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1 Ekim 2015

Audioguide von Schülern für Schüler im Hamburger Bahnhof

Schülerinnen und Schüler entwickeln im Projekt „Stell die Verbindung her“ einen Audioguide für junge Besucher – kostenfrei erhältlich im Museum ab dem 4. November 2015.


Was macht einen Audioguide für Jugendliche attraktiv? Welche Geschichten würden Jugendliche ihren Freunden über Kunst erzählen? Und welche Sounds passen ihrer Meinung nach zu den Kunstwerken?

In dem Projekt „Stell die Verbindung her“ entdecken Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Schule an der Jungfernheide innerhalb einer Projektwoche ihre ganz persönlichen Verbindungen zu Kunstwerken und erzählen dazu ihre eigenen Geschichten. Gemeinsam mit dem Hörspielautor Patrick Findeis, der Kunstvermittlerin Renee Rapedius und der Lehrerin Franziska Sommer entwickeln sie einen Audioguide für Jugendliche zur Sammlungspräsentation der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof. Gerade bei moderner und zeitgenössischer Kunst ist die Verunsicherung groß, was Kunst ist und wie man über Kunst sprechen kann. Daher soll in diesem Projekt der persönliche Blick der Jugendlichen auf Kunst gefördert werden. Ausgangspunkt für eine intensive Auseinandersetzung mit Kunst sind Lieblingsmusikstücke der Jugendlichen. Passend zu dieser Musik wählen sie Kunstwerke für ihren selbstgestalteten Audioguide aus. Ergänzt durch Kommentare, Geschichten und Sounds, die in intensiver inhaltlicher, formaler oder assoziativer Auseinandersetzung mit dem ausgewählten Exponat entwickelt werden, entstehen Texte und Sounds, die die persönliche Sicht der Jugendlichen auf das Kunstwerk spiegeln.


Das Projekt findet im Rahmen der Kooperation zwischen den Staatlichen Museen zu Berlin und der Berliner Leben, einer Stiftung der Gewobag, statt. Bereits zum zweiten Mal realisieren Schülerinnen und Schüler einen Audioguide von Jugendlichen für Jugendliche. In diesem Jahr stehen die Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhunderts im Hamburger Bahnhof im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Deine eigene Geschichte“ entwickelten bereits im Mai 2015 Grundschülerinnen und -schüler im Hamburger Bahnhof einen Ausstellungsbegleiter von Kindern für Kinder. Im Jahr 2014 richteten beide Projekte das Augenmerk auf die Sammlungspräsentation der Neuen Nationalgalerie.


Medienvertreter sind herzlich eingeladen, das Projekt „Stell die Verbindung her“ kennenzulernen und die Schülerinnen und Schüler bei der Präsentation der Audioguides zu erleben.


Termin: 3. November 2015, 14-17 Uhr. Anmeldung und Rückfragen zum Projekt an Sarah Kaes, Pressereferentin der Nationalgalerie, s.kaes@smb.spk-berlin.de, +49 30 3978 34-17.


Bildung und Vermittlung bei den Staatlichen Museen zu Berlin

Kulturelle Bildung ist eine der Kernaufgaben der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Auseinandersetzung mit den kunst- und kulturgeschichtlichen Inhalten sowie künstlerischen Strategien und Ausdrucksformen, die die Staatlichen Museen in ihren Sammlungen und Ausstellungen präsentieren, bietet vielfältige Möglichkeiten des Erfahrens und Lernens. Die Zusammenarbeit mit Schulen ist eines der Hauptanliegen der Bildungsarbeit der Staatlichen Museen zu Berlin. Neben der Kunstbetrachtung spielen vor allem die Lebenswirklichkeiten der Kinder und Jugendlichen sowie handlungsorientierte, künstlerische Methoden eine entscheidende Rolle in der Auseinandersetzung mit den vielfältigen Themen der Sammlungen. Zusätzliches Ziel ist die Öffnung der Institutionen für alle gesellschaftlichen Gruppen sowie die aktive Einbeziehung aller Mitglieder der interkulturell geprägten Stadtgesellschaft.


Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

Der Hamburger Bahnhof beherbergt seit 1996 das Museum für Gegenwart der Nationalgalerie und zählt heute zu einem der weltweit größten Museen für zeitgenössische Kunst. Parallel zu den Sonderausstellungen werden hier Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie, der Sammlung Marx, der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof sowie der Sammlung Marzona gezeigt. Die genannten Sammlungen sind Ausgangspunkt wechselnder Präsentationen, die unter dem Titel „Die Sammlungen. The Collections. Les Collections“ zusammengefasst werden.


Über Berliner Leben – eine Stiftung der Gewobag

Mit der Gründung von Berliner Leben im Jahr 2013 übernimmt das städtische Unternehmen Gewobag Verantwortung für die kontinuierliche und nachhaltige Quartiersentwicklung in Berliner Bezirken. Im Zentrum der Stiftungsarbeit steht die Förderung gleichberechtigter Partizipation und interkultureller Integration. Berliner Leben fördert Kunst und Kultur, die Jugend- und Altenhilfe sowie den Sport. Weitere Informationen zur Stiftung unter www.stiftung-berliner-leben.de.


