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8 Ekim 2015

Mario Barth deckt auf: "Freiheit für Flipper" - Tiergarten Nürnberg in der Kritik

Mario Barth deckt auf: (Mynewsdesk) In der neuen RTL-Staffel „Mario Barth deckt auf“ stand am Mittwoch Abend auch das Delfinarium des Tiergarten Nürnberg im Fokus der Kritik. Geldverschwendung, Salzwasseraustritt mit Schädigung der Umwelt, Psychopharmakagabe, Auswilderung der Tiere und politische Fehler waren die Themen des Sendebeitrags.?? Sämtliche Promis mit Nina Heinemann, Dieter Nuhr, Ingo Appelt, Christopher Posch, Joachim Llambi, Franz Obst, Florian Schroeder, Annett Möller und Sportmoderatorin Laura Wontorra forderten mit Mario Barth unter dem tosenden Beifall der Studiobesucher „Freiheit für Flipper“. 


Bereits im Vorfeld des Sendebeitrags schlugen die Wellen auf sozialen Netzwerken hoch. Einige Delfinarienbefürworter sorgten sich um eine angeblich unzureichende Recherche des Senders, obwohl noch keiner den Sendeinhalt kannte. Die Delfinariengegner von der Tierschutzorganisation Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) warfen dem Tiergartendirektor Dag Encke Verantwortungslosigkeit gegenüber den sensiblen Meeressäugern und den politisch Verantwortlichen in Nürnberg „Unverschämtheiten“ vor, weil sie dem „Bürger tief in die Tasche gegriffen“ hätten. ??


Vorgeprescht mit dem Begriff der „Unverschämtheit war jedoch der zweite Bürgermeister Christian Vogel (SPD). Auf seiner Facebook-Seite schrieb Vogel über das Wal- und Delfinschutz-Forum: „Nur der schnellen Schlagzeile wegen Fakten unter den Tisch zu kehren und Halbwahrheiten verkünden – wie es der WDSF macht – ist nicht nur ein schlechter Stil sondern schlicht unverschämt.“ Das WDSF kritisiert bereits seit mehr als acht Jahren die Delfinhaltung als „katastrophal“ und den kostenträchtigen Neubau der sogenannten „Delfinlagune“ als politisches Debakel. Ebenso deckte das WDSF die fortlaufende Medikamentengabe des Tiergartens für die Delfine auf. Aus ursprünglich geplanten 10 Millionen Investitionskosten im Jahr 2005 sind bis heute über 31 Millionen Euro geworden. ??


Ein Ende der Kostenspirale ich nicht abzusehen, weil durch offensichtliche Planungsfehler seit der Lagungeneröffnung im Jahr 2011 durch undichte Stellen rund 86 Tonnen Salz in die Umwelt eindrangen, wobei ein ganzer Wald zerstört wurde, mehre tausend Kubikmeter Salzwasser versickert sind und seit Entdeckung des Lecks in die öffentliche Kanalisation abgeleitet werden, berichtete der Stern. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den Tiergarten aufgenommen, so das Bayerische Fernsehen.?? Auf den mehreren Millionen Sanierungskosten wird der städtische Tiergarten wohl selbst sitzen bleiben, weil die Versicherungshaftung des Planungsbüros auf 300.000 Euro beschränkt sein soll, teilte ein Journalist dem WDSF mit.


Mario Barth forderte alle Fernsehzuschauer auf, in den sozialen Netzwerken eigene Beiträge unter dem Motto „Freiheit für Flipper“ zu posten. Der per Skype zugeschaltete ehemalige TV-Flipper-Trainer, Ric OBarry, bedankte sich ausdrücklich bei Mario Barth und appelierte, keine Eintrittskarten für Delfinarien zu kaufen. WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller verwies im Sendebeitrag auf die Möglichkeiten einer Auffangstation für Show-Delfine, wie sie bereits im Dolphin Reef in Israel praktiziert worden seien. Die Tierschutzorganisationen ProWal und WDSF planen dazu das Projekt „Dolphin Care – Rescue Center Red Sea“ das sie auf Facebook vorstellen.


Das WDSF fordert nach den dargestellten Skandalen in „Mario Barth deckt auf“ den sofortigen Rücktritt des Nürnberger Oberbürgermeisters Ulrich Maly (SPD), des für den Tiergarten verantwortlichen zweiten Bürgermeisters Christian Vogel (SPD) und des mitverantwortlichen dritten Bürgermeisters Klemes Gsell (CSU) sowie des Tiergartendirektors Dag Encke und die Schließung des Delfinariums.


??WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Auch wenn keiner der Verantwortlichen persönlich für das Katastrophen-Delfinarium haftet, ist es dem Bürger nicht zuzumuten, für die Fehler der Vergangenheit einzustehen. Für die Delfine muss ein sofortiges Nachzuchtverbot nach den vielen Todesfällen her und die Prüfung einer Auswilderungsmöglichkeit oder sorgsamen Betreuung in einer Meeresbucht. Eine Gefangenschaftshaltung von Delfinen ist purer Egoismus der Delfinarienbetreiber. Auch wir fordern die Freiheit für Flipper und raten dringend vom Besuch der beiden Delfinarienzoos in Nürnberg und Duisburg ab.“


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26 Ağustos 2015

Falsche Tatsachenbehauptung nach Delfinbabytod im Zoo Duisburg - Tierschutzorganisation wehrt sich

(Mynewsdesk) Im Vorfeld des am vergangenen Sonntag nach einer Woche plötzlich verstorbenen Delfinbabys hatte Zoodirektor Achim Winkler am Mittwoch letzter Woche auf der Homepage und der Facebook-Seite des Duisburger Zoos veröffentlicht, dass „der lokale Sender Radio Duisburg vom Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) darauf hingewiesen wurde, dass bei dem geborenen Delfinjungtier der Inzuchtverdacht im Raume stehen würde“. Verschiedene Medien hatten diese Meldung offenbar ungeprüft übernommen. Das WDSF hat nun in einer eidesstattlichen Versicherung gegenüber dem Amtsgericht Duisburg die Aussage des Zoodirektors dementiert.


?WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Da es nur den einen Zuchtbullen Ivo im Delfinarium gibt, ist die Behauptung völlig aus der Luft gegriffen und die Medien wurden vom Zoochef getäuscht. Niemals haben wir behauptet, dass das Delfinbaby eine Inzucht sei und dies zum Tod geführt habe. Wir hatten zu Radio Duisburg definitiv keinen Kontakt, was uns der Sender ausdrücklich bestätigt hat. Die Aussage des Zoodirektors ist eine falsche Tatsachenbehauptung.“


?Winkler hatte in seiner Veröffentlichung, die nach wie vor auf der Zoo-Homepage steht, unterstellt, dass das WDSF mit seiner angeblichen Aussage versuchen würde, „Hörer und Leser mit falschen Vermutungen und sogar Behauptungen gegen den Zoo aufzubringen“. In einer Pressemitteilung vom 25. August wiederholt Winkler seine Vorwürfe und spricht von „irrsinnigen Behauptungen des Hagener Steuerberater und Delfinariengegner“.


?Direkt nach der Geburt des Delfinbabys war von einer Bilderbuchschwangerschaft die Rede und dass das Delfinkab gesund gewesen sei. Gleichzeit räumt Winkler in einer aktuellen Pressemitteilung nun jedoch ein, dass das Delfinmädchen eine „antibiotische Unterstützung“ erhalten hat. Das WDSF kritisiert, dass auch die Delfinmutter Pepina während der Schwangerschaft an mdst. 13 Tagen ein Antibiotikum wegen eines Hustens und ein Antibakterium aufgrund eines Pilzbefalls verabreicht bekam, wie sich aus den tiermedizinischen Berichten des Zoos ergäbe.


?Ortmüller dazu: „In der Humanmedizin wird zu Antibiotika bei Husten nur geraten, wenn eine andere Grunderkrankung wie beispielsweise Asthma vorliegt. Das können wir bei der Delfinmutter Pepina aufgrund der Zooberichte allerdings ausschließen. Nach Absetzen der Medikamente stellte sich nach 16 Tagen der Husten bei Pepina erneut ein. So steht es im tiermedizinischen Bericht.“


?Das WDSF hatte ebenso kritisiert, dass am Vortag des Todes des Delfinbabys im Zoo eine Ferrari-Show als lautstarke Kulisse für alle Zootiere unerträglich gewesen sei. Der Zoo sprach von einem PS-starken Event, dementierte aber seine vorherige Ankündigung, dass die „eleganten Flitzer“ vor dem Delfinarium gestanden hätten.


