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15 Ekim 2015

Osteoporose - Auch Männer kann es treffen

Am 20. Oktober ist Welt-Osteoporose-Tag


Osteoporose wurde viele Jahre als reine „Frauen-Krankheit“ abgetan. Mittlerweile sind sich Mediziner jedoch einig, dass die Zahl der an Osteoporose erkrankten Männer lange Zeit unterschätzt wurde.


Jeder fünfte Osteoporosepatient ist männlich

Mediziner gehen nun davon aus, dass unter allen Osteoporosepatienten jeder fünfte männlich ist. Während Frauen größtenteils nach den Wechseljahren eine Osteoporose entwickeln, erkranken Männer meist etwa erst zehn Jahre später daran. Laut Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose haben Männer gleichzeitig ein geringeres Knochenbruchrisiko als Frauen.


Zwei Typen der Erkrankung

Experten unterscheiden zwei verschiedene Typen der Erkrankung: primär und sekundär. Während Frauen häufiger an einer primären Osteoporose als Folgeerscheinung der veränderten Hormonproduktion nach den Wechseljahren leiden, erkranken Männer häufiger an der sekundären Osteoporose. Die Ursachen liegen dann in anderen Erkrankungen, wie zum Beispiel rheumatoider Arthritis oder Fehlfunktionen der Nebenschilddrüsen.


Erste Anzeichen meist unscheinbar

Erste Anzeichen der Erkrankung können gelegentliche Rückenschmerzen oder Knochenschmerzen sein und sind damit meist eher unscheinbar. Endgültig festgestellt wird die Osteoporose in vielen Fällen nach dem ersten Knochenbruch.


Welt-Osteoporose-Tag

Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft Osteoporose als globale Volkskrankheit ein. Aus diesem Grund hat sie 1998 den Welt-Osteoporose-Tag als internationalen Aktionstag anerkannt. Damit soll jährlich am 20. Oktober auf die Häufigkeit und Gefährlichkeit der Krankheit aufmerksam gemacht werden. In Deutschland wird er vom Kuratorium Knochengesundheit, dem Deutschen Grünen Kreuz e.V. und dem Bundesselbsthilfeverband Osteoporose initiiert. Interessierte können sich bei den Institutionen über bundesweit stattfindende Veranstaltungen rund um den Aktionstag informieren.


Lange Zeit unheilbar

Noch vor einigen Jahren galt die Osteoporose als unheilbar. Heute sind jedoch verschiedene therapeutische Ansätze bekannt, die nach einer Diagnose zum Einsatz kommen können.

Eine seit über 15 Jahren eingesetzte und schmerzfreie Therapiemethode in der Behandlung von Osteoporose ist die Kernspinresonanz-Therapie. Dieses Verfahren setzt an der Ursache von Knochenschwund an. Knochen ist ein Gewebe, in dem ständig Knochensubstanz in gleichen Mengen auf und abgebaut wird. Bei Osteoporosepatienten wird jedoch mehr Knochengewebe abgebaut, was dazu führt, dass die Knochen porös werden.

Durch die Kernspinresonanz-Therapie, die auf dem diagnostischen MRT-Verfahren basiert, können die knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) angeregt werden. Durch den gezielten Einsatz der Therapie bei Osteoporose können Beschwerden deutlich gelindert und der Knochenmineralisationsgehalt verbessert werden.

Dies wurde 2015 in einer Studie des Ludwig Boltzmann Instituts Saalfelden (Österreich) sowie 2008 in einer Studie am Fachkrankenhaus für Orthopädie in Bad Düben nachgewiesen.


Eingriffs- und nebenwirkungsfrei

Die Therapie ist eingriffsfrei und zeigt bislang keine Nebenwirkungen. Als Ergänzung empfehlen Mediziner eine Basistherapie mit Calcium und Vitamin D3. Von einer Kombination mit einer Bisphosphonat-Therapie wird abgeraten. Eine Therapie besteht aus zehn je einstündigen Behandlungseinheiten.


Weitere Informationen zur Kernspinresonanz-Therapie sind unter der Telefonnummer 06441/ 679 18 55 und im Internet unter www.mbst.de erhältlich.


Die MedTec Medizintechnik wurde 1998 im mittelhessischen Wetzlar gegründet. Sie ein forschungs- und vertriebsorientiertes Unternehmen und ist Hersteller der MBST-Kernspinresonanz-Therapiegeräte. Die Behandlung wird bei verschleißbedingten Gelenkerkrankungen und Stoffwechselstörungen der Knochen eingesetzt. Seit der Unternehmensgründung legt die Firma großen Wert auf eine konsequente Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Kooperation mit renommierten Universitätskliniken und Instituten. Damit wird die permanente Weiterentwicklung der Behandlungsmethode gewährleistet.

Im Jahr 2014 wurde das Unternehmen als Top-Innovator des Mittelstandes ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde für das Innovationsmanagement und den Innovationserfolg mit den Kernspinresonanz-Therapiegeräten verliehen.


