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19 Kasım 2015

Hohe Präsenz der DG PARO auf dem Deutschen Zahnärztetag 2015

Hohe Präsenz der DG PARO auf dem Deutschen Zahnärztetag 2015Regensburg, 19.11.2015 – Der Deutsche Zahnärztetag findet seit 2005 im Fünf-Jahres-Rhythmus als Gemeinschaftskongress der Zahnmedizinischen Fachgesellschaften statt. Am 6. und 7. November 2015 war es erneut soweit: mit rund 200 Fachvorträgen war die zweitägige Veranstaltung im Congress Center der Messe Frankfurt am Main auch in diesem Jahr die zentrale wissenschaftliche Fortbildungsveranstaltung für Zahnmediziner in Deutschland. Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) beteiligte sich in Kooperation mit anderen Fachgesellschaften an verschiedenen interdisziplinären Tagungsblöcken. Mehrere im Rahmen des Kongresses verliehene Auszeichnungen an die Parodontologie unterstrichen erneut die herausragende Bedeutung der Disziplin für den gesamten Bereich der Mundgesundheit. Zugleich nutzte die DG PARO die Veranstaltung für ihre jährliche Mitgliederversammlung.


Hochkarätige Vorträge und anregende Diskussionen


Die DG PARO gestaltete beim DTZT 2015 insgesamt drei Vortragsblöcke. Den Auftakt bildete eine gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) und der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro) veranstaltete und von Prof. Dr. Dr. Wilfried Wagner geleitete Session. Im Zentrum der einzelnen Beiträge stand dabei die Frage, wie lange die Ergebnisse der zahnärztlichen Therapie halten. Prof. Dr. German Gomez-Roman stellte in seiner Präsentation zum Tübinger Implantat-Register das Überleben des Implantats, keine Beweglichkeit, Schmerzfreiheit sowie maximal 0,2 mm Knochenabbau pro Jahr als zentrale Kriterien für den Langzeiterfolg von Implantaten heraus. Die Nichtberücksichtigung periimplantärer Sondierungstiefen als Kriterium wurde vom Auditorium kritisch bewertet. Zum Thema konventioneller Zahnersatz referierte Prof. Dr. Guido Heydecke, dass bei konventionellen Brücken in ausgewählten Studien mit ausgewählten Patienten eine Überlebensrate von 90% nachgewiesen wurde. Sowohl Vollkeramikbrücken als auch herausnehmbarer Zahnersatz schneiden diesbezüglich schlechter ab. Bei multiplen Risikofaktoren empfiehlt sich vor der Entscheidung für die Art des Zahnersatzes die Berücksichtigung zahnbezogener Prognoseindikatoren. PD Dr. Bernadette Pretzl konnte in ihrem Vortrag zeigen, dass selbst parodontal schwer vorgeschädigte Zähne unter konsequenter Therapie und parodontaler Nachsorge mit 93% eine ähnlich gute 10-Jahres-Überlebensrate haben wie Implantate und konventioneller Zahnersatz.


In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) und der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET) beleuchteten zwei Sessions zur „Zahnerhaltung 2015“ unterschiedliche Schwerpunkte innerhalb dieser Thematik. Im ersten, von Dr. Karl-Ludwig Ackermann moderierten Teil drehten sich die Präsentationen wie auch die angeregte Diskussion um die Behandlung und Prognose von Molaren. Prof. Dr. Reinhard Hickel stellte dabei die Vorteile von Bulk-Fill-Kompositen im Hinblick auf Transparenz und Polymerisationstiefe heraus. Kritisch ist jedoch, dass die kurzen Belichtungszeiten, mit denen diese Materialien beworben werden, nur bei idealen Voraussetzungen ausreichend sind. PD Dr. Bettina Dannewitz betonte in ihrem Vortrag zur Prognose furkationsbeteiligter Zähne, dass der Grad der Furkationsbeteiligung den stärksten zahnspezifischen Risikofaktor für den Verlust von Molaren nach aktiver Therapie darstellt. Den Erfolgsaussichten endodontischer Behandlungen bei Molaren widmete sich Prof. Dr. Christian Ralf Gernhardt. Die ausreichende Desinfektion und anschließende Füllung des infizierten Wurzelkanals sind dabei für den Erfolg ebenso unverzichtbar wie die dichte restaurative oder prothetische Versorgung des endodontisch behandelten Zahnes.