?Winkler weist in seiner Pressemeldung darauf hin, dass in den letzten Jahren „5 Jungtiere erfolgreich aufgezogen wurden“. WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller dazu: „Leider verschweigt der Zoo, dass im Duisburger Delfinarium von insgesamt 27 Jungtieren nur sieben bisher überlebt haben. Das entspricht einer Todesrate von rund 75 Prozent, die im Freiland nicht vorliegt und dort bereits zum Aussterben der Großen Tümmler geführt hätte. Von ursprünglich zehn Delfineinrichtungen in Deutschland gibt es nur noch die Delfinarien in Duisburg und Nürnberg. Die Nachzucht ist nicht nachhaltig und die enge Betonbeckenhaltung ist unerträglich für die sensiblen Meeressäuger. Die einzige Lösung wäre als Gnadenplatz eine menschenbetreute Meeresbucht zum Wohl der verbliebenen Delfine mit der Prüfung von Auswilderungsmöglichkeiten.“


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Falsche Tatsachenbehauptung nach Delfinbabytod im Zoo Duisburg - Tierschutzorganisation wehrt sich

24 Ağustos 2015

Delfinkalb stirbt nach nur einer Woche - WDSF kritisiert "laustarke Ferrari-Show" vor Delfinarium

Delfinkalb stirbt nach nur einer Woche - WDSF kritisiert (Mynewsdesk) Das Delfinkalb im Duisburger Delfinarium hat nur eine Woche in Gefangenschaft überlebt. Von 27 Nachzuchten im Duisburger Zoo gelang damit nur mit sieben Tieren die Aufzucht. Der Nürnberger Tiergartendirektor Dag Encke im Jahr 2013 anlässlich einer Bundestagsanhörung: „Von den 26 Geburten waren fünf Totgeburten. Elf Jungtiere starben in den ersten 13 Lebenstagen. Ein Jungtier starb nach 67 Tagen. Ein Jungtier starb nach zwei Jahren. Ein Tier starb im Alter von elf Jahren.“


Einen Tag vor dem Tod des Delfinkalbs fand im Zoo am Samstag, den 22. August, auch vor dem Delfinarium eine Ferrari-Show statt. Einen ersten Fototermin mit den „eleganten Flitzern“ gab es bereits am vergangenen Mittwoch. „Hat der unerträgliche Lärm zum Tod des Delfinbabys beigetragen?“, fragt das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF). In der Richtlinie zur Tierhaltung (Säugetiergutachten) heißt es nach Angaben des WDSF: „Tiere sind so zu halten, dass den biologischen und den Erhaltungsbedu?rfnissen der jeweiligen Art Rechnung getragen wird. Die Haltung orientiert sich an den natu?rlichen Lebensbedingungen, den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und tiergartenbiologischen Erfahrungen….Die Tiere sind vor u?berma?ßigem La?rm zu schu?tzen.“ Der Zoo selbst hatte die Ferrari-Show auf seiner Facebook-Seite angekündigt und sprach dort von einem „PS-starken Event“.


WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Es ist skandalös, dass der Zoo-Direktor Achim Winkler unmittelbar nach der Geburt des Delfinbabys eine lautstarke Ferrari-Show direkt vor dem Delfinarium zugelassen hat. Das grenzt an Tierquälerei. Aus Tierschutzsicht bedauern wir das Ableben des Delfinbabys aus tiefstem Herzen.“ Nach vom WDSF ermittelten über 60 verstorbenen Meeressäugern im Duisburger Delfinarium fordert die Tierschutzorganisation erneut einen Nachzuchtstopp und die Beendigung der „katastrophalen Delfinhaltung“.


Der Zoo Duisburg in einer ersten Stellungnahme zum Tod des Delfinbabys: „…Die Tatsache, dass auch im Freiland aufgrund des nicht gegebenen Immunitätsstatus neugeborener Delfine eine dramatisch hohe Jungtiersterblichkeit als populationsregulierender Faktor gegeben ist, stellt für den Zoo keinen Trost dar, zumal die Zoomitarbeiter nun wieder befürchten müssen, sich gegenüber haltlosen Anschuldigungen selbsternannter Delfinschützer behaupten zu müssen. …“


Im Freiland liege die Jungsterblichkeit allerdings definitiv nicht so „dramatisch hoch“ wie in Gefangenschaft im Duisburger Delfinarium mit nun rund 75 Prozent, wie der Zoo zu vermitteln versuche, meint das WDSF. Die Todesrate im Delfinarium sei allerdings dramatisch, sagt der WDSF-Geschäftsführer. Der Hinweis des Zoos auf die „nun befürchteten haltlosen Anschuldigungen selbsternannter Delfinschützer“ stelle dem Zoo ein Armutszeugnis aus und lasse jede Sachlichkeit und Einsicht fehlen, so das WDSF. 


