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26 Kasım 2015

Gefährliche Transfettsäuren stecken reichlich in der Butter

Butter-Konsum ist problematisch für die Umwelt, für Kühe, die in Anbindehaltung vegetieren und insbesondere für die Gesundheit, da Butter reich an Transfettsäuren ist


Schon mit einem Frühstück können extreme Transfettsäure-Mengen zugeführt werden, die einen Herzinfarkt begünstigen


Experten warnen zunehmend vor Transfettsäuren, da diese das schädliche LDL-Cholesterin erhöhen und das Herzinfarktrisiko steigern, informiert heute Medizinjournalist Sven-David Müller. Nach der US-amerikanischen Ankündigung, Transfettsäuren in Lebensmitteln innerhalb der nächsten drei Jahre „zu verbieten“, bewegt sich auch in Deutschland und Europa viel, freut sich Müller, der kürzlich den Transfettsäuregehalt von Butter, Butterschmalz und Margarine wissenschaftlich auswerten ließ. Die Killerfette sind oft reichlich in Chips, Butter, Pommes Frites und Croissants enthalten. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen, hochwertige Pflanzenöle wie Rapsöl und daraus hergestellte Margarine sind hingegen praktisch frei von Transfettsäuren.


Und die Killerfette entstehen auch im Haushalt, warnt der ernährungsmedizinische Wissenschaftler. Bei starkem Erhitzen eines Fettes beispielsweise in der Fritteuse bilden sich aus allen Fetten – ob hochwertiges Pflanzenöl, Butter oder Margarine – gefährliche Transfettsäuren! Schon beim Frühstück gilt es, die Lebensmittel richtig auszuwählen. Wer auf Butter-Croissants, Croissants, Sahne im Kaffee und viel fettreichen Käse setzt, schadet nicht nur seiner Figur, sondern führt auch bedenklich viele Transfettsäuren zu. Die gefährlichen Krankmacher schädigen die Blutgefäße, das Herz und sogar das Gehirn. Wissenschaftliche Studien beweisen, dass Transfettsäuren mitverantwortlich sind für Bluthochdruck, Übergewicht sowie Adipositas (Fettsucht) und ein hoher Konsum zusätzlich insbesondere bei Männern das Erinnerungsvermögen beeinträchtigen kann, wie jüngst eine US-amerikanische Studie eindrucksvoll nachwies. „Für mich gehört die Fritteuse aus der Küche verbannt! Zudem halte ich es für wichtig, dass Pommes Frites mit deutlich weniger Fett bei niedrigeren Temperaturen zubereitet werden sollten. Eine Heißluftfritteuse gehört heute in jede Fast-Food-Kette, die ihre Kunden nicht gesundheitlich schädigen möchte“, betont der Medizinjournalist Sven-David Müller, der auch davor warnt, Fette jeglicher Art in der Pfanne dauerhaft auf mehr als 150 Grad Celsius zu erhitzen.


Schon bei einer Transfettsäure-Zufuhr von etwas mehr als 2 Gramm täglich verdoppelt sich das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Und dafür reichen schon täglich ein Butter-Croissant oder die tägliche Portion Pommes Frites. Keine andere Fettsäure hat so extrem negative Wirkungen und daher ist der Begriff Killerfette begründet – sie führen zu Arteriosklerose – erhöhen das LDL – daher wurde ja auch über Jahrzehnte vor Butter gewarnt. Heute ist klar warum. Und so verwundert es auch nicht, dass praktisch jeder Arzt, Menschen mit einem hohen Herzinfarktrisiko heute vor Butter, Butter-Schmalz und fettem Fleisch warnt. In seinem neuen Buch „Cholesterin natürlich senken“ zeigt der Autor Sven-David Müller auf, wie das LDL-Cholesterin mit Genuss und ganz ohne Arzneimittel (Lipidsenker) problemlos reduziert werden kann. In vielen Lebensmitteln lauern große Mengen der gefährlichen krankmachenden Transfettsäuren:


