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16 Temmuz 2015

Mit viel Energie Strom sparen

Neues Energie-Effizienz-Partnernetzwerk behauptet sich am Markt


Mit viel Energie Strom sparenSteigende Energiepreise in den vergangenen Jahren lassen Hauseigentümer und Mieter gleichermaßen aufstöhnen. Strom sparen, Wärmedämmung und Heizungserneuerung beschäftigen Verbraucher mehr denn je. Auch das Heizen mit erneuerbaren Energien wie Holz und Solarenergie ist ein Thema. Doch welche Technologie passt in welchen Haushalt? Welche Regeln sind zu beachten und wie lässt sich das Ganze finanzieren?

Auch auf diese Fragen bietet das neue Energie-Effizienz-Partnernetzwerk Antworten. Als Teil des 2007 gegründeten Vereins „KompetenzNetz Energie Kreis Wesel“ haben sich Handwerksbetriebe, Ingenieurbüros und Energieberater zusammengeschlossen. Waren es anfangs noch sechs, ist inzwischen ein weiteres Mitglied dazu gekommen. Das Netzwerk bietet sowohl Unternehmen als auch Privatkunden eine bestmögliche und transparente Beratung. Die Partner sind verpflichtet, sich ständig in Sachen energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie in der Anlagentechnik weiterzubilden und entsprechende Zertifizierungen vorzuweisen. Sie arbeiten fachübergreifend mit externen Statikern, Ingenieuren, Architekten usw., um jeweils die bestmögliche Lösung für die Kunden zu finden.

Gerhard W. Brinkmann, Inhaber des Ingenieurbüros Brinkmann mit Sitz in Hamminkeln und Vorstandsmitglied von „KompetenzNetz Energie Kreis Wesel e.V.“, zählt zu den Initiatoren des neuen Netzwerkes. Es bietet die Möglichkeit, „Firmen aus der Masse herauszuheben“. Mit der Verpflichtung aller Partner, sich zu qualifizieren, fortzubilden und fachlich stets auf dem neusten Stand zu sein, „können wir uns besser auf dem Markt behaupten“, sagt der Energie-Experte. „Wir sind etwas Besonderes“ in der Branche.

Der Diplom-Ingenieur ist auf Privatkunden spezialisiert und hat beispielsweise in den Städten Rheinberg und Alpen Energieberatungen in verschiedenen Stadtteilen durchgeführt. Die Berechnung von Effizienzhäusern und Einzelmaßnahmen nach KfW-Richtlinien, das Erstellen von Energieausweisen etc. zählt ebenfalls zum Leistungskatalog. So wird aktuell nach seinen Plänen u.a. ein Haus in Wesel-Bislich energetisch umgebaut. Die Umstellung von Öl- auf Gasheizung, der Einbau von Fenstern und andere Maßnahmen sind Teil des dafür erstellten Energie-Konzepts. Gerhard W. Brinkmann ist außerdem auf die Ermittlung von Schwachstellen und Wärmeverlusten in Gebäuden mittels Thermografie spezialisiert. Mit einem Thermocopter, der mit einer Infrarot-Kamera ausgestattet ist, werden Photovoltaik-Anlagen im Sommer überprüft. Denn Teilausfälle können bis zu 30 Prozent Stromverlust nach sich ziehen. Mit Hilfe der Thermokamera lassen sich fehlerhafte Module (sog. Hot Spots) sowie ggf. auch Montagefehler darstellen, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind.

