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23 Eylül 2015

Günstige Energie vor allem durch aktives Management

Bayreuth. Die reinen Strom- und Gaspreise sind aufgrund der niedrigen Großhandelspreise auch bei den Endkundenpreisen für Industrie und Gewerbe auf einem Tiefststand angekommen. Dennoch müssen Unternehmen selbst tätig werden, um davon in vollem Umfang zu profitieren. Darauf weisen die Experten des Energiedienstleisters ISPEX hin. Sie analysieren regelmäßig die Preisentwicklungen und beraten Unternehmen beim Energieeinkauf und bei Energieeffizienzmaßnahmen.


Die Energiewende kostet die Stromkunden 28 Milliarden Euro


Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) kostet die Energiewende die Stromkunden in Deutschland rund 28 Milliarden Euro pro Jahr. Darin enthalten sind neben den Kosten für die Förderung der erneuerbaren Energien auch die Kosten des Netzausbaus, die durch die Energiewende verursacht werden. Hinzu kommt die zusätzliche Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und der Aufbau einer Kapazitätsreserve. Damit steigen grundsätzlich die Belastungen für Industrie und Gewerbe, wenn auch voraussichtlich nicht so drastisch wie in den letzten Jahren. Oft sind diese Kosten auch die Begründung der Versorger für höhere Preise. Doch im Gewerbe- und Industriesegment kommt es im Grunde auf die reinen Energiepreise an, da die Steuern und Abgaben in der Regel nur durchgereicht werden.


"Insgesamt könnten viele Versorger den Unternehmen günstigere Angebote machen, denn die niedrigen Großhandelspreise lassen die Preise insgesamt sinken. Oft werden diese Kostenvorteile beim Einkauf aber nicht an die Kunden weitergegeben", erklärt Stefan Arnold, Vorstandsvorsitzender der ISPEX AG. Dies gelte vor allem bei bestehenden Verträgen, die zur Verlängerung anstehen.


Den Wettbewerb nutzen und günstig einkaufen


Die gesunkenen Großhandelspreise haben den Einkäufern von Industrie- und Gewerbebetrieben aktuell günstige Strompreise beschert. "Unternehmen könnten derzeit ihren Strom, was den reinen Energiepreis angeht, zum Teil zu Dumping-Preisen einkaufen", stellt Stefan Arnold fest. In Online-Auktionen erzielten Kunden sogar Preise unter drei Cent je Kilowattstunde.


"In der momentanen Situation ist also dringend zur Durchführung einer möglichst breit gestreuten Ausschreibung zu raten, um nicht zu alten Konditionen zu verlängern oder an ungünstige Verträge gebunden zu werden. Idealerweise wird diese als Online-Auktion durchgeführt, um den Wettbewerb zwischen den Lieferanten voll auszunutzen", rät Energieexperte Arnold.


Eine ähnliche Abwärtsbewegung der Großhandelspreise ist beim Gaseinkauf zu beobachten. Auch bei den Gaspreisen neigen die Versorger dazu, ihre Preisvorteile in der Beschaffung kaum an die Endkunden weiterzugeben. Es lohnt sich daher auch beim Gaseinkauf, bestehende Verträge zu prüfen, neu auszuschreiben und so den Wettbewerb unter den Lieferanten zu nutzen.


Die ISPEX AG ist eines der bedeutendsten unabhängigen Energieberatungsunternehmen in Deutschland. Seit 2006 betreut ISPEX erfolgreich Kunden aus dem industriellen, gewerblichen und öffentlich-rechtlichen Bereich bei energiewirtschaftlichen Fragen.


Mit über 40 Mitarbeitern in Bayreuth und Hannover bietet ISPEX innovative Beratungsleistungen, gestützt auf gezielt entwickelte Online-Systeme. ISPEX vereint wirtschaftliche und technische Energiekompetenz unter einem Dach und bietet damit umfassende Beratungslösungen aus einer Hand.


Industriekunden kaufen mit ISPEX Strom und Gas schnell, sicher und zu marktgerechten Konditionen. Für seine Kunden führt ISPEX täglich Energieauktionen und Energieausschreibungen durch. ISPEX wählt dabei die Lieferanten aus, die zum Kunden und seinem Abnahmeverhalten passen. Dazu stehen mit einer eigenen Online-Energiehandelsplattform und dem internetbasierten Energie-Controllingsystem die modernsten Beschaffungswerkzeuge zur Verfügung. Darüber hinaus bieten die ISPEX-Experten Beratung in den Bereichen Energieeffizienz, Energiemanagementsysteme und Energieaudits.