Die Gewobag ist eines der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland mit rund 58.000 eigenen Mietwohnungen sowie 1.500 Gewerbeeinheiten in Berlin. Darüber hinaus verwalten wir für Dritte rund 18.000 Einheiten. Der Immobilienbestand der Gewobag steht für die Vielfalt der Stadt und bietet eine solide Basis auf dem regionalen Wohnungsmarkt. Soziale Quartiersentwicklung, Klimaschutz und wirtschaftliche Effizienz sind für die Gewobag bei der Entwicklung zukunftsorientierter Konzepte gleichermaßen wichtig. Spezielle Serviceleistungen, unter anderem für Senioren, ergänzen das Angebot. Mit der Gründung ihrer Stiftung Berliner Leben im Jahr 2013 übernimmt die Gewobag als städtisches Unternehmen in einem besonderen Maße Verantwortung für die kontinuierliche und nachhaltige Quartiersentwicklung in vielen Bezirken Berlins. Im Zentrum der Stiftungsarbeit steht die Förderung gleichberechtigter Partizipation und interkultureller Integration. Berliner Leben fördert Kunst, Kultur und Sport sowie Projekte für Jugendliche und Senioren.


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Dr. Gabriele Mittag

Alt-Moabit 101 A

10559 Berlin

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Audioguide von Schülern für Schüler im Hamburger Bahnhof

29 Eylül 2015

Vitali Klitschko besucht Boxsportverein Isigym in Schöneberg

Der ehemalige Boxweltmeister begeistert die jungen Talente:

„Alles ist möglich! Nehmt eure Träume ernst. Dann könnt ihr alles erreichen.“


Das passiert nicht alle Tage im Isigym Boxsport Berlin e.V in der Potsdamer Straße: Im Rahmen seines Berlinbesuches nahm sich Vitali Klitschko, Oberbürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew und mehrfacher Boxweltmeister im Schwergewicht, Zeit für einen kleinen Abstecher zu den jungen Boxtalenten in Schöneberg. Und er brachte den Boxbegeisterten eine Botschaft mit: „Alles ist möglich. Nehmt eure Träume ernst, setzt euch Ziele und trainiert fleißig. Ihr könnt alles erreichen.“ Izzet Mafratoglu, selbst einst erfolgreicher Boxer, Vorstandsvorsitzender und leidenschaftlicher Trainer seit Gründung des Vereins Isigym, und die rund 20 Jugendlichen und Erwachsenen waren begeistert von dem hohen Besuch in ihren Räumen. „Das ist für uns ein großer Tag“, sagte Izzet Mafratoglu. „Wenn wir dieses Jahr unser 10-jähriges Jubiläum feiern, würden wir Sie gerne wieder bei uns begrüßen.“


Anlass für den Berlinbesuch von Vitali Klitschko war ein Austausch zum Thema öffentlicher Nahverkehr in der Hauptstadt. Die Berlinreise war auf Initiative von Rainer Bomba, Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, zustande gekommen. Mit unter den heutigen Besuchern und Begleitern des berühmten Gastes aus der Ukraine war der Berliner Sportsenator Frank Henkel. Im Anschluss setzten sie ihr Berlinprogramm mit einem Besuch bei Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende der BVG fort.


Ein Geschenk zum 10-Jährigen Jubiläum: Vitali Klitschko signierte Boxhandschuhe für den Isigym Boxsport Berlin e.V.

Aus dem geplanten 15-minütigen Besuch wurde eine ganze Stunde. Der Politiker und Ex-Weltmeister im Boxen hatte sichtliche Freude am Austausch mit den anwesenden rund 20 Jugendlichen und einigen Erwachsenen. „Als ich 14 Jahre alt war, fing ich an zu trainieren und hatte einen Traum: Ich wollte Boxer werden. Ich wurde ausgelacht, niemand hat mich ernst genommen“, erzählt der zwei Meter große ehemalige Spitzensportler und heutige Politiker aus Kiew. „Ich war groß und dünn, niemand hat an mich geglaubt.“ Mike Tyson hat ihn beeindruckt, als der Weltmeister wurde. Das wollte er auch. Weltmeister werden und Tyson besiegen. Die Jungs und jungen Männer hören ihm gebannt zu, besonders als er sagt: „Was ich erreicht habe, könnt ihr auch erreichen“, wird es ganz still in der zweiten Etage im Schöneberger Boxring. Und noch ein Credo bringt er mit: „Nicht auf die Muskeln kommt an es. Sondern auf die Willensstärke und den Charakter. Die Stärke, die ich durch das Boxen gewonnen habe, hilft mir in der Politik jeden Tag.“