Chips

(Butter-)Croissants

Fettes Rindfleisch

Donuts

Butter

Butterschmalz

Frittiertes wie Pommes Frites

Sahne

Vollmilch

Fetter Käse


In einem Becher Vollmilch sind 0,5 g Transfettsäuren, in 30 g Butter – reicht für 2 Brötchen – 1,6 Gramm der Killerfette. In drei dünngeschnittenen Scheiben Käse 2,1 g Transfettsäuren. Schon das Frühstück kann mit einem Becher Vollmilch und zwei Käsebrötchen den Organismus mit 4,2 Gramm Transfettsäuen belasten. Dazu eine Portion Pommes Frites in der Mittagspause und nachmittags ein Butter-Croissant. Damit erreicht die Killerfett-Zufuhr 10 Gramm und der Herzinfarkt kommt Tag für Tag näher, warnt Sven-David Müller.


Seit Jahrzehnten wird vor fetten tierischen Produkten gewarnt. Die aktuellen Empfehlungen, Entwicklungen und Studien zu Transfettsäuren rechtfertigen das mehr denn je. Und wer sich nach dem Low-Carb-Prinzip ernähren möchte, sollte demzufolge auf Nüsse, Samen, Raps-, Lein- oder Walnussöl, Margarine und das Fett aus Fischen wie Wildlachs, Hering oder Makrele setzen. Bedauerlicherweise gibt es in Deutschland (noch) keine Grenzwerte. In den USA ist das ganz anders, hier wird der Verbraucher vor den Killerfetten geschützt. Eine Empfehlung gibt es aber schon. Im Gleichklang mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung, täglich nicht mehr als 2 Gramm Transfettsäuren aufzunehmen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einer Zufuhr von mehr als 5 Gramm täglich. Und die sind mit 2 Butterbrötchen und einer Portion Pommes Frites schon erreicht. Oder mit einem halben Liter Vollmilch, einem Donut und einem Butter-Croissant. Leider hat die Bevölkerung bisher viel zu wenig Aufklärung bezüglich der negativen Wirkungen von Transfettsäuren und des Transfettsäuregehalts in Lebensmitteln erhalten, kritisiert Müller. Nach einer aktuellen Forsa-Befragung wissen 72 Prozent nicht, was Transfettsäuren überhaupt sind. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass alle Transfettsäuren im Übermaß aufgenommen, gesundheitsschädlich sind. Das bestätigen auch die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, der EFSA und des Bundesinstituts für Risikobewertung. Natürliche Transfettsäuren in Butter, Sahne oder Rindfleisch sind nicht gesünder als die in der Pfanne entstehenden Transfettsäuren oder die minimalen Spuren in Margarine. Insgesamt sind alle Transfettsäuren, die in Lebensmitteln gemischt vorkommen, in großer Menge aufgenommen nachweislich gesundheitsschädlich.


Für mein aktuelles Buch „Kühe würden Margarine kaufen“ habe ich den Transfettsäuregehalt in Butter, Butterschmalz und verschiedenen Margarinesorten bestimmen lassen. Das überraschende Ergebnis war, dass Butter und Butterschmalz wahre Transfettsäurebomben sind und in der Margarine keine oder fast keine Killerfette enthalten sind. Für meine Familie und mich gibt es nach diesem erschreckenden Ergebnis nur noch hochwertige Pflanzenöle, Nüsse und Samen, Wildlachs, eine Handvoll Nüsse und natürlich Margarine, informiert Sven-David Müller. Zudem schützt Margarine die Umwelt. Butter hat einen ungleich größeren „CO2-Abdruck“. Es darf auch nicht vergessen werden, dass Margarine voll im Veggietrend ist, denn auch in Sachen Tierschutz ist Butter ein Problem. Solange jede vierte Milchkuh in Anbindehaltung mehr dahinvegetiert als lebt, kann niemand frohen Mutes in ein Butterbrot beißen oder ein Glas Milch genießen. Lebensmittel, die unter solchen Bedingungen erzeugt werden, sollten grundsätzlich gemieden werden, fasst Müller abschließend zusammen. Unter www.svendavidmueller.de gibt es weitere Informationen zum Thema Transfettsäuren.