Im zweiten Vortragsblock zur Zahnerhaltung unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Jäger wagten die Referenten anschließend einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen in der Zahnerhaltungskunde, Parodontologie und Endodontologie. Beim Thema Restaurationskonzepte ist das klassische „Drill-Fill-Bill“ aus Sicht von Prof. Dr. Roland Frankenberger kein Konzept für die Zukunft. Hinsichtlich der molekularen Diagnostik von Parodontalerkrankungen äußerte PD Dr. Moritz Kebschull den Wunsch, die bisherige reaktive Diagnostik durch prädektive diagnostische Maßnahmen zu ergänzen. Beeindruckende Beispiele für die Revaskularisierung der nekrotischen Pulpa bei weit offenem Foramen aplikale zeigte Dr. Martin Brüsehaber. Auch die Transplantation dentaler Stammzellen ist aus seiner Sicht ein vielversprechender, wenngleich derzeit noch unverhältnismäßig teurer Therapieansatz.


Um den Zusammenhang von Parodontitis und Diabetes ging es schließlich in der letzten, von Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf moderierten Vortragssession, die die DG PARO in Zusammenarbeit mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) verantwortete. Die Referenten Prof. Dr. Thomas Kocher und Prof. Dr. Dr. Diethelm Tschöpe thematisierten unter anderem die Wichtigkeit der Behandlung einer Parodontitis bei Diabetikern und die Option eines Diabetes-Screenings in der zahnärztlichen Praxis. Aufgrund der aufgezeigten Zusammenhänge zwischen beiden Erkrankungen ist künftig auch eine bessere Kooperation zwischen Zahnmedizinern und Medizinern anzustreben.


Filmpremiere: „Kommunikation der Zellen – Orale und systemische Gesundheit“


Im Rahmen des Kongresses fand auch die Deutschland-Premiere des computeranimierten 3D-Wissenschaftsfilms „Kommunikation der Zellen – Orale und systemische Gesundheit“ statt. In dem Film wird ein hochaktuelles medizinisches Thema visualisiert: Erstmals werden darin biologische Prozesse auch außerhalb der Mundhöhle beschrieben. Der Film erklärt und visualisiert, wie eine Parodontitis zur Entstehung systemischer Erkrankungen wie Atherosklerose und Diabetes beitragen und deren Verlauf negativ beeinflussen kann.


Parodontologie ausgezeichnet


Mehrere während des DTZT 2015 vergebene Auszeichnungen unterstreichen erneut die herausragende Bedeutung der Parodontologie für den gesamten Bereich der Mundgesundheit. So ging der renommierte Deutsche Miller-Preis der DGZMK in diesem Jahr an zwei Forscherinnen aus der Parodontologie: Christiane Pink und Dr. Birte Holtfreter von der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. Die beiden Wissenschaftlerinnen erhielten den mit 10.000 Euro dotierten Preis für ihre Forschungsarbeit zu „Longitudinal effects of fibrinogen levels and white blood cell counts on periodontitis“. Die DG PARO gratuliert den beiden Preisträgerinnen zu diesem großartigen Erfolg!


Darüber hinaus verlieh die DG PARO ihren Implantatforschungspreis für die beste eingereichte Publikation auf dem Gebiet der Implantattherapie. Der mit Unterstützung der Firma Nobel Biocare ausgelobte Preis war international ausgeschrieben und mit EUR 5.000 dotiert. Er ging an eine Forschergruppe um Prof. Dr. Thomas Kocher von der Universität Greifswald für ihre Arbeit zum Thema „Cold atmospheric plasma in combination with mechanical treatment improves osteoblast growth on biofilm covered titanium discs“.


