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23 Kasım 2015

Heizöltanks in Wasserschutzgebieten

Besondere Sorgfaltspflichten für Betreiber


Heizöltanks in Wasserschutzgebietensup.- Unterirdisch installierte Heizöltanks müssen alle fünf Jahre auf ihre Dichtigkeit und die Funktionsfähigkeit ihrer Sicherheitseinrichtungen überprüft werden. In Wasserschutzgebieten verkürzt sich das vorgeschriebene Prüfintervall sogar auf 2,5 Jahre. Darauf hat der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) hingewiesen. Nur durch regelmäßige und gründliche Inspektionen lässt sich das Risiko einer Umweltbelastung vermeiden, die beispielsweise durch Korrosionsschäden im Inneren des Tanks oder durch Ausfälle bei den Leckanzeigegeräten entstehen kann. Bedroht durch austretendes Öl sind dann sowohl das Erdreich als auch das Grundwasser, was innerhalb eines Wasserschutzgebietes besonders fatale Folgen hätte. Diese Gebiete dienen dazu, Gewässer für die derzeitige oder auch für eine künftige öffentliche Wasserversorgung zu schützen. Verunreinigungen durch wassergefährdende Stoffe wie z. B. Heizöl könnten diese Nutzung verhindern. Wenn eine vollständige Behebung solcher Schäden überhaupt möglich ist, gestaltet sie sich fast immer äußerst aufwändig und kostenintensiv.


Oberirdisch weisen offizielle Schilder auf die besonderen Sorgfaltspflichten in dem jeweiligen Wasserschutzgebiet hin. Die Verantwortung für die unterirdisch installierten Tanks liegt jedoch allein beim jeweiligen Betreiber – auch ohne Warnhinweise oder amtliche Aufforderungen. Er muss sich darum kümmern, dass die Begutachtung von Tank, Armaturen und Leitungen auf Mängel oder Materialverschleiß turnusmäßig sowie fachgerecht stattfindet. Es ist deshalb empfehlenswert, bei der Auswahl eines Anbieters für diese Inspektionen auf das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik (http://www.bbs-gt.de) zu achten. Dann ist gewährleistet, dass die Tank-Kontrollen vorschriftsmäßig durch einen nach Wasserrecht zugelassenen Fachbetrieb durchgeführt werden. Die spezialisierten Betriebe mit Gütezeichen müssen darüber hinaus in einem strengen Prüfverfahren ihre Seriosität, den Schulungsstand der Mitarbeiter und ihre Beratungskompetenz unter Beweis stellen. Unter www.bbs-gt.de finden interessierte Tankbesitzer bundesweit für jeden Postleitzahlenbereich eine Auflistung aller Fachbetriebe, denen das RAL-Gütezeichen verliehen wurde. Auch bei oberirdischer Lagerung bzw. bei Kellertanks, die nicht einer gesetzlich vorgeschriebenen, wiederkehrenden Prüfungspflicht unterliegen, können diese Tankschutz-Profis einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung potenzieller Ölschäden leisten.


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Ilona Kruchen

Alt-Heerdt 22

40549 Düsseldorf

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http://www.pr-gateway.de/media/primage/274912.jpgHeizöltanks in Wasserschutzgebieten

17 Ağustos 2015

So gehen Öltanks in den Ruhestand

Stilllegung und Demontage nur durch Fachbetrieb


So gehen Öltanks in den Ruhestandsup.- Besitzer eines Heizöltanks kennen die besondere Verantwortung, die diese Form der Brennstofflagerung verlangt: Erdreich, Grundwasser und das Gebäude müssen vor dem Risiko eines Ölaustritts zuverlässig geschützt werden. Nicht jeder weiß jedoch, dass diese Sorgfaltspflicht besonders dann gilt, wenn ein alter Tank ausgedient hat. Sowohl Stilllegung und Demontage als auch eine Umrüstung für andere Nutzungszwecke sind komplexe Aufgaben, die viel technisches Fachwissen, eine genaue Kenntnis der Gesetzeslage und geeignete Werkzeuge erfordern. Der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) empfiehlt deshalb, für diese Arbeiten grundsätzlich einen Fachbetrieb nach Wasserrecht hinzuzuziehen. Die Mitarbeiter dieser Betriebe sind gründlich geschulte Profis, die die vorgeschriebenen Maßnahmen zur Stilllegung einer Tankanlage stets fachgerecht durchführen können. Die Vermeidung von Umweltschäden hat nämlich auch bei der Außerbetriebssetzung eines Öltanks oberste Priorität. So muss der Behälter zunächst vollständig entleert, gereinigt und entgast werden, Rückstände sind zu neutralisieren. Auch die Trennung und der Verschluss aller Versorgungsleitungen, die Demontage des Befüllstutzens, die Entfernung von Leckanzeigeflüssigkeiten sowie schließlich der Ausbau des Behälters sind Aufgaben für Experten. Zu berücksichtigen sind bei allen Stilllegungsarbeiten die Anhaftungen eines Gefahrstoffes wie Heizöl auch im Sinne des Arbeitsschutzes.


Stillgelegte Anlagen, die zunächst noch nicht entfernt werden sollen, sind gegen versehentliche Befüllung und Inbetriebnahme abzusichern. Verbleibende Erdtanks müssen in manchen Fällen mit festem Material wie z. B. Sand oder Schaumbeton verfüllt werden. Bei einer Demontage werden die Tanks in transportfähige Segmente zerschnitten und anschließend, ebenso wie die ehemaligen Inhaltsstoffe, nach den vorgegebenen Standards entsorgt. Bei Erdtanks und je nach Standort und Größe auch bei oberirdischen Tankanlagen muss die Außerbetriebnahme von einem Sachverständigen überprüft werden. Um diesen Schritt sowie weitere erforderliche Bescheinigungen zur Vorlage bei den zuständigen Behörden kümmert sich der beauftragte Fachbetrieb. Dass es sich um einen zertifizierten Betrieb mit der notwendigen Sachkompetenz handelt, signalisiert das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik (http://www.bbs-gt.de). Die Qualitätskontrollen durch externe Gutachter, die diese Kennzeichnung voraussetzt, sind noch strenger als es das Gesetz verlangt (www.bbs-gt.de). Mitarbeiter der Fachbetriebe mit Gütezeichen stehen auch als kompetente Berater zur Verfügung, wenn es um eine Umrüstung des alten Behälters geht, beispielsweise zum Wassertank.


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