Rund 1.000 Unternehmenskunden an etwa 4.500 Standorten und einem jährlichen Energievolumen von rund vier Terawattstunden vertrauen auf ISPEX und profitieren von leistungsfähigen Energielieferanten und marktgerechten Energiepreisen.


ISPEX AG – Sitz der Gesellschaft: Bayreuth – Handelsregister: Amtsgericht Bayreuth, HRB 4280 – Vorstand: Dr. jur. Stefan Arnold (Vors.), Dipl.-Kfm. Marco Böttger, Dipl.-Ing. Andreas Seegers – Aufsichtsratsvorsitzender: RA Harald Petersen.


www.ispex.de/presse


Kontakt

ISPEX AG

Jürgen Scheurer

Scheurer

95448 Bayreuth

+49 921 150911-138

presse@ispex.de

http://www.ispex.de/presse



Günstige Energie vor allem durch aktives Management

2 Eylül 2015

Strom und Gaspreise sind auf Tiefststand angekommen

Bayreuth. Die Strom- und Gaspreise sind aufgrund der niedrigen Großhandelspreise auch bei den Endkundenpreisen für Industrie und Gewerbe auf einem Tiefststand angekommenen. Unternehmen kaufen derzeit Strom und Gas quasi zu Dumping-Preisen. Darauf weisen die Experten des Energiedienstleisters ISPEX hin. Sie haben die Preisentwicklungen für den Monat August analysiert und geben einen Ausblick auf die weitere Entwicklung.


Strompreis für Unternehmen auf historischem Tief


Die gesunkenen Großhandelspreise für die kommenden Kalenderjahre haben Industrie und Gewerbe sehr günstige Strompreise beschert. Der seit 2011 monatlich berechnete ISPEX-Energiepreisindex für Strom ist im August auf 3,43 Cent je Kilowattstunde und damit erstmals unter die 3,5-Cent-Marke gefallen. Im Juli lag er noch bei 3,54 Cent je Kilowattstunde. In Online-Auktionen erzielten Kunden sogar Preise unter drei Cent je Kilowattstunde. Der durchschnittliche Beschaffungspreis für Strom ist damit wie erwartet nochmals gesunken.


"Das günstige Preisniveau wird uns voraussichtlich auch im September erhalten bleiben, auch wenn sich die Preise an der Börsen stabilisieren sollten", prognostiziert Stefan Arnold, Vorstandsvorsitzender der ISPEX AG.


Der September werde zudem traditionell stark für den Abschluss neuer Stromlieferverträge genutzt. Ein Großteil der Stromlieferverträge für Industrie und Gewerbe laufen parallel zu den Kalenderjahren und haben meist eine dreimonatige Kündigungsfrist. Viele Unternehmen verhandeln daher den Strompreis für das kommende Jahr im September.


"Durch die niedrigen Großhandelspreise könnten die Stromanbieter günstige Preise im Einkauf realisieren und damit eigentlich auch niedrige Strompreise anbieten", erklärt Stefan Arnold.


Viele Stromanbieter nutzten jedoch die Situation, um Bestandskunden neue Konditionen anzubieten, bei denen sie "ohne Strompreiserhöhung" auskommen oder moderate Preisnachlässe anbieten. Die Erfahrung zeige aber, dass diese neuen Konditionen die besseren Einkaufskonditionen meist nur zum Teil weiterreichen. Sie erhöhen damit eher die Marge der Anbieter, statt die Kostenvorteile an die Kunden weiterzugeben.


"Gerade bei fallenden Preisen ist dringend zur Durchführung einer möglichst breit gestreuten Ausschreibung zu raten. Idealerweise wird diese als Online-Auktion durchgeführt, um den Wettbewerb zwischen den Lieferanten voll auszunutzen", rät Energieexperte Arnold.


Gas bekommen Unternehmen teilweise für unter zwei Cent


Im Gaseinkauf sorgten die Preisabschläge an den Großhandelsmärkten im August für extrem niedrige Gaspreise zugunsten der Unternehmen. Die Einkäufer erhielten von den Gasanbietern in Online-Auktionen zum Teil Preise, die unter der Marke von zwei Cent je Kilowattstunde lagen. Der von ISPEX aus allen abgegebenen Bestgeboten errechnete Durchschnittspreis sank daher nochmals von 2,28 Cent je Kilowattstunde im Juli auf 2,13 Cent je Kilowattstunde im August. Die meisten Gasanbieter sind derzeit in der Lage, sehr günstige Preise anzubieten.