DG PARO Spezialisten für Parodontologie® zertifiziert


Die DG PARO verlieh im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung die Ernennungsurkunden an vier neue DG PARO Spezialisten für Parodontologie® und rezertifizierte 34 weitere. Die Übergabe der Urkunden erweiterte damit den Kreis der Zahnmediziner, die mit der mindestens dreijährigen Weiterbildung die umfangreichste Qualifizierung, die in der Parodontologie derzeit angeboten wird, erlangten.


DG PARO/CP GABA-Forschungsförderpreise folgen


Die DG PARO/CP GABA-Forschungsförderung sowie auch der DG PARO meridol® -Preis 2015 werden während des CP GABA-Workshops zur Frühjahrstagung in Salzburg am 19.02.2016 in der Zeit von 14.00-17.00 Uhr verliehen. Auf der Frühjahrstagung sind sowohl in den Workshops am 19.02.2016, als auch auf der Tagung am 20.02.2016 noch Plätze frei.


Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) nimmt wissenschaftliche und fachliche Aufgaben auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere der Parodontologie wahr. Für ihre ca. 4.600 Mitglieder sowie zahnärztliche Organisationen ist sie seit nahezu 90 Jahren beratend und unterstützend in parodontologischen Fragen tätig. Zu den Aufgaben der DG PARO gehört u.a. die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Auswertung, Verbreitung und Vertretung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte neben der Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, sind die Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Ausrichtung entsprechender Veranstaltungen. Zudem vergibt die Gesellschaft jährlich Wissenschaftspreise wie den Eugen-Fröhlich-Preis. Die DG PARO arbeitet, auch interdisziplinär, intensiv mit wissenschaftlichen Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen des In- und Auslandes zusammen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.


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7 Ekim 2015

Kann das zahnärztliche Team Leben retten?

Location: Online / Webinar

Street: Beim Strohhause 17

City: 20097 – Hamburg (Germany)

Start: 27.10.2015 17:15 Uhr

End: 27.10.2015 18:15 Uhr

Entry: free


Kann das zahnärztliche Team Leben retten?
Dr. med. dent. Clemens Walter, Universität Basel (Bildquelle: Dr. Clemens Walter)


Die Untersuchung des Einflusses von Erkrankungen der Mundhöhle, wie einer Parodontitis, auf die allgemeine Gesundheit ist derzeit eines der aktuellsten und interessantesten wissenschaftlichen Themen überhaupt. Diese zum Teil sehr komplexen Analysen beruhen auf zwei wesentlichen biologischen Zusammenhängen:


1) Die Gewebe des Zahnhalteapparates sind sehr gut durchblutet. Dies erlaubt Bakterien der Mundhöhlenflora einen schnellen und direkten Zugang zum Blutgefäss-System. Diese sogenannte Bakteriämie kann sich auf die gesamte Blutbahn ausbreiten. Zahlreiche Studien legen nahe, dass diese oralen Bakterien auch in entfernten Organen, wie dem Herz oder der Niere, eine Wirkung haben können.


2) Die Wundfläche bei einer Parodontitis kann durchaus der Ausdehnung einer Handinnenfläche entsprechen. Das Immunsystem reagiert darauf mit einer entsprechenden Reaktion, an der zahlreiche Abwehrzellen und Botenstoffe des Entzündungsprozesses beteiligt sind. Auch dieser Vorgang ist nicht auf die Mundhöhle beschränkt, sondern betrifft den gesamten Organismus.


Verschiedene und mittlerweile zahlreiche Untersuchungen beschreiben das Risiko einer unbehandelten Parodontitis für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, wie zum Beispiel Arteriosklerose, metabolische Erkrankungen, wie Diabetes mellitus, oder den Einfluss einer Parodontitis auf den Verlauf einer Schwangerschaft bzw. das Geburtsgewicht des Kindes.


Im Webinar „Kann das zahnärztliche Team Leben retten?“ wird der aktuelle Kenntnisstand zu diesen Zusammenhängen beleuchtet und kritisch hinterfragt.