Das Zentrum für Kulturkommunikation (ZEK) mit Sitz in Nidderau-Windecken widmet sich insbesondere der Berichterstattung im kulturellen Bereich. Sven-David Müller arbeitete unter anderem als Opernkritiker für die Fachzeitschriften Orpheus und Opernglas. Er übernahm die Pressearbeit für die Freiluftaufführung der Richard Wagner Oper Rienzi (Regisseur Wolfgang Gratschmeier von der Volksoper Wien), moderierte Opernkonzerte unter anderem in Lünen und berichtet über Musiktheaterpremieren in Braunschweig (Staatstheater Braunschweig, Staatsorchester Braunschweig) und der Wiener Volksoper.


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Gefährliche Transfettsäuren stecken reichlich in der Butter

4 Ekim 2015

Die angeblich gute Butter ist reich an Killerfetten

Schon mit einem Frühstück können extreme Transfettsäure-Mengen zugeführt werden, die einen Herzinfarkt begünstigen. WHO warnt vor Transfettsäuren. Butter enthält reichlich dieser Killerfette.


Experten von der WHO warnen zunehmend vor Transfettsäuren, da diese das schädliche LDL-Cholesterin erhöhen und das Herzinfarktrisiko steigern, informiert heute Medizinjournalist Sven-David Müller. Nach der US-amerikanischen Ankündigung, Transfettsäuren in Lebensmitteln innerhalb der nächsten drei Jahre „zu verbieten“, bewegt sich auch in Deutschland und Europa viel, freut sich Müller, der kürzlich den Transfettsäuregehalt von Butter, Butterschmalz und Margarine wissenschaftlich auswerten ließ. Die Killerfette sind oft reichlich in Chips, Butter, Pommes Frites und Croissants enthalten. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen, hochwertige Pflanzenöle wie Rapsöl und daraus hergestellte Margarine sind hingegen frei von Transfettsäuren.


Und die Killerfette entstehen auch im Haushalt, warnt der ernährungsmedizinische Wissenschaftler. Bei starkem Erhitzen eines Fettes beispielsweise in der Fritteuse bilden sich aus gesunden Fetten gefährliche Transfettsäuren. Schon beim Frühstück gilt es, die Lebensmittel richtig auszuwählen. Wer auf Butter-Croissants, Sahne im Kaffee und viel fettreichen Käse setzt, schadet nicht nur der Figur, sondern führt auch bedenklich viele Transfettsäuren zu. Die gefährlichen Krankmacher schädigen die Blutgefäße, das Herz und sogar das Gehirn. Wissenschaftliche Studien beweisen, dass Transfettsäuren mitverantwortlich sind für Bluthochdruck, Übergewicht sowie Adipositas (Fettsucht) und ein hoher Konsum zusätzlich insbesondere bei Männern das Erinnerungsvermögen beeinträchtigen kann, wie jüngst eine US-amerikanische Studie eindrucksvoll nachwies. „Für mich gehört die Fritteuse aus der Küche verbannt! Zudem halte ich es für wichtig, dass Pommes Frites mit deutlich weniger Fett bei niedrigeren Temperaturen zubereitet werden sollten. Eine Heißluftfritteuse gehört heute in jede Fast-Food-Kette, die ihre Kunden nicht gesundheitlich schädigen möchte, betont der Medizinjournalist Sven-David Müller, der auch davor warnt, Fette in der Pfanne dauerhaft auf mehr als 150 Grad Celsius zu erhitzen.


Schon bei einer Transfettsäure-Zufuhr von mehr als 2 Gramm täglich verdoppelt sich das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Und dafür reichen schon täglich ein Butter-Croissant oder die tägliche Portion Pommes Frites. Keine andere Fettsäure hat so extrem negative Wirkungen und daher ist der Begriff Killerfette begründet – sie führen zu Arteriosklerose – erhöhen LDL – daher wurde ja auch über Jahrzehnte vor Butter gewarnt. Heute ist klar warum. Und so verwundert es auch nicht, dass praktisch jeder Arzt Menschen mit einem hohen Herzinfarktrisiko heute vor Butter, Schmalz und fettem Fleisch warnt. In seinem neuen Buch „Cholesterin natürlich senken“ zeigt der Autor Sven-David Müller auf, wie das LDL-Cholesterin mit Genuss und ganz ohne Arzneimittel (Lipidsenker) problemlos reduziert werden kann. In vielen Lebensmitteln lauern große Mengen der gefährliche Krankmachern Transfettsäuren:


