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3 Kasım 2015

Roboter unterstützt Arbeit auf Feldern und im Gewächshaus

Neuheit auf Agritechnica: Spritzgerät als gemeinsamer Coup von Innok Robotics und Ebinger GmbH


Münchsried / Rhodt. – „Wir sind stolz darauf, dass unser Roboter jetzt als Sprühroboter auf der Agritechnica vorgestellt wird und wir einen Kooperationspartner gefunden haben, der auf unsere Technologie setzt“, freut sich Alwin Heerklotz, Geschäftsführer von Innok Robotics (http://www.innok-robotics.de/) in Münchsried bei Regensburg (Bayern). Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatte Innok Robotics mit seinem Roboter für Europas einziges Forschungsbergwerk (http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-land-nachrichten/oberpfaelzer-roboter-faehrt-fuer-forschung-21364-art1226220.html) Schlagzeilen gemacht.

Jetzt erweiterte es seine Roboterplattform Innok Heros für den Maschinen- und Gerätevertrieb Ebinger GmbH (https://www.ebinger-gmbh.com/), der das ferngesteuerte Fahrzeug zur neuen Saison als Spritzgerät für verschiedene Einsatzgebiete auf den Markt bringt und es vom 8. bis 14. November auf der Agritechnica in Hannover, der weltgrößten Fachmesse für Landtechnik, präsentiert. „Wir haben unsere Roboterplattform samt Software speziell für Fahrten auf Feldern, Wiesen oder in Gewächshäusern abgestimmt. Bei einer Reihe von Tätigkeiten kann man hier nun dem Menschen die Arbeit deutlich angenehmer machen“, sagt Alexander Boos, ebenfalls Geschäftsführer bei der Innok Robotics GmbH.


Bauweise als Neuheit


Der Sprühroboter kann in der Landwirtschaft, in Baumschulen oder Gärtnereien eingesetzt werden, wobei sein Einsatz bei der Pflege von Beetkulturen wie Zierpflanzen, Freilandkulturen wie Erdbeeren oder Spargel oder von hochwachsenden Kulturen wie Tomaten oder Gurken denkbar ist. Genauso kann man sich seiner Hilfe auf Golfplätzen, in Parkanlagen oder auf Sportplätzen bedienen. Eben überall dort, wo Sprühmittel auf Pflanzen aufgebracht werden müssen.

Nachdem sich Innok Robotics für den fahrbaren Unterbau und die Software des Geräts verantwortlich zeichnet, stammt die Sprühtechnik von der Ebinger GmbH in Rhodt (Rheinland-Pfalz). Auf der Roboterplattform ist ein 200 Liter Flüssigkeit fassender Behälter angebracht. Das Edelstahlgestänge am Spritzgerät ist in verschiedenen Längen lieferbar und kann horizontal sowie vertikal verwendet werden. Eine Pumpe transportiert die Flüssigkeit aus dem Behälter bis zu den Spritzdüsen, sodass sie sich dann auf dem Boden verteilen kann. „Das Gerät stellt eine wesentliche Weiterentwicklung vorhandener Pflanzenschutzgeräte dar. Es ist in dieser Bauweise und Ausrüstung eine absolute Neuheit“, macht Markus Ebinger, Geschäftsführer der Ebinger GmbH, klar. Beim Einsatz von herkömmlichen Karrenspritzen mit Schlauchleitung und Spritzpistole könne man Pflanzenschutzmittel kaum gleichmäßig ausbringen. Durch den stufenlosen, elektrischen Antrieb des neuen Akku-Arbeitsfahrzeugs und der Möglichkeit einer konstanten Geschwindigkeit setze man nun auf eine äußerst exakte flächige Ausbringung.


Exakte flächige Ausbringung


„Der Sprühroboter eignet sich zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln, Pflanzenstärkungsmitteln und ähnlichen Flüssigkeiten. Da das Fahrzeug nur gut einen halben Meter breit ist, kann man es im Freiland und genauso auch im Gewächshaus fahren lassen“, so Ebinger. Durch die gleichmäßige und bestandsnahe Verteilung könne der Mittelaufwand reduziert und ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden. Der Energieverbrauch des Spritzgerätes sei relativ gering, eine Akkuladung benötige 1,2 kWh.

Zusätzlich erleichtere das Spritzgerät die Arbeit der Gärtner und Landwirte. Durch den ferngesteuerten Antrieb des Fahrzeugs seien sie einer geringeren körperlichen Belastung ausgesetzt und gegenüber handgeführten Spritzgeräten würde ihre Arbeit jetzt weniger Zeit in Anspruch nehmen.


