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5 Ağustos 2015

Vom Jäger zum Gejagten: ESET zeigt die Angriffswege von Cyber-Kriminellen auf Gamer

Cyberkriminelle greifen Gamer an und so steigen die Fälle von Diebstahl digitaler Währungen und In-Game-Items kontinuierlich an.


Jena, 5. August 2015 – Gamer sind heutzutage mehr denn je im Visier von Cyberkriminellen. So steigen die Fälle von Diebstahl digitaler Währungen und In-Game-Items kontinuierlich an. Der Security-Software-Hersteller ESET skizziert im folgenden Beitrag pünktlich zur Spielemesse Gamescom die Angriffswege der Betrüger, damit sich Spieler durch Vorsichtsmaßnahmen bestmöglich vor diesen Gefahren schützen können.


1. DDoS-Attacken legen Spiele-Server lahm: „Game Over“ für Online-Gamer


Denial-Of-Service- (DoS) oder Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffe werden oft zum Lahmlegen einer Webseite oder eines Webservices eingesetzt. Ziel ist es, den Webserver mit einer Flut an Anfragen und dadurch mit so viel Traffic zu überschwemmen, bis er „kollabiert“ und offline gehen muss. Damit endet auch der Spiele-Spaß für Online-Zocker. Ohne erreichbaren Gaming-Server funktionieren viele beliebte Spiele nicht.


Eine Reihe an so genannten Hacktivismus-Gruppen wie Lizard Squad hat in der Vergangenheit häufig zum Angriff geblasen – vorrangig gegen Spieledienste. Der wahrscheinlich prominenteste Vorfall in diesem Zusammenhang ist die Attacke auf die Online-Dienste „Sony PlayStation Network“ und „Microsoft Xbox Live“ an Weihnachten 2014. Die wurden damit vollständig aus dem Verkehr gezogen. Tausende Gamer konnten auf beide Services nicht mehr zugreifen.


Bereits bei dem großen Datendiebstahl von „PlayStation Network“ im Jahr 2011 spielte ein DDoS-Angriff eine große Rolle. Der Security-Anbieter Incapsula berichtete außerdem, dass ein namenloser Spiele-Hersteller letztes Jahr mit einer 38 Tage anhaltenden DDoS-Attacke zu kämpfen hatte.


Glücklicherweise lassen sich DDoS-Angriffe schnell eindämmen und führen eher zu Unstimmigkeiten als zu finanziellen Schäden oder Datenverlusten.


2. Datenklau durch gefälschte Webseiten


Malware wird Nutzern auf allen möglichen Webseiten untergejubelt. Nicht nur auf eigens erstellten Fake-Seiten, sondern auch auf seriösen Webseiten renommierter Unternehmen, mit dem Ziel, die Daten von ahnungslosen Usern abzuzocken.


Laut Forbes wurde Amazons Live-Streaming Portal Twitch im März 2015 mit Schadsoftware verseucht. Viel häufiger versuchen Angreifer aber, auf direktem Wege Nutzer ohne ihr Wissen über manipulierte Seiten mit Malware zu infizieren, um ihre Login-Daten zu stehlen und ihre Schadsoftware auf andere Rechner zu verbreiten. Anfang des Jahres zum Beispiel wurde über eine gefälschte Steam-Seite schädlicher Code an den Mann gebracht. Vor kurzem erst war auch in seriös scheinenden Games wie Cowboy Adventure und Jump Chess Malware entdeckt worden.


3. An den Geldkragen über Ransomware & Scareware


Im März dieses Jahres hatten Cyberkriminelle Spielerechner mit Ransomware infiziert. Die User mussten tatenlos zuschauen, wie ihre abgespeicherten Games unbrauchbar wurden. Einmal befallen, suchte die Schadsoftware gezielt nach Spielen auf dem PC und verschlüsselte die Dateien. Das Opfer musste im Tausch gegen diese Daten mindestens 500 US-Dollar in Bitcoins zahlen. Laut verschiedenen Berichten waren etwa 40 Games betroffen, darunter sehr beliebte Spiele wie „Call of Duty“, „World of Warcraft“, „Minecraft“ oder „World of Tanks“.