PD Dr. med. dent. Clemens Walter, OA

Universität Basel


Link zur Veranstaltung: Anmeldung


CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und MaxWhite One®, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.


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14 Ağustos 2015

Zahnfleischentzündungen: Frühe Diagnose ist wichtig

Eine Zahnfleischentzündung ist oftmals der erste Vorbote einer Parodontitis. Diese verläuft meist langsam und schmerzlos. Deshalb bleiben die ersten Anzeichen wie Zahnfleischbluten oder die bereits erwähnten Rötungen und Schwellungen unbeachtet. Eine Parodontitis ist eine schwere Erkrankung des Zahnhalteapparates.


Dabei beschränken sich die Folgen dieser Erkrankung wie Lockerung oder schlimmstenfalls sogar der Ausfall der Zähne nicht nur auf den Mundraum, sondern eine Parodontitis kann sich sogar auf den gesamten Körper auswirken. Denn die schädlichen Bakterien gelangen über den Blutkreislauf bis zum Herzen und können dort Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall auswirken. Ebenso besteht eine Wechselwirkung zwischen Parodontitis und Diabetes.


Die Parodontitis hat sich hierzulande zu einer echten Volkskrankheit entwickelt, von der ca. zwölf Millionen Menschen betroffen sind. Risikofaktoren für Parodontitis sind mangelnde Zahnhygiene, Nikotingenuss und Stoffwechselerkrankungen wie die erwähnte Diabetes. Eine gute Zahnhygiene und regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt sind für die Zahngesundheit das A und O, denn nur so können mögliche Erkrankungen frühzeitig erkannt werden.


Niveau der professionellen Zahnreinigung ist unerreicht

Dies allein reicht aber natürlich bei Weitem noch nicht aus. „Es mag zwar desillusionierend klingen, aber selbst die gründlichste Zahnpflege zu Hause erreicht nicht das Niveau einer professionellen Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis“, sagt Dr. Uta Janssen, Zahnärztin in Berlin-Tempelhof. Neben der gründlichen Reinigung der Zähne im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung (PZR) hat diese Prophylaxe-Maßnahme weitere Vorteile.


So wird im Rahmen der PZR mit den Patienten individuell besprochen wie die häusliche Zahnpflege unter Umständen noch verbessert werden kann. Dazu zählt auch die Frage, welche Hilfsmittel außer der Zahnbürste angebracht sind. Denn gerade die empfindlichen Zahnzwischenräume können mit der Zahnbürste, ganz gleich welcher Art sie ist, nur unzureichend erreicht werden. Also sind Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen unerlässlich. Außerdem kann im Rahmen der PZR besprochen werden, ob beispielsweise Mundspülung oder auch Zungenschaber zum Einsatz kommen sollten.


Zahnarztpraxis an der Luftbrücke

Dr. Uta Janssen

Manfred-von-Richthofen- Str. 18


12101 Berlin

Deutschland


E-Mail: kontakt@zahnarzt-in-tempelhof.de

Homepage: http://www.zahnarzt-in-tempelhof.de

Telefon: 030 – 7 85 72 59


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Zahnfleischentzündungen: Frühe Diagnose ist wichtig

21 Temmuz 2015

Parodontale Gesundheit für ein besseres Leben

Parodontale Gesundheit für ein besseres LebenMit der stark zunehmenden Verbreitung von Zahnimplantaten gewinnt auch die Periimplantitis immer mehr an Bedeutung. Entsprechend war die Behandlung von periimplantären Infektionen und Knochenabbau ein Schwerpunkthema auf der EuroPerio8, das intensiv in verschiedenen Formaten bearbeitet wurde. In mehreren Mainsessions und Kurzvorträgen diskutierten weltweit anerkannte Experten Behandlungsmöglichkeiten bei Periimplantitis. Ein weiteres wichtiges Thema waren die Wechselbeziehungen zwischen Parodontitis und anderen Erkrankungen, wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Neben den neusten Forschungsergebnissen zu den Wechselbeziehungen wurden auch mögliche praktische Konsequenzen der Erkenntnisse thematisiert.