Roboter auch als Schubkarre


„Und vor allem ist der Arbeiter durch die Fernbedienung dem Sprühmittel nicht mehr unmittelbar ausgesetzt, was einen enormen gesundheitlichen Bonus bedeutet“, erläutert Boos. Sein Kollege Heerklotz legt weitere Vorteile im Vergleich zu einem Traktor dar: „Der Sprühroboter ist aufgrund seiner geringen Größe natürlich deutlich leichter, viel weniger bodenverdichtend und platzsparend. Durch den elektrischen Antrieb ist er außerdem leise und emissionsfrei.“ Innok Robotics hat die Roboterplattform generell so gebaut, dass sie mit zusätzlichen Aufsätzen und Zubehör für weitere Zwecke eingesetzt werden kann, ohne gleich ein neues Fahrzeug zu benötigen. „Unser Innok Heros wird zum Beispiel auch als Schneeräumer oder Schubkarre verwendet“, verrät Heerklotz und verweist darauf, dass das Gerät per Programmierung auch völlig autonom fahren kann. Für die nahe Zukunft verspricht er weitere Einsatzgebiete für den Roboter, zum Beispiel als Sämaschine.


Über Innok Robotics

Innok Robotics ist Hersteller und Dienstleister für Servicerobotik. Als Systemintegrator integriert das Unternehmen verschiedene Komponenten unterschiedlicher Hersteller zu einem Gesamtsystem. Neben Entwicklungen für die Forschung bietet Innok Robotics auch modulare Roboterplattformen als Baukastensystem sowie Automatisierungslösungen für die Bereiche Logistik, Produktion, Landwirtschaft und Gartenbau. Die Innok Robotics GmbH mit Sitz im Landkreis Regensburg (Bayern, Oberpfalz) wurde 2012 von vier jungen Ingenieuren als Startup-Unternehmen gegründet, in Kooperation mit der Hochschule Regensburg. Gefördert wurde das Unternehmen im Bereich der Spitzentechnologie mit dem EXIST-Gründerstipendium (Existenzgründungen aus der Wissenschaft), vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland ESF und der Europäischen Union.


Über Ebinger

Die Ebinger GmbH in Rhodt (Rheinland-Pfalz) produziert und vertreibt seit 1980 Maschinen und Geräte für die Landwirtschaft, Wein- und Obstbau, Gartenbau und Kommunen, Handwerks-, Gewerbe und Industriebetriebe. Das Produktprogramm teilt sich in die Bereiche Aufrolltechnik, Spritztechnik und Akku Arbeitsfahrzeuge auf. Das Unternehmen bedient zu 5% Privatkunden und zu 95 % gewerbliche Kunden, wobei etwa 70 % davon aus Industrie, Handel und Gewerbe kommen. Die übrigen gut 30 % sind gewerbliche Endverbraucher. Ebinger exportiert seine Produkte in mehr als 25 Länder weltweit. Am Gesamtumsatz hat der Export einen Anteil von 25 bis 30 % (2013).


Ebinger GmbH, Herrengasse 17, 76835 Rhodt

Geschäftsführer: Markus Ebinger,

Tel: +49 6323-937 465-10, www.ebinger-gmbh.com


Kontakt

Innok Robotics GmbH

Alwin Heerklotz

Bodenhüllweg 10

93164 Münchsried

09409/33907-0

info@innok-robotics.de

http://www.innok-robotics.de



Roboter unterstützt Arbeit auf Feldern und im Gewächshaus

2 Mart 2015

Techniktalente beeindrucken mit WM-reifen Leistungen auf der didacta

* Zweierteams aus Esslingen und Osnabrück bei den Deutschen Meisterschaften der Mechatroniker bzw. der Mobilen Robotik vorn

* didacta-Messe erlebte spannenden Bildungssport, fachliche Exzellenz und abwechslungsreiche Berufswettbewerbe


Techniktalente beeindrucken mit WM-reifen Leistungen auf der didacta* Sieger lösen Tickets für die Berufe-Nationalmannschaft für die WorldSkills Sao Paulo/Brasilien 2015


Hannover/Fellbach.- Der Pfiff von WorldSkills-Chefexperte Michael Linn in der didacta-Messehalle signalisierte Teilnehmern und Messebesuchern das Ende der Deutschen Meisterschaften der “Mechatroniker”. Wenig später brandet ein paar Meter entfernt auch der finale Beifall beim nationalen Ausscheid der “Mobilen Robotiker” auf. Vier anstrengende Tage lang hatten junge Talente aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Bayern, Sachsen, Berlin, Brandenburg und Rheinland-Pfalz programmiert, verdrahtet, Leitungen verlegt, Produktionslinien montiert oder kleinen Robotern Aufgaben übertragen. Sieger bei den “Mechatronikern” wurden die beiden 19jährigen Rafael Frank und Micha Purucker (Festo AG & Co. KG) aus Esslingen/Baden-Württemberg, die Niedersachsen Steffen Ellerbrake (17 Jahre, Berufsbildende Schulen Osnabrück/Elster GmbH) und Lukas Hörnschemeyer (19, BBS Osnabrück/Bedford GmbH & Co. KG) gewannen den “Mobile Robotik”-Wettbewerb. Die beiden Duos vertreten ihre Skills als Teil von Team Germany bei den WM der Berufe WorldSkills Sao Paulo/Brasilien im August 2015.