Firmenkontakt

MedTec Medizintechnik GmbH

Katharina Künzel

Sportparkstraße 9

35578 Wetzlar

06441 679 18 0

medtec@mbst.de

http://www.mbst.de


Pressekontakt

DeltaMed GmbH

Katharina Künzel

Sportparkstraße 9

35578 Wetzlar

06441 679 18 0

marketing@mbst.de

http://www.mbst.de



Osteoporose - Auch Männer kann es treffen

5 Ekim 2015

Sind Gelenkprothesen schlecht für das Herz?

Forscher entdecken erhöhtes Herzinfarktrisiko bei Arthrosepatienten mit Hüft- und Knieersatz


Sind Gelenkprothesen schlecht für das Herz?Wer an Arthrose erkrankt, muss sich langfristig wahrscheinlich damit auseinander setzen, eines Tages ein künstliches Gelenk zu erhalten. Forscher der Boston University fanden nun heraus, dass Arthrosepatienten, denen ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk eingesetzt wurde, in der unmittelbaren Phase nach der Operation ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt haben.


Studie an über 27.000 Patienten

Das Forscherteam rund um den Wissenschaftler Yuqing Zhang untersuchte für die Studie (DOI: 10.1002/art.39246) jeweils 13.849 Patienten, die ein künstliches Knie erhielten. Parallel dazu verglichen sie 13.849 Arthrosepatienten, die nicht operativ behandelt wurden. Dabei stellte sich heraus, dass in den ersten sechs Monaten nach der Operation mehr Herzinfarkte unter den Patienten mit künstlichem Kniegelenk eintraten, als bei nicht operierten Patienten. Vor allem im ersten Monat sei das Risiko besonders hoch.

Zusätzlich zur Kniearthrose wurden Patienten mit Hüftarthrose analysiert. Auch hier zeigte sich in der Gruppe der Personen mit künstlichem Gelenk ein erhöhtes Risiko in den ersten sechs Monaten nach dem Eingriff.

Nach dem Zeitraum von sechs Monaten unterschieden sich die Zahlen zwischen operierten und nicht-operierten Patienten jedoch nicht mehr deutlich.


Ursachen noch unbekannt

Die Ursachen für das erhöhte Herzinfarktrisiko kurz nach den Operationen sind bislang noch unbekannt. Wie das Forscherteam vermutet, könnte die Anästhesie, die im Rahmen des Eingriffs stattfindet, ein Grund sein. Auch eine veränderte Medikamentengabe, beispielsweise durch die unterbrochene Einnahme des Wirkstoffs ASS, könnte laut den Aussagen der Wissenschaftler eine Erklärung liefern. Insgesamt stellten die Forscher fest, dass das Risiko für einen Herzinfarkt im Zusammenhang mit Gelenkersatz bislang nicht ausreichend beachtet wurde und Maßnahmen gefunden werden müssen, um Patienten eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten.


Arthrosebehandlung ohne Operation

Eine nicht-operative Möglichkeit in der Behandlung von Arthrose ist die Kernspinresonanz-Therapie (KSRT). Dieses Verfahren nutzt das aus der Diagnostik bekannte Prinzip der Kernspinresonanz (MRT) therapeutisch. Es beeinflusst selektiv und gezielt die Zellfunktionen, um Stoffwechselprozesse im Körper zu aktivieren und Arthrose ursächlich zu behandeln. Dadurch soll die Regenerationsfähigkeit beschleunigt und Arthrosepatienten langfristig zur Schmerzfreiheit verholfen werden.

In einer Multizentrenstudie (PMID:23539765) an über 4.500 Patienten mit Hüft-, Knie-, Sprunggelenks- und Spondylarthrose wurde die Wirkung der Kernspinresonanz-Therapie untersucht. Dabei entdeckten die Forscher, dass auch ein Jahr nach der Behandlung mit der Kernspinresonanz-Therapie die Schmerzlinderung anhielt und eine messbare Funktionsverbesserung eintrat. „Die signifikante Reduktion der Schmerzen, welche bis zu 12 Monate nach der KSRT nachweisbar war, erlaubt den Schluss, dass die KSRT bei schmerzhaften Arthrosen eine zusätzliche, wirksame, nachhaltige Therapiemaßnahme darstellen dürfte“, so ein Ergebnis der Studie.

Die Kernspinresonanz-Therapie kann damit eine Alternative für Risikopatienten sein, bei denen eine Operation zu Komplikationen führe könnte.

Bei welchen Ärzten die Therapie angeboten wird und weitere Informationen zum Verfahren gibt es unter www.mbst.de und telefonisch unter der 06441 679 18 55.


Die MedTec Medizintechnik wurde 1998 im mittelhessischen Wetzlar gegründet. Sie ein forschungs- und vertriebsorientiertes Unternehmen und ist Hersteller der MBST-Kernspinresonanz-Therapiegeräte. Die Behandlung wird bei verschleißbedingten Gelenkerkrankungen und Stoffwechselstörungen der Knochen eingesetzt. Seit der Unternehmensgründung legt die Firma großen Wert auf eine konsequente Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Kooperation mit renommierten Universitätskliniken und Instituten. Damit wird die permanente Weiterentwicklung der Behandlungsmethode gewährleistet.

Im Jahr 2014 wurde das Unternehmen als Top-Innovator des Mittelstandes ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde für das Innovationsmanagement und den Innovationserfolg mit den Kernspinresonanz-Therapiegeräten verliehen.


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