Der Streit zwischen dem Zoo und dem WDSF geht weiter. In der vergangenen Woche hatte der Zoo Duisburg auf seiner Homepage die Behauptung aufgestellt, dass sich das WDSF gegenüber einem Radiosender geäußert hätte, dass es sich bei dem Delfinkalb um eine Inzucht handeln würde. Gegen diese Unterstellung hat das WDSF eine einstweilige Verfügung vor Gericht beantragt.


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13 Temmuz 2015

Tierschützer sorgen sich um Delfin-Kalb und kündigen weitere Belege einer illegalen Delfinhaltung in Nürnberg an

Tierschützer sorgen sich um Delfin-Kalb und kündigen weitere Belege einer illegalen Delfinhaltung in Nürnberg an(Mynewsdesk) Große Sorgen um den Nürnberger Delfin-Nachwuchs machen sich derzeit die Delfin- und Walschutzorganisationen ProWal und das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF).


Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des WDSF (http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien/delfinarium-nuernberg), ist verwundert über die freudige Aussage einer Nürnberger Tiergarten-Mitarbeiterin, dass das Delfin-Kalb NAMI vor ein paar Tagen zum ersten Mal Eiswürfel geschluckt hätte und bisher feste Nahrung verweigert hätte, da sich aufgrund einer Akteneinsicht ein anderer Sachverhalt ergibt.


Jürgen Ortmüller: „Eiswürfel gehören bekanntlich nicht gerade zur natürlichen Nahrung von Delfinen. Gelantine und Eiswürfel erhalten Delfine in Gefangenschaft als Futterergänzung, weil sie durch das Fressen von totem Fisch nicht genug Flüssigkeit aufnehmen können. Da Delfine kein Wasser trinken und sie durch die nicht artgerechte Fütterung oftmals nierenkrank werden, wird, wie bei den Wildfängen MOBY und JENNY, ein Schlauch in den Rachen geschoben und ihnen jeweils etwa drei Liter Wasser täglich eingeflößt. Im Meer regeln die Delfine ihren Flüssigkeitshaushalt durch das Fressen von lebendenden Fischen und die meisten von ihnen verpönen toten Fisch, den sie als Aas betrachten.


Laut einer dpa-Meldung behauptete die Tiergarten-Mitarbeiterin Christiane Thiere, dass das Delfin-Kalb NAMI noch keinen Fisch mag und sie nun nach acht Monaten Muttermilch-Aufnahme beginnen würde, langsam feste Nahrung zu fressen. Diese Aussage entspricht nicht der Wahrheit. Laut dem zooeigenen Akteneintrag vom 7. März fraß NAMI bereits zu diesem Zeitpunkt ab und zu Sprotten – eine Heringsart!


NAMI ist laut Angaben von Frau Thiere inzwischen kaum noch bei ihrer Mutter SUNNY anzutreffen, was nicht verwundert, denn die Delfin-Mutter hat ihren Nachwuchs bereits schon so heftig gebissen, dass es mit Antibiotika behandelt werden musste! Träfe es zu, dass das Delfin-Kalb keinen toten Fisch mag und sie auch keine Muttermilch erhält, dann befürchte ich das Schlimmste! Nur von Eiswürfeln kann ein Delfin nicht satt werden! Am 23. Januar hatte SUNNY eine Entzündung im Zahnbereich die ebenfalls mit Antibiotika behandelt wurde. Hätte die Delfin-Mutter damals nichts mehr gefressen, ihr Nachwuchs wäre Mangels Muttermilch verhungert! Es ist unverantwortlich, weiterhin an der Delfinzucht festzuhalten, wenn man bereits 33 tote Delfine zu beklagen hatte!“


ProWal zeigte den Nürnberger Tiergarten nun auch wegen illegaler Fütterungs-Methoden an.


Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal: „Laut den Vorgaben des Säugetiergutachtens, an das der Nürnberger Tiergarten gebunden ist, soll angestrebt werden, dass die Delfine ihre Nahrung teilweise selbst suchen und dabei auch Erfolg haben sollen. Solche Bestrebungen gibt es im Nürnberger Delfinarium nicht, denn die Delfine werden ausschließlich aus Futtereimern handgefüttert. Die Fütterung der meisten Delfine findet hauptsächlich nach einem Belohnungsprinzip statt, denn während den Show-Vorführungen erhalten die Tiere eine Fisch-Belohnung nach einem von ihnen verlangten und dann ausgeführten Kommando.