Chips

(Butter-)Croissants

Fettes Rindfleisch

Donuts

Butter

Butterschmalz

Frittiertes wie Pommes Frites

Sahne

Vollmilch

Fetter Käse


In einem Becher Vollmilch sind 0,5 g Transfettsäuren, in 30 g Butter – reicht für 2 Brötchen – 1,6 Gramm der Killerfette. In drei dünngeschnittenen Scheiben Käse 2,1 g Transfettsäuren. Schon das Frühstück kann mit einem Becher Vollmilch und zwei Käsebrötchen den Organismus mit 4,2 Gramm Transfettsäuen belasten. Dazu eine Portion Pommes Frites in der Mittagspause und nachmittags ein Butter-Croissant. Damit erreicht die Killerfett-Zufuhr 10 Gramm und der Herzinfarkt kommt Tag für Tag näher, warnt Sven-David Müller.


Seit Jahrzehnten wird vor fetten tierischen Produkten gewarnt. Die aktuellen Empfehlungen, Entwicklungen und Studien zu Transfettsäuren rechtfertigen das mehr denn je. Und wer sich nach dem Low-Carb-Prinzip ernähren möchte, sollte demzufolge auf Nüsse, Samen, Raps-, Lein- oder Walnussöl, Margarine und das Fett aus Fischen wie Wildlachs, Hering oder Makrele setzen. Bedauerlicherweise gibt es in Deutschland (noch) keine Grenzwerte. In den USA ist das ganz anders, hier wird der Verbraucher vor den Killerfetten geschützt. Eine Empfehlung gibt es aber schon, im Gleichklang mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung täglich nicht mehr als 2 Gramm Transfettsäuren aufzunehmen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einer Zufuhr von mehr als 5 Gramm täglich. Und die sind mit 2 Butterbrötchen und einer Portion Pommes Frites schon erreicht. Oder mit einem halben Liter Vollmilch, einem Donut und einem Butter-Croissant. Leider hat die Bevölkerung bisher viel zu wenig Aufklärung bezüglich der negativen Wirkungen von Transfettsäuren und des Transfettsäuregehalts in Lebensmitteln erhalten, kritisiert Müller. Nach einer aktuellen Forsa-Befragung wissen 72 Prozent nicht, was Transfettsäuren überhaupt sind.


Für mein aktuelles Buch „Kühe würden Margarine kaufen“ habe ich den Transfettsäuregehalt in Butter, Butterschmalz und verschiedenen Margarinesorten bestimmen lassen. Das überraschende Ergebnis war, dass Butter und Butterschmalz wahre Transfettsäurebomben sind und in der Margarine keine oder fast keine Killerfette enthalten sind. Für meine Familie und mich gibt es nach diesem erschreckenden Ergebnis nur noch hochwertige Pflanzenöle, Nüsse und Samen, Wildlachs, eine Handvoll Nüsse und natürlich Margarine, informiert Sven-David Müller. Zudem schützt Margarine die Umwelt. Butter hat einen ungleich größeren „CO2-Abdruck“. Es darf auch nicht vergessen werden, dass Margarine voll im Veggietrend ist, denn auch in Sachen Tierschutz ist Butter ein Problem. Solange jede vierte Milchkuh in Anbindehaltung mehr dahinvegetiert als lebt, kann niemand frohen Mutes in ein Butterbrot beißen oder ein Glas Milch genießen. Lebensmittel, die unter solchen Bedingungen erzeugt werden, sollten grundsätzlich gemieden werden, fasst Müller abschließend zusammen. Unter www.svendavidmueller.de gibt es weitere Informationen zum Thema Transfettsäuren.