Marc Gerlitzki, unabhängiger und staatlich zugelassener Energieberater in Sonsbeck, ist ebenfalls auf Privatkunden spezialisiert. Durch seine Mitgliedschaft im Partnernetzwerk möchte er „die hohen Qualitätsanforderungen, die ich an mich selbst stelle, auch nach außen transportieren. Wir wollen den Kunden zeigen, dass wir qualitätsorientiert arbeiten.“ Zu seinen fachlichen Schwerpunkten zählen das Ausstellen von Energie-Ausweisen, Schimmelpilz-Sanierung, KfW-Förderung und Beratungen zur Energie-Einsparung. Bei Letzterem ist Transparenz das A und O. „Wenn meine Kunden, bei denen der finanzielle Aspekt im Vordergrund steht, verstanden haben, was ich mache, ist schnell klar und akzeptiert, dass das nicht für 20 Euro zu bekommen ist.“ Und langfristig lohnt sich eine Energie-Beratung allemal. So plante Marc Gerlitzki die Sanierung eines Altbaus aus den 60er Jahren zum Energie-Effizienzhaus mit Maßstäben, die einem heutigen Neubau entsprechen. Ob Dämmung, Heizung oder Fenster – „alles, was Energie nach außen transportiert, kommt dabei auf den Prüfstand“. Beim modernisierten Altbau wurden am Ende 50 bis 60 Prozent Energie eingespart. Das freut den Hausbesitzer.

Neues Mitglied im Partnernetzwerk ist Dirk Schwamborn. Früher in einem Architekturbüro beschäftigt, hat er sich Anfang 2015 mit dem Ingenieurbüro für Bauphysik und Energieeffizienz „Wirkungsgrad“ in Voerde selbstständig gemacht. Der Name seiner Firma ist Programm. „Der Wirkungsgrad ist ja bei der Energie-Effizienz ein großes Thema“, sagt Schwamborn. Er berät private und gewerbliche Kunden, bietet eine spezielle Beratung zur Energie-Effizienz bei Baudenkmalen an, erstellt Energie-Audits und plant Häuser. Eines seiner abgeschlossenen Projekte ist ein so genanntes „Effizienzhaus 55″ komplett aus Holz. Das Zwei-Familienhaus wurde nicht nur altengerecht und weitestgehend barrierefrei gebaut, sondern unterschreitet auch die gesetzlichen Bestimmungen in Sachen Energie-Effizienz. „Sie ist 45 Prozent besser als der aktuell geltende Standard“, so der Fachmann. Deutlich schlankere Wände im Holzhaus ermöglichen eine optimale Dämmung, die Fenster entsprechen dem neusten Stand der Technik und Fernwärme bietet eine gute Versorgungssicherheit. Und: Das Haus ist nur minimal teurer als ein herkömmlicher Bau, „binnen 20 Jahren amortisiert sich das“, so Dirk Schwamborn. Bauen mit Köpfchen lohnt sich eben.


Das Energie-Effizienz-Partnernetzwerk ist Teil des KompetenzNetz Energie Kreis Wesel e.V..

Aus dem großen Kreis unserer Mitgliedsunternehmen haben sich im Jahr 2015 Handwerksbetriebe, Ingenieurbüros und Energieberater zum Energie-Effizienz-Partnernetzwerk zusammengeschlossen. Die Aufnahme in das Energie-Effizienz-Partnernetz unterliegt anspruchsvollen Regelungen.


Firmenkontakt

KompetenzNetz Energie Kreis Wesel e.V.

Sonja Choyka

Reeser Landstraße 31

46483 Wesel

0281 2072019

gerhard.patzelt@kreis-wesel.de

www.kompetenznetzenergie.de


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Kreis Wesel

Gerhard Patzelt

Resser Landtsraße 31

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0281 207 2142

0281 4141

gerhard.patzelt@kreis-wesel.de

https://www.kreis-wesel.de/de/tourismus-wirtschaft/energie-effizienz-partnerschaft/



http://www.pr-gateway.de/media/primage/263172.jpgMit viel Energie Strom sparen

8 Nisan 2015

Mikrokredite helfen Familien aus der Energiearmut

Mikrokredite helfen Familien aus der EnergiearmutHamm/Düsseldorf, den 08.04.2015. Das Projekt Stromspar-Check des Katholischen Sozialdienstes, Caritasverbandes Hamm und SKM Dortmund Caritas zum Austausch stromfressender Kühlgeräte für einkommensschwache Haushalte in Hamm wird ausgeweitet. Ein Förderfonds des Öko-Energieversorgers NATURSTROM AG (http://www.naturstrom.de) trägt dazu bei, mehr Menschen als bislang eine Teilnahme an dem Programm zu ermöglichen. Durch die Unterstützung bei der Anschaffung energiesparender Kühlgeräte sollen die Haushalte Strom und damit auch Geld sparen.