EuroPerio8 – Kongress der Superlative


Die European Federation of Periodontology (EFP) kann mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Die EuroPerio8, die alle drei Jahre von dem Europäischen Dachverband der Parodontologen ausgerichtet wird, lockte Anfang Juni annähernd 10.000 Kongressteilnehmer aus über 100 Ländern in das hochmoderne Londoner Tagungs- und Ausstellungszentrum ExCeL. Damit wurde die sehr erfolgreiche 7. EuroPerio von 2012, die knapp 8.000 Interessierte nach Wien gelockt hatte, nochmals überboten. Auf dem weltweit größten Parodontologen-Kongress präsentierten sich 134 Aussteller. Die Besucher konnten über die gesamte Kongresslaufzeit zwischen vier parallel laufenden Fachvorträgen von Topreferenten wählen, bei denen etwa periimplantäre Behandlungen, Wechselwirkungen von Parodontal- und Allgemeinerkrankungen oder auch parodontologische Operationstechniken im Fokus standen. Neben den wissenschaftlichen Fachvorträgen wurden gezielt auch Dentalhygieniker, Zahntechniker, Zahnarzthelfer und Zahnärzte mit anderen Spezialisierungen mit speziellen Inhalten angesprochen. Eine Reihe von Workshops, Posterpräsentationen und Netzwerkevents rundeten das Programm ab.


Vielseitige Highlights


In einem bisher einmaligen Projekt unter der Leitung von Prof. Ian Needleman entstand im Vorfeld der EuroPerio8 der Film “ the sound of periodontitis (http://www.youtube.com/watch?v=CobRJQz30dI)“. Der knapp 11-minütige Youtube-Film zeigt in lebensnahen Interviews die teilweise dramatischen Erfahrungen und Belastungen der Betroffenen mit der „silent disease“ Parodontitis. Die Erstaufführung des Films auf der EuroPerio8 und die begleitenden Kommentare der anwesenden Patienten hinterließen eine klare Botschaft bei den Experten: Es ist noch viel Aufklärung und Sensibilisierung notwendig, um die Volkskrankheit Parodontitis in den Griff zu bekommen.


Der EFP-Preis für Klinische Forschung in der Parodontologie – auch bekannt als Jaccard Prize – wurde auf der EuroPerio8 feierlich an den italienischen Forscher Filippo Graziani übergeben. Graziani hatte mit seinem Team Quadranten Scaling und Wurzelglättung (Q- SRP) mit intensiver Behandlung innerhalb von 24 Stunden (FM – SRP) in Bezug auf die systemische Belastung des Körpers verglichen. EFP-Präsident Søren Jepsen würdigte die klinische Studie als herausragende Forschungsarbeit. Zwei weitere exzellente Forschungsarbeiten dieser Endausscheidung wurden geehrt: Christiane Pink und ihr Team aus Greifswald und Raluca Cosgarea und ihr Team aus Marburg.


Die Abschlusssession der EuroPerio8 stand ganz im Zeichen des bevorstehenden Jubiläums: die EFP wird 2016 ihr 25-jähriges Bestehen feiern. In einem großen Rückblick präsentierten Prof. Mariano Sanz, Organisator der einflussreichen EFP -Konsensuskonferenzen und Prof. Maurizio Tonetti, Herausgeber des hochangesehenen Journal of Clinical Periodontology die Leistungen der europäischen Parodontologie in den letzten 25 Jahren und gaben einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen in Forschung und klinischer Behandlung. Ein Highlight waren Live-Interviews mit Prof. Jan Lindhe und Prof. Klaus Lang, den herausragenden Vertreter der europäischen Parodontologie. Mehr zur Parodontologie der vergangenen und kommenden 25 Jahre kann auf dem Perio People Blog in der Rubrik “ Perio 25 (http://www.efp.org/europerio8/periopeople/category/perio25/)“ nachgelesen werden.