Das Zentrum für Kulturkommunikation (ZEK) mit Sitz in Nidderau-Windecken widmet sich insbesondere der Berichterstattung im kulturellen Bereich. Sven-David Müller arbeitete unter anderem als Opernkritiker für die Fachzeitschriften Orpheus und Opernglas. Er übernahm die Pressearbeit für die Freiluftaufführung der Richard Wagner Oper Rienzi (Regisseur Wolfgang Gratschmeier von der Volksoper Wien), moderierte Opernkonzerte unter anderem in Lünen und berichtet über Musiktheaterpremieren in Braunschweig (Staatstheater Braunschweig, Staatsorchester Braunschweig) und der Wiener Volksoper.


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Die angeblich gute Butter ist reich an Killerfetten

24 Eylül 2015

Butterbrötchen: Herzinfarkt zum Frühstück?

Transfettsäuren lauern überall und können sogar das Frühstück zur gefährlichen Mahlzeit machen


Butterbrötchen: Herzinfarkt zum Frühstück?Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bewertet Transfettsäuren, die beispielsweise in Milch, Sahne, fettem Käse und Butter vorkommen, als gesundheitsgefährdender als gesättigte Fettsäuren. Die US-amerikanische FDA möchte in den kommenden 3 Jahren Transfettsäuren verbieten und damit den Konsum von Pommes Frites, Fertiggebäck und Co. einschränken. Transfettsäuren führen zum Herzinfarkt. Warum es für die Gesundheit wichtig ist, morgens besser nicht zu Butter zu greifen, verrät eine aktuelle Studie von Medizinjournalist Sven-David Müller.


Transfettsäuren gefährden die Herzgesundheit. In Deutschland stirbt alle sieben Minuten ein Mensch an einem Herzinfarkt, mehr als 200 am Tag und 80 000 im Jahr (1). Mit rund 170.000 Todesfällen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall die häufigsten Todesursachen in der Bundesrepublik (2). Die Ernährung gehört dabei zu den wichtigsten Risikofaktoren. Erst kürzlich kündigte auch die US-amerikanische Lebensmittelbehörde „Food and Drug Administration“ (FDA) an, innerhalb der nächsten 3 Jahre die gefährlichen Transfettsäuren in Lebensmitteln zu verbieten, weil diese im Allgemeinen nicht als sicher eingestuft werden können und als besonders schädlich fürs Herz gelten. Die Behörde erwartet durch das Verbot die Reduktion von koronaren Herzkrankheiten und tausenden Herzinfarkten jedes Jahr. „Leider wissen die wenigsten Menschen, was Transfettsäuren sind, was sie im Körper anrichten können, in welchen Lebensmitteln des täglichen Bedarfs sie stecken und wie sie vermieden werden können“, so Müller.


„Über 90 Prozent aller Deutschen essen täglich Brot, daher fängt eine herzgesunde Ernährungsweise schon beim Frühstück mit der Auswahl des richtigen Streichfettes an“, erklärt der Ernährungswissenschaftler weiter. Richtig schädlich wirkt es sich auf das Herz-Kreislauf-System aus, wenn der Körper nicht mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird, oder wenn bestimmte Stoffe übermäßig zugeführt werden, wie in vielen Fällen schlechte Fette (gesättigte Fettsäuren und Transfettsäuren). Besonders gefährlich sind Transfettsäuren, die laut einer aktuellen Studie von Sven-David Müller, MSc. und des AGROLAB LUFA-ITL-Labors reichlich in Butter enthalten sind. Mit den neuen Daten des Kieler Labors kann jetzt endlich eine Informationslücke geschlossen und ein jahrzehntelanger Mythos aufgeklärt werden. Margarine enthält heute praktisch keine Transfettsäuren mehr, da bei der Herstellung keine (teil-) gehärteten Fette mehr verwendet werden. Alle Margarinesorten der Untersuchung waren praktisch Transfettsäuren-frei und zeichneten sich durch ein hervorragendes Fettsäuremuster aus. Die getesteten Buttersorten enthielten im Durchschnitt 2,6 Gramm Transfettsäuren pro 100 Gramm, bei der Buttersorte mit dem höchsten Transfettsäuregehalt waren es sogar 3,1 Gramm pro 100 Gramm. Der Medizinjournalist hatte für sein neues Buch die Studie zum Transfettsäuregehalt von 19 herkömmlichen Streichfetten (Butter, Margarine, Butterschmalz und Melanges) durchführen lassen.