In Hamm stehen aus einem eigens eingerichteten NATURSTROM-Förderfonds 10.000 Euro für bedürftige Bürgerinnen und Bürger bereit. Bis zu 300 Euro kann ein Haushalt für die Anschaffung eines stromsparenden Kühlgeräts als rückzahlbaren, aber zinslosen Zuschuss erhalten – unter bestimmten Bedingungen. Maria-Elisabeth Lang, Projektleiterin Stromspar-Check beim Katholischen Sozialdienst, erklärt, wie die Teilnahme am Programm funktioniert: “InteressentInnen nehmen zuerst an einem kostenlosen StromsparCheck teil. Ist das vorhandene Kühlgerät älter als zehn Jahre und liegt das Einsparpotenzial eines Neugerät bei mindestens 200 Kilowattstunden pro Jahr, sind die Voraussetzungen für den Erhalt eines Mikrokredits erfüllt.” Gefördert wird der Austausch gleichgroßer oder kleinerer Geräte, damit die Effizienzsteigerung nicht durch die höhere Leistung eines größeren Geräts zunichte gemacht wird.


Der zinslose Zuschuss ergänzt die bereits bestehende Förderung aus Bundesmitteln. Im Rahmen der Kampagne “Stromspar-Check PLUS” des Deutschen Caritasverbandes e. V. und des Bundesverbands der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschland e. V. erhalten Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld einen 150 Euro-Gutschein aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative. “Die Erfahrung zeigt, dass es je nach der finanziellen Situation und natürlich auch nach der Personenanzahl im Haushalt trotz des 150-Euro-Zuschusses schwierig ist, ein neues Kühlgerät in passender Größe zu finanzieren”, erläutert Maria-Elisabeth Lang vom Katholischen Sozialdienst.


Daher finanziert NATURSTROM einen Förderfonds, aus dem zinslose Mikrokredite an einkommensschwache Haushalte vergeben werden. Neben Hamm erhalten noch weitere fünf Caritas-Standorte Geld aus dem Fonds. “Energieeffizienz spielt eine wichtig Rolle für die Energiewende, kommt in der Debatte aber immer wieder zu kurz”, erklärt NATURSTROM-Vorstand Oliver Hummel den Antrieb des Düsseldorfer Öko-Energieversorgers. ” Mit unserem Engagement erreichen wir einen doppelten Nutzen: Haushalte sparen Strom, senken ihre Kosten und schonen durch ein sparsameres Gerät Umwelt und Klima.” Denn der Kühlgerätetausch ist für alle ein echter Gewinn: “Gerade Kühlgeräte, die älter als 10 Jahre sind, sind wahre Stromfresser. Durch ihren Austausch lässt sich der Stromverbrauch spürbar reduzieren – und jährlich 70 Euro und mehr einsparen”, erläutert Oliver Hummel. Und auch die Umwelt profitiert: Bereits bei einer Ersparnis von 200 Kilowattstunden Strom pro Jahr werden mehr als 100 Kilogramm CO2 vermieden.


Die NATURSTROM AG wurde 1998 mit Sitz in Düsseldorf gegründet. Das Unternehmen gehört mit den bundesweit angebotenen Produkten naturstrom sowie naturstrom biogas zu den führenden unabhängigen Anbietern von Strom und Gas aus Erneuerbaren Energien und versorgt mehr als 240.000 Haushalte und Gewerbe. Neben der Belieferung mit Energie aus regenerativen Quellen setzt NATURSTROM auf den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien – fast 240 Öko-Kraftwerke sind durch Mitwirkung von NATURSTROM bereits ans Netz gegangen. Seit 1999 wird der Tarif naturstrom jährlich mit dem Grüner Strom Label zertifiziert. Aufgrund ihrer Vorreiterrolle bei der Systemintegration Erneuerbarer Energien im Ökostromhandel erhielt die NATURSTROM AG den Europäischen Solarpreis 2013.


Kontakt

NATURSTROM AG

Tim Loppe

Achenbachstraße 43

40237 Düsseldorf

0211-77900363

loppe@naturstrom.de


http://www.naturstrom.de



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