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31 Ağustos 2015

GIN: Montieren will gelernt sein

Nagelplattenbinder sind robuste Qualitätsprodukte


BildNagelplattenbinder können bis zu 35 Meter freitragend überspannen. Sie lassen sich in vielfältigen Ausführungen in objektspezifischen Abmessungen herstellen und eignen sich in besonderer Weise für den Tragwerksbau. Aufgrund des geringen Abstandes der Binder untereinander weist das fachgerecht montierte Tragwerk eine unvergleichliche Robustheit auf. In den praxisorientierten Seminaren der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. (GIN) können sich Bauhandwerker nach den Kriterien des RAL-Gütezeichens 601/Teil 2 speziell für die Montage von Nagelplattenbindern qualifizieren. Die Teilnahme ist zu empfehlen.


„Um höchsten Qualitätsanforderungen zu entsprechen, wurde für die Herstellung von Nagelplattenprodukten die Gütesicherung gemäß RAL-Gütezeichen 601 definiert und in einem kürzlich aktualisierten Teil 1 an den aktuellen Stand der technischen Regeln angepasst. Der Geltungsbereich des RAL-Gütezeichens wurde außerdem auf die Baustellenmontage erweitert: Der neu hinzugekommene Teil 2 dient dazu, die im Werk geschaffene Qualität durch definierte Arbeitsschritte auf die Baustelle zu übertragen“, erläutert Dipl.-Ing. Ralf Stoodt, Sachverständiger für den Holzbau und Obmann im GIN-Ausschuss für Gütesicherung.


Grundlage des neu geschaffenen RAL-GZ 601/Teil 2 bildet das Branchenwissen über qualitätsbeeinflussende Faktoren bei der Montage von Nagelplattenbindern auf Baustellen. Entsprechende Kriterien wurden von den Mitgliedsunternehmen der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte systematisch ermittelt und aufbereitet, um die Voraussetzungen für optimale Montageergebnisse zu schaffen. Dabei zeigte sich, dass Bauhandwerkern der Besuch von spezifischen Schulungsmaßnahmen unbedingt zu empfehlen ist, um die fachgerechte Ausführung der Montage zu gewährleisten und bestmögliche Resultate zu erzielen.


Das Ergebnis im Blick


Das erweiterte RAL-Gütezeichen 601 wird vom GIN nach satzungsgemäßer Prüfung an Unternehmen verliehen, die Nagelplattenkonstruktionen herstellen und / oder montieren, die geforderten Nachweise der Qualifikation führen und sich den Güteanforderungen des GIN mit Eigen- und Fremdüberwachung unterwerfen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, erwerben die Teilnehmer in GIN-Montageseminaren elementare Grundkenntnisse über Nagelplatten und Nagelplattenbinder; zudem lernen sie die Besonderheiten von Tragwerkskonstruktionen aus Nagelplattenbindern kennen. „Es kommt immer darauf an, Theorie und Praxis so zu verbinden, dass die Tragwerksmontage zu einem einwandfreien Ergebnis führt“, betont der Holzbau-Sachverständige Ralf Stoodt, der beim GIN in Ostfildern Montageseminare für Baupraktiker durchführt.


Praktische Arbeitshilfen


GIN-Montageseminare vermitteln neben allgemeinen Grundlagen des richtigen Montierens von Nagelplattenbinderkonstruktionen auch spezielle Kenntnisse des Tragverhaltens von Aussteifungssystemen. Die Teilnehmer, zu denen Bauhandwerker wie Zimmerleute und Dachdecker, aber auch Statiker, Planer und Architekten zählen, werden über praktische Ausführungsdetails sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung, die das RAL-Gütezeichen erfordert, detailliert unterrichtet. Hilfreiche Checklisten und Montagedokumente des GIN, die sich in der Praxis auf dem Bau bewähren, werden ihnen dabei an die Hand gegeben.


Schneller fertig


Enorme Zeitvorteile gegenüber konventionell errichteten Dächern sind durch die maßgenaue Vorfertigung der Binder in wettergeschützten Hallen garantiert. Durch Einweisung in die Errichtung des Dachtragwerks nach den Kriterien des RAL-Gütezeichens 601/Teil 2 „Montage von Nagelplattenbindern“ wächst der Vorsprung gegenüber Wettbewerbern auch in qualitativer Hinsicht, denn die Schulung beim GIN vermittelt Sicherheit im praktischen Umgang mit der robusten Binderkonstruktion.


Praxisnahe Informationen finden ambitionierte Bauhandwerksbetriebe im Internet auf http://www.nagelplatten.de bzw. bei den GIN-Mitgliedsbetrieben, deren Kontaktadressen im Mitgliederverzeichnis auf der GIN-Website stehen. Schulungstermine für Bauhandwerker werden dort rechtzeitig vorab angekündigt. Die nächsten vom GIN veranstalteten Seminare finden im Winter 2015/16 statt.


