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2 Eylül 2015

18. Breitband-Forum: Breaking Dawn for the Lightwave?

Schneller Breitbandausbau über Kupferleitungen und Funk oder Zukunftssicherheit mit Glasfasern bis ins Haus – ein Widerspruch?


Bild„Glasfaser in jedes Gebäude, flächendeckend: Mehrwert, Ziel oder Schimäre“ war das Diskussionsthema einer Veranstaltung der „deutsche medienakademie“ am 26. August in Düsseldorf, an dem der Bundesvorsitzende der Ingenieure für Kommunikation (IfKom), Dipl.-Ing. Heinz Leymann, teilnahm.


Irgendwann steht am Ende der digitalen Kommunikations- und Informationsentwicklung eine völlig mit „Super Information Highways“ – wie sie in den 90er Jahren genannt wurden – vernetzte Republik. Überwiegend werden dies dann Glasfaser-Anbindungen sein. Nachdem sich die deutsche medienakademie im 17. Breitband-Forum intensiv mit den alternativen Zugangsmöglichkeiten zum Internet wie z.B. Vectoring, Super-Vectoring, G.Fast und Koax befasst hat, konzentrierte sich das 18. Breitband-Forum auf das Thema „Glasfaser“.


Weil es zur Position Deutschlands beim Breitband und insbesondere bei dem Glasfaserausbau durchaus unterschiedliche Meinungen und auch unterschiedliche Zahlen zu hören sind, stand unter der Moderation von Ekkehart Gerlach, Geschäftsführer deutsche medienakademie, als erstes die Frage an, wo wir diesbezüglich eigentlich stehen. Kernfragen waren folglich, ob es überhaupt eine drängende Nachfrage nach den hohen Glasfaser-Kapazitäten gibt. Die sich daran anschließende Runde befasste sich mit der Frage, ob es bei dem Thema „Glasfaser“ um „eine Kuh auf dem Eis“ sich dreht und wenn ja, was man tun kann, um sie von dort herunterzuholen. Letztlich mündete die Diskussion in eine abschließende politische Würdigung des Themas „Glasfaser“, beispielsweise im Hinblick auf die Triebkräfte für mehr oder weniger Glasfaser und was daraus als politische Aktion abzuleiten wäre.


Pressebild v.l.n.r.: Ekkehart Gerlach (Deutsche Medienakademie), Heinz Leymann (IfKom), Thorsten Schick (MdL NRW, Medienbeauftragter der CDU-NRW-Landtagsfraktion, Düsseldorf), Ralph Bombis (MdL NRW), Dr. Wilhelm Eschweiler (Vizepräsident Bundesnetzagentur), Dr. Tobias Miethaner (Leiter der Abteilung Digitale Gesellschaft, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur)


Über:


IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Strünkedestr. 31
44359 Dortmund
Deutschland


fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de


Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade Kommunikationsingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.


Ziel der deutschen medienakademie ist es, als unabhängige und neutrale Fachakademie im Bereich von Kommunikation und Medien, insbesondere Neuer Medien und Neuer Technologien Unternehmen wettbewerbs- und zukunftsfähiger zu machen. Seit ihrer Gründung hat sich die deutsche medienakademie als eine der ersten Adressen für Qualifizierungsmaßnahmen in diesem Bereich etabliert. Als „Center-of Excellence“ bietet sie überdurchschnittliche Qualifizierung an. Ziel ist es auch, durch Forschungs- und Innovationsprojekte den Unterbau dafür zu liefern und durch umfassende Vernetzung mit anderen Institutionen der Wissensvermittlung einen großen und einzigartigen Kompetenz-Pool für Kommunikation und Medien zu schaffen.


Pressekontakt:


IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Strünkedestr. 31
44359 Dortmund


fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de



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17 Mayıs 2015

Datenvolumen im Internet explodieren - Deutschland braucht ein Glasfasernetz

Der Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- e. V. bringt sich mit einem Positionspapier in die Diskussion über Wege zum flächendeckenden Glasfaserzugangsnetz ein.