"Ausschlaggebend für die Preise sind vor allem die Einkaufsstrategie der Anbieter und deren Wille und Fähigkeit, die Preisvorteile aus dem Großhandel auch an die Gaskunden weiterzugeben", weiß Stefan Arnold.


Wie bei den Stromanbietern könne man oftmals feststellen, dass die Kostenvorteile nur sehr ungern weitergegeben werden, Preissteigerungen im Einkauf aber schnell in die Kalkulation einfließen. Die Unternehmen sollten keinesfalls einen Energieliefervertrag ohne vorherige Ausschreibung abschließen.


"Insbesondere wenn das Angebot vom Lieferanten nur für einen kurzen Zeitraum aufrechterhalten wird, sollte man wachsam sein", warnt Stefan Arnold.


Angesichts der aktuellen und für September erwarteten stabilen Preisentwicklung sei davon auszugehen, dass das Ausnutzen des Wettbewerbs unter den Anbietern mehr Einsparungen ermöglicht als der schnelle Abschluss eines vermeintlich besonders guten Angebots.


Zur Methodik


Die ISPEX AG berechnet monatlich den ISPEX-Energiepreisindex Industrie für Strom und Gas. ISPEX analysiert die aktuellen Preisentwicklungen beim Strom- und Gaseinkauf für Industrie- und Gewerbebetriebe. Für den ISPEX-Energiepreisindex Industrie werden die jeweils besten abgegebenen Gebote für Sondervertragskunden im Rahmen von Auktionen und Ausschreibungen für Industriekunden zur Strom- und Gasbeschaffung auf der unabhängigen Plattform energie-handelsplatz.de erfasst. Sie werden anonymisiert und aggregiert monatlich ausgewertet.


Der Preisindex stellt den Mittelwert aller im jeweiligen Monat abgegebenen Gebote dar, unabhängig vom zu Grunde liegenden Zeitraum der Belieferung. Es wird ausschließlich der Preis für Lieferstellen von Sondervertragskunden und nur das jeweils beste Angebot der teilnehmenden Energielieferanten für eine Lieferstelle berücksichtigt. Zusätzlich wird der Preisindex für jedes Kalenderjahr berechnet. Dabei gehen nur Preisstellungen in die Berechnung ein, die scharf abgegrenzt für das bestimmte Lieferjahr gültig sind und im entsprechenden Monat des Index abgegeben wurden.


Die ISPEX AG ist eines der bedeutendsten unabhängigen Energieberatungsunternehmen in Deutschland. Seit 2006 betreut ISPEX erfolgreich Kunden aus dem industriellen, gewerblichen und öffentlich-rechtlichen Bereich bei energiewirtschaftlichen Fragen.


Mit über 40 Mitarbeitern in Bayreuth und Hannover bietet ISPEX innovative Beratungsleistungen, gestützt auf gezielt entwickelte Online-Systeme. ISPEX vereint wirtschaftliche und technische Energiekompetenz unter einem Dach und bietet damit umfassende Beratungslösungen aus einer Hand.


Industriekunden kaufen mit ISPEX Strom und Gas schnell, sicher und zu marktgerechten Konditionen. Für seine Kunden führt ISPEX täglich Energieauktionen und Energieausschreibungen durch. ISPEX wählt dabei die Lieferanten aus, die zum Kunden und seinem Abnahmeverhalten passen. Dazu stehen mit einer eigenen Online-Energiehandelsplattform und dem internetbasierten Energie-Controllingsystem die modernsten Beschaffungswerkzeuge zur Verfügung. Darüber hinaus bieten die ISPEX-Experten Beratung in den Bereichen Energieeffizienz, Energiemanagementsysteme und Energieaudits.


Rund 1.000 Unternehmenskunden an etwa 4.500 Standorten und einem jährlichen Energievolumen von rund vier Terawattstunden vertrauen auf ISPEX und profitieren von leistungsfähigen Energielieferanten und marktgerechten Energiepreisen.


ISPEX AG – Sitz der Gesellschaft: Bayreuth – Handelsregister: Amtsgericht Bayreuth, HRB 4280 – Vorstand: Dr. jur. Stefan Arnold (Vors.), Dipl.-Kfm. Marco Böttger, Dipl.-Ing. Andreas Seegers – Aufsichtsratsvorsitzender: RA Harald Petersen.