Angreifer versuchen auch, sich über Scareware-Apps zu bereichern. ESET entdeckte erst vor Kurzem 33 mit Scareware infizierte Minecraft-Anwendungen im Google Play Store. In diesem Fall täuschen die Apps vor, Cheats für das Game zu sein und behaupten fälschlicherweise, dass der Rechner des Users mit Malware befallen sei. Das Problem ließe sich beseitigen – mit Aktivierung einer SMS. Ein teures Unterfangen, denn der im wahrsten Sinne des Wortes angebotene „Premiumdienst“ kostet den Nutzer 4,80 Euro wöchentlich.


4. Passwörter um jedem Preis


Internetkriminelle sind besonders an Passwörtern und Anmeldedaten interessiert und dies ist im Wesentlichen unabhängig von der Branche. Einfaches Passwortraten ist dafür ein gängiger Weg. Allerdings setzen Cyberkriminelle auch auf so genannte Brute-Force-Attacken und versuchen, die Codes durch die Nutzung einer Passwort-Bibliothek zu knacken. Auch Keystroke-Logging, bei dem Tasturanschläge aufgezeichnet werden, ist eine beliebte Masche.


5. Mit Social Engineering geht alles


Angreifer spielen gern Social Engineering-Techniken wie Phishing aus, um ihre Opfer auszuspionieren und dann zu attackieren. Zuerst spähen sie Twitter- oder Facebook-Profile aus, im Anschluss senden sie eine gezielte Phishing-E-Mail, die den Nutzer auf gefälschte Webseiten lenkt. Oder versenden in der E-Mail selbst einen malwareverseuchten Anhang.


Steam-User haben dies im letzten November schmerzlich herausfinden müssen, als sie in einer Phishing-E-Mail den kostenlosen Bildschirmschoner im Anhang öffneten und sich dadurch einen Trojaner auf ihren Rechner spielten.


Um die genannten Einfallstore bestmöglich zu schließen, ist zunächst jeder Nutzer dazu aufgerufen, mit äußerster Vorsicht im Internet zu agieren. Für zusätzliche Sicherheit sorgen Security-Lösungen wie die ESET Smart Security oder ESET NOD32 Antivirus. Diese sind zu 100 Prozent kompatibel mit dem neuen Windows 10 und eröffnen Spielern folglich die Möglichkeit von sicherem Gaming mit DirectX 12.


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20 Temmuz 2015

Security Software: ESET wächst deutlich schneller als der Markt

Analyse von Gartner sieht das inhabergeführte Unternehmen in den Top 5 der Security-Anbieter mit weltweiter Relevanz


Jena, 20. Juli 2015 – Der Security-Software-Hersteller ESET setzt seinen Wachstumskurs weiter fort. Wie eine aktuelle Analyse von Gartner anhand von Marktdaten aus dem Vorjahr zeigt, wächst ESET deutlich schneller als der Markt. Das bereits 1992 gegründete Unternehmen zählt laut der aktuellen Erhebung damit weltweit zu den Top 5 IT-Sicherheitsanbietern im Consumer- und Endpoint-Security-Bereich und ist in der Spitzengruppe das einzige Unternehmen mit Haupt- und Stammsitz in der EU.


Wachstum von 8 Prozent in 2014


Der weltweite Security-Markt ist laut Gartner im Jahr 2014 bei einem Umsatz von 21,4 Milliarden US-Dollar (entspricht rund 19,6 Milliarden Euro) um 5,3 Prozent gewachsen. ESET konnte laut der Gartner-Analyse ein Wachstum von 8 Prozent verbuchen und dadurch den Marktanteil bei Consumer- und Enterprise-Security-Lösungen innerhalb von zwei Jahren von 4,0 Prozent (2012) auf 5,1 Prozent (2014) ausbauen.