EFP-Strategie: breite Forschung, gezielte Kommunikation


„Die parodontale und periimplantäre Gesundheit ist von enormer Bedeutung für die Mundgesundheit, aber auch für die Allgemeingesundheit sowie die Lebensqualität von Patienten“, stellt Professor Søren Jepsen, Präsident der EFP, fest. „Forschungsergebnisse zu den zahlreichen Wechselbeziehungen zwischen oraler und allgemeiner Gesundheit sowie zur Prävention von periimplantären und parodontalen Erkrankungen liegen vor. Die wichtigsten Erkenntnisse werden auf regelmäßigen EFP-Konsensuskonferenzen zusammengetragen. Nun geht es darum, diese Erkenntnisse in die Praxen, die Politik und die breite Öffentlichkeit zu tragen“, so Jepsen weiter. Die EFP-Vision „Periodontal Health for a better Life“ und das Manifest “ Perio and General Health (http://www.efp.org/efp-manifesto/)“ sind Ausdruck dieser kommunikativen Strategie. Für 2016 ist eine europaweise Aufklärungsstrategie geplant, die bei Akteuren aus Gesundheitswesen und Politik ein Bewusstsein für die Wichtigkeit von parodontaler Gesundheit schaffen soll. Die Kampagne soll auch die breite Bevölkerung zu parodontalen Erkrankungen aufklären und zu einer besseren Prävention motivieren.


Über Berlin nach Amsterdam


Die General Assembly der EFP findet traditionell im Land des amtierenden Präsidenten statt. Entsprechend werden Søren Jepsen und die DG PARO 2016 Gastgeber in Berlin sein. Auf der Jahresversammlung soll auch gleich das 25-jährige Bestehen der European Federation of Parodontology gefeiert werden.

Auch für den EuroPerio9 – Kongress laufen die Vorbereitungen bereits. Mit Dr. Michele Reners aus Belgien wird erstmals eine Frau dem Organisationskomitee der EuroPerio vorsitzen. Die neunte Auflage des Kongresses wird 2018 in Amsterdam stattfinden. EuroPerio-Chair Reners wird von Dr. Gernot Wimmer als Schatzmeister und Prof. Søren Jepsen als Gestalter des wissenschaftlichen Programms unterstützt.


Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) nimmt wissenschaftliche und fachliche Aufgaben auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere der Parodontologie wahr. Für ihre 4.600 Mitglieder sowie zahnärztliche Organisationen ist sie seit nahezu 90 Jahren beratend und unterstützend in parodontologischen Fragen tätig. Zu den Aufgaben der DG PARO gehört u.a. die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Auswertung, Verbreitung und Vertretung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte neben der Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, sind die Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Ausrichtung entsprechender Veranstaltungen. Zudem vergibt die Gesellschaft jährlich Wissenschaftspreise wie den Eugen-Fröhlich-Preis. Die DG PARO arbeitet, auch interdisziplinär, intensiv mit wissenschaftlichen Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen des In- und Auslandes zusammen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.


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4 Mart 2015

Gemeinschaftspraxis Prof. Dr. Dhom und Partner - Die Spezialisten für Oral-Implantologie und Zahnheilkunde

Ludwigshafen 04.04.2015. Die Zahnärzte der Gemeinschaftspraxis Prof. Dr. Dhom und Partner sind Ihre Spezialisten für Oral-Implantologie und Zahnheilkunde für Ludwigshafen und Mannheim.


Eine erstklassige medizinische Versorgung ist immer wichtiger geworden. Vor allem die Zahnmedizin ist für jeden Menschen von immenser Bedeutung. Früher oder später müssen entweder die Weisheitszähne raus, oder Zahnimplantate eingepflanzt werden oder es plagen einen unerträgliche Zahnschmerzen und man hofft auf Linderung.


