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3 Ağustos 2015

Rückschläge für Offshore-Öl- und Gasförderung in Kroatien

Umweltschützer begrüßen Rückzug von Ölkonzernen von der Öl- und Gasförderung in der Adria.


Rückschläge für Offshore-Öl- und Gasförderung in Kroatien„Sie verlassen das sinkende Schiff“, kommentiert der Biologe Ulrich Karlowski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) den Ausstieg mehrerer Energiekonzerne aus der geplanten Öl- und Gasförderung in der kroatischen Adria.


So gaben OMV aus Österreich und Marathon Oil aus den USA vor einigen Tagen ihre Bohrlizenzen zurück, was am 29. Juli 2015 schließlich auch von der „Kroatischen Agentur für Kohlenwasserstoffe“ bestätigt wurde.


Kroatischen Medien zufolge soll sich mittlerweile auch ExxonMobil zurückgezogen haben. Das Unternehmen hatte eine Kooperation mit dem kroatischen Energiekonzern INA anvisiert.


Absurde Begründung soll wahre Hintergründe verschleiern

Der Verzicht wird in Zagreb mit Grenzstreitigkeiten mit Slowenien und Montenegro begründet. Nach Ansicht der GRD ist dies absurd. Vielmehr dürften die anhaltenden Proteste im In- und Ausland sowie insbesondere der auf absehbare Zeit niedrige Ölpreis ausschlaggebend gewesen sein.


„Dies ist ein schwerer Schlag für einige Regierungsvertreter des Balkanstaates“, sagt Ulrich Karlowski. Kritiker hatten von Anfang an das völlig intransparente Vergabeverfahren bemängelt und unrechtmäßige Bereicherung vermutet.


Im Korruptionsindex 2014 von Transparency International ist Kroatien im Vergleich zum Vorjahr um vier Plätze auf den 61. Rang gefallen und liegt damit um einiges näher an Bosnien-Herzegowina (Rang 80) als z.B. an Slowenien (Rang 39).


Im März 2015 musste der Beginn der ersten Probebohrungen auf 2016 verschoben werden, weil Kroatien es versäumt hatte, Anrainerstaaten wie Slowenien, Italien und Montenegro in die Umweltverträglichkeitsprüfungen einzubeziehen, ein Verstoß gegen die EU-Umweltrichtlinie „Espoo-Konvention zur grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung“.


Rettet die Adria!

Mit der Kampagne „Rettet die Adria! Keine Ölplattformen in der Adria“ setzt sich die GRD seit Ende 2014 gemeinsam mit kroatischen Initiativen dafür ein, dass die Adria von der Öl- und Gasförderung ausgenommen und den katastrophalen Folgen einer Ölpest geschützt wird.


Hierzu wurde unter anderem auf change.org die Petition „Hands off“! Die Adria darf nicht sterben!“ gestartet.


Zudem warnte die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation mit Stellungnahmen im Rahmen der kürzlich zu Ende gegangenen öffentlichen Anhörungen der kroatischen, slowenischen und italienischen Behörden vor den katastrophalen Folgen der geplanten Öl- und Gasförderung.


Zum Hintergrund:

Bereits in wenigen Jahren könnten Hunderte Öl- und Gasbohrinseln die Küsten Kroatiens verschandeln. Ohne großes Aufsehen hatte die kroatische Regierung mit der Such nach Öl- und Gas Ende 2013 begonnen und versucht seitdem, die Pläne möglichst an der Bevölkerung vorbei voranzutreiben.


Noch vor Abschluss der öffentlichen Anhörung im Februar 2015 wurden im Januar 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne, darunter die österreichische OMV, vergeben. Knapp 37.000 km², also ca. 90 % der kroatischen Adria, stellte man als Fläche für die Offshore-Bohrungen bereit.


Der Mindestabstand der Bohrinseln zur Küste wurde auf 10 km bzw. auf 6 km von der Außenlinie der Inseln festgelegt.


Jedes Jahr Hunderte Störfälle

Es sind nicht nur Katastrophen wie die massive Ölpest im Golf von Mexiko, bei der Tausende von Tieren qualvoll starben und noch heute an den Folgen leiden, ganze Landstriche verseucht und Lebensgrundlagen von Kleinfischern zerstört wurden.