Natürlich gibt es Fragen an den gutgelaunten Gast und viele Fotowünsche. Einer der Jungs erkundigt sich nach seinem Bruder Wladimir, was seine nächsten Ziele seien. Ein anderer, Mateusz Okbi, trainiert hier seit zehn Jahren und sagt nur leise: „Für mich ist das heute ein ganz besonderer Tag. Vitali Klitschko sieht man ja sonst nur im Fernsehen. Er ist mein Vorbild. Nicht nur weil er beim Boxen so erfolgreich war. Er ist einfach eine starke Persönlichkeit.“ Auch Ilka Döhler ist überglücklich, bei dem großen Ereignis dabei zu sein. Seit sechs Jahren trainiert sie bei Izzet Mafratoglu, früher war sie mehrere Jahre beruflich in der Ukraine beschäftigt. In der Hand hält sie ein Buch über Kiew, dort hat sie ein Jahr lang gearbeitet. „Ich bin ein Fan von ihm und ich wünsche mir von Herzen, dass er das Buch signiert. Es war immer mein Traum, die beiden Brüder einmal kennenzulernen.“


Der berühmte Gast ging nicht, ohne ein Geschenk dazulassen für den Berliner Nachwuchs: Er signierte mehrere Boxhandschuhe. Die werden beim 10-jährigen Jubiläum des Boxclubs, das derzeit in Vorbereitung ist, versteigert. Der Erlös geht an den Verein Isigym. Wer weiß, vielleicht findet Vitali Klitschko dann noch einmal den Weg in die Potsdamer Straße.


Zur Historie: Boxen als Integrationsmotor im Kiez

Der Boxverein entstand vor zehn Jahren auf Initiative der Gewobag und von Izzet Mafratoglu, der in seiner aktiven Zeit zweifacher deutscher Meister war. Seit einigen Jahren befinden sich die Räume des Vereins in einem Gewobag-Haus in der Potsdamer Straße, seit 2011 aufgrund der großen Nachfrage auf zwei Etagen. Ziel ist es seit Anbeginn, vor allem Kinder und Jugendliche aus dem strukturschwachen Quartier Schöneberg-Nord zu fördern und zu trainieren. Mittlerweile kommen junge und ältere Boxbegeisterte aus vielen Bezirken. Die Kinder und Jugendlichen haben hier die Möglichkeit zu trainieren, aber der heimliche Lehrplan umfasst auch die Vermittlung von Werten und dem sozialen Miteinander. Hier wird gelernt, was auch für das gesamte Erwachsenenleben in der Gesellschaft von fundamentaler Bedeutung ist: Respekt, Fairness und Teamgeist. Beim Boxen hat jeder einzelne die Möglichkeit, erfolgreich zu sein. Mittlerweile trainieren in der Sporteinrichtung im Kiez 250 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Nationen gemeinsam. Aus dem früheren Kiezprojekt ist zudem eine wichtige Einrichtung der Nachwuchsförderung und einziger olympischer Stützpunkt in Berlin geworden. Seit 2013 unterstützt die Berliner Leben, eine Stiftung der Gewobag, das ehrgeizige Kiezsportprojekt unter dem Namen „Wir aktiv. Boxsport & mehr“. Ziel ist es, den Jugendlichen im Quartier eine attraktive und sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten, was sich wiederum positiv auf den Kiez auswirkt.


Über Berliner Leben – eine Stiftung der Gewobag

Mit der Gründung von Berliner Leben im Jahr 2013 übernimmt das städtische Unternehmen Gewobag Verantwortung für die kontinuierliche und nachhaltige Quartiersentwicklung in Berliner Bezirken. Im Zentrum der Stiftungsarbeit steht die Förderung gleichberechtigter Partizipation und interkultureller Integration. Berliner Leben fördert Kunst und Kultur, die Jugend- und Altenhilfe sowie den Sport. Weitere Informationen zur Stiftung unter www.stiftung-berliner-leben.de.


Die Gewobag ist eines der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland mit rund 58.000 eigenen Mietwohnungen sowie 1.500 Gewerbeeinheiten in Berlin. Darüber hinaus verwalten wir für Dritte rund 18.000 Einheiten. Der Immobilienbestand der Gewobag steht für die Vielfalt der Stadt und bietet eine solide Basis auf dem regionalen Wohnungsmarkt. Soziale Quartiersentwicklung, Klimaschutz und wirtschaftliche Effizienz sind für die Gewobag bei der Entwicklung zukunftsorientierter Konzepte gleichermaßen wichtig. Spezielle Serviceleistungen, unter anderem für Senioren, ergänzen das Angebot. Mit der Gründung ihrer Stiftung Berliner Leben im Jahr 2013 übernimmt die Gewobag als städtisches Unternehmen in einem besonderen Maße Verantwortung für die kontinuierliche und nachhaltige Quartiersentwicklung in vielen Bezirken Berlins. Im Zentrum der Stiftungsarbeit steht die Förderung gleichberechtigter Partizipation und interkultureller Integration. Berliner Leben fördert Kunst, Kultur und Sport sowie Projekte für Jugendliche und Senioren.


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