Wer zum Frühstück oder Abendbrot regelmäßig Butter als Aufstrich verwendet und vielleicht auch noch damit kocht oder bäckt, läuft Gefahr, schnell die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene Höchstmenge von 2 Gramm täglich zu überschreiten (3). „Mit einem Viertelliter Vollmilch und zwei Butterbroten mit Käse kommt man schon auf vier bis fünf Gramm – also doppelt so viel wie maximal aufgenommen werden sollte. Wenn man dann noch eine Portion Pommes isst, ist man bei einer Menge, die regelrecht gefährlich ist. Gerade in der Grill- oder Spargelzeit muss besonders aufgepasst werden, weil sich natürlich auch in Kräuterbutter oder Sauce Hollandaise und Co. Massen dieser gefährlichen Fettsäuren verstecken“, klärt der Ernährungsexperte auf. „Je mehr Transfettsäuren zugeführt werden, desto höher ist das Infarkt-Risiko. Bisher wurde die Gefahr, die in Butter steckt oftmals vernachlässigt, da keine validen Untersuchungsergebnisse zur Verfügung standen. Jetzt ist klar, dass Butter bei übermäßigem Verzehr regelrecht zu einer Transfettsäuren-Vergiftung führen kann“, warnt Müller, der in seiner Praxis seit dem Vorliegen der Studienergebnisse grundsätzlich von Butter und Butterschmalz ab- und zu pflanzlichen Fetten rät.


Dem Herzen zuliebe: Vermeiden Sie Tansfettsäuren!

„Transfettsäuren erhöhen das gefäßschädigende LDL-Cholesterin, die Triglyzeride im Blut und senken das gefäßschützende HDL-Cholesterin. Damit steigt das Herz-Gefäß-Risiko und es drohen zuerst Arteriosklerose und dann Herzinfarkt und Schlaganfall. Transfettsäuren entstehen vor allem im Pansen von Milchkühen, bei der Härtung von Pflanzenfetten und durch langes, starkes Erhitzen beim Braten oder Frittieren“, erklärt Sven-David Müller. Wissenschaftler und Fachgesellschaften machen dabei keinen Unterschied zwischen tierischen und künstlichen Transfettsäuren, die beispielsweise beim Frittieren anfallen (4). Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, das Bundesinstitut für Risikobewertung und viele weitere nationale und internationale Gremien warnen ausdrücklich vor allen Transfettsäuren und empfehlen eine möglichst geringe Zufuhr. „Viele Menschen wissen einfach nicht, dass sie in zahlreichen Lebensmitteln stecken, zum Beispiel in Pommes Frites, Pizza, vielen fetten Wurstsorten, fettem Rindfleisch, Gebäck, Nuss-Nougat-Creme, Chips und besonders in Sahne, fettigem Käse und eben Butter“, klärt Müller auf.


Die spannenden Ergebnisse der großen Transfettsäuren-Studie hat Sven-David Müller in seinem aktuellen Buch „Kühe würden Margarine kaufen – Gesünder leben mit pflanzlichen Fetten und Ölen“, zusammengefasst. Zusätzlich stellt der Autor auf 144 Seiten die wissenschaftlich anerkannten Grundlagen für eine „fett-gesunde“ Ernährungsweise vor und geht populären Fragen rund um Fette, deren Zusammensetzung und Auswirkung auf den Grund. Er zeigt, wie man Margarine leicht selbst herstellen kann, verrät seine besten Rezeptideen für leckere Dips und Aufstriche und stellt neue Backrezepte vor. Außerdem geht er auf die Ökobilanz von Streichfetten ein und beschäftigt sich mit Themen wie den Herstellungsverfahren von Streichfetten und auch viel diskutierten Themen wie der grausamen Anbindehaltung von Milchkühen. Das Buch ist in seiner Reihe von Aufklärungsbüchern bei der Schlüterschen Verlagsgesellschaft erschienen und kostet 19,99 Euro.


(1) in neuem Fenster öffnenhttp://www.wissen.de/risiko-herzinfarkt

(2) in neuem Fenster öffnenhttps://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/ HaeufigsteTodesursachen.html

(3) Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Zufuhr von weniger als einem Prozent der täglichen Gesamtenergieaufnahme. Bei 2000 Kalorien pro Tag macht das rund zwei Gramm.

