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17 Kasım 2015

Betriebliche Altersvorsorge: Vorbild Niederlande

Trends für den deutschen Markt?


Betriebliche Altersvorsorge: Vorbild NiederlandeMit einem Pensionsvermögen in Höhe von rund 166 % des Bruttoinlandsprodukts sind die Niederlande weltweit führend. Über 90 % der Arbeitnehmer zahlen in einen Pensionsfonds ein. In Deutschland sind es nur rund 60 % mit einem Pensionsvermögen von ca. 5.300 EUR/Einwohner gegenüber ca. 71.000 EUR/Einwohner in den Niederlanden. Die drei größten Pensionsfonds in den Niederlanden sind größer als der größte deutsche Pensionsfonds und fast doppelt so groß wie der zweitgrößte deutsche. Entsprechend hoch ist die Bedeutung der betrieblichen Altersvorsorge in den Niederlanden.


Auch die Kosten unterscheiden sich in beiden Ländern deutlich. In Deutschland liegen die Gesamtkosten bei über 0,21 % des Pensionsvermögens – in den Niederlanden trotz höheren Volumens bei nicht einmal 0,18 %. Mehr als 3 Basispunkte Unterschied sind Welten in der Investmentfondsindustrie.


Bei solchen Zahlen ist es nicht verwunderlich, wenn man erfährt, dass in unserem Nachbarstaat das Pensionssystem der wichtigste Sektor nach dem Bankensystem ist. Es genießt dort einen hohen Stellenwert und wird vom Gesetzgeber aktiv geschützt, beispielsweise durch den Pension Act und das Financial Assessment Framework, und fordert einen hohen Deckungsgrad von 105 % plus zusätzliche Reserven.


Ebenfalls hohe regulatorische Anforderungen, besonders im Meldewesen und der Risikoüberwachung sowie die Komplexität in der Administration bestimmen den deutschen Markt. Auf der anderen Seite genießt die betriebliche Altervorsorge in Deutschland ein hohes Ansehen und trägt erheblich zur Attraktivität eines Arbeitgebers bei, so Daniel Schepp, Executive Director Sales von der KAS Bank N.V. – German Branch.


In seinem Referat beim 12. INVESTMENT FORUM in München stellte er dar, dass die steigende Komplexität und das fehlende eigene Know-how die wichtigsten Gründe für das Outosurcing der Administration der bAV sind. Auch wie der deutsche Markt in der Zukunft von den Trends in den Niederlanden profitieren kann, zeigte Daniel Schepp auf.


Sein Foliensatz steht hier (http://www.konsort.de/fileadmin/konsort/documents/KAS_BANK_Daniel_Schepp_FINAL.pdf) zum Download bereit.


Zum INVESTMENT FORUM am 4. November in München hatte Konsort gemeinsam mit den Partnern Stefan Nützel – NeXeLcon und Nicolai Schödl Business Consulting in die Räumlichkeiten des Künstlerhauses eingeladen. Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung durch die Societe Generale Securities Services GmbH.


Über Konsort


Die Konsort GmbH ist eine Unternehmensberatung, die sich auf die Investmentfondsindustrie spezialisiert hat.


Konsort unterstützt Kunden in der Optimierung von Prozessen, Strategie und IT. Die Erfahrungen der Mitarbeiter reichen vom Portfolio-Management über die Fondsbuchhaltung bis hin zur Fondspreisbestätigung durch die Verwahrstelle und Sales-Prozesse. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Unternehmen auf die Bereiche Exchange Traded Funds (ETF) und Verwahrstellen.


Der Firmensitz ist in Mörfelden-Walldorf vor den Toren Frankfurts.


Kontakt

Konsort GmbH

Alexander Reschke

Bamberger Straße 10

64546 Mörfelden-Walldorf

+49 6105 94 63 94

presse@konsort.de

http://www.konsort.de



http://www.pr-gateway.de/media/primage/274408.jpgBetriebliche Altersvorsorge: Vorbild Niederlande

13 Nisan 2015

HHL-Reihe "Finanzierung des Masterstudiums". Teil 1: Begabtenförderung

HHL-Reihe Julian Allendorf zählte während seines Erststudiums an der Fachhochschule Münster zu den handverlesenen und besonders begabten Studenten, die durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert wurden. Zu dieser Unterstützung gehörten sowohl finanzielle Zuwendungen als auch ideelle Angebote zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit sowie Seminare, die der Weiterbildung und dem interkulturellen Austausch dienten.


Doch welche Institutionen konnte Julian Allendorf nun für sein geplantes Zweitstudium ansprechen? Da er in seiner Heimatgemeinde politisch aktiv ist, kam ihm die Idee, sich bei der Konrad-Adenauer-Stiftung zu bewerben. Sie fördert ebenfalls begabte und engagierte Studenten. “Die Chancen, dort aufgenommen zu werden, sind allerdings sehr viel größer als bei der Studienstiftung des Deutschen Volkes”, meint er und ergänzt: “Wichtig ist es jedoch, frühzeitig an die Bewerbung zu denken.”


Generell rät der 24-Jährige, der an der HHL einen Fulltime-Masterstudiengang (M.Sc.) absolviert, allen Studienbewerbern, sich intensiv mit den Voraussetzungen und Möglichkeiten zu beschäftigen, die eine Förderung durch politische Stiftungen bietet. “Es gibt viele Wege, die zum Ziel führen. Und es gibt mindestens ebenso viele Stiftungen.”


Von der Konrad-Adenauer-Stiftung erhält Julian Allendorf nun jeden Monat ein Büchergeld in Höhe von 300 Euro. “Da ich im Zweitstudium nicht mehr auf die Hilfe meiner Eltern zurückgreifen möchte, ist das eine große Unterstützung für mich.” Zusätzliche Förderungen bietet die Adenauer-Stiftung übrigens bei Auslandsaufenthalten. Einen hohen Wert hat außerdem die ideelle Unterstützung, in deren Genuss Stipendiaten wie Julian Allendorf zusätzlich kommen. So besucht der junge Münsterländer regelmäßig die Regionaltreffen der Konrad-Adenauer-Stiftung in Leipzig. “Dieses Netzwerk ist für mich genauso wichtig wie die finanzielle Förderung.”


Info: Weitere Informationen zur Bewerbung bei politischen Stiftungen und zur Bewerbung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung unter http://www.studis-online.de/ bzw. http://www.kas.de/


HHL gGmbH

Volker Stößel

Jahnallee 59


04109 Leipzig

Deutschland


E-Mail: volker.stoessel@hhl.de

Homepage: http://www.hhl.de

Telefon: 0341-9851-614


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