Gartner prognostiziert der Branche in diesem Jahr einen Umsatz von 76,9 Milliarden US-Dollar (rund 70,4 Milliarden Euro), bedingt durch die steigende Anzahl von neuer, vernetzter Technologie und Software, die folglich immer neue Angriffsmöglichkeiten für Cyber-Kriminelle bietet und nach modernen Schutzvorrichtungen verlangt.


Globale Daten konsistent zu Expansion in Deutschland


Die Ergebnisse der Gartner-Studie decken sich mit der Expansion, die ESET aktuell weltweit und getrieben von der guten Bilanz in Deutschland ausweisen kann: So wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres am Standort Jena alleine neun neue Mitarbeiter begrüßt, darunter erst kürzlich die neue Marketing-Chefin Claudia Ketzer. Der Personalaufbau soll in den Folgemonaten weitergehen, sieht ESET seine Mitarbeiter doch als wichtigen Wachstumstreiber.


„Wir sind sehr stolz, zur Spitzengruppe der IT-Sicherheitsanbieter mit weltweiter Relevanz zu zählen. Möglich gemacht haben dies die Menschen im Unternehmen, die immer an unsere gemeinsame Vision glauben. Weil wir wissen, wie wichtig unsere Mitarbeiter für unseren Erfolg sind, werden wir auch weiter massiv in neues Personal und den Ausbau der DACH-Region investieren“, so Stefan Thiel, Country Manager DACH bei ESET Deutschland.


In der Slowakei sind die Sicherheitslösungen von ESET marktführend. Auch in der Tschechischen Republik und Japan gehören die Lösungen von ESET zur Spitzengruppe – mit Bestnoten bei der Kundenzufriedenheit, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Weltweit zählt das inhabergeführte Unternehmen mittlerweile über 1.000 Mitarbeiter und ist in über 180 Ländern aktiv. Die Mitarbeiterzahlen von ESET wuchsen in der Vergangenheit konsequent und stetig an. Der zehnte Mitarbeiter wurde von den Gründern Miroslav Trnka, Peter Pasko und Rudolf Hrubý 1995 angestellt, im Jahr 2006 waren es 100. Im Zeitraum zwischen 2006 und 2010 verzeichnete ESET weltweit schon mehr als 500 Mitarbeiter – und verdoppelte diese Zahl im Frühjahr 2015.


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Seit 1992 schützt ESET mit modernsten Antimalwarelösungen Unternehmen und Privatanwender vor PC-Schädlingen aller Art. Der slowakische Sicherheitsspezialist gilt – dank der vielfach ausgezeichneten ThreatSense-Engine – als Vorreiter bei der proaktiven Bekämpfung selbst unbekannter Viren, Trojaner und anderer Bedrohungen. Die hohe Malwareerkennung und Geschwindigkeit sowie eine minimale Systembelastung zeichnen alle ESET-Produkte, wie beispielsweise ESET NOD32 Antivirus und ESET Smart Security, aus. ESET hat seine Zentrale in Bratislava (Slowakei) und besitzt eigene Niederlassungen in Prag (Tschechische Republik), San Diego (USA), Bristol (UK), Buenos Aires (Argentinien), Singapur und Jena. ESET-Lösungen sind über ein Netz exklusiver Distributoren in mehr als 180 Ländern weltweit erhältlich.

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12 Haziran 2015

Umfrage von ESET zeigt: IT-Experten sehen in Social Media Einfallstor für Hacker

Unternehmen und Mitarbeiter kennen die Sicherheitsrisiken von Social-Media-Angeboten nicht und schützen sich nicht


Jena, 12. Juni 2015 – Laut einer neuen Umfrage des Security-Software-Herstellers ESET glauben 80 Prozent der IT-Experten, dass Social-Media-Kanäle ein leichtes Einfallstor in Unternehmensnetzwerke sind. Grund hierfür sind zu lasche oder vernachlässigte Sicherheitsmaßnahmen. Darüber hinaus gaben 36 Prozent an, dass sich ein Angreifer leicht Zugang über die bei der Arbeit genutzten Socal-Media-Seiten verschaffen könnte.


