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24 Eylül 2015

Sara Nuru zur Flüchtlingsproblematik: Menschlichkeit zeigen

Botschafterin der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe nimmt Stellung


Sara Nuru zur Flüchtlingsproblematik: Menschlichkeit zeigenMünchen, 24. September 2015. „Es gibt sicherlich kein Patentrezept, mit dem man die aktuelle Flüchtlingsproblematik lösen kann. Ein richtiges Signal finde ich allerdings die Mitmenschlichkeit der Bevölkerung in Deutschland. Es berührt mich sehr, wie viele Menschen aktiv werden, um die Flüchtlinge willkommen zu heißen“, sagt Sara Nuru, Botschafterin der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe.


„Auf der anderen Seite dürfen wir dabei nicht vergessen, den Menschen in ihren Heimatländern weiterhin unsere Unterstützung zu geben“, betont Sara Nuru. Deshalb bin ich seit Jahren so eng der Stiftung Menschen für Menschen verbunden, die seit über 30 Jahren eine nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit mit der hilfsbedürftigen Bevölkerung in Äthiopien ausübt. Denn nur, wenn die Menschen für ihre Familien eine Chance auf eine lebenswerte und menschenwürdige Zukunft in ihrer Heimat sehen, werden sie nicht gezwungen sein, sie zu verlassen.“ Und Sara ergänzt: „Am Beispiel meiner eigenen Familiengeschichte kann ich nur betonen wie unendlich wertvoll und wichtig es ist, den Menschen hier wie dort mit Offenheit, Hilfsbereitschaft und Mitmenschlichkeit zu begegnen. Wir können voneinander so viel lernen und gewinnen.“


Die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe leistet seit 1981 Hilfe zur Selbstentwicklung in den ländlichen Gebieten in Äthiopien und konnte in den Projektgebieten die Lebensverhältnisse von über 5 Millionen Äthiopierinnen und Äthiopier erheblich verbessern. Nahezu 400 Schulen, annähernd 100 Krankenstationen und über 2.000 Brunnen wurden von der Hilfsorganisation in Äthiopien gebaut.


Sara Nuru ist seit 2009 Botschafterin der Stiftung Menschen für Menschen und engagiert sich insbesondere für Bildung in Äthiopien.


Spendenkonto

Stiftung Menschen für Menschen

Stadtsparkasse München

SWIFT (BIC): SSKMDEMM

IBAN: DE64701500000018180018

www.menschenfuermenschen.de


Über Menschen für Menschen:


Am 16. Mai 1981 legte der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm mit seiner legendären Wette in der Sendung Wetten, dass..? den Grundstein für seine Äthiopienhilfe. Am 13. November 1981 gründete er die Stiftung Menschen für Menschen. Seitdem leistet die Organisation Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen sogenannter integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Die Stiftung trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Bei einer Untersuchung von Spendenorganisationen der Stiftung Warentest für die Ausgabe 11/2014 der Zeitschrift Finanztest schnitt Menschen für Menschen besonders gut ab. Die Wertung sehr gut erhielt die Stiftung bei einem Transparenz-Test (2014), der von der gemeinnützigen und unabhängigen Phineo AG in Kooperation mit Spiegel online durchgeführt wurde.


Firmenkontakt

Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhm Äthiopienhilfe

Dr. Peter Schaumberger

Brienner Straße 46

80333 München

089 38397960

info@menschenfuermenschen.org

http://www.menschenfuermenschen.de


Pressekontakt

Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

Rosanna Heinz

Brienner Straße 46

80333 München

089 383979-60

info@menschenfuermenschen.org

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24 Mart 2015

Togo: Kantine für hungrige Schüler

Mensa ermöglicht ganztägigen Schulbesuch – GKS unterstützt Finanzierung


Togo: Kantine für hungrige SchülerHAGEN – März 2015. Schulpflicht gibt es in Togo zwar, aber der Besuch kostet monatlich einen Euro. Zu viel für ärmste Kinder. Die, die zur Schule gehen, nehmen oft nur stundenweise am Unterricht teil, da ihr Hunger zu groß ist. Gegen beide Probleme kämpft “Avenir-Togo”: Der Verein betreibt in Adetikope kostenlos Kindergarten, Grund- und Sekundarstufenschule für Mittellose. Nächster Schritt ist eine Schulkantine, um die Ernährung der Schüler zu sichern. Die Georg Kraus Stiftung (GKS) unterstützt die Finanzierung.


Regelmäßige Mahlzeiten für 180 Kinder

Rund 180 Schüler besuchen das Bildungszentrum von Avenir-Togo. Viele gehen allerdings vorzeitig nach Hause, da sie bis zum heimischen Esstisch einen weiten Weg haben. Volle Teller erwarten sie auch dort nicht: Die meist kinderreichen Familien sind Selbstversorger mit Monatseinkommen von weniger als 30 Euro. Die Schulkantine in Adetikope wird die Ernährungssituation ihrer Kinder deutlich verbessern und zugleich ganztägigen Unterrichtsbesuch ermöglichen.


Bildungsperspektiven verbessern – bis 70 Prozent Analphabeten

Ganztagesunterricht ist ein wichtiger Bildungsschritt der Familien in der Region. Bisher sind in Togo rund 70 Prozent der Gesamtbevölkerung Analphabeten. Ein Abschluss erhöht langfristig Lebens- und Zukunftschancen – gemäß dem GKS-Leitsatz “Der beste Weg aus der Armut ist der Schulweg”.


Familienbudgets entlasten – Ernährungswissen für Eltern

Die kostenlose Schulmahlzeit entlastet zudem knappe Familienbudgets. In der Kantine werden Eltern kochen – nach Anleitung. Und so, “Learning by Doing”, etwas über gesunde Ernährung lernen. “Damit bekommt das Projekt einen doppelten Bildungseffekt”, unterstreicht GKS-Vorstand Erich G. Fritz.


GKS-Mittel helfen bei Finanzierung

Die Mensa entsteht in einem vorhandenen Gebäude. Mit Mitteln der Georg Kraus Stiftung werden die Initiatoren Speisesaal und Küche einbauen. Die Kantine ist eines von derzeit 52 GKS-Projekten – bei allen fließen die Spenden zu 100 Prozent in die Hilfsmaßnahmen. Text 1.981 Zeichen inkl. Leerzeichen


Weitere Infos zum Projekt Nr. 105 (http://www.georg-kraus-stiftung.de/entwicklungsprojekte/afrika/aktuelle-projekte/togo/togo.html) auf der Website und in der aktuellen “Stiftung aktuell”, Ausgabe Frühjahr 2015.


Background der Georg Kraus Stiftung

1996 wurde die Georg Kraus Stiftung (GKS), gefördert von Wikinger Reisen, von der Familie Kraus ins Leben gerufen. Die Gründer von Wikinger Reisen haben ihr 20 Prozent der Unternehmensanteile übertragen. Damit fließen dauerhaft Erträge des Reiseveranstalters in die Projekte der Stiftung. Die GKS unterstützt die Entwicklungszusammenarbeit in der Dritten Welt. Die GKS ist “Transparency Deutschland” angeschlossen und informiert gemäß der Selbstverpflichtung über Ziele, Ursprung und Einsatz der Mittel sowie Entscheidungsträger.


Sie ist \”Transparency Deutschland\” angeschlossen und informiert gemäß der Selbstverpflichtung über Ziele, Ursprung und Einsatz der Mittel sowie Entscheidungsträger.


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