Öl- und Gasförderung im Meer ist hoch riskant und stellt tagtäglich eine große Gefahr dar, zumal in einem relativ geschlossenen System wie dem der Adria. Bei der täglichen Routine gelangen Öl und giftige Chemikalien ins Wasser, jedes Jahr kommt es zu Hunderten von „kleineren“ Störfällen. Weltweit wurden in den letzten 25 Jahren 6.800 Ölunfälle auf See registriert.


Eine Katastrophe wie 2010 im Golf von Mexiko, der 12-mal größer ist als die relativ kleine, umschlossene Adria, wäre der Untergang für dieses Ökosystem, das Leben der Menschen, die vom Meer leben, würde zerstört.


Experten warnen denn auch eindringlich vor langfristigen Schäden für Tourismus und Fischerei. Die kroatische Adria ist eines der populärsten Urlaubsziele der Welt. Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen und trägt in großem Maße zum Bruttoinlandsprodukt bei.


Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.


Kontakt

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.

Ulrike Kirsch

Kornwegerstr. 37

81375 München

089-74160410

089-7416041

info@delphinschutz.org

http://www.delphinschutz.org



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8 Haziran 2015

Tankrevision schützt vor Umweltschäden

Spezialaufgabe für Fachbetriebe nach Wasserrecht


Tankrevision schützt vor Umweltschädensup.- Firmen, die an ihren Standorten wassergefährdende Stoffe in Tanks lagern, sollten zur Schadensvermeidung regelmäßig sachkundige Hilfe in Anspruch nehmen. Tankschutz-Fachbetriebe nach Wasserrecht sind darauf spezialisiert, so genannte Tankrevisionen durchzuführen. Diese Maßnahmen umfassen eine gründliche Innenreinigung des Tanks sowie eine Überprüfung der Dichtigkeit, der Armaturen und der technischen Sicherheitseinrichtungen. Kleinere Instandsetzungen können die Tankschutz-Profis dabei sofort erledigen. Die Reinigung und die Kontrolle des Tanks sind nicht zuletzt deshalb wichtig, weil nur so eine drohende Leckage aufgrund von Innenkorrosion rechtzeitig erkannt werden kann. Kostenintensive Folgeschäden durch verunreinigtes Erdreich oder durch Gewässerbelastung sind nämlich häufig die Folge von unentdeckten Mängeln. Bekannt ist dies beispielsweise von Heizöltanks, an deren Boden die Ablagerungen aus Ölschlamm und Kondenswasser im Laufe der Zeit den gefürchteten Lochfraß verursachen. Aber auch bei anderen Tankinhalten besteht die Gefahr, dass der Alterungsprozess aggressive Sedimente entstehen lässt, die nicht nur die störungsfreie Funktion, sondern auch die Dichtigkeit des Behälters bedrohen.


Da die Verantwortung für den betriebssicheren Zustand einer Tankanlage beim Betreiber liegt, sollte er grundsätzlich auf die Kompetenz, die notwendigen Zulassungen und die TÜV-geprüfte Ausstattung eines beauftragten Tankschutz-Fachbetriebs achten. Ohne die geeigneten Spezialwerkzeuge, Reinigungsgeräte, Schutzausrüstungen und Fahrzeuge ist eine seriöse Tankrevision nicht möglich. Der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) verweist zur Anbieterauswahl auf das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik (http://www.bbs-gt.de) als Kennzeichen für die Zuverlässigkeit eines Betriebs. Dienstleister mit diesem Qualitätsprädikat werden weitaus strenger überwacht als es die Gesetze vorsehen (Informationen unter www.bbs-gt.de). Sie gewährleisten, dass alle wasserrechtlichen Vorgaben erfüllt sind und dass bei der Tankrevision ein umfangreicher Leistungskatalog verpflichtend eingehalten wird. Die anspruchsvollen Güte- und Prüfbestimmungen, die diesem Katalog zugrunde liegen, tragen zum Schutz vor Umweltschäden ebenso bei wie zum besseren Werterhalt und zu einer langen Lebensdauer der gesamten Tankanlage.


Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.


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