Zahnimplantate bei Prof. Dr. Dhom und Partner


Um die Funktionen des Gebiss und darüber hinaus ein sympathisches Lächeln aufrecht zu erhalten, sind Zahnimplantate von ausgezeichneter Qualität besonders wichtig. Ein professionelles Implantat, von einem Fachmann hergestellt und eingesetzt, fällt meist gar nicht auf und erweckt den Eindruck eines natürlichen Gebisses. Nicht nur auf der funktionellen Ebene, sondern auch auf der ästhetischen ist deshalb ein hochwertiges Zahnimplantat bedeutsam. In der Zahnarztpraxis von Prof. Dr. Dhom und Partner wird auf jahrelange Erfahrung und modernes Know-how zurückgegriffen. Schon während der Planungsphase kommt ein fortschrittliches 3-D Röntgengerät zum Einsatz, welches die Implantation im Voraus analysiert und computergestützt auswertet.


Entfernung der Weisheitszähne bei Prof. Dr. Dhom und Partner


Die Entfernung der Weisheitszähne zählt zu den Kernkompetenzen von Prof. Dr. Dhom und Partner. Neben einer schonenden Entfernung in Verbindung mit einer örtlichen Betäubung wird auch eine operative Entfernung unter Vollnarkose bei schwierigen Fällen angeboten. Mit modernen Operationstechniken und umfangreichem Fachwissen wird in der Praxis in jedem Fall eine individuelle und patientengerechte Lösung gefunden.


Parodontose-Behandlung bei Prof. Dr. Dhom und Partner


Karies und Parodontose sind die am häufigsten auftretenden Erkrankungen der Mundhöhle. Die durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit beginnt meist mit einer einfachen Zahnfleischentzündung und greift dann auf den umliegenden Kieferknochen über. Dieser wird abgetragen und es kommt schließlich zum Zahnverlust. Für Patienten wird bei Prof. Dr. Dhom und Partner eine umfangreiche Parodontaltherapie angeboten, durch die Zähne und deren Funktion erhalten werden können. Diese Therapie beginnt mit einer detaillierten Diagnostik und führt über Maßnahmen zur Knochenneubildung bis zur regelmäßigen Nachsorge.


Über:


Praxis Prof. Dr. Dhom & Partner
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67059 Ludwigshafen
Deutschland


fon ..: 0621-68124444
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15 Ocak 2015

Eine neue Nase formt einen neuen Menschen

Eine neue Nase formt einen neuen Menschen -

Nasenchirurg Dr. Burghard Peter: Patienten mit unrealistischen Erwartungen werden auch durch eine perfekte Nasenoperation nicht zwangsläufig glücklicher/Bestmögliche Ergebnisse nach ausführlicher Analyse


Eine neue Nase formt einen neuen Menschen
Beratung beugt Unzufriedenheit vor: Eine perfekte Nasenoperation erhöht das Wohlbefinden.


SALZBURG/FREILASSING – Eine perfekte Nasenoperation macht noch nicht jeden Patienten glücklich. Dies gilt nach Ansicht des Salzburger Nasenchirurgen Dr. Burghard Peter (54) vor allem für Patienten mit illusorischen Erwartungen. “Realistische Vorstellungen sind die Basis für erfolgreiche ästhetisch-chirurgische Eingriffe”, sagt der Ärztliche Leiter der MiraMed-Zentren (http://www.miramed.at) im österreichischen Salzburg und im oberbayerischen Freilassing (Lkr. Berchtesgadener Land).


Die Nase ist eines der wichtigsten Merkmale im Gesicht eines Menschen. Wenn die Nase eine auffällige Form oder Größe hat, mit der sich der Mensch nicht identifizieren kann, dann sei es angebracht über eine Korrektur nachzudenken. Harmonische Gesichtsproportionen seien die Voraussetzung für ein natürliches ästhetisches Erscheinungsbild. “Je mehr die Nase zu einem Blickfang wird, umso mehr werden diese Abweichungen auch mit Charaktermerkmalen in Verbindung gebracht”, so Dr. Burghard Peter. Kleine Nasen bei Männern würden vom Gegenüber als Zeichen für Schwäche interpretiert – große Nasen bei Frauen deuten eher auf Härte und Stärke hin.