Vorteil durch Mitgliedschaft


Um Betrieben, die nicht selbst Nagelplattenbinder herstellen, sondern diese ausschließlich montieren, ebenso gerecht zu werden wie Betrieben, die sich allein mit der Binderherstellung befassen, wurde das RAL-Gütezeichen 601 in zwei gesondert zu erlangende Teile gegliedert: Gütezeichen/Teil 1 für die Herstellung der Binder und Gütezeichen/Teil 2 für deren Montage können jeweils unabhängig voneinander beantragt werden. Auf diese Weise kann der GIN nunmehr auch Handwerksunternehmen, die primär auf die Montage von Nagelplattenbindern fokussieren, anbieten, sich für das RAL-Gütezeichen 601/Teil 2 im Rahmen einer stark vergünstigten Verbandsmitgliedschaft zu qualifizieren. Nähere Auskünfte erteilt die GIN-Geschäftsstelle, c/o FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7, 73760 Ostfildern, Mail: gin@nagelplatten.de.


Über den GIN

>Starke Verbindungen!www.nagelplatten.de


Über:


GIN, Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V.
Herr Achim Zielke M.A. (abp)
Hellmuth-Hirth-Str. 7
73760 Ostfildern
Deutschland


fon ..: +49 (0) 22 24/8 97 98 68
web ..: http://www.nagelplatten.de
email : gin@textify.de


„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“


Pressekontakt:


Medienbüro TEXTIFY
Herr Achim Zielke M.A. (abp)
Kardinal-Frings-Str. 28
53588 Bad Honnef


fon ..: +49 (0) 22 24/8 97 98 68
web ..: http://www.nagelplatten.de
email : gin@textify.de



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9 Haziran 2015

GIN ermuntert Architekten, am Dach mehr Kreativität zu zeigen

Anspruchsvolle Tragwerke mit Nagelplattenbindern planen. Die Form eines Dachs wird wesentlich von seiner schützenden Funktion bestimmt, hängt aber zugleich vom Gestaltungswillen des Baumeisters ab.


BildDie Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und der Interessenverband Nagelplatten e.V. (GIN) ermuntern daher Deutschlands Hochbauarchitekten, ihrer Vorstellungskraft bei der Tragwerksplanung stärker Ausdruck zu verleihen und Dachlandschaften einzigartig zu gestalten.


„Architekten sollte es ein Anliegen sein, dem Tragwerk samt Eindeckung eine so unverwechselbare Gestalt zu geben, dass es eine Augenweide ist. Selbst verwegene Entwürfe lassen sich mit höchster Präzision und Sicherheit als Nagelplattenbinderkonstruktion umsetzen”, betont Hans Werner Backes, Obmann im Marketingausschuss des GIN.


Der Unterschied ist planbar

Das Dach prägt im Zusammenspiel mit der Fassade das Erscheinungsbild des Hauses. Im Hinblick auf seine weithin sichtbare Form ist allerdings zu fragen, ob sich in der Planungspraxis genügend gestalterischer Anspruch manifestiert. „Gute Architekten sehen sich in der Pflicht, das Bild unserer Städte und Dörfer zu bereichern, zu verschönern. Ihre Entwürfe zeigen idealerweise, dass Form und Funktion in Einklang stehen und zugleich Neues transportieren. Die Handschrift des Baumeisters, seine Sicht der Dinge, sein planerisches Credo sollten gerade auch am Dach erkennbar sein und den Betrachter zur Auseinandersetzung mit der Lebenswirklichkeit anregen”, wünscht sich Kay-Ebe Schnoor, 2. Vorsitzender des in Ostfildern bei Stuttgart beheimateten GIN.


Normen für die neuen Dächer

Nagelplattenbinder bilden das Gerüst des Dachtragwerks und bieten sich zur Verwirklichung selbst extrem komplexer Architekturen an. Sie sind als Bauteile statisch relevant und haben zahlreichen Normen zu genügen: Generell müssen Nagelplattenprodukte nach der maßgeblichen technischen Regel zertifiziert sein und über das CE-Zeichen und / oder das Ü-Zeichen verfügen.


Tragwerke mit Nagelplattenverbindungen bestehen aus vorgefertigten Bindern, die als tragende Bauteile DIN EN 14250 entsprechen müssen. Für die Anwendung in Deutschland ist im Zusammenhang mit DIN EN 14250 außerdem die Anwendungsnorm DIN 20000-4 zu beachten. Soweit bei der Herstellung zum Verbau in Deutschland bestimmter Binder national geregelte Produkte Verwendung finden, ist als Produktnorm DIN 1052:2008 (und außerdem das Ü-Zeichen) maßgeblich. Für die statische Bemessung gilt DIN EN 1995-1-1 (Eurocode 5) im Zusammenhang mit dem nationalen Anhang DIN EN 1995-1-1/NA.