(4) Fachartikel „Transfettsäuren schädigen die Gesundheit“ von Sven-David Müller, MSc.


Das Zentrum für Kulturkommunikation (ZEK) mit Sitz in Nidderau-Windecken widmet sich insbesondere der Berichterstattung im kulturellen Bereich. Sven-David Müller arbeitete unter anderem als Opernkritiker für die Fachzeitschriften Orpheus und Opernglas. Er übernahm die Pressearbeit für die Freiluftaufführung der Richard Wagner Oper Rienzi (Regisseur Wolfgang Gratschmeier von der Volksoper Wien), moderierte Opernkonzerte unter anderem in Lünen und berichtet über Musiktheaterpremieren in Braunschweig (Staatstheater Braunschweig, Staatsorchester Braunschweig) und der Wiener Volksoper.


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http://www.pr-gateway.de/media/primage/269322.jpgButterbrötchen: Herzinfarkt zum Frühstück?

19 Mart 2015

Kühe würden Margarine kaufen. Gesünder leben mit pflanzlichen Fetten und Ölen

Neues Ratgeberbuch von Medizinjournalisten Sven-David Müller klärt auf: So wichtig sind die richtigen Fette für die Gesundheit!


Kühe würden Margarine kaufen. Gesünder leben mit pflanzlichen Fetten und ÖlenDas neue Ratgeberbuch von Sven-David Müller ab jetzt im Handel. Butter oder Margarine? Für den bekannten Ernährungsexperten Sven-David Müller (45) ist eine Sache klar: Margarine ist in jeder Hinsicht besser als ihr Ruf und vor allem viel gesünder und besser als Butter.


Bereits vor Erscheinen seines neuen Buches veröffentlichte der Ernährungsexperte die Ergebnisse seiner großen Transfettsäuren-Studie in der verschiedene Streichfette analysiert wurden und der er ein zentrales Kapitel in seinem neuen Ratgeber widmet.


Die erstaunlichen Ergebnisse der Studie sorgten bereits im Vorfeld der Bucherscheinung für viel Aufmerksamkeit. Sie zeigten eindrucksvoll, dass die Butter ihrem guten Image nicht standhalten kann und widerlegten einen jahrzehntealten Mythos: Butter enthält reichlich Transfettsäuren, alle getesteten Margarinen waren dagegen praktisch Transfettsäuren-frei. Warum das so ist und viele andere spannende Fragen rund um das Thema Fett erklärt der Medizinjournalist auf 144 Seiten in seinem neuen Buch “Kühe würden Margarine kaufen. Gesünder leben mit pflanzlichen Fetten und Ölen”, das jetzt in der Serie von Aufklärungsbüchern bei der Schlüterschen Verlagsgesellschaft erscheint und für 19,99 Euro erhältlich ist.


In seinem neuen Ernährungsratgeber stellt der Bundesverdienstkreuzträger die wissenschaftlich anerkannten Grundlagen für eine “fett-gesunde” Ernährungsweise vor und geht populären Fragen rund um Fette, deren Zusammensetzung und Auswirkung, auf den Grund.


– Das erste Kapitel “Margarine gestern, heute und morgen” bietet einen historischen Rückblick auf die Entstehung der Margarine und zeigt zugleich, wo die immer noch bestehen Vorurteile ihre Wurzeln haben.


– Das Kapitel “Was Sie über Fette wissen müssen” klärt auf: Denn wer kennt schon den genauen Unterschied zwischen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren? Was sind Transfettsäuren und wie viel Omega-3- oder Omega-6-Fettsäuren sollte jeder zu sich nehmen? Wie wirken sich diese Fette auf den Organismus aus und in welchen Lebensmitteln sind sie enthalten? Was ist gesund und was macht krank? Von besonderer Relevanz in diesem Kapitel sind die Ergebnisse der großen Transfettsäuren-Studie, in der Müller 19 herkömmliche Streichfette (Butter, Margarine, Melanges, Butteschmalz) auf ihren

Transfettsäuregehalt hin untersuchen ließ. Im Buch präsentiert der Autor die spannenden Ergebnisse und die daraus resultierenden Ernährungsempfehlungen.