Weltweit werden nach Angaben der ISAPS (International Society of Aesthetic Plastic Surgery) jährlich fast eine Million kosmetischer Operationen an der Nase durchgeführt. Brasilien liegt mit 77.200 Nasenkorrekturen an der Spitze, gefolgt von Mexiko und den USA. In Deutschland werden laut ISAPS rund 30.900 ästhetische Nasenkorrekturen operiert. In österreichischen Kliniken wurden 2012 laut Statistik Austria 7.800 Eingriffe an der Nasenscheidewand sowie 630 Korrekturen der äußeren Nase vorgenommen. In 2.400 Fällen wurde sowohl die Nasenscheidewand als auch die äußere Nase korrigiert.


Beratung beugt Unzufriedenheit vor

Eine erfolgreiche Nasenkorrektur verbessert nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch das Wohlbefinden, das Selbstwertgefühl und die Lebensfreude der Patienten. Eine weltweit gefürchtete Ursache für die Unzufriedenheit von Patienten nach technisch geglückten Operationen ist laut Dr. Burghard Peter die gestörte Wahrnehmung des eigenen Körpers (Dysmorphophobie). Die betroffenen Patienten leiden unter der wahnhaften und objektiv unbegründeten Überzeugung, hässlich zu sein. Grundsätzlich sollten Nasenkorrekturen und andere ästhetische Operationen als Wahleingriffe frühestens ab dem 18. Lebensjahr vorgenommen werden, rät Dr. Burghard Peter.


Bestmögliche Ergebnisse bei Nasenkorrekturen sind laut Dr. Peter nur dann zu erzielen, wenn vor den Eingriffen ausführliche Untersuchungen und Beratungen stattfinden. Patienten können unter Telefon 0043/0662/83 08 08 bei MiraMed ein individuelles Beratungsgespräch vereinbaren. Neben der Analyse der Gesichtsproportionen sei in diesem Zusammenhang die digitale Simulation von möglichen Ergebnissen sehr hilfreich. Als äußerst wichtiges Erfolgskriterium sollte stets ein möglichst gutes Arzt-Patient-Verhältnis vorliegen: “Voraussetzung für sinnvolle Behandlungskonzepte sind das gegenseitige Vertrauen und die Übereinstimmung bezüglich der Behandlungsmethode und dem zu erwartenden Ergebnis”, so der Gesichtschirurg.


Schönheit und Funktion gehören zusammen

Nasenkorrekturen gehören laut Dr. Burghard Peter zu den technisch anspruchsvollsten Eingriffen innerhalb der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Neben der ästhetischen Verbesserung dürfe der Funktionserhalt der Nase nie vernachlässigt werden. “Schönheit und Funktion sind untrennbar miteinander verbunden.” Als Nasenchirurg sollte deshalb immer ein Spezialist auf diesem Gebiet gewählt werden.


Über die Ärztezentren MiraMed (http://www.miramed.at)


Dr. Burghard Peter, Jahrgang 1960, gründete 2002 die MiraMed-Ärztezentren im österreichischen Salzburg und 2013 im oberbayerischen Freilassing. Unter Leitung des Facharztes behandeln vier Ärzte. Der Nasenchirurg Dr. Burghard Peter ist als ästhetischer Gesichtschirurg seit Ende der 90er Jahre tätig. Er erwarb seine Kenntnisse an mehreren renommierten europäischen und amerikanischen Kliniken. Im Bereich Nasenchirurgie profitiert Dr. Peter u. a. von seinen Weiterbildungen im Larrabee Center, Seattle/USA (Dr. W. F. Larrabee), in der Bodenseeklinik (Prof. Dr. W. Mang) und im Marienhospital Stuttgart (Prof. Dr. W. Gubisch). Dr. Peter ist Mitglied in mehreren internationalen Vereinigungen für ästhetisch-plastische Chirurgie und ästhetische Gesichtschirurgie. Er ist Wahlarzt für alle Krankenkassen.


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