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12 Ekim 2015

Zahlreiche Herausforderungen in der Kakaowirtschaft

Nachhaltige Anbaumethoden verbessern Erträge


Zahlreiche Herausforderungen in der Kakaowirtschaftsup.- Kinderarbeit gibt es auf der ganzen Welt. Nach Angaben der UN-Arbeitsorganisation ILO sind 168 Mio. Kinder hiervon betroffen. Rund 85 Mio. von ihnen verrichten Arbeiten, die ihre Gesundheit, Sicherheit oder Entwicklung gefährden. Die Hauptursache für Kinderarbeit ist Armut. Wenn das Einkommen der Eltern nicht ausreicht, um die Familie zu ernähren, müssen die Kinder zum Lebensunterhalt beitragen. Da Kinderarbeit in allen Formen des wirtschaftlichen Lebens vorkommt, ist vor allen Dingen die Politik der betroffenen Länder gefordert. Aber auch Unternehmen, die auf Rohstoffe aus Ländern angewiesen sind, in denen Kinderarbeit zur täglichen Realität gehört, können und müssen sich engagieren. Dieser Verantwortung, die für viele Branchen gilt, ist sich z. B. die Kakao- und Schokoladenwirtschaft sehr bewusst. Seit Jahren wird daher mit zahlreichen Projekten, die an unterschiedlichen Stationen der Lieferkette greifen, stetig die Situation der Kakaobauern und ihrer Familien verbessert.


Eine wesentliche Herausforderung besteht darin, durch die Vermittlung und Unterstützung von nachhaltigen Bewirtschaftungsmethoden beim Kakaoanbau bessere Erträge, eine bessere Qualität und damit eine bessere wirtschaftliche Grundlage für die Kakaobauern zu erreichen. Auf dem Weg zu diesem Ziel kommt auch zunehmend der Förderung von Frauen in den westafrikanischen Gesellschaften ein wichtiger Stellenwert zu, deren Rolle im Kakaosektor lange unterschätzt wurde. „Frauen unterstützen die Qualität der Ernte und helfen beim Beschnitt, der Fermentation und der Trocknung – den wesentlichen Maßnahmen, um die Erträge nachhaltig zu gewährleisten“, bestätigt die Umweltorganisation Rainforest Alliance. Und wirtschaftlich aktive Frauen investieren in ihre Zukunft und die ihrer Kinder. Sie legen mehr Wert auf die Schulbildung und darauf, Arbeitsbedingungen zu schaffen, die den Kindern nicht schaden. Zudem fördern Frauen den aktuellen Ansatz, Kinder mit ihren Wünschen und Perspektiven in die Diskussion über ihre Arbeit mit einzubeziehen. Dieses Ziel unterstützen mittlerweile auch namhafte Kinderhilfswerke mit der internationalen Kampagne „Zeit zu reden“.


Um Fortschritte bei der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Situation in den Kakaoanbau-Gebieten zu initiieren, wurde auf internationaler Ebene auf Betreiben der großen weltweit aktiven Konzerne der Kakao- und Schokoladenwirtschaft im Jahr 2000 die „World Cocoa Foundation (WCF) und die „International Cocoa Initiative“ (ICI) gegründet. Auf nationaler Ebene ist 2012 das „Forum Nachhaltiger Kakao“ ins Leben gerufen worden. Dieser Initiative gehören fast 70 Mitglieder aus der Süßwarenindustrie (z. B. Alfred Ritter, Bahlsen, Ferrero, Haribo, Mars, Nestle, Stollwerck), dem Lebensmittelhandel, Nichtregierungsorganisationen und standardsetzenden Vereinigungen (z. B. Fairtrade, Rainforest Alliance, UTZ Certified) an. Mit einer Vielzahl von Projekten und Maßnahmen tragen diese Unternehmen gemeinsam mit staatlichen und zivilen Akteuren dazu bei, die Rahmenbedingungen nachhaltig zu optimieren. Aber auch die Verbraucher in den Industrieländern können durch ihr Kaufverhalten Einfluss nehmen, indem sie Bereitschaft zeigen, für nachhaltig produzierte Schokoladenprodukte faire Preise zu zahlen. Der Ruf nach nachhaltigem Konsum sollte mehr als nur ein Lippenbekenntnis sein (www.kakaoforum.de).


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16 Temmuz 2015

Warum scheitern "neue" Führungskräfte immer mal wieder?

Mit seinem neuen On-Boarding-Programm begleitet der Coach, Mentor und Redner Eberhard Jung Führungskräfte in neuen Positionen, damit die daraus entstehenden Chancen von Anfang an auch wirkungsvoll genutzt werden.


Warum scheitern Ein erfolgreicher CEO wechselt das Unternehmen. Und obwohl er den Börsenwert seines neuen Arbeitgebers innerhalb von wenigen Jahren um ca. 80% steigert, verliert er vor Ablauf seines Vertrages seinen Posten. „Wer wirtschaftlich erfolgreich agiert, scheint über die notwendigen fachlichen Kompetenzen zu verfügen. Wer aber dann trotzdem seinen Job verliert, hat wohl an anderer Stelle ein Problem. Es wird in vielen Fällen nicht darauf geachtet, ob die neue Person wirklich in die bestehende Unternehmens- und Führungskultur integrierbar ist“, beschreibt Eberhard Jung als eine häufige Ursache für das Scheitern von Führungskräften in neuen Positionen.


Besonders wenn eine Führungskraft neu von außen in ein Unternehmen kommt, verschärfen sich mitunter die Anforderungen. „Das verdoppelt oder verdreifacht den Druck“, sagt Jung. Die Führungskraft muss nicht nur wirtschaftliche Erfolge bringen, wirksam sein und das Unternehmen weiter nach vorne bringen, was bereits diffizil genug ist. Zusätzlich muss sie sich thematisch einarbeiten und Mitarbeiter wie Kollegen sowie deren Tätigkeitsfelder rasch und effizient kennenlernen. „Allzu oft ist die oder der Neue auch noch mit den unterschiedlichsten unausgesprochen Erwartungen konfrontiert, die immer erst dann zu Tage treten, wenn selbige nicht erfüllt werden. Diese Mischung führt häufig zu nicht unerheblichen aber gleichwohl vermeidbaren Startschwierigkeiten“, erklärt Jung.


Um es gar nicht erst dazu kommen zu lassen, macht es Sinn, sich in einer neuen Position begleiten zu lassen. „Mit meinem On-Boarding-Programm begleite ich Führungskräfte in der für sie wichtigen Anfangsphase als Sparringspartner, damit sie rasch wirksam werden und sich die Risiken und Nebenwirkungen in vertretbaren Grenzen halten“, ergänzt Jung.


Seit über 20 Jahren arbeitet Eberhard Jung als Sparringspartner, um Menschen mit Führungsverantwortung in der Weiterentwicklung ihrer persönlichen Wirksamkeit zu unterstützen. Für weitere Informationen besuchen Sie den Webauftritt von Eberhard Jung unter http://www.eberhardjung.com/.


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