“Erneut haben wir wahre Spitzenteams in den beiden WorldSkills-Wettbewerben hier auf der didacta erlebt. Bei diesen Top-Leuten mit ihrer fachlichen Exzellenz braucht uns nicht bange sein und wir dürfen optimistisch zum Vergleich mit den Besten der Welt bei den WorldSkills Sao Paulo im August fliegen”, ist sich WorldSkills Germany-Geschäftsführer Hubert Romer sicher. “Beeindruckt hat mich vor allem diese Begeisterung und das Engagement, mit der die Teilnehmer an ihre Aufgaben gegangen sind. Jeder konnte sehen, wie intensiv sich viele Teams vorbereitet hatten und ihr Können in die Waagschale gelegt haben. Das stimmt optimistisch, künftig eine weiter wachsende Breite in den Teilnehmerfeldern zu bekommen. Echt positiv ist auch, dass so viele weibliche Teilnehmer an den Start gingen wie noch nie.”


13 Zweierteams wetteiferten auf der Bildungsmesse didacta um begehrte WM-Tickets für Brasilien im Skill “Mechatroniker”. Am Ende belegten bei den Deutschen Meisterschaften Peter Kreuzer (21) und Michael Pfleger (19) von der Rogers Germany GmbH aus Eschenbach/Bayern Platz 2, Bronze holten Daniel Hin und Florian Wernet (beide 19, SICK AG) aus Waldkirch/Baden-Württemberg.


Aufbau, Programmierung und Inbetriebnahme eines voll funktionsfähigen Modells einer Produktionslinie en miniatur, bestehend aus elektrischer Handhabungs-Station, Stapelmagazin, zwei Rutschen sowie Signallampe war Teil 1 der Aufgabe beim Mechatroniker-Wettbewerb. Eine zweite Produktionslinie mit Pick & Place Modul, zwei Magazinen und durch ein Förderband bewegten Werkstückträger musste mit dieser Handhabungs-Station kombiniert und in Betrieb genommen werden. Neuheit und besondere Herausforderung: Im Teilnehmerfeld waren auch zwei Inklusionsteams, bestehend jeweils aus einem Azubi der Firmen Rogers Germany und tesa Offenburg und einem Azubi mit Behinderung aus dem Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin. Eine bislang einmalige Präsenz, die künftig ihre Fortsetzung finden wird.


Der Roboter als Servicekraft im Krankenhaus, so war die Aufgabe für die drei Finalteams – darunter jede Menge Frauenpower – im Skill “Mobile Robotik”. Simuliert wurde ein Krankenhausflur mit Schwesternzimmer und Patientenräumen. Der Roboter musste über ein Leuchtsignal die korrekte Medizin in das richtige Patientenzimmer liefern. Elektronische und mechatronische Fachkenntnisse waren notwendig, aber alles stand und fiel mit der richtigen Programmierung, damit der “Helfer” stets den richtigen Weg finden konnte. Das Team Katja Christ (18) und Niklas Roskos (19), beide von der BBS Osnabrück/meurer Verpackungssysteme GmbH in Fürstenau/Niedersachsachsen, gewannen Silber in diesem Skill, Dritte wurden Alicia Heinrich (18) und Cindy Neumann (20) von der Europaschule OSZ Oder-Spree in Fürstenwalde/Brandenburg.


Für die Sieger kommt es in den kommenden Wochen darauf an, sich in Trainingseinheiten mit ihren Experten, Ausbildern und Fachleuten optimal auf die Weltmeisterschaft der Berufe WorldSkills Sao Paulo 2015 vorzubereiten.


Über WorldSkills Germany

WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. WorldSkills Germany ist Botschafter für den Standort Deutschland und Veranstalter der nationalen Vorentscheidungen, durch die sich die Teilnehmer für die WorldSkills qualifizieren. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit 70 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzender von WorldSkills Germany e.V. ist Karl-Heinz Pfündner, Leiter Bildungszentren beim Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer.


WorldSkills International ist der internationale Rechteinhaber der WM der Berufe. Die gemeinnützige Organisation, in der 61 Länder und Regionen Mitglied sind, hat das Ziel, die berufliche Ausbildung weltweit zu stärken. Der Verband setzt sich dafür ein, Wissen auszutauschen und junge Menschen für eine berufliche Ausbildung in Industrie, Handwerk und Dienstleistungssektor zu begeistern.


Weitere Informationen: www.worldskillsgermany.com

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Die Wortgewaltigen – Kommunikationsbüro Berlin/Stuttgart

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