Bei -geteilt.de- ist man sicher, dass die heute vorrangig genutzten Technologien wie (V)DSL oder LTE mittelfristig an ihre Grenzen stoßen werden. Denn die im Internet übertragenden Datenmengen wachsen von Jahr zu Jahr stärker an. Das hat die Bundesnetzagentur in ihrem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht 2014 einmal mehr festgestellt. Gleichzeitig stellen immer neue Anwendungen, wie eHealth, eEnergy, eMobility, Cloud-Computing hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Anschlüsse. “Wir sind uns deshalb mit zahlreichen Experten einig: Deutschland braucht ein Glasfaserzugangsnetz, ein Netz also, bei dem die Glasfaser bis in die Wohnung oder bis ins Gebäude geführt wird.”, meint Bernd Rudolph, 2. Vorsitzender des Bundesverbandes.


Bei den Investitionen der Unternehmen fristen Glasfaseranschlüsse indes ein Mauerblümchendasein. Gründe dafür sind (noch) mangelnde Nachfrage und vergleichsweise hohe Kosten. Rudolph: “Das ist auch uns bekannt. Bei den zu erwartenden Kosten kann man wohl von einer Generationenaufgabe ausgehen. Aber gerade deshalb darf man doch nicht warten, bis der Bedarf massenhaft erkennbar wird. Straßen in ein Wohngebiet baut man doch auch nicht erst, wenn die Leute schon einziehen wollen.”


Im Positionspapier werden Vorschläge zu regulatorischen Fragen und Möglichkeiten der Finanzierung sowie der notwendigen politischen Flankenstellung unterbreitet.


Dabei geht -geteilt.de- davon aus, dass ein Glasfaserzugangsnetz ein “natürliches Monopol” darstellt, also nicht im Wettbewerb betrieben werden kann. Rudolph: “Man baut auch nicht mehrere Autobahnen nebeneinander. Deshalb favorisieren wir einen einheitlichen Netzbetreiber. Wir schlagen eine Breitband-AG vor, die gern auch öffentlich-rechtlich, ähnlich den Straßenbauverwaltungen, organisiert sein darf.” Zur Finanzierung werden verschiedene Denkansätze vertreten, die im Wesentlichen auf eine Bereitstellung von Mitteln für die “Breitband-AG” abzielen. Ergänzt werden soll dies durch eine ausbaufreundliche Gesetzgebung, die zum Beispiel das Verlegen von Leerrohren bei Tiefbauarbeiten obligatorisch macht. “Vorstellbar sind viele Finanzierungsmöglichkeiten. Man muss letztlich etwas nur wollen. Dann finden sich auch Wege. Übrigens wäre das auch ein sinnvolles und nachhaltiges Konjunkturpaket.”, ist sich Rudolph sicher.


Die konkrete Umsetzung des flächendeckenden Ausbaus des Glasfasernetzes wird sich nach Ansicht von -geteilt.de- über zehn bis fünfzehn Jahre erstrecken. Der Bundesverband schlägt vor, das Land in Cluster aufzuteilen, die so zugeschnitten sind, dass sie sowohl städtische als auch ländliche Regionen umfassen. Rudolph: “So kann gewährleistet werden, dass ein gleichmäßiger Ausbau vom Ballungs- in den ländlichen Raum hinein erfolgt. Denn am Ende soll das Netz wirklich flächendeckend sein. Auch der Bauernhof braucht schließlich den Glasfaseranschluss.”


Der Bundesverband sieht neben den Kosten auch große Chancen. Denn da der Ausbau des Glasfasernetzes erst beginnt, können völlig neue Wege gegangen werden. “Bei der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes wurden aus heutiger Sicht entscheidende Fehler gemacht. Sie gilt es nun zu heilen und stattdessen die richtigen Mittel zu wählen. Unser Positionspapier kann und soll dabei helfen.” so Bernd Rudolph abschließend.


Das Positionspapier kann hier heruntergeladen werden: http://www.geteilt.de/download/positionen/positionspapier_glasfaserausbau.pdf


Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- e.V.

Bernd Rudolph

Lassallestr. 16


08058 Zwickau

Deutschland


E-Mail: presse1@geteilt.de

Homepage: http://www.geteilt.de

Telefon: 0151/50595451


Pressekontakt

Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- e.V.

Bernd Rudolph

Lassallestr. 16


08058 Zwickau

Deutschland


E-Mail: presse1@geteilt.de

Homepage: http://www.geteilt.de

Telefon: 0151/50595451



Datenvolumen im Internet explodieren - Deutschland braucht ein Glasfasernetz