RAL Gütezeichen für gesicherte Qualität

Tragwerke von GIN-Mitgliedsunternehmen mit vorgefertigten Nagelplattenprodukten müssen sowohl den Ansprüchen der Bauherren als auch den im Einzelfall bestehenden statischen Erfordernissen dauerhaft entsprechen. Daher wurde die RAL-Gütesicherung über die Herstellung von Nagelplattenprodukten hinaus auf die Baustellenmontage der Nagelplattenprodukte ausgeweitet. Denn in der Praxis hat es sich deutlich gezeigt, dass es von unschätzbarem Vorteil ist, die im Herstellerwerk geschaffene Qualität durch definierte Arbeitsschritte auf die Baustelle zu übertragen. Gemeinsam haben zahlreiche GIN-Mitgliedsunternehmen qualitätsbeeinflussende Faktoren auf Baustellen eruiert und dokumentiert, um deren Berücksichtigung zu überwachen. Das erweiterte RAL-Gütezeichen 601 wird vom GIN nach satzungsgemäßer Prüfung an Unternehmen verliehen, die Nagelplattenkonstruktionen herstellen und / oder montieren, die geforderten Nachweise der Qualifikation führen und sich den Güteanforderungen des GIN mit Eigen- und Fremdüberwachung unterwerfen. Auf diese Weise sorgt die Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte für verlässliche Bedingungen, unter denen Architekten kreative Tragwerke und Dächer von Format entwickeln können, die in der gebauten Wirklichkeit über Jahrzehnte funktionieren und zudem äußerst attraktiv aussehen.


Praxisnahe und zugleich inspirierende Informationen für Hochbauplaner und Architekten finden sich im Internet auf www.nagelplatten.de bzw. bei den GIN-Mitgliedsbetrieben, deren Kontaktadressen ebenfalls auf der GIN-Website stehen.


Terminhinweis:

Am 26. Juni findet in Ostfildern das nächste Montageseminar für qualitätsbewusste Bauhandwerker statt: Der Sachverständige Dipl.-Ing. Ralf Stoodt, Obmann im GIN-Ausschuss für Gütesicherung und Normung, erläutert unter anderem, welche Anforderungen das RAL-Gütezeichen an Nagelplattenbinder montierende Betriebe stellt und warum es auch für kleine und mittlere Unternehmen sinnvoll ist, beim GIN Mitglied zu werden. Das ausführliche Schulungsprogramm und weitere wissenswerte Einzelheiten stehen auf der GIN-Website www.nagelplatten.de zum Herunterladen bereit.


Über den GIN

>Starke Verbindungen!

Gemeinnützig und solidarisch unterstützt der GIN seine Mitgliedsfirmen in allen Fragen, die sich im Hinblick auf technisch vorbildliche und wirtschaftlich vorteilhafte Einsatzmöglichkeiten von Nagelplatten am Bau ergeben. Zugleich ist der Interessenverband Ansprechpartner und Auskunftsquelle für Architekten, Hausbauunternehmen, Bauämter, Zimmerei-, Dachdecker- sowie weitere Handwerksbetriebe, die Nagelplatten und Nagelplattenprodukte bei der Verwirklichung unterschiedlichster Bauvorhaben konstruktiv verwenden. 1982 gegründet, gehört der GIN der Verbändegemeinschaft FORUM HOLZBAU an, hat seinen Sitz in Ostfildern bei Stuttgart und wird von Jochen Meilinger (1. Vors.), Kay-Ebe Schnoor (2. Vors.) und Joachim Hörrmann (Geschäftsführer) vertreten. Weitere wissenswerte Informationen über Nagelplatten und -produkte sowie über den GIN als Interessenverband finden sich im Internet auf: www.nagelplatten.de


Pressekontakt:

Achim Zielke M.A. c/o Medienbüro TEXTIFY.de, Box 18 52, 53588 Bad Honnef, Fon 0 22 24/96 80 21, Fax 0 22 24/96 80 22, Mail gin@textify.de; im Auftrag des GIN, Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V., Geschäftsstelle c/o FORUM HOLZBAU: Hellmuth-Hirth-Str. 7, 73760 Ostfildern, gin@nagelplatten.de, www.nagelplatten.de


Über:


GIN, Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V.
Herr Achim Zielke M.A. (abp)
Hellmuth-Hirth-Str. 7
73760 Ostfildern
Deutschland


fon ..: +49 (0) 22 24/8 97 98 68
web ..: http://www.nagelplatten.de
email : gin@textify.de


„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.”


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