– Im Kapitel “Margarine unter der Lupe” nimmt der Ernährungsaufklärer die Margarine genau unter eben diese und erklärt, wie sie entstanden ist, was wirklich in der Margarine steckt, wie sie heute produziert wird und warum sie zu einer gesunden und modernen Ernährung einfach dazu gehört. Hierbei bezieht Müller auch Umweltaspekte wie zum Beispiel die CO2-Bilanz ein: Margarine ist ein umweltschonendes Fett, denn wem ist schon bewusst, dass bei der Produktion von Butter bis zu 20-mal mehr Kohlendioxid entsteht, als bei der Margarine-Herstellung?


– Doch auch die Praxis kommt nicht zu kurz: Im Kapitel “Margarine im täglichen Leben” gibt

Müller seinen Lesern alltagstaugliche Tipps rund um die Verwendungszwecke von Margarine sowie pflanzlichen Ölen und bietet einen detaillierten Überblick, welches Fett in der Küche wofür geeignet ist. Leckere Rezepte für die ganze Familie zeigen, wie einfach es ist, schlechte Fette durch gute Fette zu ersetzen – ohne geschmackliche Einbußen!


Aber damit nicht genug: Als Highlight zeigt der Autor in einer ausführlichen Bilderstrecke, wie man Margarine zu Hause ganz einfach selbst herstellen kann und verrät seine besten Rezeptideen für leckere Dips und Aufstriche.


“Lassen Sie sich überraschen – nach der Lektüre dieses Buches werden Sie Margarine unter einem neuen Blickwinkel sehen.”, verspricht Müller. Und weiter: “Auch wenn Sie überzeugter Butteresser sind, bin ich mir sicher, dass Sie beim nächsten Besuch im Supermarket die unterschiedlichen Margarinesorten genauer betrachten werden. Und ich freue mich, wenn Sie es im Sinne Ihrer Gesundheit einmal mit der Margarine versuchen!” Außerdem liegt Margarine voll im Veggie-Trend und Kühe bleiben verschont von industrieller Milchproduktion, resümiert Sven-David Müller abschließend.


Der Autor Sven-David Müller wurde am 13. September 1969 in Braunschweig geboren. Er gehört zu den bekanntesten Ernährungsaufklärern im deutschsprachigen Raum.

Seine Kompetenzfelder sind breit gefächert: Er ist sowohl ernährungsmedizinischer Wissenschaftler als auch Medizinjournalist und Gesundheitspublizist, staatlich anerkannter Diätassistent und Diabetesberater DDG.


Seine Arbeit

Als “Sherlock Food” ist er bereits zahlreichen Mythen, Lügen und Halbwahrheiten zu Leibe gerückt und hat über gesunde Ernährung aufgeklärt. Laut Deutscher National-Bibliothek ist er Autor von 174 populärwissenschaftlichen Sachbüchern und Fachbüchern. Seine Werke wurden bereits in 13 Sprachen übersetzt. Darunter finden sich Bestseller wie “Die 50 besten Erkältungskiller”, “Die Diabetes Ampel”, “Ernährungsratgeber Gicht” und das renommierte Fachbuch “Diätetik und Ernährungsberatung”.


Werdegang

Von 1987 bis 1989 absolvierte Sven-David Müller zunächst eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Diätassistenten in Bad Hersfeld. Während seiner Tätigkeit als Diätassistent an der Universitätsklinik Aachen wurde er zum Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft fortgebildet.

Dem folgte ein Studium der angewandten Ernährungsmedizin (Applied Nutritional Medicine) zum Master of Science (MSc.).

Bis heute hat Sven-David Müller, der darüber hinaus 1. Vorsitzenden des Deutschen Kompetenzzentrums Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. ist, mehr als 30.000 Patienten beraten und betreut.


Auszeichnungen

Für seine Tätigkeit in der Ernährungsaufklärung wurde Sven-David Müller 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 2014 erhielt er die Ehrenmedaille für Wissenschaft und Kunst der Albert Schweitzer Gesellschaft.


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