Kein anderes Tier im Nürnberger Tiergarten muss sich das Futter so verdienen, wie die Delfine, was nicht akzeptabel ist! Das Futter wird den Delfinen nicht in der vorgeschriebenen Weise zugestanden, da es nie so platziert wird, dass es die Tiere selbst suchen können! Vorgeschrieben ist auch, dass für alle Tiere eine Futterstelle vorhanden sein muss, damit sie angemessen fressen können. Solche Futterstellen gibt es nicht und deshalb können die Meeressäuger nicht dann fressen, wenn sie hungrig sind!“


ProWal hat jüngst ein Dossier (http://walschutzaktionen.de/2656911/home.html) veröffentlicht, welches belegt, dass die Delfinhaltung in Nürnberg illegal ist. Die Tierschutz-Organisation hat nach eigenen Angaben mehrere Hundert Verstöße gegen die Vorgaben zur Haltung der Delfine in Gefangenschaft dokumentiert, die nun 14 Strafanzeigen wegen vermuteter Tierquälerei zur Folge hatte.


Foto: ProWal/WDSF – frei verfügbar


Hintergrund:


http://www.infranken.de/regional/nuernberg/Nuernberger-Delfinbaby-steht-auf-Eiswuerfel;art88523,1111010


http://swp.de/ulm/nachrichten/vermischtes/Nuernberger-Delfinbaby-steht-auf-Eiswuerfel;art4304,3321996


Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/wdsf/pressreleases/tierschutzer-sorgen-sich-um-delfin-kalb-und-kundigen-weitere-belege-einer-illegalen-delfinhaltung-in-nurnberg-an-1191472) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF) (http://www.mynewsdesk.com/de/wdsf).


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9 Mart 2015

Die Gefahren einer Delfintherapie

Die Gefahren einer Delfintherapie (Mynewsdesk) Eltern von behinderten Kindern greifen nach jedem Strohhalm, um ihren Kindern zu helfen. Dazu gehört oft auch eine Delfintherapie. Die Bild am Sonntag (BamS) berichtete jetzt nach Hinweisen des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) über zweifelhafte Delfintherapien und das Leiden der Delfine.


Branko Weitzmann aus Deutschland, so die BamS, bezeichnet das tägliche halbstündige Planschen mit Delfinen für eine Woche zu einem Preis von rund 1500 Euro plus Reisekosten im tunesischen Friguia-Park als Delfintherapie.


?Was die meisten nicht wissen ist, dass die Delfine eine qualvolle Vergangenheit haben. Die Wildtiere in Tunesien stammen aus der grausamen Treibjagd einer Bucht im japanischen Taiji. Der Oscar-prämierte Dokumentarfilm Die Bucht (The Cove) deckte vor einigen Jahren die Delfin-Massaker auf. Seitdem wird das alljährliche blutige Spektakel weltweit verurteilt.


Da kaum eine Krankenkasse eine Delfintherapie bezahlt, weil der medizinische Heileffekt wissenschaftlich nicht bewiesen ist, wird meist zu Spendenaktionen aufgerufen, ohne zu wissen, dass durch eine Delfintherapie das Leiden der in Gefangenschaft gehaltenen Delfine gefördert wird.


Christa K., Mutter eines behinderten Kindes gegenüber dem WDSF: “Ich glaube, es wäre für einige Eltern ein großer Vorteil, wenn sie ihre Energie nicht in einen Spendenmarathon stecken würden, sondern einfach mit den Kindern privat in einen Urlaub ohne Delfine starten würden.Mein Sohn hat bis heute noch kein einziges mal “Mama” zu mir gesagt, obwohl er zweimal eine solche Therapie bei der Organisation dolpin aidhatte.


Eine wissenschaftliche Langzeitstudie über die Delfintherapie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg hat ergeben, dass lediglich in der Wahrnehmung von Eltern der jungen Patienten eine vorübergehender Veränderung eingetreten war. Der Privatdozent Christian Schulze von der Ruhr-Universität Bochum vermisst in einer Rezension zu der Veröffentlichung der Studie den Tierschutzaspekt, spricht von vermeidbaren methodischen Mängeln und dem Verdacht einer Auftragsarbeit. Der Meeresbiologe und Buchautor Karsten Brensing rät von einer Delfintherapie ab. Brensing weist auf die erheblichen Risiken der direkten Interaktion mit den Meeressäugern hin, zumal ein Delfin ein kaum berechenbares Wildtier sei.


WDSF-Homepage zur Delfintherapie


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