mittlerweile rund vier Millionen Nutzer, Tendenz steigend. „Wir sind eines der ersten sozialen Netzwerke mit einer betrieblichen Lizenz für China, wobei die hochgeladenen Inhalte den vorgegebenen Regierungsvorschriften entsprechen müssen“, erklärt Ng.


OurCam ist das neueste Projekt des Unternehmers. Mit der kostenlosen App können Fotos hochgeladen, geordnet und mit ausgewählten Gruppen geteilt werden. Zudem gibt es für die Fotos eine kostenlose Private-Messaging-Funktion. Da die App eine große Anzahl von Fotos sehr schnell verarbeitet, wird sie gern als Event-App, etwa für Kindergeburtstage oder Produkteinführungen, eingesetzt. Täglich teilen die Nutzer in 20 Ländern über 20.000 Fotos über die Mobile-App.


In den ersten sechs Monaten nach ihrem Launch erhielt die App auch innerhalb der Branche Anerkennung und gewann den bronzenen „Hong Kong ICT Award 2015“. Zudem wurde sie vom iTunes App Store in 13 Ländern als eine der besten neuen Apps ausgezeichnet und zweimal zur „Best Holiday App“ von Google Play gewählt. Auch finanziell kann OurCam positiv in die Zukunft blicken, da Radiant Venture Capital in das Unternehmen investiert.


Für mehr Nutzer aus Hongkong sorgte OurCam erst kürzlich, als es sein „Instant Scan-and-Join“-Feature beim „Super Summer 2015 Event“ im Freizeitpark Lai Yuen vorstellte. Dort konnten die Besucher, die sich die App runtergeladen hatten, einen ihrer Lieblingsschnappschüsse am OurCam-Stand kostenlos ausdrucken lassen. Bis Ende September informiert die „Lai Yuen Super Summer 2015 Gruppe“ die OurCam-Nutzer noch über aktuelle Staus, das Wetter und „Fun Happenings“.


Ng betont, dass es heutzutage viele Möglichkeiten gebe, Fotos zu teilen. So laden die meisten Nutzer eine Auswahl ihrer besten Fotos auf Facebook und einen ganz besonderen Schnappschuss auf Instagram hoch. Ein Nachteil sei dort jedoch, so Ng, dass man nicht so einfach auf ein bestimmtes Bild Bezug nehmen und darüber sprechen könne oder dies auf einer so öffentlichen Plattform wie Facebook vielleicht auch nicht möchte. „Manchmal dauert das Hochladen von Fotos dort so lange, dass man es völlig vergisst und die Fotos folglich nicht geteilt werden. Genau aus diesem Grund haben wir OurCam entworfen. Wir möchten den Nutzern die Möglichkeit geben, ohne viel Aufwand Fotos online zu sammeln und mit anderen zu teilen“, erklärt Ng.


Einen besonders hohen Stellenwert hat das Erscheinungsbild bei OurCam: „Wir wollten die App optisch übersichtlich und ansprechend gestalten. In jeder Reihe gibt es ein Album und man kann für jeden Anlass, etwa eine Hochzeit, ein neues Album erstellen. Als einige meiner Freunde und ich eine Villa für die Hochzeit unseres Freundes mieteten, benutzten wir alle OurCam. Da unsere Fotos in einem gemeinsamen Album gespeichert wurden, hatte jeder von uns Zugriff darauf und war immer informiert, was gerade passierte. Solch eine Funktion bietet WhatsApp beispielsweise nicht.“


Einer der größten gewerblichen Kunden von OurCam ist das US-amerikanische Direktmarketing-Unternehmen Amway, das sehr viele Events veranstaltet und vor drei Monaten schon rund 500.000 Fotos geteilt hatte. Jedes Team, so Ng, habe ein eigenes Fotoalbum in der App und wetteifere dort auch mit den anderen Teams um den erzielten Umsatz. „Außerdem ist es eine gute Möglichkeit, Events des Unternehmens zu bewerben. Für eine Veranstaltung hatte Amway ein großes Stadion in Washington angemietet. In dieser Situation, in der viele Menschen miteinander in Kontakt bleiben müssen, ist unsere App sehr hilfreich“, ist Ng überzeugt.


Die App sei für alle Unternehmen, die viele Events veranstalten, wie etwa Public-Relations-Agenturen, interessant. So wechselte auch Amways firmeninterne Agentur WOW Things zu OurCam: „Wir haben früher die Fotos über WhatApp geteilt, aber man musste immer zuerst die Fotos auswählen, bevor man sie hochladen konnte“, berichtet Geschäftsführerin Fiona Wong. „Im Gegensatz dazu werden bei OurCam alle Fotos mit nur einem Klick sofort hochgeladen, was sehr bequem ist. Ganz besonders dann, wenn man an dem Event teilnimmt. Ich muss nur auf den Auslöser meines Smartphones drücken und kann mich dann anderen Dingen widmen, ohne mir Gedanken machen zu müssen, ob mein Team die Fotos bekommt oder nicht“, sagt Fong.


Die Folgeversion von OurCam ist bereits in Planung und kann in etwa zwei Monaten heruntergeladen werden. „Heute wird die App hauptsächlich unter Freunden und Familienmitgliedern genutzt, die Fotos miteinander teilen möchten. Unser Ziel ist es, die Anzahl der geteilten Fotos weiter zu erhöhen und die App mehr im Alltag zu verankern“, sagt Ng. Dafür habe das Unternehmen bereits viele neue Ideen, etwa den Video-Support und das Teilen von Digitalkamera-Fotos.


Zudem sucht der erfolgreiche Unternehmer nach Einsatzmöglichkeiten für OurCam im gewerblichen Bereich. So könnten Kommentarfunktionen bei Veranstaltungen und Konzerten OurCam zu einer Twitter-ähnlichen Plattform machen. „Die App hat das Potenzial zu einer starken Marketing-Plattform. Je mehr User wir bekommen, desto schneller wird OurCam zu einem sozialen Netzwerk der Zukunft.“


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