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Strom und Gaspreise sind auf Tiefststand angekommen

26 Mayıs 2015

Große Preisunterschiede in Gaslieferverträgen

Immobilienverwalter können ihren Kunden viel Geld sparen, indem sie die Gaspreise vergleichen und zu einem günstigeren Versorger für ihre Immobilien wechseln. Ohnehin sind sie gesetzlich durch das Wirtschaftlichkeitsgebot zum Preisvergleich verpflich


Große Preisunterschiede in GaslieferverträgenBayreuth. Immobilienverwalter können ihren Kunden viel Geld sparen, indem sie die Gaspreise vergleichen und zu einem günstigeren Versorger für ihre Immobilien wechseln. Ohnehin sind sie gesetzlich durch das Wirtschaftlichkeitsgebot zum Preisvergleich verpflichtet. Darauf weist der Energiedienstleister ISPEX AG aus Bayreuth hin.


Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) schreibt in Paragraph 556 Abs. 3 vor, dass über die Vorauszahlungen der Betriebskosten "jährlich abzurechnen und dabei der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu beachten ist". Mehrere Urteile bestätigen dies auch für Vermieter und Hausverwalter. Das Gebot bedeutet zwar nicht, immer den billigsten Anbieter wählen zu müssen, dennoch muss die Wirtschaftlichkeit beachtet werden. Wird für eine Immobilie etwa Gas über einen alten und teuren Tarif oder gar über die allgemeine Grundversorgung bezogen, liegt ein Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot nahe. "Gerade Altverträge entsprechen oft der Grundversorgung oder enthalten eine Ölpreisbindung, welche diese Vereinbarungen in der Regel relativ teuer macht" so Gasmarktexperte Stefan Arnold von der ISPEX AG.


"Aufgrund der großen Preisunterschiede in den Lieferverträgen der Gasversorger sollten Immobilienverwalter die Konditionen ihrer Lieferverträge von Experten überprüfen lassen", rät Arnold. Mit ihrem Energie-Service vergleicht die ISPEX AG die Angebote der Anbieter speziell auch für die Immobilienwirtschaft. Dort fließen direkt individuell kalkulierte Preise ein. Damit lässt sich die Anforderung des Wirtschaftlichkeitsgebots durch den Immobilienverwalter leicht erfüllen.


Bei der Überprüfung der Verträge sollte auch darauf geachtet werden, ob die Verträge eine Ölpreisbindung und entsprechende Preisanpassungsklauseln enthalten. Erst vor kurzem hatte der Bundesgerichtshof über mehrere Klagen von Wohnungseigentümergemeinschaften gegen solche Klauseln in den Gaslieferverträgen entschieden. Nach Auffassung der Richter benachteiligen die umstrittenen Bestimmungen die Eigentümer unangemessen und seien daher unwirksam.


Die ISPEX AG ist eines der bedeutendsten unabhängigen Energieberatungsunternehmen in Deutschland. Seit 2006 betreut ISPEX erfolgreich Kunden aus dem industriellen, gewerblichen und öffentlich-rechtlichen Bereich bei energiewirtschaftlichen Fragen.


Mit über 40 Mitarbeitern in Bayreuth und Hannover bietet ISPEX innovative Beratungsleistungen, gestützt auf gezielt entwickelte Online-Systeme. ISPEX vereint wirtschaftliche und technische Energiekompetenz unter einem Dach und bietet damit umfassende Beratungslösungen aus einer Hand.


Industriekunden kaufen mit ISPEX Strom und Gas schnell, sicher und zu marktgerechten Konditionen. Für seine Kunden führt ISPEX täglich Energieauktionen und Energieausschreibungen durch. ISPEX wählt dabei die Lieferanten aus, die zum Kunden und seinem Abnahmeverhalten passen. Dazu stehen mit einer eigenen Online-Energiehandelsplattform und dem internetbasierten Energie-Controllingsystem die modernsten Beschaffungswerkzeuge zur Verfügung. Darüber hinaus bieten die ISPEX-Experten Beratung in den Bereichen Energieeffizienz, Energiemanagementsysteme und Energieaudits.


Rund 1.000 Unternehmenskunden an etwa 4.500 Standorten und einem jährlichen Energievolumen von rund vier Terawattstunden vertrauen auf ISPEX und profitieren von leistungsfähigen Energielieferanten und marktgerechten Energiepreisen.


ISPEX AG – Sitz der Gesellschaft: Bayreuth – Handelsregister: Amtsgericht Bayreuth, HRB 4280 – Vorstand: Dr. jur. Stefan Arnold (Vors.), Dipl.-Kfm. Marco Böttger, Dipl.-Ing. Andreas Seegers – Aufsichtsratsvorsitzender: RA Harald Petersen.


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