12 Prozent der Befragten berichteten, dass ihr Netzwerk bereits über Social-Media-Kanäle mit Viren infiziert wurde. Obwohl 56 Prozent sagten, dass ihr Unternehmen eine Reglementierung bezüglich der Nutzung von Social Media hat, gaben ebensoviele zu, dass die Umsetzung dieser Regelung nie kontrolliert wurde. Die Umfrage wurde im Mai 2015 unter 200 IT-Experten in England durchgeführt.


Sorgloser Umgang mit Social Media

Als Teil der Studie wurden zudem 1.000 Arbeitnehmer über ihren Umgang mit Social Media am Arbeitsplatz befragt. 36 Prozent der Befragten gaben an, dass Einschränkungen für die Social-Media-Nutzung ihrer Meinung nach aufgrund höherer Produktivität eingeführt wurden und nicht als Schutzmaßnahme vor Viren & Co.


„Bei der Entwicklung von Sicherheitsstrategien wird Social Media in Unternehmen oft noch übersehen. Viele nehmen hier keine Bedrohung wahr – doch diese Annahme ist falsch. Hacker suchen sich immer wieder neue Wege, um Zugriff auf Firmennetzwerke zu erhalten und Social Media kann hier eine offene Tür sein“, so Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET.


Erschreckenderweise kennt rund ein Viertel der Befragten jemanden, dessen Facebook-Identität gestohlen wurde – oder war sogar selbst davon betroffen. „Cyberkriminelle nutzen Social Media um Malware und Exploits an der Firewall des Unternehmens vorbei zu schmuggeln“, so Uhlemann weiter. „Betrüger tricksen User aus, indem sie diese auf angeblich seriöse Seiten locken und dort ihre Daten stehlen. IT-Experten haben keinen Überblick darüber, was ihre Mitarbeiter auf Social-Media-Kanälen tun und ob die Seiten, die sie besuchen, eine potenzielle Gefahr für das Unternehmen darstellen.“


Ein ,Like’ kann ernste Folgen haben

Des Weiteren hat die Untersuchung gezeigt, dass 33 Prozent der erwerbstätigen Befragten eine Facebook-Seite „liken“ würden, um etwas zu gewinnen. Nur drei Prozent konnten behaupten, dass sie so auch wirklich einmal einen Preis gewonnen haben. Die Mitarbeiter wurden zudem gefragt, ob sie eine Seite wieder „unliken“ würden, wenn Sie feststellen, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt. 12 Prozent würden hier keinen Handlungsbedarf sehen.


Ein Fehler: Denn eine der derzeit größten Betrugsmaschen auf Facebook ist das sogenannte ,Likejacking’. Hierbei werden Nutzer dazu gebracht, einen Facebook-Status für eine Seite abzusetzen, die sie eigentlich nicht „liken“ wollten. Dadurch verbreiten sich Hoaxes und Spam weiter. Dieses Vorgehen ist aktuell sehr beliebt und beinhaltet normalerweise verlockende Videos. Ein Klick leitet den Nutzer auf eine externe Seite, die versucht, Malware auf den Computer herunterzuladen. „Nutzer sollten sich über die Gefahren von ,Likejacking’ bewusst sein und kritisch hinterfragen, was wirklich ein ,Like’ bei Facebook wert ist. Denn ein Klick auf die falsche Seite kann mehr Schaden anrichten, als viele annehmen“, erklärt Uhlemann.


Unternehmen sind also gut beraten, ihre Mitarbeiter für die Gefahren im Umgang mit Social Media am Arbeitsplatz zu sensibilisieren. Eine passende Virenschutzlösung sichert das Unternehmensnetzwerk zusätzlich ab.


Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich auf dem ESET Security Blog WeLiveSecurity.


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